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Demuxen mit TMPEGEnc




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Frage von Michael Landenberger:


Hallo,

wie schon berichtet, benutze ich eine Pinnacle Bungee zum
Aufnehmen von TV-Sendungen und Analogvideo. Leider produziert
das Teil einen ganz und gar nicht DVD-konformen MPEG-2-Stream.
Abgesehen von den 44kHz Audio-Samplingrate (;DVD verlangt 48kHz)
enthält der Stream auch Videotext-Daten. Deswegen mögen die
meisten Schnitt- und Authoringprogramme die von Bungee
erzeugten Files gar nicht.

Nun bietet zwar die Bungee-Software die Möglichkeit einer
Konvertierung vom Pinnacle- in ein DVD-konformes FormatFormat im Glossar erklärt, d. h.
der Ton wird auf 48kHz Samplerate gewandelt und die
Videotext-Daten werden entfernt. Leider ist aber die maximale
Dateigröße für das gewandelte Material unsinnigerweise auf 4,4
GB begrenzt, was für ca. 90 Minuten Spieldauer reicht. Viele
TV-Sendungen incl. Werbeblöcke dauern aber länger (;bei der
Aufnahme gibt es keine Größenbeschränkung), so dass beim
Konvertieren das Ende der Aufnahme abgeschnitten wird. Die
Konvertierungsfunktion ist also in vielen Fällen unbrauchbar.

Ich muss also mit Fremdsoftware konvertieren. Zur Zeit
verwende ich dazu TMPEGEnc. Der Ablauf ist dabei folgender:
Ausgangsmaterial demuxen (;glücklicherweise schluckt TMPEGEnc
das Pinnacle-Format), danach den extrahierten Audiostream auf
48 kHz Samplerate wandeln und anschließend den gewandelten
Audiostream und den unveränderten Videostream wieder muxen
(;der letzte Schritt kann entfallen, wenn man Audio- und
Videostream separat weiterverarbeiten möchte). Das Ganze ist
zwar höchst umständlich, aber man erhält das gewünschte
Ergebnis, die fertige MPEG-2-Datei wird von fast jedem
Programm akzeptiert.

Rein interessehalber würde ich aber gerne wissen, wie der
von TMPEGEnc beim Demuxen erzeugte Video-Stream aussieht.
Werden wirklich nur die Videodaten extrahiert oder sind immer
noch die (;überflüssigen) Videotext-Daten enthalten? Gibt es
ein Tool, mit dem man die Eigenschaften der in der Datei
enthaltenen Streams anzeigen kann?

Google hat leider nichts Erhellendes ausgespuckt, auch die
TMPEGEnc-Seite schweigt sich über das Ausgabeformat beim
Demuxen aus.

Gruß

Michael






Antwort von Alan Tiedemann:

> Rein interessehalber würde ich aber gerne wissen, wie der
> von TMPEGEnc beim Demuxen erzeugte Video-Stream aussieht.
> Werden wirklich nur die Videodaten extrahiert oder sind immer
> noch die (;überflüssigen) Videotext-Daten enthalten? Gibt es
> ein Tool, mit dem man die Eigenschaften der in der Datei
> enthaltenen Streams anzeigen kann?

Ich erinnere mich an ein Programm namens MPEGanalizzatore. Das sollte
die MPEG-Struktur komplett anzeigen können. URL:


Gruß,
Alan

--
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Antwort von Alan Tiedemann:

Alan Tiedemann schrieb:

Mist, Attribution Line gekickt... Sorry :-(;
Da ist sie:

> Michael Landenberger schrieb:

;-)

Gruß,
Al *fuppend* an

--
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Antwort von Wolfgang Hauser:

"Michael Landenberger" schrieb:

>Rein interessehalber würde ich aber gerne wissen, wie der
>von TMPEGEnc beim Demuxen erzeugte Video-Stream aussieht.
>Werden wirklich nur die Videodaten extrahiert oder sind immer
>noch die (;überflüssigen) Videotext-Daten enthalten? Gibt es
>ein Tool, mit dem man die Eigenschaften der in der Datei
>enthaltenen Streams anzeigen kann?

Guck mal Project X an, eines der beliebtesten Tools zum Demuxen, v.a.
für DVB-Material.





Antwort von Michael Landenberger:

Hallo,

"Alan Tiedemann" schrieb:

> Ich erinnere mich an ein Programm namens MPEGanalizzatore.
> Das sollte die MPEG-Struktur komplett anzeigen können.

danke für den Tipp, das ist das, was ich gesucht habe. Allerdings
findet MPEGanalizzatore in den Bungee-Dateien nur einen Video-
und einen Audiostream, von den Videotextdaten ist nix zu sehen.
Ich weiß aber, dass sie vorhanden sind, schließlich lassen sie
sich (;über ein Pinnacle Tool) auch anzeigen. Trotzdem kann ich
keinen Unterschied zwischen den originalen Bungee-Dateien und
den auf die im OP beschriebene Weise mit TMPEGEnc konvertierten
Dateien feststellen (;bis auf die Audio-Samplerate natürlich).

Von der Offeryn-Seite habe ich mir auch PVStrumento
heruntergeladen und damit mal eine Bungee-Datei demuxt.
Ergebnis: ständige Meldungen, dass irgendwelche Frames fehlen
und nachträglich eingefügt werden. Die demuxte Videodatei hat
Bildsprünge, der Ton Aussetzer. Also nicht brauchbar.
Ich bin ja froh, dass wenigstens TMPEGEnc mit dem bescheuerten
Pinnacle-Format klarkommt.

Der Grund, warum mein Interesse am Aufbau der konvertierten
Bungee-MPEGs geweckt wurde, ist folgender:

Ich Bungee-Videomaterial (;ca. 6 GB mit 2 Std. Dauer) zunächst
mit TMPEGEnc konvertiert, das Resultat war einwandfrei. Keine
Aussetzer, Bild und Ton bis zum Ende synchron.
Anschließend habe ich das konvertierte Material mit Ulead
Video Studio 7 geschnitten. Video Studio beherrscht SmartRender,
und da ich nur geschnitten habe, müsste eigentlich gar nichts
neu gerendertgerendert im Glossar erklärt werden. Die geschnittene MPEG-Datei (;ca. 4 GB mit
90 Minuten Spieldauer) war ebenfalls einwandfrei.
Dann habe ich aus dem geschnittenen Film mit Ulead DVD Power
Tools eine DVD erstellt. Auch das war unproblematisch, bis auf
eine Stelle: dort treten ganz kurz Blockartefakte auf, und zwar
kurz nach einer Stelle, an der ich geschnitten habe. Die
Artefakte waren aber definitiv weder im Roh- noch im
geschnittenen Material zu sehen, erst in den VOBs (;und auch
beim Abspielen der DVD) sind sie vorhanden.

Nun interessiert mich natürlich, was DVD Power Tools so aus dem
Tritt gebracht haben könnte, dass es in einwandfreies
Ausgangsmaterial ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt hineinfabriziert. Da DVD Power Tools
ansonsten ein leistungsfähiges Profiprogramm ist und
normalerweise derartige Ausfälle nicht zeigt, vermute ich, dass
im MPEG-Stream noch "Müll" enthalten ist, den weder TMPEGEnc
noch Video Studio entfernt haben.

Gruß

Michael





Antwort von Alan Tiedemann:

Michael Landenberger schrieb:

> Nun interessiert mich natürlich, was DVD Power Tools so aus dem
> Tritt gebracht haben könnte, dass es in einwandfreies
> Ausgangsmaterial ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt hineinfabriziert. Da DVD Power Tools
> ansonsten ein leistungsfähiges Profiprogramm ist und
> normalerweise derartige Ausfälle nicht zeigt, vermute ich, dass
> im MPEG-Stream noch "Müll" enthalten ist, den weder TMPEGEnc
> noch Video Studio entfernt haben.

Versuch doch mal ProjectX zum Demuxen. Das hat tonnenweise Optionen, die
Dir vielleicht weiterhelfen können. Dessen Features sind IMHO wirklich
gigantisch - wenn man denn durch das abschreckende GUI durchsteigt ;-)

Gruß,
Alan

--
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