Apple hat auf der WWDC 2026 mit macOS 27 „Golden Gate" das letzte Kapitel für Intel-Macs aufgeschlagen. Wie bereits auf der WWDC 2025 angekündigt, bleibt macOS 26 Tahoe tatsächlich die letzte große Systemversion, die noch auf Intel-Hardware läuft, macOS 27 ist dann Apple Silicon only. Immerhin hatte Apple die alte Intel Plattform noch rund 7 Jahre nach der Veröffentlichung des letzten Intel Mac Pros 2019 unterstützt (dieser war allerdings noch bis 2023 im Angebot von Apple). Angekündigt wurde auch das Ende der Unterstützung von Intel-Apps auf Apple Silicon via Rosetta 2 - allerdings erst mit der nächsten macOS Version.

Das ist keine überraschende Nachricht - das endgültige Ende der Intel-Ära hatte sich ja schon länger angekündigt. Und auch deren - wenn auch nur noch äußerlich - letztes Überbleibsel, der Mac Pro, ist seit kurzem ja offiziell von Apple beerdigt worden: Käsereibe Adé: Das Ende einer Ära — Apple Mac Studio ersetzt Mac Pro endgültig.

Was bedeutet das konkret für User von Intel Macs?
Wer noch auf einem Intel-Mac arbeitet - sei es ein iMac Pro, MacBook Pro oder der Mac Pro der Pre-Apple Silicon-Generation - bekommt künftig keine Feature-Updates per macOS mehr. Problematischer für die Nutzung bestimmter Programme könnte aber sein, dass App-Entwickler ab sofort macOS 27 als Mindestanforderung voraussetzen können und Intel Macs wären damit von neuen Versionen mit dieser Anforderung ausgeschlossen.
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Keine Intel Apps mehr per Rosetta
Für Nutzer von Legacy Intel Apps via Rosetta 2 auf neuen Apple Silicon Macs könnte eine weitere Ankündigung Probleme bereiten: ab macOS 28 soll Rosetta 2 weitgehend eingestellt werden, Apple will lediglich einen Teil der Funktionalität von Rosetta beibehalten, um alte, nicht mehr upgedatete Spiele weiterhin laufen lassen zu können.
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Das Ende der Intel Macs ist der logische Abschluss eines längst vollzogenen Übergangs. Wer noch einen alten Mac nutzt und damit professionell arbeitet, sollte nun den Umstieg ernsthaft in Erwägung ziehen, da zunehmende Inkompatibilitäten zu erwarten sind. Für Apple hat sich der Schritt jedenfalls mehr als gelohnt: der eigene Chip hat Apple nicht nur Unabhängigkeit, sondern auch die Möglichkeit gegeben, Systeme anzubieten, die besser und effizienter sind als die Konkurrenz - quasi eine goldene Ära eröffnet.


















