| neuer Deinterlacer
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Frage von smf1974:
Hi,
ich schreibe einen bewegungskompensierten Deinterlacer und ich wüsste gerne, was ihr von den bisherigen Ergebnissen haltet:
http://www.sfendt.de/video/test.m2v
Aufgenommen mit einem Panasonic NV-GS 500 (;ganz bewusst gewackelt, da Stativ-Aufnahmen trivial deinterlaced werden können...) als 16:9 interlaced.
Anregungen? Kritik? Wünsche?
cu Stefan
Antwort von Markus:
Anregungen? Kritik? Wünsche? Ein Kompressionsformat, dass ein Standard-Windoof-PC ohne vorherige Installation eines MPEG2-Decoders wiedergeben kann...
Antwort von feuerherz:
Hi,
ich schreibe einen bewegungskompensierten Deinterlacer und ich wüsste gerne, was ihr von den bisherigen Ergebnissen haltet:
http://www.sfendt.de/video/test.m2v
Aufgenommen mit einem Panasonic NV-GS 500 (;ganz bewusst gewackelt, da Stativ-Aufnahmen trivial deinterlaced werden können...) als 16:9 interlaced.
Anregungen? Kritik? Wünsche?
cu Stefan
Antwort von Markus:
Anregungen? Kritik? Wünsche? Ja, noch eine Anregung: Sinnfreie Titelzeilen und (;Mehrfach-)Postings
Antwort von smf1974:
ich habe das mit 99%iger Sicherheit (;ich wüsste nicht wie...) nicht 2mal gepostet.
cu Stefan
Antwort von Markus:
Das zweite Posting war von einem Gastzugang aus abgeschickt worden. Kann sein, dass sich jemand einen Spaß erlaubt hat, Dein Posting komplett kopiert und nochmal neu gepostet hat.
Antwort von smf1974:
Ja, kann sein...
zu deiner ersten Anfrage: welches Videoformat soll es denn sein? Mpeg4?
cu Stefan
Antwort von Markus:
Gegenfrage: Was kann jeder Standard-PC wiedergeben? MPEG4 ist es gewiss nicht! ;-)
Antwort von smf1974:
RAW-RGB24 ? Das wird groß...
cu Stefan
PS: vielleicht als Erklärung: ich habe keinen Standart PC. Ich hab eine Linux-Kiste (;ohne Windows - und zwar schon sein mehreren Jahren...) insofern ist mir leider wirklich unbekannt, was ein Standart Windows-PC ohne zusätzlichen Mpeg2-Decoder abspielen kann. Ich hielt jedenfalls Mpeg2 für weit verbreitet (;insbesondere da viele Leute DVDs mit ihrer Kiste ansehen)...
Antwort von Markus:
MPEG1 ist am verbreitetsten (;PC, MAC). Danach kommen Windows Media (;hauptsächlich PC) und Quicktime (;hauptsächlich MAC).
Antwort von smf1974:
OK, ich lade gerade ein anderes Video hoch. Diesmal Mpeg1. Viel Spaß beim Ansehen. In ein paar Minuten sollte der Upload komplett sein...
http://www.sfendt.de/video/test.m1v
cu Stefan
PS: Auch wieder der NV-GS 500 und wieder nicht im ProCinema, sondern interlaced aufgezeichnet und nachträglich deinterlaced. Auch aus der hohlen Hand geschossen, wackelt aber nicht ganz so... ;-)
Antwort von grovel:
Finde das Resultat aus obigem Video doch schon recht ansprechend! Für einen selbstgeschriebenen Deinterlacer sicher hervorragend.
Die Diskussion bisher ist übrigens ein wenig daneben, MPEG2 ist wirklich nicht ein allzu exotisches Format , im Gegensatz zu MPEG1 auch für die Frage geeignet, was nützt mir die universelle Abspielmöglichkeit, wenn ich nicht weiss, ob es einfach nur schlechte Kompression oder ein schlechtes Deinterlacing ist! Wer sich hier interessiert zeigt, hat auch einen MPEG2-Decoder installiert.
Wünsche? Ich wünsche mir schon lange einen Deinterlacer, welcher a) Bei nicht bewegter Kamera /Objekt einfach nichts macht (;Normalfall sozusagen) b) Bei Objektverschiebungen das 2. Halbbild als Referenz nimmt und streckt und dazu aus der Objektverschiebung vom 1. Halbbild eine Bewegungsunschärfe errechnet.
Müsste technisch möglich sein, aber wohl schwer implementierbar.
SeeYa grovel
Antwort von smf1974:
OK, also hier das, was der Deinterlacer tut:
1. Wenn sich nichts bewegt: nichts (;Weave) 2. Wenn sich etwas bewegt und es keine vertikalen Frequenzen gibt (;Interpolation ist dann ohne alias, also ohne Treppen, möglich): Interpolation 3. Wenn sich etwas bewegt und vertikale Details vorhanden sind, dann werden die benötigten Pixel aus dem Field davor und dem Field danach durch Bewegungskompensation berechnet. Nur und nur dann, wenn diese Berechnung fehlschlägt, was zum Beispiel bei verdeckten Objekten oder aufgedeckten Objekten passieren kann, dann kantenbasierte interpolation...
Das Ding sollte (;theoritisch) besser sein als der neue von Algolith... *VBG* insofern wundert mich das mäßige Interesse... Aber was solls, ich habs geschrieben damit ich Spaß habe...
cu Stefan
Antwort von smf1974:
Was ich noch vergessen habe:
Wenn man einen möglichst filmähnlichen Deinterlacer will, sollte man anders vorgehen:
1. Wenn sich nichts bewegt: nicht machen 2. Wenn sich was bewegt: den korrekten Motion-Blurr durch Bewegungskompesation beider Fields auf die Integrationszeit einer Filmkamera berechnen
Ich arbeite daran ;-)
cu Stefan
Antwort von chmee_als_Gast:
ICH finde es super :)
Da mir das "welcher-Codec" zu weit hergeholt ist, weil komplett unsinnig, wünschte ich mir eher CodecIn ist auch CodecOut.
Damit sollte jeder super bedient sein. Quasi als ein zuschalt/lad-barer Effekt in VirtualDubMod oÄ.
Und wenn schon EIN (;zwei) Codec(;s), dann logischerweise DV (;und Mpeg2 für HDV). Was nützt mir ein altes gebrechliches Mpeg1 ?!
Wer wird denn der Nutzniesser sein ? Natürlich erstmal der interessierte Digital-Filmer !
Viel Erfolg ! mfg chmee
Antwort von Markus:
Und wenn schon EIN (;zwei) Codec(;s), dann logischerweise DV (;und Mpeg2 für HDV). Was nützt mir ein altes gebrechliches Mpeg1 ?! Das Arbeiten mit dem Programm ist eine Sache, aber es ging hier ums Ansehen des Beispielvideofilms. Sonst nichts weiter. ;-)
Antwort von packleds:
nunja, also der beispielclip sieht schon gut aus.
anregungen? das ganze als plugin für premiere pro 2 wäre nett ;-)
kritik? im moment keine. ich müsste das mal an eigenen szenen ausprobieren. gerade bei fast horizontalen kanten sah ich bei anderen deinterlacern bis jetzt selten gute ergebnisse.
wünsche? gibt's deinen deinterlacer irgendwo als download?
ps: weiter so, auch yuvdenoise macht nen guten eindruck
Antwort von Markus:
Wie sieht es bei zuckenden Scheinwerfern und Stobo-Blitzen aus? - Wenn das Ergebnis gut ist, hätte ich hiermit offiziell Interesse. :-)
Antwort von grovel:
Oha, Markus schraubt die Messlatte ziemlich in die Höhe...
Aber wenigstens bei Strobo ist doch "Discard Fields" die einzige Methode. Zuckende Scheinwerfer hingegen wären ein echter Härtetest, bin auf die Antwort gespannt.
Meine bisher grösste Knacknuss war eine Aufnahme von Baumwipfeln von unten, bei rotierender Kamera (;schwindeleffekt), Discardfields ruckelt und alle anderen Methoden versagen, kriegt der Deinterlacer das hin, melde auch ich mich als Interessent an, fände allerdings ein AviSynth oder VirtualDUB -Plugin wesentlich besser als eine APP-Lösung.
SeeYa grovel
Antwort von Ledwig:
Kannst du das Video mal zum Downloaden reinstellen... weder der eine, noch der andere Link funktionieren bei mir. Wäre echt gut. Danke im Voraus ;)
Antwort von smf1974:
Hi,
sorry für die lange Antwortzeit (;lag krank im Bett... Fieber...). Der Deinterlacer sollte sogar mit Sport-Video zurechtkommen... Ich werde eine Testsequenz zum Downloaden anbieten.
Die alten Downloads existieren nicht mehr, es ist aber im selben Verzeichnis ein deinterlactes Demo-Video mit meiner Tochter...
A propos "Download": Ja, der Deinterlacer ist für alle frei downloadbar und somit im Sinne der GPL frei verwendbar. Könnt ihr hier bekommen http://mjpeg.sf.net (;die aktuelle Version ist nur im CVS!). Wenn jemand eine AVIsynth Portierung machen möchte, nur zu (;habe aber selbst kein WIN, d.h. ich kann's nicht portieren... Gerüchteweise kann man die mjpeg-tools mit Cygwin übersetzen...)
Wenn die Linien nicht zu flach sind können sie rekonstruiert werden. (;Ich hoffe, das sieht man auf dem Sport-Clip).
cu Stefan
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