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iMovie11 oder Final Cut Express für den Mac




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Frage von videolo:


Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade seit einigen Wochen mit dem Schneiden meiner frisch digitalisierten alten SVHS-Kassetten.
Ich arbeite mit iMovie11 Vers. 9.0.
Jetzt lese ich im Forum sehr oft, dass FCE für den Mac dem iMovie deutlich vorgezogen wird.
Fragen:
welches sind die wesentlichen (;für Amateure) Argumente, warum FCE iMovie11 vorzuziehen ist???
Gibt es einen direkten Vergleich der Leistung??? (;hier auf slashCAM nicht gefunden).
Besten Dank für Feedback
videolo




Antwort von Axel:

Beide benutzen denselben HD-Codec, den AIC, daher unterscheidet sich die Bildqualität nicht. Die Oberfläche von FCE ist identisch mit der von FCP, mit kleinerem Funktionsumfang. Von den Resultaten her zu urteilen, erleichtert iMovie vor allem Gelegenheitsfilmern einen knappen, inspirierten Schnittstil. Es ist wie ein Malkasten mit zehn Farben, friss oder stirb. Ob einen zwanzig Farben und eine Tube Deckweiß (;FCE) glücklicher machen? Letzten Endes geht es um Videos und nicht darum, wie "professionell" die Programmoberfläche aussieht, oder?

PS: Meine Nichte schockte mich mit der Qualität ihres Erstlings, von einer Digiknipse mit iMovie gemacht, die Tochter meiner Nachbarin gewann einen Jugendpreis für ein WMM-Werk.



Antwort von Freddi:

Wäre denn der in FCS (;FCP) verwendete CodecCodec im Glossar erklärt qualitativ besser?
Und wenn ja - kann man den nicht separat erwerben und auch in FCE benutzen?



Antwort von Axel:

"Freddi" wrote:
Wäre denn der in FCS (;FCP) verwendete CodecCodec im Glossar erklärt qualitativ besser?


Das lässt sich nicht pauschalisieren. Die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt des AIC, bei dem jedes FrameFrame im Glossar erklärt für sich codiert ist, ist mit ~60 Mbps für HD schon relativ hoch, mit entsprechenden Dateigrößen. Mit FCSs ProResProRes im Glossar erklärt lägest du bei 100-150 Mbps, der Unterschied ist 10-bit 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, beides nicht von einem Consumercodec benutzt. Die Erfahrung zeigt dennoch, dass, wenn man seine Aufnahmen in diesem CodecCodec im Glossar erklärt bearbeitet, die Qualität bei aufwändiger Bearbeitung länger hält.

"Freddi" wrote:
Und wenn ja - kann man den nicht separat erwerben und auch in FCE benutzen?


Ich nehme an, dass man es mit einem sehr einfachen *Hack* installieren könnte, bezweifle aber den Nutzen. Der 4:2:2-Aspekt ist sinnlos, wenn das Footage 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt war. Der 10-bit-Teil (;die Farbtiefe) setzt voraus, dass das Programm die Änderungen auch in dieser Qualität rendernrendern im Glossar erklärt kann, und da würde ich im Fall von FCE nicht drauf setzen. Die drohenden Verluste in Sachen Qualität betreffen vor allem Farb- und Helligkeitsänderungen. Es gibt zwei Regeln, bei deren Beachtung du auch mit dem AIC gut fährst:

1. Keine Zwischenexporte: Niemals etwas exportieren, um es erneut zu bearbeiten. Jede der Generationen arbeitet mit reduzierten Daten.

2.Logische Bearbeitungs-Reihenfolge. Wenn du etwas wegnimmst, z.B. Helligkeit, kannst du damit im nächsten Schritt nicht mehr auf Sicht arbeiten, klar, oder? Es geht aber - zumal für Unerfahrene - sehr schnell, dass man die Helligkeit im übernächsten Schritt wieder nachkorrigiert, dann kommt es zu sehr krassen Qualitätseinbußen, hier gut beschrieben.

Verständnis der Hintergründe ist mehr wert als teurere Ausstattung.



Antwort von Freddi:

Danke für die Antwort - auch wenn ich nur 2/3 davon wirklich verstanden habe (;Ich bin eher der "Praktiker").
Zusammenfassend noch einmal gefragt:
Nehmen wir an, dass der Anschaffungspreis für mich (;erstmal) keine Rolle spielt - wird das Ergebnis (;ausschliesslich bezogen auf die Bildqualität ... nicht auf den Inhalt ;-) bei Verwendung des ProResProRes im Glossar erklärt besser als mit dem AIC?
Farbkorrekturen sind sind bei meinen Motiven fast immer erforderlich - Zielformate sind i. d. R. HD-Beamer Präsentation, HD Player wie z.B. PS3 oder HD im Web - DVD oder ähnliches eher weniger ... und wie Du schon richtig bemerkt hast, habe ich ausschliesslich diverse "Consumergeräte" (;HDV & AVCHD) ... und obwohl es zu 95% Hobby ist, würde ich meinen "Anspruch" an die Bildqualität doch relativ weit oben ansetzen (;wollen) - in der "Windows-Welt" bin ich mit EDIUS und dem Canopus HQ unterwegs ...

P.S. @ Videolo:
Sorry falls ich Dir hier den Thread "kaputt" gemacht habe ...



Antwort von videolo:

(;P.S. @ Videolo:
Sorry falls ich Dir hier den Thread "kaputt" gemacht habe ...)

Stimmt. Auf meine Fragestellung seid Ihr nur unwesentlich eingegangen.
Mich interessiert in der Tat eine "Vergleichsliste" der beiden Produkte.
Gruß
videolo



Antwort von Axel:

"videolo" wrote:
Mich interessiert in der Tat eine "Vergleichsliste" der beiden Produkte.


iMovie und FCE sind beinah die unterschiedlichsten Schnittprogramme, die sich denken lassen. Fortgeschrittene finden das nüchterne Neutralgrau mit den sturen Listen und den vielen Optionen von FCE-FCP, nun ja: fortgeschritten, vielleicht ist aber die drag&drop&push - Oberfläche von iMovie hundertmal fortschrittlicher. Man kann mit der Mini-Version für iPhone mittels Berührung und leicht erlernbaren Gesten Filme auf einer Fläche von wenigen Quadratzentimetern sichten und schneiden, und es macht sogar Spaß. Zu iMovie gehört daher statt der Maus das Magic Trackpad, noch nie so flott geschnitten.

Die Kehrseite: Wenn es mehr sein soll als Schnitt, dann ist da gar nichts. Wo sind in iMovie 8 die Effekte geblieben? Sollen das etwa diese kitschigen Übergänge sein?

zum Bild

Rechts ein kleiner Eindruck von der schieren Masse an Filtern in FCP, die wie gesagt in etwas abgespecktem Ausmaß auch in FCE zu finden sind. Vielleicht noch kein so gewichtiges Argument gegen iMovie, aber dieses:

zum Bild

Videos haben i.d.R. Farbe, und an deren Wirkung muss man schrauben können. Die läppische Farbanpassung in iMovie erinnert vom Funktionsumfang her an die aus der OSX-Vorschau, ein praktisches, aber kein starkes Tool. Größtes Manko: Es gibt nur eine auf das gesamte Bild anwendbare Filterung, man kann nicht, wie in FCE/FCP, einen Bildbereich auswählen (;versteckt sich verschämt unter dem Auswahldreieck "Effekt einschränken" - ein starkes Tool? Ein Kernreaktor!).

Ich erwähne hier, dass "Color" aus dem FC-Studio-Paket, wenn die läppische Sekundäre FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt (;ein anderes Wort für eine eingeschränkte FK) ein Kernkraftwerk ist, mindestens die aus Star Trek bekannte "Quantum-Singularität" wäre, sowohl was die Optionen als auch was die Qualität betrifft.

iMovie kann, wenn ich das richtig sehe, Slomo und Zeitraffer, aber keine Rampen (;variable Zeit innerhalb eines Clips). Es ist aber auch die Frage, ob FCE das kann. In FCP repräsentieren die Striche unterhalb der Spur die Einzelframes. Man kann sie mit der Maus packen und wie ein GummibandGummiband im Glossar erklärt ziehen. Dadurch entstehen Zeitrampen.

Meiner Meinung nach ist FCE so ein Mittelding. Es hat einiges, das ich schon gerne verwende, s.o., aber:

Masken für Compositing? Alles das, was Motion aus dem Studio-Paket liefert? Da fehlt auch in FCE eine ganze Menge.

"Freddi" wrote:
Nehmen wir an, dass der Anschaffungspreis für mich (;erstmal) keine Rolle spielt - wird das Ergebnis (;ausschliesslich bezogen auf die Bildqualität ... nicht auf den Inhalt ;-) bei Verwendung des ProResProRes im Glossar erklärt besser als mit dem AIC?
Farbkorrekturen sind sind bei meinen Motiven fast immer erforderlich - Zielformate sind i. d. R. HD-Beamer Präsentation, HD Player wie z.B. PS3 oder HD im Web - DVD oder ähnliches eher weniger ... und wie Du schon richtig bemerkt hast, habe ich ausschliesslich diverse "Consumergeräte" (;HDV & AVCHD) ... und obwohl es zu 95% Hobby ist, würde ich meinen "Anspruch" an die Bildqualität doch relativ weit oben ansetzen (;wollen)


Visuell unterscheiden sich AIC und ProResProRes im Glossar erklärt kaum. Auch eine einmalige FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt (;heller oder dunkler, Farbtemperatur leicht verschoben) ist okay. Das meiste, was man mit iMovie machen kann, hält der AIC auch aus. Umgekehrt glaube ich aber, dass man in FCE mehr machen kann, als der CodecCodec im Glossar erklärt aushielte. Ich rate zu FCS, am besten natürlich #3, hab ich gebraucht schon für 600€ rausgehen sehen, #2 für deutlich weniger. Ziemlich gutes Effektprogramm dabei, das beste SD-DVD-Programm, einfache BD für die PS3 direkt aus FCP, das beste Gradingprogramm. Einarbeitungszeit mit den sehr gut geschriebenen Manuals, alternativ mit Videotuts (;alternativ mit Apps, hihi) Wochen, aber nicht Monate, wie mit vergleichbaren SW-Paketen.



Antwort von videolo:

Hallo Axel,

vielen Dank! Sehr ausführlich, sehr verständlich!
Da werde ich wohl iMovie bald ausgereizt haben und bei Bedarf nach "mehr" einen Kurs für FCE belegen ;-)
Ohne Kurs wird das wohl ein sehr langes "learning by doing" werden.

Nochmals Danke Axel.
Gruß
Dieter



Antwort von lilixxl:

Für FCE gibt es ein schönes freies Tutorial bei Izzyvideo.com

beste Grüße
Rainer



Antwort von videolo:

Besten Dank Rainer.
Ich habe auch noch eine deutsche Anleitung gefunden: http://www.apple.com/de/support/finalcutexpress/
Gruß
Dieter



Antwort von Freddi:

@Axel:
Danke - das habe ich alles verstanden ... ich denke, meine Entscheidung ist gefallen.
"Axel" wrote:
... Ich rate zu FCS, am besten natürlich #3,...

Warum? Ich dachte die aktuelle Version ist FCS 4 ...

EDIT: Aktuelle Version ist offensichtlich nicht 4 ...



Antwort von lyza:

"videolo" wrote:
(;P.S. @ Videolo:
Sorry falls ich Dir hier den Thread "kaputt" gemacht habe ...)

Stimmt. Auf meine Fragestellung seid Ihr nur unwesentlich eingegangen.
Mich interessiert in der Tat eine "Vergleichsliste" der beiden Produkte.
Gruß
videolo


Hallo an alle! Ich bin neu in diesem Forum seit einigen Monaten und ich ahnte es ist zu gut für diejenigen Benutzer, die nicht gut Wissen darüber, welche oben erwähnt ist. Vielen Dank




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