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Sony A6300 oder Panasonic G81?



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Frage von Heavylol:


Hallo,
der Vergleich zwischen diesen beiden Kameras bezüglich ihrer Videoqualitäten wurde ja schon oft genug angestellt und ich bin mir mittlerweile über so gut wie alle Vor- und Nachteile der beiden Modelle bewusst. Dennoch konnte ich noch keine Entscheidung treffen, aber ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt:

Was mir nämlich aufgefallen ist, ist dass meistens doch eher die G81 empfohlen wird. Allerdings finde ich von dieser kaum Videos auf Youtube und Co, die mir richtig gut gefallen, von der Sony hingegen schon. Auch scheint die A6300 von viel mehr (professionelleren) Leuten benutzt zu werden. Zudem gibt es zum Thema A6300 color grading und settings enorm viele hilfreiche videos, in denen so gegraded wird, wie ich das auch gerne später hätte, zur G81 und Cine D finde ich da deutlich weniger.

Ich verlinke euch unten mal ein paar Videos, die mit der A6300 gemacht wurden und mir sehr gut gefallen. Es wäre super, wenn ihr mir sagen könntet, ob ich sowas auch mit der G81 hinbekommen würde (es sind einfach diese modernen, cinematischen (Reise-)Videos ;)
Zudem würde mich interessieren, wie ich bei der G81 am besten cinematisch graden kann. Bei der A6300 kann ich ja einfach aufs SLog eine Log - LUT draufklatschen, aber wie ist es beim CineD der G81? Das ist ja weder Log noch Rec.709 oder? Oder kann ich dann trotzdem die gleiche Lut nehmen und drüberlegen?

Wenn ich auch in diesen Punkt keine Entscheidung fällen kann: Welche Kamera ist denn besser für Fotos geeignet ist? Da ich neben Videos auch sehr gerne qualitative Bilder schießen würde.

Vielen Dank schonmal! Ich hoffe, ihr könnt mir bei meiner Entscheidung helfen :)

https://www.youtube.com/watch?v=pWOfMU5xDfg
https://www.youtube.com/watch?v=fCDlvH1j3A4
https://www.youtube.com/watch?v=e2HpkJQagp4



Antwort von kabauterman:

Wir verwenden seit 2 Jahren eine Sony a7R II vor allem zum filmen als A-Kamera und bisher eine RX100 IV als B-Kamera.

Seit kurzen haben wir aber zwei A6300 angeschafft als Ersatz A und B Kamera.

Was mir an der A6300 gefällt ist die Tatsache das ich das System und Menü kenne, der Arbeitsablauf im Post gleich bleibt und ich die Linsen schon habe.

Mit S-Log 2 und 3 lässt sich meiner Meinung nach deutlich mehr anstellen als mit einfachen Cine Profilen anderer Kameras.

Bei der A6300 hast du 6K Down-Sampling auf 4K, kann die G81 nicht, die macht nur Pixel-Binning dank krummen 16 MP Sensor.

Ich fand den Qualitätsunterschied zwischen a7R II Vollformat 4K und A6300 4K absolut krass, beim genaueren Hinsehen kein Vergleich, da sieht die alte a7R II kein Land.

Dafür hast du bei Panasonic IBIS und nen Touchscreen aber du hast ja schon gesagt dass, du eigentlich alle Unterschiede schon kennst und dich informiert hast.

Für mich würde ein kleinerer Sensor als APS-C / Super 35 nicht in Frage kommen, auch wenn ich es verdammt geil finde was die GH5 so alles kann.



Antwort von rush:



Ich fand den Qualitätsunterschied zwischen a7R II Vollformat 4K und A6300 4K absolut krass, beim genaueren Hinsehen kein Vergleich, da sieht die alte a7R II kein Land.


Mooooment moment ;)

Die A7rII ist zwar eine Vollformat-Kamera - videomäßig sollte man sie aber zwingend im APS-C aka S35 Crop Mode und eben NICHT im Vollformat-Modus betreiben! Da ist sie merklich schwächer, ist min 2 Blenden unempfindlicher, rauscht wie Hulle und fällt qualitativ gegenüber dem S35 Modus tatsächlich eklatant ab!

Daher wiederhole ich mich erneut: Die A7rII gehört zum filmen in den S35 Crop Mode! Nur dann schöpft sie das volle Potential aus und liegt videomäßig in etwa auf dem Level der A6300.

Zum vollformatigen filmen sollte eine A7Sxx hergenommen werden - nicht jedoch die A7rII !!!





Antwort von Frank B.:

Ich benutze eine GX 80, eine TZ81 und eine GH4 von Panasonic. Eigentlich feine, kleine Cams, aber ich werd mit den Panasonic-Fotos nicht so warm. Ich kann es gar nicht so beschreiben, woran es liegt, aber ich finde sie irgendwie nicht schön.
Die Videoqualität der Cams verhält sich zueinander wie die Preisunterschiede. Vom Videolook her gefällt mir die GH4 deutlich besser als die GX80 und diese wiederum ist besser als die TZ 81. Für Fotos habe ich mir inzwischen eine Fuji X-T2 gekauft, die ebenfalls gute 4K-Videoaufnahmen kann. Seit ich diese Kamera habe, bleiben die Panasonics öfter zu Hause und ich mache mehr Fotos als vorher. Wenn ich vor der Wahl stünde wie du, würde ich genau überlegen, was der Haupteinsatzzweck ist. Eine GH5 wäre sicher zum Filmen die erste Wahl, wobei die Sony 6300/6500 ooc wahrscheinlich sogar fast noch bessere Ergebnisse liefern dürfte. Wenn Fotos bei dir eine größere Rolle spielen, würde ich auf alle Fälle eher zur Sony tendieren. Da du die GH5 aber gar nicht zur Alternative hast, sondern die GX81, würde ich persönlich an deiner Stelle die Sony nehmen. Der etwas größere Sensor und die vermutlich etwas bessere Videosignalqualität, vor allem aber die bessere Fotoqualität würden bei mir den Aussschlag geben.



Antwort von kabauterman:



Ich fand den Qualitätsunterschied zwischen a7R II Vollformat 4K und A6300 4K absolut krass, beim genaueren Hinsehen kein Vergleich, da sieht die alte a7R II kein Land.


Mooooment moment ;)

Die A7rII ist zwar eine Vollformat-Kamera - videomäßig sollte man sie aber zwingend im APS-C aka S35 Crop Mode und eben NICHT im Vollformat-Modus betreiben! Da ist sie merklich schwächer, ist min 2 Blenden unempfindlicher, rauscht wie Hulle und fällt qualitativ gegenüber dem S35 Modus tatsächlich eklatant ab!

Daher wiederhole ich mich erneut: Die A7rII gehört zum filmen in den S35 Crop Mode! Nur dann schöpft sie das volle Potential aus und liegt videomäßig in etwa auf dem Level der A6300.

Zum vollformatigen filmen sollte eine A7Sxx hergenommen werden - nicht jedoch die A7rII !!!

Tut mir leid dass ich das so hart sagen muss aber das ist mal wieder das typische Foren-Geblubber, weit weg vom Praxis-Einsatz.

1. Eine A6300 liegt auch verglichen mit dem Crop Modus der a7R II noch deutlich vorne (Stichwort: Pixel-binning vs. Downsampling).

2. wenn du mir erklärst wie ich aus meinem vorhandenen 16-35mm Objektiv ein 10-23mm mache, schalte ich gerne auf Crop um.
Denkst du jemand der seit mehreren Jahren damit Videos produziert weiß sowas nicht? Crop ist eben nun mal nicht immer eine Alternative.
Crop ist nun mal Crop und nicht vollformat, dein Look ist doch vollkommen anders wenn du mit dem vollen 35mm 1.4 filmen kannst, statt mit einem Equivalent von 50mm und BlendeBlende im Glossar erklärt 2.

3. Auch eine a7S II ist nun mal nicht immer eine Alternative wenn eine a7R II vorhanden ist und man doch auch gerne mal Fotos macht, noch dazu kannst du den Video-AF der S II vollkommen vergessen.

4. Kommt es immer auf die Plattform an auf der das Video veröffentlicht wird, denkst du wirklich du siehst auf YouTube bei 30 MBit/s einen Unterschied zwischen dem a7R II 4K im Vollformat und im Crop?

Sowas ist nützlich für Kaufentscheidungen aber nicht für den Praxis-Alltag, leider hat deine Antwort dem Thread-Ersteller kein bisschen weiter geholfen, denn es geht hier nicht um Vollformat.
Ich wollte lediglich einen Ausblick in meine Meinung und Erfahrungen dazu geben, wohl wissend dass, die a7R II im Vollformat in "schlechterer" Qualität filmt.

Mittlerweile arbeite ich wie gesagt mit der A6300 und die a7R II wurde gegen eine III getauscht, aber soll ich dir was sagen..?
Den Qualitäts-Unterscheid zwischen allen 3 Kameras und Modi siehst du auch nur auf den zweiten Blick und mit Vergrößerung und absolut gar nicht mehr so bald das Material durch den Export und YouTube Schredder ging. :)



Antwort von rush:



Tut mir leid dass ich das so hart sagen muss aber das ist mal wieder das typische Foren-Geblubber, weit weg vom Praxis-Einsatz.

Zu1:

Ich habe auch beide parallel gehabt - also sowohl A7rII als auch a6300... letztere wurde aber wieder verkauft.. .da störten mich Kleinigkeiten wie fehlender Kopfhörerausgang oder der Stabi.
Auf der anderern Seite hat sie natürlich auch so Ihre Vorzüge - keine Frage. SLog mit einer quasi überlagerten "LUT" zu beurteilen ist einfacher als an der A7rII nur nach Log zu belichten...
Find ich bis heute ein wenig schade das Sony da nichts mehr für die 7rII nachgeschoben hat in der Hinsicht...

Ich konnte jedoch keine eklatanten Vorteile der a6300 gegnüber der A7rII im Videomodus feststellen wie Du sie hier beschreibst. Vielleicht auf 400-800x Vergrößerung betrachtet im Detail - aber für Video?!

Oder was genau meinst du damit? Klar - die Auflösung ist nochmal 'nen Tacken höher - aber wie zeigt uns Canon seit Jahren und auch mit der neuen C200. Das allein macht es eben nicht aus... die C200 wirkt verglichen mit der A6300 gar ziemlich matschig. Trotzdem lieben viele genau diesen Look, auch weil Hautdetails nicht so krass fein wiedergegeben werden sondern es auf dem großen Screen etwas harmonischer wirkt. Bei Ausschnittsvergößerungen wird der aufnahmeseitige Detailverlust der C200 dann aber natürlich deutlich.

In meinen nicht wissenschaftlichen A-B Vergleichen fand ich die A7rII eigentlich immer 'nen Tacken homogener und gefälliger... das mag Geschmäckle sein.

Wo siehst du die A6300 denn so klar vorn wenn ich fragen darf?

Zu2.

Höh? Das 16-35er kannst du doch an der a6300 genauso wenig in Sachen WW nutzen...

Also muss - egal ob für a6300 oder A7rII (Crop) ein entsprechendes Äquivalent her wenn man krasses Weitwinkel wünscht... z.b. das 10-18er Sony... kostet letztlich auch nicht die Welt. Und dafür ist die 7rII doch umschaltbar - günstige Gläser *juchee*

Es gibt so viele geile Optiken die für APS-C funtzen... das adaptierte 18-35er von Sigma etwa... könnte ich im Vollformatmodus überhaupt nicht nutzen. Am Crop der A7rII oder eben auch a6300/6500 dagegen ist es hervorragend.

Zum fotografieren muss dann eben was anderes her. Es ist doch eine Systemkamera mit Wechselmount ;) Sehe ich wiederum als Vorteil... für Fotografie bin ich eben mit ganz anderen Gläsern unterwegs als im Videobereich... das geht schon damit los, das sich focus by wire Glas eher so semi-gut manuell fokussieren lässt usw.

Zu3.
Und ja - die 7s Reihe kenne ich auch... der Video AF ist in der Tat ziemlich... schlecht verglichen mit einer A7rII oder A63/500.

Zu4
Zur Youtube-Frage: Im Lowlight Bereich siehst du definitv einen krassen Unterschied der A7rII wenn du die ISOS hochschraubst zwischen KB und S35 Mode... und das Ziel sollte doch auch immer sein, bereits bei der Aufnahme ein möglichst homogenes und artefaktfreies Bild einzufangen.

However: Die a6300 ist definitiv eine sehr gute Kamera und ich würde sie auch jederzeit wieder in Betracht ziehen... wobei dann vermutlich doch eher die 6500er... aber budgetmäßig ist die 6300er absolut top - keine Frage... da wird man wenig falsch mit machen.

Bei Panasonic bin ich länger raus... die Gh2 habe ich aber auch bis zum erbrechen genutzt und fand die ebenfalls klasse... die Jungs von Pana werden auf allen Ebenen immer besser - nur für Fotos bin ich wie so einige andere nie mit mft warm geworden...

Daher würde ich - wenn sowohl Foto als auch Video von Relevanz sind rein persönlich auch zur Sony greifen. Ist aber nur mein Standpunkt und sagt nichts über die G81 aus... hatte sie nicht einmal in der Hand! :)



Antwort von kabauterman:

Und nochmal wie machst du aus einem vorhanden 16-35mm fürs Vollformat, ein 10-23mm für den tollen so viel besseren Crop Modus? ...

Es ist toll das Crop die bessere Qualität hat, bringt dir aber nichts wenn deine Linsen nun mal Vollformat sind. Oben raus kein Problem, im Weitwinkel aber sehr wohl.



Antwort von rush:

Worauf willst du hinaus?

Weil du jetzt noch ein 16-35er rumliegen hast? ;-)
Leg es halt zur Seite an der 7rII im S35 Mode und schnall es zum fotografieren wieder davor...

Mal im Ernst... dann kauft man halt ein gescheites Crop-Weitwinkel oder besorgt sich für deutlich weniger Asche ein gebrauchtes Canon EF-S 10-18 mit einem günstigen Ef(s) auf E-Mount Adapter und fertig ist der Lack, Weitwinkelproblem am Crop gelöst. Noch Fragen?

Mir persönlich würde aber sogar ein 16-35er mehr als taugen - selbst am Crop untenrum.

Bin aber für Gimbal-Gedöns auf die angesprochene Canon Variante übergegangen falls doch mal sehr viel WW benötigt wird.... aber das kommt zumindest bei mir sehr sehr selten vor.

Ist also durchaus auch eine bezahlbare UWW Möglichkeit für die 6300er sofern man nicht den allerbesten AF benötigt...



Antwort von Heavylol:

Trotz der kontroversen Diskussion, vielen Dank! :)
Dann werde ich zur Sony A6300 greifen. Allerdings stört mich mach wie vor der fehlende Bildstabilisator extrem. Vorallem die Microwackler zerstören meiner Meinung nach jede Freihandaufnahme. Daher werde ich mir wohl auf jeden Fall Objektive mit Stabi kaufen. Dafür würde ich zum einen das 16-50mm Kit-objektiv nehmen und dazu das Sony 35mm 1.8. evtl. auch das Tamron 35mm 1.8.
Was haltet ihr davon? Oder ratet ihr eher zu einer anderen Objektivauswahl?
Vielen Dank!



Antwort von Frank B.:

Kauf doch die 6500. Die hat auch den internen Stabi. Ausgeben musste das Geld eh, ob nun für gute stabilisierte Optiken oder für den internen BS.



Antwort von Heavylol:

Wenn ich die 6300 im Kit hole + das 35mm objektiv, dann bin ich bei knapp 1350€. Den gleichen Preis zahle ich ja schon nur für das 6500er Gehäuse. Und dann wäre ich mir auch bei der Objektivwahl auch wieder unsicher.
Außer ihr sagt, die ausgewählten Objektive taugen so nichts, dann müsste ich mir natürlich nochmal Gedanken machen.



Antwort von Frank B.:

Das Schöne an Wechelobjektivkameras ist doch aber die Verwendbarkeit ganz vieler unterschiedlicher Objektive. Wer will schon immer mit dem Kitibjektiv aufnehmen? Für 400 Euro Aufpreis erkaufst du dir z.B. auch die Stabilisierung von Altglas und Fremdoptiken. Sollte man in die Kalkulation mit einbeziehen.



Antwort von kabauterman:


Worauf willst du hinaus?

Weil du jetzt noch ein 16-35er rumliegen hast? ;-)
Leg es halt zur Seite an der 7rII im S35 Mode und schnall es zum fotografieren wieder davor...

Mal im Ernst... dann kauft man halt ein gescheites Crop-Weitwinkel oder besorgt sich für deutlich weniger Asche ein gebrauchtes Canon EF-S 10-18 mit einem günstigen Ef(s) auf E-Mount Adapter und fertig ist der Lack, Weitwinkelproblem am Crop gelöst. Noch Fragen?

Mir persönlich würde aber sogar ein 16-35er mehr als taugen - selbst am Crop untenrum.

Bin aber für Gimbal-Gedöns auf die angesprochene Canon Variante übergegangen falls doch mal sehr viel WW benötigt wird.... aber das kommt zumindest bei mir sehr sehr selten vor.

Ist also durchaus auch eine bezahlbare UWW Möglichkeit für die 6300er sofern man nicht den allerbesten AF benötigt...

Ich hab wirklich selten so eine unsinnige Agrumentations-Kette gelesen.

Ich soll also ein 16-35 2.8 weglegen und dafür zu seinem Adaptierten 10-18 greifen was im schlechtesten Fall 2 Blenden weniger Licht rein lässt, kacke Fokussiert und nicht mal an jeden Adapter passt...

€: 2.8 zu 5,6 + Crop sind sogar eher 3 Blenden weniger Licht, da nützt dir ein besseres Rausch-Verhalten und die höhere Dynamik dann gar nichts mehr

Deine gewollten Rausch-Vorteile machst du damit gleich wieder hinfällig. Und eben noch der AF...

Und nochmal, typisches Foren Geblubber. Weist du wie ich arbeite? Nein, und bei ISO 800 rauscht an der r II rein garnichts. Die Dynamik ist ebenfalls hoch genug.

Also, wieso die Option auf Crop umzuschalten aufgeben um eine Crop-Only Linse zu verwenden?

Für mich macht gerade das die R Modelle zu den perfekten Video-Kameras.



Antwort von rush:

Immer locker bleiben ;)

Du erwähntest in keinem Atemzug das es sich ums 16-35er f/2.8 handelt... es hätte genauso gut das f/4er sein können - also bitte halbwegs fair bleiben oder zumindest direkt sagen welches Glas Du meinst... sonst macht es wenig Sinn bzw. nur logisch das man aneinander vorbei redet.

Du - und auch jeder andere kann tun und lassen was er will. Unbedingt! Nicht jeder benötigt zwingend lichtstarke Weitwinkel. Bei mir ist viel eher die ND-Filterei ein Thema und weniger die fehlende Lichtstärke. Da sind die Sonys einfach gut.

Der Threadersteller interessiert sich aber für die A6300 und hat vermutlich KEIN 16-35er GM rumliegen... ergo wird er wohl auch eine Crop-Variante in Betracht ziehen, da günstiger... und da ist das adaptierte Canon durchaus eine Budget-Variante. Ich selbst nutze halt beim filmen fast keinen AF, daher ist es mir nicht so wichtig. Für andere mag das ein Argument sein. Darüber hinaus kann ich es bspw. über den DEC manuell per Funk fokussieren - entweder selbst oder jemand der via Funk am Kontrollmonitor hängt. Das ist für meine Zwecke sinnvoller - aber eben auch eine Frage der Arbeitsweise.

Sony hat den R Modellen nicht umsonst den APS-C Mode spendiert...

Ich filme zu >90% in diesem Modus mit schnellen Sigma APS-Zooms oder auch FB's und würde nur wenn mich der RS mal massiv stört auf den "normalen" Kleinbild-Videomodus schwenken. Der ist für meine Begriffe zumindest an der A7rII - einfach schwächer als der S35 Modus wenn es um Videografie geht. Soll aber jeder gern selbst so handhaben wie er mag.

Möglich das Sony da mit der 7rIII die Verhältnisse nochmal angeglichen/verändert hat - mein Workflow ist der genannte und das hat so rein gar nichts mit Forengeblubber zu tun. Keine Ahnung warum Dir diese Wortfindung so gefällt... ist irgendwie unangebracht und unnötig.



Antwort von nachtaktiv:

mit AF filmen doch nur anfänger, oder hat sich da mittlerweile was verändert?



Antwort von Roland Schulz:

Also wenn man schon bei der APS-C Sonyschiene angekommen ist würde ich beim Neukauf doch intensiver drüber nachdenken, gleich ne a6500 statt ner a6300 zu kaufen.
Ich hatte selbst die a6300 und habe aktuell die a6500. Der IBIS macht seinen Job vielleicht nicht ganz so gut wie ne GH5, aber bevor man gar nix hat und alle stabilisierten Optiken systembedingt an der Rollachse scheitern und man Drehwackeln in den Aufnahmen hat würde ich gleich an der richtigen Stelle zuschlagen - zudem "ich" die Kitoptiken tatsächlich für eher schlecht als recht halte, das 16-70er Zeiss eingeschlossen.
Der AF der a6500 hat zudem nicht nur einen sehr sinnvollen Touch AF mit besserem Tracking sondern insgesamt eine höhere AF Leistung als die a6300. Der AF braucht sich zudem auch nicht hinter den "renommierten" Dual PixelPixel im Glossar erklärt AF Lösungen von Canon zu verstecken, eher im Gegenteil, das haben mehrere Vergleiche auch hier bestätigt. Da z.B. ist man Panasonic gegenüber meilenweit voraus!!
Die a6500 zeigt zudem im Videomodus ab ca. ISO2000/3200 eine sichtbar bessere Performance als die a6300, was aber eher auf eine bessere Rauschunterdrückung/BIONZ Prozessor als auf den Sensor (identisch) zurückzuführen ist. Sowas kriegt man im Post auch nicht mit NEAT Image kompensiert, da bei der a6300 der AVC CodecCodec im Glossar erklärt bereits mehr mit dem Abspeichern des Rauschens belastet wird und so Details bereits bei der Aufnahme stärker leiden.
Wer zudem etwas größere Hände hat kommt auf jeden Fall besser mit dem etwas größeren Handgriff klar. Die zusätzliche Custom Taste ist auch nicht im Weg.
Wenn das Geld entscheidet geht"s natürlich zur a6300, die a6500 bietet aber an entscheidenden Stelle schon mehr.

nachtaktiv: von dem was man so liest hat sich da was geändert ;-) - definitiv! Die AF Systeme haben eine Entwicklung hingelegt. Nach Canon zieht das jetzt auch bei Sony nach den "Fotoapparaten" in den Camcordern ein (AX700, Z90... - hoffentlich bald auch in den größeren Dingern).



Antwort von kabauterman:


mit AF filmen doch nur anfänger, oder hat sich da mittlerweile was verändert?

Canon und Sony bieten mittlerweile Video Autofokus den du problemlos auf für professionelle Arbeiten verwenden kannst.

Gesichtserkennung und sogar Augen-Erkennung arbeiten immer besser.

Die a7R III mit dem Touchscreen bekommt Fokus-Pulls hin die locker vom Profi sein könnten, und das im ersten Versuch.

Auf einem Gimbal oder einer SteadyCam kommst du um Autofokus auch nicht drum rum, außer du hast einen Wireless Follow Fokus und einen Puller.



Antwort von nachtaktiv:

okay. aber ich trau den AF systemen trotzdem nicht und würde beim filmen dann doch lieber manuell arbeiten. vor allem, weil ich dann auch mehr kontrolle über den fokussiervorgang an sich habe. also dauer des focus vorgangs usw. es gibt dinge, die überlasse ich gern den maschinen, wie z.b. nem gimbal. aber fokussierung mach ich lieber selbst.



Antwort von Roland Schulz:


okay. aber ich trau den AF systemen trotzdem nicht und würde beim filmen dann doch lieber manuell arbeiten. vor allem, weil ich dann auch mehr kontrolle über den fokussiervorgang an sich habe. also dauer des focus vorgangs usw. es gibt dinge, die überlasse ich gern den maschinen, wie z.b. nem gimbal. aber fokussierung mach ich lieber selbst.

...noch.
Der a6500 AF ist wirklich Weltklasse - vor allem bei Video!! Es gibt hier und da sicher Situationen in denen man den AF sicherheitshalber "blockiert"/abschaltet, aber ansonsten ist das schon nen totsicheres Ding!!



Antwort von kabauterman:



okay. aber ich trau den AF systemen trotzdem nicht und würde beim filmen dann doch lieber manuell arbeiten. vor allem, weil ich dann auch mehr kontrolle über den fokussiervorgang an sich habe. also dauer des focus vorgangs usw. es gibt dinge, die überlasse ich gern den maschinen, wie z.b. nem gimbal. aber fokussierung mach ich lieber selbst.

...noch.
Der a6500 AF ist wirklich Weltklasse - vor allem bei Video!! Es gibt hier und da sicher Situationen in denen man den AF sicherheitshalber "blockiert"/abschaltet, aber ansonsten ist das schon nen totsicheres Ding!!

Seh ich auch so, ohne AF kannst du auf einem Gimbal oder ner Steadycam nur mit "Zone Focus" arbeiten, am besten die BlendeBlende im Glossar erklärt schön weit zu damit die möglichst viel scharf ist...

Dank dem Video AF von Sony oder Canon kannst du selbst so mit weit offener BlendeBlende im Glossar erklärt arbeiten.

Je nach Adapter sogar mit 3rd Party Objektiven.

Meine beiden SIGMAs am MC-11 sind an der r III ein Traum was den Video AF angeht, nur sind die leider sehr laut und nur zu gebrauchen wenns nicht gerade Kamera-Ton sein muss.

Und wie gesagt, die Geschwindigkeit wie schnell Fokussiert werden soll lässt sich auch einstellen, da wären zwar mehr als 3 Stufen schön, aber für die meisten reicht "Mittel" und "Langsam" sowieso aus.




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