| springende Bilder, Bänder schechter Qualität digitalisieren
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Frage von Michael Limburg:
Hallo alle zusammen, vieleicht sind ja ein oder 2 Experten unter Euch, die helfen können mein Problem zu lösen. Ich will ältere S-VHS-C und VHS-C -Kassetten digitalisieren. Als Abspielgeräte dient eine Phillips S-VHS kamera, bzw. ein Panasonic S-VHS Recorder. Beide schon älteren Jahrgangs. Als Digitalisierer habe ich Formac"s Studio TVR gekauft, was auch einwandfrei funktioniert und diese Daten online in DV-Video umwandelt. Leider nur bedingt, denn die Originale sind z.T. aus unbekannten Gründen verrauscht. Das Ergebnis sind dann Sysnchronisationsfehler, Bilderdrop outs und springende Bild-Sequenzen. Mir wurde geraten, die Synchronsisation des Videosignals vor dem Digitalsieren zu verstärken, dazu gäbe es auch ein Gerät bei Conrad zu kaufen. Leider habe ich vergessen wie das heißt. Wer hat ähnliche Probleme schon gehabt und behoben? Danke für jeden Hinweis Michael Limburg
limburg -BEI- grafik-system.de
Antwort von Markus:
Hallo Michael,
dass ältere VHS-Videofilme verstärkt rauschen ist völlig normal, sofern sie nicht unter optimalen Bedingungen gelagert wurden. Völlig ungeeignet (;aber leider sehr verbreitet) ist z.B. ein Platz in der Nähe des Fernsehers, da das Magnatfeld der Kathodenstrahlröhre die Aufnahmen mit der Zeit stark in Mitleidenschaft zieht.
Allerdings haben die Synchronisationsfehler damit nur bedingt zu tun. Die Synchronisationssignale einer jeden Bildzeile und eines jeden Bildes werden bereits durch die Technologie des Aufzeichnens und Wiedergebens "verbogen". Dass Consumergeräte deutlich billiger als Profigeräte sind, fordert seinen Tribut bei der Qualität und Reproduzierbarkeit.
Das Bildrauschen wird sich nur zum Teil entfernen lassen. Jedoch ist es möglich, das Signal wieder in einen normgerechten Zustand zu versetzen. Ein einfacher Verstärker (;auch Enhancer genannt) reicht hierzu jedoch nicht aus. Das Synchronisationssignal ist ja nicht (;nur) zu schwach, es ist auch in der zeitlichen Abfolge (;unregelmäßig) verschoben.
Um dies zu korrigieren, benötigst Du einen sogenannten Timebase Corrector (;TBC), welcher das Eingangssignal "geradebiegt" und neu synchronisiert wieder ausgibt. Ein Beispiel für ein passendes Produkt findest Du hier: http://www.schnittpunkt.de/Systemhaus/datavideo/TBC_1000/tbc1000.htm für 389 EUR plus Mehrwertsteuer. Vielleicht interessiert Dich auch ein gebrauchter TBC, etwa der "TBC Enhancer" von Electronic Design. Einfach mal bei eBay nachsehen.
Falls sich diese Investition für die Anzahl Deiner Kassetten nicht lohnt, kann ich Dir vielleicht auch weiterhelfen: http://www.behrendt.tv/Leistung/Videokopien/index.htm. Ich habe den Link auf die Videokopien gesetzt, weil es dort auch um das Thema Signalkorrektur geht. Unter http://www.behrendt.tv/Leistung/Encoding/index.htm findest Du Infos zur Speicherung der Videofilme für bestimmte Anwendungen am Computer.
Viele Grüße Markus
www.behrendt.tv markus -BEI- behrendt.tv
Antwort von Erich:
Hallo! Gute Erfahrung habe ich mit der Digitalisierung mit dem Camcorder gemacht. Offensichtlich korrigiert mein Camcorder die Timebase. Der Bildstand des digitalsierten Videos ist besser als die des Originals. Natürlich muss die Kamera Analog-IN besitzen. Ich habe die Sony PC100 genutz. Eine entsprechende Kamera kann man sich natürlich auch ausleihen. Gruß! Erich
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