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Tiefenschärfe: Brennweite (;Zoom)/ Blendenöffnung/ Belichtungszeit + Effekte




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Frage von Blackeagle123:


Hallo,

ich filme sehr gerne im manuellen Modus, vorallem bei Interviews, wenn man etwas ganz bestimmtes scharf haben möchte.
Habe an meiner Panasonic NV-MX300 im manuellen Modus, anders als bei Profigeräten, leider nicht die Möglichkeit, die BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt fest zu stellen und nur die Belichtungszeit einzustellen! Ich möchte eigentlich nur die Helligkeit ändern und den Tiefenschärfenbereich dabei nicht.
Ich kann die Belichtungszeit einstellen, dann wird aber automatisch durch die BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt das Bild optimal eingestellt (;von der Helligkeit her!).
Der Modus mag ja ganz schön sein, wenn man ein Windrad, das sich schnell dreht, oder ein fahrendes Auto, fotografiert, das man ein scharfes, nicht verwischtes Bild hat! Ich würde aber lieber beides manuell einstellen, weil die BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt kann ich auch manuell so einstellen, dass die Bildhelligkeit optimal ist!
Ich kann also nun die Belichtungszeit auf beispielsweise 1/200 stellen, oder 1/125 (;vielleicht besser) und dann durch die BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt das Bild heller und dunkler machen! (;Für Effekte zum Beispiel überbelichten oder eben absichtlich Low Light machen!).
Merkt man den Unterschied im Tiefenbereich, wenn ich von einem sehr hellen Punkt zu einem dunkleren Punkt gehe sehr (;und die BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt sehr stark verändere), oder ist das geradzu unerkennbar?

2. Wie stellt die Kamera im Automatik-Modus das ein? Durch BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt oder durch Belichtungszeit? Ist der Automatikmodus vielleicht doch besser? (;Wenn man großen Unterschied merkt)

3. Merkt man den Effekt, wenn man BlendeBlende im Glossar erklärt ganz auf macht und Belichtungszeit weit runter regelt an dem Camcorder in Filmen sehr? (;Also Tiefenschärfenbereich ganz gering -> Betonung auf einer Sache!)
Und: Verwendet man den Effekt öfters mal, wenn in einer Kirche die Braut einläuft etc. oder nimmt man das nur bei großen Dreharbeiten, wenn in "Bullys" Schuh des Manitu der Cowboay aus der Hütte tritt?)
Oder arbeitet man dann eher, indem man weit weg geht und dafür weit rein zoomt? (;Wobei man dann den Nachteil hat, dass sich der Hintergrund verändert...)
Also ganz neutral gefragt, gibts die Möglichkeit, hohe Tiefenschärfe zu haben, wenig vom Hintergrund zu sehen und das Bild optimal eingestellt ist (;von der Helligkeit her)??

Hoffe ihr könnt mir helfen (;Viel, viel, viel Text :)

Viele liebe Grüße
Constantin




Antwort von Kiara Borini:

"Blackeagle123" wrote:
Hallo,

ich filme sehr gerne im manuellen Modus, vorallem bei Interviews, wenn man etwas ganz bestimmtes scharf haben möchte.


Also, bei Interviews würdeich grundsätzlich auf die interviewteperson scharfstellen, oder ;-)

Nein, Spaß beiseite, ich denke, was Du brauchst ist ein Graufilter. oder vielleicht sogar zwei... Damit kann man die Kamera zwingen, die BlendeBlende im Glossar erklärt zu öffnen, selbst bei viel Licht.



Antwort von Forrest:

Zunächst einmal: Die Kamera stellt im Automatikmodus mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts an der VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt ein, weil das zu unschönen Effekten führen kann.

"Blackeagle123" wrote:

Also ganz neutral gefragt, gibts die Möglichkeit, hohe Tiefenschärfe zu haben, wenig vom Hintergrund zu sehen und das Bild optimal eingestellt ist (;von der Helligkeit her)??


Bin aus dem Rest deines Beitrags nicht so recht schlau geworden, daher probiere ich's mal mit diesem Absatz.

Wenn du wenig vom Hintergrund sehen willst, musst du mit hoher BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt arbeiten, das stimmt. Damit nimmt natürlich die Tiefenschärfe ab. Wenn deine Kamera Progressive ScanProgressive Scan im Glossar erklärt beherrscht, kannst du die VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt auf 1/25s verkürzen, damit fällt mehr Licht ein und du kannst die BlendeBlende im Glossar erklärt mehr kneifen. Alternativ kannst du natürlich zusätzliches Licht aufbauen.

Was ich mich frage: Meinst du wirklich, dass du ein Problem mit zu *geringer* Tiefenschärfe bekommst? DV-Kameras haben aufgrund ihrer Bauart natürlicherweise einen sehr großen Tiefenschärfebereich.


Vielleicht habe ich aber auch irgendwas nicht richtig verstanden?



Antwort von winnievw:

Versuch doch einfach Dein Problem nochmal neu zu schildern.
Ich denke schon geraume Zeit darüber nach, was Du eigentlich meinst.
Lieber würde ich Dir helfen können!

;-)



Antwort von Jan:

Hallo,
ich komme zwar mehr vom Fotofach, aber ich denke es ist Ähnlich.
Der CCDCCD im Glossar erklärt benötigt immer eine bestimmte Menge Licht um ein Bild zu erreichen. Es gibt 2 Faktoren - die VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt und die Blende
Kleiner Blendenwert 2,8 (;große Öffnung) ergibt wenig Tiefenschärfe das heisst vor ! und hinter der Person lässt die Schärfe stark nach.
Großer Blendenwert zb 22 (; kleine Öffnung) sehr viel vor und hinter der scharfgestellten Person wird scharf. Bei gutem Portrait stellt man eher 2,8 ein und erhält einen unscharfen Hintergrund sodas sich die Person heraushebt. Bei gleichen Lichtverhältnissen kann ich aber nicht einfach
1/250 s mit BlendeBlende im Glossar erklärt 22 (; Ein richtig sonniger Tag) in 1/250 s mit BlendeBlende im Glossar erklärt 2,8 ändern. Die richtige Belichtung liegt dann eher bei 1/8000 mit BlendeBlende im Glossar erklärt 2,8 (; ungefähr) Eine Möglichkeit besteht mit dem schon beschriebenen Graufilter (;ND) etwas Licht zu nehmen. Wenn die Kamera aber nicht höher regeln kann wird es schwierig. Oft gibt es aber Probleme mit den Hohen Blendenwerten (; Viel Tiefenschärfe) mit schnellen Verschlusszeiten. Da muss ein Lichtstarkes Objektiv her oder per Gain verstärkt werden.


Jan



Antwort von Blackeagle123:

Hey, also eigentlich wars genau das, was ich wissen wollte... Auch wenns wirklich bisschen... oder sehr seltsma geschrieben war *g*

Danke erstmal, wenn noch Fragen sind, schildere ich sie glecih nochmal (;hoffentlich) deutlicher :)

Viele liebe Grüße
Constantin



Antwort von Blackeagle123:

Quote:
Was ich mich frage: Meinst du wirklich, dass du ein Problem mit zu *geringer* Tiefenschärfe bekommst? DV-Kameras haben aufgrund ihrer Bauart natürlicherweise einen sehr großen Tiefenschärfebereich.


Also, ich hab nich wirklich Angst, dass ich einen sehr kleinen Tiefenschärfenbereich bekomme. Ich habe nur Angst, dass, wenn sich der Tiefenschärfenbreich (;wenn auch minimal) ändert, indem ich von einem dunklen Objekt zu einem hellen Objekt gehe, man einen Unterschied merkt, indem dann nämlich der Hintergrund leicht unscharf wird. (;Weil ich die Helligkeit dann nur über die BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt einstelle, nicht durch die Belichtungszeit, wodruch der Tiefenschärfenbereich abnimmt!)
Daher die Frage, ob man da einen Unterschied merkt...!?

Liebe Grüße und danke nochmal!
Constantin[/quote]



Antwort von Jan:

Hallo,

naja ist auch nicht einfach. Die Tiefenschärfe wird mit BlendeBlende im Glossar erklärt gewählt, nur indirekt mit der Verschlusszeit. Bei einer Halbautomatik ist davon auszugehen wenn man nur die VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt wählt zb 1/4000 s das der Camcorder die BlendeBlende im Glossar erklärt ändert, das heisst bei abnehmenden Licht (; Dunkles Haus) weniger Tiefenschärfe Größere BlendeBlende im Glossar erklärt , bei gutem Licht (;helles Haus) mehr Tiefenschärfe Kleinere Blende. Wenn sich die Lichtverhältnisse aber nicht wahnsinnig im Gegensatz befinden ist der Schärfebereich doch sehr ähnlich.
Daher ist es für den Profi halt wichtig ein lichstarkes Objektiv zu haben um bei wenig Licht immer noch schnelle Verschlußzeiten zu verwenden können und so viel wie möglich Tiefenschärfe zu haben, auser Portrait"s natürlich.


Jan



Antwort von Debonnaire:

@Blackeagle123: mit unseren DV-kameras haben wir seltenst das problem der zu kleinen schärfentiefe (;so heisst das ding, nicht tiefenschärfe, nota bene)! sondern, als ambitionierte und kreative filmer, versuchen wir dauernd den schärfentiefenbereich zu verringern. es liegt (;leider!) in der natur der viel zu kleinen CCDs, dass unsere objektive einen gigantischen schärfentiefenbereich aufweisen (;ausser vielleicht in makro-stellung) und damit dauernd alles, vor und hinter dem hauptmotiv, amateurhaft scharf ist. der look von kinofilm lebt aber zu einem wesentlichen teil vom loslösen z.b. von personen vom unscharfen hintergrund, was uns in unseren videoproduktionen kaum je gelingt.

die allgemeinen zusammenhänge von brennweite, blendenöffnung und verschlusszeit (;diese ist eh in den meisten fällen einfach 1/50'') auf die schärfentiefe wurden oben beschrieben und lassen sich ganz einfach in jedem guten buch über fotografie und/oder film nachlesen (;die anschaffung eines solchen buches kann ich dir wärmstens empfehlen!).



Antwort von Forrest:

"Debonnaire" wrote:
schärfentiefe (;so heisst das ding, nicht tiefenschärfe, nota bene)


Ist das vom Internationalen Technikbegriffe-Institut so standardisiert? ;)

Im Ernst: Beides ist okay, niemand hat sich jemals auf einen der beiden Begriffe geeinigt, beides wird benutzt.


Christian



Antwort von Debonnaire:

@Forrest: jein... es drängt sich einfach von der begriffslogik her auf diesen begriff "schärfentiefe" zu nennen und nicht "tiefenschärfe".

es ist die tiefe (;ausdehnung) der schärfe (;des bereiches ausreichender schärfe) und nicht die schärfe der tiefe.

deshalb: schärfentiefe. ;-)



Antwort von Tvueberregional:

"Debonnaire" wrote:
@Forrest: jein... es drängt sich einfach von der begriffslogik her auf diesen begriff "schärfentiefe" zu nennen und nicht "tiefenschärfe".

es ist die tiefe (;ausdehnung) der schärfe (;des bereiches ausreichender schärfe) und nicht die schärfe der tiefe.

deshalb: schärfentiefe . ;-)



vielleicht die Schärfe der Tiefe des Raumes?

Tschuldigung das ich mich auchnoch einmische, aber beide Begriffe sind
richtig und werden auch so in der Lehre/Praxis benutzt.
In der Praxis -warum auch immer- wird der Begriff "Tiefenschärfe"
jedoch etwas häufiger benutzt.

Vielleicht weil Schärfentiefe leicht zum Zungenbrecher werden kann, besonders wenn man fest an das Wort Tiefenschärfe denkt.
Meist kommt dann ein Begriff wie "Terfenschiefe heraus, was bei meinen
Schülern immer für einen Lacher gut ist.

LG



Antwort von winnievw:

sorry war wohl nicht eingeloggt!

Denn es fehlt

LG



Antwort von Blackeagle123:

Ich hab heute mit meinem Bruder gesprochen und mal absichtlich veruscht Schärfentiefe zu sagen. Also neee... Ich sage jetzt Tiefenschärfe. Genau das Wort Terfenschiefe kam heraus. Wir ham schnell mal son paar wichtige Einstellungen durchgesprochen. Und da kam Trefenschiefe nicht nur einmal vor :)

Also, Schiefenterfe, oder Terfenschiefe ist doch alles egal^^ Hauptsache man weiß, was gemeint ist!

:)
Lieben Gruß
Constantin



Antwort von Jan:

Hallo,
die von mir angegebenen Verschlusszeiten wie zb 1/4000 werden ja nicht oft eingesetzt, eher 1/50 oder 1/60. Vielleicht hat deine Kamera ja Tele Macro wo man von weiter weg ranzoomt und ein Portrait mit wenig Tiefenschäfe besser erreicht und das ohne Schlagschatten oder halt versuchen viel mit Tele zu arbeiten.

Jan



Antwort von Markus:

Hallo zusammen,

interessanterweise geht der Begriff Tiefenschärfe schneller über die Lippen, doch korrekt ist Schärfentiefe (;= Abbildungstiefe). Oft wissen es aber auch die "echten Profis" nicht genau - zumindest was die Nomenklatur angeht.

Siehe auch:
http://lexikon.freenet.de/Schärfentiefe



Antwort von Blackeagle123:

"Jan" wrote:
Hallo,
die von mir angegebenen Verschlusszeiten wie zb 1/4000 werden ja nicht oft eingesetzt, eher 1/50 oder 1/60. Vielleicht hat deine Kamera ja Tele Macro wo man von weiter weg ranzoomt und ein Portrait mit wenig Tiefenschäfe besser erreicht und das ohne Schlagschatten oder halt versuchen viel mit Tele zu arbeiten.

Jan


Was heißt Tele Macro? Also ich kann reinzoomen, klar. Aber das heißt ja nicht, dass ich Macro Funktion habe? Also ich würde die BlendeBlende im Glossar erklärt ganz öffnen, VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt auf 1/4000 zum Beispiel und von weit weg reinzoomen. Kleinere Tiefenschärfe bekomme ich nicht hin mit der Cam! (;Ohne Aufsatz etc.)

Lieben Gruß
Constantin



Antwort von Jan:

Hallo,

bei der Fotografie ist es nicht übermäßig schwer das mit einer SLR Kamera mit Tele Objektiv zu schaffen.
Bei Videokameras ist es ein wenig schwerer wie Debonnaire es beschrieben hat.
Tele Macro hat nicht jede Kamera und muss im Menü aktiviert werden. Ob damit deine Ideen besser funktionieren kann ich auch nicht versprechen. Oder mal einen ND Filter kaufen um Licht wegzunehmen. Im Forum muss doch irgend ein "Eingesessener" eine Idee haben wie Blackeagle123 es besser oder einfacher hinbekommt ?


Jan



Antwort von Markus:

Hallo Constantin,

der nachfolgend genannte Beitrag könnte Dich interessieren. Da geht es zunächst um eine Reduktion der Schärfentiefe durch Veränderung der Belichtungszeit, dann um den Einsatz von Graufiltern, um die Blende(;nautomatik) zu beeinflussen.

Link:
Wegen offener BlendeBlende im Glossar erklärt Aufnahmen mit z.B. 1/500 sec. => Probleme?

Falls Geld keine Rolle spielt:
Tiefenunschärfe ohne starkes ranzoomen?



Antwort von Blackeagle123:

Hey, danke! Das hat mir nun endlich weiter geholfen... Ob ich mir nun so ein Stativ leihe, ist die andere Frage! *g* Wie du schon geschrieben hast, wenn Geld keine Rolle spielt...

Liebe Grüße
Constantin




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