| Kaufempfehlung USB-Videograbber
Frage von Wolfgang Gerber:
Hallo,
ich möchte mich endlich von der alten VHS-Technik und den Kassetten trennen. Ich nutze es sowieso kaum noch. Meine jüngste Videoaufnahme einer Fernsehsendung dürfte 5 Jahre alt sein.
Aber von früher aus der "guten alten Zeit" so ab 1985 habe ich doch noch ca. 50 bis 60 Kassetten voll guter Spielfilme. Die würde ich gerne teilweise aufheben. Bevor die Qualität ganz weg ist und ich keinen Abspieler mehr habe.
Also suche ich nun einen günstigen brauchbaren Konverter. Muss nix Profimäßiges sein!
Bei Ebay habe ich schon eine Menge ab ca. 20 EUR gefunden. Bloß welcher taugt wenigstens etwas?
Wichtig:
Anschluss an den PC nur per USB - also kein separater Ton.
Und Eingangsseitig für "normales" altes SCART-Signal, welches ich dann notfalls auf CINCH oder andere Stecker umsetze.
Und wenn schon, dann soll das Ding natürlich auch neue Sachen vom SAT-Receiver (;SCART-Ausgang) verarbeiten können. Aber das dürfte ja kein Problem sein.
Laufen soll die Videosoftware, die möglichst dabei bzw. nötig ist, unter XP. Wobei ich auch ein Teil ohne mitgelieferte Software nehme das mit anderer Freeware funktioniert. Ich brauche keine besondern Trickmöglichkeiten. Nur Anfang und Ende muss ich zuschneiden können. Und eventuell Werbung raus. "Bildbearbeitung" ist schön wenn es geht. Muss aber nicht sein.
Gruss Wolfgang
-- Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.
Antwort von Volker Schauff:
Wolfgang Gerber schrieb:
> Bei Ebay habe ich schon eine Menge ab ca. 20 EUR gefunden. Bloß > welcher taugt wenigstens etwas?
Keiner von denen ;-)
> Wichtig: > > Anschluss an den PC nur per USB - also kein separater Ton.
Und das wird bei Grabbee und Co schon knapp, die schleifen den Ton nämlich durch zur Soundkarte
Ich hab hier in der Newsgroup in der letzten Zeit die Pinnacle Studio USB-500 V10 empfohlen. Aktueller Ramsch-Preis bei Pearl: Schlappe 39,90 Euro.
Ich hab mir das Ding selbst mal zum Ausprobieren geholt und muss sagen, für meine Quick&Dirty Aufnahmen (;die guten gehen durch einen Wandler von Snell&Wilcox, das heißt die Messlatte liegt verdammt hoch) ist das Ding perfekt. Die Qualität schlägt sogar jeden DV-Wandler für mehrere hundert Euro (;auch den Canopus ADVC-110, mein alter Quick&Dirty Helfer), da die USB-500 unkomprimiert aufzeichnet und somit das bei DV sehr schlecht umgesetzte 4:2:0 Farbsampling wegfällt.
Der Audioteil ist natürlich intern, und du kannst sogar über eine Treiberfunktion die unteren, am Fernseher nicht sichtbaren Zeilen, die bei VHS gestört sind abdecken. Ich würde dir allerdings empfehlen, unabhängig von der Größe des Störstreifens gezielt 8 Zeilen abzudecken, da 8 Pixel Höhe und Breite genau die Größe eines MPEG2-Macroblocks ist und die Komprimierung so besonders effizient arbeiten kann. Das nächstgrößere wäre 16, aber da könnte es schon in den sichtbaren Bereich des Fernsehers reinragen.
> Und Eingangsseitig für "normales" altes SCART-Signal, welches ich dann > notfalls auf CINCH oder andere Stecker umsetze.
Das Ding verfügt über Cinch-Eingänge für Ton und Composite-Video und einen S-Video Eingang falls dein Videorekorder zufällig ebensolches bietet (;S-VHS oder Hi8).
Da du am Kabel nicht sparen solltest, würde ich dir ein Scart-auf-Cinch Kabel von Clicktronic empfehlen, die sind preiswert und trotzdem anständig (;Abschirmung, Wellenwiderstand). Es muss nicht immer Sommer Cable sein (;und Oehlbach und Hama sowieso nicht - Sommer ist gut und teuer, Oehlbach ist nur teuer und Hama sogar nur "und")
> Und wenn schon, dann soll das Ding natürlich auch neue Sachen vom > SAT-Receiver (;SCART-Ausgang) verarbeiten können. Aber das dürfte ja > kein Problem sein.
Kein Thema, auch wenn es besser wäre, hierfür auf Dauer über eine Sat-Karte oder USB Sat-Box nachzudenken.
> Laufen soll die Videosoftware, die möglichst dabei bzw. nötig ist, > unter XP. Wobei ich auch ein Teil ohne mitgelieferte Software nehme > das mit anderer Freeware funktioniert. Ich brauche keine besondern > Trickmöglichkeiten. Nur Anfang und Ende muss ich zuschneiden können. > Und eventuell Werbung raus. "Bildbearbeitung" ist schön wenn es geht. > Muss aber nicht sein.
Der Box liegt Studio 10 bei. Nicht besonders, aber es erfüllt seinen Zweck, und die DVDs, die es erstellt haben sogar Dolby Digital Ton. Und es ist sogar einigermaßen leicht zu bedienen, zumindest, wenn man nicht vorbelastet ist (;das Interface ist derart proprietär, dass man als Profi, der eines der großen Programme kennt und problemlos auf ein anderes großes umlernen kann, damit garnicht zurecht kommt - umgekehrt kommen Studio-User nicht mit den großen Programmen zurecht), aber wen du nicht schneiden willst, zumindest nichts, was über Werbung entfernen hinaus geht, verdirbst du dich auch nicht an dem Programm.
Die Box liefe aber auch mit Virtualdub, zeichnet damit aber unkomprimiert auf (;20MB/s! bei YUV 4:2:2 , über 30MB/s bei YUV 4:4:4 oder RGB, was aber keine Vorteile mehr bringt). Ideal für Qualitätsfreaks, aber die Datenmengen sind im Alltag doch sehr heftig.
Du kannst mit Studio 10 in MJPEG aufzeichnen (;Motion-JPEG), das ist ein Vollbild-Format mit 4:2:2 Sampling. Der Videodatenstrom wird etwa 5-10MB/s groß und ist immernoch nahezu verlustfrei (;keine sichtbaren Artefakte, auch keine DV-Farbtreppchen). Das kannst du von Studio 10 auch nach MPEG umkomprimieren lassen, nachdem du es nachbearbeitet hast (;evtl. filtern mit Virtualdub? Dann stellt sich allerdings die Codec-Frage, ob du das unkomprimiert oder mit irgendeinem Codec speichern willst - oder auch nicht, HuffYUV ist kostenlos und effizient, und evtl. gehts gar noch eleganter, irgendein Programm hat mir ungefragt den sehr guten Picvideo MJPEG mit installiert, und ich hab Studio 10 in Verdacht, wenn der dabei ist, optimal), und dann auf DVD rausbrennen, dabei darauf achten, dass der Ton Dolby Digital 2.0 gespeichert wird.
Solltest du in Studio 10 irgendwo eine Option finden, mit der sich der MPEG-Encoder zum 2-Pass Encoding bewegen lässt, hast du mir was voraus. Wenn du die findest, schalt sie aber an, die Qualität wird ungleich ansteigen, auch wenn sich durch zwei Rechendurchläufe auch der Encoding-Zeitbedarf verdoppelt.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Wolfgang Gerber:
Volker Schauff schrieb:
> > Bei Ebay habe ich schon eine Menge ab ca. 20 EUR gefunden. Bloß > > welcher taugt wenigstens etwas? > Keiner von denen ;-)
wirklich? Was ist denn da hauptsächlich auszusetzen? > > Wichtig: > > > > Anschluss an den PC nur per USB - also kein separater Ton. > > Und das wird bei Grabbee und Co schon knapp, die schleifen den Ton > nämlich durch zur Soundkarte
Es gibt einige in der 20 EUR-Klasse die den Ton per USB leiten. Also kein separates Kabel zur Soundkarte
z.B. http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd1&item0181130204 http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd1&item(;0157757201
> Ich hab hier in der Newsgroup in der letzten Zeit die Pinnacle Studio > USB-500 V10 empfohlen. Aktueller Ramsch-Preis bei Pearl: Schlappe 39,90 > Euro.
Oh - die Beschreibung gefällt mir. Aber das Ding will 1,4 Gigahertz. Der geplante Rechner hat nur 800 (;AMD 1200 irgendwas).
> Ich hab mir das Ding selbst mal zum Ausprobieren geholt und muss sagen, > für meine Quick&Dirty Aufnahmen (;die guten gehen durch einen Wandler von > Snell&Wilcox, das heißt die Messlatte liegt verdammt hoch) ist das Ding > perfekt. Die Qualität schlägt sogar jeden DV-Wandler für mehrere hundert > Euro (;auch den Canopus ADVC-110, mein alter Quick&Dirty Helfer), da die > USB-500 unkomprimiert aufzeichnet und somit das bei DV sehr schlecht > umgesetzte 4:2:0 Farbsampling wegfällt.
Unkomprimiert heisst riesige Datenmengen. Eigentlich möchte ich pro Film nicht mehr als eine DVD haben. Habe gerade eine DVD mit 70 Minuten Film auf dem Laptop angeschaut. Die Qualität war IMHO gut > Der Audioteil ist natürlich intern, und du kannst sogar über eine > Treiberfunktion die unteren, am Fernseher nicht sichtbaren Zeilen, die > bei VHS gestört sind abdecken. Ich würde dir allerdings empfehlen, > unabhängig von der Größe des Störstreifens gezielt 8 Zeilen abzudecken, > da 8 Pixel Höhe und Breite genau die Größe eines MPEG2-Macroblocks ist > und die Komprimierung so besonders effizient arbeiten kann. Das > nächstgrößere wäre 16, aber da könnte es schon in den sichtbaren Bereich > des Fernsehers reinragen.
verstanden > > Und Eingangsseitig für "normales" altes SCART-Signal, welches ich dann > > notfalls auf CINCH oder andere Stecker umsetze. > > Das Ding verfügt über Cinch-Eingänge für Ton und Composite-Video und > einen S-Video Eingang falls dein Videorekorder zufällig ebensolches > bietet (;S-VHS oder Hi8).
Der hat nur den 20 Jahre alten Scart - nix S-VHS. > Da du am Kabel nicht sparen solltest, würde ich dir ein Scart-auf-Cinch > Kabel von Clicktronic empfehlen,
Ich hätte einen Scartstecker mit Cinchanschlüssen
> die sind preiswert und trotzdem > anständig (;Abschirmung, Wellenwiderstand). Es muss nicht immer Sommer > Cable sein (;und Oehlbach und Hama sowieso nicht - Sommer ist gut und > teuer, Oehlbach ist nur teuer und Hama sogar nur "und")
Hama ist für mich auch ein rotes Tuch.
> > Und wenn schon, dann soll das Ding natürlich auch neue Sachen vom > > SAT-Receiver (;SCART-Ausgang) verarbeiten können. Aber das dürfte ja > > kein Problem sein. > > Kein Thema, auch wenn es besser wäre, hierfür auf Dauer über eine > Sat-Karte oder USB Sat-Box nachzudenken.
Lohnt sich bei mir nicht. Filme nehme ich keine mehr auf. Ich bin fernsehübersättigt. Es kommt ja immer irgendwas. Meist Müll.
Mich interessieren höchstens mal ein paar Dokus o.ä. die ich aus Zeitgründen später anschauen will. > > Laufen soll die Videosoftware, die möglichst dabei bzw. nötig ist, > > unter XP. Wobei ich auch ein Teil ohne mitgelieferte Software nehme > > das mit anderer Freeware funktioniert. Ich brauche keine besondern > > Trickmöglichkeiten. Nur Anfang und Ende muss ich zuschneiden können. > > Und eventuell Werbung raus. "Bildbearbeitung" ist schön wenn es geht. > > Muss aber nicht sein. > Der Box liegt Studio 10 bei. Nicht besonders, aber es erfüllt seinen > Zweck, und die DVDs, die es erstellt haben sogar Dolby Digital Ton. Und > es ist sogar einigermaßen leicht zu bedienen, zumindest, wenn man nicht > vorbelastet ist (;das Interface ist derart proprietär, dass man als > Profi, der eines der großen Programme kennt und problemlos auf ein > anderes großes umlernen kann, damit garnicht zurecht kommt - umgekehrt > kommen Studio-User nicht mit den großen Programmen zurecht), aber wen du > nicht schneiden willst, zumindest nichts, was über Werbung entfernen > hinaus geht, verdirbst du dich auch nicht an dem Programm.
Wie gesagt - mir geht es nur um Anfang und Ende und Werbung. Also einen "Rausschnitt" aus dem bestehenden Videoband. Wenn dann noch eine Verbesserung möglich ist soll mir das auch recht sein > Die Box liefe aber auch mit Virtualdub, zeichnet damit aber > unkomprimiert auf (;20MB/s! bei YUV 4:2:2 , über 30MB/s bei YUV 4:4:4 oder > RGB , was aber keine Vorteile mehr bringt). Ideal für Qualitätsfreaks, > aber die Datenmengen sind im Alltag doch sehr heftig.
Da habe ich ja in ein paar Minuten eine DVD voll :-(; > Du kannst mit Studio 10 in MJPEG aufzeichnen (;Motion-JPEG), das ist ein > Vollbild-Format mit 4:2:2 Sampling. Der Videodatenstrom wird etwa > 5-10MB/s groß und ist immernoch nahezu verlustfrei (;keine sichtbaren > Artefakte , auch keine DV-Farbtreppchen). Das kannst du von Studio 10 > auch nach MPEG umkomprimieren lassen, nachdem du es nachbearbeitet hast > (;evtl. filtern mit Virtualdub? Dann stellt sich allerdings die > Codec-Frage, ob du das unkomprimiert oder mit irgendeinem Codec > speichern willst - oder auch nicht, HuffYUV ist kostenlos und effizient, > und evtl. gehts gar noch eleganter, irgendein Programm hat mir ungefragt > den sehr guten Picvideo MJPEG mit installiert, und ich hab Studio 10 in > Verdacht, wenn der dabei ist, optimal), und dann auf DVD rausbrennen, > dabei darauf achten, dass der Ton Dolby Digital 2.0 gespeichert wird.
So viel Chinesisch - na ja - irgendwie werde ich die Daten schon kleiner kriegen. Andere schaffen es ja auch. > Solltest du in Studio 10 irgendwo eine Option finden, mit der sich der > MPEG-Encoder zum 2-Pass Encoding bewegen lässt, hast du mir was voraus. > Wenn du die findest, schalt sie aber an, die Qualität wird ungleich > ansteigen, auch wenn sich durch zwei Rechendurchläufe auch der > Encoding-Zeitbedarf verdoppelt.
Zeit spielt keine Rolle. Dazu habe ich ja meinen Zweitrechner im WoZi. Der kann alleine vor sich hinwerkeln solange er will.
Danke vielmals für die vielen Tips.
Gruss Wolfgang
-- Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.
Antwort von Volker Schauff:
Wolfgang Gerber schrieb:
>> Keiner von denen ;-) > > wirklich? Was ist denn da hauptsächlich auszusetzen?
Primär fehlende Funktion ;-)
Teilweise arbeiten die Dinger mit VCD-Auflösung (;352x288) und ähnlichem, der Ton wird asynchron, das Bild ist unscharf und im besten Fall wird es unkomprimiert geliefert (;was dann aber gehäuft zu verlorenen Frames führt weil der billige China-USB-Chip in dem Wandler das nicht packt) oder mit einem proprietären Codec bei dem das Bild stärker verblockt als bei MPEG2.
> Es gibt einige in der 20 EUR-Klasse die den Ton per USB leiten. Also > kein separates Kabel zur Soundkarte > > z.B. > http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd1&item0181130204 > http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd1&item(;0157757201
Tatsache... wirkt trotzdem nicht zu vertrauenserweckend.
>> Ich hab hier in der Newsgroup in der letzten Zeit die Pinnacle Studio >> USB-500 V10 empfohlen. Aktueller Ramsch-Preis bei Pearl: Schlappe 39,90 >> Euro. > > Oh - die Beschreibung gefällt mir. Aber das Ding will 1,4 Gigahertz. > Der geplante Rechner hat nur 800 (;AMD 1200 irgendwas).
Da sehe ich kein Problem, die 1,4GHz beziehen sich vermutlich auf Echtzeit MPEG2-Aufnahme (;ist mit Studio 10 möglich, dann schreibt der sofort das kleine MPEG2 auf die Platte, aber das verlangt wirklich viel Rechenleistung ab).
Wenn du unkomprimiert oder MJPEG aufzeichnest und dann erst offline ein MPEG2 draus machst, läuft das locker-flockig.
> Unkomprimiert heisst riesige Datenmengen. Eigentlich möchte ich pro > Film nicht mehr als eine DVD haben. Habe gerade eine DVD mit 70 > Minuten Film auf dem Laptop angeschaut. Die Qualität war IMHO gut
Unkomprimiert bleibt es auch nur für die Vor-Verarbeitungsphase.
>> Da du am Kabel nicht sparen solltest, würde ich dir ein Scart-auf-Cinch >> Kabel von Clicktronic empfehlen, > > Ich hätte einen Scartstecker mit Cinchanschlüssen
Tut's notfalls auch
>> Die Box liefe aber auch mit Virtualdub, zeichnet damit aber >> unkomprimiert auf (;20MB/s! bei YUV 4:2:2 , über 30MB/s bei YUV 4:4:4 oder >> RGB , was aber keine Vorteile mehr bringt). Ideal für Qualitätsfreaks, >> aber die Datenmengen sind im Alltag doch sehr heftig. > > Da habe ich ja in ein paar Minuten eine DVD voll :-(;
Nein nein keine Angst um die DVD, nur um die Festplatte. (;2 Stunden rund 150GB!)
Du nimmst das ganze unkomprimiert oder niedrig-komprimiert (;z.B. Motion-JPEG wo du etwa die Hälfte bis ei Drittel der Datenmenge hast) verlustfrei auf, bearbeitest es nach und anschließend macht Pinnacle Studio dir daraus MPEG2 (;komprimiertes Bild) und Dolby Digital (;komprimierter Ton) und dann hast du deine 2 Stunden auf der DVD.
Der Witz ist halt folgender: MPEG2 arbeitet mit Bildunterschieden. Das heißt, es wird etwa alle 10 Bilder ein Vollbild abgespeichert und dazwischen nur die Unterschiede zwischen zwei Bildern, die sich wesentlich leichter speichern lassen. Ist viel Bewegung im Bild, sind die Unterschiede kleiner, es werden eher Vollbilder als Differenzbilder gespeichert. Und um die klein zu kriegen, muss die verlustbehaftete Kompression erhöht werden und das Bild verblockt. Das passiert, wenn - das Bild rauscht (;Rauschen ist Bewegung da Unterschied zwischen zwei Bildern) - schnell bewegte Szenen auftreten
Jetzt gibt es zwei Methoden, das zu vermindern: - Rauschen filtern (;verschönert zum einen das Bild wenn man das richtig macht, z.B. mit dem Dynamic Noise Reduction oder Temporal Smoother von Virtual Dub, erhöht die Kompressionseffizienz minimal) - 2-Pass komprimieren: Zuerst wird das Video unkomprimiert oder niedrig-komprimiert (;DV oder MJPEG das nur aus Vollbildern besteht) gespeichert. Zuerst wird analysiert "wo sind schnelle Szenen, wo sind langsame". Dann wird erst im zweiten Durchlauf nach MPEG umgewandelt, in schnellen Szenen gibt man "Voll Stoff", sprich viel Bitrate, und in langsamen fährt man die Bitrate zurück, sodass sich insgesamt eine Durchschnitts-Bitrate ergibt mit der das Video auf die DVD passt (;auf eine DVD passen je nach Bitrate ca. 60-480 Minuten wobei 480 selbst bei 2-Pass Encoding nicht mehr schön aussieht).
Daher ist es besser, unkomprimiert aufzuzeichnen und erst später umzuwandeln, außerdem ist das diejenige Methode, welche auch alten Rechnern noch eine Chance gibt, die für Echtzeit-MPEG2 zu schwach wären.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Josef Moellers:
Wolfgang Gerber wrote: > Hallo, > > ich möchte mich endlich von der alten VHS-Technik und den Kassetten > trennen. Ich nutze es sowieso kaum noch. Meine jüngste Videoaufnahme > einer Fernsehsendung dürfte 5 Jahre alt sein. > > Aber von früher aus der "guten alten Zeit" so ab 1985 habe ich doch > noch ca. 50 bis 60 Kassetten voll guter Spielfilme. Die würde ich > gerne teilweise aufheben. Bevor die Qualität ganz weg ist und ich > keinen Abspieler mehr habe. > > Also suche ich nun einen günstigen brauchbaren Konverter. Muss nix > Profimäßiges sein!
Ich habe ein Plextor-Teil (;ConvertX ConvertX PX-M402U, wimre, den gibt's =
aber nicht mehr, dafür gibt's den PX-TV402U). Tuts hervorragend, habe aber nur Erfahrung mit dem Pinguin.
> Bei Ebay habe ich schon eine Menge ab ca. 20 EUR gefunden. Bloß > welcher taugt wenigstens etwas? > > Wichtig: > > Anschluss an den PC nur per USB - also kein separater Ton.
Yepp.
> Und Eingangsseitig für "normales" altes SCART-Signal, welches ich dan= n > notfalls auf CINCH oder andere Stecker umsetze.
Yepp, Cinch/S-Video.
> Und wenn schon, dann soll das Ding natürlich auch neue Sachen vom > SAT-Receiver (;SCART-Ausgang) verarbeiten können. Aber das dürfte ja=
> kein Problem sein. > > Laufen soll die Videosoftware, die möglichst dabei bzw. nötig ist, > unter XP. Wobei ich auch ein Teil ohne mitgelieferte Software nehme > das mit anderer Freeware funktioniert. Ich brauche keine besondern > Trickmöglichkeiten. Nur Anfang und Ende muss ich zuschneiden können= . > Und eventuell Werbung raus. "Bildbearbeitung" ist schön wenn es geht.=
> Muss aber nicht sein.
Wie gesagt, ich nutze das Teil unter Linux und bin voll zufrieden.
-- These are my personal views and not those of Fujitsu Siemens Computers! Josef Möllers (;Pinguinpfleger bei FSC) If failure had no penalty success would not be a prize (;T. Pratchett) Company Details: http://www.fujitsu-siemens.com/imprint.html
Antwort von Martin Brunner:
Wolfgang Gerber schrieb:
>> Keiner von denen ;-) > >wirklich? Was ist denn da hauptsächlich auszusetzen?
Ich hab den TV-PVR, der hat auch einen Hardware-MPEG4-encoder, allerdings auch wieder so ein komisches Format von Microsoft. Dann ruckelt er bei schnellere Filmsequenzen gern und spinnt beim Laptop wenn man ihn über USB-Erweiterungskarten betreibt (;braucht wohl zu viel Strom). Aber generell ist das Aufnehmen nicht so schwer, denn solche Geräte mit Hardware-Encoder haben den Vorteil daß Bild und Ton nicht auseinanderlaufen, womit man sich sonst bald mal herumärgern kann.
Das Plextor Gerät mit DivX soll nicht so schlecht sein, vor allem ist DivX auch ein Format das viele DVD-Player können.
Aber trotzdem eine Sache die mich stört: Man kann bei beiden nicht den Bildausschnitt für die Aufnahme festlegen. Das ist deswegen lästig = weil ja bei einigen Filmen schwarze Streifen oben und unten sind, und bei Aufnahmen von Videokassetten nicht selten ein etwas verwackelter Streifen ganz oben oder unten am Rand stört. Um diesen wegzuschneiden müßte man das Video dann nochmal rendern. Gibt es denn wirklich keine Geräte bzw. Software bei denen man den Ausschnitt schon bei der = Aufnahme festlegen kann?
Antwort von Wilko Finke:
Volker Schauff schrieb: [...] > USB-500 V10 empfohlen. Aktueller Ramsch-Preis bei Pearl: Schlappe 39,90 > Euro. [...] > Die Box liefe aber auch mit Virtualdub, zeichnet damit aber > unkomprimiert auf (;20MB/s! bei YUV 4:2:2 , über 30MB/s bei YUV 4:4:4 oder > RGB , was aber keine Vorteile mehr bringt). Ideal für Qualitätsfreaks, > aber die Datenmengen sind im Alltag doch sehr heftig.
Kaum zu glauben. Hast du damit schon mal Blue- o. Greenscreen Aufnahmen per Betacam SP o.ä. digitalisiert? Schätze mal einen TBC hat die nicht. :)
Ist die Box wirklich so gut, dann kaufe ich die direkt. :)
Viele Grüße
Wilko
Antwort von Volker Schauff:
Wilko Finke schrieb:
> Kaum zu glauben. Hast du damit schon mal Blue- o. Greenscreen Aufnahmen > per Betacam SP o.ä. digitalisiert? Schätze mal einen TBC hat die nicht. > :)
Betacam SP hab ich als Privatperson nicht zu bieten. Zumindest noch nicht, man musste ja sparsam sein als Student. VHS/S-VHS, Betamax, Video2000 oder Laserdisc könnte ich derzeit anbieten. Also alles Formate, die Bild Analog/Composite (;LD) oder noch schlimmer Analog/Colour Under (;der Rest) speichern.
Allerdings muss ich sagen, wenn du Betacam SP als Quelle hast, greif lieber zu einem alten Liquid Pro (;z.B. Version 5) inkl. Pro-Box. Gebrauchtpreise sollten im Bereich 200-300 Euro liegen, wenn inzwischen nicht sogar billiger (;ich denke mal Liquid 5 als Software hat eh keinen Wert mehr, aber die Pro-Box ist gut und wird auch beim aktuellen Liquid noch unverändert genutzt). Ebenfalls uncompressed, aber immerhin mit YUV-Eingängen. Spätestens damit bist du Top in Form, auch für Chroma-Keying aus Beta-SP Quellen.
TBC haben allerdings beide nicht, auch keine anderen Krankheitserreger ;-) (;Sorry, der Spruch musste jetzt einfach sein, nach meinen Erfahrungen mit dem ADVC-300 halte ich Consumer-TBCs tatsächlich eher für eine Krankheit).
> Ist die Box wirklich so gut, dann kaufe ich die direkt. :)
Gut kommt drauf an wofür. Für Consumermedien und die durchschnittlichen Qualitätsansprüche mehr als gut (;bewährte Pinnacle-Qualität dank Pearl und Auslaufmodell zum Grabbee-Preis, dazu noch echtes YUV 4:2:2 Uncompressed ohne DV-Subsamplingartefakte, die jeder der deutlich teureren DV-Wandler und DV-Camcorder hat und die einem den Spaß am Chroma-Keying deutilch vermiesen können). Im Vergleich zu wirklichen Profi-Marken wie Snell&Wilcox fällt allerdings schon deutlich auf, wie stark gerade der Composite-Decoder unterlegen ist.
Für Quellen mit YUV-Ausgang wie Betacam würde ich allerdings eher in Richtung Pinnacle/Avid Pro-Box, oder noch besser Blackmagic Decklink plus YUV-SDI-Encoder und SDI-Audio-Embedder (;z.B. von Aja), Blackmagic Decklink SP/Decklink Extreme/Decklink Multibridge oder Blackmagic Intensity Pro gehen. Kostet dann allerdings auch ein vielfaches der Pinnacle-Lösung (;wobei eine gebrauchte Pro-Box samt Liquid oder eine Intensity Pro preislich noch sehr human sind).
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Lazlo Lebrun:
Volker Schauff wrote:
> Ich hab hier in der Newsgroup in der letzten Zeit die Pinnacle Studio > USB-500 V10 empfohlen. Aktueller Ramsch-Preis bei Pearl: Schlappe 39,90= > Euro. > > Ich hab mir das Ding selbst mal zum Ausprobieren geholt und muss sagen,= > für meine Quick&Dirty Aufnahmen (;die guten gehen durch einen Wandler = von > Snell&Wilcox, das heißt die Messlatte liegt verdammt hoch) ist das Di= ng > perfekt. Die Qualität schlägt sogar jeden DV-Wandler für mehrere = hundert > Euro (;auch den Canopus ADVC-110, mein alter Quick&Dirty Helfer), da die= > USB-500 unkomprimiert aufzeichnet und somit das bei DV sehr schlecht > umgesetzte 4:2:0 Farbsampling wegfällt. > Welche Hardware, die bereits komprimiert, könntest du empfehlen? Ich habe eine USB-TV-Karte, die wenn man eine Aufnahme in 800*600 machen =
will , sowohl die USB Schnittstelle, als auch der 1200MHz DualCore Notebook überfordert.
Laszlo
Antwort von Wolfgang Gerber:
Volker Schauff schrieb:
:-)
Danke für die ganzen Tips. Mal sehen - werde mir mal 2 bis 3 solcher teile bestellen und dann am besten ausprobieren was bei mir am besten rauskommt. Meine Ansprüche sind ja nicht sehr hoch. Hauptsache nicht schlechter als meine alten VHS.
Gruss Wolfgang
-- Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.
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