Laut neuen Zahlen aus Amerka gehen junge Leute wieder mehr ins Kino - die Rede ist von der GenZ, geboren ungefähr zwischen 1997 und 2012, den sogenannten Digital Natives. Kurz vor Weihnachten hat der amerikanische Kinoverband Cinema United in einem Report betont, dass ausgerechnet bei der GenZ das Interesse an der großen Leinwand zunimmt. Gingen in dieser Altersgruppe 2022 nur 31% sechs Mal oder mehr ins Kino, so waren es in 2025 über 41%.

Dies trägt dazu bei, dass gesamt betrachtet die Menge der häufigen Kinobesucher steigt - wenn man dem recht kurz gefassten Report glauben schenkt (und die Zahlen richtig interpretiert, die Bezüge sind manchmal nicht ganz eindeutig) ging 2025 etwa jeder dritte US-Amerikaner im Schnitt mindestens 6 Mal ins Kino, während es ein Jahr zuvor nur jeder 4. war. Knapp ein Viertel geht dafür nie ins Kino, 77% mindestens einmal (befragt wurden Altersgruppen zwischen 12 und 74 Jahren).

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Und was bringt die Jugend dazu, sich vom Internet loszureissen, um wieder Kinos anzusteuern? Laut dem Kinoverband insbesondere die großen Leinwände mit ihrem immersiven Erlebnis, gepaart mit Snackkonsum in bequemen Sesseln. Die Filmauswahl und -qualität scheint eine eher untergeordnete Rolle zu spielen, taucht in diesem zusammenhang als Faktor jedenfalls nicht auf; für Filmproduzenten, die Content nur als Business sehen, wäre das sicherlich keine schlechte Nachricht, macht es doch ihr Geschäft wesentlich leichter.



















