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HDV - Ja oder NEin?




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Frage von opopanax:


Liebe Forum Mitglieder!

Ich möchte mir eine neuen Digital Videocamera zulegen (;ca. 1.000 €). Ich wäre jedoch auch bereit für die Sony HDVHDV im Glossar erklärt 1.500 € auszugeben, wenn ich mis sicher wäre, dass

a) in Kürze nichts besseres (;und billigeres) nachkommt
b) die Technik ausgereift ist (;ich daher nicht Versuchskaninchen spiele)
c) HDVHDV im Glossar erklärt tatsächlich die Zukunft ist

Ihr würdet mir sehr helfen, wenn Ihr Eure Meinung kurz postet.

Vielen Dank




Antwort von Peter S.:

Meine Meinung: Der Standard ist noch nicht hinreichend spezifiziert. Kauft man jetzt teures Equipement, ist es womöglich in einem Jahr nicht mehr zu verwenden. Die Bearbeitungsmöglichkeiten sind auch noch problematisch. Kaum ein Endverbraucher hat ein Anzeigegerät dafür. Also momentan eine unvernüftige Investition.
MFG Peter



Antwort von PhotoFreak:

Die HDR-HC1E von Sony ist voll abwärtskompatibel und von der Hardware betrachtet sehr gut. Also ich würde durchaus eine Kaufempfehlung abgeben, ich hab mir die kamera selber zugelegt, sie filmt DV und HDVHDV im Glossar erklärt, kann HDVHDV im Glossar erklärt als DV-Format ausgeben (;d.h. man braucht kein HD-taugliches TV-Gerät o.ä.). Und der Standard ist sehr wohl spezifiziert, die Kamera entspricht exakt der Norm für HDTV.



Antwort von Bruno Peter:

Quote:
...man braucht kein HD-taugliches TV-Gerät ...


Wenn man einen HDV-Camcorder kauft, dann will man letztendlich auch HDVHDV im Glossar erklärt sehen. Also muss man sich ein Full-HD-Panel kaufen und für eine adäquate Schnittmöglichkeit sorgen. Ich schaue mir gerade verschiedene HDV-Videos mit Hilfe meines Netzwerkplayers direkt von der Festplatte aus an und das geht sehr gut. Wer weiter nur auf einem PAL-TV gucken will, der braucht keinen HDV-Camcorder.



Antwort von wolfgang:

Die Standards sind nicht das Problem - die sind für 1080 50i natürlich spezifiziert. Und entgegen vielen Aussagen liefert eine HC1 auch durchaus vernünftiges Material, wenn man damit umgehen kann. Das Problem ist halt, dass gerade viele Einsteiger entsetzt sind, wenn sie enorm schnell schwenken, und dann das Material ohne gutem deinterlacing auf einem Sichtgerät ansehen. Hier bereitet halt das "i" in 1080i vielen Usern Probleme - und gerade angesichts der mehr und mehr kommenden Ausgabegeräte Plasma, LCD und Beamer ist das "i" eigentlich eher absurd.

Was kommen wird, das ist natürlich eine Weiterentwicklung im Camcorder-Bereich. Wenn mehr und mehr Camcorder-Hersteller gleich auf Platten oder P2 chips aufzeichnen - und Panasonic und JVC gehen offenbar diese Wege - dann könnten Aufzeichnungsformate mit höheren Datenraten möglich werden. Das ist nur teilweise Zukunftsmusik: die HVX200 kommt ja im Q1/06 in den Handel, ist aber eine gänzlich andere Preisklasse.

Weiter weg liegen angekündigte Geräte, wonach etwa Panasonic auf der IFA echte HD-Camcorder als 3-chiper für Anfang 2007 angekündigt hat (;Quelle: computervideo 06/2005). Diese Geräte könnten auch in mpeg4 aufzeichnen - aber entschieden ist das vermutlich noch nicht - weil mpeg4 noch schwerer schneidbar als m2t Datein.

Was gegenwärtig noch fehlt, sind vor allem die Camcorder, die in 720p filmen. Hier hat gerade JVC außer der HD100/HD101 im Pal-Raum noch nichts in den Handel gebracht, im NTSCNTSC im Glossar erklärt Raum schaut das anders aus.

Was auch noch fehlt, sind die DVD-standalones in HD-Qualität - aber die werden wohl 2006 ausreichend kommen.

Richtig ist sicherlich, dass viele Endverbraucher noch gar nicht die HD-ready Sichtgeräte haben. Dass kann dann wesentlich sein, wenn man etwa das Material verkaufen will (;etwa als Hochzeitsfilmer). Filmt man aber etwa für den Eigenbedarf, muss man halt selbst entscheiden, ob einem die eigenen Aufnahmen heute schon die hohe Auflösung wert ist.

Ich selbst filme zur Zeit mit der JVC PD1 - einem Zwischenformat zu HDVHDV im Glossar erklärt, welches progressiv ist. Und ich bin von der Güte des progressiven Materials auf meinem Plasma schwer begeistert.

Wer also heute wertvolles Material vor die Linse bekommt - etwa von einer tollen Reise - der sollte sich m.E. ernsthaft überlegen, ob er nicht auf HDVHDV im Glossar erklärt umsteigen will. Im Videotreffpunkt gibt es zahllose User, die mit der HC1 oder FX1 heute schon durchaus zufrieden sind.



Antwort von Markus:

""Gast"" wrote:
Die HDR-HC1E [...] entspricht exakt der Norm für HDTV.

HDTV ist eine professionelle HD-Spezifikation, HDVHDV im Glossar erklärt ein Consumer-Videoformat. Bei 720p ist die Auflösung bei HDTV und HDVHDV im Glossar erklärt gleich (;1280×720), bei 1080i (;-> Sony-Camcorder) ist sie geringer (;1440×1080 bei HDVHDV im Glossar erklärt, 1920×1080 bei HDTV).

Mehr dazu:
Movie-College: Der neue Standard



Antwort von Martin:

Die Zukunft des Fernsehens ist hochauflösend. Folgende Fragen würde ich mir stellen:

1. Wenn ich heute filme, will ich das Material in 5-10 Jahren, wenn alle in HD filmen, nicht mehr anschauen und/oder bearbeiten?
2. Werde ich in den nächsten Jahren definitiv nicht über ein HD-Anzeigegerät verfügen und keine HD-Aufnahmen weitergeben wollen?
3. Was sind die echten Mehrkosten, die ich für die HD-Funktion der Kamera bezahle - sprich: was wäre mir die Kamera als reine DV-Kamera wert? Bin ich nicht bereit, den eventuellen Aufpreis zu bezahlen?

Wenn ich dann allen 3 Suggestivfragen zustimme, suche ich mir ein reines DV-Gerät. Bei Zweifeln an auch nur einer Frage würde ich zur HD-Kamera greifen.

Gruß
Martin
[list][/list:u:547887893c]



Antwort von wolfgang:

So sehr ich Martin im Grundsatz ja sogar zustimme - man sollte aber nicht die Kosten übersehen, die auch mit der weiteren HDV-Bearbeitung verbunden sind:

- ein hochwertiges Schnittprogramm, welches den HDV-Schnitt kann. Und zwar wirklich gut kann. Es gibt zur Zeit einige billige Lösungen, mit denen man nicht wirklich froh werden dürfte. Wirklich gut sind halt nur Produkte wie Adobe Premiere Pro + Cineform PluginPlugin im Glossar erklärt, Edius 3.6, Vegas 6 mit Cineform - auch von LE hört man Gutes. Dann ist aber ziemlich Schluß - der MSP8 etwa hat noch ziemliche Mängel beim Capturen des Materials, wie ich aus eigenen Tests weiß. Und auf der Apple Seite kann ich es zu wenig beurteilen.

- einen entsprechend schnellen PC, gegebenenfalls mit eigener Hardware Karte. Es geht grundsätzlich natürlich auch ohne einer Canopus Edius NX, aber damit gehts sicherlich besser. Der PC sollte aber entsprechend schnell und leistungsstark sein - unter 3 Ghz sollte man gar nicht anfangen.

- Wirklich gut - für den Profieinsatz - gehts halt dann mit Hardware-Karten, die genannte NX mit HDV-Kit plus einem HD-Monitor zur Besichtigung des Materials. Die erfordert dann aber im Regelfall einen neuen PC - keine Frage. Und das ist rasch viel teurer, als nur die HC1 alleine.

Aber sich bitte nicht abschrecken lassen - für Hobbyzwecke gehts auch nur mit der Softwareversion von Edius oder Vegas, und einem 3.2 Ghz P4, und auch ohne Hardwarekarte. So fahre ich zur Zeit, und ich habe schon einige Filmchen auch in 1080i wie auch 720p geschnitten. Das geht durchaus.

Und natürlich auch nicht übersehen, dass eben weitere Geräte kommen - die bereits erwähnte Panasonic HVX200, aber die kostet locker alleine 9000 Euro. Und bei der geht der Schnitt ohne entsprechende codecs gar nicht mehr.



Antwort von Martin:

"wolfgang" wrote:
So sehr ich Martin im Grundsatz ja sogar zustimme - man sollte aber nicht die Kosten übersehen, die auch mit der weiteren HDV-Bearbeitung verbunden sind:

- ein hochwertiges Schnittprogramm, welches den HDV-Schnitt kann.


Das ist zwar richtig, aber nicht wirklich relevant. Es geht ja darum, das Rohmaterial in HD zu haben. Man verbaut sich nichts, wenn man heute in HDVHDV im Glossar erklärt filmt, aber die Konvertierfunktion der HC1 nutzt, um heute in DV zu bearbeiten. In ein, zwei Jahren gibt es mit Sicherheit HD-Schnittprogramme, die sich preislich nicht mehr von den DV-Kollegen unterscheiden. Damit kann dann das heutige Material erneut bearbeitet werden - dann in HD.

Quote:

Und natürlich auch nicht übersehen, dass eben weitere Geräte kommen - die bereits erwähnte Panasonic HVX200, aber die kostet locker alleine 9000 Euro. Und bei der geht der Schnitt ohne entsprechende codecs gar nicht mehr.


Naja, wer immer befürchtet, dass bald neuere, bessere, billigere Geräte kommen und deshalb heute nicht kauft, wird nie kaufen. Hier gilt: Damit abfinden, dass das so ist, und das Gerät kaufen, das einem heute gefällt.

Gruß
Martin



Antwort von wolfgang:

Also ob das tatsächlich irrelevant ist, möge jeder für sich selbst entscheiden. Ich kenne zumindest wenig Leute, die nur bereit sind, auf Vorrat zu filmen - um das Material in 2 Jahren zu bearbeiten. Zumindest nicht, wenn man heute grundsätzlich die Möglichkeit hat.

Und dein Wunsch in Gottes Ohren: gib mir 14.000 Euro, dann kaufe ich mir die HVX200 samt Zubehör sofort in den USA. Und was man halt sonst noch so dazu braucht...
;)



Antwort von ricky2000:

Immer wieder erstaunlich, wie kompliziert man sich das Leben machen kann.
Teure Software + Plugins und dann trotzdem keine hohe Zuverlässigkeit...
Um mal aus der Applewelt zu berichten: das mit jedem Mac mitgelieferte "iMovie" kann seit knapp einem Jahr nativ mit HDVHDV im Glossar erklärt umgehen.
HD ist ein selbstverständlicher Bestandteil von der Quicktime-Welt geworden.
HD(;V) ist also auf dem Mac in etwa so ein banales FormatFormat im Glossar erklärt wie Mpeg2 :).



Antwort von wolfgang:

Wieso kompliziert?

Bei mir funktioniert die HDV-Bearbeitung sowohl mit Edius 3.5 wie auch mit Vegas (;seit Version 5, mit 6 sowieso) seit geraumer Zeit stabil und unkompliziert, auf meinem 3.2 Ghz P4. Die ersten Tutorials dazu habe ich vor nicht ganz einem Jahr entwickelt:
http://videotreffpunkt.com/thread.php?threadid=1141&boardid=36&styleid=6

Und seit etwa dieser Zeit haben wir im Videotreffpunkt einen HDV-Schwerpunkt.

Die native Bearbeitung des HDV-Materials ist in Vegas seit geraumer Zeit möglich - wird aber nicht empfohlen. Einfach, weil die Performance beim Abspielen von 1080i zu schlecht ist (;720p geht deutlich besser).

Nur: einige Billigprodukte hatten seit eh und je Probleme, schon mit der DV-avi Bearbeitung. Warum sollten die plötzlich fehlerfrei HDVHDV im Glossar erklärt können?



Antwort von ULY:

Also jetzt auf Vorrat HDVHDV im Glossar erklärt u Filmen, dann in DV zu bearbeiten, und eventuell dann in 3-4 Jahren nochmal in HDVHDV im Glossar erklärt zu bearbeiten?.. nein Danke.
Wenn ich einen Film fetig geschnitten habe, bin ich stolz und froh es hinter mir zu haben, udn werde ganz sichernciht das ganze in 3-4 jahren wiederholen, nur um es dann in besserer Auflösung zu Haben.

Sinn würde eventuell machen, das ganzen in HDVHDV im Glossar erklärt zu bearbeiten, und dann ne DV und ne HDVHDV im Glossar erklärt Version daraus zu machen. Aber der HDVHDV im Glossar erklärt schnitt ist nunmal sone Sache...
Und der Mehrpreis ist meines erachtens schon gewaltig, dafür, dass ich eine "Zwischenstufe" (;zu echtem HD) erhalte, die man zwar in HD-Zukunft ncoh abspielbar sein wird, aber in der nicht merh Gedreht wird, weil es vermutlich längst echte Hd Cams mit Festplatte oder Flash speicher gibt.

Allein die tatsache, dass sich HDVHDV im Glossar erklärt keine eigenen Kassetten mit entsprechender Geschwindigkeit geleistet hat, sondern duch MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt Konprimierung auf die "alten" miniDV quetscht zeigt mir, dass dieser Standard nicht die Zukunft sein wird...

Gruß
ULY



Antwort von wolfgang:

Also zunächst mal ist es völlig falsch, dass man 3-4 Jahre warten müsse, um HDVHDV im Glossar erklärt bearbeiten zu können. Das geht bereits heute, mit relativ bescheidenen Mitteln - man nehme etwa einen 3.2 Ghz P4 HT Rechner, 1 GB Ram, die entsprechenden Festplatten. Und dann schneidet man halt entweder mit Edius, sogar auch als OHCIOHCI im Glossar erklärt Version (;also ohne Hardwarekarte ala NX); oder auch mit Vegas, in beiden Fällen mit Intermediates. Oder man schneidet das Material sogar als m2t Files - etwa im durchaus möchtigen womble, wo allerdings der mpeg-Encoder nicht wirklich gut ist.

Besonders elegant gehen die Sachen in Vegas - hier haben wir gleich mehrere Lösungen zur Verfügung, wo wir entweder mit mjpeg-avi Proxys oder DV-avi Proxys schneiden - und dann die finale Ausgabe vom m2t Material weg machen. Eine Lösung ist über das Gratis PluginPlugin im Glossar erklärt, welches der User elcutty im Videotreffpunkt entwickelt und veröffentlicht hat - für Vegas.
http://www.videotreffpunkt.com/thread.php?threadid=1750&boardid=43&styleid=6

Eine andere Lösung ist eben das Zusatztool Gearshift, welches in Vegas ebenfalls eine sehr bequemen Proxy-Schnitt ermöglicht.

Oder man nimmt etwa den neuen MSP8 - wo der Proxy-Schnitt bereits wahlweise integriert ist, oder man auch m2t automatisch zu mpeg umwandeln kann.

Oder man nimmt das gerade als Beta verfügbare Studio 10.2, welches nach ersten Tests vielleicht endlich gut wird...

Also die Möglichkeiten werden täglich mehr. Es gibt somit heute bereits mehr als genug Varianten - wenn man wirklich schneiden will. Auch das spätere Hochskalieren zur vollen HD-Auflösung ist mit guten Tools - wie etwa dem Procoder Express - auch aus HDV2 Material durchaus möglich. Und zwar in einer durchaus guten Qualität - für heutige Verhältnisse.

Klar wären alle von uns HD-Camcorder in 50p lieber. Aber das ist wohl was, was wir uns auf breiter Front vielleicht tatsächlich erst in den genannten 3-4 Jahren leisten können werden...
;)

Auch wenn ich hoffe, dass diese Entwicklung doch schneller geht. Aber sie wird viel kosten - siehe etwa die ersten, genannten Preise der kommenden Pal-Version der Panasonic DVX200.




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