Frage von pillepalle:Februar 2026
Höher, schneller, weiter für 3349,-€ ...und alle sind begeistert :)
https://www.nikon.de/de_DE/product/lens ... .8-vr-s-ii
https://www.youtube.com/watch?v=AL3r7hkWkMc
VG
Antwort von cantsin:
Der F-Mount-Vorvorläufer, das 70-200mm/2.8E FL VR, kam 2016 für $2.800 auf den Markt. Inflationsbereinigt wären das $3.800. Insofern haut der Preis des neuen Objektivs schon hin. (Das
$1500-Konkurrenzmodell von Sigma hält sich Nikon mit seiner Z-Mount-Lizenzpolitik ja erfolgreich vom Leib.)
Ist halt ein typisches Eventfotograf/Fotojournalisten-Gerät, i.d.R. in Kombination mit einem ebenfalls am Körper hängenden 24-70mm/2.8 an einem zweiten Kamerabody.
Antwort von slashCAM:
Mit der zweiten Version seines NIKKOR Z 70-200mm f/2.8 VR S II Telezooms hat Nikon ein komplett überarbeitetes Objektiv herausgebracht, das viele Neuerungen mit sich brin...
Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
High-End NIKKOR Z 70-200mm f/2.8 VR S II vorgestellt - leichtestes Zoom seiner Klasse
Antwort von j.t.jefferson:
cantsin hat geschrieben:
Der F-Mount-Vorvorläufer, das 70-200mm/2.8E FL VR, kam 2016 für $2.800 auf den Markt. Inflationsbereinigt wären das $3.800. Insofern haut der Preis des neuen Objektivs schon hin. (Das
$1500-Konkurrenzmodell von Sigma hält sich Nikon mit seiner Z-Mount-Lizenzpolitik ja erfolgreich vom Leib.)
Ist halt ein typisches Eventfotograf/Fotojournalisten-Gerät, i.d.R. in Kombination mit einem ebenfalls am Körper hängenden 24-70mm/2.8 an einem zweiten Kamerabody.
Mit nem E-Mount Adapter müsste es doch möglich sein.
Antwort von rush:
cantsin hat geschrieben:
Ist halt ein typisches Eventfotograf/Fotojournalisten-Gerät,
Da machst du es dir ehrlich gesagt etwas zu einfach meine ich... zumindest für Sony nutzen diese Zooms tatsächlich auch häufig Leute die in erster Linie Bewegtbild-Content produzieren - keineswegs ausschließlich Fotojournalisten.
Das liegt einfach am Mangel an Alternativen, insbesondere wenn die Leute AF verwöhnt sind kommt man auch heute weiterhin kaum an den herstellereigenen 70-200er Derivaten vorbei.
Persönlich würde ich fast immer eine andere Waffe wählen wie z.b. ein flexibleres 35-150er Tamron - aber in Hinblick auf den AF merkt man da eben teilweise doch einen leichten, aber feinen Unterschied in Hinblick auf die Treffsicherheit.
Und: Für Video an Vollformat-Kameras sind solche Tele-Linsen ja noch vergleichsweise moderat in Hinblick auf den Tele-Reach, da wünscht man sich je nach Use-Case oftmals hintenraus eher deutlich mehr bzw. muss dann wieder mit TC's hantieren. Nicht immer kann man in der ersten oder zweiten Reihe einer Veranstaltung, PK oder sonstigen Event stehen.
Antwort von cantsin:
j.t.jefferson hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Der F-Mount-Vorvorläufer, das 70-200mm/2.8E FL VR, kam 2016 für $2.800 auf den Markt. Inflationsbereinigt wären das $3.800. Insofern haut der Preis des neuen Objektivs schon hin. (Das
$1500-Konkurrenzmodell von Sigma hält sich Nikon mit seiner Z-Mount-Lizenzpolitik ja erfolgreich vom Leib.)
Ist halt ein typisches Eventfotograf/Fotojournalisten-Gerät, i.d.R. in Kombination mit einem ebenfalls am Körper hängenden 24-70mm/2.8 an einem zweiten Kamerabody.
Mit nem E-Mount Adapter müsste es doch möglich sein.
Aus drei Gründen keine wirkliche Alternative:
- Die Adapter sind zu dünn für so ein langes und immer noch relativ schweres Objektiv, es sei denn, man hat lens support
- Keine Unterstützung der Verzerrungs- und Vignettierungskorrekturen = ko-Kriterium
- Generelle Unzuverlässigkeit der Adapter im Produktivbetrieb. (Der Megadap-Adapter erzeugt Banding-Artefakte in den Schatten, der Viltrox-Adapter kann Kamera-Resets verursachen).
Antwort von j.t.jefferson:
cantsin hat geschrieben:
j.t.jefferson hat geschrieben:
Mit nem E-Mount Adapter müsste es doch möglich sein.
Aus drei Gründen keine wirkliche Alternative:
- Die Adapter sind zu dünn für so ein langes und immer noch relativ schweres Objektiv, es sei denn, man hat lens support
- Keine Unterstützung der Verzerrungs- und Vignettierungskorrekturen = ko-Kriterium
- Generelle Unzuverlässigkeit der Adapter im Produktivbetrieb. (Der Megadap-Adapter erzeugt Banding-Artefakte in den Schatten, der Viltrox-Adapter kann Kamera-Resets verursachen).
Das mit dem Adapter verstehe ich (obwohl der Adapter so dünn ist, dass er eigentlich wie ein Teil des mounta ist. Teste Morgen Mal das 50-100 1.8 dran ob da sich was verzieht...aber banding durch Adapter? Das entsteht doch durch niedrige Bitrate wie z.b. bei 8-bit wenn man den Himmel filmt.
Da würde ich gerne mehr wissen.
Weil ich hatte bisher kein banding.
Verzerrungskorrekturen und Vignette usw macht mir Lightroom auch weg im Foto Betrieb. Ansonsten geht das auch in davinci. Ist mir sogar lieber ich mache es selber, als wenn mich eine Software bevormundet.
Ist ja der selbe Fake beim 24-105 2.8 Canon, dass eigentlich ein 28-105 ist, weil die Kamera per Software reincropt.
Man sieht wenigstens was das Objektiv wirklich kann oder nicht kann.
Antwort von cantsin:
j.t.jefferson hat geschrieben:
aber banding durch Adapter? Das entsteht doch durch niedrige Bitrate wie z.b. bei 8-bit wenn man den Himmel filmt.
Das Problem ist, dass "Banding" heute umgangssprachlich auch für Artefakte verwendet wird, wie sie unter Kunstlicht bei e-shutter entstehen. Mehr zu dem Problem, das bei Raw-Aufnahme in den Schatten bei dem Megadap-Adapter auftritt, u.a. hier:
https://www.facebook.com/story.php?stor ... 5494479656
Hier ein Beispiel der Artefakte (ganz links im Bild):
FB_IMG_1771997153765.jpg
Es gab auch Probleme mit "springendem" IBIS, die offenbar per Firmware-Update für den Adapter behoben wurden.
Ich habe den Viltrox-Adapter und in der Tat öfter Probleme mit Kamera-Resets. (Davon abgesehen hat der noch ein ziemlich unmögliches Steckkabel-Bastelinterface für Firmware-Updates, an dem viele scheitern.
Ich würde daher solche Adapterlösungen nicht für den Produktiveinsatz und nicht für professionelle Objektive verwenden.
Antwort von iasi:
cantsin hat geschrieben:
j.t.jefferson hat geschrieben:
Mit nem E-Mount Adapter müsste es doch möglich sein.
Aus drei Gründen keine wirkliche Alternative:
- Die Adapter sind zu dünn für so ein langes und immer noch relativ schweres Objektiv, es sei denn, man hat lens support
- Keine Unterstützung der Verzerrungs- und Vignettierungskorrekturen = ko-Kriterium
- Generelle Unzuverlässigkeit der Adapter im Produktivbetrieb. (Der Megadap-Adapter erzeugt Banding-Artefakte in den Schatten, der Viltrox-Adapter kann Kamera-Resets verursachen).
Gerade wenn die Adapter dünn sind, verringert sich das Hebel- und Scheerproblem.
Telekonverter sollen mit dem 70-200 recht gut harmonieren- Mount-Adapter sind praktisch nichts anderes, was die Mechanik betrifft.
Problematisch ist die „Übersetzung“ der Daten und somit die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv.
Hinzu kommt noch das mechanische Spiel - die Toleranzen sind doch oft erheblich.
Antwort von j.t.jefferson:
cantsin hat geschrieben:
j.t.jefferson hat geschrieben:
aber banding durch Adapter? Das entsteht doch durch niedrige Bitrate wie z.b. bei 8-bit wenn man den Himmel filmt.
Das Problem ist, dass "Banding" heute umgangssprachlich auch für Artefakte verwendet wird, wie sie unter Kunstlicht bei e-shutter entstehen. Mehr zu dem Problem, das bei Raw-Aufnahme in den Schatten bei dem Megadap-Adapter auftritt, u.a. hier:
https://www.facebook.com/story.php?stor ... 5494479656
Hier ein Beispiel der Artefakte (ganz links im Bild):
FB_IMG_1771997153765.jpg
Es gab auch Probleme mit "springendem" IBIS, die offenbar per Firmware-Update für den Adapter behoben wurden.
Ich habe den Viltrox-Adapter und in der Tat öfter Probleme mit Kamera-Resets. (Davon abgesehen hat der noch ein ziemlich unmögliches Steckkabel-Bastelinterface für Firmware-Updates, an dem viele scheitern.
Ich würde daher solche Adapterlösungen nicht für den Produktiveinsatz und nicht für professionelle Objektive verwenden.
Geile danke für die Erklärung. Muss ich Mal bei mir beobachten.
Gruss