| Wie HDTV ts mit 5.1 Sound in DVD umwandeln?
Frage von Frank Garnath:
Hallo allerseits,
habe hier eine HDTV-Aufnahme (;720p) 16:9 mit 5.1 Surround Sound als Transport Stream (;.ts)-Datei. Ich möchte davon gerne eine "Standard"-DVD machen, ohne die Audiospur zu verändern und möglichst viel von der genialen Bildqualtität zu erhalten. Ich habe schon mit einigen Programmen experimentiert, bin aber letzlich nicht zu einem brauchbaren Ergebnis gekommen, weil die Programme mir entweder nicht das benötigte Videoformat lieferten (;z.B. wollte ProjectX beim umwandeln in .m2p immer die HDTV-Auflösung beibehalten, obwohl ich´s auf 720x576 eingestellt hatte) oder ich bekam zwar die richtige Auflösung, aber nur Stereo-Sound (;bei Umwandlung mit Canopus Procoder) heraus. Durch Demuxen mit ProjectX konnte ich zwar die 5.1-Audiospur separat erhalten, aber sie lag dann in einem Format ".ac3" vor, die ich leider mit keinem DVD-Erstellungsprogramm öffnen konnte.
Ich habe schon einiges gelesen, aber es scheint hunderte von Programmen zu geben, und jeder macht das irgendwie anders. Wie würdet ihr vorgehen (;möglichst Freeware-Programme wie ProjectX)? Das ganze soll unter Windows XP passieren.
Noch eine Frage: Wozu ist das "demuxen" notwendig, wenn ich die Audiospur nicht verändern will und ich mit Programmen wie z.B. Pinnacle Studio das Video inklusive Audiospur ebenso gut bearbeiten kann als wenn ich die Audiospur extra hätte?
Sollte man das Video mit MPEG4 codieren oder ist MPEG2 ok? Welchen (;freien) Codec (;MP2, MP4) empfehlt ihr? Welche Bitrate sollte ich idealerweise für die DVD nehmen? Mir hat mal jemand gesagt, man sollte nicht mehr als 4000kbit/s nehmen, da sonst viele DVD-Player Probleme bekommen? Wie wirkt sich eine Bitrate von 4000 gegenüber den maximal möglichen 9800 kbit/s auf die Bildqualität aus? Nimmt man lieber feste oder variable Bitraten?
Fragen über Fragen, aber für ein paar Antworten wäre ich sehr dankbar.
Grüße,
Frank
Antwort von Detlef Wirsing:
Frank Garnath schrieb:
[...] >Durch Demuxen mit ProjectX konnte ich zwar die 5.1-Audiospur separat >erhalten, aber sie lag dann in einem Format ".ac3" vor, die ich leider mit >keinem DVD-Erstellungsprogramm öffnen konnte.
AC3 ist in Amerika bei DVD-Video Vorschrift (;Norm), in Europa üblich. Vorgeschrieben ist hier MP2, was aber nicht für DD 5.1 taugt, AC3 ist zulässig. Ich kenne kein DVD-Authoringprogramm, das AC3 nicht verarbeiten kann. Das wäre wie ein Musikprogramm, das nur Moll aber nicht Dur beherrscht.
>Ich habe schon einiges gelesen, aber es scheint hunderte von Programmen zu >geben, und jeder macht das irgendwie anders. Wie würdet ihr vorgehen >(;möglichst Freeware-Programme wie ProjectX)? Das ganze soll unter Windows XP >passieren.
Was Du tun mußt, ist zum Teil davon abhängig, welches Authoringprogramm Du verwendest. Ich würde Bild und Ton trennen (;z.B. mit Project X), den Ton lassen, wie er ist und nur den Videostream neu rendern. Einen kostenlosen Renderer habe ich bisher nicht ausprobiert/gefunden. Danach lädt man beide Streams getrennt in das Authoringprogramm, oder, falls MPG erwartet wird, multiplext Bild und Ton vorher, z.B. mit Mplex oder Imago.
>Noch eine Frage: Wozu ist das "demuxen" notwendig, wenn ich die Audiospur >nicht verändern will und ich mit Programmen wie z.B. Pinnacle Studio das >Video inklusive Audiospur ebenso gut bearbeiten kann als wenn ich die >Audiospur extra hätte?
Weil nicht jedes Programm das richtig macht. Sowohl Bild als auch Ton arbeiten mit Frames. Leider haben diese Frames nicht dieselbe Länge (;vereinfacht gesagt). Bei gemuxten MPGs kommt es deshalb beim Schneiden oft zu asynchronem Ton.
>Sollte man das Video mit MPEG4 codieren oder ist MPEG2 ok? Welchen (;freien) >Codec (;MP2, MP4) empfehlt ihr? Welche Bitrate sollte ich idealerweise für >die DVD nehmen? Mir hat mal jemand gesagt, man sollte nicht mehr als >4000kbit/s nehmen, da sonst viele DVD-Player Probleme bekommen? Wie wirkt >sich eine Bitrate von 4000 gegenüber den maximal möglichen 9800 kbit/s auf >die Bildqualität aus? Nimmt man lieber feste oder variable Bitraten?
MPEG4 ist kein für DVD-Video zugelassenes Format. Zulässig sind nur einige MPEG1 und MPEG2 Auflösungen. Das bedeutet nicht, daß MPEG4 sich nicht darstellen ließe. Man erzeugt nur keine normgerechte DVD-Video mehr und darf nicht erwarten, daß das Ergebnis überall läuft.
>Fragen über Fragen, aber für ein paar Antworten wäre ich sehr dankbar.
Besuch mal http://german.doom9.org und lies Dir die entsprechenden Teile der Guides durch.
Ich habe selbst eine HDTV-Aufnahme hier, die ich demnächst wie Du als DVD-Video brennen will. Es wird auch mein erster Versuch sein, kann aber noch eine ganze Weile dauern. Falls Du Erfolg hast, schreib mal, welchen Renderer Du genommen hast.
Mit freundlichen Grüßen Detlef Wirsing
Antwort von Jürgen He:
Frank Garnath schrieb: > Hallo allerseits, > > habe hier eine HDTV-Aufnahme (;720p) 16:9 mit 5.1 Surround Sound als > Transport Stream (;.ts)-Datei. Ich möchte davon gerne eine > "Standard"-DVD machen, ohne die Audiospur zu verändern und möglichst > viel von der genialen Bildqualtität zu erhalten. > Ich habe schon mit einigen Programmen experimentiert, bin aber > letzlich nicht zu einem brauchbaren Ergebnis gekommen, weil die > Programme mir entweder nicht das benötigte Videoformat lieferten > (;z.B. wollte ProjectX beim umwandeln in .m2p immer die HDTV-Auflösung > beibehalten, obwohl ich´s auf 720x576 eingestellt hatte)
ProjectX kann keine Formatänderung durchführen, da es über keinen MPEG Encoder verfügt.
> oder ich > bekam zwar die richtige Auflösung, aber nur Stereo-Sound (;bei > Umwandlung mit Canopus Procoder) heraus.
Dann wandele nur den Videostream mit Canopus.
> Durch Demuxen mit ProjectX konnte ich zwar die 5.1-Audiospur separat > erhalten, aber sie lag dann in einem Format ".ac3" vor, die ich > leider mit keinem DVD-Erstellungsprogramm öffnen konnte.
Was heißt "öffnen"? Abspielen? Laden sollteset Du einen AC3 Stream in ein Authoringprogramm können, sonst verdient es den Namen nicht. Abspielen geht nur, wenn ein AC3 Decoder auf deinem Rechner vorhanden ist.
> Noch eine Frage: Wozu ist das "demuxen" notwendig
Um z.B. nur den Videostream neu Encodieren zu können, wie das bei Dir erforderlich ist. Außerdem erwarten Authoringprogramme i.d.R. Elememtarstreams oder erzeugen sie beim Kompilieren im Hintergund.
> Sollte man das Video mit MPEG4 codieren oder ist MPEG2 ok? Welchen > (;freien) Codec (;MP2, MP4) empfehlt ihr?
Du wolltest eine "Standard"-DVD erstellen, damit bist Du beim Format auf MPEG2 festgelegt.
> Welche Bitrate sollte ich > idealerweise für die DVD nehmen? Mir hat mal jemand gesagt, man > sollte nicht mehr als 4000kbit/s nehmen, da sonst viele DVD-Player > Probleme bekommen? Wie wirkt sich eine Bitrate von 4000 gegenüber den > maximal möglichen 9800 kbit/s auf die Bildqualität aus? Nimmt man > lieber feste oder variable Bitraten?
Auf jeden Fall variable Bitrate und möglichst hoch (;soweit es keine Probleme mit der Dateigröße gibt). Bei einer solchen Vorlage würde ich z.B. 8000Kbit/s als Maximum und 6000 als Durchschnitt nehmen Eine DVD verträgt mit allen Substreams ca. 10000Kbit/s
Gruß, Jürgen
Antwort von Frank Garnath:
Detlef Wirsing schrieb:
> [...] > > AC3 ist in Amerika bei DVD-Video Vorschrift (;Norm), in Europa üblich. > Vorgeschrieben ist hier MP2, was aber nicht für DD 5.1 taugt, AC3 ist > zulässig. Ich kenne kein DVD-Authoringprogramm, das AC3 nicht > verarbeiten kann. Das wäre wie ein Musikprogramm, das nur Moll aber > nicht Dur beherrscht.
Pinnacle Studio 9 kennt AC3 nicht (;nur mp3 und wav), in TMPGEnc 1.6 kann ich überhaupt keine zusätzliche Audiospur importieren. Immerhin kann ich die AC3-Datei mit dem VLC-Player abspielen...
> Was Du tun mußt, ist zum Teil davon abhängig, welches > Authoringprogramm Du verwendest. Ich würde Bild und Ton trennen (;z.B. > mit Project X), den Ton lassen, wie er ist und nur den Videostream neu > rendern. Einen kostenlosen Renderer habe ich bisher nicht > ausprobiert/gefunden. Danach lädt man beide Streams getrennt in das > Authoringprogramm, oder, falls MPG erwartet wird, multiplext Bild und > Ton vorher, z.B. mit Mplex oder Imago.
Ich habe mir jetzt mal die Trial-Version von TMPGEnc DVD Author 3.0.8 runtergeladen, und ich muss sagen, kein Vergleich mit Version 1.6! Man kann jetzt direkt HDTV-MPEGs mit 5.1 DD importieren, schneiden, komfortabel Menüs erstellen und als DVD exportieren. Das ist eigentlich genau das, was ich suche. Zudem gibt es gerade ein Sonderangebot für die Deutsche Version (;US$ 67,95 statt 89,95), was bei dem derzeitig hohen Eurokurs auch nicht gerade eine Unsumme ist. Werde ich mir wohl holen, dann brauche ich nur ProjectX zum Umwandeln von TS nach M2P und dann TMPGEnc - sonst nichts. Einziges Problem, was ich feststellen musste, sind leider schwarze Balken links und rechts (;links größer als rechts) im Bild, die beim Exportieren mit TMPGEnc in DVD-Format auftreten. Wenn ich das Bild ganz unkonventionell mit einem Lineal am Monitor ausmesse, ist der Bereich ohne die Balken genau 16:9, mit Balken ca. 16,5:9. Was ist das denn? Wie kann ich diese Balken vermeiden?
Grüße,
Frank
Antwort von Jürgen He:
Frank Garnath schrieb: > Pinnacle Studio 9 kennt AC3 nicht (;nur mp3 und wav
MP3 ist für DVD-Video nicht zulässig, es wird sich wohl um MP2 handeln.
> Einziges Problem, was ich feststellen musste, sind leider schwarze > Balken links und rechts (;links größer als rechts) im Bild, die beim > Exportieren mit TMPGEnc in DVD-Format auftreten. Wenn ich das Bild > ganz unkonventionell mit einem Lineal am Monitor ausmesse, ist der > Bereich ohne die Balken genau 16:9, mit Balken ca. 16,5:9. Was ist > das denn? Wie kann ich diese Balken vermeiden?
Vermutlich liegen diese Streifen beim Abspielen über einen TV im Overscanbereich und sind damit nicht sichtbar.
Gruß, Jürgen
Antwort von Detlef Wirsing:
Frank Garnath schrieb:
>Detlef Wirsing schrieb: > >> [...] >> >> AC3 ist in Amerika bei DVD-Video Vorschrift (;Norm), in Europa üblich. >> Vorgeschrieben ist hier MP2, was aber nicht für DD 5.1 taugt, AC3 ist >> zulässig. Ich kenne kein DVD-Authoringprogramm, das AC3 nicht >> verarbeiten kann. Das wäre wie ein Musikprogramm, das nur Moll aber >> nicht Dur beherrscht. > >Pinnacle Studio 9 kennt AC3 nicht (;nur mp3 und wav), in TMPGEnc 1.6 kann ich >überhaupt keine zusätzliche Audiospur importieren. Immerhin kann ich die >AC3-Datei mit dem VLC-Player abspielen... [...]
Pinnacle Studio ist kein Authoringprogramm. Es ist nicht geeignet, aus vorhandenen Videos eine DVD-Video zu erstellen. MP3 ist auf DVD-Video gar nicht zulässig.
>Ich habe mir jetzt mal die Trial-Version von TMPGEnc DVD Author 3.0.8 >runtergeladen, und ich muss sagen, kein Vergleich mit Version 1.6! Man kann >jetzt direkt HDTV-MPEGs mit 5.1 DD importieren, schneiden, komfortabel Menüs >erstellen und als DVD exportieren. Das ist eigentlich genau das, was ich >suche. Zudem gibt es gerade ein Sonderangebot für die Deutsche Version (;US$ >67,95 statt 89,95), was bei dem derzeitig hohen Eurokurs auch nicht gerade >eine Unsumme ist. Werde ich mir wohl holen, dann brauche ich nur ProjectX >zum Umwandeln von TS nach M2P und dann TMPGEnc - sonst nichts. [...]
TMPGEnc DVD Author 3 (;TDA) hat einen gewaltigen Nachteil, den Du vor dem Kauf bedenken solltest. Im Gegensatz zur Version 1.6 hat sich zwar einiges getan, z.B. kann man endlich zwei Tonspuren und zwei Untertitel benutzen. Aber ist das Material nicht DVD-konform oder paßt nicht auf eine DVD, fängt TDA an neu zu rendern - und zwar ohne daß man das abschalten könnte. Und während in der Version 1.6 MPEG2 von DVB mit Auflösungen von z.B. 480x576 zumindest durch einen Trick noch zu bearbeiten war, rendert die 3er-Version alles gnadenlos neu.
Ich wollte eigentlich auf TDA 3 umsteigen, werde aber aus diesem Grund mein Authoringprogramm vermutlich wechseln. TDA 1.6 fand ich prima, weil es auf einfache Weise machte, was ich wollte. Die 3er-Version konnte endlich Untertitel und zwei Sprachen. Deshalb glaubte ich mich schon am Ziel meiner Wünsche. Aber ein Programm, bei dem ich keinen Einfluß darauf habe, ob es rendert oder nicht, kann ich nicht gebrauchen.
Mit freundlichen Grüßen Detlef Wirsing
Antwort von Frank Garnath:
Jürgen He schrieb:
>> Einziges Problem, was ich feststellen musste, sind leider schwarze >> Balken links und rechts (;links größer als rechts) im Bild, die beim >> Exportieren mit TMPGEnc in DVD-Format auftreten. Wenn ich das Bild >> ganz unkonventionell mit einem Lineal am Monitor ausmesse, ist der >> Bereich ohne die Balken genau 16:9, mit Balken ca. 16,5:9. Was ist >> das denn? Wie kann ich diese Balken vermeiden? > > Vermutlich liegen diese Streifen beim Abspielen über einen TV im > Overscanbereich und sind damit nicht sichtbar.
das kann gut sein bzw. hoffe ich mal. Was aber, wenn beim Abspielen der DVD-Player das gesamte Bild (;mit Streifen) als 16:9 anzeigt? Dann würde das Bild gestaucht werden. Oder wenn ich die DVD auf einem PC abspiele, habe ich auch bei Vollbild immer die störenden schwarzen Balken links und rechts. Das gefällt mir garnicht - hat jemand eine Idee, was man bei TMPGnc einstellen muss, um kein seitigen Balken zu bekommen? Das muss doch bei so einem mächtigen Programm möglich sein - was haben sich die Programmierer dabei wohl wieder gedacht? Ansonsten fällt ein Kauf wohl wirklich flach.
Grüße,
Frank
Antwort von Frank Garnath:
Detlef Wirsing schrieb:
> TMPGEnc DVD Author 3 (;TDA) hat einen gewaltigen Nachteil, den Du vor > dem Kauf bedenken solltest. Im Gegensatz zur Version 1.6 hat sich zwar > einiges getan, z.B. kann man endlich zwei Tonspuren und zwei > Untertitel benutzen. Aber ist das Material nicht DVD-konform oder paßt > nicht auf eine DVD, fängt TDA an neu zu rendern - und zwar ohne daß > man das abschalten könnte. Und während in der Version 1.6 MPEG2 von > DVB mit Auflösungen von z.B. 480x576 zumindest durch einen Trick noch > zu bearbeiten war, rendert die 3er-Version alles gnadenlos neu.
Hmm... Aber mein HDTV-Material muss doch für eine DVD eh neu gerendert werden, da kann mir das doch egal sein, ob er das automatisch macht oder nicht? Gleiches gilt für DV-Aufnahmen von meinem Camcorder... Oder ist das Rendering von TMPGEnc so extrem schlecht, dass es die Vorteile (;extrem einfaches Schneiden der Videos und Erstellen von Menüs) wieder zunichte macht? Ein viel gewichtigerer Kauf-Hinderungsgrund wären für mich diese unsäglichen seitlichen schwarzen Balken (;siehe anderes Posting). Wenn ich die nicht wegbekommen kann, werde ich es wohl auch nicht kaufen.
> Ich wollte eigentlich auf TDA 3 umsteigen, werde aber aus diesem Grund > mein Authoringprogramm vermutlich wechseln. TDA 1.6 fand ich prima, > weil es auf einfache Weise machte, was ich wollte. Die 3er-Version > konnte endlich Untertitel und zwei Sprachen. Deshalb glaubte ich mich > schon am Ziel meiner Wünsche. Aber ein Programm, bei dem ich keinen > Einfluß darauf habe, ob es rendert oder nicht, kann ich nicht > gebrauchen.
An welches andere Programm denkst Du denn so?
Grüße,
Frank
Antwort von Detlef Wirsing:
Frank Garnath schrieb:
>Detlef Wirsing schrieb: > >> TMPGEnc DVD Author 3 (;TDA) hat einen gewaltigen Nachteil, den Du vor >> dem Kauf bedenken solltest. Im Gegensatz zur Version 1.6 hat sich zwar >> einiges getan, z.B. kann man endlich zwei Tonspuren und zwei >> Untertitel benutzen. Aber ist das Material nicht DVD-konform oder paßt >> nicht auf eine DVD, fängt TDA an neu zu rendern - und zwar ohne daß >> man das abschalten könnte. Und während in der Version 1.6 MPEG2 von >> DVB mit Auflösungen von z.B. 480x576 zumindest durch einen Trick noch >> zu bearbeiten war, rendert die 3er-Version alles gnadenlos neu. > >Hmm... >Aber mein HDTV-Material muss doch für eine DVD eh neu gerendert werden, da >kann mir das doch egal sein, ob er das automatisch macht oder nicht? [...]
Wenn Dir egal ist, was ein Programm aus den Vorlagen macht, dann nimm es. Ich habe gern die Kontrolle darüber, wann, was, wie und womit gerendert wird.
>An welches andere Programm denkst Du denn so?
Ich bin noch nicht fündig geworden. DVDLab Pro wird es nicht sein, das weiß ich immerhin. Ich bin zu blöd, das zu bedienen. Übrigens das erste Programm, bei dem ich nach über 100 Stunden entnervt aufgegeben habe. Es ist für mich mit Project X zusammen das am beschissensten zu bedienende Programm, das ich je gesehen habe. Mit Learning by Doing ist da nicht viel zu machen. Und in den Anleitungen die im Netz rumschwirren, stand alles, nur nicht das, was ich machen wollte.
Hier also die Mankos, die mich zum Systemwechsel zwingen, statt von TMPGEnc DVD Author 1.6 auf 3.0 umzusteigen:
Version 1.6: Kann keine DVB-Formate wie 480x576, außer mit tricksen. Kann kein VOB. Kann keine Elementary Streams. Kann nur eine Tonspur. Kann keine Untertitel.
Version 3.0: Kann keine DVB-Formate wie 480x576, nicht mal mit tricksen. Kann kein VOB (;?). Kodiert neu, wann und wie es ihm in den Kram paßt. Das automatische Rendering läßt sich nicht abschalten. Hängt sich bei mir reproduzierbar bei großen Filmen auf.
Wohlbemerkt kann die 3.0 480x576, aber sie rendert die gesamte Aufnahme zwangsweise neu. Und das will ich nicht. Mit der 1.6 bin ich lang klargekommen. Aber in Zukunft möchte ich vermehrt neben der deutschen Synchronisation auch englischen Tonspuren behalten, zusammen mit den deutschen Untertiteln. Das geht mit der 1.6 nicht. Und die 3.0 rendert alles neu, ob ich will oder nicht. Und dann schmiert sie noch alle Nase lang ab mit der Fehlermeldung, der Speicher würde nicht ausreichen.
Laut Pegasys sind 512 MB Arbeitsspeicher für die 3.0 genug. Mein Rechner hat 1 GB und die Platten, falls fälschlicherweise das gemeint sein sollte, jede über 40 GB. Temporärverzeichnis, Arbeitsverzeichnis und Ursprungsverzeichnis sind auf 3 verschiedenen Platten, die an 2 verschiedenen Controllern hängen (;SATA, PATA). Wenn das nicht reicht, ist es das falsche Programm für mich.
Mit freundlichen Grüßen Detlef Wirsing
Antwort von Günter Hackel:
Detlef Wirsing schrieb:
> Pinnacle Studio ist kein Authoringprogramm. Es ist nicht geeignet, aus > vorhandenen Videos eine DVD-Video zu erstellen. MP3 ist auf DVD-Video > gar nicht zulässig.
ROTFL Komisch, dass ich das bei über 30 DVDs, die ich genau mit Studio auufgenommen, bearbeitet und schließlich gebrannt habe, gar nicht gemerkt habe. Die Menues, teils verschachtelte, MP3, WAV und anderes in mehreren Spuren übereinander gelegt und hier und da auch mit DD5.1 Vertonung usw. sind wohl nur Einbildung? gh
Antwort von Christian Potzinger:
Günter Hackel hammered in the Keyboard
> ROTFL
Ja, wir rollen auch...
> Komisch, dass ich das bei über 30 DVDs, die ich genau mit Studio > auufgenommen, bearbeitet und schließlich gebrannt habe, gar nicht > gemerkt habe. Die Menues, teils verschachtelte, MP3, WAV und anderes in > mehreren Spuren übereinander gelegt und hier und da auch mit DD5.1 > Vertonung usw. sind wohl nur Einbildung?
a) Die sind auf der fertigen DVD auch noch MP3 und b) das ist eine standardkonforme Video DVD
IF (;a b)%true THEN haha
Manchmal sollte man schweigen und nur den Verdacht erregen als zu antworten und alle Zweifel beseitigen ;) -- ryl: GKar
Antwort von Jürgen He:
Frank Garnath schrieb: > Jürgen He schrieb: >> Vermutlich liegen diese Streifen beim Abspielen über einen TV im >> Overscanbereich und sind damit nicht sichtbar. > > das kann gut sein bzw. hoffe ich mal. Was aber, wenn beim Abspielen > der DVD-Player das gesamte Bild (;mit Streifen) als 16:9 anzeigt? Dann > würde das Bild gestaucht werden. Oder wenn ich die DVD auf einem PC > abspiele, habe ich auch bei Vollbild immer die störenden schwarzen > Balken links und rechts. Das gefällt mir garnicht - hat jemand eine > Idee, was man bei TMPGnc einstellen muss, um kein seitigen Balken zu > bekommen? Das muss doch bei so einem mächtigen Programm möglich sein > - was haben sich die Programmierer dabei wohl wieder gedacht? > Ansonsten fällt ein Kauf wohl wirklich flach.
Wenn es bei einem Film innerhalb des Overscanbereichs einen Randbereich gibt, der nicht mit Bildinformationen belegt ist, belässt man ihn gewöhnlich, da ein Resizen mit Qualitätsverlusten verbunden ist.
In deinem Fall solltest Du schauen, ob diese Streifen im Original schon vorhanden sind. Da Du eh Resizen musst, kannst Du ggf. auch die Ränder beschneiden (;Croppen), was bei Wiedergabe am TV aber mit entsprechednen Verlusten im Randbereich verbunden ist. Ob das von Dir verwendete Programm dies kann, weiß ich nicht. Wenn nicht, kann man das evtl. über den Umweg über "VirtualDub-MPEG2" erledigen. Ob das mit 720p auch funktioniert, habe ich noch nicht ausprobiert
Gruß, Jürgen
Antwort von Detlef Wirsing:
Christian Potzinger schrieb:
...dies und das.
Schade, daß Plonks (;natürlich persönliche) Antworten nicht einschließen. So bekomme ich immer wieder Kommentare auf Postings zu lesen, die bei mir schon gefiltert wurden. Daran sollte man echt noch arbeiten. Filtern nach Betreff erfüllt ja oft nicht den Zweck.
Mit freundlichen Grüßen Detlef Wirsing
Antwort von Frank Garnath:
Jürgen He schrieb:
> In deinem Fall solltest Du schauen, ob diese Streifen im Original schon > vorhanden sind. Da Du eh Resizen musst, kannst Du ggf. auch die Ränder > beschneiden (;Croppen), was bei Wiedergabe am TV aber mit entsprechednen > Verlusten im Randbereich verbunden ist. Ob das von Dir verwendete > Programm dies kann, weiß ich nicht. Wenn nicht, kann man das evtl. über > den Umweg über "VirtualDub-MPEG2" erledigen. Ob das mit 720p auch > funktioniert, habe ich noch nicht ausprobiert
das ist ja das Merkwürdige: Im Original sind die Streifen nicht vorhanden. TMPGEnc bastelt die erst bei der Ausgabe ins DVD-Format dran - warum weiß wahrscheinlich nur der Programmierer. Das Original ist auch definitiv 16:9 (;1280x720 Pixel), so dass auch hier nicht irgendein "leerer Raum" mit schwarzen Balken aufgefüllt werden müsste, um auf 16:9 zu kommen. Keine Ahnung, was das soll. Sieht auf dem Bildschirm jedenfalls nicht schön aus.
Grüße,
Frank
Antwort von Frank Garnath:
Detlef Wirsing schrieb:
> Wenn Dir egal ist, was ein Programm aus den Vorlagen macht, dann nimm > es. Ich habe gern die Kontrolle darüber, wann, was, wie und womit > gerendert wird.
Naja, stimmt im Prinzip schon. Aber woher weiß ich, womit ich rendern soll, welches Programm, welchen Codec etc.? Ich müsste ja alles wochenlang testen, bis ich weiß, was die besten Ergebnisse liefert, bzw. mir am besten gefällt (;sicherlich ist da auch eine subjektive Komponente dabei). Dabei will ich doch nur "schnell" eine DVD erstellen...
> Version 3.0: > Kann keine DVB-Formate wie 480x576, nicht mal mit tricksen. > Kann kein VOB (;?). > Kodiert neu, wann und wie es ihm in den Kram paßt. > Das automatische Rendering läßt sich nicht abschalten. > Hängt sich bei mir reproduzierbar bei großen Filmen auf.
Habe noch was negatives bei 3.0 rausgefunden: Reiht man mehrere Videos aneinander, so gibt es bei jedem Übergang einen kurzen Aussetzer beim Abspielen - ist ärgerlich. 1.6 hat das nahtlos aneinandergereiht. Es gibt zwar eine Option, mit der das gehen soll, aber da bekomme ich nur einen Fehler (;irgendwas mit "GOP zu lang" oder so).
[...] > rendert alles neu, ob ich will oder nicht. Und dann schmiert sie noch > alle Nase lang ab mit der Fehlermeldung, der Speicher würde nicht > ausreichen. Bei mir ist 3.0 zwar relativ langsam, aber bisher nicht abgeschmiert, habe schon einige Stunden gebastelt und sogar nur 512 MB.
Grüße,
Frank
Antwort von Jürgen He:
Frank Garnath schrieb: > Jürgen He schrieb: > >> In deinem Fall solltest Du schauen, ob diese Streifen im Original >> schon vorhanden sind.
> das ist ja das Merkwürdige: Im Original sind die Streifen nicht > vorhanden. TMPGEnc bastelt die erst bei der Ausgabe ins DVD-Format > dran
Das solte nicht sein. Da ich aber weder TMPGEnc kenne, noch mit 720p große Erfahrungen habe kann ich dazu nichts weiter beitragen. (;Ich habe bislang lediglich mal einen Schnipsel 720p testhalber mit dem MainConcept Encoder nach Standard MPEG2 umgewandelt, da gab es bei 16:9 keine zusätzlichen Ränder). Viell. meldet sich ja jemand, der mit TMPGEnc mehr Erfahrungen hat.
Probier es doch alternativ mit dem Canopus Encoder, den Du ja offensichtlich hast. Nehme nur den Video ES, dann hast Du keine Probleme mit dem AC3 Ton.
Gruß, Jürgen
PS: Noch zu deiner Antwort in
So riesig sind die Unterschiede der Encoder in den höheren Bitraten nicht, so dass Du z.B. sicher auch mit dem Canopus gut zurecht kommen könntest. Und im Gegensatz zu Detlef halte ich DVD-lab eher für intuitiv bedienbar (;zumindest was die Grundfunktionen betrifft, eine einfache DVD Struktur zu erstellen) so dass Du Dir das als Authoringprogramm durchaus mal anschauen solltest. Aber es gibt auch kostenlose Alternativen, z.B. "GFD" (;http://www.videohelp.com/~gfd/GUI DVDauthor 01.html)
Antwort von Heiko Schultz:
Frank Garnath schrieb: > Hallo allerseits, > > habe hier eine HDTV-Aufnahme (;720p) 16:9 mit 5.1 Surround Sound als > Transport Stream (;.ts)-Datei. Ich möchte davon gerne eine "Standard"-DVD > machen, ohne die Audiospur zu verändern und möglichst viel von der genialen > Bildqualtität zu erhalten. > Ich habe schon mit einigen Programmen experimentiert, bin aber letzlich > nicht zu einem brauchbaren Ergebnis gekommen, weil die Programme mir > entweder nicht das benötigte Videoformat lieferten (;z.B. wollte ProjectX > beim umwandeln in .m2p immer die HDTV-Auflösung beibehalten, obwohl ich´s > auf 720x576 eingestellt hatte) oder ich bekam zwar die richtige Auflösung, > aber nur Stereo-Sound (;bei Umwandlung mit Canopus Procoder) heraus. > Durch Demuxen mit ProjectX konnte ich zwar die 5.1-Audiospur separat > erhalten, aber sie lag dann in einem Format ".ac3" vor, die ich leider mit > keinem DVD-Erstellungsprogramm öffnen konnte. > > Ich habe schon einiges gelesen, aber es scheint hunderte von Programmen zu > geben, und jeder macht das irgendwie anders. Wie würdet ihr vorgehen > (;möglichst Freeware-Programme wie ProjectX)? Das ganze soll unter Windows XP > passieren. > > Noch eine Frage: Wozu ist das "demuxen" notwendig, wenn ich die Audiospur > nicht verändern will und ich mit Programmen wie z.B. Pinnacle Studio das > Video inklusive Audiospur ebenso gut bearbeiten kann als wenn ich die > Audiospur extra hätte? > > Sollte man das Video mit MPEG4 codieren oder ist MPEG2 ok? Welchen (;freien) > Codec (;MP2, MP4) empfehlt ihr? Welche Bitrate sollte ich idealerweise für > die DVD nehmen? Mir hat mal jemand gesagt, man sollte nicht mehr als > 4000kbit/s nehmen, da sonst viele DVD-Player Probleme bekommen? Wie wirkt > sich eine Bitrate von 4000 gegenüber den maximal möglichen 9800 kbit/s auf > die Bildqualität aus? Nimmt man lieber feste oder variable Bitraten? > > Fragen über Fragen, aber für ein paar Antworten wäre ich sehr dankbar. > > Grüße, > > Frank > >
Was ist das überhaupt für HD-Material? Wohl nur MPEG2? Denn mit dem sonst üblichen H.264 AVC Codec kommt Project X nicht klar, und so wird bei ProSiebenSat1 permanent HD gesendet, auch wenn es mal grad kein HD ist ...
Ich frag mich sowieso, was es denn bringt, ein HD-Film als DVD zu brennen, mit den vergleichsweise geringen 720x576 ...
-- Gruß Heiko
Antwort von Frank Garnath:
Heiko Schultz schrieb:
> Was ist das überhaupt für HD-Material? Wohl nur MPEG2? Denn mit dem sonst > üblichen H.264 AVC Codec kommt Project X nicht klar, und so wird bei > ProSiebenSat1 permanent HD gesendet, auch wenn es mal grad kein HD ist ...
Da ProjectX damit klarkommt wird es dann wohl MPEG2 sein, keine Ahnung, kann jetzt gerade nicht nachsehen. Nur soviel: Es ist nicht von einem Fernsehsender aufgenommen.
> Ich frag mich sowieso, was es denn bringt, ein HD-Film als DVD zu brennen, > mit den vergleichsweise geringen 720x576 ...
Wenn ich es woanders als auf dem PC abspielen möchte, brauche ich das als DVD. Wenn Du eine Möglichkeit kennst, das 1:1 (;d.h. knapp 20 GB) als HD mit "normalem" DVD-Player und Fernseher anzusehen, wäre ich für einen Tipp dankbar - das wäre mir natürlich auch lieber, ist aber wohl heutzutage technisch noch nicht machbar? Außerdem brauche ich ein Menü, um verschiedene Stellen direkt anwählen zu können.
Grüße,
Frank
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