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DVB-T-TV-Aufnahmen per Email (o. CD) verschicken: Was wäre notwendig?




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Thorsten Albrecht:


Wie groß ist der Aufwand, mit DVB-T aufgenommene Sendungen mit einem
etwas langsameren Rechner (;1,2 GHz) - und mit möglichst wenig
Zeitaufwand (;!) - anderen Leuten zur Verfügung zu stellen: einmal per
Email und einmal auf CDR?

Inhalt käme hier vor Qualität; es geht mir eher um das Weitergeben
interessanter Dokumentarsendungen als um das Aufzeichnen von
Spielfilmen. Vor allem geht es mir darum, dieses "mal schnell
nebenbei" erledigen zu können, und nicht nach einer aufgenommenen
einstündigen Sendung den Rechner noch eine Stunde mit Transkodierung/
Requantisierung beschäftigen zu müssen. Echtzeit wäre natürlich noch
weitaus interessanter, aber ob dafür 1,2 GHz reichen - keine Ahnung.
Die umgerechnete Sendung muß auch keine Auflösung für Vollbildmodus
besitzen; ein kleines Fenster, in dem man noch alles einigermaßen
erkennt, wäre ausreichend.

Mir ist nicht klar, inwieweit der komprimierte DatenstromDatenstrom im Glossar erklärt von DVB-T
meine beabsichtigten Umrechnungsaktionen unterstützt, erleichert oder
erschwert. Vielleicht ist es es für meine Anwendungszwecke auch egal,
ob ich eine analoge oder digitale TV-Karte besitze? (;Zurzeit habe ich
nur eine analoge Karte). Möglicherweise ist die Daterate bei DVB-T
auch schon so gering, daß das Brennen auf CD sowieso kein Thema mehr
ist? Dann bliebe nur noch die Frage nach der
Emailverschickungsmöglichkeit übrig.

Welche Tools würde man für diese Anwendung am besten nehmen? Oder
legen die Kartenhersteller schon entsprechende Software bei, so daß
o.g. kein Problem ist? (;was ich bezweifele).

Als Nebenbedingungen für entsprechende Beispiele könnte man z.B.
annehmen:
- TV-Sendung, DVB-T-Datenstrom, Dauer 1h
- Dateigröße für Email max. 9MB
- CD-R (;650MB)

Vielen Dank im voraus für hilfreiche Hinweise, Infos und Tips,
inwieweit sich obiges schnell und möglichst effizient realisieren
läßt!

Thorsten







Antwort von Alan Tiedemann:

Thorsten Albrecht schrieb:
> Wie groß ist der Aufwand, mit DVB-T aufgenommene Sendungen mit einem
> etwas langsameren Rechner (;1,2 GHz) - und mit möglichst wenig
> Zeitaufwand (;!) - anderen Leuten zur Verfügung zu stellen: einmal per
> Email und einmal auf CDR?

E-Mail kannst Du IMHO komplett vergessen.

> Als Nebenbedingungen für entsprechende Beispiele könnte man z.B.
> annehmen:
> - TV-Sendung, DVB-T-Datenstrom, Dauer 1h
> - Dateigröße für Email max. 9MB

Vergiß es. In 9 MB kriegst Du vielleicht gerade so den Ton rein ;-)

> - CD-R (;650MB)

Das sollte, je nach Sender und DatenrateDatenrate im Glossar erklärt, teilweise schon unkomprimiert
klappen. Sprich: von DVB-T aufnehmen (;das ist ein MPG2) und als SVCDSVCD im Glossar erklärt
brennen (;VCDeasy!). Fertig.

Wenn die Datei doch noch zu groß ist, kann man sie relativ schnell
requantisieren. Mein Thunderbird 1000 rechnet zB eine ca. 2 Stunden
lange DVD in ca. 45-60 Minuten auf 75% Platzbedarf herunter. Der
Zeitaufwand für eine einstündige Sendung dürfte also, je nach
erwünschter KompressionKompression im Glossar erklärt, bei ca. 20-30 Minuten liegen.

Und wenn Du das danach auf einen 700-MB-Rohling als SVCDSVCD im Glossar erklärt brennst, darf
die MPEG-Datei nach dem Requantisieren sogar noch rund 800 MB groß sein.
Ich denke, das reicht für eine einstündige Sendung in TV-Qualität aus.
Und, wie gesagt, der Aufwand ist sehr niedrig.

Zu Programmen, die MPEG2-Streams requantisieren, befrage bitte google,
ebenso zur Freeware-Version von VCDeasy.

Gruß,
Alan

--
Bitte nur in die Newsgroup antworten! Re:-Mails rufe ich nur selten ab.
http://www.schwinde.de/webdesign/ ~ http://www.schwinde.de/cdr-info/
Mail: at 0815hotmailcom ~ news-2003-10schwindede




Antwort von Thorsten Albrecht:

Alan Tiedemann wrote:

>
>E-Mail kannst Du IMHO komplett vergessen.
>
>> Als Nebenbedingungen für entsprechende Beispiele könnte man z.B.
>> annehmen:
>> - TV-Sendung, DVB-T-Datenstrom, Dauer 1h
>> - Dateigröße für Email max. 9MB
>
>Vergiß es. In 9 MB kriegst Du vielleicht gerade so den Ton rein ;-)

Ok, 9MB sind wohl ein wenig zu klein. Sagen wir also 20 MB. Als
Beispiel, daß das technisch machbar ist, dient der RealPlayer:
Künstlich für die Empfangsgeschwindigkeit eines 56k-Modem gedrosselt,
sehe ich gerade einen TV-Beitrag
(;http://www.wdr.de/wdrtools/getstream.php?urlfwd=380&np1)
mit unter 40kbit/s Datenübertragungsrate. Zwar mit Mittelwellenton und
etwas unscharfem Bild, aber ok. Macht also für 1h ca. 18MB.

Oder kann man so etwas nur mit Real-Technik hinkriegen?

Thorsten





Antwort von Alan Tiedemann:

Thorsten Albrecht schrieb:

[Bitte laß die Attribution Lines der Vorposter drin. Danke ;-)]

> Alan Tiedemann wrote:
>>> - Dateigröße für Email max. 9MB
>>
>> Vergiß es. In 9 MB kriegst Du vielleicht gerade so den Ton rein ;-)
>
> Ok, 9MB sind wohl ein wenig zu klein. Sagen wir also 20 MB.

Und das willst Du an welche Mail-Accounts verschicken? GMX hat IIRC für
den Freemail-Account gerade mal 10 MB.

> Als
> Beispiel, daß das technisch machbar ist, dient der RealPlayer:
> Künstlich für die Empfangsgeschwindigkeit eines 56k-Modem gedrosselt,
> sehe ich gerade einen TV-Beitrag
> (;http://www.wdr.de/wdrtools/getstream.php?urlfwd=380&np1)
> mit unter 40kbit/s Datenübertragungsrate. Zwar mit Mittelwellenton und
> etwas unscharfem Bild, aber ok. Macht also für 1h ca. 18MB.
>
> Oder kann man so etwas nur mit Real-Technik hinkriegen?

Ich denke schon. Oder mit MS MPG4, aber das ist alles proprietärer
Murks. Ich nutze weder den RealPlayer (;solche Spyware kommt mir nicht
auf den Rechner) noch QuickTime noch den WMP.

Kommt halt auf Deine Kundschaft an und was die zu ertragen bereit ist.
Ich würde die (;SV)CD-Variante bevorzugen. Immerhin kann man sich das
Zeugs dann auf Wunsch ganz bequem am DVD-Player im Wohnzimmer angucken,
und der Aufwand zur Erstellung ist vernachlässigbar.

Gruß,
Alan

--
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Antwort von Alan Tiedemann:

Alan Tiedemann schrieb:
> Thorsten Albrecht schrieb:
>> Ok, 9MB sind wohl ein wenig zu klein. Sagen wir also 20 MB.
>
> Und das willst Du an welche Mail-Accounts verschicken? GMX hat IIRC für
> den Freemail-Account gerade mal 10 MB.

... 20 MB per DSL *hoch*laden dauert über 20 Minuten. Und bei der
typischen Mail-Encodierung wird die Datei nochmal rund 20% größer. Naja,
wer's braucht ;-)

Gruß,
Alan

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Antwort von Thorsten Albrecht:

Alan Tiedemann wrote:

>[Bitte laß die Attribution Lines der Vorposter drin. Danke ;-)]
Sorry. Da will man mal BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt sparen.... :-)

>
>> Alan Tiedemann wrote:
>>>> - Dateigröße für Email max. 9MB
>>>
>>> Vergiß es. In 9 MB kriegst Du vielleicht gerade so den Ton rein ;-)
>>
>> Ok, 9MB sind wohl ein wenig zu klein. Sagen wir also 20 MB.
>
>Und das willst Du an welche Mail-Accounts verschicken? GMX hat IIRC für
>den Freemail-Account gerade mal 10 MB.
Natürlich ist das nicht für Freemail-Accounts beabsichtigt, sondern
für private Accounts. Alternativ kann man das auch irgendwo
zwischenlagern auf FTP, aber per Email verschicken erschien mir etwas
bildlicher.

>
> > Als
>> Beispiel, daß das technisch machbar ist, dient der RealPlayer:
>> Künstlich für die Empfangsgeschwindigkeit eines 56k-Modem gedrosselt,
>> sehe ich gerade einen TV-Beitrag
>> (;http://www.wdr.de/wdrtools/getstream.php?urlfwd=380&np1)
>> mit unter 40kbit/s Datenübertragungsrate. Zwar mit Mittelwellenton und
>> etwas unscharfem Bild, aber ok. Macht also für 1h ca. 18MB.
>>
>> Oder kann man so etwas nur mit Real-Technik hinkriegen?
>
>Ich denke schon. Oder mit MS MPG4, aber das ist alles proprietärer
>Murks.
Na ja, sogar die c't war letztens ganz erbaut von der Qualität von MS
MPG4...

(;BTW Bin zwar auch kein Liebhaber proprietärer Software, aber
teilweise muß man einfach akzeptieren, daß proprietäre Software auch
qualitative Standards setzen kann, z.B. Acrobat-PDF, Photoshop,
FrameMaker. Daher: nicht alles propritäre ist schlecht. Und nicht
alles open sourcige ist gut.)

> Ich nutze weder den RealPlayer (;solche Spyware kommt mir nicht
>auf den Rechner) noch QuickTime noch den WMP.
Mußt Du natürlich auch nicht. Es dient nur als Beispiel, daß es
möglich ist. (;Außerdem ist es ganz unterhaltsam, mal einige kurze
Videoclips im Netz zu sehen...)


>Kommt halt auf Deine Kundschaft an und was die zu ertragen bereit ist.
>Ich würde die (;SV)CD-Variante bevorzugen. Immerhin kann man sich das
Klar. Aber der Empfänger befindet sich in den USA, und ich habe keine
Lust, ihm CDRs zu schicken. Und eine Sendung mal eben nebenbei mit ca.
1MB/min hochzuladen ist kein Thema. Dagegen wäre es sehr wohl ein
Thema, wenn ich während des Runterkodierens die Kiste wg. 90%
Prozessorauslastung nicht mehr nutzen kann.... Dann ist das Projekt
nämlich gecancelt.

Insofern bleibt die Frage im Raum: Womit/wie schnell runterkodieren?
Wer hat Erfahrungen damit? Bringt es etwas, wenn der Videostrom
bereits vorkodiert ist (;mit DVB-T/MPEG-2), oder ist das dann auch
egal?

Thorsten





Antwort von Thorsten Albrecht:

Alan Tiedemann wrote:
> > Als
>> Beispiel, daß das technisch machbar ist, dient der RealPlayer:
>> Künstlich für die Empfangsgeschwindigkeit eines 56k-Modem gedrosselt,
>> sehe ich gerade einen TV-Beitrag
>> (;http://www.wdr.de/wdrtools/getstream.php?urlfwd=380&np1)
>> mit unter 40kbit/s Datenübertragungsrate. Zwar mit Mittelwellenton und
>> etwas unscharfem Bild, aber ok. Macht also für 1h ca. 18MB.
>>
>> Oder kann man so etwas nur mit Real-Technik hinkriegen?
>
>Ich denke schon.
Um mir noch eine eigene Antwort zu geben:
Eine einigermaßen effiziente Lösung liegt vmtl. in der Nutzung von
Real-Streaming: Mit dem RealProducer kann OTF ein Videostrom auf 64
kb/s (;Profil: ISDN 1 Kanal) eingedampft werden. Scheint eine
einigermaßen effiziente Lösung zu sein, da man gerade noch etwas
erkennen kann...

Mit den Tools a la VirtualVCR/VirtualDub i.V.m. DivX/XviD habe ich das
nicht hingekriegt (;lasse mich aber gerne eines besseren belehren).
Hier gab es jeweils eine minimale Untergrenze für die Komprimierung,
die nicht zu unterschreiten war. WMEncoder kann auch einigermaßen
eindampfen, aber bei mir nicht OTF (;Pinnacle PCTVpro).

Thorsten









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