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Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat



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Newsmeldung von slashCAM:


https://images.slashcam.de/texte/1832-- ... -FRONT.jpg
Hier unser kurzer Praxisvergleich Ursa Mini Pro G2 versus Panasonic S1. Dieses Mal vergleichen wir den Dynamikumfang einer S35 Kamera mit interner RAW-Aufzeichnung mit einer Vollformat-Kamera mit interner 10 BitBit im Glossar erklärt Log Aufzeichnung.

Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Test: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 BitBit im Glossar erklärt V-Log Vollformat




Antwort von iasi:

Danke für den Test.
Sehr interessant.

Hatte ihr beim Ursa-Material auch mal das beliebte Highlight Recovery genutzt?



Antwort von rob:

Hallo iasi,

Danke fürs Danke.

Wir haben keine Hilghlightrecovery-Funktion bei der Ursa genutzt. Resolve dürfte ja bereits recht gut hin auf BMD RAW-Material optimiert sein - das wäre dann noch mehr "Heimvorteil" und es soll ja möglichst fair hier bleiben.

Auch führt die Recovery Funktion nicht immer automatisch zu besseren Ergebnissen ...

Viele Grüße

Rob/
slashCAM








Antwort von JanPe:

Vor allem arbeitet das Highlight Recovery bei BRAW ja auch nur bei ISO Werten jeweils unterhalb der nativen ISO im jeweiligen Dual-ISO-Bereich. Wenn ihr die Tests also mit nativer ISO gemacht habt, dann würde die Highlight Recovery sogar gar nix am Bild ändern.



Antwort von iasi:


Vor allem arbeitet das Highlight Recovery bei BRAW ja auch nur bei ISO Werten jeweils unterhalb der nativen ISO im jeweiligen Dual-ISO-Bereich. Wenn ihr die Tests also mit nativer ISO gemacht habt, dann würde die Highlight Recovery sogar gar nix am Bild ändern.

Ist das so?

Ich denke, Highlight Recovery quetscht die Zeichnung aus den Farbkanälen, die noch nicht geclippt sind.
Den Trick kann man ja eigentlich bei jedem RAW-Material anwenden.



Antwort von JanPe:

Schau mal hier in das Video, da geht er die ISO Level und die Highlight Recovery mittels Waveform durch.
https://www.youtube.com/watch?v=hV7ixU2AmLE

Ich hab dann auch mal ein bisschen mit meinem Material rumgespielt und konnte das gleiche feststellen.
Aber will nicht ausschließen, dass es da noch "mehr" zu Wissen gibt und es weitere Fälle gibt in denen die Recovery funktioniert.



Antwort von susy:

Nehmen wir unsere bisherigen Dynamiktests von Pocket Cinema Camera 4K und Panasonic GH5s mit dazu, ergibt sich als grober Richtwert pro Sensorgrößen-Sprung eine Blende.

Die Alexa hat dann dementsprechend auch einen geringeren Belichtungsspielraum als die S1?



Antwort von rob:

Die Alexa LF auf jeden Fall nicht ;-)

Nehmen wir unsere bisherigen Dynamiktests von Pocket Cinema Camera 4K und Panasonic GH5s mit dazu, ergibt sich als grober Richtwert pro Sensorgrößen-Sprung eine Blende.

Die Alexa hat dann dementsprechend auch einen geringeren Belichtungsspielraum als die S1?




Antwort von iasi:


Schau mal hier in das Video, da geht er die ISO Level und die Highlight Recovery mittels Waveform durch.

Ich hab dann auch mal ein bisschen mit meinem Material rumgespielt und konnte das gleiche feststellen.
Aber will nicht ausschließen, dass es da noch "mehr" zu Wissen gibt und es weitere Fälle gibt in denen die Recovery funktioniert.

Da sind wir bei dem Problem mit ISO bei Raw-Aufnahmen.

Die ISO-Einstellung ändert nichts an der Belichtung.
ETTR nach dem HistogrammHistogramm im Glossar erklärt erfolgt unabhängig von der ISO-Einstellung - zumindest sollte es so sein.
Bei DualISO sieht es nochmal anderes aus, da man hier mit 2 Schritten arbeiten muss. Ich wechsle dann eben von ISO400 zu ISO1250. Das bringt immerhin fast 2 Blenden. Ansonsten ist mir die ISO-Einstellung eigentlich egal.

Highlight Recovery funktioniert zudem in jeder ISO-Einstellung identisch. Wenn ich den ISO-Wert erhöhe, ziehe ich die gewonnen Details nur wieder ins Clipping.

Meist ist es doch so, dass z.B. bei Kunstlichtquelle und Tageslichtssensor R clippt, während B und vor allem auch G noch Zeichnung haben. Diese Zeichnung kann man nutzen und auf alle Kanäle übertragen. Aber es ist dann eben doch eine Flickschusterei, weshalb ich es möglichst vermeide, auf Highlight Recovery zurückgreifen zu müssen.

Ich kann in Resolve auch ISO400 einstellen, was zunächst die gewonnenen Highlights durch die Decke gehen lässt, sie dann aber wieder mit den Rädchen nach unten ziehen. Letztlich hängt es von den bildwichtigen Teilen ab, welchen ISO-Wert ich in Resolve einstelle.



Antwort von nic:

Ehm!? Die Sensorgröße hat keinerlei direkten Einfluss auf die DR. Ausschlaggebend sind ‚Pixelpitch‘, Sensortechnologie und ‚Processing‘. Maximal durch ‚Oversampling‘ lässt sich die nutzbare Dynamik durch das ‚Denoising’ beim ‚downsampeln‘ etwas in die dunklen Partien erweitern.



Antwort von Funless:


Auch führt die Recovery Funktion nicht immer automatisch zu besseren Ergebnissen ...

Diesen Satz könnte sich so manch einer ruhig auf die Stirn tätowieren lassen.



Antwort von MarcusG:

Sehr Praxisnah die Bilder so zu vergleichen, dankeschön!

Ich fände es toll wenn ihr mal ein Videotutorial aufnehmt in dem man sehen kann wie ihr das Material in Davinci korrigiert. Dann kann man erstens sehen wie das Rauschverhalten ist und wie man selbst eigene Aufnahmen testen kann.








Antwort von iasi:



Auch führt die Recovery Funktion nicht immer automatisch zu besseren Ergebnissen ...

Diesen Satz könnte sich so manch einer ruhig auf die Stirn tätowieren lassen.

Wer denn?
Hast du Tattoos?

Sei doch einfach mal weniger hochnäsig.



Antwort von Frank Glencairn:



Auch führt die Recovery Funktion nicht immer automatisch zu besseren Ergebnissen ...


Yup, das ist eigentlich nur ein Notnagel für Ausnahmesituationen.
Idealerweise leuchtet man so, daß man das Problem erst gar nicht hat - aber ordentlich Licht setzen gilt bei vielen hier als Zumutung, weil zu aufwändig, zu anstrengend, zu langsam, zu teuer, und viel zu nervig. Da werden dann 1000 Gründe vorgeschoben, warum man unmöglich leuchten kann, und stattdessen lieber auf die nächste Wunderkamera spekuliert.



Antwort von Funless:


Sei doch einfach mal weniger hochnäsig.

Hier hast du was zum spielen. 😉



Antwort von iasi:



Auch führt die Recovery Funktion nicht immer automatisch zu besseren Ergebnissen ...


Yup, das ist eigentlich nur ein Notnagel für Ausnahmesituationen.
Idealerweise leuchtet man so, daß man das Problem erst gar nicht hat - aber ordentlich Licht setzen gilt bei vielen hier als Zumutung, weil zu aufwändig, zu anstrengend, zu langsam, zu teuer, und viel zu nervig. Da werden dann 1000 Gründe vorgeschoben, warum man unmöglich leuchten kann, und stattdessen lieber auf die nächste Wunderkamera spekuliert.

Oh je - da sagst du im ersten Satz das Richtig, lässt aber diese herablassende "Andere können es nicht so gut wie ich" folgen.
Sagt mal: Habt ihr das eigentlich nötig?

Selbst wenn du richtig ausleuchtest, kann es eben sein, dass Lichtquellen oder Spritzlichter im Bild sind - und man will sie ja vielleicht sogar im Bild haben. Das sind dann die Ausnahmesituationen, die du nennst. Und so groß kann der DR dann gar nicht sein, dass er in allen Situationen ausreicht, um jegliches Clippen zu verhindern.
ETTR hat dann eben auch seine Grenzen, wenn die bildwichtigen Elemente zu weit nach unten rutschen.
Du kannst eben auch nicht immer und überall das Licht zu 100% kontrollieren. Dagegen steht schon der Produktionsalltag und das Budget sowie die verfügbare Drehzeit.

Daher ist es durchaus angenehm, im Extremfall auf die Recovery Funktion zurückgreifen zu können.
Übrigens hatte man dies manuell auch schon getan, bevor das Anklickkästchen in Resolve eingeführt wurde.

Da fällt mir ein, weil neulich erst wieder gesehen: Im letzten Mad Max hatten sie sogar den Himmel in der Post hinklatschen müssen, weil sie nicht so ordentlich Licht setzen konnten, wie der gute Frank. Und das trotz Alexa. :)



Antwort von Jott:

oder Spritzlichter im Bild sind - und man will sie ja vielleicht sogar im Bild haben.

Ja, Spritzlichter sind super.



Antwort von Frank Glencairn:


...lässt aber diese herablassende "Andere können es nicht so gut wie ich" folgen.

An welcher Stelle hab ich den was von "können" gesagt?

Das ist ne Frage des Wollens, können kann das jeder - wie mans macht, davon ist Youtube voll.

Dagegen steht schon der Produktionsalltag und das Budget sowie die verfügbare Drehzeit.

Yup, wie ich oben schon sagte:

"weil zu aufwändig, zu anstrengend, zu langsam, zu teuer,.."



Antwort von Fabia:


oder Spritzlichter im Bild sind - und man will sie ja vielleicht sogar im Bild haben.

Ja, Spritzlichter sind super.

Weihnachten kommt ohnehin bald



Antwort von iasi:



Yup, wie ich oben schon sagte:

"weil zu aufwändig, zu anstrengend, zu langsam, zu teuer,.."

Warum denn überhaupt diese Bemerkung?

bei vielen hier

Das impliziert diese "ich und die anderen".

Dabei glaube ich schlicht und einfach nicht, dass du Frank immer in der Lage bist, in jeder Drehsituation die 100%-Kontrolle übers Licht zu haben.

Manchmal ist es eben auch schlicht nicht möglich oder vielleicht sogar auch gar nicht gewollt.

Ich erinnere an Lars von Trier, der keine Beleuchtungsmittel in der Nähe seiner Darsteller dudete.
Oder an Forman bei Einer flog über das Kuckucksnest, der den Darstellern so viel Freiraum bieten wollte, dass es schließlich zum Bruch mit Kameramann Wexler kam.



Antwort von iasi:



Ja, Spritzlichter sind super.

Weihnachten kommt ohnehin bald

Die Kerzen am Baum müssen aber schöne Zeichnung haben.
Und in den Kristallkugeln darf sich nur die Familie spiegeln.
Also keine Spritzlichter an Weihnachten.








Antwort von Frank Glencairn:



Warum denn überhaupt diese Bemerkung?

bei vielen hier

Dabei glaube ich schlicht und einfach nicht, dass du Frank immer in der Lage bist, in jeder Drehsituation die 100%-Kontrolle übers Licht zu haben.

Weil's bei vielen hier einfach so ist, daß die einfach keinen Bock auf leuchten haben. Die Diskusionen hier kennen wir doch alle, und die Gründe um ja nicht leuchten zu müssen, die dann immer aufgeführt werden (so wie du sie auch gerade aufgeführt hast) kennen wir ebenfalls.

Und nein, natürlich hab ich nicht immer 100% Kontrolle, aber ich versuch wenigstens so viel Kontrolle wie möglich zu haben (und dafür schlepp ich auch jede Menge Zeug ans Set, wenn's sein muß), und hoffe nicht auf eine Kamera mit 50 Blenden DR, so daß ich ja nix mehr VOR der Kamera machen muß.



Antwort von iasi:



Weil's bei vielen hier einfach so ist, daß die einfach keinen Bock auf leuchten haben. Die Diskusionen hier kennen wir doch alle, und die Gründe um ja nicht leuchten zu müssen, die dann immer aufgeführt werden (so wie du sie auch gerade aufgeführt hast) kennen wir ebenfalls.

Und nein, natürlich hab ich nicht immer 100% Kontrolle, aber ich versuch wenigstens so viel Kontrolle wie möglich zu haben (und dafür schlepp ich auch jede Menge Zeug ans Set, wenn's sein muß), und hoffe nicht auf eine Kamera mit 50 Blenden DR, so daß ich ja nix mehr VOR der Kamera machen muß.

Das ist mir eben immer zu Schwarz-Weiß gedacht.

Wie der Camerashootout 2012 zeigt, ist es ziemlich egal, welche Kamera man nutzt, wenn man die 100%tige Kontrolle über das Licht hat. Das ist dann so, wie ein Cine-Festbrennweiten-Objektivvergleich bei t4.

Interessant wird"s doch da, wo eben doch auch mal etwas von der Kamera und dem erzeugten Rohmaterial gefordert wird.
Und erst dann werden doch auch solche Tests wie hier relevant.

Klar reicht in den meisten Fällen der DR fast jeder Kamera.
Da kannst du auch mit einem Smartphone tolle Ergebnisse erzeugen.

Aber es gibt eben doch auch Fälle, bei denen man das wirklich Letzte aus der Kamera und dem CodecCodec im Glossar erklärt rauskitzeln muss. Ich hatte sogar auch mal das Red-HDRx genutzt, weil"s anderes einfach nicht mehr ging - da ist es dann aber so wie mit Highlight Recovery - und eigentlich sogar noch kritischer.

Wie gesagt: Fast immer genügt der DR einer Kamera wie der Ursa Mini Pro G2 - glücklicherweise.
Dennoch: Lass uns mal lieber über die Ausnahmesituationen sprechen.
Eben ganz so, wie mich interessiert, wie brauchbar ein Objektiv bei t2 und t11 ist.



Antwort von rdcl:



Warum denn überhaupt diese Bemerkung?

bei vielen hier

Dabei glaube ich schlicht und einfach nicht, dass du Frank immer in der Lage bist, in jeder Drehsituation die 100%-Kontrolle übers Licht zu haben.

Weil's bei vielen hier einfach so ist, daß die einfach keinen Bock auf leuchten haben. Die Diskusionen hier kennen wir doch alle, und die Gründe um ja nicht leuchten zu müssen, die dann immer aufgeführt werden (so wie du sie auch gerade aufgeführt hast) kennen wir ebenfalls.

Und nein, natürlich hab ich nicht immer 100% Kontrolle, aber ich versuch wenigstens so viel Kontrolle wie möglich zu haben (und dafür schlepp ich auch jede Menge Zeug ans Set, wenn's sein muß), und hoffe nicht auf eine Kamera mit 50 Blenden DR, so daß ich ja nix mehr VOR der Kamera machen muß.

Mal ganz davon abgesehen, dass Licht ja nicht nur hell oder dunkel machen soll. Licht ist DAS gestalterische Mittel beim Film das oft den Unterschied zwischen "nett" und "cinematisch" ausmacht.



Antwort von Framerate25:


Lass uns mal lieber über die Ausnahmesituationen sprechen.

Misch mich da ungerne ein, Du redest von Improvisation durch fehlende Präparation? Umgangsprachlich:" Hau drauf Produktion"?

Möglicherweise weil ein Igel in der Hosentasche sitzt oder selbe zugenäht ist um sich ne Lampe zu kaufen? ;)

Dann wartest Du vermutlich wirklich ewig. Denn eine solche Cam welche jedwede Improvisation durchbringt wirds nicht geben. Das Gesetz der größten Gemeinheit: Es fehlt immer an dem was Du gerade nicht in der Post rausholen kannst. :-(



Antwort von Jörg:

Sind eigentlich alles sinnleere Diskussionen mit iasi, er weiß eben alles besser.
Ich denke, seine Einlassungen zu Kameras sind für Leute nützlich, die wissen wollen, ob diese nun in ihr Handschuhfach passen, oder nicht ,-((
Fehlt nur die Referenzgröße des Handschuhfachs.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Diese Ausnahmesituationen von denen Du redest machen im Normalfall aber nicht mal 1% eines Films aus. Es geht dabei ja nicht nur um Kontrolle, sondern vor allem um gutes Licht. Die Lichtqualität ist beim Bild die halbe Miete. Wenn ich mir (von mir aus wegen meines Konzepts) vornehme nur mit dem vorhandenen Licht zu arbeiten, ohne es zu manipulieren, muss ich zwangläufig Abstriche bei der Ästhetik machen. In Wirklichkeit sieht nun mal vieles ziemlich Schaize aus... da hilft einem auch keine Kamera mit riesen Dynamik und super Rauschverhalten. Schlechtes Licht bleibt schlechtes Licht und der Schatten unter der Nase wird dadurch auch nicht kleiner. Der Film ist nun mal ein visuelles Medium und das Licht ein wesentliches Element in jedem Bild. Wenn man das ignoriert dann beraubt man sich damit einem der wichtisten Stilmittel.

VG



Antwort von colinelves:

Ist es möglich die Originalen Files herunterladen? Die S1 sieht ein bisschen inkonsitent und ich möchte sehen wie schwer es ist ihnen zu korrigieren.

danke!



Antwort von Hannesboeck:

Euer test führt zwar zu einer gewissen Vergleichbarkeit, aber sagt vielleicht nicht so viel über das Verhalten in der Anwendung aus.
Erstens hängt der DR den ich aus einem bestimmten sensor bekomme davon ab wieviel rauschen ich akzeptiere und wie ich mir das Highlight clipping vorstelle.

Zweitens kommen die farbverschiebungen in Schatten und lichtern die ihr beobachtet von der extremen Korrektur. Ich glaube nicht dass bei der S1 kurz vorm clipping alles gelb wird.

Interessanter wäre eine testszene die einen helligkeitsumfang von 16 blenden um zu sehen wie ein sensor mit den Grenzbereichen umgeht bei korrekter Belichtung.

Im Fall der S1 könnte man wohl eine blende unterbelichten um sich entspannter highlights um etwas mehr rauschen erkaufen.



Antwort von nic:


Ist es möglich die Originalen Files herunterladen? Die S1 sieht ein bisschen inkonsitent und ich möchte sehen wie schwer es ist ihnen zu korrigieren.

danke!

Monsieur Elves! Welch Freude. Wusste gar nicht, dass du hier unterwegs bist.








Antwort von roki100:



Weil's bei vielen hier einfach so ist, daß die einfach keinen Bock auf leuchten haben. Die Diskusionen hier kennen wir doch alle, und die Gründe um ja nicht leuchten zu müssen, die dann immer aufgeführt werden (so wie du sie auch gerade aufgeführt hast) kennen wir ebenfalls.

Und nein, natürlich hab ich nicht immer 100% Kontrolle, aber ich versuch wenigstens so viel Kontrolle wie möglich zu haben (und dafür schlepp ich auch jede Menge Zeug ans Set, wenn's sein muß), und hoffe nicht auf eine Kamera mit 50 Blenden DR, so daß ich ja nix mehr VOR der Kamera machen muß.

Mal ganz davon abgesehen, dass Licht ja nicht nur hell oder dunkel machen soll. Licht ist DAS gestalterische Mittel beim Film das oft den Unterschied zwischen "nett" und "cinematisch" ausmacht.

https://youtu.be/asmM7AEKX1Q?t=413

https://www.youtube.com/watch?v=TleFtnHMass

https://www.youtube.com/watch?v=2-Z6saaTUD8



Antwort von colinelves:



Ist es möglich die Originalen Files herunterladen? Die S1 sieht ein bisschen inkonsitent und ich möchte sehen wie schwer es ist ihnen zu korrigieren.

danke!

Monsieur Elves! Welch Freude. Wusste gar nicht, dass du hier unterwegs bist.

Ich bin uberall....



Antwort von nic:



Monsieur Elves! Welch Freude. Wusste gar nicht, dass du hier unterwegs bist.

Ich bin uberall....

I should’ve expected that...



Antwort von iasi:


@ iasi

Diese Ausnahmesituationen von denen Du redest machen im Normalfall aber nicht mal 1% eines Films aus. Es geht dabei ja nicht nur um Kontrolle, sondern vor allem um gutes Licht. Die Lichtqualität ist beim Bild die halbe Miete. Wenn ich mir (von mir aus wegen meines Konzepts) vornehme nur mit dem vorhandenen Licht zu arbeiten, ohne es zu manipulieren, muss ich zwangläufig Abstriche bei der Ästhetik machen. In Wirklichkeit sieht nun mal vieles ziemlich Schaize aus... da hilft einem auch keine Kamera mit riesen Dynamik und super Rauschverhalten. Schlechtes Licht bleibt schlechtes Licht und der Schatten unter der Nase wird dadurch auch nicht kleiner. Der Film ist nun mal ein visuelles Medium und das Licht ein wesentliches Element in jedem Bild. Wenn man das ignoriert dann beraubt man sich damit einem der wichtisten Stilmittel.

VG

Wir reden hier aber über Kameras - und da interessieren mich eben die 1%. Zumal es eben nicht nur die 1% sind, wenn man sich auch mal aus dem Studio wagt.

Wobei mir eigentlich das, was aktuelle Kameras bieten, ausreicht.

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind mir wichtiger, als eine BlendeBlende im Glossar erklärt mehr an DR. Daher bin ich Raw-Fan. Hier gilt dann eben auch:
Wenn man das ignoriert dann beraubt man sich damit einem der wichtisten Stilmittel.

Das eine schließt doch das andere nicht aus.
Schon Ansel Adams hatte das doch gewußt.



Antwort von iasi:



Mal ganz davon abgesehen, dass Licht ja nicht nur hell oder dunkel machen soll. Licht ist DAS gestalterische Mittel beim Film das oft den Unterschied zwischen "nett" und "cinematisch" ausmacht.

https://youtu.be/asmM7AEKX1Q?t=413

https://www.youtube.com/watch?v=TleFtnHMass

https://www.youtube.com/watch?v=2-Z6saaTUD8

Und doch geht"s hier um Kameras.



Antwort von pillepalle:

Deshalb ist mir Geoff Boyle auch so sympathisch :)

https://www.youtube.com/watch?v=ko_V6LZ-zqQ

VG



Antwort von Jörg:

ich denke, ihm wird jeder zustimmen...um schon im nächsten Beitrag wieder genau diese "numbers" diskutieren...



Antwort von colinelves:



Ich bin uberall....

I should’ve expected that...

😄



Antwort von iasi:


Deshalb ist mir Geoff Boyle auch so sympathisch :)

https://www.youtube.com/watch?v=ko_V6LZ-zqQ

VG

Musikunterlegte Esoterik








Antwort von JanPe:

Ich frag mich ob einige hier tatsächlich nicht einmal die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass hier nicht nur szenisch mit kontrolliertem Licht gearbeitet wird, sondern auch dokumentarisch, wo man eben oft kein Licht setzen kann und auf das natürliche Licht und die bestmögliche Ausnutzen dessen angewiesen ist. Da von Faulheit und Unlust am Lichtsetzen zu sprechen zeugt schon von ganz schöner Arroganz irgendwie. Die eigene Themenblase ist eben nicht gleichzeitig auch die Abbildung der Realität ALLER Filmschaffenden.



Antwort von Jörg:

Musikunterlegte Esoterik

soviel dichter an der "Wahrheit" als du....



Antwort von iasi:

bei 3:50 beschreibt er die Realität:

https://www.youtube.com/watch?v=2IiOkiCfJLk

Auch ab 6:20 sieht man ein gutes Beispiel dafür, dass es eben doch auch auf die Kamera ankommt.

Nebenbei: Ab 5:15 nennt er einen Grund für die tiefe Kameraposition, aber den anderen leider nicht: Die visuelle Charakterisierung.



Antwort von Jörg:

dass hier nicht nur szenisch mit kontrolliertem Licht gearbeitet wird, sondern auch dokumentarisch,

trifft ja auch alle Tier/Landschafts/Urlaubs/Familienfilmer, also weit mehr als die (numerisch) Handvoll
Szenisch/Imagefilmer. Ich denke nur auf die soll sich die Lichtsituation und deren Umsetzung fokussieren.



Antwort von iasi:


Ich frag mich ob einige hier tatsächlich nicht einmal die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass hier nicht nur szenisch mit kontrolliertem Licht gearbeitet wird, sondern auch dokumentarisch, wo man eben oft kein Licht setzen kann und auf das natürliche Licht und die bestmögliche Ausnutzen dessen angewiesen ist. Da von Faulheit und Unlust am Lichtsetzen zu sprechen zeugt schon von ganz schöner Arroganz irgendwie. Die eigene Themenblase ist eben nicht gleichzeitig auch die Abbildung der Realität ALLER Filmschaffenden.

Gerade beim dokumentarischen Film muss man sich auch immer fragen, ob man mit der Ausleuchtung nicht zu viel verfälscht.

Eine dunkle kleine Hütte, in der das Feuer unter einer kleinen Kochstelle brennt, muss in einer Doku diese Atmosphäre behalten.
Ein Holzhaus ohne Stromanschluss verträgt sich nicht mit künstlichen Lichtquellen, wenn deutlich werden soll, wie es ist ohne elektrischen Strom zu leben. Selbst der Einsatz von Reflektoren will gut überlegt sein.

Ich würde bei einem szenischen Film, der in der Frühen Neuzeit spielt, auch auf künstliche Lichtquellen verzichten. Dank der heutigen Kameratechnik ginge das auch.



Antwort von Frank Glencairn:


Ich frag mich ob einige hier tatsächlich nicht einmal die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass hier nicht nur szenisch mit kontrolliertem Licht gearbeitet wird, sondern auch dokumentarisch, wo man eben oft kein Licht setzen kann und auf das natürliche Licht und die bestmögliche Ausnutzen dessen angewiesen ist. Da von Faulheit und Unlust am Lichtsetzen zu sprechen zeugt schon von ganz schöner Arroganz irgendwie.

Das zeugt vor allem von der langjährigen Erfahrung aus den Dokus die ich gedreht hab.
Da wird immer Licht gesetzt, wenn's irgendwie möglich ist, oder wenigstens mit Butterflies, Flags und Aufhellern gearbeitet, wenn Licht aus irgendeinem Grund nicht geht. Ganz ohne was sind bestenfalls Sachen wie weite Landschafts-Shots etc.

Diese stumpfe Behauptung, man könne Dokus keinesfalls mit ordentlichem Licht drehen, weil.. Gründe, konnte ich noch nie nachvollziehen. Irgendwie scheint da immer die bizarre Vorstellung vorzuherrschen, Doku hieße man würde in einem Kriegsgebiet als one-man-show völlig unkontrolliert irgendeinem Protagonisten hinterherhecheln, und dabei "irgendwie Bilder einfangen".

Und gerade in einer dunklen Hütte nur mit Feuer muß man leuchten, weil es sonst rauscht wie ein Gebirgsbach, wenn deine Kamera überhaupt irgendwas sieht. Dabei leuchtet man natürlich so, daß man die Atmosphäre nicht kaputt macht, sondern sie verstärkt und verdichtet.

Ich würde bei einem szenischen Film, der in der Frühen Neuzeit spielt, auch auf künstliche Lichtquellen verzichten. Dank der heutigen Kameratechnik ginge das auch.

Würde halt nur langweilig und scheiße aussehen - so cinematisch wie Onkel Erichs Urlaubsfilmchen, die er schon in den 90er Jahren - ganz avantgardistisch - mit seiner Handycam und nur mit available Light gedreht hat.



Antwort von iasi:



Würde halt nur langweilig und scheiße aussehen - so cinematisch wie Onkel Erichs Urlaubsfilmchen, die er schon in den 90er Jahren - ganz avantgardistisch - mit seiner Handycam und nur mit available Light gedreht hat.

Oh je - nun enttäuscht du mich aber.

Du weißt doch selbst sehr gut, dass Lichtsetzung nicht das einzige Mittel der Bildgestaltung ist.
Filmsprache kennt eben auch mehr als einen Vokal.

Warum sollte ich zudem available Light nicht auch einsetzen können?
Lass die Person aus dem kleinen Fenster blicken, zur Feuerstelle gehen und ein Stück Holz nachlegen und sich dann auf einen Stuhl im dunklen Eck setzen.

Geh mal in ein Freilichtmuseum und schau dir die Häuschen an.

Im Studio nachbauen und all das immitieren, kostet nun einmal reichlich Geld und bedeutet auch erhebliche Einschränkungen.
Zum Beispiel kann ich im Studio nicht einfach mal aus dem Häuschen "gehen" und deutlich machen, wie abgelegen es liegt.



Antwort von Frank Glencairn:

Pass auf iasi, wir machen das jetzt so:

jetzt gehst du mal raus und drehst deine berühmte Holzhüttenszene, von der du schon so lange redest mit available Licht, lädst sie hier hoch, und zeigst uns Anfängern endlich wie man sowas richtig macht, und wie toll das dann aussieht.



Antwort von JanPe:


Das zeugt vor allem von der langjährigen Erfahrung aus den Dokus die ich gedreht hab.
Da wird immer Licht gesetzt, wenn's irgendwie möglich ist, oder wenigstens mit Butterflies, Flags und Aufhellern gearbeitet, wenn Licht aus irgendeinem Grund nicht geht. Ganz ohne was sind bestenfalls Sachen wie weite Landschafts-Shots etc.

Diese stumpfe Behauptung, man könne Dokus keinesfalls mit ordentlichem Licht drehen, weil.. Gründe, konnte ich noch nie nachvollziehen. Irgendwie scheint da immer die bizarre Vorstellung vorzuherrschen, Doku hieße man würde in einem Kriegsgebiet als one-man-show völlig unkontrolliert irgendeinem Protagonisten hinterherhecheln, und dabei "irgendwie Bilder einfangen".

Also ich arbeite viel dokumentarisch und zwar zumeist im Sportbereich. Da kann ich dir sagen, bekommt deiner Formulierung mit dem "hinterherhecheln" eine ganz neue Bedeutung. Wo immer möglich und sinnvoll, da setzen wir Licht ein machen es uns schön. Da sehe ich auch kein allzu großen Problem in bestimmten Settings "dazu zu leuchten" ohne den Flair kaputt zu machen. Allerdings ist man dann in der freien Wildbahn sehr froh, um eine Kamera, die in der Lage auch schwierige Situationen zu handeln... und darum geht's hier aus meiner Sicht doch.








Antwort von iasi:


Pass auf iasi, wir machen das jetzt so:

jetzt gehst du mal raus und drehst deine berühmte Holzhüttenszene, von der du schon so lange redest mit available Licht, lädst sie hier hoch, und zeigst uns Anfängern endlich wie man sowas richtig macht, und wie toll das dann aussieht.

Wir machen gar nichts.

Hochladen?
Also das ist nun wirklich Anfänger-like.

Und wenn du wirklich keine Aufnahmen mit vorhandenem Licht hin bekommst, musst du eben bei deinen Hochglanz-Dokus bleiben.



Antwort von Frank Glencairn:

Bwahaha - wie zu erwarten.



Antwort von Funless:



Pass auf iasi, wir machen das jetzt so:

jetzt gehst du mal raus und drehst deine berühmte Holzhüttenszene, von der du schon so lange redest mit available Licht, lädst sie hier hoch, und zeigst uns Anfängern endlich wie man sowas richtig macht, und wie toll das dann aussieht.

Wir machen gar nichts.

Hochladen?
Also das ist nun wirklich Anfänger-like.

Und wenn du wirklich keine Aufnahmen mit vorhandenem Licht hin bekommst, musst du eben bei deinen Hochglanz-Dokus bleiben.

Und dann wunderst du dich, dass man dich hier nicht Ernst nimmt?



Antwort von iasi:



Diese stumpfe Behauptung, man könne Dokus keinesfalls mit ordentlichem Licht drehen, weil.. Gründe, konnte ich noch nie nachvollziehen. Irgendwie scheint da immer die bizarre Vorstellung vorzuherrschen, Doku hieße man würde in einem Kriegsgebiet als one-man-show völlig unkontrolliert irgendeinem Protagonisten hinterherhecheln, und dabei "irgendwie Bilder einfangen".

Und gerade in einer dunklen Hütte nur mit Feuer muß man leuchten, weil es sonst rauscht wie ein Gebirgsbach, wenn deine Kamera überhaupt irgendwas sieht. Dabei leuchtet man natürlich so, daß man die Atmosphäre nicht kaputt macht, sondern sie verstärkt und verdichtet.


Doku bedeutet dokumentieren. Wenn ich mit großer Technik in eine Siedlung stürme, in der die Leute in Kanister das Wasser herbeischleppen müssen, und dann die Leute vor meinen Lichtbatterien aufbaue, ist es vorbei mit dokumentieren - dann hab ich eine Inszinierung.

Und wenn in der Hütte die Ecke dunkel ist, dann ist das eben so.
In einer Doku geht es doch nicht um technisch perfekte Bilder.
Natürliche und echte Verhaltensweisen von Personen erhalte ich doch nicht, wenn ich mich nach vorne dränge und mit meiner Technik ausbreite.

Zudem: Dir ist Ansel Adams ja wohl auch bekannt.



Antwort von iasi:



Und dann wunderst du dich, dass man dich hier nicht Ernst nimmt?

Aha - nun sind wir also bei dem Niveau mit den anzugtragenden SUV-Boliden-Fahrern angelangt.
Wenn jemand protzt, dann nimmt unser Funless ihn Ernst.

Aber vielleicht ist ja auch unser Funless in der Lage, sich auf Argumente zu konzentrieren.

Und wenn du ein Beispiel brauchst:
Hier nochmal der Link - ab 6:20:
https://youtu.be/2IiOkiCfJLk

Und damit es auch du verstehst:
Da musste das vorhandene Licht genutzt und die Einstellungen nacheinander abgedreht werden.
Viel Zeit für Lichtsetzung hat man in solchen Situationen nicht.



Antwort von Frank Glencairn:



In einer Doku geht es doch nicht um technisch perfekte Bilder.
Natürliche und echte Verhaltensweisen von Personen erhalte ich doch nicht, wenn ich mich nach vorne dränge und mit meiner Technik ausbreite.

Bei so romantischen Vorstellungen und Dogmen merkt man halt wieder, daß du mit dem Bereich nicht deinen Lebensunterhalt verdienst.



Antwort von Jott:

In der festgefahrenen Schwarz-Weiß-Denke bleibt halt kein Platz zwischen Licht-LKW und gar nichts.

Wen willst du denn zum Beispiel mit einem kleinen Akku-LED-Panel auf einem kleinen Stativlein verschrecken, Iasi? Das kann sehr schnell den Unterschied zwischen konturlosem Mistbild und gutem Bild machen. Gerade in der "Hütte". Nicht jemandem ins Gesicht fönen wie ein Anfänger, sondern zum Beispiel ein Gegenlicht damit setzen. Deine verhasste Kante. Oder einen "Rembrandt". Das alles kannst du nicht "in der Post rauskitzeln". Irgend eine Gimbalkonstruktion, mit der du rummachen willst, generiert sicherlich mehr Stirnrunzeln in der Hütte als eine kleine Lichtquelle.

Aber gut, ist hoffnungslos. Iasi wird noch in fünf Jahren die wahre Lehre predigen, ohne irgend etwas gefilmt zu haben.



Antwort von Funless:



Und dann wunderst du dich, dass man dich hier nicht Ernst nimmt?

Aha - nun sind wir also bei dem Niveau mit den anzugtragenden SUV-Boliden-Fahrern angelangt.
Wenn jemand protzt, dann nimmt unser Funless ihn Ernst.

Nö, hat mit protzen genauso viel zu tun wie eine Kuh mit Eierlegen, sondern wurdest du (übrigens nicht zum ersten Mal) gebeten uns ganz einfach zu zeigen wie man das realisiert was du uns mit erhobenen Zeigefinger bereits seit Jahren predigst. Stattdessen kommst du bspw. mit Birdman als Beispiel für "Available Light und Gestaltung in der post" um die Kurve bis man dir via BTS-Video bewiesen hatte, dass in Birdman sehr wohl geleuchtet wurde (und sogar ziemlich aufwändig) und somit dein Märchen Ad Absurdum geführt wurde.

Und das zieht sich bei dir wie ein roter Faden. Sobald du dazu aufgefordert wirst deine "Theorien" zu beweisen, zu belegen oder zumindest zu zeigen kommt eine windige Ausrede von dir gefolgt von dünnhäutigen Kommentaren die nicht selten mit persönlichen Rundumschlägen begleitet werden.

Aber vielleicht ist ja auch unser Funless in der Lage, sich auf Argumente zu konzentrieren.

Sehr sehr gerne konzentriere ich mich auf Argumente wenn denn wenigstens mal von dir auch Argumente in Form einer sachlichen Diskussion kommen würden anstelle von ausschließlich reißerischer Polemik.

Und wenn du ein Beispiel brauchst:
Hier nochmal der Link - ab 6:20:
https://youtu.be/2IiOkiCfJLk

Und damit es auch du verstehst:
Da musste das vorhandene Licht genutzt und die Einstellungen nacheinander abgedreht werden.
Viel Zeit für Lichtsetzung hat man in solchen Situationen nicht.

Glaubst du wirklich im Ernst, dass Marlon Brandos Gesicht bei diesem Take nicht gezielt geleuchtet wurde? Und bei Apocalypse Now hatten sie sogar eine Menge Zeit, weil sie sich diese dafür einfach genommen haben und das u.a. auch ein Grund dafür war weshalb die Produktionskosten damals ins bodenlose explodiert sind. Weißt du, es wäre deiner "Argumentation" wirklich weitaus förderlicher wenn du dich an Beispielen bedienen würdest, die nicht von jedem Idioten innerhalb von Sekunden via Google widerlegt werden können.


In der festgefahrenen Schwarz-Weiß-Denke bleibt halt kein Platz zwischen Licht-LKW und gar nichts.

Wen willst du denn zum Beispiel mit einem kleinen Akku-LED-Panel auf einem kleinen Stativlein verschrecken, Iasi? Das kann sehr schnell den Unterschied zwischen konturlosem Mistbild und gutem Bild machen. Gerade in der "Hütte". Nicht jemandem ins Gesicht fönen wie ein Anfänger, sondern zum Beispiel ein Gegenlicht damit setzen. Deine verhasste Kante. Oder einen "Rembrandt". Das alles kannst du nicht "in der Post rauskitzeln". Irgend eine Gimbalkonstruktion, mit der du rummachen willst, generiert sicherlich mehr Stirnrunzeln in der Hütte als eine kleine Lichtquelle.

Aber gut, ist hoffnungslos. Iasi wird noch in fünf Jahren die wahre Lehre predigen, ohne irgend etwas gefilmt zu haben.

Und eben genau deswegen kann man ihn (auch beim besten Willen) einfach nicht mehr ernst nehmen.



Antwort von roki100:

Hm, so wie ich iasi verstehe, meint er doch dass die Kamera-Technologien heute etwas weiter sind und nicht bei jedem shot licht benötigt wird... es geht auch ohne bzw. DualISO, RAW usw. ?








Antwort von Frank Glencairn:

Licht beim Film ist ja auch nicht in erster Linie da, um irgendwas hell zu machen, weils die Kamera sonst nicht packt.
Deshalb spielt die Lichtstärke neuer Kameras nur eine untergeordnete Rolle.



Antwort von Jott:

Licht ist heute zum Gestalten da. Hell machen, nur damit man was sieht, muss man schon sehr lange nicht mehr. Das war in den 90ern.

Ein lebloses konturloses Motiv bleibt ohne Lichtgestaltung ein solches, auch wenn man eine rawrawraw-20 Blenden-Überkamera drauf hält.



Antwort von iasi:



In einer Doku geht es doch nicht um technisch perfekte Bilder.
Natürliche und echte Verhaltensweisen von Personen erhalte ich doch nicht, wenn ich mich nach vorne dränge und mit meiner Technik ausbreite.

Bei so romantischen Vorstellungen und Dogmen merkt man halt wieder, daß du mit dem Bereich nicht deinen Lebensunterhalt verdienst.

Ich jammere jedenfalls nicht über die ÖR, während ich für sie Hochglanz-Dokus drehe.

Ich muss da immer an eine Situation aus jungen Jahren denken:
Eine Schlafzimmerszene zu einer Medikamentenwerbung. Der Kameramann leuchtet sauber aus, bis es eben nach deutschem TV aussieht. Und dann kommt die Muse über ihn und er schaltet die Nachttischlampen ein.
Daraufhin kann er kaum noch an sich halten: "Wie bei Hamilton! Das ist wie eine Hamilton Einstellung!" (Damals waren seine Weichzeichnerfilme gerade in.)



Antwort von freezer:


Ich muss da immer an eine Situation aus jungen Jahren denken:
Eine Schlafzimmerszene zu einer Medikamentenwerbung. Der Kameramann leuchtet sauber aus, bis es eben nach deutschem TV aussieht. Und dann kommt die Muse über ihn und er schaltet die Nachttischlampen ein.
Daraufhin kann er kaum noch an sich halten: "Wie bei Hamilton! Das ist wie eine Hamilton Einstellung!" (Damals waren seine Weichzeichnerfilme gerade in.)

Und was soll uns diese Anekdote jetzt sagen - außer, dass Du Dich schon damals für berufener gehalten hast?



Antwort von iasi:


Licht ist heute zum Gestalten da. Hell machen, nur damit man was sieht, muss man schon sehr lange nicht mehr. Das war in den 90ern.

Ein lebloses konturloses Motiv bleibt ohne Lichtgestaltung ein solches, auch wenn man eine rawrawraw-20 Blenden-Überkamera drauf hält.

Man kann aber eben auch mit offenen Augen durch die Welt gehen. Gerade im Sommer ist"s schließlich nicht mal 6 Stunden am Tag absolut dunkel.

Sets im Studio zu bauen, die den production-value bieten, wie man ihn bei Außendrehs finden kann, erfordert finanzielle Mittel, die deutsche Produktionen eher selten aufbringen.



Antwort von iasi:



Ich muss da immer an eine Situation aus jungen Jahren denken:
Eine Schlafzimmerszene zu einer Medikamentenwerbung. Der Kameramann leuchtet sauber aus, bis es eben nach deutschem TV aussieht. Und dann kommt die Muse über ihn und er schaltet die Nachttischlampen ein.
Daraufhin kann er kaum noch an sich halten: "Wie bei Hamilton! Das ist wie eine Hamilton Einstellung!" (Damals waren seine Weichzeichnerfilme gerade in.)

Und was soll uns diese Anekdote jetzt sagen - außer, dass Du Dich schon damals für berufener gehalten hast?

Dass man richtig ausleuchten kann und doch nur deutschen TV-Look erzeugt.
Es gehört eben doch noch mehr dazu, als die Lehrbuchausleuchtung.
Der filmische Wortschatz ist eben doch erheblich größer.

Zudem:
Es ist doch interessant, dass immer so viel über cinematischen Look gesprochen wird, wenn es um Kameras geht, ...
Und dann kommt der Spruch mit der Lichtsetzung. Als ob das dann alles sei, was es braucht.



Antwort von Framerate25:

Das ist zwar nicht professionell was ich jetzt schreibe...respektive frage, aber:

Seid Ihr auch so müde, solche Diskussionen insgesamt zu lesen? Ich möchte jetzt niemand speziell ansprechen oder whatever...

...aber das wäre doch ein "im Kreis dreh Philosophie Thread", oder?

Was bitte bringt das? Wo ist der Mehrwert?
Interessiert mich wirklich.

Friedlich
FR 25



Antwort von iasi:

https://champ-magazine.com/art/robby-muller/



Antwort von iasi:


Das ist zwar nicht professionell was ich jetzt schreibe...respektive frage, aber:

Seid Ihr auch so müde, solche Diskussionen insgesamt zu lesen? Ich möchte jetzt niemand speziell ansprechen oder whatever...

...aber das wäre doch ein "im Kreis dreh Philosophie Thread", oder?

Was bitte bringt das? Wo ist der Mehrwert?
Interessiert mich wirklich.

Friedlich
FR 25

Wenn du müde bist, geh doch einfach schlafen.

Es ist doch interessant, dass manche Leute sich über Diskussionen beklagen, die sie doch gar nicht lesen müssen.
Sie wollen diese Diskussionen dann lieber beenden, statt sich einfach zurückzuziehen.
Warum tun sie so etwas? Wo ist denn der Mehrwert für sie?








Antwort von Jörg:

Ich denke, es ist für framerate interessant zu wissen, ob es anderen Nutzern auch so geht wie ihm...
sei beruhigt, ja, es ist langweilig ohne Ende, wenn vor allem ein, zwei Leute so auf ihrer Meinung beharren,
nichts anderes gelten lassen, und ernsthaft glauben zu wissen was sie tun...
das permanent zu lesen, ersetzt für manchen die Domina, für andere ist es lediglich Forenstandard.
Da ist slashcam ganz sicher nicht allein von betroffen ;-))
Also, leuchten wir nun, wenigstens at least available....?



Antwort von Framerate25:

Nuja, ich denk ja nur: Jetzt kommt was interessantes zur Uschi BM- und bäng, wieder nur aviable Light in der Hütte via Rohwurst! Hm....



Antwort von Funless:

Das interessante zur Ursula Mini G2 steht ja bereits im Artikel. Ich muss ja gestehen, dass ich auch immer wieder zu doof dazu bin mich da ganz einfach mal rauszuhalten. Aber irgendwie krieg‘ ich das nicht gebacken mich zurück zu halten wenn jemand substanzlosen Unfug verzapft. *seufz**



Antwort von Framerate25:


Das interessante zur Ursula Mini G2 steht ja bereits im Artikel. Ich muss ja gestehen, dass ich auch immer wieder zu doof dazu bin mich da ganz einfach mal rauszuhalten. Aber irgendwie krieg‘ ich das nicht gebacken mich zurück zu halten wenn jemand substanzlosen Unfug verzapft. *seufz**

Das ist schon richtig.

Aber ich hoffe halt immer noch auf Quellen zu Berichten welche ich selbst übersehen/nicht gefunden hab.

Und Youtubereviews.... wann kommt gleich noch der Weihnachtsmann?

Nein, hilft alles nix. Ich werd mir den Ofen für nen Tag leihen, vorher das PDF durchwälzen und selber gucken watt dat Ding kann - fertig!



Antwort von Funless:

Das ist meiner Meinung nach eine sinnvolle Vorgehensweise.



Antwort von Frank Glencairn:


https://champ-magazine.com/art/robby-muller/

Und was hat der Müller damit zu tun?



Antwort von pillepalle:

Na ja, eigentlich sind die Standpunkte ja klar... iasi meint ihm reichen die heutigen Kameras mit 12, 13, oder 14 Blenden Dynamik nicht aus um seine Filme zu machen, weil es dann immer noch seltene Situationen geben kann die die Kamera nicht bewältigt. Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern. Also quasi so drehen wie es die Fliege an der Wand tun würde ;)

Ich verstehe ja das viele Leute heutzutage als 'One-Man-Band' unterwegs sein müssen und dann nicht die Möglichkeit haben viel zu machen. Aber das sind dann doch immer eher Notlösungen (in der Regel aus Kostengründen) und keine Beispiele dafür wie man es besonders gut macht. Für Licht hat man keine Zeit, für den Ton auch nicht. Da muss das Kameramikro reichen usw... man macht einen Kompromiss nach dem anderen und am Ende ist dann die Technik schuld die für das suboptimale Ergebnis verantwortlich gemacht wird.

VG



Antwort von Drushba:


Na ja, eigentlich sind die Standpunkte ja klar... iasi meint ihm reichen die heutigen Kameras mit 12, 13, oder 14 Blenden Dynamik nicht aus um seine Filme zu machen, weil es dann immer noch seltene Situationen geben kann die die Kamera nicht bewältigt. Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern. Also quasi so drehen wie es die Fliege an der Wand tun würde ;)

Ich verstehe ja das viele Leute heutzutage als 'One-Man-Band' unterwegs sein müssen und dann nicht die Möglichkeit haben viel zu machen. Aber das sind dann doch immer eher Notlösungen (in der Regel aus Kostengründen) und keine Beispiele dafür wie man es besonders gut macht. Für Licht hat man keine Zeit, für den Ton auch nicht. Da muss das Kameramikro reichen usw... man macht einen Kompromiss nach dem anderen und am Ende ist dann die Technik schuld die für das suboptimale Ergebnis verantwortlich gemacht wird.

VG

Da muss ich Iasi Recht geben. Diese Diskussion um Dynamikumfang hatten wir schon. Freunde der Zeichnung im Bild vs Freunde der "künstlerischen Freiheit" alles absaufen zu lassen.

Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern.
Dokumentaristen vs Lügner. Nicht umsonst wenden sich die Verschwörungstheoretiker und Trump-Befürworter (!) dieses Forums gegen den klassischen Dokfilm und dessen Ethos, zu zeigen was ist, wahrhaftig zu bleiben und wenn immer möglich nicht einzugreifen. Klar möchten Verschwörungsfreunde nur Geld verdienen und nehmen jede Lüge in Kauf, dichten sich Texte zusammen und suchen in Ruhe passende Bilder - das machen sie in ihrer Freizeit ja auch, wenn sie in Foren oder auf Facebook hetzen. Aber ich denke solche windigen Leute haben IMHO den Job hinter der Kamera verfehlt und wären als halbseidene Investmentmakler obendrein finanziell besser bedient.) Für echte Dokfilmer ist die Wahrheit an sich ein Wert, die es allen erdenklichen kulturellen Gründen zu verteidigen gilt, vor allem in dieser historischen Phase der flächendeckenden Volksverhetzung.

Zum Thema: Ich erinnere mich noch an den Aufschrei, als die Nachfolgecam der BMCC statt 13 nur 12 Blenden hatte. Bis heute gilt diese Baureihe als nahezu unverkäufliche Langweiler...) Zudem: Blackmagic Cams der ersten Generation waren billig verarbeitet, fallen daher öfters aus und der notwendige Service ist grottenschlecht. Bei einem ersten Dreh 2013 hat es uns zwei von drei Cams geschossen, weil wir mit Backup-Ninjas gearbeitet hatten. Das vertrug irgendein internes Bauteil nicht und schmorte durch. Der Blackmagic "Service" verlangte 1500 Euro Reparatur - bei einem Kaufpreis von 2500 Euro.)) Sowas bleibt hängen und Blackmagic ist daher die nächsten 10 Jahre raus für mich. Die Cams werden von Elektronikingenieuren gebaut und vertrieben, Service und Fieldtauglichkeit ist nicht deren erste Agenda. Auf der anderen Seite kostet eine gebrauchte C300 Mark II derzeit ungefähr das Gleiche, so ab netto 5000 bei vollem Canonservice weltweit, kann mit kleinen Akkus betrieben werden und wenn man möchte gibts RAW obendrein. Auch Panasonic spreche ich aus eigener Erfahrung mehr Servicekompetenz zu als Blackmagic. Daher wäre eine S1 für mich immer erste Wahl über eine Blackmagic und bei größerem Budget eine gebrauchte Canon C300 Mark II oder Sony FS7.



Antwort von Funless:



Na ja, eigentlich sind die Standpunkte ja klar... iasi meint ihm reichen die heutigen Kameras mit 12, 13, oder 14 Blenden Dynamik nicht aus um seine Filme zu machen, weil es dann immer noch seltene Situationen geben kann die die Kamera nicht bewältigt. Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern. Also quasi so drehen wie es die Fliege an der Wand tun würde ;)

Ich verstehe ja das viele Leute heutzutage als 'One-Man-Band' unterwegs sein müssen und dann nicht die Möglichkeit haben viel zu machen. Aber das sind dann doch immer eher Notlösungen (in der Regel aus Kostengründen) und keine Beispiele dafür wie man es besonders gut macht. Für Licht hat man keine Zeit, für den Ton auch nicht. Da muss das Kameramikro reichen usw... man macht einen Kompromiss nach dem anderen und am Ende ist dann die Technik schuld die für das suboptimale Ergebnis verantwortlich gemacht wird.

VG

Da muss ich Iasi Recht geben. Diese Diskussion um Dynamikumfang hatten wir schon. Freunde der Zeichnung im Bild vs Freunde der "künstlerischen Freiheit" alles absaufen zu lassen.

Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern.
Dokumentaristen vs Lügner. Nicht umsonst wenden sich die Verschwörungstheoretiker und Trump-Befürworter (!) dieses Forums gegen den klassischen Dokfilm und dessen Ethos, zu zeigen was ist, wahrhaftig zu bleiben und wenn immer möglich nicht einzugreifen. Klar möchten Verschwörungsfreunde nur Geld verdienen und nehmen jede Lüge in Kauf, dichten sich Texte zusammen und suchen in Ruhe passende Bilder - das machen sie in ihrer Freizeit ja auch, wenn sie in Foren oder auf Facebook hetzen. Aber ich denke solche windigen Leute haben IMHO den Job hinter der Kamera verfehlt und wären als halbseidene Investmentmakler obendrein finanziell besser bedient.) Für echte Dokfilmer ist die Wahrheit an sich ein Wert, die es allen erdenklichen kulturellen Gründen zu verteidigen gilt, vor allem in dieser historischen Phase der flächendeckenden Volksverhetzung.

Ist ja alles schön und gut nur geht‘s iasi bei seinem "Standpunkt" nicht um Dokumentation, sondern um szenische Produktion.








Antwort von pillepalle:


Dokumentaristen vs Lügner. Nicht umsonst wenden sich die Verschwörungstheoretiker und Trump-Befürworter (!) dieses Forums gegen den klassischen Dokfilm und dessen Ethos, zu zeigen was ist, wahrhaftig zu bleiben und wenn immer möglich nicht einzugreifen. Klar möchten Verschwörungsfreunde nur Geld verdienen und nehmen jede Lüge in Kauf, dichten sich Texte zusammen und suchen in Ruhe passende Bilder - das machen sie in ihrer Freizeit ja auch, wenn sie in Foren oder auf Facebook hetzen. Aber ich denke solche windigen Leute haben IMHO den Job hinter der Kamera verfehlt und wären als halbseidene Investmentmakler obendrein finanziell besser bedient.) Für echte Dokfilmer ist die Wahrheit an sich ein Wert, die es allen erdenklichen kulturellen Gründen zu verteidigen gilt, vor allem in dieser historischen Phase der flächendeckenden Volksverhetzung.

Haha... selten so einen Stuss gelesen. Ich hoffe das nicht alle 'Hüter der Wahrheit' (also die Irren die meinen sie gepachtet zu haben) in solchen Stereotypen denken. Und wenn es mit der Wahrheit doch nicht so einfach sein sollte, dann bliebe am Ende nur noch der Titel 'Hüter des schlechten Bildes' übrig... aber jeder so wie er mag. Wünsche euch eine Kamera mit ganz viel Dynamikumfang damit ihr endlich eurer Warheit auf die Spur kommen könnt ;)

VG



Antwort von iasi:



Glaubst du wirklich im Ernst, dass Marlon Brandos Gesicht bei diesem Take nicht gezielt geleuchtet wurde? Und bei Apocalypse Now hatten sie sogar eine Menge Zeit, weil sie sich diese dafür einfach genommen haben und das u.a. auch ein Grund dafür war weshalb die Produktionskosten damals ins bodenlose explodiert sind. Weißt du, es wäre deiner "Argumentation" wirklich weitaus förderlicher wenn du dich an Beispielen bedienen würdest, die nicht von jedem Idioten innerhalb von Sekunden via Google widerlegt werden können.

Bei 6:20 ist kein Brandon zu sehen.

Es wäre schon förderlich, wenn du dir auch die genannten Beispiele ansehen würdest.



Antwort von iasi:



https://champ-magazine.com/art/robby-muller/

Und was hat der Müller damit zu tun?

Tja - Müller war jemanden, der immer auch das vorhandene Licht nutze, die natürliche Lichtstimmung.
Er hatte ein Auge für Licht.

Eben das Gegenteil zu: Ich mach erst alles dunkel und leuchte dann aus.



Antwort von Funless:


Es wäre schon förderlich, wenn du dir auch die genannten Beispiele ansehen würdest.

Habe ich mir angesehen und sind bedauerlicherweise keine Bestätigung für deine "Theorie". Sobald du endlich beginnst eine Diskussion sachlich und nicht polemisch zu führen können wir gerne weiter miteinander diskutieren.



Antwort von cantsin:


Tja - Müller war jemanden, der immer auch das vorhandene Licht nutze, die natürliche Lichtstimmung.
Er hatte ein Auge für Licht.

Eben das Gegenteil zu: Ich mach erst alles dunkel und leuchte dann aus.

Hier ist ein Polaroid, mit dem Müller das Licht eines Filmsets skizzierte:

zum Bild https://dutchgirlinlondondotcom.files.w ... muller.jpg

Wie man sieht, war er alles andere als ein Run-and-Gun-Kameramann, der die Lichtsetzung dem Zufall oder der Postproduktion überließ.

Man sieht auch, dass er mit 10 Blenden Dynamikumfang auskam.



Antwort von iasi:


Na ja, eigentlich sind die Standpunkte ja klar... iasi meint ihm reichen die heutigen Kameras mit 12, 13, oder 14 Blenden Dynamik nicht aus um seine Filme zu machen, weil es dann immer noch seltene Situationen geben kann die die Kamera nicht bewältigt. Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern. Also quasi so drehen wie es die Fliege an der Wand tun würde ;)

Ich verstehe ja das viele Leute heutzutage als 'One-Man-Band' unterwegs sein müssen und dann nicht die Möglichkeit haben viel zu machen. Aber das sind dann doch immer eher Notlösungen (in der Regel aus Kostengründen) und keine Beispiele dafür wie man es besonders gut macht. Für Licht hat man keine Zeit, für den Ton auch nicht. Da muss das Kameramikro reichen usw... man macht einen Kompromiss nach dem anderen und am Ende ist dann die Technik schuld die für das suboptimale Ergebnis verantwortlich gemacht wird.

VG

Im Gegenteil. Iasi meint, dass die heutigen Kamera wunderbar dafür ausreichen.

Es geht auch nicht um "One-Man-Band", sondern darum, vorhandene Lichtstimmungen zu nutzen. Ich stelle mich mit der Kamera eben nicht gegenüber dem Fenster auf und filme dann im Weitwinkel die Personen zwischen Kamera und Fenster in der Raummitte.

Das Tolle an den heutigen Kameras ist doch ihre hohe Empfindlichkeit, die es mir auch erlaubt mit dem Licht, das durchs Fenster den Raum beleuchtet, nicht mit Offenblende arbeiten zu müssen. Wenn das Feuer unter dem Topf den hinteren Bereich des Raumes noch leicht erhellt, dann hat dies eine andere Wirkung, wie wenn ich all dies mit Kunstlicht nachbilden möchte - was man dann aufgrund des Aufwands dann eh nicht tut.

Auch bei Außenaufnahmen ist der (verdammt kurze) Moment am Morgen, kurz bevor die Sonne aufgeht, etwas, das man in verschiedenen Einstellungen einfangen möchte.
Nicht jeder hat den Luxus hierfür mehrere Drehtage nutzen zu können.



Antwort von iasi:



Tja - Müller war jemanden, der immer auch das vorhandene Licht nutze, die natürliche Lichtstimmung.
Er hatte ein Auge für Licht.

Eben das Gegenteil zu: Ich mach erst alles dunkel und leuchte dann aus.

Hier ist ein Polaroid, mit dem Müller das Licht eines Filmsets skizzierte:

zum Bild https://dutchgirlinlondondotcom.files.w ... muller.jpg

Wie man sieht, war er alles andere als ein Run-and-Gun-Kameramann, der die Lichtsetzung dem Zufall oder der Postproduktion überließ.

Man sieht auch, dass er mit 10 Blenden Dynamikumfang auskam.

Ein Kameramann, der das vorhandene Licht mit einbezieht, ist sicherlich kein Run-and-Gun-Kameramann.
Paris, Texas zeigt Beides: Momente, bei denen das vorhandene Licht das Bild bestimmt, und eben auch ausgeleuchtete Filmsets.

10 Blenden Dynamikumfang sind viel.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Das klang vor ein paar Posts aber noch ganz anders, als Du über die 20 Blenden Dynamik Kamera schwadroniert hast ;)

Außerdem hat doch niemand Behauptet 'on location' erst mal alles dunkel zu machen (das macht man nur im Studio so) und das vorhandene Licht überhaupt nicht zu nutzen. Natürlich nutzt man es soweit es geht, aber da wo es nicht mehr geht versucht man es eben mit den Mitteln die einem zur Verfügung stehen trotzdem hinzukriegen. Und je mehr Möglichkeiten man hat, desto besser wird's in der Regel auch. Da beschwert man sich doch nicht über die Kamera, die den Kontrastumfang nicht bewältigt bekommt.

Und wie gesagt, ich kann wunderbar damit leben wenn irgend jemand aus Prinzip, oder weil er meint damit der Wahrheit irgendwie näher zu kommen, gar nichts macht und nur drauf hält. Aber das dann als die einzig Wahre Methode anzupreisen und alles andere als unwahre Hochglanz-Filmchen darzustellen, ist schon ziemlich albern.

VG



Antwort von iasi:


@ iasi

Das klang vor ein paar Posts aber noch ganz anders, als Du über die 20 Blenden Dynamik Kamera schwadroniert hast ;)


Bitte was?

Wo hab ich denn über 20 Blenden Dynamik gesprochen?

Da müsste ich ja jemanden mit dunkelm Hemd in einen Raum mit nur einem Fenster stellen und in Richtung der Kamera blicken lassen, während im Hintergrund eine Person mit weißem Hemd draußen in der prallen Sonne steht. :)








Antwort von pillepalle:

@ iasi

Ah, sorry. Habe Dich mit Drushba verwechselt, der sich im Panasonic S1 Thread eine Dokumentarfilmkamera mit 18+ Blenden wünschte...

VG



Antwort von Rick SSon:

" punktet die im Vergleich kompakte Panasonic S1 bei Available- und Lowlight-Light Aufnahmen und dürfte damit vor allem für mobiles Arbeiten die erste Wahl sein."

Vll. beim Bild. Beim Rolling ShutterShutter im Glossar erklärt siehts wieder ganz anders aus.



Antwort von Rick SSon:


Hallo iasi,

Danke fürs Danke.

Wir haben keine Hilghlightrecovery-Funktion bei der Ursa genutzt. Resolve dürfte ja bereits recht gut hin auf BMD RAW-Material optimiert sein - das wäre dann noch mehr "Heimvorteil" und es soll ja möglichst fair hier bleiben.

Auch führt die Recovery Funktion nicht immer automatisch zu besseren Ergebnissen ...

Viele Grüße

Rob/
slashCAM

sehe ich nicht so. Für mich als User ist interessant was ich am Ende rausholen kann. Meine Erfahrung hat gezeigt das dort die größten Unterschiede liegen, weil manche Kameras eben "out of the Box" ganz ansehnliches Material ausspucken, andere brauchen ein bißchen mehr Liebe, belohnen dich aber am Ende mit erfreulichen Ergebnissen.

Aber ich hab auch immernoch das Gefühl ihr hyped die S1/S1H hier aus slashcam ganz schön in den Himmel und das auf einer Grundlage, die eher die Panasonics bevorteilen.




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