| DVD-Shrink kann DVD nicht genügend komprimieren?
Frage von Thomas Henkel:
Hi!
Ich versuche gerade, mit DVD Shrink eine 8,5 GB-DVD zu komprimieren. Das Programm gibt mir bei dieser DVD allerdings überhaupt nicht die Möglichkeit, die Videodaten genügend stark zu komprimieren, damit sie auf eine 4,7 GB-DVD passen. D.h. bei auf "Automatic" gestellter Komprimierung will das Programm eine ca. 5 GB große DVD erzeugen aber eine höhere Kompression über "Custom Ratio" lässt sich auch nicht einstellen.
Gibt es bei dem von DVD Shrink und ähnlichen Programmen verwendete Methode eine untere Grenze für die Komprimierbarkeit? Müsste ich die DVD in diesem Fall komplett neu codieren lassen?
Tom
Antwort von christoph berndl:
Thomas Henkel wrote: > Gibt es bei dem von DVD Shrink und ähnlichen Programmen verwendete Methode > eine untere Grenze für die Komprimierbarkeit? Müsste ich die DVD in diesem > Fall komplett neu codieren lassen?
shrink mal was geht. erstell davon ein iso. dieses shrinkst du dann nochmal um ein paar prozent. geht gut so.
-chris
Antwort von Hans-Georg Michna:
On Mon, 9 Jan 2006 00:04:54 0100, Thomas Henkel wrote:
>Ich versuche gerade, mit DVD Shrink eine 8,5 GB-DVD zu komprimieren. Das >Programm gibt mir bei dieser DVD allerdings überhaupt nicht die >Möglichkeit, die Videodaten genügend stark zu komprimieren, damit sie auf >eine 4,7 GB-DVD passen. D.h. bei auf "Automatic" gestellter Komprimierung >will das Programm eine ca. 5 GB große DVD erzeugen aber eine höhere >Kompression über "Custom Ratio" lässt sich auch nicht einstellen. > >Gibt es bei dem von DVD Shrink und ähnlichen Programmen verwendete Methode >eine untere Grenze für die Komprimierbarkeit? Müsste ich die DVD in diesem >Fall komplett neu codieren lassen?
Tom,
ein Trick ist noch, alle Extras herunterzunehmen und durch ein Bild zu ersetzen. Dann brennst du eine DVD ohne Extras.
Und dann fängst du nochmal von vorne an und nimmst den Hauptfilm heraus. Das wird dann eine zweite DVD nur mit den Extras.
Hans-Georg
-- No mail, please.
Antwort von Thomas Henkel:
On Mon, 09 Jan 2006 10:55:31 0100, christoph berndl wrote:
>> Gibt es bei dem von DVD Shrink und ähnlichen Programmen verwendete Methode >> eine untere Grenze für die Komprimierbarkeit? Müsste ich die DVD in diesem >> Fall komplett neu codieren lassen? > > shrink mal was geht. erstell davon ein iso. dieses shrinkst du dann > nochmal um ein paar prozent. geht gut so.
Leidet denn nicht die Qualität merklich bei einer zweimaligen Neukomprimierung? Ich weiss ja nicht...
Also falls es jemanden interessiert: Ich habe die betroffene DVD jetzt mal mit dem DVD Rebuilder beackert und das Programm komprimiert die Dateien klaglos auf 4,7 GB. Dafür braucht es zwar *deutlich* länger (;mehrere Stunden) als DVD Shrink, aber irgendwie vertraue ich dem Ergebnis mehr, als einer zweimaligen Behandlung mit DVD Shrink.
Tom
Antwort von Johann-Bernhard Obermeier:
Thomas Henkel schrieb: > On Mon, 09 Jan 2006 10:55:31 0100, christoph berndl wrote: > >>> Gibt es bei dem von DVD Shrink und ähnlichen Programmen verwendete = Methode >>> eine untere Grenze für die Komprimierbarkeit? Müsste ich die DVD = in diesem >>> Fall komplett neu codieren lassen? >> shrink mal was geht. erstell davon ein iso. dieses shrinkst du dann >> nochmal um ein paar prozent. geht gut so. > > Leidet denn nicht die Qualität merklich bei einer zweimaligen > Neukomprimierung? Ich weiss ja nicht... > > Also falls es jemanden interessiert: Ich habe die betroffene DVD jetzt = mal > mit dem DVD Rebuilder beackert und das Programm komprimiert die Dateien=
> klaglos auf 4,7 GB. Dafür braucht es zwar *deutlich* länger (;mehrer= e > Stunden) als DVD Shrink, aber irgendwie vertraue ich dem Ergebnis mehr,= als > einer zweimaligen Behandlung mit DVD Shrink. > > Tom -------------------------------------------------------------------------= ----------------
Hallo NG,
ich arbeite auch des öfteren mit DVD - Shrink und hab dort als Untergrenze 4370MB eingestellt. Die Qualität des geshrinkten Filmes leidet meistens erst, wenn die Filmgröße 6 GB überschreitet. Es gib= t aber einen ganz einfachen Trick um dieses Hindernis zu umgehen. Die DVD erst unkomprimiert übertragen und dann mit "MPEG - Mediator" als DivX -= Avi neu auf das Format 352x 288 (;= CIF)kodieren. Anschließend von die= ser Avi - Datei ein neues MPEG2 erstellen (;z. B. mit PowerDVD) und dann mit Nero 7 oder Ulead Filmbrennerei eine neue DVD im Format 352 x 288 (;CIF - =
DVD) erstellen. Auf diese Weise habe ich schon bis zu 4 Std. Film auf eine DVD gekriegt!
Bernhard
Antwort von Günter Hackel:
Auf diese Weise habe ich schon bis zu 4 Std. Film auf > eine DVD gekriegt!
Jeder ist für seinen Augenkrebs selbst verantwortlich ;)
Antwort von Johann-Bernhard Obermeier:
Günter Hackel schrieb: > Auf diese Weise habe ich schon bis zu 4 Std. Film auf >> eine DVD gekriegt! > > Jeder ist für seinen Augenkrebs selbst verantwortlich ;) -------------------------------------------------------------------------= ---
Nee, is nich, auf dem TV - Bildschirm erscheint beim Abspielen das volle =
Bild. Keine Gefahr von "Augenkrebs"!
Gruß
Bernhard
Antwort von Hans-Georg Michna:
On Tue, 31 Jan 2006 13:26:42 0100, Johann-Bernhard Obermeier wrote:
>ich arbeite auch des öfteren mit DVD - Shrink und hab dort als >Untergrenze 4370MB eingestellt. Die Qualität des geshrinkten Filmes >leidet meistens erst, wenn die Filmgröße 6 GB überschreitet. Es gibt >aber einen ganz einfachen Trick um dieses Hindernis zu umgehen. Die DVD >erst unkomprimiert übertragen und dann mit "MPEG - Mediator" als DivX - >Avi neu auf das Format 352x 288 (;= CIF)kodieren. Anschließend von dieser >Avi - Datei ein neues MPEG2 erstellen (;z. B. mit PowerDVD) und dann mit >Nero 7 oder Ulead Filmbrennerei eine neue DVD im Format 352 x 288 (;CIF - >DVD) erstellen. Auf diese Weise habe ich schon bis zu 4 Std. Film auf >eine DVD gekriegt!
Musste lange in dieser Newsgroup nicht spontan lachen, aber das hat's gebracht.
Wetten, dass ich mit einer gewissen Verbesserung dieser Methode 24 Stunden Film auf eine DVD kriege?
Hans-Georg
-- No mail, please.
Antwort von Günter Hackel:
On 31.01.2006 19:03, Johann-Bernhard Obermeier wrote:
> Günter Hackel schrieb: >> Auf diese Weise habe ich schon bis zu 4 Std. Film auf >>> eine DVD gekriegt! >> >> Jeder ist für seinen Augenkrebs selbst verantwortlich ;) > ---------------------------------------------------------------------------- > > Nee, is nich, auf dem TV - Bildschirm erscheint beim Abspielen das volle > Bild. Keine Gefahr von "Augenkrebs"!
Das es nur noch kleine Bilder gibt, fehlt ja noch! Nein, die Kompression ist dann so hoch, dass die Bildfehler absolut grauenhaft sind. Sowas können fast nur Leute ertragen die bis gestern noch klebrige VHS-Videos auf 20 Jahre alten 199 DM Abspielgeräten angeschaut haben. Der Sinn der ganzen Privartsammlungen kann ja schon diskitiert werden, aber was, um alles in der Welt, sollte einen dazu bringen, das Material vorsätzlich zu versauen? gh
Antwort von Andre Beck:
Johann-Bernhard Obermeier writes: > Günter Hackel schrieb: >> Auf diese Weise habe ich schon bis zu 4 Std. Film auf >>> eine DVD gekriegt! >> Jeder ist für seinen Augenkrebs selbst verantwortlich ;) > ---------------------------------------------------------------------------- > > Nee, is nich, auf dem TV - Bildschirm erscheint beim Abspielen das > volle Bild. Keine Gefahr von "Augenkrebs"!
*ROTFL*
Im Ernst: Du hast ihn schon. Oder Du hast einen TV der Marke Hamilton.
Hint: Du hast gerade mehr¹ als 75% der räumlichen Auflösung des Materials vernichtet, sofern es ein Spielfilm oder eine anderweitig progressive Quelle war (;auf Film gedrehte Serie etc). Bei Interlaced-Material hast Du zusätzlich noch 50% der zeitlichen Auflösung vernichtet. Wenn Du den Unterschied nicht siehst...
Wenn man sowas schon unbedingt macht, weil man wirklich 4h nicht besonders wichtigen Materials (;TV-Aufnahme oder dergleichen Junk) auf eine DVD5 pressen muss, dann reencodet man direkt nach MPEG2 Half-D1 (;CCIR 352x576 bzw. NTSC 352x480). Das killt immerhin nur 50% der Auflösung (;nur hori- zontal) und rettet Interlace. Tiefgehende MV-Suche, geeignete Q-Scales und Matrizen und das Resultat ist durchaus erträglich (;vergleichbar S-VHS).
¹) Der Weichzeichner vor DivX (;ebenfalls der Marke Hamilton, SCNR) sowie die unvermeidlichen Verluste in MPEG4 Video kosten einiges mehr als die rein rechnerischen exakt 75%, die die Skalierung weghobelt. Und man kann nur hoffen, dass die verwendete Kette bei der DivX-Wiedergabe auch ein Postprocessing macht, sonst fehlt noch mehr. -- The S anta C laus O peration or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"
-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-
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