Die japanische Regierung plant
Berichten zufolge, 300 Mio. Yen (entspricht ca. 1,8 Mio Euro) in die Entwickung eines neuen, hochauflösenden TV-Standards zu investieren, der bis 2015 implementiert werden soll, und der das digitale 4K-Kino recht alt aussehen läßt. Das Format
"Super Hi-Vision", das bereits seit einiger Zeit von der öffentlichen Rundfunkanstalt NHK entwickelt wird, soll mit einer Auflösung von 7680 × 4320 Pixel
arbeiten (4000 Linien, 33 Megapixel) bei einer Datenrate
von 24 Gbps (!!). Bei ersten Tests wurde dieses unkomprimierte Videosignal auf 180-600 Mbps herunterkomprimiert, das Audiosignal von 28 Mbps auf 7-28 Mbps. Angeblich soll es sich hierbei auch um ein neues 3D-Audiosystem für 24 Surround-Lautsprechern handeln. Die japanischen Zuschauer werden also ihre Fernsehzimmer erheblich umrüsten müssen, wenn man den (einfachen) Skizzen vertrauen darf (siehe Link unten)... Oder am besten noch einen Extrasaal anbauen. Naja, ist ja noch ein bißchen Zeit bis dahin.