Neben Adobe Premiere mit neuen Maskenfunktionen ist auch After Effects ist in der neuen Version 26.0 erschienen - verbessert wurden darin unter anderem die Vektor-Workflows, im 3D-Raum gibt es neue Tools und auch die Vorschauwiedergabe wurde nochmals effizienter gestaltet. Ein paar neue Effekte gibt es auch.
Bessere Vektor-Fähigkeiten
So lassen sich nun SVG-Dateien etwa aus Adobe Illustrator als native Formebenen importieren und mit vollständiger Vektorgetreue animieren. Beim Konvertieren von Illustrator-Ebenen in Formebenen sollen Farbverläufe und Transparenz so erhalten bleiben, sodass Farbübergänge mit Keyframes versehen und Farbverläufe animiert werden können. Dank neuer Eigenschaften für die Farbverlaufsskala und -drehung soll mehr kreative Kontrolle über Füllungen und Konturen zur Verfügung stehen.

Auch die Bewegungstypografie soll in After Effects umfassend verbessert sein. Jede Achse einer variablen Schriftart lässt sich nun mit dem Textanimator-System animieren, mit Keyframes, Ausdrücken und bis zu acht Achsen pro Ebene. Stärke, Breite, Neigung u.ä. können im Eigenschaftenfenster angepasst und über das Fenster „Essential Graphics“ und die Motion Graphics-Vorlagen gesteuert werden für flexible Titel und Vorlagen.

Mehr 3D-Optionen
Wer im 3D-Raum designt kann nun parametrische Meshes direkt in After Effects von Grund auf neu erstellen. Würfel, Kugeln, Zylinder, Kegel, Torusse und Ebenen lassen sich erstellen und anpassen. Formen können wie Bausteine kombiniert werden, um stilisierte Grafiken oder fotorealistische Kulissen zu erstellen. Darüber hinaus sollen neue Punkt- und Parallellinien-Schatten den Realismus und die Dynamik von Szenen verbessern.

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Weitere Verbesserungen
Einige kleinere Verbesserungen sollen den Arbeitsalltag im Motion Design vereinfachen. So ist ein neuer "Unmult"-Effekt an Bord, mit dem sich schnell weiße oder schwarze Bildhintergründe entfernen lassen. Indem er Pixel anhand von Helligkeitsschwellenwerten entfernt, sollen auch komplexe Clips, die beispielsweise Feuer und Rauch enthalten, ganz einfach freigestellt werden können.

Drei neue Audioeffekte - Gate, Compressor und Distortion - sollen helfen, Sounds einfacher zu bereinigen und formen, ohne After Effects verlassen zu müssen. Die Vorschau-Wiedergabe soll nochmals verbessert worden sein via einem Lossless Compressed Playback Feature; die Vorschau-Dauer wird verlängert während gleichzeitig deutlich weniger Speicherplatz benötigt wird, ohne dass die Bildqualität beeinträchtigt wird. (Dieses Verhalten ist standardmässig eingeschaltet, lässt sich aber deaktivieren.) Darüber hinaus verbessert die native WinARM-Unterstützung die Leistung auf entsprechenden PCs der nächsten Generation.
Zu guter letzt wurden die Einstellungsoptionen neu organisiert, sodass es schnelleren Zugriff auf Kompositions- und Projekteinstellungen geben soll. Die Keyframe-Referenzierung in Ausdrücken soll jetzt einfacher sein.


















