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SteadyDSLR




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Frage von Anteeru:


Hallo, allesamt.

Ein Vorteil beim DSLR-Filmen ist natürlich, dass man, sofern man nicht kiloschwere Optiken vorne dran wuchtet, sehr leichtes Equipment hat und es deshalb für leichtes Equipment auch günstigere Ausrüstungs-Lösungen gibt. Einen Mini-Jib-Kran zu mieten beispielsweise kostet bei MBF 50 € pro Tag und die Ergebnisse sehen bei richtiger Anwendung sehr schön aus.

Nun bin ich am überlegen, einen der Nachteile beim DSLR-Filmen mit der 5D MII, das Fehlen eines internen Bildstabilisators à la Pentax, mittels eines Steady-Gestells für DSLRs zu eliminieren. Einmal gescheit investiert und man muss sich fürs Filmen unter kontrollierten Bedingungen keine stabilisierten Objektive für Aufnahmen aus der Hand herholen und kann bei Festbrennweiten, die ja generell ohne Stabilisator angeboten werden, auch sanftere Fahrten von Hand hinbekommen. Meine Frage an jene, die damit Erfahrungen gesammelt haben, ob die Angebote (;z.B. das hier: http://www.steaddslr.com) auch halten können, was ich mir davon verspreche.

Ich verspreche mir von SteadyDSLRs freilich keine Anmutung einer vollwertigen SteadyCam, sondern einfach 'fairere' Ausgangsbedingungen fürs Filmen aus der Hand. Der 'Handheld-Look' muss nicht gänzlich verschwinden, aber bei Brennweiten bis zu 70/80mm immernoch filmisch Genießbares hervorbringen, dabei aber auch nach etwas Übung halbwegs bedienbar sein. Alles was über moderaten Handheld-Look hinaus geht, ist natürlich ausdrücklich erwünscht. UND NATÜRLICH: Man sollte einen D|Focus mit DSLR-Mount anbringen können. Zwar werde ich bei Steady-Aufnahmen aus praktischen Gründen kaum mit geringer Schärfentiefe arbeiten, aber manchmal bringt so etwas, behutsam eingestreut, dem Projekt eine höhere Wertigkeit, wenn man sich in ein oder zwei prominenten Einstellung die Mühe macht. Ganz abgesehen davon, dass man auch nicht dauernd aus der Hand drehen muss :).

Wie dem auch sei, was gibt es von eurer Seite aus dazu anzumerken, zu berichten und zu beachten?

Viele Grüße,
Matthias Noe




Antwort von B.DeKid:

Alles Quatsch

A) wenn ne GlideCam HD 2000 bei deiner Cam

B) Nen Focus Puller / Einheit direkt mal vergessen man arbeitet dann mit BlendeBlende im Glossar erklärt f 5,6 - 11

C) Brennweiten über 50 mm voll kommen vergessen bei aus der Hand

...........................

Nen Schulter Rig / Auflage könnte noch gehen alles andere geht nicht

Ok für gewisse Situationen ist ein Einbeinstativ ganz gut .

MfG
B.DeKid



Antwort von tommyb:

Schulterstütze oder Rig



Antwort von DTEurope:

Assi mit Funk Focus geht noch, wird nur ein bischen teurer. :)



Antwort von carstenkurz:

Die kleinen Stabilisierer werden maßlos überschätzt. Grade mit manuell zu fokussierenden DSLRs ist das alles andere als ein universelles Gerät.

Kompaktes Schulterstativ bringt in der Regel deutlich mehr.


- Carsten



Antwort von Anteeru:

Gut, dass ab einer gewissen BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt aus der Hand sowieso nix mehr geht, bzw. nurnoch mit ner vollwertigen Steady plus erfahrenem Operator, habe ich befürchtet, ist aber nicht zu ändern. Und ob Profis da überhauptnoch ne Steady nutzen würden, steht aufnem anderen Blatt ;). Ich hatte auf vielleicht maximal 70mm gehofft, scheint aber illusorisch zu sein. Und für halbnahe Rückwärtsfahrten während ner 2er Einstellung bei Dialogen würde ich das bei ner 1.4er BlendeBlende im Glossar erklärt kaum verwenden wollen, man kann es sich eben auch schwer machen als nötig und der Look wäre ohnehin ziemlich speziell und nur als visuelle Pointe wirklich zu rechtfertigen.

Aber ist dass Ding wirklich für nix anderes zu gebrauchen als ne Landschaftstotale? Wenn man die BlendeBlende im Glossar erklärt z.B. hochsetzt, bei Tageslicht ja gar kein Problem, oder z.B. die Kamera mehr oder minder stillsteht, es feste Positionen gibt und ich bspw. diesen 'atmenden' Look möchte, der eben nicht handheld ist ... dafür erscheint mir das Ding ab ner 5er BlendeBlende im Glossar erklärt (;eher etwas höher) doch ganz brauchbar, weil sich FocusPuller und Operator dann auch nicht über die Füße stapfen würden und sich an vorgemerkte Positionen der Darsteller halten könnten. Und wie gesagt, es geht auch nur um ein bis zwei Einstellungen, bei denen man sich derlei Mühe gibt, weil sie im Film z.b. auch inhaltlich herausstehen (;ansonsten verlief der Dreh ja echt im Schneckentempo). Da scheint mir sowas durchaus sinnvoll für den technischen bzw. erzählerischen Werkzeugkasten, wenn man schon mit den optischen Möglichkeiten einer DSLR arbeiten will. Bzgl. der Blendenzahl / Schärfentiefe mach ich mir da sowieso keine Illusionen, alles von 1.4er bis 5er BlendeBlende im Glossar erklärt ist schon teilweise übertrieben, wenn sich nur das Motiv bewegt und nicht auch noch die Kamera. Ist aber letztlich eine Angelegenheit, über die man sich - wie bei vielen Dingen - schon vor dem Dreh Gedanken machen sollte... wie gesagt, kontrollierte Bedingungen und so :). Und gerade die Beispielaufnahmen auf der SteadyDSLR-Seite (;z.B. eine Seitwärtsfahrt bei gleichbleibendem Abstand oder Rückwärts-/Vorwärtsfahrt bei hoher Blendenzahl) zeigen ja auch, dass so ein Teil, wenn es die Verhältnisse zulassen, durchaus Ergebnisse liefern kann. Ist wohl auch generell für solche Fälle gedacht.

Aber das Thema lass ich sehr, sehr gerne mal 'open for discussion'. Fallt über mich her, wenn ihr wollt ;).

Grüße,
Matthias



Antwort von Bruno Peter:

So ein Teil habe ich mit vor 1 1/2 Jahren gebaut, guck hier!, sogar mit Kreuzschlitteln (;ursprünglich für die HV30 gedacht).

Ich mache damit Schwebeaufnahmen auch mit der EOS 550 mit dem Kit-Objektiv bei 18mm Brennweite. Die 5D MII ist wohl zu schwer dafür, müßte man halt das Ding ausprobieren.

Man kann schon ansehnliche Ergebnisse damit erzielen, allerdings werden solche Aufnahmen auf Dauer auch etwas langweilig, denn wenn man mit der Kamera schwebt, dann müssen es auch etwas längere Szenen sein, z.B. im Kreuzgang eines Kloster. Ich renne da nicht hinter Leuten hinterher wie man das oft sieht, oft filme ich etwa im Winkel von 45 Grad nach rechts oder links vor mir her...

Der Kamerad dort auf seiner HP, hat wohl ein Kugelgelenk oberhalb des Griffs eingesetzt. Das ist nix, die Reibung ist zu hoch und das Teil wir ruckeln. Habe ich im ersten Versuch alles ausprobiert... Ich würde das verlangte Geld nicht ausgeben.




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