| ist capturen kamerabhängig? keine kompressorauswahl
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Frage von rebecca:
hallo,
ich habe ein movie mittels mini dv band in premiere pro eingelesen... unter video-rendering ist der kompressor "DV(;PAL)" fix vorgegeben... die selectbox ist inaktiv. müsste ich hier nicht auch "unkomprimiert" auswählen können? kann es sein, dass das ganze kamera- oder bandspezifisch ist? ich sollte eine möglichst hohe qualität einlesen, da das endprodukt mit beamer (;1024x768) auf eine 8m breite leinwand projeziert werden soll! wenn ich jedoch das movie vom band mit diesen einstellungen aufnehme, sieht die qualität nicht gerade hammermässig aus?
weisst du vielleicht rat?
lieben gruss und merci,
rebecca
rebecca.mock -BEI- kyberna.com
Antwort von Kurt:
Hallo Rebecca!
Das Überspielen vom DV-Band auf den DV Pal Code ist eine 1:1 Copie. Besser geht es nicht da der DV-Standard 720x576 ist. Besser geht es nur mit einer anderen Ausrüstung.
Kurt
Antwort von arne:
: müsste ich hier nicht auch "unkomprimiert" : auswählen können?
hi. soweit ich weiß ist es folgendermaßen: bei der aufzeichnung auf DV-band (;also während der aufnahme mit einem DV camcorder) wird das material bereits mit dem DV codec auf das band geschrieben u. somit strenggenommen bereits ein wenig komprimiert. man spricht allerdings bei DV-material trotzdem von "unkomprimiert". die capture-auswahl "DV-PAL" ist quasi gleichzusetzen mit "unkomprimiert".
gruß
arne
Antwort von Stefan:
Hi rebecca
am Einlesen von der Kamera kannst Du nicht viel machen.
Du könntest probieren den Beamer progressiv statt interlaced zu füttern, in dem Du zuerst hochwertige Deinterlace-Routinen auf Dein Video loslässt. VirtualDub und Avisynth bieten über Plugins viele verschiendene Deinterlace-Möglichkeiten per Software an.
Und Du könntest probieren die Pixelzahl des Beamers optimal auszunutzen, in dem Du das Videobild mit hochwertigen Resize-Routinen von 720x576 auf 1024x768 hochrechnest statt auf die Optik des Beamers zu vertrauen.
Zu diesem Thema gab es hier in den letzten paar Wochen bereits eine vielversprechende Diskussion. Such-Stichworte: Beamer/Projektor und Autor Marco
Viel Glück Der dicke Stefan
Antwort von - Udo -:
: wenn ich die AVI zur MPEG 2 rechnen lasse kann ich angeben mit welchem Halbbild er : beginnt. oberes oder unteres. Ist schon ein Unterschied, nur beide sind mieß. Da wirst Du am PC schwerlich einen Unterschied sehen. : : Die DV-AVI (;Original, also 3,6 MB/s) ist eine Qual für meine Augen. RGB ist VIIIEEELLL : besser. Versteh ich nicht.
Von wo nach wo überträgst Du denn mit RGB? Ich denke Du hast keinen TV? DV via Firewire ist eine 1:1-Kopie da wird nichts besser oder schlechter. Es kann nur Übertragungsfehler oder dropped Frames geben. : : ??? Wenn ich DV capture kann ich doch prinzipiell nix einstellen. Der Standard ist doch : festgelegt.
Genau! Außer Dein Programm rechnet beim Capturen in einen anderen Codec um. Das kann nur schlechter werden. : : OK, aber sooo schlecht? Wenn ich eine gekaufte oder von anderen erstellte DVD an meinen : Rechnern ansehen ist das eine super Qualität. (;Eine Fernseher besitze ich nicht.) : Warum sollte Power DVD mit einer gekauften DVD keine Halbbildprobleme haben aber mit : meiner AVI oder den daraus gerenderten MPEGs?
Hat Deine Definition von schlecht denn etwas mit Interlaced zu tun? Was ist denn sooo schlecht? : : Ist es denn so ein Unterschied, ob ich mit MAGIX rendere oder ez.B. TMPGEnc oder wie : das heißt?
Da wird es schon Unterschiede geben. Alleine nur mit TMPEGEnc kannst Du nur durch Konfiguration riesige Unterschiede produzieren.
Antwort von Powerprobot:
1. bei gekauften DVD's liegt meistens ein Kinofilm vor, also dort gibt es kein Interlace und die Auflösung ist besser. Chiprauschen entfällt hier völlig ! 2. bei selbst gedrehten DV's kommt bei schlechter Beleuchtung auch noch der Shutter der Kamera zum tragen.
Ich selbst habe diverse versuche unternommen das bild zu verbessern. Wie obern erwähnt ist es meist subjektiv, bis auf Farb korrekturen oder ähnliches.
Für die reine Betrachtung am PC kann ich Dir folgende Seite empfehlen.
http://100fps.com
So denn...
Antwort von Stefan:
: wenn ich die AVI zur MPEG 2 rechnen lasse kann ich angeben mit welchem Halbbild er : beginnt. oberes oder unteres. Ist schon ein Unterschied, nur beide sind mieß. Bei DV AVI gibt es nur eine richtige Einstellung für Interlace-Video: Unteres Halbbild zuerst. : : Die DV-AVI (;Original, also 3,6 MB/s) ist eine Qual für meine Augen. RGB ist VIIIEEELLL : besser. Versteh ich nicht.
Ich hole jetzt etwas aus...
Das DV Video muss vom Abspielprogramm decodiert werden und wird dann zur Grafikkarte geschickt. Der Windows Media Player bzw. dessen Hilfsbruder DV Decoder, so wie sie vom Bill ausgeliefert werden, sind so eingestellt, dass sie das DV Video NICHT mit voller Auflösung zeigen. Vielleicht hatte Bill es einfach satt, dass alle User jammerten "Kämme und Zacken an den Kanten"... Lange Rede kurzer Sinn - vom Bild alles weggeworfen, was Interlace-Artefakte produzieren kann und der Rest wird bei Bedarf rechnerisch wieder vergrössert. Doll. In der DV FAQ steht, wie man das ändern kann. Soviel zum ANSCHAUEN von DV Material auf dem Windows PC.
Bei analogem Video, wobei ich nicht ganz verstehe was Du mit RGB meinst, kann es sein, dass der Video-Eingang (;TV-Tuner, TV-IN) das Bild einfach nur an die Grafikkarte durchschleift. Von der CPU wird dann am Bild garnix gefummelt. : : ??? Wenn ich DV capture kann ich doch prinzipiell nix einstellen. Der Standard ist doch : festgelegt.
Ja. Ausser Du stellst einen anderen Codec als den DV Codec ein. Dann wird bei der DV Übertragung in den anderen Codec umgerechnet. Das geht bei einigen Schnittprogrammen. : : OK, aber sooo schlecht? Wenn ich eine gekaufte oder von anderen erstellte DVD an meinen : Rechnern ansehen ist das eine super Qualität.
In gekauften DVDs steckt meist mehr Arbeit drin und besseres Ausgangsmaterial als DV Video. Das lassen wir mal aussen vor.
Selbst erstellte DVDs ausgehend von DV Material... da habe ich die Erfahrung gemacht, dass der verwendete MPEG2 Encoder und dessen Einstellungen insbesondere die Bitrate und das Encodierverfahren (;CBR/VBR) ausschlaggebend sind.
Natürlich darf das DVD Authoring Programm dann die ausgeklügelten Encodingversuche wieder verhunzen, indem es transcodiert. Sowas ist aber leicht zu erkennen, indem man sich das encodierte MPEG2 Video frisch aus dem Encoder und das zur DVD umgerechnete Video betrachtet. : : (;Eine Fernseher besitze ich nicht.)
Recht so! : : Warum sollte Power DVD mit einer gekauften DVD keine Halbbildprobleme haben aber mit : meiner AVI oder den daraus gerenderten MPEGs?
Das hast Du auch Recht. Das sollte funktionieren. Aber mit den Halbbildern hast Du angefangen, nicht ich ;-)
Viel Glück Der dicke Stefan
Antwort von Daniel:
Danke für die schnelle Antwort. Ich arbeite bisher mit Matrix 3.0 Video auf DVD (;oder so ähnlich)
: : "beim rendern zuerst rechnen lassen" verstehe ich nicht. wenn ich die AVI zur MPEG 2 rechnen lasse kann ich angeben mit welchem Halbbild er beginnt. oberes oder unteres. Ist schon ein Unterschied, nur beide sind mieß.
Die DV-AVI (;Original, also 3,6 MB/s) ist eine Qual für meine Augen. RGB ist VIIIEEELLL besser. Versteh ich nicht. : : Beim RENDERN/RECHNEN als AVI bleibst Du schon beim DV Codec? Sichtwort: welche : Projekteinstellungen verwendest Du in welcher Schnittsoftware.
??? Wenn ich DV capture kann ich doch prinzipiell nix einstellen. Der Standard ist doch festgelegt. : :Vielleicht verwendest : Du einen anderen Codec , gar einen der stärker - VERLUSTREICHER! - komprimiert? Beim : Umrechnen in MPEG2 ist ausser der Bitrate auch der verwendete Encoder maßgeblich. : Ein Beispielfilmchen oder Bild wäre vielleicht für die Fehlersuche hilfreich.
OK, aber sooo schlecht? Wenn ich eine gekaufte oder von anderen erstellte DVD an meinen Rechnern ansehen ist das eine super Qualität. (;Eine Fernseher besitze ich nicht.) Warum sollte Power DVD mit einer gekauften DVD keine Halbbildprobleme haben aber mit meiner AVI oder den daraus gerenderten MPEGs?
ES IST ZUM KOTZEN. (;Sorry - nehme bitte niemand persönlich.) : : Nö eher nicht. Der überträgt nur 1:1. Die Darstellung auf dem PC macht ein DV Decoder, : d.h. ein Stück Software auf Anforderung der Schnittsoftware oder der : Betrachtersoftware.
Ich habe MediaPlayer (;so schlecht wie bei jedem andern auch) MAGIX silver DVD und Power DVD. Das sollte doch reichen. Irgend eines muß doch funktionieren.
Ist es denn so ein Unterschied, ob ich mit MAGIX rendere oder ez.B. TMPGEnc oder wie das heißt?
Gruß, Daniel
dabri -BEI- gmx.de
Antwort von Stefan:
: ... da sich egal ob ich : oberes oder unteres Halbbild beim rendern zuerst rechnen lassen, die Qualität nicht : wirklich verändert. Sie ist sowohl im roh AVI als auch mit MPEG 2 bei sehr hoher : Bitrate gleich schlecht. "beim rendern zuerst rechnen lassen" verstehe ich nicht.
Beim ANSCHAUEN der über DV übertragenen Videos hast Du aber ein anständiges Bild? Mal abgesehen von den allgemeinen Schwächen eines PC Monitors bei der Videodarstellung.
Die Unterschiede "oberes oder unteres Halbbild beim rendern zuerst" siehst Du übrigens nur, wenn Du das Video auf einem Gerät mit Interlace-Darstellung (;= TV) betrachtest UND Du halbbildvertauscherfreundliche Szenen (;= Schwenks, Zooms, schnelle Bewegungen) betrachtest. Es würde mich sehr verwundern, wenn jemand eine gedrehte Halbbildfolge an der Bildqualität auf dem PC sieht...
Beim RENDERN/RECHNEN als AVI bleibst Du schon beim DV Codec? Sichtwort: welche Projekteinstellungen verwendest Du in welcher Schnittsoftware. Vielleicht verwendest Du einen anderen Codec , gar einen der stärker - VERLUSTREICHER! - komprimiert? Beim Umrechnen in MPEG2 ist ausser der Bitrate auch der verwendete Encoder maßgeblich. Ein Beispielfilmchen oder Bild wäre vielleicht für die Fehlersuche hilfreich. : : Ist es denkbar, das der DV Ausgang der Kamera eine Macke hat und das Bild : verschliert???
Nö eher nicht. Der überträgt nur 1:1. Die Darstellung auf dem PC macht ein DV Decoder, d.h. ein Stück Software auf Anforderung der Schnittsoftware oder der Betrachtersoftware.
Viel Glück Der dicke Stefan
Antwort von Daniel:
Hallo,
habe mit großem Interesse die Beiträge gelesen.
Wenn das Video im Verhältnis 1:5 komprimiert auf dem Band gespeichert und so auch übetragen wird, müßte doch das per Firewire übertragene AVi Video eine deutlich bessere Qualität haben als das über Analog ausgegebene. Genau das ist aber bei mir nicht der Fall!!
Ich habe mir eine gebrauchte TRV130E gekauft und bekomme über den DV Ausgang einfach kein ansehnliches Video auf die Platte. Das Problem haben einige. OK. Aber an dieser Geschichte mit Interlaced und Deinterlaced kann es nicht liegen, da sich egal ob ich oberes oder unteres Halbbild beim rendern zuerst rechnen lassen, die Qualität nicht wirklich verändert. Sie ist sowohl im roh AVI als auch mit MPEG 2 bei sehr hoher Bitrate gleich schlecht.
Ist es denkbar, das der DV Ausgang der Kamera eine Macke hat und das Bild verschliert???
Wäre für Hilfe wirklich sehr dankbar.
Daniel
dabri -BEI- gmx.de
Antwort von Peter:
-BEI- Rebecca:
Eigentlich kannst mit allen möglichen Aktionen Dein DV-Material immer nur schlechter machen! Deinterlacen nimmt dem Material die Flüssigkeit der Bewegung, resizen (;vergrößern) bringt Unschärfen ins Bild.
Du kannst nicht mehr an Qualität erhalten als es das Original bietet. Auch wenn viele Schnipseler es nicht einsehen wollen und mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln an ihrem Material herumdoktorn: JEDE Bearbeitung eines Videos bedeutet ein wenig Qualitätsverlust! Man kann die Qualität niemals verbessern, immer nur verschlechtern!
Es mag durchaus sein daß manche Leute ihr deinterlacetes oder resizetes Video subjektiv als besser empfinden. Da dürfte aber in den meisten Fällen der Placebo-Effekt zuschlagen, da ist der Wunsch der Vater des Empfindens.
Viele Grüße vom Peter
Videofreunde zum Bild Peter -BEI- Dreisky.de
Antwort von Patrick:
-BEI- rebecca
du kannst zwar HuffYUF speichern und sogar unkompriemiert AVI also 1:1 allerdings wird es dir nichts bringen weil das was auf deinem Band drauf ist schon DV AVI ist und 1:5 kompriemiert du könntest dadurch also nicht die qualität verbessern sondern nur den platz auf deiner Festplatte veringern. Bringt also nichts benutz einfach für alles DV AVI. Wenn du allerdings animationen erstellst also ohne Video von DV camcordern kann es sein das AVI unkomprimiert das beste ist da du dort ja quasi das video selbst neu erstellst und es dann in der Besten qualität speichern kannst.
: : hallo jungs, : : hier drinnen ist ja ganz schön was abgegangen ;) : vielen lieben dank für eure hilfe! : : ich hätte noch eine frage bezüglich capturen mit HuffYUV-Codec... ich finde zu diesem : codec nur einträge in bezug auf analoges capturen mit TV-karte? : : kann der HuffYUV-Codec auch bei digitalem capturen verwendet werden, so das eben die : 1:2 komprimierung erreicht wird? ich habe nachgelesen, dass die meisten : schnittprogramme das capturen mit HuffYUV-Codec nicht unterstützen, aber das es mit : VirtualDub funzen soll. ist das richtig? : : lieben gruss und merci nochmals, : : rebecca
pmikulski -BEI- gmx.de
Antwort von rebecca:
hallo jungs,
hier drinnen ist ja ganz schön was abgegangen ;) vielen lieben dank für eure hilfe!
ich hätte noch eine frage bezüglich capturen mit HuffYUV-Codec... ich finde zu diesem codec nur einträge in bezug auf analoges capturen mit TV-karte?
kann der HuffYUV-Codec auch bei digitalem capturen verwendet werden, so das eben die 1:2 komprimierung erreicht wird? ich habe nachgelesen, dass die meisten schnittprogramme das capturen mit HuffYUV-Codec nicht unterstützen, aber das es mit VirtualDub funzen soll. ist das richtig?
lieben gruss und merci nochmals,
rebecca
rebecca.mock -BEI- kyberna.com
Antwort von Wolfgang:
Hallo Arne, es gibt in der Tat unkomprimiertes AVI , bloß das ist kein DV-AVI. Bei Virtual-Dub kann ich z.B. unkomprimiertes AVI auswählen und die Dateien werden dann wirklich noch viel größer als bei DV-AVI und mein PC schafft es nicht mehr sie ohne dropped Frames zu schreiben. Gruß Wolfgang
: : okay, okay! : : da habt ihr mir ja gewaltig den kopf gewaschen u. ich bin euch : ja auch dankbar dafür, da ihr ganz einfach recht habt. : : wie bereits geschrieben, weiß ich ja daß während der aufnahme : mit dem DV-codec komprimiert wird. daß das verlustbehaftet ist, : war mir auch klar. : : ich habe nur des öfteren schon gehört (;v.a. von zwei kollegen : von mir), daß bei DV-AVIs von unkomprimierten AVIs gesprochen : wird. habe mir über diese aussage auch nie wirklich gedanken : gemacht - bis jetzt! : : danke für diese richtigstellung, jetzt kann ich dann diesen beiden : wald- u. wiesen-filmern mal den kopf waschen. : : und vielleicht wurde damit sogar auch dem fragesteller geholfen. : : gruß und 'tschuldigung nochmal : : arne
Antwort von arne:
okay, okay!
da habt ihr mir ja gewaltig den kopf gewaschen u. ich bin euch ja auch dankbar dafür, da ihr ganz einfach recht habt.
wie bereits geschrieben, weiß ich ja daß während der aufnahme mit dem DV-codec komprimiert wird. daß das verlustbehaftet ist, war mir auch klar.
ich habe nur des öfteren schon gehört (;v.a. von zwei kollegen von mir), daß bei DV-AVIs von unkomprimierten AVIs gesprochen wird. habe mir über diese aussage auch nie wirklich gedanken gemacht - bis jetzt!
danke für diese richtigstellung, jetzt kann ich dann diesen beiden wald- u. wiesen-filmern mal den kopf waschen.
und vielleicht wurde damit sogar auch dem fragesteller geholfen.
gruß und 'tschuldigung nochmal
arne
Antwort von Gary Young:
hi.
laut FAQ: Das Capturen von DV ist ein reines Kopieren von Daten vom Camcorder zum Computer via FireWire - hier findet kein Daten-, bzw. Qualitätsverlust statt. Das Material im Computer entspricht genau den Daten auf dem DV Band. Die Bildinformationen werden im Camcorder ins DV-Format komprimiert und auf Band gespeichert bzw von Band dann 1:1 ohne jede Veränderung zum Computer überspielt und dort abgespeichert. Im Gegensatz zu analogem Material, das auch unkomprimiert gecaptured werden kann, KANN ES PER DEFINITION KEIN UNKOMPRIMIERTES DV GEBEN.
sorry, arne
Antwort von Peter:
-BEI- Arne:
Ich glaube Du verwechselst die Begriffe "unkomprimiert" und "verlustlos". DV Material ist immer komprimiert. Dabei ist es egal zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort es komprimiert wird. DV ist sogar eine relativ schlechte (;weil verlustbehaftete) Kompression bei der das Original nicht wiederhergestellt werden kann. Man kann auch verlustfrei komprimieren, z.B. mit dem HuffYUV-Codec. Der kommt allerdings höchstens auf ein Komprimierungsverhältnis von 1:2, während es bei DV ca. 1:5 ist.
Ein Vorteil von DV ist die "verlustlose", weil digitale und genormte Übertragung vom Camcorder zum Schnittplatz. Anders als bei der analogen Übertragung treten dabei keine Übertragungsverluste auf. Das heißt aber nicht daß DV nun unbedingt die beste Lösung ist! Eine direkte analoge Übertragung per RGB bringt trotz (;minimaler) Übetragungsverluste ein erheblich besseres Bild als DV! Weil eben DV -NICHT- unkomprimiert ist und der DV-Codec viel mehr Verluste erzeugt als eine (;einmalige) hochwertige analoge Übertragung.
DV als unkomprimiert zu bezeichnen ist also nicht nur irreführend sondern schlichtweg falsch!
Viele Grüße vom Peter
Videofreunde zum Bild Peter -BEI- Dreisky.de
Antwort von FrankB.:
: na genau das sagte ich doch! : zur erinnerung: "bei der aufzeichnung auf DV-band (;also während der aufnahme mit : einem DV camcorder) wird das material bereits mit dem DV codec : auf das band geschrieben u. somit strenggenommen bereits : ein wenig komprimiert. : man spricht allerdings bei DV-material trotzdem von "unkomprimiert"." : : ich wollte das ganze nur nicht noch weiter komplizieren. : DV-material wird in allen betriebsystemen als "unkomprimiertes AVI" : interpretiert. : klar wird der DV-codec bei der aufnahme draufgeklatscht, aber da das halt : mal die qualitativ hochwertigste methode ist, in der eine DV-kamera aufzeichnen kann, : nennt man es halt "unkomprimiert" - das gecapturete material ist schlicht : und ergreifend identisch mit dem material vom DV-band. : : gruß : : arne
Hallo Arne, es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass DV-Material unkomprimiert sein soll, auch wenn es die qualitativ hochwertigste Methode ist, in der eine DV Kamera aufzeichnen kann. Sie kann halt nur komprimiert. Ich finde es auch nicht kompliziert. Kompliziert wird es erst, wenn der Begriff "unkomprimiert" dafür verwendet werden sollte. Das wirft nämlich zwei ganz verschiedene Dinge in einen Topf. Vielleicht kannst Du mir ja mal einen Link nennen, aus dem hervorgeht, dass DV-Material als unkomprimiert interpretiert wird. Ich habe kein Problem damit, meinen Standpunkt zu ändern, aber es muss für mich nachvollziehbar und logisch sein.
Antwort von arne:
: Wo hast Du denn diese Weisheit her? DV ist immer komprimiert. Bei Überspielung in den : Rechner in der Auswahl DV-Pal wird die Kompression von ca. 1:5 im Verhältnis zu : Unkomprimiert beibehalten. Es wird also lediglich nicht weiter komprimiert. na genau das sagte ich doch! zur erinnerung:
"bei der aufzeichnung auf DV-band (;also während der aufnahme mit einem DV camcorder) wird das material bereits mit dem DV codec auf das band geschrieben u. somit strenggenommen bereits ein wenig komprimiert. man spricht allerdings bei DV-material trotzdem von "unkomprimiert"."
ich wollte das ganze nur nicht noch weiter komplizieren. DV-material wird in allen betriebsystemen als "unkomprimiertes AVI" interpretiert. klar wird der DV-codec bei der aufnahme draufgeklatscht, aber da das halt mal die qualitativ hochwertigste methode ist, in der eine DV-kamera aufzeichnen kann, nennt man es halt "unkomprimiert" - das gecapturete material ist schlicht und ergreifend identisch mit dem material vom DV-band.
gruß
arne
Antwort von FrankB.:
: man spricht allerdings bei DV-material trotzdem von "unkomprimiert". : die capture-auswahl "DV-PAL" ist quasi gleichzusetzen mit : "unkomprimiert". : : gruß : : arne
Wo hast Du denn diese Weisheit her? DV ist immer komprimiert. Bei Überspielung in den Rechner in der Auswahl DV-Pal wird die Kompression von ca. 1:5 im Verhältnis zu Unkomprimiert beibehalten. Es wird also lediglich nicht weiter komprimiert.
Gruß Frank
Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen Zum Orginal-Thread / Zum Videoschnitt Allgemein-Forum
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