| Qualitätsverlust beim Editieren
Frage von Horst:
Hallo, welches Videobearbeitungssystem arbeitet denn nun absolut verlustfrei ? Ich habe im Moment ein älteres Editierprogramm und möchte um-bzw.aufsteigen. Mir schwebt da ein Test vor, also einfach einen kleinen Film in zwei Hälften teilen. Die Summe der so entstandenen 2 Filme sollte der Summe des Ausgangsmaterials entsprechen (;Filegrösse). Im Moment kommt es mir weniger auf die tollsten Übergänge sondern ganz pur auf wenig Qualitätsverlust an. Ich habe vor beim neuen Editierprogramm zwischen Ullead, Magix Video Deluxe oder Pinnacle 10 zu wählen. Aber welches unter diesem Gesichtspunkt (;kein Verlust) ? MfG Horst
Antwort von Michael Spohn:
Michael Schmidt schrieb: > Ich suche auch eine Software, mit der ich z.B. eine .mpg-Datei, die > auf der Platte liegt, einfach schneiden kann und hinterher habe ich > eine Datei, die sich von der Ausgangsdatei nur durch die fehlenden > Stellen unterscheidet.
MPEG2VCR von www.womble.com macht genau das.
-- Tschüß Michael
Antwort von Horst:
Hallo nochmal,
also ein paar Sachen möchte ich schon in meinen Film einfügen. Meine Urlaubsvideos wären sonst zu langweilig. Ein reines Schnittprogramm tuts also nicht. Aber ab da würde mein vorgeschlagener Test ja nicht mehr funktionieren. Bleibt immer noch die Frage welches Programm am wenigsten Qualitätsverlust hat ? MfG Horst
"Michael Spohn" schrieb im Newsbeitrag
> Michael Schmidt schrieb: >> Ich suche auch eine Software, mit der ich z.B. eine .mpg-Datei, die >> auf der Platte liegt, einfach schneiden kann und hinterher habe ich >> eine Datei, die sich von der Ausgangsdatei nur durch die fehlenden >> Stellen unterscheidet. > > MPEG2VCR von www.womble.com macht genau das. > > -- > Tschüß > Michael
Antwort von Detlef Wirsing:
Michael Spohn schrieb:
> Michael Schmidt schrieb: > > Ich suche auch eine Software, mit der ich z.B. eine .mpg-Datei, die > > auf der Platte liegt, einfach schneiden kann und hinterher habe ich > > eine Datei, die sich von der Ausgangsdatei nur durch die fehlenden > > Stellen unterscheidet. > > MPEG2VCR von www.womble.com macht genau das.
Nicht ganz. Da müßtest Du schon das ausgeprochene Glück haben, daß Du nie an B-Frames schneidest. Ansonsten rendern sowohl MPEG2VCR als auch der Nachfolger Video Wizard von Womble die Schnittstellen neu. Der Rest bleibt allerdings unverändert.
Wenn man möchte, daß wirklich kein einziger Frame neu berechnet wird, muß man ein Schnittprogramm wählen, das an B-Frames nicht schneiden kann. MPEG2Schnitt ist so eines. Dafür fällt der Schnitt aber nicht so genau aus.
Mit freundlichen Grüßen Detlef
Antwort von Detlef Wirsing:
Horst schrieb:
> also ein paar Sachen möchte ich schon in meinen Film einfügen. Meine > Urlaubsvideos wären sonst zu langweilig. Ein reines Schnittprogramm tuts > also nicht. Aber ab da würde mein vorgeschlagener Test ja nicht mehr > funktionieren. Bleibt immer noch die Frage welches Programm am wenigsten > Qualitätsverlust hat ?
Schau Dir mal den Nachfolger von Wombles MPEG2VCR namens Video Wizard an. Es gibt eine Demoversion bei www.womble.com im Downloadbereich.
Mit freundlichen Grüßen Detlef
Antwort von Michael Spohn:
Hallo Detlef,
Detlef Wirsing schrieb: >> MPEG2VCR von www.womble.com macht genau das. > > Nicht ganz. Da müßtest Du schon das ausgeprochene Glück haben, daß Du > nie an B-Frames schneidest. Ansonsten rendern sowohl MPEG2VCR als auch > der Nachfolger Video Wizard von Womble die Schnittstellen neu. Der > Rest bleibt allerdings unverändert.
Stümpt. Aber die Qualität an den Schnittstellen ist so gut, daß ich dieses "Problem" einfach mal übergangen habe ;-)
-- Tschüß Michael
Antwort von Michael Spohn:
Hallo Horst,
Horst schrieb folgendes: > also ein paar Sachen möchte ich schon in meinen Film einfügen.
Im Usenet solltest Du Dich an einige Sachen gewöhnen: In einem begonnenen Diskussionsfaden (;Thread) entstehen Teildiskussionen (;Subthreads), in denen nicht auf die ursprüngliche Frage eingegangen wird.
Dort wird dann z. B. *nur* auf eine eingestreute Frage bezug genommen, so wie ich z. B. direkt auf Michael Schmidts Frage antwortete, die ich zu diesem Zweck zitierte. Den Rest, der nicht für die Beantwortung dieser Frage relevant war, habe ich weggelöscht.
Und man bemerke: Ich habe meine Antwort *unter* den jeweiligen Zitattext geschrieben. Das, was Du machst ist TOFU (;siehe dazu auch meine Signatur und http://learn.to/quote) und reichlich verpönt.
Und wichtig ist es, nicht zu *plenken*, d.h. zwischen Wort und Satzzeichen gehört *kein* Leerzeichen, weil es ansonsten beim Zitieren dazu kommt, daß das Satzzeichen allein in die nächste Zeile umbrochen wird. Lies mal bitte http://www.sockenseite.de/usenet/plenken.html
Daneben ist es eigentlich auch noch üblich, seinen vollen Vor- und Zunamen zu nennen, weil es schon viel zu viele Trolle für sich "beanspruchen", nur unter einem Pseudonym oder meistens nur mit Vornamen zu schreiben. ;-)
> Meine > Urlaubsvideos wären sonst zu langweilig. Ein reines Schnittprogramm tuts > also nicht.
Korrekt, das war ja nun - wie eben beschrieben - auch nur ein Subthread. Die Antwort war ja auch nicht direkt an Dich gerichtet.
> Aber ab da würde mein vorgeschlagener Test ja nicht mehr > funktionieren. Bleibt immer noch die Frage welches Programm am wenigsten > Qualitätsverlust hat ?
Nun zu Deinem Problem: Es ist eine Frage, die so einfach nicht zu beantworten ist. Kritisch wird es immer dort, wo Neuberechnungen durchgeführt werden. Noch kritischer ist es dort, wo das Ausgangsmaterial komprimiert ist, weil das schon verlustbehaftet ist.
Ich arbeite zur Zeit mit MovieDV 4.0, weil das im Bundle mit einer Firewire-Karte enthalten war, bin dort aber sehr unzufrieden mit dem MPEG-Encoder.
Vom Schneiden und den Effekten her ist für mich eigentlich jedes Programm schon viel zu aufgeblasen, denn ich will nicht mit viel Effekten wie in Kinofilmen, sondern eher im Stile von Dokumentationen arbeiten. Ein paar Überblendungen, Fade-in, Fade-out, Texteinblendungen, Tonspuren mixen, und gut ist's.
Wichtig ist also für mich, daß auch nach der Bearbeitung wieder ein gutes AVI rauskommt. Den Rest macht bei mir TMPegEnc, weil der Encoder deutlich besser ist, als der in MovieDV 4 enthaltene MPEG-Encoder.
Einfaches Schneiden, wie Du es angibst, sagt über die Qualität nur insofern etwas aus, als daß man erkennen kann, ob ein AVI bereits ohne Bearbeitung total verhunzt wird :-)
Ich fände es aber wichtiger, mindestens eine Überblendung , einen Tonmix und eine Texteinblendung in den Test einzubeziehen.
Nur: Wer hat all diese Programme zur Verfügung und kann dann noch einen *objektiven* Eindruck abliefern?
Gibt es von den von Dir genannten Programmen Demoversionen? Dann könntest Du ganz einfach selbst testen. Oder Du mußt einen Händler Deines Vetrauens damit "nerven". :-)
Problem dabei: Wer nimmt sich heutzutage für so eine ausgiebige Kundenberatung schon noch die Zeit? :-(;
-- Na, Du liest doch auch nicht von unten nach oben! > Wieso denn das? >> Weil es die Lesbarkeit des Textes verschlechtert! >>> Warum ist ToFu eigentlich so schlimm?
Antwort von Michael Weber:
Am Sat, 22 Jul 2006 11:32:19 0200 schrieb Horst:
> Hallo, > welches Videobearbeitungssystem arbeitet denn nun absolut verlustfrei ? Ich > habe im Moment ein älteres Editierprogramm und möchte um-bzw.aufsteigen. Mir > schwebt da ein Test vor, also einfach einen kleinen Film in zwei Hälften > teilen. Die Summe der so entstandenen 2 Filme sollte der Summe des > Ausgangsmaterials entsprechen (;Filegrösse). Im Moment kommt es mir weniger > auf die tollsten Übergänge sondern ganz pur auf wenig Qualitätsverlust an. > Ich habe vor beim neuen Editierprogramm zwischen Ullead, Magix Video Deluxe > oder Pinnacle 10 zu wählen. Aber welches unter diesem Gesichtspunkt (;kein > Verlust) ? > MfG > Horst
Hi, VideoReDo Plus kann das. Gibt ne Demoversion unter: http://www.videoredo.com/ Super Proggi und schnell, schneide damit auch Werbung framegenau. Es benutzt auch die Datenrate des vorliegenden Videos automatisch.
HTH
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