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Kurzfilm "Destiny"




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Frage von jimi:


Hi. Der folgende Kurzfilm ist eins der Ergebnisse des Sommercamps der jungen Medienszene Niedersachsen 2007.

Bedingungen für den Dreh waren, in sechs Tagen mit vier leuten, im alter von 15 bis 22 jahren die sich vorher nicht kannten, in einem kaff in dem man vorher noch nie war (;oldenstadt bei uelzen) ein drehbuch zu entwickeln, dieses abzudrehen und am premierentag einen fertigen film vorzuweisen.

würde gerne alles hörn was euch dazu einfällt.

http://www.youtube.com/watch?v=CoRVnQaWi28

mfg jimi




Antwort von Film8fix:

Hi.
Also ich find ihn zu langwierig - mach doch die Schnitte teilweise schneller oder schmeiß raus, was nicht nötig ist. Ich muss nicht 15 sekunden zusehen, wie die sich Kaffee einschenkt - nur als Bsp.

Auch die Wiederholung würd ich schneller machen. Da kannst das ganze doch beschleunigen und nicht wieder 20 Sekunden die Uhr zeigen, die überblendet. Gib dem ganzen mehr Speed - versuch so viel wie möglich rauszuschmeißen und schau, wie es dann noch funktioniert.

Und zu guter Letzt (;soll alles konstruktive Kritik sein ;) ) - das Ende... naja. Wär es nicht lustiger wenn er doch noch plötzlich aufwacht und sie am Handgelenk packt? Weil, wie es im Moment ist, ist es ja mal rein von der Story her gesehen unlogisch - warum kippt ihr einmal der Kaffee über und einmal nicht? Es soll ja scheinbar der gleiche Ablauf sein. Das ist dann deine Sicht von Schicksal? Find ich irgendwie komisch.

Wie auch immer - vielleicht hilft dir das ja ein bissl.
Viele Grüße, Johnny.



Antwort von jimi:

vielen vielen dank erstmal für deine konstruktive kritik. wird ja immer seltener hier, hab ich das gefühl.

also ich wollte es vorher nicht sagen, aber prizipiell kann ich mich ausser fuer die kamera für nicht viel rechtfertigen.

beim schnitt hab ich dasselbe problem wie du und über die story brauchen wir garnicht reden.ich wollte sie nochmal komplett umwerfen, weil sie so überhaupt nicht funktioniert meiner meinung nach.

aber du musst bedenken, dass es beim schreiben fünf gleicherechtigte personen in dieser gruppe gab, unteranderem zwei, die das erste mal mit filmemachen in berührung gekommen sind und erst beim dreh eine aufgabenverteilung.

aber abgesehen, von allen mägeln and diesem film, von denen uns natürlich etliche bekannt waren, schon vor der premiere, da, wenn man noch 2 std. zeit hat, den film abzugeben, sich auf das wesentliche konzentriert ;) bin ich ziemlich zufrieden damit, was wir auf die beine gestellt haben.

mfg jimi



Antwort von jimi:

hat sonst noch jemand was dazu zu sagen wuerde mich wirklich freuen.



Antwort von jansi:

Naja, für so kurze Zeit sicherlich nicht schlecht, aber das viele der Szenen noch mal wiederholt wurden, fand ich schei**.
Aber es gibt sicherlich Leute, die sowas nicht einmal in einem Jahr schaffen....
Will sagen: Kopf hoch und weitermachen!



Antwort von jimi:

hehe. danke



Antwort von DWUA:

JIMI,

Du hast ja selbst oben erwähnt, dass Du mit dieser Story nicht
einverstanden warst.
Viele Köche verderben den Brei, auch beim Drehbuchschreiben.
Dass unter Zeitdruck und unter solchen Prämissen ein "sinnvolles" (;?)
Endergebnis überhaupt zustande kam, ist schon ein kleines Wunder.
Die Veranstalter sollten einmal hinterfragen, ob es sinnvoll ist,
4 Leute zwischen 15 und 22, die sich nicht einmal kennen, zu
beauftragen, gemeinsam ein Drehbuch zu schreiben. ;-!
Lächerlich...

INHALT:
Die ersten Einstellungen (;Szenen der gefesselten Frau) gehören
ganz weg, weil für das Kommende völlig belanglos.
Wirkt wie aus einem anderen Film.
DAFÜR in der Kneipenszene SCHLAGZEILE besonders hervorheben.

Die Variationen à la "Lola rennt":
Dramaturgisch in umgekehrter Reihenfolge besser, da es
für den Zuschauer bequemer ist, nicht mit einem faden Nachgeschmack
verabschiedet zu werden, sondern ihm doch noch ein tröstendes
Ende zu schenken, nachdem er erfahren hat, dass man Kaffeebecher
nicht hinter der Windschutzscheibe zu platzieren hat.
War doch wohl der höhere Sinn dieses Films ?!

Die neckisch einladende Geste der jungen Frau, die dem Hilfesuchenden,
der vorher ein Bierchen von ihr gekriegt hat, ist sehr schön.
Nun muss sie mit Nachdruck den Knopf zur Türverriegelung
runterdrücken... Auto ab...in Dunkelheit verschwinden.
Schon gleich ein anderer Sinn! Durch unterschiedliche Anordnung
der selben Bilder kann eine andere Aussage entstehen.

Bei eurer Dramaturgie (;Frau bleibt mit blutverschmierten Fingern)
fragt sich mancher:
Wann kommt die Fortsetzung? Morgen Nachmittag um wieviel Uhr?

Deine Bilder sind schön anzusehen.
Aber selbst in völliger Dunkelheit bringen Spitzlichter u.a. mehr
Profil.

Jedenfalls sind wir der Meinung, dass unter solch schlimmen
äußeren Bedingungen wohl kaum ein besserer Kurzfilm gemacht
werden kann.
;-)))

p.s.
Der Film wird natürlich besonders durch seine Musik mehr
aufgewertet, als er es verdient hat.
Diese klassischen Ohrwürmer dürft ihr aber leider nicht...
Könntet ihr gar nicht bezahlen...



Antwort von PowerMac:

Mein Respekt an die Regisseurin. Ziemlich geil. Handwerklich sauber. Wirkt bereits wie ein typisch deutscher Film. (;Gut, schlecht?) Auch die Inszenierung hat mir gefallen, zurückhaltend, angenehm unterhaltend. Auch tolle Kamera. Das Licht ist schon etwas weniger klasse, aber noch gut. Okay, die Schauspieler sind mäßig, aber insgesamt von der Wirkung sehr professionell. Kleine Sprünge der Lichtstimmung trüben das Bild aber, man kann nicht von blau-grün-kalt auf warm-rot springen (;Barszene von ihm auf sie). Das geht einfach nicht. Auch beim Unfall im Scheinwerferlicht springt da was. Gut, bleibt das Buch. Lustige Idee, aber nicht weltbewegend. Die Pointe ist schlecht. Kein typischer Kurzfilm, weil alles bereits klar ist. Die letzten 2,5 Minuten sind nett anzusehen, bringen aber keine neuen Informationen, welche nicht eh schon klar wären. Auch insgesamt ist das Buch zu sehr auf Handlung aus, im Grunde viel zu viel Handlung und viel zu wenig Gefühl, innerer Konflikt. Es gibt kein psychologisches Problem und die Heldin bricht recht unmotiviert auf. Ich steh mehr auf Emotionen, Kommunikation zwischen Menschen undeine tiefenpsycholgische Motivation für Handlung.

Insgesamt ziemlich gut gemacht. Die Regisseurin hätte aus einem besseren Buch mehr gemacht.

EDIT: Im Nachhinein blicke ich das Zeug vom Anfang mit der gefesselten Frau nicht. Habe ich einen nett gemachten Film erwartet und daher das vergessen? Ich würde auch in der Kneipe beginnen.



Antwort von jimi:

so und jetzt nochmal ohne ironie bitte PowerMac, damit ich mich nicht voll zum horst mache, wenn ich auf deinen post antworte...



Antwort von PowerMac:

Ich meine gar nichts ironisch.



Antwort von jimi:

tschuldige. konnte nur nicht glauben von powermac gelobt zu werden :)

was genau kann ich der regisseurin denn ausrichten, hat sie gut gemacht?

zum licht: das stimmt schon, aber leider kam das erst in der postpro heraus. vor ort war das licht i.O. gedreht wurde mit einer sony vx9000. und durch den s/w-sucher hatte ich da natürlich keine kontrolle.

eh sind einige teile einfach zu dunkel geraten. mit nem beamer auf eine leinwand projeziert, erkennt man bei den aussenszenen fast nichts mehr, wobei auf dem fernseher, die gewollte stimmung rüberkommt. muss man halt kompromisse eingehen.

aber vielen dank für deine meinung. feedback anderer filmemacher ist einfach unschlagbar!

wird schon bald ein neues projekt von mir geben.

mfg jimi



Antwort von Axel:

Nicht schlecht.
Um Drehbuch und Regie mal auszulassen:
Kamera: Fast jede Einstellung wirkt, als wäre sie für sich beleuchtet (;was wohl auch so war). Es gibt fast nirgendwo eine Lichtstimmung (;= Licht stimmt nicht im Kontext), und so bezogen auf die Schauplätze auch keine Atmosphäre. Ein einheitlicher Beleuchtungsplan und evtl. eine dramaturgische FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt beim nächsten Mal.
Schnitt: Öfter gab es kurze, auf Continuity geschnittene Takes. Warum? Das lenkt die Aufmerksamkeit auf mechanische Abläufe, und um die ging es am wenigsten. Abgesehen davon wird die Flüssigkeit der Schnittfolge ja schon durch die wechselnden Lichtverhältnisse verhindert. Und längere Einstellungen wären manchmal besser gewesen, denn ...
Schauspieler: "Ein Bier"/ "Danke"/ "Bitte"; das ist banal, und wirkt unbeholfen. In längeren Einstellungen, wenn sie z.B. einfach nur im Auto sitzt und Musik hört, möchte man als Zuschauer wissen, was mit ihr los ist, das sind Chancen, Interesse und Spannung aufzubauen. Und überfordert keine Darsteller.



Antwort von AndyZZ:

Mir hat am besten der Anfang gefallen: das Auge ganz groß, hektisch blickend... das war spannend.
Der Rest hat mich dann stark an das erinnert, was ich vor zehn Jahren mal als Spaßprojekt gedreht habe.
Die lange Wiederholung solltet ihr kürzen. Der Übergang zur Wiederholung... da sollte vielleicht so eine Art Flash rein oder ähnliches. Das verwirrt sonst im ersten Augenblick.
Ansonsten: sehr sympathische Schauspielerin.



Antwort von terence:

finde es unter den genannten umständen gelungen.



Antwort von jimi:

@axel

was genau fandest du jetzt "nicht schlecht" wenn dir sowohl drehbuch, regie und kamera nicht gefallen hat? ;)

zum licht: wie gesagt. die meisten szenen sind GARNICHT eingeleuchtet. nachts auf der landstraße mussten wir mit autoscheinwerfern auskommen. bei der barszene haben wir an der lichtsituation nichts verändert beim gegenschuss auf ihn. weiß leider auch nicht genau warum es dort so anders wirkt.

zum schnitt: das stimmt schon. das sind halt erfahrungen die man macht und aus denen man wächst.
wenn man die szene nie durchspielen lässt, hat man halt beim schnitt nur solche satzschnipsel.

aber auch dir danke für deine meinung.

@andyZZ

erstens ist das ganze ja ein spaßprojekt und zweitens schätze ich mal, dass du vor zehn so alt warst wie ich jettz ;)


mfg jimi



Antwort von AndyZZ:

"jimi" wrote:


@andyZZ

erstens ist das ganze ja ein spaßprojekt und zweitens schätze ich mal, dass du vor zehn so alt warst wie ich jettz ;)


mfg jimi


Vermutlich! Habe auch seitdem nichts mehr in dem Umfang gemacht (;90min Spielfilm auf Hi8). Aber war Spaß ohne Ende. Was haben wir gelacht. Ich würde gerne mal wieder so ein Projekt in Angriff nehmen, allerdings mit deutlich höheren Ansprüchen. Die Technik allein gibt ja schon vielmehr Spielraum. Aber die Zeit, das Geld, die Familie.... seufz, jammer...



Antwort von Axel:

ACHTUNG! Spoiler!
(;nur lesen, wer den Film noch nicht gesehen hat!
"jimi" wrote:
@axel

was genau fandest du jetzt "nicht schlecht" wenn dir sowohl drehbuch, regie und kamera nicht gefallen hat? ;)

Ich sage nicht, dass sie mir nicht gefallen haben, es wurde nur schon alles gesagt. Insgesamt ist der Film aber recht interessant und kurzweilig,
deswegen (;nach Kalkofe) vier von sechs überfahrenen Serienkillern.



Antwort von Nics:

Also ih fands nicht schlecht... das was mich ein wenig gestört hat waren die laschen Dialoge wie "Ich habe eine Autopanne,können Sie mich vielleicht mitnehmen?" und sie nickt sofort freundlich....Das fand ich schlecht.... besser wärs wenn er erstma sagt" he..ich hatt ne Autopanne...so ein mist...du kannst mich nich zufällig mitnehmen oder so?" Das wirkte viel zu aufgesetzt vorher...sollte etwas lockerer rüberkommen und sie hätte etwas mehr "zweifeln" sollen...ich mein wer nimmt schon irgendnen Kelr mit nachts auf ner dunklen Straße...ich würds jedenfalls nicht machen wenn ich ihn nich kennen würde...ich würd die Bullen rufen und gut is xD

Licht war auch schwach,aber ansonsten Schnitt und Kamera fand ich eig gut ! lso weiter so



Antwort von Andreas_Kiel:

In der Eingangsszene hätte ich das Gesicht von dem Typen erstmal weggelassen. Der sieht viel zu ... harmlos aus. Den Anschluß an "später in der Kneipe" hätte man z.B. mit einer Zwischenszene "... spült sein Messer ab" (;da gibt es bessere Ideen, ich weiß) hinbekommen.
Bei 1:42 /1:45 scheint mir ein kleiner Fehler zu sein, der kriegt am Tresen sein Bier und sieht im nächsten Shot so aus, als lehne er am Daddelautomat.
Die Fahrszene ist mit den Lichtwechseln sehr gut gemacht; die ÜberblendungÜberblendung im Glossar erklärt mit der Uhrzeit weniger, da hätte das Musikstück vielleicht wechseln sollen.
(;Ich glaube aus persönlicher Anschauung nicht, daß sich ein Becher Kaffee in einem Fiat Panda 15 Sekunden auf dem Armaturenbrett hält, geschweige denn 15 Minuten ...).
Etwas mehr Licht, um die Konturen ein wenig heller zu machen, wäre fein.
Alles in allem finde ich das aber eine sehr gelungene Arbeit. Schöne Story!

BG, Andreas



Antwort von jimi:

danke für eure kritiken!
ist ja sehr lustig, dass nach so langer zeit nochmal jemand etwas in diesem thread schreibt :)

also ich stimme euch praktisch in allen kritikpunkten zu, nur muss man dazu sagen, dass das ganze projekt in einem rahmen entstanden ist, in dem alle fünf(;!) personen (;inkl. schauspieler) die an diesem film beteiligt waren, von der idee bis zum endschnitt praktisch gleichberechtigt waren und so schnell "nichts halbes und nichts ganzes" entsteht...von daher bin ich mit dem ergebnis eigenlich zufrieden.

aber wie gesagt: vielen dank für eure meinung

mfg jimi




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