| Große Dateien bei Nero-7-Home-Aufnahmen
Frage von Matthias Hanft:
Hallo,
wenn ich mit Nero 7 Home ein Videosignal aufzeichne, kommt eine MPG-Datei dabei heraus, die pro Stunde ca. 3,0 bis 3,5 GB groß ist (;ok, zugegeben, ich habe die Einstellung auf "gute Qualität" gesetzt).
Neulich ging bei der Aufzeichnung allerdings etwas schief (;nur Bild, kein Ton - hat jemand eine Ahnung, woran das liegen könnte?), allerdings konnte ich glücklicherweise auf eine andere Quelle zu- rückgreifen (;genaue technische Voraussetzungen dort leider unbe- kannt), von wo ich ein 40-Minuten-AVI mit lediglich ca. 225 MB erhielt - hochgerechnet auf eine Stunde also ca. 0,3 GB, d.h. nur ca. 10% der Datenmenge, die ich ansonsten selber aufzeichne!
Die Bildqualität war rein optisch (;normaler Röhrenfernseher) min- destens genauso gut wie meine Nero-3GB-pro-Stunde-Dateien.
Jetzt frage ich mich natürlich, ob ich mit Nero 7 Home das nicht auch so "kompakt" hinkriegen könnte. Allerdings: Das MPG-Format scheint fest vorgegeben zu sein (;jedenfalls habe ich keinerlei Änderungsmöglichkeit, z.B. nach AVI , gefunden); und ansonsten kann man lediglich die Qualität herabsetzen (;habe ich noch nicht probiert, aber ich vermute, daß es dann in der Tat schlechter wird; außerdem glaube ich auch nicht, daß das simple Herabsetzen der Qualität bis zu 90% der Datenmenge einsparen kann).
Bevor ich also mühsam alle Qualitätsstufen ausprobiere: Hat jemand eine Ahnung, ob und wie man Nero 7 Home etwas "platzsparender" konfigurieren kann, oder muß ich einfach mit diesen "Datenmonstern" leben?
Danke & Gruß Matthias.
Antwort von Andreas Viehrig:
Matthias Hanft schrieb:
> [...]
> Bevor ich also mühsam alle Qualitätsstufen ausprobiere: Hat jemand > eine Ahnung, ob und wie man Nero 7 Home etwas "platzsparender" > konfigurieren kann, oder muß ich einfach mit diesen "Datenmonstern" > leben?
Zunächst würde ich mal generell zwischen (;bestmöglicher) Aufnahme und der nachfolgend geeigneten Datenrate für die Archivierung unterscheiden.
Was immer ich aufnehme (;OK, es sind nur TV-Sendungen), wird in bestmöglicher DVD-Qualität aufgezeichnet und dann mit Nero Vision eingedampft auf 3600 KBit/s (;VBR). So kommt das für mich am besten geignete Ergebnis bei raus.
Gleich in der Qualität aufnehmen zu wollen, die am Ende der Kette stehen soll, um nicht komprimieren zu müssen, würde ich prinzipiell nicht machen. Ein Rekorder und ein Video-Encoder haben einfach zu verschiedene Prioritäten.
Und mit Nero Home aufzeichnen - da sollte es wohl haufenweise besser geeignete Mittel und Wege geben. So gut, wie Nero Vision ist, so miserabel ist Nero Home. IMO.
Andi
-- "Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen."
[Ernst Benda, früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts]
Antwort von Matthias Hanft:
Andreas Viehrig schrieb: > > Zunächst würde ich mal generell zwischen (;bestmöglicher) Aufnahme und der > nachfolgend geeigneten Datenrate für die Archivierung unterscheiden.
Ehm... es wird nix (;längerfristig) archiviert, sondern nur (;auf einem normalen Röhrenfernseher) angeschaut. Zur Wiedergabe wird http://www.freecom.de/ecproduct detail.asp?ID750&CatID@0 (;via LAN vom Samba-Server) verwendet. Es reicht also, wenn das gut ausschaut.
Es ist lediglich so, daß die ganzen Aufzeichnungsprogramme als Windows-Dienst laufen und dort keine Netzwerklaufwerke gemappt haben (;sonst könnte ich ja gleich auf dem Samba-Server auf- nehmen). Daher liegt die Aufnahme zunächst auf C:MyVideos, und dann kopiere ich das jedesmal manuell um auf H:Video auf dem Samba-Server. Und wenn das oft mal schnell gehen muß, wäre das Umkopieren von 300 MB doch deutlich schneller als das von 3 GB...
> Was immer ich aufnehme (;OK, es sind nur TV-Sendungen), wird in > bestmöglicher DVD-Qualität aufgezeichnet und dann mit Nero Vision > eingedampft auf 3600 KBit/s (;VBR). So kommt das für mich am besten geignete > Ergebnis bei raus.
Ok, das ist sicher die optimale Möglichkeit, erfordert aber einen (;zusätzlichen/manuellen) Arbeitsschritt. Welchen Menüpunkt von Nero Vision verwendest Du da? "Film erstellen"? Habe ich schon gelegentlich mal damit rumgespielt, aber irgendwie war ich da schon zu doof dazu, nur die Werbung rauszuschneiden :-(; (;dabei hab ich vor etlichen Jahren Adobe Premiere eigentlich ganz gut im Griff gehabt, aber seit die Online-Aktivierung wollten, hab ich das nicht mehr upgedatet, und mit neueren Formaten wie MPG/ MP2/MP4 & Co. kann Premiere 6.0 offensichtlich nicht mehr umgehen).
> Gleich in der Qualität aufnehmen zu wollen, die am Ende der Kette stehen > soll, um nicht komprimieren zu müssen, würde ich prinzipiell nicht machen. > Ein Rekorder und ein Video-Encoder haben einfach zu verschiedene > Prioritäten.
Tja, wird wohl so sein. Ich wollte halt vermeiden, zwischen Auf- nahme und Wiedergabe noch einen zusätzlichen Arbeitsschritt ein- schieben zu müssen (;und die aufgenommene Datei unmittelbar wie- dergeben). Aber da muß man dann wohl einen Kompromiß zwischen Einfachheit und Dateigröße machen...
> Und mit Nero Home aufzeichnen - da sollte es wohl haufenweise besser > geeignete Mittel und Wege geben. So gut, wie Nero Vision ist, so miserabel > ist Nero Home. IMO.
Hm. Ich hatte das auch noch mit "WinDVR3" und dem bei der Hardware mitgelieferten Hauppauge-"Scheduler" probiert, aber die sind irgendwie beide zu unzuverlässig, was zeitgesteuerte Aufnahmen anbelangt - oft wurde da gar nix aufgenommen, dann mal ohne Bild und/oder ohne Ton und derlei mehr; Nero-Home war jetzt das erste Programm, das anscheinend (;in dieser Hinsicht!) einigermaßen zuverlässig funk- tioniert. Bin aber durchaus offen für bessere Lösungen :-)
Gruß Matthias.
Antwort von Andreas Viehrig:
Matthias Hanft schrieb: > Andreas Viehrig schrieb:
>> Zunächst würde ich mal generell zwischen (;bestmöglicher) Aufnahme und der >> nachfolgend geeigneten Datenrate für die Archivierung unterscheiden.
> Ehm... es wird nix (;längerfristig) archiviert, sondern nur (;auf > einem normalen Röhrenfernseher) angeschaut. Zur Wiedergabe wird > http://www.freecom.de/ecproduct detail.asp?ID750&CatID@0 > (;via LAN vom Samba-Server) verwendet. Es reicht also, wenn das > gut ausschaut.
> Es ist lediglich so, daß die ganzen Aufzeichnungsprogramme als > Windows-Dienst laufen und dort keine Netzwerklaufwerke gemappt > haben (;sonst könnte ich ja gleich auf dem Samba-Server auf- > nehmen). Daher liegt die Aufnahme zunächst auf C:MyVideos, > und dann kopiere ich das jedesmal manuell um auf H:Video > auf dem Samba-Server. Und wenn das oft mal schnell gehen muß, > wäre das Umkopieren von 300 MB doch deutlich schneller als > das von 3 GB...
Ah so. Dazu fällt mir erst mal nix ein, außer vielleicht dem Samba-Server beizubiegen, daß er direkt auf C:MyVideos zugreift. Davon hab ich aber keine Ahnung, wie man den füttert.
>> Was immer ich aufnehme (;OK, es sind nur TV-Sendungen), wird in >> bestmöglicher DVD-Qualität aufgezeichnet und dann mit Nero Vision >> eingedampft auf 3600 KBit/s (;VBR). So kommt das für mich am besten geignete >> Ergebnis bei raus.
> Ok, das ist sicher die optimale Möglichkeit, erfordert aber einen > (;zusätzlichen/manuellen) Arbeitsschritt. Welchen Menüpunkt von > Nero Vision verwendest Du da? "Film erstellen"?
Ja, und dann rechts "Suchen und zum Projekt hinzufügen". Das ist dann aber für Deine o. g. Wünsche doch eher weniger was.
> Habe ich schon > gelegentlich mal damit rumgespielt, aber irgendwie war ich da > schon zu doof dazu, nur die Werbung rauszuschneiden :-(;
Das Bedienkonzept muß man mal finden, dann ist das prima, denn Du kannst wirklich Frame-genau auf 4/100 bzw. 1/25 Sekunde schneiden.
Nach dem Schneiden muß man halt umkodieren. Bleibt man aber bei der vorherigen Auflösung, ist es doch nur ein Kopieren mit Rausschneiden der entfernten Teile.
>> Gleich in der Qualität aufnehmen zu wollen, die am Ende der Kette stehen >> soll, um nicht komprimieren zu müssen, würde ich prinzipiell nicht machen. >> Ein Rekorder und ein Video-Encoder haben einfach zu verschiedene >> Prioritäten.
> Tja, wird wohl so sein. Ich wollte halt vermeiden, zwischen Auf- > nahme und Wiedergabe noch einen zusätzlichen Arbeitsschritt ein- > schieben zu müssen (;und die aufgenommene Datei unmittelbar wie- > dergeben). Aber da muß man dann wohl einen Kompromiß zwischen > Einfachheit und Dateigröße machen...
Mir scheint der Kasus Knacktus bei dem Kopiervorgang zu liegen. Der sollte sich doch irgendwie umgehen lassen.
>> Und mit Nero Home aufzeichnen - da sollte es wohl haufenweise besser >> geeignete Mittel und Wege geben. So gut, wie Nero Vision ist, so miserabel >> ist Nero Home. IMO.
> Hm. Ich hatte das auch noch mit "WinDVR3" und dem bei der Hardware > mitgelieferten Hauppauge-"Scheduler" probiert, aber die sind irgendwie > beide zu unzuverlässig, was zeitgesteuerte Aufnahmen anbelangt - oft > wurde da gar nix aufgenommen, dann mal ohne Bild und/oder ohne Ton > und derlei mehr; Nero-Home war jetzt das erste Programm, das > anscheinend (;in dieser Hinsicht!) einigermaßen zuverlässig funk- > tioniert. Bin aber durchaus offen für bessere Lösungen :-)
Ich benutze zum Aufzeichnen die Programme, die bei meinen TV-Karten dabeisind. Die eine ist eine "AVerTV GO 007 FM plus" von AVer Media, die andere ein "Hauppauge Nova-TD Stick DVB-T" von Hauppage.
Beide erlauben das wahlfreie Definieren des Laufwerks/Pfades zum Aufzeichnen. Zwar habe ich kein Netzlaufwerk eingebunden, aber AFAICS sollte das mit einem Netzlaufwerk genauso funktionuckeln.
Brauchst Du also bloß eine taugliche Software zum Aufzeichnen? Da könnte es dann am billigsten sein, sie mit der TV-Hardware zusammen zu erstehen. Was für eine Karte verwendest Du im Moment?
Andi
-- "Das Auto ist wie ein Virus, das sich im Gehirn festsetzt und Verhaltens- kodex, Wertesystem und Wahrnehmung total umkehrt. Ein normaler Mensch würde unseren derzeitigen Lebensraum als total verrückt bezeichnen!" [Prof. Hermann Knoflacher, Institut für Verkehrsplanung und -technik, Wien]
Antwort von Matthias Hanft:
Andreas Viehrig schrieb: > > Ah so. Dazu fällt mir erst mal nix ein, außer vielleicht dem Samba-Server > beizubiegen, daß er direkt auf C:MyVideos zugreift. Davon hab ich aber > keine Ahnung, wie man den füttert.
Hm, das ginge vermutlich schon: Ich könnte hier C:MyVideo "Im Netz freigeben" und auf der Samba-(;Linux-)Kiste mit smbclient als Netz- laufwerk mappen. Allerdings fahre ich meinen Arbeitsplatzrechner (;also das "C:") über Nacht runter, und ich weiß nicht, ob der Client sich dann selber wieder verbindet... und dann bräuchte man noch einen Cronjob, der nachguckt, ob's auf C:MyVideos was neues gibt (;und fertig ist!) und das dann automatisch jedesmal im Hintergrund aufs Netzlaufwerk kopiert...
Müßte im Prinzip gehen. Werde ich an den kommenden langen Winter- abenden mal probieren :-)
[Nero Vision] > Das Bedienkonzept muß man mal finden, dann ist das prima, denn Du kannst > wirklich Frame-genau auf 4/100 bzw. 1/25 Sekunde schneiden.
Also den Schieber hin- und herziehen und damit die Werbung (;auf ein paar Sekunden genau) rauszuschneiden hab ich inzwischen sogar geschafft :-)
Muß man sich halt mal ausgiebiger damit beschäftigen - ich hab halt auch das allgemeine mankommtjazunix-Syndrom :-(;
> Nach dem Schneiden muß man halt umkodieren. Bleibt man aber bei der > vorherigen Auflösung, ist es doch nur ein Kopieren mit Rausschneiden der > entfernten Teile.
Wird da eigentlich recodiert? Sprich, wird die Qualität bei sowas schlechter? Ich habs jetzt mal auf 720x576 (;wie im Original) belas- sen, aber noch keine größeren Qualitätsuntersuchungen damit durch- geführt...
> Beide erlauben das wahlfreie Definieren des Laufwerks/Pfades zum > Aufzeichnen. Zwar habe ich kein Netzlaufwerk eingebunden, aber AFAICS > sollte das mit einem Netzlaufwerk genauso funktionuckeln.
Nee, das tuts meistens nie bei sowas. Denn die Aufnahme wird entweder als Windows-Dienst gestartet, oder über "Geplante Vorgänge" in der Systemsteuerung - und das ist immer eine völlig neue/separate Windows- Sitzung, als wenn die Kiste von C: neu gebootet hätte (;und eben keine Netzlaufwerke verfügbar hat). Da hab ich auch lang gebraucht dahinterzukommen, warum's auf C: geht, aber nicht im Netz :-(;
> Brauchst Du also bloß eine taugliche Software zum Aufzeichnen? Da könnte es > dann am billigsten sein, sie mit der TV-Hardware zusammen zu erstehen. Was > für eine Karte verwendest Du im Moment?
Irgendeine Hauppauge (;genaues Modell weiß ich grad nicht, im Windows- Geräte-Manager wirds als "WinTV 88x" angezeigt). Ja, da war in der Tat ein "Scheduler" dabei, aber AFAIR hat der auch nicht so richtig zuverlässig funktioniert (;entweder gar keine Aufnahme, oder hinterher eine 0-Byte-Datei auf der Platte, oder kein Ton oder sonst irgendwas, was nicht richtig ging; ach ja - beim Aufnahmestart hat sichs in den Vordergrund gedrängt, was ziemlich blöd ist, wenn man zu dem Zeit- punkt grad irgendwelche Monster in Mittelerde besiegt) :-)
Daher eben meine Suche nach (;zuverlässigen!) Alternativen...
Gruß Matthias.
Antwort von Andreas Erber:
Matthias Hanft wrote: > Hallo, > > wenn ich mit Nero 7 Home ein Videosignal aufzeichne, kommt eine > MPG-Datei dabei heraus, die pro Stunde ca. 3,0 bis 3,5 GB groß > ist (;ok, zugegeben, ich habe die Einstellung auf "gute Qualität" > gesetzt). > > Neulich ging bei der Aufzeichnung allerdings etwas schief (;nur > Bild, kein Ton - hat jemand eine Ahnung, woran das liegen könnte?), > allerdings konnte ich glücklicherweise auf eine andere Quelle zu- > rückgreifen (;genaue technische Voraussetzungen dort leider unbe- > kannt), von wo ich ein 40-Minuten-AVI mit lediglich ca. 225 MB > erhielt - hochgerechnet auf eine Stunde also ca. 0,3 GB, d.h. > nur ca. 10% der Datenmenge, die ich ansonsten selber aufzeichne! > > Die Bildqualität war rein optisch (;normaler Röhrenfernseher) min- > destens genauso gut wie meine Nero-3GB-pro-Stunde-Dateien. >
Mal in blaue geraten: Das Video aus der "anderen Quelle" ist MPEG4 kodiert mit DivX oder Xvid, vielleicht gar H.264 und der Encoder hat sich viel Rechenzeit dafür genommen mit vielen Tricks und blabla so wunderbar klein hinbekommen.
Das was du aufzeichnest ist wahrscheinlich MEPG2, das von natur aus schon mehr Platz benötigt aber darüber hinaus muß dein Encoder die Dateien auch in Echtzeit auf die HD bekommen ohne dass Bilder fehlen (;Frame drops) oder es zu Artefakten kommt.
Wenn du deine Dateien als nimmst und ebenfalls mit viel Aufwand und Rechenzeit mit einem dafür geeigneten Encoder nachträglich kleinrechnest, werden die vermutlich auch nur noch 10% so groß sein. Aber in der Zwischenzeit hättest du die auch 10 mal kopiert und dreimal angeschaut ;-)
LG Andy
Antwort von Matthias Hanft:
Andreas Erber schrieb: > > Mal in blaue geraten: Das Video aus der "anderen Quelle" ist MPEG4 kodiert > mit DivX oder Xvid, vielleicht gar H.264 und der Encoder hat sich viel > Rechenzeit dafür genommen mit vielen Tricks und blabla so wunderbar klein > hinbekommen.
Hm, das könnte natürlich sein :-) Kann man den Codec irgendwie raus- finden? "Eigenschaften/Dateiinfo/Erweitert" im Windows-Explorer zeigt für das "kurze" Video lediglich folgendes an:
512 x 384 Pixel Audio: MPEG Layer-3, 128 kBit/s Video: 25 Einzelbilder/Sekunde, Datenrate 94 kBit/s
Ah, im Windows Media Player steht dann noch:
Videocodec: 3ivx D4 Video Decoder
Meine "länglichen" Eigenaufnahmen haben im Windows-Explorer überhaupt keine "Eigenschaften" - im Windows Media Player sieht man:
720 x 576 Pixel Audiocodec Videocodec: InterVideo Audio/Video Decoder
was ich eigentlich ziemlich eigenartig finde, weil das einzige Stück Intervideo-Software, das ich jemals gekauft und installiert habe, "WinDVR 3" ist (;eine Art Software-Videorecorder) - warum nimmt Nero- Home ausgerechnet den Codec einer "fremden" Software? Ich habe auch keine Stelle gefunden, wo ich das auswählen könnte...
Vielleicht ist das ja der Knackpunkt? Evtl. sollte ich den WinDVR3 mal deinstallieren und gucken, welchen Codec Nero-Home dann so nimmt (;und ob der "kürzere" Ergebnisse liefert)? Oder kann man den von Nero-Home ausgewählten Codec doch irgendwo konfigurieren, und ich habs bloß nicht gefunden?
Gruß Matthias.
Antwort von Andreas Viehrig:
Matthias Hanft schrieb: > Andreas Viehrig schrieb:
>> Ah so. Dazu fällt mir erst mal nix ein, außer vielleicht dem Samba-Server >> beizubiegen, daß er direkt auf C:MyVideos zugreift. Davon hab ich aber >> keine Ahnung, wie man den füttert.
> Hm, das ginge vermutlich schon: Ich könnte hier C:MyVideo "Im Netz > freigeben" und auf der Samba-(;Linux-)Kiste mit smbclient als Netz- > laufwerk mappen. Allerdings fahre ich meinen Arbeitsplatzrechner > (;also das "C:") über Nacht runter, und ich weiß nicht, ob der Client > sich dann selber wieder verbindet...
Als eingerichtetes Netzlaufwerk sollte das dann passieren. Das läßt sich auch etwa per Batch überprüfen, ob die Verbindung steht.
> ... und dann bräuchte man noch einen > Cronjob, der nachguckt, ob's auf C:MyVideos was neues gibt (;und > fertig ist!) und das dann automatisch jedesmal im Hintergrund aufs > Netzlaufwerk kopiert...
> Müßte im Prinzip gehen. Werde ich an den kommenden langen Winter- > abenden mal probieren :-)
Es könnte vielleicht auch der Client auf dem Server was anstoßen, wenn die Verbindung erst mal steht.
> [Nero Vision] >> Das Bedienkonzept muß man mal finden, dann ist das prima, denn Du kannst >> wirklich Frame-genau auf 4/100 bzw. 1/25 Sekunde schneiden.
> Also den Schieber hin- und herziehen und damit die Werbung (;auf > ein paar Sekunden genau) rauszuschneiden hab ich inzwischen sogar > geschafft :-)
> Muß man sich halt mal ausgiebiger damit beschäftigen - ich hab halt > auch das allgemeine mankommtjazunix-Syndrom :-(;
Beschäftige Dich vor allem mal mit den markierten Elementen. Dann ist das quasii selbsterklärend:
>> Nach dem Schneiden muß man halt umkodieren. Bleibt man aber bei der >> vorherigen Auflösung, ist es doch nur ein Kopieren mit Rausschneiden der >> entfernten Teile.
> Wird da eigentlich recodiert? ...
AFAICS nur, wenn die Qualität verringert oder die Auflösung geändert wird. Sonst wird nur geschnitten und umkopiert.
[TV-Karte etc.]
> Daher eben meine Suche nach (;zuverlässigen!) Alternativen...
Wie wär's mit dem VDR, der für Linux verfügbar ist? Braucht halt AFAIK einen eigenen PC für sich...
Insgesamt wirst Du AFAICS einerseits das Thema Hardware und Aufzeichnungs-Software dezidiert bearbeiten müssen. TV auf dem PC ist halt immer noch eine gewisse Herausforderung, besonders, wenn Zuverlässigkeit gefargt ist und auch noch Netze im Spiel sind.
Die Kopiergeschichte ist dann ein weiteres, aber anderes Thema.
Ob man da mit kleineren Basteleien weiterkommt? Ich vermute, das muß man als /konzertierte Aktion/ angehen, die letztlich vielleicht auch was kosten kann.
Ich an Deiner Stelle würde jedenfalls erst einmal ganz entschieden eine passende, gutfunktionierende Lösung für die TV-Aufzeichnung suchen, also eine Karte nach heutigem Standard mit funktionierender Software für die Aufzeichnung anschaffen.
So kam ich zu meiner AVer Media und zu dem Hauppauge-Stick. Die funktionieren beide bestens, auch gleichzeitig, sind in weiten Bereichen skriptfähig und kosten auch noch herzlich wenig, jedenfalls die AVer Media ist vergleichsweise spottbillig.
Alles weitere sollte sich dann noch passend drumherum basteln lassen.
Andi
-- "Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen."
[Ernst Benda, früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts]
Antwort von Matthias Hanft:
Andreas Viehrig schrieb: > >> [Nero Vision] > Beschäftige Dich vor allem mal mit den markierten Elementen. Dann ist das > quasii selbsterklärend: >
Ah, ja, danke. Ich habs mit dem Scherensymbol rechts daneben geschafft, aber die kleinen Pfeilchen beim Timecode übersehen.
> Wie wär's mit dem VDR, der für Linux verfügbar ist? Braucht halt AFAIK > einen eigenen PC für sich...
Jo, Linux-Server steht ja eh schon im Keller. Aber wie Du schon schreibst, würde sowas...
> Ob man da mit kleineren Basteleien weiterkommt? Ich vermute, das muß man > als /konzertierte Aktion/ angehen, die letztlich vielleicht auch was kosten > kann.
...was größeres, und ich wollte aus Zeitgründen da nicht allzuviel Arbeit reinstecken. Ich hatte halt gehofft, es gäbe (;z.B. in Nero-Home) ein Menü "Extra-Optionen-Videocodierung" o.ä., das man dann auf den gewünschten Codec einstellen könnte, mit den gewünschten Codec-Parametern. Aber das wäre ja zu einfach :-)
> Ich an Deiner Stelle würde jedenfalls erst einmal ganz entschieden eine > passende, gutfunktionierende Lösung für die TV-Aufzeichnung suchen, also > eine Karte nach heutigem Standard mit funktionierender Software für die > Aufzeichnung anschaffen.
Hab ich ja eigentlich gemacht - mit meiner bisherigen 99-DM-Aldi-Karte ging fast nix, daher jetzt Hauppauge; mit der geht alles - dachte ich jedenfalls :-)
Naja, vielen Dank jedenfalls, der Thread hat mir jetzt doch einige neue Erkenntnisse über Videoaufzeichnung gebracht, die ich so nicht bedacht hatte. Wenn ich mal Zeit habe... :-)
Gruß Matthias.
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