| VHS Capturing
Frage von Mike Rutsatz:
Hallo,
ich habe ein Problem beim Capturing meiner VHS Kassetten.
Und zwar ist das Eingangssignal(;Composite) vom VCR(;Thomson VPH 7090) gestört. Das Bild ist total verzerrt und auch die Farben spielen verrückt.
Das Problem besteht nur bei Composite , da ich zum Testen einmal den DVD-Player angeschlossen habe. Gleiches Symptom bei Composite , über S-Video aber ein ordentliches Signal. Mein VCR hat leider kein S-Video OUT.
Durch Zufall habe ich entdeckt, dass durch ein angeschlossenes Antennenkabel(;VCR IN - Receiver OUT) die Störung minimiert wird.
Meine Frage: Wie kann man die Störung ganz wegbekommen? (;spezielle Kabel, Mantelstromfilter, o.ä.)
Graphikkarte: ATI Radeon 9600XT VIVO
Außerdem würde mich einmal interessieren ob durch einen S-Video Ausgang am VCR die Signalqualität von VHS Bändern grundsätzlich besser wird oder dass nur bei S-VHS etwas bringt.
Danke im vorraus
Mike
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Antwort von Ralf Bartzke:
Mike Rutsatz schrieb: > Hallo, > > ich habe ein Problem beim Capturing meiner VHS Kassetten. > > Und zwar ist das Eingangssignal(;Composite) vom VCR(;Thomson VPH 7090) > gestört. Das Bild ist total verzerrt und auch die Farben spielen > verrückt. > Das kann daran liegen, dass die Syncronsignale vom Videoband/Videorecorder nicht so zeitgenau kommen (;können) wie von einem Fernsehsender oder einer Videokamera.
> Meine Frage: Wie kann man die Störung ganz wegbekommen? > (;spezielle Kabel, Mantelstromfilter, o.ä.) > > Graphikkarte: ATI Radeon 9600XT VIVO > Du benötigst einen Framegrabber, der mit den zeitversetzten Signalen des Videorecorders klarkommt. Oder ein Videorecorder/Videoband, der/das gleichmäßiger läuft.
> Außerdem würde mich einmal interessieren ob durch einen S-Video Ausgang > am VCR die Signalqualität von VHS Bändern grundsätzlich besser wird > oder dass nur bei S-VHS etwas bringt. > S-Video dürfte gegenüber der Wandlung nach TV-Out geringere Verlußte mit sich bringen und ist deshalb grundsätzlich besser.
Ralf
Antwort von Volker Schauff:
> Und zwar ist das Eingangssignal(;Composite) vom VCR(;Thomson VPH 7090) > gestört. Das Bild ist total verzerrt und auch die Farben spielen > verrückt.
Bild oben abgeknickt und in den Bildzahlen die Grundfarben "vertauscht"?
Am besten wäre es, wenn du das Problem detaillierter beschreibst oder wenn du einen Webspace hast ein paar Bilder davon online stellst (;nicht per Anhang in die Newsgroup)
> Das Problem besteht nur bei Composite , da ich zum Testen einmal den > DVD-Player angeschlossen habe. Gleiches Symptom bei Composite , über > S-Video aber ein ordentliches Signal. Mein VCR hat leider kein > S-Video OUT.
Very mystical
> Durch Zufall habe ich entdeckt, dass durch ein angeschlossenes > Antennenkabel(;VCR IN - Receiver OUT) die Störung minimiert wird.
Noch seltsamer.
> Meine Frage: Wie kann man die Störung ganz wegbekommen? > (;spezielle Kabel, Mantelstromfilter, o.ä.)
Also ausschließen kann man: - Falsche Auswahl "VCR"/"TV/Live", das wählen die modernen Karten automatisch oder lassen es da es eh keine NAchteile bringt auf VCR (;bei TV-Karten mit Bt8x8 und den guten alten MJPEG-Capturekarten muß man noch umstellen zwischen Live und VCR, im VCR-Modus kompensieren sie die Fehler). Außerdem würde der Fehler vom VCR aus sowohl bei S-Video alsauch bei Composite auftreten, bei DVD garnicht. - Macrovision (;kann ebenfalls zu lustigen Fehlern führen, einer davon ist z.B. Bildrand knickt ab, ein Halbbild friert ein während das andere weiterläuft, ... jedoch keine Farbfehler) weil Farbfehler eher untypisch für die gängigen Capture-Chips und wenn VHS und DVD beide MV-geschützt wären hätte der MV-Schutz auch über den S-Video greifen müssen. Deine Änderung der Verkabelung hätte keine Änderung gebracht. - Defekter Composite-Eingang: Mit einer Änderung der Verkabelung die so garnichts mit dem Aufnahmesystem zu tun hat hast du die Störung minimiert, somit muß der Composite-Eingang in Ordnung sein. - Brummschleife: Müßte normal auch bei S-Video Übertragung störend einstreuen. - Das Signal vom Band ist einfach nur schlecht und schreit nach einem TBC: Dann wäre es am Fernseher auch schon schlecht was es ja scheinbar nicht ist, das Signal von DVD wäre nicht betroffen und deine Änderung der Verkabelung hätte nix gebracht.
Jetzt haben wir erst mal alle möglichen Fehlerquellen ausgeschlossen, dummerweise haben wir jetzt keine einzige mehr die in Frage kommt. Also müssen wir ein paar ausgeschlossene Fehlerquellen wieder einschließen.
Da wäre zum einen Macrovision: Um welches Video handelt es sich? Ein Kaufvideo oder was privat aufgenommenes? Ein anderen Verhalten des S-Video Eingangs könnte dafür sorgen, daß diesen MV nicht kratzt während sich, wie vorgesehen, der Composite-Eingang davon verwirren läßt. Das Verhalten beim Zustöpseln des Antennenkabels mitten in die Verkabelung ist aber so auch nicht erklärbar.
Das andere wäre die Brummschleife, die aufgrund eines anderen Verhaltens den S-Video Eingang auch nicht betrifft. In dem Fall helfen zwar Mantelstromfilter alias Massetrennfilter, allerdings mußt du den richtigen finden, falls die für UHF ein Hochpassverhalten und die für Audio ein Tiefpassverhalten aufweisen weil sie für ihren speziellen Frequenzbereich in ihrem Einsatzgebiet optimiert wurden könnten das Videosignal stark verfälschen da die wichtigen Frequenzen gekappt werden.
> Außerdem würde mich einmal interessieren ob durch einen S-Video Ausgang > am VCR die Signalqualität von VHS Bändern grundsätzlich besser wird > oder dass nur bei S-VHS etwas bringt.
Wenn der VCR kein S-Video Out hat bringt es dir erst mal nur ein schwarz-weißes Bild.
Die Bandbreite von S-Video gegenüber Composite ist größer, das bringt theoretisch ein besseres Bild. Allerdings ist die Composite-Bandbreite für VHS ausreichend. Ein pauschales Besser-schlechter gibts nicht, bei manchen Geräten (;insbesondere von der Capture-Karte abhängig) ist S-Video selbst bei VHS besser weil der Composite-Eingang nur halbherzig umgesetzt wurde. Bei anderen ist der Unterschied gleich Null weil beide Eingänge vernünftig umgesetzt wurden und die theoretisch bessere Bandbreite dir nix nützt, und bei wieder anderen ist bei VHS-Bändern sogar Composite besser weil die Geräte über eine exzellente Y/C Trennung verfügen, während erst bei S-VHS Bändern der Vorteil von S-Video ausgespielt wird und dort dann auch das Bild bei S-Video und nicht bei Composite besser ist. Ersteres ist heutzutage selten, letzteres teuer, mittleres trifft meistens zu.
Für dich brächte es, wenn es z.B. durch einen neuen VCR ermöglicht würde, vermutlich aber auch nicht garantiert eine Behebung deines Problems. Und die kannst du billiger haben wenn du den Fehler weiter eingrenzt und an der Wurzel behebst.
Antwort von Mike Rutsatz:
Hallo Ralf,
Ralf Bartzke wrote: > Mike Rutsatz schrieb:
> Das kann daran liegen, dass die Syncronsignale vom > Videoband/Videorecorder nicht so zeitgenau kommen (;können) wie von > einem Fernsehsender oder einer Videokamera.
das kann ich ausschliessen, da das gleiche Problem auch beim DVD-Player über Composite auftritt.
Mike
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Antwort von Mike Rutsatz:
Hallo Volker,
danke für deine ausführlichen Antworten.
Volker Schauff wrote:
> Bild oben abgeknickt und in den Bildzahlen die Grundfarben > "vertauscht"?
Nein, nur ein verzerrtes Bild, so als hätte man einen Kanal nicht richtig eingestellt und die Farben flackern, sind aber nicht vertauscht.
> Am besten wäre es, wenn du das Problem detaillierter beschreibst oder > wenn du einen Webspace hast ein paar Bilder davon online stellst > (;nicht per Anhang in die Newsgroup)
Mal schauen, vielleicht schicke ich es dir als Mail-Anhang.
> Jetzt haben wir erst mal alle möglichen Fehlerquellen ausgeschlossen, > dummerweise haben wir jetzt keine einzige mehr die in Frage kommt. > Also müssen wir ein paar ausgeschlossene Fehlerquellen wieder > einschließen. > > Da wäre zum einen Macrovision: Um welches Video handelt es sich? Ein > Kaufvideo oder was privat aufgenommenes? Ein anderen Verhalten des > S-Video Eingangs könnte dafür sorgen, daß diesen MV nicht kratzt > während sich, wie vorgesehen, der Composite-Eingang davon verwirren > läßt. Das Verhalten beim Zustöpseln des Antennenkabels mitten in die > Verkabelung ist aber so auch nicht erklärbar.
Kein Kaufvideo, nur privat aufgenommenes. Kann aber auch nicht das Problem sein da durch das Anbringen des Antennenkabel die Störung minimiert wird.
> Das andere wäre die Brummschleife, die aufgrund eines anderen > Verhaltens den S-Video Eingang auch nicht betrifft. In dem Fall > helfen zwar Mantelstromfilter alias Massetrennfilter, allerdings mußt > du den richtigen finden, falls die für UHF ein Hochpassverhalten und > die für Audio ein Tiefpassverhalten aufweisen weil sie für ihren > speziellen Frequenzbereich in ihrem Einsatzgebiet optimiert wurden > könnten das Videosignal stark verfälschen da die wichtigen Frequenzen > gekappt werden.
Ich halte hier auch elektromagnetische Störungen für am wahrscheinlichsten. Dachte auch an Probleme mit dem Potentialausgleich. Bin aber leider nur elektronischer Laie mit Grundkenntnissen und daher auf Hilfe angewiesen. Verschiedene/Gleiche Steckdosen helfen auch nicht.
Audio habe ich noch nicht probiert, da ich noch einen Adapter Cinch/Klinke brauche, bzw. ein spezielles Audiokabel.
Ich habe bei eBay ein TV-Set mit geschirmter KoaxVideoLeitung gesehen. Vielleicht hilft das? Verkäufer hat 100% positiv bei ~13000 Auktionen!
Mike
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Antwort von Volker Schauff:
>>Bild oben abgeknickt und in den Bildzahlen die Grundfarben >>"vertauscht"? > > Nein, nur ein verzerrtes Bild, so als hätte man einen Kanal nicht richtig > eingestellt und die Farben flackern, sind aber nicht vertauscht.
Könnte also in der Tat ne Brummschleife sein.
> Kein Kaufvideo, nur privat aufgenommenes. Kann aber auch nicht das
Okay, Macrovision ist so auszuschließen
> Problem sein da durch das Anbringen des Antennenkabel die Störung minimiert > wird.
Und so erst recht.
> Ich halte hier auch elektromagnetische Störungen für am
Klingt etwas abenteuerlich, derartige elektromagnetischen Störungen die derart in die Signalleitungen einstreuen solltest du noch nicht mal neben einer Bahnstrecke haben (;da, wo CRTs nicht mehr funktionieren)
> wahrscheinlichsten. Dachte auch an Probleme mit dem Potentialausgleich. > Bin aber leider nur elektronischer Laie mit Grundkenntnissen und daher > auf Hilfe angewiesen. Verschiedene/Gleiche Steckdosen helfen auch > nicht.
Verschiedene/gleiche Steckdosen ist das eine, manchmal kann es sogar helfen, die Stecker einfach rumzudrehen. Oder bei allem was Schuko-Stecker hat (;also die großen runden) die Schutzkontakte mit Isolierband abkleben. Letzteres hilft häufig, sollte jedoch nur als Test-Notlösung verwendet werden, erstens weil so Spannungsspitzen die sonst im Schutzleiter enden würden die Geräte beschädigen können, und zweitens weil es gefährlich ist, denn hast du einen "Gehäuseschluß" (;Phase gegen Gehäuse) ist das Gehäuse nicht mehr geerdet und steht unter Hochspannung.
> Ich habe bei eBay ein TV-Set mit geschirmter KoaxVideoLeitung gesehen. > Vielleicht hilft das? Verkäufer hat 100% positiv bei ~13000 Auktionen!
Positive Bewertung heißt nur, daß er immer pünktlich das geliefert hat was er versprochen hat. Über die Qualität direkt kann ich nichts sagen, aber mit 99%iger Sicherheit sagen, daß es dir nichts nützen wird. Erstens wenn die Magnetfelder wirklich so stark sind, daß sie derart stark in das Kabel einstrahlen, daß du derart sichtbare Verschlechterungen hast, dann müßte dir inzwischen ein dritter Arm wachsen. Zweitens würden die auch nicht davon schlechter, daß du irgendwo abseits deiner Computerverkabelung ein Antennenkabel ziehst. Drittens, weil doppelt geschirmte Kabel aus sauerstofffreien Kupferlitzen, bei Vollmond mit Mondfinsternis von einer Voodoopriesterin gesegnet, nur Optimierung des letzten Qualitätsquäntchens bei Profis versprechen. In Consumer-Umgebung siehst du den Unterschied zwischen dem Hama-Kabel vom Media Markt und Sommer-Kabel mit Hicon-Stecker vielleicht am Differenzbild, aber auch nur wenn du hochwertige Zuspieler und Aufnahmegeräte hast. Und viertens weil Profis Kabel nach Bedarf einzeln und nicht im Set kaufen.
Das heißt nicht, daß die da angebotenen Kabel schlecht sind, aber auch nicht, daß sie gut sind, vermutlich ist es das Mittelmaß das du überall zu kaufen bekommst, nur in etwas massiver und etwas billiger als an der Hama-Kabelwand. Helfen tut das sicher nix. Du mußt die Brummschleife beseitigen, die sich hier langsam förmlich aufdrängt.
Antwort von Ralf Bartzke:
Mike Rutsatz schrieb: >>Das kann daran liegen, dass die Syncronsignale vom >>Videoband/Videorecorder nicht so zeitgenau kommen (;können) wie von >>einem Fernsehsender oder einer Videokamera. > > das kann ich ausschliessen, da das gleiche Problem auch beim DVD-Player > über Composite auftritt. > > Mike > Hm. Vielleicht hift folgende Seite weiter: http://www.dvd-tipps-tricks.de/ -> http://www.dvd-tipps-tricks.de/main/info-bildanschluss.php
Ralf
Antwort von Mike Rutsatz:
Hallo Ralf,
Ralf Bartzke wrote: > Mike Rutsatz schrieb:
> Hm. Vielleicht hift folgende Seite weiter: > http://www.dvd-tipps-tricks.de/ > -> http://www.dvd-tipps-tricks.de/main/info-bildanschluss.php
danke für den Link.
sind zwar schöne Seiten, aber zu speziellen Problemen wie diesem steht leider nichts da.
Mike
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Antwort von Mike Rutsatz:
Hallo Volker,
Volker Schauff wrote:
> Könnte also in der Tat ne Brummschleife sein.
denke ich auch.
> Klingt etwas abenteuerlich, derartige elektromagnetischen Störungen > die derart in die Signalleitungen einstreuen solltest du noch nicht > mal neben einer Bahnstrecke haben (;da, wo CRTs nicht mehr > funktionieren)
Dazu mal eine kurze Story.
Ich hatte in meiner alten Wohnung ständig Probleme mit meinem Monitor. Das Bild fing in unbestimmten Abständen an zu flackern und hörte dann einfach wieder auf. Ich den Monitor(;CRT) dann sogar auswechseln lassen. Das brachte etwas Besserung, aber das Problem war immer noch da. Jetzt habe ich 0 Probleme mit dem Gerät. Ich weiß nicht ob da in der Wand ein Kabel war oder woran es lag.
> Letzteres hilft häufig, sollte jedoch nur als > Test-Notlösung verwendet werden, erstens weil so Spannungsspitzen die > sonst im Schutzleiter enden würden die Geräte beschädigen können, und > zweitens weil es gefährlich ist, denn hast du einen "Gehäuseschluß" > (;Phase gegen Gehäuse) ist das Gehäuse nicht mehr geerdet und steht > unter Hochspannung.
Das lass ich dann lieber.
> Positive Bewertung heißt nur, daß er immer pünktlich das geliefert hat > was er versprochen hat.
Das sehe ich nicht ganz so, denn dort gibt es z.B. auch ein Rückgaberecht bei Unzufriedenheit mit den Artikeln, also obwohl sie nicht defekt sind!
> Zweitens würden die auch nicht davon schlechter, daß du > irgendwo abseits deiner Computerverkabelung ein Antennenkabel ziehst.
Verstehe ich jetzt nicht ganz. Ich denke das Kabel ist nur besser geschirmt.
> Du mußt die > Brummschleife beseitigen, die sich hier langsam förmlich aufdrängt.
Also mit Ferritkernen, oder?
Ab welchen Kabellängen(;S-Video, Composite) treten eigentlich nennenswerte Verluste auf(;5, 10, 15, ...)?
Mike
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Antwort von Volker Schauff:
>>Letzteres hilft häufig, sollte jedoch nur als >>Test-Notlösung verwendet werden, erstens weil so Spannungsspitzen die >>sonst im Schutzleiter enden würden die Geräte beschädigen können, und >>zweitens weil es gefährlich ist, denn hast du einen "Gehäuseschluß" >>(;Phase gegen Gehäuse) ist das Gehäuse nicht mehr geerdet und steht >>unter Hochspannung. > > Das lass ich dann lieber.
Normal ist das ungefährlich, hättest du im Moment einen Gehäuseschluß würde Phase gegen Erde gehen da das Gehäuse geerdet ist und der FI-Schalter würde die große Rausspringe machen. Von daher zum Testen durchaus einen Versuch wert. Und besagte Spannungsspitzen müssen sich auch erst mal aufbauen, heißt wenn du den kompletten Aufbau machst, isolierst dann die Schutzleiter, testets kurz und ziehst dann die Isolierung wieder ab und steckst die Stromkabel wieder mit Schutzleiter ein kann zu 99% nichts passieren. Ist der Schutzleiter jedoch isoliert oder durchtrennt würde bei einem Gehäuseschluß die Spannung nicht gegen Erde abfließen können, der Computer würde unter Umständen sogar weiterlaufen, der FI-Schalter kann jedoch nicht reagieren weil keine Fehlströme gen Erde fließen und der nächste Kontakt mit einem metallernen Gehäuseteil wird sehr schmerzhaft und reichlich gefährlich
>>Positive Bewertung heißt nur, daß er immer pünktlich das geliefert hat >>was er versprochen hat. > > Das sehe ich nicht ganz so, denn dort gibt es z.B. auch ein > Rückgaberecht bei Unzufriedenheit mit den Artikeln, also obwohl sie > nicht defekt sind!
Das gibt es nach Fernabsatzgesetz überall wo du bei einem kommerziellen Händler per Versand kaufst.
>>Zweitens würden die auch nicht davon schlechter, daß du >>irgendwo abseits deiner Computerverkabelung ein Antennenkabel ziehst. > > Verstehe ich jetzt nicht ganz. Ich denke das Kabel ist nur besser > geschirmt.
Hier hab ich mich verschreibselt, ich bezog mich auf die Magnetfelder und meinte schwächer.
Neue besesr geschirmte Kabel helfen (;auch nur bedingt) nur dann, wenn du mit starken Magnetfeldern zu tun hast. Zwar ist es im Prinzip richtig, gute Kabel zu verwenden und diese möglichst weit von Hochspannung fernzuhalten (;gelernte Elektriker setzen wegen eventueller Störfelder und auch aus Sicherheitsgründen Datendosen z.B. für Netzwerk und Telefon immer min. 30cm von 220V-Steckdosen weg), jedoch müßtest du hier eine Verbesserung festestellen wenn du einfach mal am Kabel wackelst, nicht aber wenn du irgendwo von einem Gerät zu einem anderen, absolut unbeteiligten, ein Antennenkabel ziehst.
>>Du mußt die >>Brummschleife beseitigen, die sich hier langsam förmlich aufdrängt. > > Also mit Ferritkernen, oder?
Ferritkerne sind irgendwo im Voodoo-Bereich. Schaden tun sie nicht, helfen sagen die einen ja, die anderen nein.
Du brauchst einen echten Massetrennfilter/Mantelstromfilter. Okay, bei Ebay geistern wohl einige rum die nur ein Kabel mit Ferritkern sind, aber die richtig guten sind anders aufgebaut.
> Ab welchen Kabellängen(;S-Video, Composite) treten eigentlich > nennenswerte Verluste auf(;5, 10, 15, ...)?
Keine Erfahrungswerte da hier alles direkt nebeneinander steht. Hängt auch vom Kabel und dessen Qualität ab
Antwort von Mike Rutsatz:
Hallo Volker,
Volker Schauff wrote:
> Normal ist das ungefährlich, hättest du im Moment einen Gehäuseschluß > würde Phase gegen Erde gehen da das Gehäuse geerdet ist und der > FI-Schalter würde die große Rausspringe machen.
ich habe den Test ohne Erfolg gemacht.
Der FI-Schalter ist doch bloß im Feuchtraum-Bereich und würde im Wohnbereich wohl nicht anspringen.
> Das gibt es nach Fernabsatzgesetz überall wo du bei einem > kommerziellen Händler per Versand kaufst.
Ist mir bekannt, nur ist die in diesem Fall nicht auf 14 Tage beschränkt.
> Neue besesr geschirmte Kabel helfen (;auch nur bedingt) nur dann, wenn > du mit starken Magnetfeldern zu tun hast.
Ich habe mir mal so ein geschirmtes Videokabel bei einem Fachhändler sozusagen ausgeliehen(;kann es morgen zurückbringen). Hat wirklich nicht geholfen.
> Du brauchst einen echten Massetrennfilter/Mantelstromfilter. Okay, bei > Ebay geistern wohl einige rum die nur ein Kabel mit Ferritkern sind, > aber die richtig guten sind anders aufgebaut.
Ich werde mir so einen S-Video/Cinch Adapter mit eingebauter Elektronik bestellen und hoffe dass ich damit das Problem umgehen kann.
Außerdem werde ich mir mal 2 Ferritkerne ausleihen und es erst mal mit denen probieren.
Mike
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Antwort von Volker Schauff:
>>Normal ist das ungefährlich, hättest du im Moment einen Gehäuseschluß >>würde Phase gegen Erde gehen da das Gehäuse geerdet ist und der >>FI-Schalter würde die große Rausspringe machen. > > Der FI-Schalter ist doch bloß im Feuchtraum-Bereich und würde im > Wohnbereich wohl nicht anspringen.
Komische Wohnung hast du, der FI-Schalter muß in jedem Raum auf Fehlströme gegen Erde reagieren. Es sei denn du hast in einigen Räumen (;z.B. bei Altbauten) garkeine Schutzerde (;in dem Fall wird während der Installation auch schon mal gerne der Nullleiter auf die Schutzerde gelegt damit bei einem Gehäuseschluß von Geräten mit Schutzkontakt wenigstens ein Kurzschluß Phase-Null entsteht und die Sicherung rausspringt). Wichtig ist natürlich, daß man das in der Steckdose macht und auch wirklcih Blau Null und braun Phase ist sonst steht der Schutzkontakt unter 220V.
Aber ohne Schutzerde und irgendwas das bei Fehlströmen rausspringen kann hast du bei einem Gehäuseschluß sehr schlechte Karten.
> Ich habe mir mal so ein geschirmtes Videokabel bei einem Fachhändler > sozusagen ausgeliehen(;kann es morgen zurückbringen). Hat wirklich > nicht geholfen.
Hab ich mir gedacht
> Ich werde mir so einen S-Video/Cinch Adapter mit eingebauter > Elektronik bestellen und hoffe dass ich damit das Problem umgehen kann.
Sofern die Brummschleife dann nicht mehr zwischen PC und VCR sondern zwischen Adapter und VCR liegt kann das helfen.
Antwort von Mike Rutsatz:
Hallo Volker,
Volker Schauff wrote:
>> Der FI-Schalter ist doch bloß im Feuchtraum-Bereich und würde im >> Wohnbereich wohl nicht anspringen. > > Aber ohne Schutzerde und irgendwas das bei Fehlströmen rausspringen > kann hast du bei einem Gehäuseschluß sehr schlechte Karten.
Natürlich habe ich Sicherungen die auch funktionieren, aber bei geringen Fehlströmen springt nur der FI-Schalter an und der ist eigentlich nicht für den ganzen Wohnbereich ausgelegt.
>> Ich werde mir so einen S-Video/Cinch Adapter mit eingebauter >> Elektronik bestellen und hoffe dass ich damit das Problem umgehen >> kann. > > Sofern die Brummschleife dann nicht mehr zwischen PC und VCR sondern > zwischen Adapter und VCR liegt kann das helfen.
Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass der PC einen Schukostecker hat und die Quellgeräte schutzisoliert sind, daher keinen Schukostecker besitzen.
Ich habe gestern noch einen Test mit dem Camcorder gemacht und dasselbe Problem ist wieder da.
Mike
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