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Passender Codec für Kamera AVI




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Frage von Ingrid Mayr:


Hallo zusammen,

ich versuche mittels VirtualDub ein mit der Fotokamera aufgenommenes
Video um 90 Grad zu drehen.
Die Option Filter geht allerdings nur wenn man auf 'full processing
mode' schaltet, da entsteht ja dann aus 80 MB ganz schnell 1,5 Gig.

GSpot liefert mir 'Codec = mpg, Name = Motion JPEG' für die Originaldatei.

- Welche Compression nehme ich in VirtualDub nun am besten?
- Ich nehme an, verlustfreies Drehen ist nicht möglich?

Möchte in derselben Qualität wie das Original ein gedrehtes Video
erhalten. DivX-Codec installieren, oder auch wieder den MotionJPEG
nehmen? Aber den finde ich nirgendwo..

Vielen Dank!!!
Ingrid





Antwort von Jürgen He:

Ingrid Mayr schrieb:
> Möchte in derselben Qualität wie das Original ein gedrehtes Video
> erhalten. DivX-Codec installieren, oder auch wieder den MotionJPEG
> nehmen? Aber den finde ich nirgendwo..

Wenn Du in VD im Menü "Video" bei "Copmpression" nachschaust, findest Du
alle Codecs, die Dir in deinem System zur Verfügung stehen. Was dort
nicht ist, muss Du also erst installieren. (;Nach geeigneten Quellen
musst Du im Web suchen.) Wie weit die Originalqualität zumindest
subjektiv erhalten bleibt, hängt von den Einstellungen für das
Zielformat ab. Welches FormatFormat im Glossar erklärt sinnvoll ist, hängt vom Verwendungszweck
und den Ansprüchen an die Qualität ab. Das musst Du ggf. ausprobieren.

Gruß, Jürgen





Antwort von Ingrid Mayr:

Also muss ich jedes mal entkomprimieren und neu komprimieren, d.h.
lossless rotation wie bei einem normalen JPEG ist nicht möglich?
Ingrid




Antwort von Markus Fuenfrocken:

Ingrid Mayr schrieb:
> Möchte in derselben Qualität wie das Original ein gedrehtes Video
> erhalten. DivX-Codec installieren, oder auch wieder den MotionJPEG
> nehmen? Aber den finde ich nirgendwo..

Ein Decoder für Motion Jpeg oder MJPEGMJPEG im Glossar erklärt ist bei XP bereits dabei und den gibt
es bei Bedarf kotsenlos, den ENcoder muss man aber kaufen. Ich würde einfach
Xvid installieren, den als Encoder nehmen und feddich.
Gruß,
Markus





Antwort von Christian Grünwaldner:

Markus Fuenfrocken schrieb:

> gibt es bei Bedarf kotsenlos, den ENcoder muss man aber kaufen. Ich
^^^^^^^^^ Freudscher Versprecher? ;)
> würde einfach Xvid installieren, den als Encoder nehmen und feddich.

Oder ffdshow runterladen, da sind dann gleich mehrere Codecs drinnen.
Installieren und als Encoder H.264 oder was besser gefällt nehmen.




Antwort von Ingrid Mayr:

> würde einfach Xvid installieren, den als Encoder nehmen und feddich.

Das wäre dann aber auch nicht lossless, oder? Wenn ich das richtig
verstehe, entsteht ja immer ein (;kleiner) Qualitätsverlust, wenn etwas
erst dekomprimiert, verändert und dann wieder komprimiert wird, richtig?
Ingrid




Antwort von Heiko Nocon:

Ingrid Mayr wrote:

>Das wäre dann aber auch nicht lossless, oder? Wenn ich das richtig
>verstehe, entsteht ja immer ein (;kleiner) Qualitätsverlust, wenn etwas
>erst dekomprimiert, verändert und dann wieder komprimiert wird, richtig?

Genau so ist es.

Da bei deinem Film MJPEGMJPEG im Glossar erklärt verwendet wurde (;im Prinzip nicht mehr als eine
Folge von JPEG-Bildern), wäre es theoretisch möglich, den Film
verlustfrei zu rotieren. Allerdings ist mir keine Software bekannt, die
das leistet.

Aber: Wenn du es mit DivX/XviD in einer Bitrate codierst, daß die sich
ergebende Datei in etwa die Größe der MJPEG-Quelldatei hat, sollten die
Verluste kaum bis garnicht bemerkbar sein. Falls doch, war schon das
Original so Scheiße, daß weiterer Qualitätsverlust eh' keine Rolle mehr
spielt.





Antwort von Ingrid Mayr:

Danke für die Tipps!

> Ansonsten fallen mir da noch Snow, FFv1, MSU, Huffyuv und Lagarith ein.
> Aber x264 dürfte sicherlich die zukunftssicherste Wahl sein.

Hmm, aber da kann ich dann wahrscheinlich mit erheblich größeren Dateien
rechnen, oder?
Wie gesagt, ohne KompressionKompression im Glossar erklärt wurden aus 85 MB -> 1,5 GB. Welcher CodecCodec im Glossar erklärt
wurde denn da eigentlich verwendet? Es ist ein AVI-File, aber irgendein
Algorithmus muss da ja theoretisch trotzdem angewendet worden sein..

Ingrid




Antwort von Jürgen He:

Ingrid Mayr schrieb:
> Wie gesagt, ohne KompressionKompression im Glossar erklärt wurden aus 85 MB -> 1,5 GB. Welcher Codec
> wurde denn da eigentlich verwendet? Es ist ein AVI-File, aber
> irgendein Algorithmus muss da ja theoretisch trotzdem angewendet
> worden sein..

Wenn Du in VD nichts anderes Ausgewählt hast, wird es wohl "Uncompressed
RGB/YCbCR" sein, das steht zumindest bei mir in der VD Codecliste an
oberster Stelle.

Gruß, Jürgen





Antwort von Heiko Nocon:

Marcus Jodorf wrote:

>Das ist immer relativ. LosslessLossless im Glossar erklärt Encodings brauchen i.d.R. mehr Platz als
>verlustbehaftete Verfahren. Aber das Ergebnis ist nat. um Welten kleiner
>als unkomprimiert.

Nein. Typische Ergebnisse für "lossless codecs" (;reine Entropie-Encoder)
bei "natürlichem" Video sind Kompressionsraten so um die 2..3:1. Das ist
alles andere als "Welten". Das kann man mit dem kostenlosen HuffYUV auf
einem billigen Standard-x86-System auch haben, dafür braucht's keine
überteuerte Software auf einem überteuerten System.

Und nein, auch die von der Fa. Apple bevorzugten Technologien müssen
sich der Allgewalt der Naturgesetze und der bösen Entropie unterordnen.
Denn Steve Jobs ist NICHT Gott. Auch wenn du vielleicht was anderes
glaubst.

Hint: h.264 lossless macht im Prinzip exakt das, was auch HuffYUV
macht. Aber solche öden technischen Details interessieren Gläubige wohl
eh' nicht...





Antwort von jetmarc@hotmail.com:


> Da bei deinem Film MJPEGMJPEG im Glossar erklärt verwendet wurde (;im Prinzip nicht mehr als eine
> Folge von JPEG-Bildern), wäre es theoretisch möglich, den Film
> verlustfrei zu rotieren. Allerdings ist mir keine Software bekannt, die
> das leistet.

Hallo. Aus dem Orginal Posting geht nicht klar hervor, ob es sich um
MPEG oder MJPEGMJPEG im Glossar erklärt handelt.

Falls es wirklich MJPEGMJPEG im Glossar erklärt ist, dann ist die Loesung relativ einfach.
Ich habe frueher mal einen Splitter fuer Linux geschrieben, welcher
die Bilder aus einem Stream rausholt und separat abspeichert. Leider
weiss ich nicht, ob ich den noch habe. Es ist aber im Prinzip sehr
simpel. Die Bilder sind einfach einfach aneinander gereiht, und
dazwischen noch ein kleiner Header mit Informationen ueber die Bild-
Groesse in Bytes.

Sind die Bilder erstmal separat gespeichert, kann man eine normale
Software zum lossless Drehen nutzen.

Danach setzt man den Stream wieder zusammen und fertig.

Gruss,
Marc





Antwort von Wolfgang Hauser:

Ingrid Mayr schrieb:

>Danke für die Tipps!
>
>> Ansonsten fallen mir da noch Snow, FFv1, MSU, Huffyuv und Lagarith =
ein.
>> Aber x264 dürfte sicherlich die zukunftssicherste Wahl sein.
>
>Hmm, aber da kann ich dann wahrscheinlich mit erheblich größeren =
Dateien
>rechnen, oder?

Du machst den Fehler, in Dateigrößen zu denken. Die für diesen =
Vorgang
entscheidenden Parameter sind aber erst mal Auflösung (;typ. bei
Fotoknipsen 640x480), FramerateFramerate im Glossar erklärt (;typ. 30 fps) und Spieldauer.

Ich würde zur Neucodierung XVid nehmen und eine recht hohe Qualität
einstellen, dann sind bei o.g. Werten größenordnungsmäßig 10 =
MByte pro
Minute zu erwarten.

Beachte: Ton, falls vorhanden, ist eine andere Baustelle.

Und hebe unbedingt die Originaldatei auf!











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