| HPX 370 externe Audio Workflow
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Frage von aight8:
Ich verstehe nicht ganz wie die Audio Lösung mit einem externen Recorder funktionieren würde. Der Kameramann und der Tonmann sind auch bei einem Recorder mit einem Kabel für den Timecode verbunden. Nun 1. werden die Audiofiles beim Recorder equalent der Aufnahmedauer der Kamera erzeugt? 2. Wie aufwändig ist diese Methode in der Post bei 10-20 Stunden Filmmaterial? Da wird doch in der Post ein zusätzlicher Produktionsscheitt benötigt um das Video mit den 4 separaten Kanälen zusammenzuführen nicht wahr?
Danke für die Aufklärung :)
Antwort von Jott:
Die Kamera hat doch selber vier Tonkanäle, oder? Wozu sich Streß mit externer Aufzeichnung machen?
Antwort von aight8:
Damit ein Tonmann auspegeln kann für eine Reportage der gleichzeitig eine Tonangel bedient.
Für die 3 Lavaliere bräuchte ich noch ein Wireless Reveiver weil dem HPX nur noch 2 XLR Anschlüsse bleiben wenn ich ein Richtmikrofon verwende. Und die 2 Sennheiser Reveiver würden einen Portabrace vorausetzen.
Also schlussentlich soll ein Workflow mit 3 Lavalier, 1 Tonangel und einem On-Camera Richtmikrofon gegeben sein.
Antwort von rush:
Das Thema haben wir doch nun schon einige Male durchgenommen aight8 ;)
Gib deinem Tonmann einen Mischer mit 4 Kanälen in die Hand, da pappste dann deine 3 Lav's dran und die Angel. Das Summensignal feuerst du in die Kamera auf eine Spur (;Spur1), die andere Kameaspur wird die Atmo (;Spur 2). Auf Spur 3-4 der Kamera machst du jeweils das Backup von Spur 1 und Spur 2.
Das wäre die einfachste Variante und dein Tonmann ist abgesehen vom Kabel zur Kamera unabhängig. Soll der auch noch kabellos arbeiten, bekommt er auch noch eine Funkstrecke die zur Kamera geht.
Als Kontroll-Monitoring könnte man zudem noch einen simplen Funkkopfhörer in den Klinkenausgang der Kamera stöpseln... quasi als "Hinterbandkontrolle" - den du dann aufsetzt oder der Regisseur oder wer auch immer. Kommt der Ton da an - issa zumindest auf der Kamera ;)
Und als Reserve kann er dann ja an den zweiten Ausgang des Mischers noch einen kleinen Mini-Recorder anschließen - für den Fall das die Strecke zur Kamera mal abschmiert oder dergleichen.
Benötigst du für den Schnitt dagegen alle Spuren seperat, dann solltest du auf Mehrspurrecorder ausweichen die hier teilweise schon erwähnt wurden von B.DeKid und Co...
Antwort von aight8:
Ich weiss bei der Voränger Diskussion wollte ich mich mal generell abwägen ob ich in einen Fieldmixer oder Mehrkanal Recorder verwenden soll für meine Reportagen. Ich habe mich einfachheitshalber für den Fieldmixer entschieden mit dem Gedanken das sich dann schon ein guter Tonmensch finden lässt.
Mich hat es eben noch interessiert wie die Lösung mit dem Fieldrecorder abläuft, vorallem wie aufwändig synchronisation mittels Timecode ist.
Gibt es Bücher oder Seiten über das Handwerk des Tonmenschen? Ich möchte das noch lernen, wie man mit einem Fieldmixer richtig umgeht. Wann welchen Kanal pegelt. Angel/Lavalier. Klingt jetzt banal, steckt jedoch sicher mehr dahinter.
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