| Laufzeitproblem Authoring (Studio9)
Frage von Matthias Buesing:
Moin zusammen!
Ich hatte schon einmal einen Thread zu diesem Thema begonnen, aber jetzt habe ich mal ein konkretes Beispiel.
Ich habe eine gute 2h lange Geschichte in Studio 9 geschnitten (;volle DVD-Qualität) und möchte diese jetzt auf DVD bringen.
Wenn ich auf "Film erstellen" gehen, kommt sofort der Hinweis, dass das Projekt zu gross für die Disc ist ;-(;
Auf u. a. Screenshot ist ein kleiner Screenshot dazu zu sehen. Was sagen mit die Informationen unter "DVD" (;Verfügbar: 56 Minuten, Belegt 129 Minuten, 58% Qualität). Soll das heissen, dass ohne Qualitätsverlust nur 56 Minuten auf die DVD passen?
http://www.buesing.de/studio9 screenshot.jpg
Besten Dank im Voraus!
-- Gruss, Matze
http://www.buesing.de
Antwort von Günter Hackel:
On 13.10.2005 08:34, Matthias Buesing wrote:
> Moin zusammen! > > Ich hatte schon einmal einen Thread zu diesem Thema begonnen, aber jetzt > habe ich mal ein konkretes Beispiel. > > Ich habe eine gute 2h lange Geschichte in Studio 9 geschnitten (;volle > DVD-Qualität) und möchte diese jetzt auf DVD bringen. > > Wenn ich auf "Film erstellen" gehen, kommt sofort der Hinweis, dass das > Projekt zu gross für die Disc ist ;-(; > > Auf u. a. Screenshot ist ein kleiner Screenshot dazu zu sehen. Was sagen > mit die Informationen unter "DVD" (;Verfügbar: 56 Minuten, Belegt 129 > Minuten, 58% Qualität). Soll das heissen, dass ohne Qualitätsverlust nur 56 > Minuten auf die DVD passen?
So ist es - solange Du 4,7GB Rohlinge verwendest. Tröste Dich aber, DVD Qualität ist ohnehin eine geringere wie es DV-AVI wäre. Lass das Projekt mal mit den Grundeinstellungen rendern und schaue es Dir dann auf der fertigen DVD an, so große Einbussen gibts da garnicht. Zur Not verteile es auf 2 DVDs oder investiere in einen DoubleLayer-Brenner. gh
Antwort von Michael Herzog:
"Matthias Buesing" schrieb
> Auf u. a. Screenshot ist ein kleiner Screenshot dazu zu sehen. Was sagen > mit die Informationen unter "DVD" (;Verfügbar: 56 Minuten, Belegt 129 > Minuten, 58% Qualität). Soll das heissen, dass ohne Qualitätsverlust nur 56 > Minuten auf die DVD passen?
Qualität in Prozenten anzugeben halte ich irgendwie für seltsam. 129 Minuten auf einem einseitigen, einlagigen Rohling sind mutig, aber wenn das Material nicht allzu schwierig ist (;handgefilmte Achterbahnfahrt im strömenden Regen oder sowas *g*), sollte bei pi mal Daumen 4,5 Mbit/s auch noch ein brauchbares Ergebnis herauskommen. Probiers einfach mal aus.
Antwort von Alan Tiedemann:
Matthias Buesing schrieb: > Ich habe eine gute 2h lange Geschichte in Studio 9 geschnitten (;volle > DVD-Qualität) und möchte diese jetzt auf DVD bringen. > > Wenn ich auf "Film erstellen" gehen, kommt sofort der Hinweis, dass das > Projekt zu gross für die Disc ist ;-(;
Sind ja auch 12776 MB, das paßt nichtmal mit Anlauf.
> Auf u. a. Screenshot ist ein kleiner Screenshot dazu zu sehen. Was sagen > mit die Informationen unter "DVD" (;Verfügbar: 56 Minuten, Belegt 129 > Minuten, 58% Qualität). Soll das heissen, dass ohne Qualitätsverlust nur 56 > Minuten auf die DVD passen?
Es passen normalerweise rund 2 Stunden ohne sichtbare Einbußen auf eine DVD. Komprimiert wird *immer*, MPEG2 ist *nie* verlustfrei.
Qualität wird aber normalerweise nicht in "Prozent" gemessen (;Prozent von was?), sondern in "bps" (;Bits pro Sekunde). Eine DVD darf bis zu rund 10 MBit/s haben. Ausrechnen kann man das ganz leicht: Es passen rund 4,3 GB (;4.300.000.000 Bytes) auf eine DVD, das entspricht ~34.400.000.000 Bit. Will man die höchste Datenrate nutzen (;was bei selbstgefilmtem Material kaum sinnvoll ist!), kriegt man rund 3440 Sekunden auf eine DVD, also 57 Minuten. Und das scheint Studio 9 als "100%" zu bewerten. Okay, so kann man's natürlich auch sehen, ist aber eigentlich Unfug.
Sehr gute Qualität erzeugen die meisten (;!) DVD-Encoder auch noch bei 4,5 bis 5 MBit/s, das entspricht etwa zwei Stunden auf einer normalen DVD. Wie gut der MPEG2-Encoder von Studio 9 ist, wage ich anhand der sonstigen "Qualität" dieses Programms nicht zu beurteilen.
> http://www.buesing.de/studio9 screenshot.jpg
Uaaaah, furchtbar, so'n Klickibunti-Zeugs! Ich weiß schon, warum ich erst die MPEGs mit TMPGenc erstelle und danach mit DVD-lab authore...
Gruß, Alan
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Antwort von Günter Hackel:
On 13.10.2005 08:58, Michael Herzog wrote:
> Qualität in Prozenten anzugeben halte ich irgendwie für seltsam.
Hallo na wie will man das sonst machen, es ist ja nur ein Anhaltspunkt. > 129 Minuten > auf einem einseitigen, einlagigen Rohling sind mutig, aber wenn das Material > nicht allzu schwierig ist (;handgefilmte Achterbahnfahrt im strömenden Regen > oder sowas *g*), sollte bei pi mal Daumen 4,5 Mbit/s auch noch ein > brauchbares Ergebnis herauskommen. Probiers einfach mal aus.
Mein längster Film war eine Neubearbeitung alter Video8 Aufnahmen (;von 1988) von einer USA Reise. Die DVD hat eine Spieldauer von 156 Minuten (;mit Studio8 gemacht) und im Direktvergleich zu den alten Videos ist da nur ein so geringer Unterschied zu sehen, daß ich mich gegen eine Aufteilung auf 2 Scheiben entschied. Das Ergebnis ist natürlich keine Superqualität, das sieht dann etwas so aus wie Tele5 Spielfilme sendet. Also noch wirklich gut brauchbar.
Antwort von Günter Hackel:
On 13.10.2005 11:00, Alan Tiedemann wrote:
> Uaaaah, furchtbar, so'n Klickibunti-Zeugs! Ich weiß schon, warum ich > erst die MPEGs mit TMPGenc erstelle und danach mit DVD-lab authore...
jaja, keine Gelegenheit auslassen um mit Programmen anzugeben die so supertoll sind, das die NG voll ist mit Fragen zu Problemen die eben diese Programme machen ;)
Antwort von Matthias Buesing:
Am Thu, 13 Oct 2005 11:00:56 0200 schrieb Alan Tiedemann:
Hi Alax!
> Es passen normalerweise rund 2 Stunden ohne sichtbare Einbußen auf eine > DVD. Komprimiert wird *immer*, MPEG2 ist *nie* verlustfrei.
Schon klar. Aber es sind doch "nur" knapp über 2 Stunden?!
>> http://www.buesing.de/studio9 screenshot.jpg > > Uaaaah, furchtbar, so'n Klickibunti-Zeugs! Ich weiß schon, warum ich > erst die MPEGs mit TMPGenc erstelle und danach mit DVD-lab authore...
OK, was sollte ich Deiner Meinung nach nun tun?
-- Gruss, Matze
http://www.buesing.de
Antwort von Birger Jesch:
"Matthias Buesing" schrieb im Newsbeitrag news:o50ykllc84wd$.1an3jxt5qxcs.dlg@40tude.net... > Am Thu, 13 Oct 2005 11:00:56 0200 schrieb Alan Tiedemann: > > Hi Alax! > > > Es passen normalerweise rund 2 Stunden ohne sichtbare Einbußen auf eine > > DVD. Komprimiert wird *immer*, MPEG2 ist *nie* verlustfrei. > > Schon klar. Aber es sind doch "nur" knapp über 2 Stunden?!
2 Stunden kann unter Umständen schon zuviel sein. Ich hatte erst vor kurzem eine Auftragsproduktion (;1.5h DV-Video), bei der die Videos von Gelegenheits- filmern auf DVD sollten. Stellenweise gefilmt im Laufen, wahnsinnig viele Schwenks und Zooms, verrückt spielende Schärfe- und Blendenautomatiken und einiges mehr, was ein Amateur so filmt. Ein vernünftiges Ergebnis konnte ich nur mit Vorfilterung (;AviSynth) erzielen, und selbst da lief TMPGEnc mit der Bitrate stellenweise am Anschlag. Die 4.7er DVD ist jedenfalls bis (;fast) auf das letzte Byte ausgereizt. Ich empfehle Dir einen Dual-Layer-Brenner, da hast Du bei 8.5 GB wesentlich mehr Spielraum. Oder Du inverstierst in den Canopus Procoder, der kommt mit DV-Material bei niedrigen Bitraten dank eingebauter (;und effektiver) Filter am besten zurecht.
Gruss Birger > > >> http://www.buesing.de/studio9 screenshot.jpg > > > > Uaaaah, furchtbar, so'n Klickibunti-Zeugs! Ich weiß schon, warum ich > > erst die MPEGs mit TMPGenc erstelle und danach mit DVD-lab authore... >
;-)
Antwort von Matthias Buesing:
Am Thu, 13 Oct 2005 11:02:14 0100 schrieb Birger Jesch:
Hi Birger!
Neuanschaffungen in allen Ehren, aber ich muss das Material doch jetzt irgendwie weiterverarbeiten können.
Ist es denn wenigstens ratsam, das Ganze als AVI unter Studio 9 zu rendern und dann z. B. mit TMPGenc oder DVDLab zu authoren?
-- Schöne Grüsse von der Küste, Matze
http://www.buesing.de
Antwort von Jürgen He:
Matthias Buesing schrieb: > Am Thu, 13 Oct 2005 11:02:14 0100 schrieb Birger Jesch: > > Hi Birger! > > Neuanschaffungen in allen Ehren, aber ich muss das Material doch jetzt > irgendwie weiterverarbeiten können. > > Ist es denn wenigstens ratsam, das Ganze als AVI unter Studio 9 zu > rendern und dann z. B. mit TMPGenc oder DVDLab zu authoren?
Wenn Du das gleiche Medium benutzen willst, geht es auch mit TMPGenc und DVD-lab nicht anderes, als die Datenrate beim Encodieren so weit zu reduzieren, bis es drauf passt. Render es also mit Studio dementsprechend, am besten zunächst in eine Datei oder auf RW, und schaue Dir das Ergebnis an.
Gruß, Jürgen
Antwort von Matthias Buesing:
Am Thu, 13 Oct 2005 20:38:02 0200 schrieb Jürgen He:
Moin Jürgen!
> Wenn Du das gleiche Medium benutzen willst, geht es auch mit TMPGenc und > DVD-lab nicht anderes, als die Datenrate beim Encodieren so weit zu > reduzieren, bis es drauf passt. Render es also mit Studio > dementsprechend, am besten zunächst in eine Datei oder auf RW, und > schaue Dir das Ergebnis an.
Naja, für mich hörte sich das so an, als ob die Renderqualitäten von Studio sehr gruselig seien?!
-- Schöne Grüsse von der Küste, Matze
http://www.buesing.de
Antwort von Jürgen He:
Matthias Buesing schrieb: > [...] > > Naja, für mich hörte sich das so an, als ob die Renderqualitäten von > Studio sehr gruselig seien?!
Niedrige Bitraten sind schon kritischer. Wie Studio sich da inzwischen verhält, weis ich nicht. Zu S8 Zeiten war es im Umgang mit variabler Bitrate deutlich ineffektiver, als z. B. der MainConcept Encoder. Mit letzterem habe ich schon 2 Std.VHS Mitschnitt in guter Qualität auf eine 4,7er DVD digitalisiert. Ich würde zumindest mal ein Teilstück in der Qualität rendern , die für Dein Projekt erforderlich ist und wenn es Dir nicht zusagt, probierst Du das gleiche mit einem anderen Enocder. Ist ja letzlich auch die Frage, was Du zu investieren bereit bist.
Gruß, Jürgen
Antwort von Peter Vogt:
Hallo MAtthias! Ist das Laufzeitproblem so gravierend? Hast Du noch nie eine kopierte DVD gesehen? Da sind doch bis zu 50% Reduzierung schon inbegriffen. Und dennoch gibt es dabei sehenswerte Ergebnisse.
Das hört sich so an, als ob Du noch nie mit Studio gearbeitet hast. Dann nehme auf jeden Fall eine DVD-RW. Eine Datei auf dem PC hat kaum Aussagekraft. Erstens ist noch gar nicht sicher, ob Dein Rohling oder Brenner richtig erkannt und angesteuert wird. Zweitens ist überhaupt nicht gesagt, dass das auf DVD gebrannte Material auf der geplanten Abspielanlage überhaupt erkannt und ausgegeben wird. Menuestrukturen, die im PC wunderbar funktionieren, sind auf der DVD aufeinmal Müll. Auf billigen Abspielern hatte ich mehrmals Problem, wenn ich Toneffekte wie Klatschen oder Buhrufe aus Pinnacle benutzt habe. Die kamen dann nur als Rauschen oder KRatzen aus den Lautsprechern. Das die Version nach 9.3.5 einen Button hat für "Brennen nach strengen DVD Regeln" sagt ja auch was.
Wenn es eine kostenlose PRbeversion gibt, probiere Studio 10 oder 10plus aus. Die sind da einen großen Schritt weiter gekommen.
BTW: 2h Video und nur 4 KApitel. Da bist Du aber streng zu Deinen Zuschauern.
Einen schönen Tag noch Peter Vogt
"Matthias Buesing" <1005.20.buesing@spamgourmet.com> schrieb im Newsbeitrag news:wsillr4bzgjd.htchkjeo881y$.dlg@40tude.net... > Am Thu, 13 Oct 2005 20:38:02 0200 schrieb Jürgen He: > > Moin Jürgen! > >> Wenn Du das gleiche Medium benutzen willst, geht es auch mit TMPGenc und >> DVD-lab nicht anderes, als die Datenrate beim Encodieren so weit zu >> reduzieren, bis es drauf passt. Render es also mit Studio >> dementsprechend, am besten zunächst in eine Datei oder auf RW, und >> schaue Dir das Ergebnis an. > > Naja, für mich hörte sich das so an, als ob die Renderqualitäten von > Studio > sehr gruselig seien?! > > -- > Schöne Grüsse von der Küste, > Matze > > http://www.buesing.de
Antwort von Matthias Buesing:
Am Fri, 14 Oct 2005 05:25:27 0200 schrieb Peter Vogt:
Moin Peter!
> Ist das Laufzeitproblem so gravierend?
Keine Ahnung, da das Rendern viele Stunden dauert, wollte ich das nicht immer so testen...
> Das hört sich so an, als ob Du noch nie mit Studio gearbeitet hast.
Die Erfahrung fehlt oder anders gesagt: ich bin noch in der Findungsphase ;-)
> BTW: 2h Video und nur 4 KApitel. Da bist Du aber streng zu Deinen > Zuschauern.
Ach, ist ja nur für uns - Filmmaterial über unseren Hausbau und unsere Kids. Mehr würde da echt kein Sinn machen...danke für die Tipps!
-- Schöne Grüsse von der Küste, Matze
http://www.buesing.de
Antwort von Jörg Tewes:
Hi!
Donnerstag, 13.10.05 Alan Tiedemann schrub...
> Qualität wird aber normalerweise nicht in "Prozent" gemessen > (;Prozent von was?), sondern in "bps" (;Bits pro Sekunde). Eine DVD > darf bis zu rund 10 MBit/s haben. Ausrechnen kann man das ganz > leicht: Es passen rund 4,3 GB (;4.300.000.000 Bytes) auf eine DVD,
ALso auf meine DVD-Rs passen 4,7 GB aber 4,35 GiB. :-))
> das entspricht ~34.400.000.000 Bit.
Das sind dann auch eher gute 37 Mrd Bit.
Und Tschüss Jörg
-- "Why don't you eliminate the entire Narn homeworld while you're at it?" "One thing at a time, Ambassador. One thing at a time." (;Londo and Morden, "Revelations")
Antwort von Ruediger Faust:
Hallo,
"Matthias Buesing" schrieb im Newsbeitrag news:1i45wgyv0g7dw$.1l35f0rjbkh81.dlg@40tude.net...
> Ich hatte schon einmal einen Thread zu diesem Thema begonnen, aber > jetzt > habe ich mal ein konkretes Beispiel. > > Ich habe eine gute 2h lange Geschichte in Studio 9 geschnitten (;volle > DVD-Qualität) und möchte diese jetzt auf DVD bringen.
Ich habe das Anfangs auch so gemacht. Allerdings ist Studio 9 irgendwie scheisse was das rendern bzw. authoren angeht.
Ich habe jetzt folgenden, für mich optimalen, einfach weg gefunden.
1. Aufnahme des Materials mit Scenealyzer (;sehr cool, splittet und ist stabiler als Studio) 2. Studio 9 wird geschnitten usw. 3. In Studio mit Huffy Codec eine Avi erstellen. Wird halt megagross. (;Einfach Codec installieren und in Studio umstellen) 4. Mit TMPEG Source Creator ein MPEG rendern 5. Mit TMPEG DVD Author die DVD erstellen.
Macht bei mir keinerlei Problem und liefert echt gute Ergebnisse. Zumal sind die beiden TMPEG Programme ziemlich günstig und gibts sogar im Paket.
Gruss Rüdiger
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