| MTS-Datei mit unsynkronem Ton nach Konvertierung mit TOAST
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Frage von Fibricus:
Hallo Zusammen!
Ich habe einige Clips bekommen, leider nur noch die MTS-Dateien, ohne Verzeichnisstamm. Nun habe ich dem Tipp aus diesem Forum folgend die Dateien mit TOAST konvertiert, da FCP die Daten sonst nicht mag.
Leider ist nun der Ton nicht mehr "Lippensynkron". Ich habe es mit mehreren Konvertierungseinstellungen versucht:
Nach Pro Res (;HD), nach XDCamEX, DVCProHD, immer das gleiche. Was mache ich falsch???
Bin für jeden Tipp dankbar!
Gruß
Tobias
Antwort von Axel:
Wenn es eine Chance gibt, dann diese (;teste dies bei einem Clip, der asynchron war): Exportiere aus Toast ProRes ohne Audio (;Häkchen bei "Ton" weg). Dann exportiere als "Audiodatei" (;unter "Videodatei" in Toast) Linear PCM 48 kHz. Importiere die ProRes und die Aiff-Datei in FCP. Wähle im Browser beide gemeinsam aus, mache einen Rechtsklick >Clips zusammenmischen >synchronisieren anhand von >In-Punkt (;da keiner gesetzt wurde, ist das dann einfach 00:00:00) >bestätigen. Spiele den zusammengemischten Clip ab. Wenn er nicht mehr asynchron ist, wäre das die (;etwas) umständliche Lösung. Sehr wichtig: Clip umbenennen, solange er im Browser noch ausgewählt ist. Niemals zwei Clips mit gleichem Namen und Timecode-Start 00:00:00 im selben Projekt!
Antwort von Fibricus:
...das werde ich mal versuchen, auch wenn es extrem umständlich ist. Warum macht Toast sowas???
Gruß
Tobias
Antwort von Axel:
Warum macht Toast sowas???
Toast ist nur eine Notlösung, eigentlich sollte FCP den Import übernehmen, aber:
Ich habe einige Clips bekommen, leider nur noch die MTS-Dateien, ohne Verzeichnisstamm.
Erklären kann ich es nicht und daher auch nicht garantieren, dass es funktioniert. So funktionierte es mal mit asynchronen HDV-m2t, die ich auch von einem PC bekommen hatte. Berichte.
Antwort von Fibricus:
Genau das mit dem Verzeichnisstamm ist das Problem. Leider habe ich die Daten eben nur so bekommen... Ob FCP wirklich die MTS-Dateien einer Panasonic verarbeiten kann wenn der Verzeichnisstamm dabei ist kann ich noch nicht sagen - ich habe einfach noch keine solchen Daten...
Aber das AVCHD ist mir jetzt scho unsympatisch! Der Workflow ist einfach sehr schlecht...
Gruß
Tobias
Antwort von Axel:
Aber das AVCHD ist mir jetzt scho unsympatisch! Der Workflow ist einfach sehr schlecht...
Eigentlich ist der Workflow extrem komfortabel. Andere NLEs unterstützen AVCHD nativ, aber erstens auch nicht so nackt (;ohne Dateibeschreibung), wie es jetzt bei dir ist - oder es wird dann ebenfalls asynchron, und zweitens ... Aber lassen wir das, nativer Arbeitsfluss vs. Intermediate ist eine Frage der Praxis. Wer sich ein bisschen in der Praxis auskennt, weiß, wie weit man in der weiteren Postpro-Kette mit nativem AVCHD fließt.
Antwort von Fibricus:
..., und zweitens ... Aber lassen wir das, nativer Arbeitsfluss vs. Intermediate ist eine Frage der Praxis. Wer sich ein bisschen in der Praxis auskennt, weiß, wie weit man in der weiteren Postpro-Kette mit nativem AVCHD fließt.
Bitte nicht "lassen wir das" ich möchte lernen und mich entwickeln!!!
Gruß
Tobias
Antwort von Axel:
FCP unterstützt bekanntlich kein natives AVCHD , es wird beim Import zu ProRes umgewandelt. Diese Wandlung backt natürlich Pixel , die in der selbstreferentiellen Struktur des AVC-Codecs beschrieben sind, endgültig fest und lässt weitere Werte, die theoretisch beschrieben werden können (;so etwas wie die Lächel-Erkennung bei Knipsen) unter den Tisch fallen. Es ist überdies klar, dass es eine fehlerbehaftete "Generation" einführt, allerdings, wie 99% all derer bestätigen, die es benutzen, ohne sichtbare Qualitätseinbußen. Nach dieser Prozedur ist das Material extrem stabil, leicht zu verarbeiten und gleitet von einem Bearbeitungsprogramm zum nächsten wie geölt (;Workflow passt).
Eine Reihe von anderen Schnittprogrammen warb seit längerem damit, AVCHD nativ verarbeiten zu können. Seit einiger Zeit funktioniert dies, mal mehr, mal weniger gut. Es ist natürlich abhängig von der jeweiligen Software, aber auch vom System. Einem Gelegenheitsfilmer kommt sicher eine native Verarbeitung und Ausgabe als AVCHD sehr entgegen, und da gibt es nichts zu diskutieren. Mich würde mal interessieren, wieviele halbwegs professionelle Videografen, die AVCHD benutzen (;mittlerweile gibt's ja mehr Camcorder im Prosumer-Bereich), dieses auch nativ verarbeiten. Solche z.B., die in After Effects ein Compositing erstellen wollen. Auch mit After Effects CS5 (;64-bit) - bei dem ich meine Kenntnisse gerade auf PC wieder auffrische - ist es noch hirnverbrannt, Keyframes auf einen Interframe-Codec anzuwenden.
Stoßseufzer: Als FCP-Nutzer hast du die Wahl gar nicht: Weder 64-bit (;Rechner und OS schon, FCP noch nicht) noch AVCHD. Das kann dich grämen, obwohl du weder langsamer bist als andere noch schlechtere Videos machst. Deswegen: Lassen wir's.
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