| Hohe Temperatur bei DVBt-Antennen?
Frage von Tom M.:
Heiko Nocon schrieb: > Tom M. wrote: > >> Ist das normal, daß die so warm werden, oder deutet das eventuell auf >> einen Defekt hin? > > Nicht notwendigerweise, wenn es natürlich auch nicht unmöglich ist, daß > tatsächlich ein Defekt vorliegt. > > Ich tippe aber einfach mal auf ein katastrophal mieses Billich-Design. [...]
Das Ding hat ja nur ein Plastikgehäuse, hab nun knapp 44°C an der wärmsten Stelle gemessen. Seltsamerweise erwärmt sich nur die eine Seite so stark, die andere ist relativ kühl. Wenn ich sie mit dem Drehrad abstelle, so daß das LED ausgeht, wird sie aber auch nicht kühler, sondern bleibt bei diesen etwa 44°C an besagter Stelle.
Gruß, Tom
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Antwort von Timo Güttler:
Hallo!
Tom M. schrieb:
>>> Ist das normal, daß die so warm werden, oder deutet das eventuell auf >>> einen Defekt hin? >> >> Nicht notwendigerweise, wenn es natürlich auch nicht unmöglich ist, daß >> tatsächlich ein Defekt vorliegt. >> >> Ich tippe aber einfach mal auf ein katastrophal mieses Billich-Design. >> [...] > > Das Ding hat ja nur ein Plastikgehäuse, hab nun knapp 44°C an der > wärmsten Stelle gemessen. Seltsamerweise erwärmt sich nur die eine Seite > so stark, die andere ist relativ kühl. > Wenn ich sie mit dem Drehrad abstelle, so daß das LED ausgeht, wird sie > aber auch nicht kühler, sondern bleibt bei diesen etwa 44°C an besagter > Stelle. > Da sitzt dann höchstwahrscheinlich ein Billigst-Schaltnetzteil drin und an der Stelle an der das Gehäuse so heiß ist, sitzt ein Kühlkörper. Leider werden solche Billigteile immer wieder gerne in "günstigen" UE-Geräten verbaut. Erzeugen die für das Schaltnetzteil nötige Grundlast selbst und ausgeschaltet wird sowieso nur sekundär - also hinter dem Netzteil - das bleibt nämlich dauernd am Strom, da Schalter für Niederspannung eben billiger sind. Vermutlich zieht das Teil im Betrieb nur unwesentlich mehr Strom als "ausgeschaltet" - selbst ein 46dB starker VHF/UHF-Verstärker verbraucht normalerweise nur sehr wenig Strom. Den Löwenanteil verheizt das NT dank miesem Wirkungsgrad selbst. Die hohe Temperatur *kann* also durchaus normal sein. Lange leben sollen die Geräte ja sowieso nicht ;-)
Gruß, Timo
Antwort von Tom M.:
Hallo,
Timo Güttler schrieb:
> Da sitzt dann höchstwahrscheinlich ein Billigst-Schaltnetzteil drin und > an der Stelle an der das Gehäuse so heiß ist, sitzt ein Kühlkörper.
Das klingt logisch, vorhin bin ich selbst auch auf diese Idee gekommen. Allerdings hoffte ich mit der Antenne ein hochwertiges Produkt erworben zu haben, immerhin war sie das teuerste was ich dort im Laden gefunden habe und so wenig Auswahl hatten die nicht. Der Preis sagt zwar noch nicht zwingend etwas über die Qualität aus, das ist mir schon klar, aber das es sich um ein gutes Gerät handelt nehme ich dennoch mal an. Immerhin klappt das mit dem DVBt-Fernsehen wirklich nicht schlecht, mit der mitgelieferten Stabantenne war es dagegen eine Katastrophe.
> Leider werden solche Billigteile immer wieder gerne in "günstigen" > UE-Geräten verbaut. Erzeugen die für das Schaltnetzteil nötige Grundlast > selbst und ausgeschaltet wird sowieso nur sekundär - also hinter dem > Netzteil - das bleibt nämlich dauernd am Strom, da Schalter für > Niederspannung eben billiger sind. Vermutlich zieht das Teil im Betrieb > nur unwesentlich mehr Strom als "ausgeschaltet" - selbst ein 46dB > starker VHF/UHF-Verstärker verbraucht normalerweise nur sehr wenig > Strom. Den Löwenanteil verheizt das NT dank miesem Wirkungsgrad selbst.
Ich hab jetzt eine abschaltbare Steckdose zwischengeschaltet, so kann ich bei Bedarf die Antenne abschalten, ohne auch auf die anderen Geräte an der Mehrfachsteckdose verzichten zu müssen.
> Die hohe Temperatur *kann* also durchaus normal sein. Lange leben sollen > die Geräte ja sowieso nicht ;-)
Tja, ein paar Jahre hoffe ich dennoch, oder zumindest so lange, bis ich eine bessere Lösung gefunden habe. Das Ding hat immerhin knapp 40 Euro gekostet. Analog Kabel konnte mich mit dem TV-Stick hier nicht überzeugen, viele Sender waren verschneit und die Qualität nur in wenigen Kanälen mit der von DVBt vergleichbar. Auch bekomme ich jetzt sofort nach dem Kanalwechsel angezeigt, welche Sendung gerade läuft, das find ich schon super. :) Insgesamt hab ich 20 Programme, die alle mit guter Qualität laufen, Störungen waren bisher eher die Ausnahme. Selten waren mal Teile des Bildes mit Karos durchsetzt und der Ton zwischte. Aber nur in wenigen Programmen und auch da nur selten.
Gruß, Tom
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Antwort von Frank Hartwig:
Tom M. schrieb:
> Insgesamt hab ich 20 Programme, die alle mit guter Qualität laufen, > Störungen waren bisher eher die Ausnahme. Selten waren mal Teile des > Bildes mit Karos durchsetzt und der Ton zwischte. Aber nur in wenigen > Programmen und auch da nur selten.
Versuch mal folgendes:
Ersetz das Antennenkabel durch ein vernünftig geschirmtes Antennenkabel. Ich habe einfach Antennenleitung genommen und ein Stecker- Kupplungsset gekauft und angebaut.
Danach habe ich dann den Verstärker, den ich glaubte haben zu müssen, wieder zurückgegeben. Der Empfang ist nun *deutlich* besser.
Ich weiß auch nicht, warum es so schwer ist, gute vorkonfektionierte Antennenanschlußkabel zu bekommen.
Gruß Frank
Antwort von Tom M.:
Frank Hartwig schrieb: > Tom M. schrieb: > >> Insgesamt hab ich 20 Programme, die alle mit guter Qualität laufen, >> Störungen waren bisher eher die Ausnahme. Selten waren mal Teile des >> Bildes mit Karos durchsetzt und der Ton zwischte. Aber nur in wenigen >> Programmen und auch da nur selten. > > Versuch mal folgendes: > > Ersetz das Antennenkabel durch ein vernünftig geschirmtes Antennenkabel. > Ich habe einfach Antennenleitung genommen und ein Stecker- Kupplungsset > gekauft und angebaut.
Selbst gelötet? An sowas traue ich mich nicht ran, allein schon wegen der EMV.
> Danach habe ich dann den Verstärker, den ich glaubte haben zu müssen, > wieder zurückgegeben. Der Empfang ist nun *deutlich* besser. > > Ich weiß auch nicht, warum es so schwer ist, gute vorkonfektionierte > Antennenanschlußkabel zu bekommen.
Kann ich nichts zu sagen, hab gerade wieder ein 5m Kabel gekauft. Eigentlich hab ich da nur eine Sorte Kabel gesehen.
Bei analog Kabel hatte ich viele Sender total verschneit und nur wenige mit Topqualität, mit DVBt hab ich eine deutlich bessere Qualität und keinen Schnee im Bild, dafür jedoch manchmal die Karobildung und Balken im Bild, selten mal zwischende Soundaussetzer. Das betrifft aber nur manche Kanäle und tritt auch eher selten auf, bleibt aber als leichter Nachteil. Außerdem vermisse ich einige Sender, die ich mit DVBt nicht finde oder die einfach nicht laufen, z.B. n-tv und arte.
Gruß, Tom
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Antwort von Frank Hartwig:
Tom M. schrieb: > Frank Hartwig schrieb:
>> Ersetz das Antennenkabel durch ein vernünftig geschirmtes >> Antennenkabel. Ich habe einfach Antennenleitung genommen und ein >> Stecker- Kupplungsset gekauft und angebaut. > > Selbst gelötet? > An sowas traue ich mich nicht ran, allein schon wegen der EMV.
Nix löten, schrauben. Kabel auf gewünschte Länge schneiden, beidseitig äußeren Kabelmantel ca. 1,5 cm entfernen, Abschirmung umschlagen, noch mal ca. 0,7 cm Isolierung entfernen, Stecker bzw. Kupplung montieren. Meist ist auf den Verpackungen auch eine Montageanleitung.
>> Ich weiß auch nicht, warum es so schwer ist, gute vorkonfektionierte >> Antennenanschlußkabel zu bekommen. > > Kann ich nichts zu sagen, hab gerade wieder ein 5m Kabel gekauft.
Und genau da ist vermutlich Dein Problem.
> Eigentlich hab ich da nur eine Sorte Kabel gesehen.
Ebendt. Ich habe auch immer nur eine Sorte Kabel gefunden und die sind nun mal nicht vernünftig geschirmt. Selber bauen ist der Tip des örtlichen Fernseh- und Rundfunkmechanikers.
> Bei analog Kabel hatte ich viele Sender total verschneit und nur wenige > mit Topqualität, mit DVBt hab ich eine deutlich bessere Qualität und > keinen Schnee im Bild, dafür jedoch manchmal die Karobildung und Balken > im Bild, selten mal zwischende Soundaussetzer. Das betrifft aber nur > manche Kanäle und tritt auch eher selten auf, bleibt aber als leichter > Nachteil.
Genau die Fehler, die bei mir auftaten und die darauf hinweisen, daß Störungen über die Antennenleitung ins System geraten.
> Außerdem vermisse ich einige Sender, die ich mit DVBt nicht > finde oder die einfach nicht laufen, z.B. n-tv und arte.
Läuft hier (;Bremen, Bremerhaven, Oldenburg). Ich kann näturlich nicht über die Einspeisung in Deiner Region sagen.
Probieren geht über studieren. Und da Dein Antennenverstärker sogar heiß wird, und wenn Du aufgrund der vorgeschlagenen Maßnahmen auf ihn verzichten kannst, hast Du die paar Euro schnell wieder raus durch Stromeinsparung.
Gruß Frank
Antwort von Tom M.:
Frank Hartwig schrieb:
> Nix löten, schrauben. Kabel auf gewünschte Länge schneiden, beidseitig > äußeren Kabelmantel ca. 1,5 cm entfernen, Abschirmung umschlagen, noch > mal ca. 0,7 cm Isolierung entfernen, Stecker bzw. Kupplung montieren. > Meist ist auf den Verpackungen auch eine Montageanleitung.
Aber sowas muß man doch auch fertig irgendwo bekommen, oder nicht?
> Und genau da ist vermutlich Dein Problem.
Die Probleme wurden noch schlimmer, aktuell läuft bei mir nur noch etwa die Hälfte aller Programme problemlos. Probleme gibts bei mir z.B. relativ oft bei: N24, SAT1, Kabel1. Überhaupt nicht funktionieren tun bei mir zur Zeit : n-tv und Arte. Einige andere Sender haben manchmal eine eher lausige Qualität. Oft habe ich kurzzeitig extreme Grobpixligkeit und farbige Balken und Karos im Bild, Bewegungen ruckeln und der Ton zischt dann so, daß ich nichts mehr verstehen kann, manchmal geht es etwas später aber wieder besser, ohne das ich was verändert habe. Die Ausrichtung der etwa 1m langen Teleskopantennen bringt bei mir nicht viel, und die Ausrichtung des Rings auch nicht. Was die Position der Antenne betrifft, ich kann sie nunmal nicht überall hinstellen, sie steht jetzt auf dem Schreibtisch etwa 30 cm neben dem TFT und vor Funkuhr und einem kleinen Lautsprecher. Bis zur Außenwand mit Fenster sinds etwa 2,5m. Hinter dem Antennefuß ist in etwa 20cm Abstand eine Innenwand. Ist die Position schlecht?
Außerdem ist das Antennenkabel etwas gewirrt, weil es mit dem Verlängerungsstück auf 6m Länge kommt. Es liebt direkt neben den Stromkabeln der Geräte und Netzgeräten, kann das Störungen induzieren?
Würde sowas mit einem sehr hochwertigen Kabel mit Sicherheit die Probleme lösen?
Gruß, Tom
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Antwort von Frank Hartwig:
Tom M. schrieb: > Frank Hartwig schrieb: > >> Nix löten, schrauben. Kabel auf gewünschte Länge schneiden, beidseitig >> äußeren Kabelmantel ca. 1,5 cm entfernen, Abschirmung umschlagen, noch >> mal ca. 0,7 cm Isolierung entfernen, Stecker bzw. Kupplung montieren. >> Meist ist auf den Verpackungen auch eine Montageanleitung. > > Aber sowas muß man doch auch fertig irgendwo bekommen, oder nicht?
Ich habe sowas fertig konfektioniert nicht im Blöd-Markt-Bereich und auch nicht im Fachhandel bekommen. Dort kam dann der Tip mit selber machen. Er hätte mir das natürlich auch gebaut, wäre aber teurer gekommen und ich hatte in meiner Bastelkiste noch das meiste.
>> Und genau da ist vermutlich Dein Problem.
>[...einiges zu weiteren Problemen und Standort der Antenne...]
> Ist die Position schlecht?
Läßt sich von hier aus nicht beurteilen.
> Außerdem ist das Antennenkabel etwas gewirrt, weil es mit dem > Verlängerungsstück auf 6m Länge kommt. Es liebt direkt neben den > Stromkabeln der Geräte und Netzgeräten, kann das Störungen induzieren?
Das klingt nicht gut, muß aber nichts heißen. Antenne ist mir irgendwie ncht wissenschaftlich genug. Da kann man vieles rechnen und beachten und hinterher bringt eine verbogenen Kuchengabel den besseren Empfang :-).
> Würde sowas mit einem sehr hochwertigen Kabel mit Sicherheit die > Probleme lösen?
Sicher ist da nichts, aber der Versuch kostet ca. 8,- € Material und selbst für ungeübte nur max. 1/2 h Arbeitszeit.
Ich würde übrigens Antennewinkelstecker und -kupplung nehmen, sofern sie sich problemlos stecken lassen, gerade Stekcer und Kupplungen machten oft Probleme mit dem dauerhaften Sitz der leitung im Stecker. Vielleicht habe ich aber auch nur Billigmaterial genommen.
Gruß Frank
Antwort von Ralf Handel:
"Tom M." schrieb im Newsbeitrag
> Ist die Position schlecht?
ausprobieren. ich bekomme hier indoor den sender kreuzberg, der ist luftlinie 50km entfernt und knapp unter horizont.
ich hab in der wohnung alle sender mit der mitgelieferten antenne des usb-sticks. allerdings entscheiden da 10cm über sehen oder nicht sehen. die empfangsfeldstärke schwankt da zwischen 75% bis 0%. also immer feste probieren wo die beste antennenposition ist. auch kippen, sprich verändern der antennenebene wirkt sich stark aus.
CU Ralf
Antwort von Tom M.:
Ralf Handel schrieb: > "Tom M." schrieb im Newsbeitrag > > > >> Ist die Position schlecht? > > ausprobieren. ich bekomme hier indoor den sender kreuzberg, der ist > luftlinie 50km entfernt und knapp unter horizont. > > ich hab in der wohnung alle sender mit der mitgelieferten antenne des > usb-sticks. > allerdings entscheiden da 10cm über sehen oder nicht sehen. > die empfangsfeldstärke schwankt da zwischen 75% bis 0%. > also immer feste probieren wo die beste antennenposition ist. > auch kippen, sprich verändern der antennenebene wirkt sich stark aus.
Es ist echt zum verrückt werden, ich habe nichts geändert und nun gehen die besagten Programme wieder ohne sichtbare Störungen. Aber wenn ich mal etwas sehen will, dann hab ich mit Pech wieder Störungen, irgendwie glaube ich nicht, daß ich mich mit DVBt auf längere Sicht anfreunden kann.
Gruß, Tom
-- Achtung! eMails werden automatisch und damit ungelesen gelöscht, daher bitte nur in der Newsgroup antworten!
Antwort von Ralf Handel:
"Tom M." schrieb im Newsbeitrag
> Es ist echt zum verrückt werden, ich habe nichts geändert und nun gehen > die besagten Programme wieder ohne sichtbare Störungen. > Aber wenn ich mal etwas sehen will, dann hab ich mit Pech wieder > Störungen, irgendwie glaube ich nicht, daß ich mich mit DVBt auf längere > Sicht anfreunden kann.
naja, es gibt ein leben ausserhalb deiner wohnung. wetter, wolken, luftfeuchte, schon der nachbar der seine 150kg durch die wohnung schiebt kann sich da negativ auswirken. wenn ich fotos vom ICE mache lass ich das autoradio auf langwelle, da hörste den zug mit 30-45sek. vorlauf kommen :-)
soll heissen: wenn deine empfangslage an der grenze ist geben schon geringste ursachen ne grosse wirkung ab... ich wunder mich ja auch mittelmässig das ich in der wohnung mit dem winzantennchen überhaupt was krieg...
CU Ralf
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