| Das Technikmuseum in Speyer - Meine ersten Gehversuche im Videobereicj
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Frage von FrankProductionFilm:
Hi,
Ich bin's mal wieder Nils der so viele Fragen gestellt hat und nun seit ca. 2 Wochen an einem neuen Projekt gearbeitet habe! Wir waren im Technik Museum in Speyer und ich habe da mal ein wenig gefilmt! (;Das Stativ hatte ich leider nicht dabei, da ich einfach nicht daran gedacht habe! Man oh man.... )-: ) Dann wollte ich da eine etwas "längere" Reportahe daraus schneiden und heraus ist das gekommen. Ich möchte sie euch einfach mal zeigen und fragen was ihr so dazu meint! Aber denkt daran: Ich bin 13 und habe seit Ca. 2 Monaten mit der Video Technik zu tun! Aber auf Kritik freue ich mich trotzdem das ich sehe kann was ich verbessern kann! Also schaut euch das Video einfach mal an:
http://www.youtube.com/watch?v=Riw2agJBipY
Danke schon mal
Nils
Antwort von marwie:
Also für erste Gehversuche ist das Video schon mal nicht schlecht geworden, gut finde ich z.b. dass du selten gezoomt hast, sondern einzelne Einstellungen verwendet hast. Ich finde auch, dass du die Bildausschnitte meist recht gut gewählt hast.
Schade ist halt, dass du kein Stativ verwendet hast und so die Bilder verwackelt wurden. Um das wackeln von Hand zu minimieren, filmt man am besten möglichst mit dem Sucher und Weitwinkel.
Ich würde auch etwas langsamer und gleichmässiger Schwenken, deine Schwenks wirken etwas nervöse. (;va. der Schwenk in der Raumfahrthalle ist zu schnell).
-> das nächste mal unbedingt ein Stativ verwenden.
Zum Schnitt: generell nicht schlecht, jedoch würde ich etwas weniger Überblendungen verwenden. Teilweise hast du auch etwas ungünstig in Schwenks oder Zooms geschnitten. Die Dauer der einzelnen Schnitte sind meist gut finde ich. (;wichtig ist einfach, dass man genügend Zeit hat die Informationen zu verarbeiten, aber nicht gelangweilt wird). Achte etwas darauf, dass die Bildausschnitte nicht zu ähnlich sind, sonst springt es. Empfehlenswert ist auch, zwischen verschiedenen Einstellungen die Achse zum Objekt etwas verändern (;so um die 30°, je nach objekt halt). Z.B. bei 0:45 gibts so einen Fall.
Die Gesamtlänge des Videos empfinde ich als etwas zu lange, ich würde das Video in 2 Teile aufteilen oder kürzen.
Beim Offtext musst du noch etwas üben, aber kommt schon. Was für ein Mikrofon verwendest du? der Ton klingt etwas dumpf finde ich.
Antwort von B.DeKid:
Cool gemacht fand das jetzt wirklich ganz gut .
Du solltest dir einen MonoPod (;mit KugelKopf) zulegen , das kannst Du dann immer ohne grosse Probleme mit nehmen , auch kann man damit ne Kamera mal hochheben (; a la mini Jib / Kran)
Aber alles in allem mach weiter so und achte auf die gewissen Ratschläge die Du so in den Foren bekommst.
MfG B.DeKid
Antwort von FrankProductionFilm:
Ersteinmal Danke für deine Antwort! Ich verwende immer noch das Mikro über den Computer , denn ein neues möchte ich mir zum Geburtstag wünschen (; in 3 Wochen). Der Schnitt war ganz schön schwierig da ich viel Infos für den Off - Text hatte aber zu wenig Bilder. Naja da musste ich kürzen... ... Sonst wäre der Film noch länger geworden!
Antwort von marwie:
Ersteinmal Danke für deine Antwort! Ich verwende immer noch das Mikro über den Computer , denn ein neues möchte ich mir zum Geburtstag wünschen (; in 3 Wochen). Falls du noch keine Soundkarte hast, würde sich ein Mic mit USB Anschluss wie z.b. http://www.thomann.de/de/rode_podcaster.htm anbieten (;gibt auch günstigere).
Der Schnitt war ganz schön schwierig da ich viel Infos für den Off - Text hatte aber zu wenig Bilder. Naja da musste ich kürzen... ... Sonst wäre der Film noch länger geworden! Ja, kenne das Problem, da hilft nur eines: Radikal kürzen. Du könntest dich auch etwas mehr auf ein Thema fokusieren.
Antwort von domain:
Und vergiss vor allem nicht deine Verwandten und Bekannten zu filmen und vor allem zu fotografieren. Kunstfilme oder überhaupt Filme, die anderen die eigenen Fähigkeiten demonstrieren sollen, interessieren später einmal nicht mehr. Von meinen Großeltern habe ich gerade mal 15 Sekunden Film und einige Fotos aufgenommen, dafür aber jede Menge sonstigen Scheiß. Außerdem bin ich der Meinung, dass etwas Handfestes für die Zukunft vorhanden sein sollte. So kann man heute Fotoalben per PC erstellen und ausbelichten lassen und genau diese haben vermutlich einzig Wert. So z.B. besonders zusammengefasste Ereignisse oder Jahresrückblicke. Diese Alben nimmt man auch später mal schnell zur Hand, zeigt sie jemand und hat seine Freude daran lebenslang. Digital gespeicherte Videofilme werden immer relativ schnell verloren gehen, aber Fotoalben mit dokumentierten Vorfahren werden sicher über 3 Generationen weitergegeben, aber sonst auch nichts ....
Antwort von FrankProductionFilm:
Einige kleine Filme von meinen Verwandten habe ich schon. (;Aus dem Museum....) aber die wollt ich nicht in den Film einbauen! Wenn ich genug Clips zusammen habe mache ich da mal eine extra DVD. Die schaut man sich dann auch öfter an als nur auf dem Pc..... ...aber für Youtube sind sie nicht geeignet.....
Antwort von B.DeKid:
Deine Verwandten intressiert auch keine S** auf Youtube, also schneid ne X Mas Edition für Die und gut is .
Dein Video war vom Ansatz gut , aber bitte wünsch Dir zum Geburtstag nen MonoPod.
**Bist Wassermann?**
MfG B.DeKid
Antwort von majaprinz:
Schon besser als dein Feuerwerksvideo. Die springenden Schnitte sind schon genannt worden, der Wunsch nach einem Stativ auch, und die Länge auch.
Was mir fehlt ist der sogenannte "Küchenzuruf": Dabei sollte ein Film interessant und packend genug sein, dass die Gattin, die auf der Couch bei einem Bier sitzt, ihrem Gatten, der in der Küche aufräumt und das Geschirr wäscht, zuruft: "Schatzi, komm her, ich seh gerade einen Film über ein Technikmuseum!" Natürlich wird das so nicht passieren, eher wird der Jumbojet oder die Raumfähre interessant sein, aber dafür bist du mit deinem Film zuwenig drauf eingegangen. Wobei der Beginn schon mehr hätte erwarten lassen, da wollte ich schon sehen, was da kommt. Auch ein Interview mit jemandem, der erzählt, wie die 747 da montiert wurde oder wie man zu einer Raumfähre kommt, würde die Reportage mehr zur Reportage machen und sie auch authentischer machen! Aber möglichst nur in 2-3 Sätzen. Lange Interviews sind oft langweilig. Es gibt auch Leute, die keine "Wortspenden" in Reportagen sehen wollen... ist eine vieldiskutierte Sache.
Wenn ich einen Film über dieses Museum machen wollte, würd ich mich zuerst (;am Telefon) mit dem Leiter unterhalten, wo die "Geschichte" dieses Museums ist: Welches Ausstellungsstück ist besonders wichtig für das Museum und warum? Worauf hat das Museum besonders lang gewartet, welche Tricks brauchte der Museumsleiter, um zu einem besonderen Stück zu kommen. Da gibt es sicher Geschichten, immerhin bekommt man eine Raumfähre nicht auf Ebay als 1 EUR Auktion... und wenn doch - das ist auch eine Geschichte! Dann schau ich, welche der Geschichten, die er mir erzählt hat, und analysiere, wo am meisten Potential drin steckt. Wo sagt der Zuschauer: "Mein Gott, was der alles auf sich genommen hat, wahnsinn!". Idealerweise ist da Emotion drin, Spannung, die auch durch ein Beinahe-Versagen geschürt werden kann. Wenn ich die Geschichte gefunden habe, muss ich überlegen, wie ich sie bebildern kann. Nehmen wir an, die Raumfähre musste er unter Einsatz seines Lebens in Moskau abholen, dafür der kommunistischen Partei beitreten, der Schwertransporter war dann kaputt, er hat die Raumfähre auf seinen Volvo Kombi geschnallt und an der Grenze zwischen Russland und Polen musste er dann noch 1 Million Euro Zoll zahlen, die er bei den anderen wartenden Autofahrern zusammengeschnorrt hat. Nette Geschichte, nur wenn ich sie nicht bebildern kann (;zumindest mit Fotos, besser mit Film), kannst ich sie vergessen. So lang kann man gar nicht an einer Raumfähre hin- und herschwenken, bis die Geschichte erzählt wird. Und wenn doch, dann ist die Text-Bildschere schon so weit auseinander, dass sie den gesamten Film zerschnipselt, weil der Zuschauer verwirrt ist, dass es da keine Bilder gibt. (;Bilder gibt"s im Museen fast immer. Dort wird alles dokumentiert) Mit dieser Vorarbeit kannst du dann zu drehen beginnen: Natürlich beginne ich damit, dass es in diesem Museum das und das zu sehen gibt, und dann kommt der Hinweis, dass dem Herrn Museumsleiter das spezielle Ausstellungsdetail am wichtigsten ist. Dann erzählen abwechselnd der Off-Sprecher und der Museumsleiter (;der aber nur die prägnantesten, besten jeweils 2 Sätze sagen darf) die Geschichte von vorher. Der Film endet damit, dass er am Schluss noch "und jetzt ist sie da, meine Raumfähre. Ich hab sie Franziska getauft, meine Freundin heisst auch so" sagt. So etwas kann man nur nciht während eines normalen Museumsbesuches machen, das braucht, wie du bemerkt hast, Vorarbeit. Ob jetzt der Museumsdirektor eines großen Museums sich die Zeit nimmt für einenen 13jährigen Hobbyfilmer? Keine Ahnung, fragen kann man ja einmal... Aber es gibt sicher andere Themen, die auch interessant sind.
Antwort von FrankProductionFilm:
Danke für deine Länge Antwort!!!! Die Idee Fuß Technikmuseum zu besuchen entstand beim Frühstück und da konnte ich mich nicht viel vorbereiten.... Naja,... Den Museumsleiter würde ich zwar gerne interviewen aber irgedwue habe ich den Mut dazu nicht. Das ist ja ein gsnzschön großes Museum und wenn ich da als 13 Jähriger vor so ein großen "Chef" stehe oder mit ihm über Telefon rede.... Naja,... Irgendwann werde ich diesen Mut auch mal überwinden (;Viellleciht schon bei meinem nächsten Film)
Danke für eure Kommentare/Antworten und Bewertungen
Nils
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