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Suche Software (;Freeware) mit Funktion Timestretch




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Frage von Wuffi:


Hallo,

ich habe VHS ein Film von 90 Min. Länge auf PC übertragen und nun habe ich Asycnchro, der Ton ist am Ende ca. 2 Sek. langsamer als das Videobild.
Nun suche ich eine (;Freeware)-Software welche ich den Ton (;hab als Wave vorliegen) 2 Sek. verlängern kann mittels Timestretch.

Ich habe zwar Magix Video Deluxe 16 Premium aber damit bekomme ich nicht genau hin, entweder ca. 5-7 Sek. zuviel oder 5-7 Sek. zu wenig, dazwischen bekomme ich leider nicht oder ich habe bei Magix was falsch gemacht.

Danke für eure Hilfe!

Gruß
Wuffi




Antwort von moke:

Ähnliches Thema, vielleicht bringts dir was.

Die einzige Audio-Freeware, die mir einfällt ist Audacity. Ob die "Timestrech" kann weiß ich aber nicht.



Antwort von Debonnaire:

Mach doch lieber den Bildteil deines Videos um die 2 Sekunden kürzer, via (;hoffentlich vorhandene) Timestretch-Funktion in deinem NLE. Tonunsauberkeiten fallen viel stärker ins Gewicht als ein paar gedroppte Frames des Videos!

50 Frames deiner 135 000 Frames des gesamten Videos homogen über die 90 Minuten verteilt rausgedroppt werden niemandem auffallen.



Antwort von Wuffi:

Gute Idee, aber wie soll das gehen? Der Film hat FrameFrame im Glossar erklärt von 25 fps, bei 90 Min. länge sind es 135.000 Bilder! Um 2 sec. zu kürzen müsste ich 50 Bilder rausnehmen auf ganzem Film verteilt! Ich kann mir nicht vorstellen wie es funktioniert?
Nochmal, ich rede nicht vom Zeitversatz, sondern zunehmende Asynchronität, d.h. am Anfang synchro und im lfd. Film kommt der Sprechton immer früher, d.h. am Ende 2 sec. zu früh. Ich hoffe ich habe Verständlich ausgedrückt, danke!



Antwort von Debonnaire:

Ja, hattest du bereits im ersten Anlauf verständlich ausgedrückt. Und ich habe es dir in meiner Antwort ja auch bereits exakt gleich vorgerechnet...

Also: Du musst den Bildteil deines Videos vom Tonteil entkoppeln in deinem NLE (;konsultiere dazu die mitgelieferte Hilfe), so dass du sie unabhängig voneinander manipulieren kannst (;Falls das Entkoppeln nicht klappt, exportiere einfach nur den Audio-Teil des Videos in Originalqualität in eine WAV-Datei und importiere diese dann in deine TimelineTimeline im Glossar erklärt zurück. Dann einfach den Originalton des Gesamtvideos stumm schalten, so dass du je einen unabhängigen Bild- und Tonteil vorliegen hast.). Danach solltest du in der Lage sein, per Timestretch-Funktion einfach bloss den Bildteil auf die (;kürzere) Länge des Tonteiles zu "stauchen". Welche der nicht mehr benötigten 50 Frames dabei über die Klinge springen, lass' mal getrost das Problem des Timestretch-Algorithmus sein!

Falls die zunehmende Asynchronität im Video von linearer Art ist, sollte sich dein Problem mittels meines beschriebenen Vorgehenes eigentlich lösen lassen.



Antwort von Frank B.:

Mach ca. alle 15 min. in einer Phase der Stille (;falls vorhanden) einen Cut in die Audiospur und ziehe die entstehenden Abschnitte jeweils 10 Frames zum Ende hin. Die entstehenden Lücken von jeweils 10 Frames füllst Du mit Material, das Du aus Momenten der Stille in der Tonspur heraus duplizierst/ kopierst/ gewinnst.

Also: nach 15min - cut
nach 30min - cut
nach 45min - cut
nach 60min - cut
nach 75min - cut
= 5 Cuts
2 Sekunden Versatz entsprechen 50 Frames / 5 Cuts = 10 Frames

Diese Werte sind natürlich erst mal rein rechnerisch und etwas verschiebbar je nach dem Inhalt der Audiospur. Die Cuts kann man in den Phasen, in denen im Audio Stille herrscht (;wenige Sekunden oder Frames Ruhe reichen da schon) gut kaschieren.
Du kannst auch gerne mehr Cuts machen und dafür weniger Frames einfügen. Musst es halt ausprobieren, wie es am besten wird.



Antwort von Wuffi:

Achso, daran habe ich nicht gedacht ;-) Ist sicherlich viel Aufwand, aber probieren kann ich mal, danke!

Hab heute mal gegoogelt, BeSweet soll es auch können:
http://www.chip.de/downloads/BeSweet-1.4_13006247.html



Antwort von videowuif:

vielleicht ist das nützlich http://www.vegasforum.de/time-stretch-funktion-t3553.html

NAchtrag: ist zwar keine Freeware aber vielleicht schaffst du dein Vorhaben in der Testzeit (;30 Tage)!



Antwort von Filbert:

Vielleicht noch einer von denen:

Paul's Extreme Sound Stretch: http://hypermammut.sourceforge.net/paulstretch/
BestPractice: http://www.xs4all.nl/~mp2004/bp/
Rubber Band: http://www.breakfastquay.com/rubberband/

Grüße, Filbert



Antwort von Debonnaire:

Ok, ich will mich ja nicht aufspielen, aber was genau hält den Thread-Starter davon ab, MEINE Lösung umzusetzen? Sie ist ganz klar die optimalste, im Vergleich zu allem Rest, der hier vorgeschlagen worden ist. Es sei denn, in seinem NLE kann man den Bildteil eines Videos nicht um einen gegebenen Wert "stauchen".

Also???



Antwort von Filbert:

"Debonnaire" wrote:
...
Sie ist ganz klar die optimalste, im Vergleich zu allem Rest, der hier vorgeschlagen worden ist.
...


Ich hatte einfach nur auf seine Frage geantwortet:
Quote:
Nun suche ich eine (;Freeware)-Software welche ich den Ton (;hab als Wave vorliegen) 2 Sek. verlängern kann mittels Timestretch.


Ob das die optimalste Lösung ist will ich gar nicht beurteilen... ;-)

Ist doch Sinn und Zweck eines Forums das es verschiedene Ansätze gibt, ich werf ihm halt nur ein paar dreckige Links vor, Du zeigst ihm konkret einen praktischen Lösungsweg...

Grüße, Filbert



Antwort von Frank B.:

Man müsste auch mal schauen, ob der Versatz kontinuierlich größer wird oder sprunghaft an einer Stelle. Manchmal stockt das Bild bzw. friert ein für einige Frames beim Capturen, gerade bei gestörten Analogsignalen (;oft bei VHS). Es wird also ein Bild auf mehreren Frames gecaptured. Deshalb schaltet man beim Capturen von solchen Signalen besser einen TBC davor, der die Signale neu taktet. Die lohnen aber heutzutage für Amateurfilmer nicht mehr, da die meisten inzwischen digital arbeiten. Falls sowas geschehen ist, was bei 90 min. sehr schlecht zu evaluieren ist, könnte man die Bilder, die zuviel sind, rausschneiden und so den Versatz an diesen Stellen korrigieren. Evtl. kann der TS mal prüfen, ob der Versatz plötzlich da ist und wo er beginnt. Dort einfach mal näher hinschauen, ob einzelne Frames mehrfach vorhanden sind.
Ich erinnere mich düster an ein Programm, das solche doppelten bzw. mehrfach aufgezeichneten Bilder finden konnte. Ich weiß aber nichts genaues mehr darüber.

Alternativ zu meinem ersten Vorschlag, weiter oben (;von 13.49 Uhr), kann man einfach auch nur einige Stücken Video (;die dem Versatz entsprechen) im Ripplemodus rausschneiden, einfach an Stellen, an denen der Film sowieso geschnitten wurde.
Diese Methode dürfte bedeutend schneller und evtl. sogar sauberer sein als die von Debonnaire ;)



Antwort von Blackeagle123:

Quote:
Ok, ich will mich ja nicht aufspielen


Danke!




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