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Komische Ränder bei BM Decklink Studio und SonyFX1




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Frage von Jake the rake:


Hallo,

ich habe eine Blackmagic Decklink Studio Karte und habe testweise alle In und Outputs mit einer Sony FX1 durchprobiert.
Bei S-Video und beim Composit Eingang bekomme ich einen schwarzen Rand und oben eine komische Verzerrung (;siehe Bild).

Weiß jemand woran das liegen könnte und wie ich dem ev. nachgehen kann damit ich solche Fehler mit anderen Devices (;Ich verwende natürlich DV oder ComponentComponent im Glossar erklärt wenn ich nur von der Cam capture) verhindern kann.

Im Anhang das Bild, jedoch leider im falschen Seitenverhältnis.




Antwort von Eastside:

Übertrage das Signal doch mit FireWire dann hast du die Ränder nicht.
Ist bei Analoger Übertragung bei manchen Geräten halt so.
Das Bild ist SD anamorph must du dann noch richtig einstellen in deinen Schnittprogramm.



Antwort von thos-berlin:

Beim Digitalisieren werden je nach Gerät anstelle der 720 auch weniger Punkte eingelesen (;bin mir niocht ganz sicher (;702 oder 704 oder so). Die Störung am oberen Rand könnte ein TimecodeTimecode im Glossar erklärt sein. Diese liegen außerhalb des am Fernsehes sichtbaren Bereich und sind bei analoggen Quellen normal.

Ohne diese "Störungen" ist nur die digitale Einspielung.



Antwort von Jake the rake:

Ich werde natürlich immer das bestmögliche, höchstqualitativste Signal capturen. Das falsche Seitenverhältnis ist nur entstanden weil ich es in der Karte nicht eingestellt habe.
Ich dachte nur es gibt irgendeine Möglichkeit diese Fehler zu umgehen. Die Karte ist in einem Rechner verbaut der als mobile CaptureCapture im Glossar erklärt und Schnitt Workstation dienen soll.
Ich habe auch im Manual und in den Einstellungsmöglichkeiten der Karte gesucht ob es irgenwas gibt wie man das Signal quasi on the fly skalieren kann. Leider nix gefunden.
Ihr meint also das liegt an der Sony Cam und kann je nach device anders ausfallen. Ich denke jedenfalls nicht das es an der Decklink liegt, oder doch!?
Danke jedenfalls für eure Antworten!



Antwort von Soulfly:

Hallo Jake,

dein Foto zeigt quasi alles, was an Bildinformation vorhanden ist. Das ist auch gut so. Was du oben im Bild siehst, ist der Timecode. Solche Störungen treten auch beim Digitalisieren von anaolgen Quellen (;z.B. VHS) auf, da sieht der Streifen dann ähnlich aus. Man nennt das Jitter, und die sind ganz normal und systembedingt.
Auf einem Fernseher sind die wie bereits erwähnt nicht zu sehen(;in Overscan verbannt), aber auf jedem Computer abgespielt schon.
Abhilfe schafft das gute alte Croppen, heißt, das Beschneiden in Höhe/Breite, um die unschönen Jitter verschwinden zu lassen. Lässt sich mit nahezu jeder vernünftigen Schnittsoftware machen. Einfach mal "metacrawlern" ;), falls du Freeware bevorzugst.

Gruß Soulfly



Antwort von thos-berlin:

Nach dem Croppen aber m.E: besser die schwarzen Ränder stehenlassen, als das Bild wieder aufzublasen (;Schärfeverlust)



Antwort von Jake the rake:

Danke für eure Antworten.
Ich stelle mich jetzt mal einfach ganz doof :D
Capture-Karten gibt es ja nicht erst seit gestern, und ein S-Video oder CompositeComposite im Glossar erklärt Signal will doch eigentlich niemand mit solchen Rändern capturen. Warum wird nicht einfach die gleiche scann-Methode wie bei einem Fernseher angewendet oder emuliert?

Ich werde heute das ganze noch mit einem Signal aus dem EDIROL LVS-400, denn dort habe ich nur S-Video bzw. CompositeComposite im Glossar erklärt Signale. Das heißt, in dem Fall bin ich darauf angewiesen...

Natürlich muss ich das footage dann skalieren. In die CS4 bin ich ganz gut eingearbeitet, von dem her gibts da keine Probleme von wegen wie was wo...

Mit capturen oder wandeln hatte ich außer über DV bis jetzt aber noch nichts zu tun...

Danke für eure hilfreichen Beiträge!



Antwort von thos-berlin:

Die Frage sollten die Hersteller beantworten. Aber das Signal wird eben so gecaptured, wie es ist und somit am höchstwertigsten. Alle Scalierungen bringen einen Qualitäsverlust. Dann doch lieber "1:1" einlesen und selbst entscheiden, ob und was zu tun ist. Damit kannst Du selbst Entscheiden, ob Du das Signal croppen willst und ob Du neu skalierst. Ist doch eigentlich besser so.

Im Übrigen ist m.E. der nicht sichtbare Rand der Fernseher nicht genormt, sodaß es keine allgemeingültige Einstellung für ein "Weglassen" gäbe.

P.S: Meines Wissen gibt es sogar ältere Digitalrecorder / Camcorder, die nur die eingeschränkte Bildbreite aufgezeichnet haben, sodaß selbst diese digitalen Aufzeichnungen einen Trauerrand links und rechts haben.



Antwort von MacPro:

Vorsicht:
Die "komischen" Ränder entsprechen der Norm und haben nichts mit einem Overscan zu tun, sprich: Sie werden bei der Wiedergabe über ein Videogerät immer abgeschnitten, erst danach erfolgt die Weitergabe des Signals an den Bildschirm, der dann noch einen evtl. Overscan hierauf anwendet.

Wenn du die schwarzen Ränder wegschneidest und das Bild anschließend wieder auf 720Pixel in die Breite ziehst, wirst du demnach Bildinformation an beiden Seiten verlieren, wenn du das Video ausspielst.



Antwort von Jake the rake:

"thos-berlin" wrote:
Alle Scalierungen bringen einen Qualitäsverlust. Dann doch lieber "1:1" einlesen und selbst entscheiden, ob und was zu tun ist. Damit kannst Du selbst Entscheiden, ob Du das Signal croppen willst und ob Du neu skalierst. Ist doch eigentlich besser so.


Stimmt eigentlich!

@MacPro: Das Material wird ja nicht eins zu eins wieder ausgegeben sondern umcodiert auf DVD oder in ein neues File gerendert.

Habe das ganze jetzt mit dem LVS-400 getestet und es war kein Timecode-"Artefakt" zu sehen. Es gab zwar schwarze Ränder aber gleichmäßig und nicht wirklich dick. Wenn es schnell gehen muss bleiben die einfach...



Antwort von MacPro:

"Jake the rake" wrote:


@MacPro: Das Material wird ja nicht eins zu eins wieder ausgegeben sondern umcodiert auf DVD oder in ein neues File gerendert.


Und worauf betrachtet man so normalerweise eine DVD?
Jedes Videogerät schneidet diese Ränder ab, das hat nichts mit dem CodecCodec im Glossar erklärt zu tun.
Diese Ränder brauchen dich wirklich nur dann stören, wenn eine ausschließliche Verwendung auf einem Computer geplant ist, denn nur dort treten diese überhaupt in Erscheinung.



Antwort von Jake the rake:

"MacPro" wrote:
"Jake the rake" wrote:


@MacPro: Das Material wird ja nicht eins zu eins wieder ausgegeben sondern umcodiert auf DVD oder in ein neues File gerendert.


Und worauf betrachtet man so normalerweise eine DVD?
Jedes Videogerät schneidet diese Ränder ab, das hat nichts mit dem CodecCodec im Glossar erklärt zu tun.
Diese Ränder brauchen dich wirklich nur dann stören, wenn eine ausschließliche Verwendung auf einem Computer geplant ist, denn nur dort treten diese überhaupt in Erscheinung.


Auch wenn das nicht Ziel dieser Diskussion ist: Wenn ich die schwarzen Ränder croppe und das fertig geschnittene Material auf DVD brenne dann werden mir keine Bildränder abgeschnitten. Das Material wird ja quasi neu gerendertgerendert im Glossar erklärt für die DVD. Wäre ja blöd wenn man auf schwarze Ränder achten müsste bei einer DVD Erstellung. Wenn ich ein komplett im Rechner entstandenes Projekt brennen wollen würde müsste ich ja schwarze Ränder hinzufügen damit es korrekt dargestellt wird... :confused:


Edit: Habe gerade testweise eine DVD erstellt. Footage gecaptured, unverändert in Encore CS4 geladen, Menü erstellt, DVD erstellt.
Die schwarzen Ränder waren auf der fertigen DVD zu sehen...



Antwort von MacPro:

"Jake the rake" wrote:


Auch wenn das nicht Ziel dieser Diskussion ist: Wenn ich die schwarzen Ränder croppe und das fertig geschnittene Material auf DVD brenne dann werden mir keine Bildränder abgeschnitten. Das Material wird ja quasi neu gerendertgerendert im Glossar erklärt für die DVD. Wäre ja blöd wenn man auf schwarze Ränder achten müsste bei einer DVD Erstellung. Wenn ich ein komplett im Rechner entstandenes Projekt brennen wollen würde müsste ich ja schwarze Ränder hinzufügen damit es korrekt dargestellt wird... :confused:.


Da hast du mich falsch verstanden. Es geht nicht um "schwarze Ränder" sondern um den entsprechenden Bildbereich:
Digitales Video umfasst eine Breite von 720 Pixeln. 9 PixelPixel im Glossar erklärt davon jedoch an jeder Seite dienen als "Pufferfläche" und tragen keine Bildinformation. Das nutzbare Videobild befindet sich lediglich in den 702 Pixeln dazwischen. Und nur diese 702 PixelPixel im Glossar erklärt werden an den Videomonitor weitergereicht.

"Jake the rake" wrote:

Edit: Habe gerade testweise eine DVD erstellt. Footage gecaptured, unverändert in Encore CS4 geladen, Menü erstellt, DVD erstellt.
Die schwarzen Ränder waren auf der fertigen DVD zu sehen...

Auf dem Computer ja, aber ganz sicher nicht auf deinem Fernseher!



Antwort von Jake the rake:

Hallo,

ja jetzt ist der Groschen endlichen gefallen. Danke für die Geduld.

Gibt es eventuell eine Art Nachschlagewerk wo all solche Dinge beschrieben stehen?
So etwas könnte mir als Interessierten sehr viel weiterhelfen. So etwas wie den "Dickreiter" z. B. in der Tontechnik (;bin eigentl. Toning.)

Danke.



Antwort von MacPro:

Das Problem ist, dass in vielen Nachschlagewerken genau dieses falsch beschrieben wird bzw. wurde.
Wenn dich Englisch nicht abschreckt, dann empfehle ich dir die Bücher von Charles Poynton.
Hab grad nochmal nachgeschaut: Zumindest ab der 3. Auflage von Professionelle Videotechnik, U.Schmidt steht es auch schon korrekt drin.
Das kenne ich so als deutsches Standardwerk.



Antwort von Jake the rake:

Vielen Dank für die Tips! Werde mal google, bzw. die Amazon Suche bemühen...




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