| Tonversatz durch Schnitt
Frage von Horst Stolz:
Hallo,
ich habe versucht, einige TV-Mitschnitte zu schneiden. Dazu habe ich mit TMPGenc demuxed, mit Mpeg2Schnitt geschnitten, mit TMPGenc gemuxed und mit TMPGenc zusammengefügt. Mehrere Versuche mit einem Athlon XP 2000 (;ohne den PC bei den Aktionen anzurühren) führten zu Tonversatz, der Ton hinkt hinterher. Die Originalaufnahme ist synchron. Es sieht wohl nach ausgefallenen Bildern aus. Wo muss ich wohl nach dem Fehler suchen? Oder besser andere Software verwenden?
Gruß, Horst
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Antwort von Michael Landenberger:
"Horst Stolz" schrieb:
> ich habe versucht, einige TV-Mitschnitte zu schneiden. Dazu habe ich > mit TMPGenc demuxed, mit Mpeg2Schnitt geschnitten, mit TMPGenc gemuxed > und mit TMPGenc zusammengefügt. > Mehrere Versuche mit einem Athlon XP 2000 (;ohne den PC bei den > Aktionen anzurühren) führten zu Tonversatz, der Ton hinkt hinterher. > Die Originalaufnahme ist synchron. Es sieht wohl nach ausgefallenen > Bildern aus. > Wo muss ich wohl nach dem Fehler suchen? > Oder besser andere Software verwenden?
Prinzipiell kann die von dir verwendete Software das einwandfrei, jedenfalls hatte ich nie Probleme damit. Ich würde die Ursache also bei der für die Aufnahme verwendeten Software suchen. Leider hast du uns nicht verraten, welche das ist ;-)
Gruß
Michael
Antwort von Robert Blachucik:
Horst Stolz wrote: > ... führten zu Tonversatz, der Ton hinkt hinterher. > Die Originalaufnahme ist synchron. Es sieht wohl nach > ausgefallenen Bildern aus.
Hallo,
ich hatte mal ein ähnliches Problem mit TMPGEnc. Meine Quelle war ein DVB-MPEG-Stream, der von meiner "üblichen" Software einwandfrei bearbeitet wurde, jedoch wollte ich mit Avisynth einen Filter drüberlaufen lassen. TMPGEnc wird dazu von Avisynth "angesteuert", per Script. Mit einer unbearbeiteten, allerdings demuxten MPEG-Videodatei klappte das nur mit Tonversatz mit herausgefallenen Bildern, war eindeutig zu sehen - es kamen weniger Frames raus als vorher reingingen. Meine bisher "temporäre" Lösung für das Problem (;temporär deswegen, weil Problem zur Filterung nicht wieder zwischenzeitlich aufgetaucht) war, daß ich die MPEG-Videodatei von TMPGEnc noch einmal habe als MPEG-Videodatei schreiben lassen, dann kam kein Schrott bei der Aktion heraus.
Wie gesagt, meine Lösung war nur notwendig für Avisynth, wegen des Filters. Und wegen des nicht zu vernachlässigenden Zeitfaktors beim Neucodieren - es war nur ein sehr kurzes Dateisegment, so jeweils 15 Sekunden. Eine ganze Videodatei würde ich meinem Rechner nicht ans Bein binden wollen...
Normalerweise mache ich solche Sachen ganz unkompliziert mit a) MPEG-Stream per DVB-C aufzeichnen b) mit ProjectX demuxen und gleichzeitig grob zurechtschneiden c) mit in Cuttermaran eigebundenem TMPGEnc bildgenau zurechtschneiden d) mit Ifoedit muxen und DVD-Datenstruktur erzeugen oder wenn komplizierter e) mit TMPGEnc DVD Author muxen und DVD-Datenstruktur erzeugen
Wie Michael schon geschrieben hat - Der Ursprungsdatenstrom sollte auch bei meiner "Lösung" nicht kaputt sein ;-)
mfG Robert
Antwort von Horst Stolz:
Michael Landenberger schrieb: >"Horst Stolz" schrieb: > >> ich habe versucht, einige TV-Mitschnitte zu schneiden. Dazu habe ich >> mit TMPGenc demuxed, mit Mpeg2Schnitt geschnitten, mit TMPGenc gemuxed >> und mit TMPGenc zusammengefügt. >> Mehrere Versuche mit einem Athlon XP 2000 (;ohne den PC bei den >> Aktionen anzurühren) führten zu Tonversatz, der Ton hinkt hinterher. >> Die Originalaufnahme ist synchron. Es sieht wohl nach ausgefallenen >> Bildern aus. >> Wo muss ich wohl nach dem Fehler suchen? >> Oder besser andere Software verwenden? > >Prinzipiell kann die von dir verwendete Software das einwandfrei, jedenfalls >hatte ich nie Probleme damit. Ich würde die Ursache also bei der für die >Aufnahme verwendeten Software suchen. Leider hast du uns nicht verraten, >welche das ist ;-) > Das war PCTV Vision, also die von Pinnacle zur analogen TV-Karte mitgelieferte Software. Allerdings ist ohne Schneiden der Ton synchron.
Gruß, Horst
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Antwort von Michael Landenberger:
"Horst Stolz" schrieb: > Michael Landenberger schrieb: >> Ich würde die Ursache also bei der für die >>Aufnahme verwendeten Software suchen. Leider hast du uns nicht verraten, >>welche das ist ;-) >> > Das war PCTV Vision, also die von Pinnacle zur analogen TV-Karte > mitgelieferte > Software. Allerdings ist ohne Schneiden der Ton synchron.
Pinnacle, das habe ich fast geahnt. Jetzt müsste ich noch den Kartentyp wissen. Ist es eine Karte mit Hardware MPEG-Encoder? Wenn nicht, könnte auch noch eine langsame Hardware die Ursache für Dropped Frames sein.
Ich kenne PCTV Vision von meiner externen USB-TV-Box (;Bungee). Ich muss leider sagen, dass sich das Programm mindestens in Verbindung mit Bungee als eine grauenhafte Bugsammlung erwiesen hat (;wobei ich nicht weiß, inwieweit auch die Hardware für die Probleme verantwortlich war). Jedenfalls hat PCTV Vision in Verbindung mit Bungee Material geliefert, das zunächst für die DVD-Erstellung ungeeignet war: es hatte die falsche Audio-Samplerate (;44 statt 48 kHz) und der MPEG-Stream enthielt außer Video und Audio auch noch Videotext-Daten. Zwar gab es in PCTV Vision eine Funktion (;Galerie -> Speichern unter), mit der man das Material in DVD-kompatibles MPEG konvertieren konnte, aber diese Funktion konnte nicht mit Dateien > 4GB umgehen, weswegen sie für einen 90-Minuten-Film unbrauchbar war. Ich habe das Material dann mit TMPEGEnc konvertiert (;demuxen -> Audio konvertieren -> muxen). Geschnitten habe ich es dann mit Ulead Video Studio 7, wobei es keinen merkbaren Tonversatz gab.
Anhand dieser Erfahrungen kann ich dir folgende Tipps geben: 1. achte darauf, dass das Audio die richtige Samplefrequenz hat und dass nur Video- und Audio-Daten im MPEG-Stream enthalten sind und 2. prüfe nach, ob die Aufnahmehardware schnell genug ist, um Dropped Frames zu verhindern.
Gruß
Michael
Antwort von Horst Stolz:
Horst Stolz schrieb:
>> >>Prinzipiell kann die von dir verwendete Software das einwandfrei, jedenfalls >>hatte ich nie Probleme damit. Ich würde die Ursache also bei der für die >>Aufnahme verwendeten Software suchen. Leider hast du uns nicht verraten, >>welche das ist ;-) >> >Das war PCTV Vision, also die von Pinnacle zur analogen TV-Karte mitgelieferte >Software. Allerdings ist ohne Schneiden der Ton synchron. > Nachdem es bei Wiederholung genauso aussah (;war eventuell Simple (;De)Multiplex schuld?) bin ich folgenden Weg gegangen und es klappte problemlos ohne Tonversatz:
Ohne Demuxen mit TMPGenc Merge&Cut geschnitten und zwei Filme verbunden. Mit Vision Express als Image erstellt. Mit Nero 6 gebrannt.
Gruß, Horst.
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Antwort von Horst Stolz:
Michael Landenberger schrieb:
Danke, Michael. > >Pinnacle, das habe ich fast geahnt. Jetzt müsste ich noch den Kartentyp >wissen. Ist es eine Karte mit Hardware MPEG-Encoder? Wenn nicht, könnte auch >noch eine langsame Hardware die Ursache für Dropped Frames sein.
Es ist die Win TV Stereo. Komisch ist dann aber, dass der Versatz erst nach dem Schneiden auftauchte und nicht beim Schneiden in TMPGEnc ohne demuxen. AFAIK ist es wohl beim (;de)muxen oder in MP3Schnitt passiert. Mein Rechner hat einen XP 2000 und über 1 GB Ram und läuft unter W2K. Sollte doch auch reichen? Und komprimieren speichern mit einer anderen Software dürfte ja wenig helfen, da AFAIK das Problem erst bei der Bearbeitung aufgetreten ist. Was kann ich aber dabei falsch gemacht haben? Passierte bei Benutzung von MP3Schnitt bei mir auch wieder, als ich es ein zweites mal probierte. Das betroffene File hatte 3,2 GB.
Gruß, Horst
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Antwort von Robert Blachucik:
Horst Stolz wrote: > ... > Komisch ist dann aber, dass der Versatz erst nach dem Schneiden > auftauchte und nicht beim Schneiden in TMPGEnc ohne demuxen. > ...
Naja, wie ich schon schilderte, TMPGEnc scheint auch einige Arten von nicht defekten MPEG-Streams nicht zu mögen...
mfG Robert
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