Für unsere kinobegeisterten Berliner Leser haben wir einen ganz speziellen Veranstaltungstip, denn es wird noch bis zum 25. Januar in der Neuen Nationalgalerie ein sehr besonderer Film mit Überlänge gezeigt. Die Rede ist von Christian Marclays "The Clock", einer chronologischen 24-Stunden-Montage von Filmausschnitten mit Uhren oder Zeitbezug. Der "Supercut" hat bereits einige Jahre auf dem Nacken - er hatte 2010 Premiere -, ist nun aber erstmals in Berlin zu sehen.

Für den Film trug ein Team von sechs Leuten eine Menge Footage zusammen, die daraufhin von Christian Marclay gesichtet wurde. Ausgewählte Schnipsel wurden streng chronologisch geordnet und montiert, sodass ein 24 Stunden langer, zeitlich kohärenter Film-Mix aus unzähligen und unterschiedlichsten Szenen entstand. Die Ausschnitte quer durch die Filmgeschichte wurden lediglich grob thematisch gruppiert. Der Film selbst funktioniert bei den Vorführungen auch als Uhr, da er immer synchron zur Ortszeit gezeigt wird - sich pünktlich loszureissen ist dennoch oft ein Problem, da die Videoarbeit einen ziemlichen Sog entwickelt.
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Regulär ist The Clock nur während der regulären Öffnungszeiten des Museums zu sehen, von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 20 Uhr. Am Freitag dem 23.01.2026 ab 10 Uhr startet jedoch ein komplettes 24-Stunden-Screening, das auch die ganze Nacht über zugänglich ist - und dann sogar kostenlos (ab 20 Uhr bis 10 Uhr am Folgetag).


















