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Warum geringer Weitwinkel bei Consumercam"s?




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Frage von Auf Achse:


Servus!

Mit grosser Freude stelle ich seit einiger Zeit fest dass bei den Consumercams endlich wieder ein echt brauchbarer Weitwinkel Einzug hält! In den letzten Jahren ist man egal bei welchem Hersteller nicht ohne WW Vorsatz ausgekommen, was eigentlich nur ein Notbehelf und superlästig ist. Dafür gabs schwachsinnigen 200fach Zoom.
Was mich interessiert...WARUM wurde so lange so ein bescheidener WW verbaut? Hat das ausschliesslich Kostengründe (;einen WW zu berechnen ist nicht das Problem, aber die Optik wird erheblich teurer) oder hat das auch mit dem gegen früher kleineren Chip zu tun? Oder mit der höheren Auflösung wg. HD? Oder einfach Modeerscheinung??

Danke und Grüsse,
Auf Achse




Antwort von deti:

Du hast die Frage eigentlich schon selbst beantwortet: Die kleinere Chipgröße erzeugt bei gleicher Optik einen geringeren Weitwinkel. Dazu kommt, dass eine angepasste Optik aufwendiger und somit teurer wäre. Der Grund liegt zum einen in der stärkeren Beugung der Lichtstrahlen, wodurch Verzeichnungen im Weitwinkel stärker ausfallen und zum anderen in der für HD notwendigen besseren Abbildungsleistung. Dazu wären größere und hochwertigere Linsen notwendig, wodurch die kleine Bauform der Kameras ebenfalls leiden würde. Der Kompromiss ist dann auf einen Weitwinkel zu verzichten. So langsam scheint aber die Serienproduktion von hochwertigen, aber günstigen Optiken möglich zu sein...

Deti



Antwort von WoWu:

An den Optiken macht man nach wie vor wenig, bis gar nichts.
Mittlerweile setzen sich mehr und mehr die 16:9 Chips in den Camcordern durch und die 4:3 Chips sind rückläufig. Das wirkt sich selbstverständlich auf den Blickwinkel aus, ohne dass die Objektive verändert werden müssen.



Antwort von Büschel:

Ein kleiner Chip und Weitwinkel schließen sich nicht zwangsläufig aus. Es gibt auch Modelle mit 1/6" Sensor und ca. 33-34mm Weitwinkel, sogar mit relativ hohen Zoom-Werten.

Warum eine ganze Zeit am Weitwinkel gespart wurde? Ganz einfach, wie du selber bemerkt hast, wurde früher oft mit schwachsinnigen Zoom-Werten geworben, die in der Praxis so gut wie nie jemand braucht. 30-40x Zoom? Möglichst noch 1000x digitaler Zoom? Wow, muß ja geil sein. Daß schon 40x nur vom Stativ brauchbar ist und 1000x nur noch ein tanzender PixelPixel im Glossar erklärt ist, wurde dabei geflissentlich ignoriert. Aber solange Opa Müller den Schrott gekauft hat, um damit zweimal im Jahr die Enkel zu filmen, waren die Einnahmen ja da. Da mittlerweile aber selbst die dümmsten Kunden wissen, was Weitwinkel ist und im Fotosektor schon Kameras für 80 € mit 27mm Anfangsbrennweite verkauft werden und somit einen Vergleich haben, ist man auch bei den Camcordern in Zugzwang geraten. Weil mit dem Rücken zum Wand, da kapiert selbst Opa Müller irgendwann, daß hier was nicht stimmt bei 40-45mm Anfangsbrennweite...



Antwort von Alf_300:

Wenn man als Zielgruppe die HobbyFotografen nimmt, dann war dort lange Zeit Variabel - 80-200 oder 135 aktuell, (;selber hab ich z.B. WW nur einmal gebraucht)



Antwort von gunman:

Hi,
also ich bin schon 30 Jahre lang Hobbyfotograph und kann deine Aussage absolut NICHT bestätigen !
Wie kannst Du so etwas behaupten ???
Gunman



Antwort von stefanf:

Bei Digicam wird irgendwo bei 18-28mm angefangen mit den Brennweiten und gehen dann mit Superzooms auf etwas über 200mm oder als Kit mit einer zweiten Linse ~70-200/300mm.

Das ist so der standard bei DSLR. Bei Compacten wirdd das Kleinbildformat angegeben und ist damit für die meisten zu cryptisch, da zählt dann wieder der x-Fach Zoom.

So siehst bei den den Fotocams aus.

WW ist schlicht und ergreifend z uschlecht bei der Abbildungsqualität. Umd das ordentlich auf die Kette zu bekommen muß man schon etwas Geld in die Hand nehmen. Aber in Zeiten wo ein einfacher Knopf oder ein Mic-Eingang oder oder weggelassen wird um 3 cent in der Produktion zu sparen wird dann eher auf ZoomZoom im Glossar erklärt gebaut, da günstig über Software zu erreichen.

Schaut mal was ein WW kostet für eine DSLR da trennen sich dann ganz deutlich die Qualitäten selbst die richtig Guten haben noch Probleme mit den extremen Beugungen. Und als WW-Zoom geht dann Bauartbedingt sowieso nicht viel.



Antwort von Alf_300:

@Gunmann
Vor 30 Jahren ? das war 1980, da hab ich die Pentax schon ausgelagert und bin auf Canon AE1 umgestigen und wie bereits erwähnt das 135er wurde gegen ein Tokina 80-200 getauscht.
Darum kann ich das nivht nur behaupten, ich weis es.



Antwort von stefanf:

@gunman & Alf

Locker bleiben... Jede hat so seine Präferenzen ich habe einige Linsen von WW bis großes Zoom. Benutze aber fast immer irgend was unter 100.
Ab und an mal nen 100er für Portrait, Auto, etc...

Aber das macht jeder so wie er mag und am Ende auch toll findet. Aber das heisst ja nun doch nicht, dass grad die eigene Linse standard für Bilder und Kameras aller bedeutet.

Schlagt doch einfach mal ein paar Online-Kataloge auf und schaut euch doch mal an, was so in den Kits vorhanden ist, dann seht Ihr was wie anfängt und aufhört.

War meines Wissens auch die letzten 10 Jahre nicht anders mit den Kits und aufgeführten Brennweiten.



Antwort von Alf_300:

Ich bin immer Locker,
und Klar hat jeder seine eigenen Präferenzen,
CAMs sollte man auch nicht unbedingt mit Fotoapparaten vergleichen,
Aber wenns darum geht dass ich einem Fotomann eine CAM verkaufen möchte, kriegt er halt erstmal sein gewohntes Telel
Und ein Jahr drauf das WW usw.



Antwort von gunman:

Hallo,

Mich würde dann einmal locker interessieren wie man vor 30 Jahren mit einer Spiegelreflex in Innenräumen fotografiert hat ? Mit 135 mm Objektiv oder mit ZoomZoom im Glossar erklärt 80-200 ? Also bitte, ich bin ganz sicher nicht derjenige, der sich durch fundierte Argumente nicht überzeugen lässt.
Ich arbeite nicht als Verkäufer und wenn in einem Fachgeschäft die Kunden in Kategorien wie "Fotomänner(;frauen)" oder "Cammänner(;frauen)" eingeteilt werden um ihnen einen Camcorder zu verkaufen, dann stelle ich mir Fragen über die Kompetenz des Verkäufers.

Ich lese schon lange in diesem Forum und habe sehr viel glernt. Es nervt mich einfach wenn User hier so unfundierte und auf sich bezogene "Wahrheiten" für die Allgemeinheit zum Besten geben !

Ich habe auch nicht die Absicht diese Diskussion weiterzuführen, denn das bringt sowieso nichts, aber da ich seit 1970 fotografiere und erst 1994 mit dem Filmen begann, konnte ich nicht anders !



Antwort von Videobodo:

Hallo Gunman
Also, vor 30 Jahren hatte man zur Spiegelreflex als Amateur ein Normal, ein Weitwinkel und meist ein 135-200 mm Tele - alles Festbrennweiten. Meist 1.8 -2,8 Lichtstark. Vor allen hat man vorher überlegt, was auf den FILM soll, den der kostete Geld! Wer da im Urlaub 100-150 Bilder machte, musste ganz schön löhnen. Dazu dan noch die Kosten fürs entwickeln im Labor und dann natürlich die Abzüge!
Das alles ist jetzt viel kostengünstiger, führt aber dazu das oft unbedacht ausgelöst wird, ohne über das Ergebniss nachzudenken.
Bodo



Antwort von Alf_300:

Zum Thema Teuer
Damals haben ArchivBilder 18x24 bei der SZ(;Ulsteinverlag) 50 DM gebracht, da war das Geld für den Film gleich wieder drin
Inzwischen produziert man wie man hört mit teurer Ausrüstung für YouTube & Co -



Antwort von Videobodo:

Hallo Alf
Sicher haben nicht alle Hobbyfotografen ihre Bilder verkaufen können. Viele machen das aus Spass an der Freude, ohne damit Geld verdienen zu wollen, zumal ,,teuer,, ja immer relativ ist.
Bodo



Antwort von gunman:

"Videobodo" wrote:
Hallo Gunman
Also, vor 30 Jahren hatte man zur Spiegelreflex als Amateur ein Normal, ein Weitwinkel und meist ein 135-200 mm Tele - alles Festbrennweiten. Meist 1.8 -2,8 Lichtstark. Vor allen hat man vorher überlegt, was auf den FILM soll, den der kostete Geld! Wer da im Urlaub 100-150 Bilder machte, musste ganz schön löhnen. Dazu dan noch die Kosten fürs entwickeln im Labor und dann natürlich die Abzüge!
Das alles ist jetzt viel kostengünstiger, führt aber dazu das oft unbedacht ausgelöst wird, ohne über das Ergebniss nachzudenken.
Bodo


Hi,

Korrekte Aussagen, kann ich unterschreiben.
Gunman




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