Bereits vor einem Jahr stellte Google "Flow" vor, eine Mischung aus Mood- und Storyboard für Filmemacher. Mittlerweile wurde Flow zu einem KI-gestützten Kreativstudio mit neuen Funktionen für Video- und Bild-Generierung und -Bearbeitung ausgebaut. Es bietet nun für jeden Schritt des kreativen Prozesses einen Agenten und damit die Möglichkeit, individuelle Workflows per „Vibe-Coding“ zu erstellen.
Ermöglicht wird dies durch das neue KI-Modell "Gemini Omni Flash", welches aus beliebigen Video-Eingaben so ziemlich alles andere generieren können soll. Es kombiniert die Intelligenz von Gemini mit generativen Medien-Modellen und soll ein Quantensprung in Sachen Weltverständnis, Multimodalität und präziser Videobearbeitung sein.

Laut Google stellt Omni somit das Nano Banana für Videos dar. Kreative, die Google Flow nutzen, können mit Omni Flash Inspirationen aus der realen Welt mit generierten Inhalten verbinden und diese iterativ im Dialogverfahren weiterentwickeln. Omni Flash verbessert zudem die Konsistenz der Charaktere, sodass Identität und Stimme in jeder Szene erhalten bleiben sollen. Das klingt natürlich vielversprechend, jedoch muss sich diese Omni/Flow-Kombination natürlich auch in der Praxis bewähren. Und ein einfaches Ausprobieren ist nicht mehr so einfach möglich, weil Google auf seiner Hausmesse Google I/O mehrfach durchscheinen ließ, dass es in Zukunft immer weniger State-of-the-Art (SOTA) KI-Dienste kostenlos geben wird. Und so bekommt man aktuell auch nur Zugriff auf Omni Flash und/oder Flow, wenn man ein Google KI-Abo abgeschlossen hat.
Dafür bekommt man mit Google Flow quasi einen eigenen Agenten als kreativen Partner zur Seite gestellt, der komplexe Aufgaben nach User-Wünschen plant und durchdenkt. Basierend auf Gemini-Modellen soll er Expertise und ein tiefes Verständnis für Projekte einbringen können. So kann man Flow ebenso zum Brainstorming nutzen wie zur Erstellung und Bearbeitung. Man darf sich dies wohl wie ein Moodboard vorstellen, aus dem man sich durch Trial-and-Error langsam zu einem fertigen Projekt "durchvibet".
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Doch Flow endet nicht beim Transferieren von inhaltlichen Ideen in ein Projekt. Mit Google Flow Tools können auch mittels Prompt individuelle Tools und Workflows erstellt werden. Braucht man für das Projekt beispielsweise einen Bildeditor, einen Video-Resizer oder einen benutzerdefinierten Shader, so lässt sich dieser in Flow ohne Programmierkenntnisse "entwickeln". Entstehen hierbei praktische Tools, so können diese auch einfach mit anderen Anwendern geteilt werden. Alle Flow-Nutzer weltweit können solche vorhandenen Tools verwenden, aber nur Google AI-Abonnenten können diese zusätzlich erstellen und anpassen. Im folgenden Video kann man sich zeigen lassen, wie ein Flow-Workflow konkret aussieht:
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Die Netzgemeinde war nach der Vorstellung von Omni/Flow etwas gespalten. Neben tollem Eye-Candy gab es auch Anwender, die meinen, dass Seedance 2.0 teilweise deutlich natürlichere Ergebnisse produziere. Man wird wohl noch ein paar Tage warten müssen, bis sich eine detailliertere Einschätzung der Qualität im Netz herauskristallisiert. Auf jeden Fall bietet Flow jedoch schon einmal einen interessanten Ansatz für das Management größerer "Film"-Projekte. Was jedoch nicht bedeutet, dass dies auch der beste Ansatz für die nähere KI-Video-Zukunft bleiben wird.


















