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Letus Ultimate - 1.Bericht




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Frage von Bewegtbildarbeiter:


Hallo allerseits...

Hab nun den neuen Ultimate. Testvideo steht zwar noch aus, aber einen ersten Bericht hab ich in meinem Blog www.bewegtbildarbeiter.blogspot.com gepostet.
Für Fragen und Anregungen bin ich dankbar.

Grüße,
Christian




Antwort von r.p.television:

Werde das mit Interesse verfolgen, weil ich immer noch selbst mit der Anschaffung eines DoF-Adapters liebäugle und eigentlich den Letus Extreme im Sinn hatte. Fällt denn der Schärfeunterschied wirklich so gross aus? Der Preisunterschied ist ja schon ein gewaltiger. 800 Euro gegen 4500.
Ist dann wenigstens der scharfgestellte Bereich gleich scharf wie durch das Camcorderobjektiv direkt oder ist hier immer noch ein Unterschied zu sehen?
Hab mir Deinen Blog durchgelesen. Du hast scheinbar noch eine Mattebox von Cinecity. Ist das die grosse für etwa 300 Euro plus irgendwas die sie als "Jumbo Mattebox" anpreisen?
Hab nämlich selber ein Chrosziel mit dem ich sehr zufrieden bin, bräuchte nun aber für meine zweite Kamera die oft gleichzeitig im Einsatz ist nochmal eine Mattebox und da wollte ich nicht nochmal 1200 Euro hinlegen. Du hast geschrieben die Cinecity-Mattebox sei wackelig. Was wackelt denn? Der Übergang zum Rod Support oder die Filterbühne selbst?
Wenn das so wäre würde ich wohl eher ein bis zwei Hunderter drauf legen und mir von Redrock die miniMattebox kaufen. (;von denen wird's dann wohl auch der FF sein).

Liebe Grüße, Mike



Antwort von Axel:

Mit der Canon XH-A1 und dem Extreme sind wir - ein Freund und ich, die ihn sich gemeinsam angeschafft haben, mehr als zufrieden. Anfangs waren wir von Philip Blooms Filmen völlig hingerissen, mittlerweile finden wir daran einiges zu bemäkeln. Zum Preisunterschied Ultimate/Extreme: Wir verstehen es so, dass der Ultimate für alle Filtergewinde, die größer als 72mm (;A1) sind - das wären ja z.B. HVX oder EX1 - erforderlich ist, da der verbaute Achromat nicht optimal dafür ist.

Dass die rotierende Mattscheibe schärfere Bilder produziert als die oszillierende, kann ich mir nicht vorstellen, alle Ultimate-Bilder sprechen vom Gegenteil. Es sei denn, es wird der Blendenbereich oberhalb 5.6 benutzt, wo, wie beschrieben, die beste Qualität der Objektive erreicht wird. Andererseits benutzt man nicht einen Adapter, um denselben DOF zu erhalten wie ohne Adapter ...



Antwort von Bewegtbildarbeiter:

Hallo Mike,

ein leichter Schärfeverlust ergibt sich zwangsläufig aus dem vorgesetzten Objektiv und eben auch des Adapters, mit seinem Prisma (;Achromat) und ist technisch auch messbar. Praktisch sieht man ihn mit dem Ultimate aber nicht mehr.

Was die Mattebox betrifft; ja es ist die Jumbo, allerdings noch die ältere Version, an der das gesamte Gewicht an der Kunststoffschale hängt und nicht am Käfig mit den Filtereinschüben. Wenn Du eh nur mit 4x4-Filktern arbeitest, dürftest Du nur das Problem haben, daß das Einsetzen und wieder herausnehmen sehr streng geht. Die Mattebox von Redrock ist sicherlich deutlich professioneller gebaut, wiegt aber auch 1,5kg.

Grüße,
Christian



Hallo Axel,
puuh, was Du da schreibst, finde ich zumindest fragwürdig...

deshalb ein paar Fragen;

- Okay, Ihr habt bei Blooms Videos einiges zu bemäkeln. Und was?

- Was hat es mit dem Preisunterschied zu tun, daß der verbaute Achromat (;des Extreme?) nicht optimal ist für Kameras mit größerem Filtergewinde als 72mm? Und woher beziehst Du die Info, daß der Achromat ein anderer ist, als der der im Extreme verbaut wird?

- Wenn alle Ultimate-Bilder dafür sprechen, daß seine Schärfeabbildung schlechter ist, als die des Extreme, würde ich mich über Beispiele freuen, die das Deiner Ansicht nach belegen.

Als letztes...
In Ordnung, wenn Du den Blendenspielraum nicht nutzen willst, ist das okay für Dich - und für mich auch, Du musst Dir ja keinen Ultimate zulegen. Es geht ja auch nicht darum, immer mit BlendeBlende im Glossar erklärt f22 zu drehen, aber es gibt immer wieder Situationen, in denen der Schärfentiefebereich einfach zu gering ist. Es ist etwa wichtig, daß sowohl die Person im Vordergrund als auch die Person, die einen halben Meter dahinter sitzt, scharf ist. Da tut es dem Bild und vor allem dem Inhalt des Erzählten gut, die BlendeBlende im Glossar erklärt schließen zu können.

Grüße,
Christian



Antwort von Axel:

Hallo Christian.
Du hast Recht, es sind fragwürdige Vermutungen, die ich da gemacht habe, teilweise motiviert durch ganz banalen Neid.

Zu der Kritik an den Bloom-Clips: Ich nehme dieses als Beispiel dafür. Möglicherweise sind diese Aufnahmen nicht nur farblich mit Magic Bullet nachbearbeitet, sondern auch mit Verlaufsmasken > Unschärfevignetten. Denn, sei ganz ehrlich, diese fast immer rechts oder links auftretenden extremen Unschärfefelder sind nicht schön. Ich erinnerte mich eines Letus-Threads (;Suchwort Ultimate genügt), in dem jemand darüber klagte, mit einer EX1. Geirrt habe ich mich darin, dass der eben keinen Ultimate hatte, sondern einen Extreme. Sollte es Blooms Postpro sein, hat er es übertrieben, ist es sein Setup, dann finden wir es inakzeptabel. Wie auch immer, es freut mich, dass dies mit deinem Adapter nicht zutrifft, und ich entschuldige mich für den Fauxpas.

Auf der anderen Seite können wir über die Schärfe unseres Setups nicht klagen, weder im Vergleich mit früheren Adaptern (;mehrere im Selbstbau, dann Go35pro und leihweise den Brevis HD) noch, so meinen wir, im Vergleich mit Bloom. Ich werde Testshots zusammenstellen und voraussichtlich am Donnerstag auf Vimeo hochladen und dann den Thread hochschieben. Falls du magst, kannst du das ja ebenfalls tun, damit andere entscheiden können, ob der Preisunterschied für ihre Zwecke gerechtfertigt ist.

Auch mit der Möglichkeit, Blenden über f5.6 zu benutzen, hast du natürlich Recht. Hat man einmal mit Adapter gefilmt, fällt es schwer, wieder darauf zu verzichten, bzw. haben Shots ohne ihn einen völlig anderen Look und lassen sich nicht so harmonisch einpassen. Und natürlich gibt es Situationen, in denen man Schärfentiefe braucht, auch ohne extremen Weitwinkel. Aus all dem darfst du schließen, dass wir dem Ultimate ebenfalls den Vorzug geben würden, wenn er uns nicht zu teuer wäre ...



Antwort von Bewegtbildarbeiter:

Hi Axel,

danke daß Du antwortest und Dich meinen doch ziemlich provokanten Fragen so stellst. Respekt.

Was das Bloom-Video betrifft, hast Du recht. Ich benutze ebenfalls MB Looks und diese Unschärfesachen und Vignetten gehören da mit zum Repertoire. Die hat Bloom bei diesem Clip mal richtig exzessiv eingesetzt und ich finde damit auch sehr übertrieben, gerade in den Bildern, in denen Vordergründe fehlen.

Was die Schärfe betrifft, wollte ich den Extreme nicht schlecht machen. Der macht schon scharfe Bilder und gerade in der Kombi XH A1 hab ich bei Stephen Dempsey schon sehr schöne Sachen gesehen. Meine HVX ist an sich nicht die schärfste Kamera mit ihrer kleinen HD-Auflösung und da addierten sich dann eben noch der Extreme und meine nicht ganzsoheftigsupergeilen Optiken mit dazu. Der Ultimate ist da echt schärfer und dadurch auch die Gesamtheit meines Systems.

Informier mich mal, wenn das Footage online ist, würd mich sehr interessieren.

Liebe Grüße,
Christian



Antwort von Bewegtbildarbeiter:

Mein erstes Testvideo, etwas weich manchmal:

http://vimeo.com/1860312



Antwort von Axel:

... und ich, der "Herausforderer", bin den Film noch schuldig. Das ist sehr gut, ich hoffe technisch Vergleichbares zu liefern. Schön auch mit dem Chanson, die letzte Einstellung ist ein besonders gelungenes Fade out. Auch deine anderen Filme werd ich mir mal zu Gemüte führen.



Antwort von Gysenberg:

Ja, Christian, wie ich schon auf Deinem Blog geschrieben habe, finde ich die Aufnahmen etwas weich, weiß aber nicht, ob die Ursache in der Komprimierung liegt. Aber auch hier sei noch mal gesagt, dass mir Kamera und Schnitt sehr gut gefallen und ich immer wieder Anregungen aus deiner Arbeit bekomme.
Zum oben verlinkten Video von Bloom: Kann sein, dass es einer der ersten Testshots war, als es von Letus die Zusatzlinse für die EX 1 noch nicht gab, die die Randunschärfen dann beseitigt hat. Die seitliche Vignettierung tritt immer dann auf, wenn man mit der EX 1 mit zu kurzer BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt arbeitet, ich muss sie - je nach Objektiv - auf mindestens Z 78 stellen, um keine Schatten an den Seiten mehr zu haben. Leider während der Aufnahme nicht zu sehen, da der Monitor der EX 1 keinen Fullscan hat. Das böse Erwachen kommt dann bei der Sichtung am System.
Ich habe einige Verarbeitungsprobleme mit dem Extreme. Er ist bei mir häufig im Einsatz und ich musste schon zwei mal die Mattscheibe mit Heisskleber neu befestigen, da sie sich gelöst hatte. Sie ist tatsächlich auch "ab Werk" mit Heisskleber befestigt.
Dann habe ich eine unschöne Verunreinigung in einem der inneren Gläser, an die man nicht herankommt. Siehe hier:
http://www.westerholt-gysenberg.de/Letus01.JPG
Fällt nicht so ins Gewicht, da der Klebefilm oder was immer das ist, während des Drehs ausserhalb des Sichtbereichs ist. Was schwerer wiegt, ist ein heller Fleck auf der Mattscheibe, bei ausgeschaltetem Adapter sieht er so aus:
http://www.westerholt-gysenberg.de/LetusMattscheibeSpot01.jpg
Bei laufendem Adapter bei hellen Flächen zu sehen, wie hier:
http://www.westerholt-gysenberg.de/LetusMattscheibeSpot03.jpg
Rotiert durch die Vibration unansehnlich.
Ich muss den Adapter also einschicken, werde dann wohl zwei Monate darauf verzichten müssen.
Grundsätzlich kann ich jetzt kaum noch ohne.
Mehr Schärfentiefe bekomme ich übrigens mit meinem Nikon 28mm-Objektiv, das aber leider relativ lichtschwach (;2,8) und unschärfer als mein 50mm ist. Arbeite eigentlich nur mit Festbrennweiten, aber sollte mal ein Zoomobjektiv testen. Würde die Arbeit manches Mal enorm erleichtern, beschleunigen. Fürchte nur Licht- und Schärfeverlust.
Werde im Laufe der nächsten zwei Wochen auch Testmaterial EX 1/Letus Extreme auf Vimeo hochladen, dann haben wir noch mehr Vergleiche. Ich schätze, die Güte der Vorsatzobjektive spielen eine große Rolle. Vielleicht eine größere als bisher angenommen.
Einige ältere Aufnahmen gibt es schon hier:
http://www.westerholt-gysenberg.de/blog/?p=103

Zu den Bloom-Videos: Ja, sie sind gut und sie leisten großen Ansporn. Ja, ich mag Melancholie, aber nicht nur. Ein wenig Leben, eine kleine Geschichte, auch ohne Zeitlupe, ohne Zeitraffer, wäre erfreulich.



Antwort von Gysenberg:

So, hier ist mal ein Trailer der aktuellen Dokumentation, fast komplett mit Sony EX 1 und Letus extreme gedreht (;Luftaufnahmen und Gilde ohne Adapter). Ausschließlich mit Festbrennweiten, was natürlich die Flexibilität einschränkt. Und im Dokubereich schweißtreibend, gelegentlich ein Himmelfahrtskommando.
Mit der Schärfe bin ich zufrieden. Wobei das 50mm eindeutig mein Lieblingsobjektiv ist.
Weitere Infos auf der Seite:
http://www.westerholt-gysenberg.de/blog/?p=125



Antwort von Axel:

Jo, der Adapter funzt. Den Wechsel von Adapter-Aufnahmen und welche ohne empfinde ich auch nicht als besonders störend. Ich finde, deine Aufnahmen könnten etwas Postpro vertragen. Mehr Farbsättigung, mehr Kontrast, das ist meine persönliche Meinung. Korall halt.



Antwort von Gysenberg:

Tja, hat Postpro gehabt, bin da eher zurückhaltend, wobei die verschiedenen Codecs auch höchst unterschiedliche Ergebnisse bringen. Das verlinkte Video ist erst in wmv, dann mit Moyea in Flash gerendertgerendert im Glossar erklärt, auf Vimeo sieht das schon satter aus. Mp4 in H.264 gerendertgerendert im Glossar erklärt und dann hochgeladen. Kommt dem Ausgangsmaterial sehr viel näher.
http://www.vimeo.com/1935814

Die Aufnahmen ohne Adapter sind übrigens sehr viel stärker korrigiert, um sie anzugleichen.
Vielleicht mach ich beizeiten einen Test mit mehr "Korall". Schöner Begriff, werde ich in meinen Wortschatz übernehmen.

Habe gerade einen gesehen, der richtig fett "Korall" gemacht hat. Hat was. Auch und besonders, weil es auch hier um einen alten Menschen geht:
http://www.vimeo.com/1784220



Antwort von ironvillage:

hallo bewegtbildarbeiter, ich habe ein ultimate und checke die englische
beschreibung für die Backfokuseinstellung nicht so recht.
Ich habe ein zoom und da bin ich von der photokamera gewohnt, wenn ich
an das objekt anzoome, es scharfstelle und dann zurückzoome
es auch scharf ist. Dies ist beim ultimate aber nicht der Fall.
Ich denke das ist mit der Backfokusierung hinzubekommen.
Aber wie? da ist ein blauer ring mit 2 schrauben und dahinter noch eine schraube. Drehe ich daran, tut sich nichts. Hmmmm
Irgendwie mach ich da was falsch.
weiß jemand wie mir zu helfen ist?



Antwort von ksr:

Du zoomst mit dem ZoomZoom im Glossar erklärt der Videokamera auf die Mattscheibe formatfüllend auf, dann stellst Du mit dem Schärferring der Kamera scharf. Diese Einstellung kann dann so bleiben, bis Du den Adapter wieder abmontierst,
Alle weiteren Schärfefragen, werden am Schärfereing des Objektivs VOR dem Adapter gelöst.
(;So ist es jedenfalls beim Letus Extreme.)



Antwort von MarcBallhaus:

"ironvillage" wrote:
hallo bewegtbildarbeiter, ich habe ein ultimate und checke die englische
beschreibung für die Backfokuseinstellung nicht so recht.
Ich habe ein zoom und da bin ich von der photokamera gewohnt, wenn ich
an das objekt anzoome, es scharfstelle und dann zurückzoome
es auch scharf ist. Dies ist beim ultimate aber nicht der Fall.
Ich denke das ist mit der Backfokusierung hinzubekommen.
Aber wie? da ist ein blauer ring mit 2 schrauben und dahinter noch eine schraube. Drehe ich daran, tut sich nichts. Hmmmm
Irgendwie mach ich da was falsch.
weiß jemand wie mir zu helfen ist?


Schnapp dir ein sauberes Festbrennweitenobjektiv und stelle es auf unendlich. Dann drehst du am Backfocus so lange, bis es scharf ist. Somit ist das Auflagenmaß eingestellt. Nun sollte auch der ZoomZoom im Glossar erklärt funktionieren. Tut er es nicht, ist das Auflagenmaß am ZoomZoom im Glossar erklärt verstellt.

MB



Antwort von ironvillage:

werd ich checken!
ganz lieb von Dir und vielen Dank!
könntest Du mir noch sagen, in welche Richtung in Fahrtrichtung links oder rechts? und für was ist denn die dritte schraube, welche nicht am blauen
Teil ist? Ich Depp habe die beim Blauringdrehen geöffnet und da habe ich
wohl einen Fehler gemacht. Vielleicht könntest Du mir da noch darauf
antworten.
vielen Dank noch einmal!



Antwort von Chezus:

@Axel: du bist uns noch ein-zwei Testvideos schuldig ;)



Antwort von Chezus:

Was mir grad aufgefallen ist:
a) der Abstand von Schulterauflage zum Sucher scheint ziemlich groß zu sein. Mir kommt es vor als müsse man ein wenig den Hals recken um die Kamera gerade zu halten.

Oder ist das für dich kein Problem? hast du ein Foto von dir, wo du das komplette Rig auf der Schulter trägst??

und
b) @Axel: wo ist denn nun dein Video ?? ;)



Antwort von Axel:

"Chezus" wrote:
@Axel: wo ist denn nun dein Video ?? ;)

Ich müsste mal ein Medley aus diversen Tests zusammenschneiden, was ich nicht gerne tue, weil ich als Kameramann nicht tauge. Dann ist die Frage, wie aussagekräftig das wäre, aber ich tu"s. Stay tuned.




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