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Premiere 6.0: Schnittfenster exportieren




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Frage von Michael:


Hallo,

ich habe folgendes Problem: Ich habe in Premiere einen Film mit Überblebdungen und anderen Effekten erstellt, in dem ich DV-Dateien (;avi) eingesetzt habe. Nun möchte ich das Schnittfenster exportieren und anschließend komprimieren (;MPEG). Das habe ich auch versucht, aber die Qualität der exportierten Datei ist sehr schlecht, trotz des guten Ausgangsmaterials. Ich habe im Export-Fenster "Windows DV PAL" angewählt. Wo liegt das Problem? Wie kann ich generell das Schnittfenster in bester Qualität exportieren?

Danke!

Michael

P.S.: Brauch ich vielleicht einen besonderen Codec?

cayzer -BEI- web.de




Antwort von Bernd Baumann:

Hallo Michael,

würdest Du bitte das "sehr schlecht" näher beschreiben, damit wir Dir wirklich helfen können. Wenn Du den exportierten DV-Film z. B. auf dem Computermonitor anschaust, siehst Du bei schnellen Bewegungen horizontale (;Interlace-)Streifen. DV-Material (;bzw. alles was in Halbbildtechnik aufgenommen wurde) kannst Du nur zuverlässig mit dem Fernseher oder Videomonitor begutachten. Schau es Dir also gegebenenfalls nochmal auf dem Fernseher an. Wenns dort gut aussieht aber ruckelt, musst Du die Halbbildreihenfolge (;unteres zuerst) umstellen und nochmal exportieren.

MfG
Bernd
"(;User Above)" wrote:

:
: Hallo,
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: ich habe folgendes Problem: Ich habe in Premiere einen Film mit Überblebdungen und
: anderen Effekten erstellt, in dem ich DV-Dateien (;avi) eingesetzt habe. Nun möchte
: ich das Schnittfenster exportieren und anschließend komprimieren (;MPEG). Das habe
: ich auch versucht, aber die Qualität der exportierten Datei ist sehr schlecht, trotz
: des guten Ausgangsmaterials. Ich habe im Export-Fenster "Windows DV PAL"
: angewählt. Wo liegt das Problem? Wie kann ich generell das Schnittfenster in bester
: Qualität exportieren?
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: Danke!
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: Michael
:
: P.S.: Brauch ich vielleicht einen besonderen Codec?



Bernd.H.Baumann -BEI- t-online.de



Antwort von Pepo:

Außerdem handelt es sich wahrscheinlich um ein mpg1 file, und das hat sowieso schlechte Qualität.

nobis -BEI- direkt.at



Antwort von Patrik:

Hallo Bernd
Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Aufgrund der Tatsache, dass ich auf dem Gebiet der Video-Bearbeitung noch kein Profi bin, werde ich meine Zeit brauchen, um Deine wertvollen Tips zu checken. Sollte ich anschliessend noch weitere Fragen haben, so werde ich nochmals in die Tasten greifen!

Ach noch was.
Ich habe das avi file mal mit Ulead Video Studio 4.0 bearbeitet (;was das Programm halt hergibt) und dann nach MPEG1 und MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt exportiert, was problemlos funktionierte. Allerdings wäre meine Wunschlösung doch die Bearbeitung mit Premiere und das direkte Exportieren ab Premiere in das MPEG-Format - ohne vorheriges erstellen eines fertigen avi-Streifens, um diesen anschl. mit Ulead oder so zu encodieren.

Nochmals danke und bis bald
Gruss
Patrik
"(;User Above)" wrote:

:
: Hallo Patrik,
:
: Du schreibst leider nicht, womit und mit welcher Bildgröße Du den exportierten Film
: wiedergibst. Bei vollem Bildschirm brauchst Du auf jeden Fall einen (;relativ)
: schnellen Rechner, schätze so ab 800MHz.
: Fragmentierung? - glaub ich nicht, aber schaden kann es trotzdem nicht.
: Hast Du die Festplatte auf DMA-Betrieb geschaltet?
: Was hast Du außerdem noch an unnötigen Firlefanzprogrammen im Hintergrund laufen? Die
: fressen Speicherplatz und Prozessorleistung.Ich könnte mir vorstellen, dass Dein
: Windows nach ein paar Sekunden anfängt aus Speicherplatzmangel massiv mit der
: Auslagerungsdatei auf der Festplatte zu arbeiten. Ist nur ne Idee, aber wer weiß?
: Schalt mal alles ab, was Du im Moment nicht brauchst, auch den Virenscanner -
: Videoviren gibts soweit ich weiß noch keine.
: Wenn Du Dich nochmal melden musst, dann schreib uns bitte ein paar Infos zu deinem
: Rechner dazu (;Prozessor, Speicherausbau, Grafikkarte, Betriessystem,etc). Man kann
: z.B. mit 500MHz-Celeron-Toshi-Notebooks DV-Videos capturen, schneiden und ohne
: Ruckeln ausspielen, sofern man sich das System nicht irgendwie verkorkst hat. Aber
: formatfüllendes Abspielen auf dem TFT-Bilschirm ist nicht drin.
: Zu deiner Frage mit der Halbbildreihenfolge: Du weißt sicher, dass das Fernsehbild
: zeilenweise übertragen wird. Als das Fernsehen erfunden wurde, hat man sich Gedanken
: darüber gemacht, wie man das mit möglichst wenig Aufwand bewerkstelligen kann. Ein
: Vollbild, also alle Zeilen auf einmal von oben nach unten auf den Schirm
: geschrieben, würde eine wesentlich höhere Bilderzahl pro Sekunde erfordern um ein
: Flimmern zu vermeiden (;weil der Schirm für bewegte Bilder nur kurz nachleuchten
: darf). Deshalb werden die geradzahligen und ungeradzahligen Zeilen als zwei
: Halbbilder nacheinander auf den Schirm (;verschachtelt,wird neudeutsch als interlaced
: bezeichnet)geschrieben. Diese beiden Halbbilder, sofern sie von einer Videokamera
: stammen (;und nicht von einem Filmabtaster, der von einem Filmbild zwei
: zeitidentische Halbbilder macht), sind mit einem zeitlichen Abstand von einer
: fünfzigstel Sekunde (;25 Frames a 2 Halbbilder)aufgenommen worden und müssen auch
: genau so wiedergegeben werden. Wenn diese Halbbildreihenfolge nicht stimmt, zittert
: ein sich ein bewegendes Objekt vor und zurück und schräge Kanten zeigen ein
: verstärktes Treppenmuster, weil die Zeilen verkehrt herum "verschachtelt"
: werden.
:
: Hier kannst Du alles noch viel genauer nachlesen: Thema Halbbilder
: http://www.saek.via.t-online.de/f1/frames/index.htm
: Thema Ruckeln http://www.saek.via.t-online.de/f1/ruck/start.htm
:
: MfG
: Bernd



patrik.ackermann -BEI- ezv.admin.ch



Antwort von Bernd Baumann:

Hallo Patrik,

Du schreibst leider nicht, womit und mit welcher Bildgröße Du den exportierten Film wiedergibst. Bei vollem Bildschirm brauchst Du auf jeden Fall einen (;relativ) schnellen Rechner, schätze so ab 800MHz.
Fragmentierung? - glaub ich nicht, aber schaden kann es trotzdem nicht.
Hast Du die Festplatte auf DMA-Betrieb geschaltet?
Was hast Du außerdem noch an unnötigen Firlefanzprogrammen im Hintergrund laufen? Die fressen Speicherplatz und Prozessorleistung.Ich könnte mir vorstellen, dass Dein Windows nach ein paar Sekunden anfängt aus Speicherplatzmangel massiv mit der Auslagerungsdatei auf der Festplatte zu arbeiten. Ist nur ne Idee, aber wer weiß? Schalt mal alles ab, was Du im Moment nicht brauchst, auch den Virenscanner - Videoviren gibts soweit ich weiß noch keine.
Wenn Du Dich nochmal melden musst, dann schreib uns bitte ein paar Infos zu deinem Rechner dazu (;Prozessor, Speicherausbau, Grafikkarte, Betriessystem,etc). Man kann z.B. mit 500MHz-Celeron-Toshi-Notebooks DV-Videos capturen, schneiden und ohne Ruckeln ausspielen, sofern man sich das System nicht irgendwie verkorkst hat. Aber formatfüllendes Abspielen auf dem TFT-Bilschirm ist nicht drin.
Zu deiner Frage mit der Halbbildreihenfolge: Du weißt sicher, dass das Fernsehbild zeilenweise übertragen wird. Als das Fernsehen erfunden wurde, hat man sich Gedanken darüber gemacht, wie man das mit möglichst wenig Aufwand bewerkstelligen kann. Ein Vollbild, also alle Zeilen auf einmal von oben nach unten auf den Schirm geschrieben, würde eine wesentlich höhere Bilderzahl pro Sekunde erfordern um ein Flimmern zu vermeiden (;weil der Schirm für bewegte Bilder nur kurz nachleuchten darf). Deshalb werden die geradzahligen und ungeradzahligen Zeilen als zwei Halbbilder nacheinander auf den Schirm (;verschachtelt,wird neudeutsch als interlaced bezeichnet)geschrieben. Diese beiden Halbbilder, sofern sie von einer Videokamera stammen (;und nicht von einem Filmabtaster, der von einem Filmbild zwei zeitidentische Halbbilder macht), sind mit einem zeitlichen Abstand von einer fünfzigstel Sekunde (;25 Frames a 2 Halbbilder)aufgenommen worden und müssen auch genau so wiedergegeben werden. Wenn diese Halbbildreihenfolge nicht stimmt, zittert ein sich ein bewegendes Objekt vor und zurück und schräge Kanten zeigen ein verstärktes Treppenmuster, weil die Zeilen verkehrt herum "verschachtelt" werden.

Hier kannst Du alles noch viel genauer nachlesen:

Thema Halbbilder http://www.saek.via.t-online.de/f1/frames/index.htm
Thema Ruckeln http://www.saek.via.t-online.de/f1/ruck/start.htm

MfG
Bernd
"(;User Above)" wrote:

:
: Hallo
: Auch ich hab beim exportieren des in Premiere bearbeiteten Videos Probleme. Sei es ein
: Export nach avi oder mpeg1. Es ist mir bewusst, dass mpeg1 grundsätzlich eine
: niedrige Qualität aufweist. Aber das exportierte bzw encodierte file fängt nach ca 5
: Sekunden an zu ruckeln und zeigt schliesslich nur noch alle 3-4 Sekungen ein
: Frame...
: Kann das an der Festplattenfragmentierung liegen ?
: Kannst Du mir mal genau erklären, was mit Halbbildreihenfolge gemeint ist?
:
: Besten Dank
: mfG
: Patrik






Antwort von Patrik:

Hallo
Auch ich hab beim exportieren des in Premiere bearbeiteten Videos Probleme. Sei es ein Export nach avi oder mpeg1. Es ist mir bewusst, dass mpeg1 grundsätzlich eine niedrige Qualität aufweist. Aber das exportierte bzw encodierte file fängt nach ca 5 Sekunden an zu ruckeln und zeigt schliesslich nur noch alle 3-4 Sekungen ein Frame...
Kann das an der Festplattenfragmentierung liegen ?
Kannst Du mir mal genau erklären, was mit Halbbildreihenfolge gemeint ist?

Besten Dank
mfG
Patrik
"(;User Above)" wrote:

:
: Hallo Michael,
:
: würdest Du bitte das "sehr schlecht" näher beschreiben, damit wir Dir
: wirklich helfen können. Wenn Du den exportierten DV-Film z. B. auf dem
: Computermonitor anschaust, siehst Du bei schnellen Bewegungen horizontale
: (;Interlace-)Streifen. DV-Material (;bzw. alles was in Halbbildtechnik aufgenommen
: wurde) kannst Du nur zuverlässig mit dem Fernseher oder Videomonitor begutachten.
: Schau es Dir also gegebenenfalls nochmal auf dem Fernseher an. Wenns dort gut
: aussieht aber ruckelt, musst Du die Halbbildreihenfolge (;unteres zuerst) umstellen
: und nochmal exportieren.
:
: MfG
: Bernd



patrik.ackermann -BEI- ezv.admin.ch




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