Wie uns unser Leser Willi Schmitt mitteilt, hat Canopus nun offiziell seine neue Pegasus Capture-Karte vorgestellt. Hierbei handelt es sich um eine PCI-Express-Karte die SD, aber vor allem HD-Videosignale über HDMI
, Analoge YPbPr Komponente, S-Video, Composite
Video und analoges RGB
(also VGA-Out) auf Festplatte aufzeichnen kann. Über ein separates Verbindungskabel kann man sogar DVI-Signale aufzeichnen. Der Clou ist dabei, dass das Video nicht unkomprimiert, sondern mit dem Canopus HQ-Codec gespeichert wird. Da der Codec
in Hardware auf der Karte implementiert wurde, muss der Prozessor auch nicht sonderlich leistungsstark sein.
Die NX-Schnittkarten sollen durch diese Karte übrigens nicht ersetzt werden. Vielmehr soll Pegasus in speziellen Anwendungsfällen glänzen. Zum Beispiel bei der Erstellung von Videotutorials (VGA-Signale können bis 1280 x 1024 mit 60p aufgezeichnet werden). Zur Weiterverarbeitung findet sich der Canopus Codec-Pack im Lieferumfang, mit dem Canopus HQ-Files in vielen gängigen Videoapplikationen benutzt werden können. Außerdem ist auch ein SDK im Lieferumfang, mit dem sich eigene Pegasus-Applikationen entwickeln lassen.