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MPEG Header unter Linux patchen




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Thomas Jahns:


Hallo,

ich versuche gerade die Anleitung unter

http://www.doom9.org/index.html?/mpg/svcd2dvdr.htm

unter Linux umzusetzen und bin dabei bisher nur auf eine Stelle
gestoßen, die ich nicht so einfach umsetzen kann: DVDpatcher.

Am vielversprechendsten scheint mir pulldown

http://www.inwards.com/inwards/?id6

das Programm bietet aber derzeit noch nicht die richtigen Optionen, ließ
sich nach ein paar Anpassungen aber wenigstens problemlos unter Linux
kompilieren.

Deshalb wollte ich hier mal fragen, ob

1) ich diese Frage besser in einer anderen Gruppe stellen sollte?
2) es vielleicht schon ein Programm gibt, daß ein Patchen der
Bildauflösung erlaubt und unter Linux läuft?
3) gäbe es einen besseren Ausgangspunkt als pulldown?
4) wo ich am geeignetsten die Doku hernähme, um die gewünschten
Anpassungen an pulldown durchzuführen (;ein schneller Einstieg in das
MPEG2-Format also, der einem Programmierer, der keine sonstigen
Berührungspunkte mit DV hat, schnell zugänglich ist)?

Thomas Jahns
--
"Computers are good at following instructions,
but not at reading your mind."
D. E. Knuth, The TeXbook, Addison-Wesley 1984, 1986, 1996, p. 9





Antwort von Thomas Jahns:

Thomas Jahns writes:
> Hallo,
>
> ich versuche gerade die Anleitung unter
>
> http://www.doom9.org/index.html?/mpg/svcd2dvdr.htm
>
> unter Linux umzusetzen und bin dabei bisher nur auf eine Stelle
> gestoßen, die ich nicht so einfach umsetzen kann: DVDpatcher.
>
> Am vielversprechendsten scheint mir pulldown
>
> http://www.inwards.com/inwards/?id6
>
> das Programm bietet aber derzeit noch nicht die richtigen Optionen, ließ
> sich nach ein paar Anpassungen aber wenigstens problemlos unter Linux
> kompilieren.
>
> Deshalb wollte ich hier mal fragen, ob
>
> 1) ich diese Frage besser in einer anderen Gruppe stellen sollte?
> 2) es vielleicht schon ein Programm gibt, daß ein Patchen der
> Bildauflösung erlaubt und unter Linux läuft?
> 3) gäbe es einen besseren Ausgangspunkt als pulldown?
> 4) wo ich am geeignetsten die Doku hernähme, um die gewünschten
> Anpassungen an pulldown durchzuführen (;ein schneller Einstieg in das
> MPEG2-Format also, der einem Programmierer, der keine sonstigen
> Berührungspunkte mit DV hat, schnell zugänglich ist)?
>
> Thomas Jahns
> --
> "Computers are good at following instructions,
> but not at reading your mind."
> D. E. Knuth, The TeXbook, Addison-Wesley 1984, 1986, 1996, p. 9

Wenn ich obige Fragen in der falschen Gruppe gestellt haben sollte,
bitte ich um kurze Antwort.

Ich dachte eigentlich, daß dieses Problem Leuten, die DVB streams unter
Linux auf DVD bannen wollen, bekannt sein sollte (;da stimmt dann zwar die
Auflösung, aber man muss wohl die Bitrate patchen)?

Thomas Jahns
--
"Computers are good at following instructions,
but not at reading your mind."
D. E. Knuth, The TeXbook, Addison-Wesley 1984, 1986, 1996, p. 9




Antwort von Frank Albrecht II:

Hallo Thomas,

Thomas Jahns wrote:

> Wenn ich obige Fragen in der falschen Gruppe gestellt haben
> sollte, bitte ich um kurze Antwort.

Nein, ich glaube, nicht. Vielleicht auch in dcoulm versuchen.
Vielleicht auch etwas mehr input. Du möchtest svcds auf DVD
umkopieren, oder wie?

> Ich dachte eigentlich, daß dieses Problem Leuten, die DVB
> streams unter Linux auf DVD bannen wollen, bekannt sein sollte
> (;da stimmt dann zwar die Auflösung, aber man muss wohl die
> Bitrate patchen)?

Viele sind im Urlaub. Nochmal etwas warten.

Helfen kann ich Dir leider nicht, dazu reichen meine Kenntnisse
nicht aus. Ich würde es "irgendwie mit vcdxrip oder Mplayer(;der
auch demuxen können soll), oder tcdemux versuchen."

Apropos tcdemux: kann nicht transcode das, was Du vorhast? Ist
aber nicht einfach zu bändigen ;-). Ums demuxen und soxen wirst
Du allerdings schwerlich herumkommen.

Viel Glück/Spaß!

--
Gruß
Frank Albrecht II
Ein möglicher Weg von VHS zur DVD unter Linux mit BT878:
http://www.frank-albrecht.net/video/vhs2dvd.shtml(;Linux)




Antwort von Thomas Jahns:

Frank Albrecht II writes:
> Thomas Jahns wrote:
>
> > Wenn ich obige Fragen in der falschen Gruppe gestellt haben
> > sollte, bitte ich um kurze Antwort.
>
> Nein, ich glaube, nicht. Vielleicht auch in dcoulm versuchen.
> Vielleicht auch etwas mehr input. Du möchtest svcds auf DVD
> umkopieren, oder wie?

Im wesentlichen ja. Es geht mir aber um die Spezialität jüngerer
DVD-Player, die es erlaubt, den SVCD-Videostream nicht reenkodieren zu
müssen.

> > Ich dachte eigentlich, daß dieses Problem Leuten, die DVB
> > streams unter Linux auf DVD bannen wollen, bekannt sein sollte
> > (;da stimmt dann zwar die Auflösung, aber man muss wohl die
> > Bitrate patchen)?
>
> Viele sind im Urlaub. Nochmal etwas warten.

Und am wahrscheinlich besten nach dem Wochenende das Posting wiederholen.

> Helfen kann ich Dir leider nicht, dazu reichen meine Kenntnisse
> nicht aus. Ich würde es "irgendwie mit vcdxrip oder Mplayer(;der
> auch demuxen können soll), oder tcdemux versuchen."
>
> Apropos tcdemux: kann nicht transcode das, was Du vorhast? Ist
> aber nicht einfach zu bändigen ;-). Ums demuxen und soxen wirst
> Du allerdings schwerlich herumkommen.

Wie oben angedeutet: bei dem genannten Rezept von doom9 geht es darum,
das Video nicht zu reenkodieren, alle anderen Schritte (;SVCD-Dateien
gewinnen, streams (;de)muxen, Audio reenkodieren) gehen problemlos unter
Linux.

Thomas Jahns
--
"Computers are good at following instructions,
but not at reading your mind."
D. E. Knuth, The TeXbook, Addison-Wesley 1984, 1986, 1996, p. 9




Antwort von Andre Beck:

Thomas Jahns writes:
> Frank Albrecht II writes:
>> Thomas Jahns wrote:
>>
>> > Wenn ich obige Fragen in der falschen Gruppe gestellt haben
>> > sollte, bitte ich um kurze Antwort.
>>
>> Nein, ich glaube, nicht. Vielleicht auch in dcoulm versuchen.
>> Vielleicht auch etwas mehr input. Du möchtest svcds auf DVD
>> umkopieren, oder wie?
>
> Im wesentlichen ja. Es geht mir aber um die Spezialität jüngerer
> DVD-Player, die es erlaubt, den SVCD-Videostream nicht reenkodieren zu
> müssen.

Du meinst, dass sie spezifikationswidrig in der Lage sind, einen in
den DVD-Metadaten falsch deklarierten MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt Video ES anhand der in
ihm enthaltenen Sequence Header (;und potentiell Sequence Display Exten-
sion Header) trotzdem im FormatFormat im Glossar erklärt 480x576 abzuspielen? Das ist eher ein
Unfall der Softwareentwicklung, aber ein wünschenswerter, ja. Mein Pio
DV-525 ist leider dagegen immun und auch (;trotz anderer Statements von
Dritten) per SDEH nicht zu überzeugen, das Bild mit dem korrekten Takt
auszugeben. Ich kriege 2/3-D1 im direkten Wortsinne...

>> > Ich dachte eigentlich, daß dieses Problem Leuten, die DVB
>> > streams unter Linux auf DVD bannen wollen, bekannt sein sollte
>> > (;da stimmt dann zwar die Auflösung, aber man muss wohl die
>> > Bitrate patchen)?
>>
>> Viele sind im Urlaub. Nochmal etwas warten.
>
> Und am wahrscheinlich besten nach dem Wochenende das Posting wiederholen.

Leute, die ernsthaft Usenet lesen, finden Reposts nicht so prickelnd.

>> Helfen kann ich Dir leider nicht, dazu reichen meine Kenntnisse
>> nicht aus. Ich würde es "irgendwie mit vcdxrip oder Mplayer(;der
>> auch demuxen können soll), oder tcdemux versuchen."

Ich würde mal unverbindlich gucken, ob ProjectX was passendes hat.
Ansonsten ist bei dvdauthor auch ein Tool "mpeg2desc" dabei, das
sich als Ausgangspunkt für Stream Patching eignet. Ich hatte mal
ad hoc eingebaut, dass es SDEHs parsen und ausgeben kann, ändern
wäre nur einen Schritt weiterzugehen.

>> Apropos tcdemux: kann nicht transcode das, was Du vorhast? Ist
>> aber nicht einfach zu bändigen ;-). Ums demuxen und soxen wirst
>> Du allerdings schwerlich herumkommen.

Klar, Audio auf 48kHz ist nicht zu umgehen.

> Wie oben angedeutet: bei dem genannten Rezept von doom9 geht es darum,
> das Video nicht zu reenkodieren, alle anderen Schritte (;SVCD-Dateien
> gewinnen, streams (;de)muxen, Audio reenkodieren) gehen problemlos unter
> Linux.

Du musst das Video auch nicht reencodieren. Es ist dvdauthor (;wir reden
ja von Linux) ziemlich egal, welches FormatFormat im Glossar erklärt der MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt ES wirklich hat,
wenn Du im XML schreibst er sei 352x576, dann backt der Dir die DVD auch
damit. Es hängt dann ausschließlich vom Player ab, ob der das auch
wiedergeben kann. Umpatchen des ES auf andere Auflösung in den Sequence
Headers ist nur nötig für Authoringsoftware, die unbedingt da reingucken
will und dann spuckt. Bei dvdauthor ist das unkritisch, der warnt Dich
AFAIR höchstens, dass dem so ist und Du bitte wissen mögest, was Du da
tust.

--
The S anta C laus O peration
or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"

-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-




Antwort von Thomas Jahns:

Andre Beck writes:
> Thomas Jahns writes:
> > Frank Albrecht II writes:
> > Im wesentlichen ja. Es geht mir aber um die Spezialität jüngerer
> > DVD-Player, die es erlaubt, den SVCD-Videostream nicht reenkodieren zu
> > müssen.
>
> Du meinst, dass sie spezifikationswidrig in der Lage sind, einen in
> den DVD-Metadaten falsch deklarierten MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt Video ES anhand der in
> ihm enthaltenen Sequence Header (;und potentiell Sequence Display Exten-
> sion Header) trotzdem im FormatFormat im Glossar erklärt 480x576 abzuspielen? Das ist eher ein
> Unfall der Softwareentwicklung, aber ein wünschenswerter, ja. Mein Pio
> DV-525 ist leider dagegen immun und auch (;trotz anderer Statements von
> Dritten) per SDEH nicht zu überzeugen, das Bild mit dem korrekten Takt
> auszugeben. Ich kriege 2/3-D1 im direkten Wortsinne...

Ja, das kommt mir bekannt vor, ein Kumpel von mir, der auch einen
älteren Pioneer-Player hat, ist der einzige, den ich kenne, bei dem sich
die Disk, die ich im ersten Anlauf noch mit DVDPatcher gebacken hatte,
nicht vernünftig anschauen ließ. Der klassische Fluch der early-adopters
;-).

> >> Viele sind im Urlaub. Nochmal etwas warten.
> >
> > Und am wahrscheinlich besten nach dem Wochenende das Posting wiederholen.
>
> Leute, die ernsthaft Usenet lesen, finden Reposts nicht so prickelnd.

Angesichts des Durchsatzes in dieser Gruppe sind aber wohl Postings nach
über einer Woche wohl schon nicht mehr auf dem Server?

[...]

> Du musst das Video auch nicht reencodieren. Es ist dvdauthor (;wir reden
> ja von Linux) ziemlich egal, welches FormatFormat im Glossar erklärt der MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt ES wirklich hat,
> wenn Du im XML schreibst er sei 352x576, dann backt der Dir die DVD auch
> damit. Es hängt dann ausschließlich vom Player ab, ob der das auch
> wiedergeben kann. Umpatchen des ES auf andere Auflösung in den Sequence
> Headers ist nur nötig für Authoringsoftware, die unbedingt da reingucken
> will und dann spuckt. Bei dvdauthor ist das unkritisch, der warnt Dich
> AFAIR höchstens, dass dem so ist und Du bitte wissen mögest, was Du da
> tust.

Aha, als ich ich meine erste DVD nach dem Rezept erzeugt hatte, gab es
in dvdauthor noch nicht so viel Funktionalität. Man warf dem Programm
einfach ein Verzeichnis mit MPEG(;2)-Dateien zum Fraß vor und bekam eines
mit VOBs zurück (;wenn ich mich richtig erinnere). Diesmal wollte ich es
halt nativ unter Linux machen, ohne DVDPatcher durch Emulation zum
Laufen zu bringen.

Insofern als ich auf das Patchen dann wohl ganz verzichten kann, sollte
meine ursprüngliche Frage damit zur vollsten Zufriedenheit beantwortet
sein. Vielen Dank.

Thomas Jahns
--
"Computers are good at following instructions,
but not at reading your mind."
D. E. Knuth, The TeXbook, Addison-Wesley 1984, 1986, 1996, p. 9




Antwort von Thomas Jahns:

Thomas Jahns writes:
> Aha, als ich ich meine erste DVD nach dem Rezept erzeugt hatte, gab es
> in dvdauthor noch nicht so viel Funktionalität. Man warf dem Programm
> einfach ein Verzeichnis mit MPEG(;2)-Dateien zum Fraß vor und bekam eines
> mit VOBs zurück (;wenn ich mich richtig erinnere). Diesmal wollte ich es
> halt nativ unter Linux machen, ohne DVDPatcher durch Emulation zum
> Laufen zu bringen.
>
> Insofern als ich auf das Patchen dann wohl ganz verzichten kann, sollte
> meine ursprüngliche Frage damit zur vollsten Zufriedenheit beantwortet
> sein. Vielen Dank.

Man soll bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben. Ärgerlicherweise
durfte ich jetzt feststellen, daß ich anscheinend noch ein weiteres
Problem habe:

$ tcdemux -M 1 -i /media/cdrw/5x12.svcd.mpg -x mpeg2
[demuxer.c] (;pid251) '0xffffffff' not yet supported

Kennt vielleicht jemand einen anderen geeigneten demuxer? Am liebsten
wäre mir ein Programm, das gleichzeitig den audio-stream in eine und den
video-stream in eine andere Datei schickt. Kann man natürlich mit tee
emulieren, geht ja aber vielleicht auch anders.

mpeg3cat ist irgendwie nicht so super dokumentiert und liefert mir auch
einen Audiostream, der viel zu schnell wiedergegeben wird.

Thomas Jahns
--
"Computers are good at following instructions,
but not at reading your mind."
D. E. Knuth, The TeXbook, Addison-Wesley 1984, 1986, 1996, p. 9




Antwort von Andre Beck:

Thomas Jahns writes:
>
> Man soll bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben. Ärgerlicherweise
> durfte ich jetzt feststellen, daß ich anscheinend noch ein weiteres
> Problem habe:
>
> $ tcdemux -M 1 -i /media/cdrw/5x12.svcd.mpg -x mpeg2
> [demuxer.c] (;pid251) '0xffffffff' not yet supported

Wie genau ist denn 5x12.svcd.mpg auf die Platte gelangt? Zurückgelesen
von SVCD? Das ist nicht ganz trivial, da der Track nicht 2048 sondern
2336 (;oder so) sektoriert ist, und ein optimal auf SVCDSVCD im Glossar erklärt ausgelegter
Encode/Mux nutzt das aus. Vielleicht liegt das Problem ja in der Gegend.

> Kennt vielleicht jemand einen anderen geeigneten demuxer? Am liebsten
> wäre mir ein Programm, das gleichzeitig den audio-stream in eine und den
> video-stream in eine andere Datei schickt. Kann man natürlich mit tee
> emulieren, geht ja aber vielleicht auch anders.

Scheint mir, als enthielte besagtes mpeg2desc aus dem dvdauthor-Package
auch einen Demuxer:

usage: mpeg2desc [options] < movie.mpg
-a #: output audio stream # to stdout
-v #: output video stream # to stdout
-o FILE: output previous stream to FILE instead of stdout
-s: skip to first valid header -- ensures mplex can handle output
-m: output mplex offset to stdout
-u: ignore unknown hdrs
-h: help

> mpeg3cat ist irgendwie nicht so super dokumentiert und liefert mir auch
> einen Audiostream, der viel zu schnell wiedergegeben wird.

Wahrscheinlich ein Fall für UTSL...

--
The S anta C laus O peration
or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"

-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-




Antwort von Thomas Jahns:

Andre Beck writes:
> Thomas Jahns writes:
> >
> > Man soll bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben. Ärgerlicherweise
> > durfte ich jetzt feststellen, daß ich anscheinend noch ein weiteres
> > Problem habe:
> >
> > $ tcdemux -M 1 -i /media/cdrw/5x12.svcd.mpg -x mpeg2
> > [demuxer.c] (;pid251) '0xffffffff' not yet supported
>
> Wie genau ist denn 5x12.svcd.mpg auf die Platte gelangt? Zurückgelesen
> von SVCD? Das ist nicht ganz trivial, da der Track nicht 2048 sondern
> 2336 (;oder so) sektoriert ist, und ein optimal auf SVCDSVCD im Glossar erklärt ausgelegter
> Encode/Mux nutzt das aus. Vielleicht liegt das Problem ja in der Gegend.

Der kommt wohl ziemlich direkt aus der PVR-Karte eines Kumpels. Die
Datei läßt sich aber ohne Probleme in mplayer/xine etc. abspielen. tcdemux
ist da das erste Programm, das entsprechende Zicken macht.

> > Kennt vielleicht jemand einen anderen geeigneten demuxer? Am liebsten
> > wäre mir ein Programm, das gleichzeitig den audio-stream in eine und den
> > video-stream in eine andere Datei schickt. Kann man natürlich mit tee
> > emulieren, geht ja aber vielleicht auch anders.
>
> Scheint mir, als enthielte besagtes mpeg2desc aus dem dvdauthor-Package
> auch einen Demuxer:
>
> usage: mpeg2desc [options] < movie.mpg
> -a #: output audio stream # to stdout
> -v #: output video stream # to stdout
> -o FILE: output previous stream to FILE instead of stdout
> -s: skip to first valid header -- ensures mplex can handle output
> -m: output mplex offset to stdout
> -u: ignore unknown hdrs
> -h: help

Danke für den Tip, das hatte ich voreilig ausgeschlossen, weil die
man-page folgenden NAME-Abschnitt hat:

mpeg2desc -- multiplex audio/video streams

Ich werde wohl mal einen Bug-report an das debian Team verfassen, da die
einzig nötige Änderung in s/multiplex/demultiplex/ besteht.

Das ganze funktioniert außerdem prächtig. :-)

> > mpeg3cat ist irgendwie nicht so super dokumentiert und liefert mir auch
> > einen Audiostream, der viel zu schnell wiedergegeben wird.
>
> Wahrscheinlich ein Fall für UTSL...

Ich habe nur begrenzt Lust mir so etwas reinzuziehen. Ich bin zwar in
der Lage, einen C-Quellcode zu lesen, aber nachlässig dokumentierte
Programme sind nicht selten auch nachlässig programmiert. Bis man da
durchgeblickt hat, hat man es fast schneller selbst geschrieben.

So inzwischen hat mein rumwerkeln aber erträgliches erbracht. Ich poste
das hier mal um anderen Zeit zu sparen:

----------->8----------------------------------------------------------
#! /bin/bash
#
# converts a number of svcd mpg-files, given as arguments 2... to
# files in a directory ready for authoring with dvdauthor
#
if [ (; ! -d 1 -a -e 1 ) -o $# -lt 2 ]
then
echo "Usage: ./forum_parse_v2-multilang.pl outputdir input.mpg...."
echo " creates files ready for dvdauthor in outputdir"
fi

set -x
set -e

target dir=1
shift

test -e dir || mkdir dir

PIPETEMPDIR=`mktemp -dt viddemux.XXXXXX`
cleanquit(;) {
rm -rf "${PIPETEMPDIR}"
}
trap cleanquit INT
trap cleanquit TERM
trap cleanquit QUIT
trap cleanquit HUP
trap cleanquit EXIT

AUDIOTEMP="${PIPETEMPDIR}/audio.mpa"
VIDEOTEMP="${PIPETEMPDIR}/video.m2v"
AUDIOINPIPE="${PIPETEMPDIR}/audioin"

declare -i num0
while test -e "${target dir}/video`printf %0.3d ${num}`.mpg"
do
num=$(;(;num 1))
done
for i in "$@"
do
rm -f "${AUDIOTEMP}" "${VIDEOTEMP}"
# demux streams into multiple files
mpeg2desc -a 0 -o "${AUDIOTEMP}" -v 0 -o "${VIDEOTEMP}"
-m >"${PIPETEMPDIR}/mplex offset" <"" || true
read MPLEX OFFSET <"${PIPETEMPDIR}/mplex offset"
echo "Using offset" OFFSET
mpg321 --quiet --au - "${AUDIOTEMP}"
| sox -V -t au - -r 48000 -t raw -
| toolame -m s -e -b 192 -s 48 - -
| mplex --format 8 --sync-offset "${MPLEX OFFSET}ms"
-o "${target dir}/video`printf %0.3d ${num}`.mpg"
"${VIDEOTEMP}" /dev/fd/0
num=$(;(;num 1))
done
----------->8----------------------------------------------------------

wenn man die Dateien dann zusammen hat:

----------->8----------------------------------------------------------
$ dvdauthor -o dvddir --video%ntsc,352xfull --audio%en
outputdir/*.mpg

$ dvdauthor -T -o dvddir
$ growisofs -Z /dev/sr0 -udf -dvd-compat -dvd-video -r
-hidden ".trans.tbl" -hide-rr-moved -no-bak
-no-split-symlink-fields -no-split-symlink-components -pad
-T -table-name .trans.tbl -V "SVCD on DVD" dvddir
----------->8----------------------------------------------------------

Ich hoffe das nützt irgendjemandem, den Parameter --video muss man
natürlich entsprechend der Quelldateien anpassen.

Thomas Jahns
--
"Computers are good at following instructions,
but not at reading your mind."
D. E. Knuth, The TeXbook, Addison-Wesley 1984, 1986, 1996, p. 9





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update am 25.Mai 2012 - 17:40
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