Die Diskussion ist vollkommen sinnlos, wenn es keine klare Aussage zur Präsentation des Endproduktes gibt. Der kleinste gemeinsame Nenner bei 'DVD' ist nunmal ein NTSC-Video mit 720*480 Pixeln, also meilenweit von HD oder progressiv entfernt. Auch der Umstand, dass viele DVD Player zahlreiche andere Formate anzeigen können, ändert daran nichts, abgesehen von Handling-Fragen (;schwer navigierbare, nicht automatisch startende Multimedia-Browser, etc.).
Auch wenn das mühsam ist - die Suche nach dem richtigen
Format
beginnt HINTEN - nicht vorne.
Und wenn man nicht suchen will, konvertiert man die Slideshow eben in ein anamorphotisches
NTSC
720*480pix Video.
Das enthält dann aber eben nichts hochauflösendes, und das Rausziehen einzelner Bilder zu weiteren Zwecken ist auch mühsam. Ggfs. brennt man dann zusätzliche hochauflösende JPEGs auf die Scheibe, die von üblichen Computern gelesen werden können.
Wenn von vorne herein klar ist, dass das Material nur auf Computern angeschaut werden wird, kann man sicher mittlerweile problemlos eine MP4 Version draufschmeissen. Ein paar ewig gestrige mit WIN2000 Rechnern wird man damit zwar vermutlich immer noch vor den Kopf stoßen, aber...
Da so eine Slideshow kaum sonderlich viel Platz einnehmen wird, wird man ggfs. einfach mehrere Versionen erzeugen, Windows Media, Quicktime, MP4, ggfs. MPEG2. In der Regel kein Problem, wenn die Nutzer sich durch 3-4 Versionen durchclicken müssen, um eine lauffähige zu finden.
Es gibt auch ein paar Slideshow Programme mit eigenen Runtimes - selbst Powerpoint wäre mit etwas Eingeständnis an Realitäten noch als sinnvolles
Format
zu nennen.
- Carsten