| DVB-T, Linux und mpeg stream aufzeichnen
Frage von Frank Albrecht II:
Hallo zusammen,
dank Eurer Hilfe habe ich ja vor einiger Zeit einen prima Weg für meinen BT848 mit streamer und den mjpegtools zur Erstellung von DVDs gefunden(;siehe auch sig).
Durch einen Umzug gibt es nun DVB-T im Hause, und ich liebäugele mit einer Hauppauge Nova. VDR möchte ich nicht nutzen, sondern vorerst bei SuSE(;9.0, 2.6) bleiben, irgendwann mal auf Debian umsteigen.
Der bisherige Weg, das Signal analog vom DVB-T Receiver abzunehmen, komprimiert das bereits komprimierte Signal nochmals, Klötzchen werden nochmals "verklötzelt" daher möchte ich den mpeg-stream von der Nova abgreifen.
Laut Recherche kann man mit "mplayer - < /dev/dvb/adapter0/dvr0" oder "xine stdin://mpeg2 < /dev/dvb/adapter0/dvr0" das Signal ausgeben. Andere Quellen sagen, dass dort der ganze Transponder(;also das ganze Bouquet) anliegt, den man aufteilen müsse(;wie denn?).
Hat das jemand am Laufen; funktioniert das gut?
Wie bekomme ich den "einen" mpeg-Stream auf die Platte? mit "cat /dev/dvb/adapter0/dvr0 > xxx.mpg"?
Ist diese Vorgehensweise sinnvoll, oder sollte ich etwas anderes versuchen?
Vielen Dank für Antworten, -- Gruß Frank Albrecht II Ein möglicher Weg von VHS zur DVD unter Linux mit BT878: http://www.frank-albrecht.net/video/vhs2dvd.shtml(;Linux)
Antwort von Werner Opriel:
Frank Albrecht II wrote: > Wie bekomme ich den "einen" mpeg-Stream auf die Platte? mit "cat > /dev/dvb/adapter0/dvr0 > xxx.mpg"?
Du koenntest dvbstream benutzen und damit entweder den gesamten TS auslesen,speichern, streamen, oder aber nur einen bestimmten Sender als PS in eine Datei umlenken.
Unter Debian SARGE reicht ein apt-get install dvbstream, ob es ein SUSE Paket gibt weiss ich nicht, ansonsten:
http://www.linuxstb.org/dvbstream/index.shtml
Antwort von Matthias Eller:
Frank Albrecht II schrieb:
> Durch einen Umzug gibt es nun DVB-T im Hause, und ich liebäugele > mit einer Hauppauge Nova. VDR möchte ich nicht nutzen,
warum nicht? Der kann genau das, was du möchtest.
> vorerst bei SuSE(;9.0, 2.6) bleiben, irgendwann mal auf Debian > umsteigen.
dann nimm doch lieber gleich debian, eh du alles 2 mal aufsetzt.
> Der bisherige Weg, das Signal analog vom DVB-T Receiver > abzunehmen, komprimiert das bereits komprimierte Signal nochmals, > Klötzchen werden nochmals "verklötzelt" daher möchte ich den > mpeg-stream von der Nova abgreifen.
sehr gute Idee.
> Laut Recherche kann man mit "mplayer - < /dev/dvb/adapter0/dvr0" > oder "xine stdin://mpeg2 < /dev/dvb/adapter0/dvr0" das Signal > ausgeben. Andere Quellen sagen, dass dort der ganze > Transponder(;also das ganze Bouquet) anliegt, den man aufteilen > müsse(;wie denn?).
also mit cat kommt da bei mir laut Größe genau ein Sender an.
> Hat das jemand am Laufen; funktioniert das gut?
ne, kanns aber mal testen
> Wie bekomme ich den "einen" mpeg-Stream auf die Platte? mit "cat > /dev/dvb/adapter0/dvr0 > xxx.mpg"?
ja. Du musst nur vorher mit 'szap "sender" -r' den Sender tunen. Dann auf einer 2. Console mit cat aufnehmen.
> Ist diese Vorgehensweise sinnvoll, oder sollte ich etwas anderes > versuchen?
testweise gehts. Ich würd trotzdem VDR nehmen. Da haste gleich Timer, EPG usw mit drinne.
MfG Matthias Eller
Antwort von Frank Albrecht II:
Matthias Eller wrote: > Frank Albrecht II schrieb:
>> Durch einen Umzug gibt es nun DVB-T im Hause, und ich >> liebäugele mit einer Hauppauge Nova. VDR möchte ich nicht >> nutzen,
> warum nicht? Der kann genau das, was du möchtest.
Hm, nix gegen vdr, aber der Rechner soll(;muss) so bleiben, da er als Bestandteil eine Netzwerkes noch diverse andere Aufgaben hat.
>> vorerst bei SuSE(;9.0, 2.6) bleiben, irgendwann mal auf Debian >> umsteigen.
> dann nimm doch lieber gleich debian, eh du alles 2 mal aufsetzt.
Ja, das große, rote "N" stößt mir sauer auf... Ich fahre schon ewig SuSE und mir graut ein wenig davor, "mal eben" die Distri zu wechseln.
[...] > also mit cat kommt da bei mir laut Größe genau ein Sender an.
Prima. Ein Problem weniger. Wo hab ich das noch her? Ahja: /----------------------------------------------------------- Bei Budget-Karten müssen Sie den MPEG-2-Datenstrom aus dem Device /dev/dvb/adapter0/dvr0 lesen, während Sie gleichzeitig zum Beispiel mit tzap -n 1 -r den Tuner auf den entsprechenden Kanal schalten. Dabei wird nicht nur der gerade ausgewählte Sender, sondern der Datenstrom des gesamten Transponders (;Transponder Stream, TS) aufgezeichnet -- bei Satellit sind das bis zu 16 Kanäle, bei DVB-T und DVB-C immerhin noch vier. ----------------------------------------------------------- aus: http://www.linux-user.de/ausgabe/2004/11/059-dvb/
> ja. Du musst nur vorher mit 'szap "sender" -r' den Sender tunen. > Dann auf einer 2. Console mit cat aufnehmen.
Prima; schön simpel.
Vielen Dank! -- Gruß Frank Albrecht II Ein möglicher Weg von VHS zur DVD unter Linux mit BT878: http://www.frank-albrecht.net/video/vhs2dvd.shtml(;Linux)
Antwort von Matthias Eller:
Frank Albrecht II schrieb:
> Hm, nix gegen vdr, aber der Rechner soll(;muss) so bleiben, da > er als Bestandteil eine Netzwerkes noch diverse andere Aufgaben > hat.
und wobei stört denn der VDR? Die anderen Services können doch weiterlaufen. Nur weil da n VDR Läuft, muss der doch nich ins Wohnzimmer. Die Nova hat doch eh keinen TV-Out
> Ja, das große, rote "N" stößt mir sauer auf... Ich fahre schon > ewig SuSE und mir graut ein wenig davor, "mal eben" die Distri zu > wechseln.
jedem das seine.
> Prima. Ein Problem weniger. Wo hab ich das noch her? Ahja: > /----------------------------------------------------------- > Bei Budget-Karten müssen Sie den MPEG-2-Datenstrom aus dem > Device /dev/dvb/adapter0/dvr0 lesen, während Sie gleichzeitig zum > Beispiel mit tzap -n 1 -r den Tuner auf den entsprechenden Kanal > schalten. > Dabei wird nicht nur der gerade ausgewählte Sender, sondern der > Datenstrom des gesamten Transponders (;Transponder Stream, TS) > aufgezeichnet -- bei Satellit sind das bis zu 16 Kanäle, bei > DVB-T und DVB-C immerhin noch vier. > ----------------------------------------------------------- > aus: http://www.linux-user.de/ausgabe/2004/11/059-dvb/
da macht tzap vielleicht etwas anderes hmm. Hier steht bei szap auch was von TS Recording. Aber für nen ganzen Transponder zu klein. 14 MB für 38 sek.
> Vielen Dank!
np.
MfG Matthias Eller
Antwort von Michael Zoet:
Hallo Frank,
ich benutze seit langem eine Low Budget DVB-T Karte unter Linux Debian. Zum Fernsehen schauen benutze ich xine, da vdr nicht mit meiner Karte läuft (;die Karte hat keinen Hardware MPEg decoder..., wusste damals nicht das es soviele unterschiede bei den DVB Karten gibt).
xine, in einer aktuellen Version, unterstützt direkt DVB-T. Man hat nur ein bischen konfigurations arbeit bei der channel Datei. xine kann dann auch direkt den gerade eingestellten Kanal auf die Platte schreiben. Allerdings nicht im MPEG Format! Und diese Dateien kann man dann nur mit xine wieder anschauen. Wie man aus diesen Dateien MPEG streams macht habe ich noch nicht herausgefunden, hatte noch keine Zeit in einer entsprechenden Mailingliste nachzufragen... Solange man nur xine benutzt und viel Platz auf der Festplatte hat geht das ganz gut und ohne Qualitätsverlust.
Ich denke allerdings das vdr eine bessere Lösung ist, die ich aber leider nicht ausprobieren kann...
Hoffe das hilft!
Grüße,
Michael
> Hallo zusammen, > > dank Eurer Hilfe habe ich ja vor einiger Zeit einen prima Weg für > meinen BT848 mit streamer und den mjpegtools zur Erstellung von > DVDs gefunden(;siehe auch sig). > > Durch einen Umzug gibt es nun DVB-T im Hause, und ich liebäugele > mit einer Hauppauge Nova. VDR möchte ich nicht nutzen, sondern > vorerst bei SuSE(;9.0, 2.6) bleiben, irgendwann mal auf Debian > umsteigen. > > Der bisherige Weg, das Signal analog vom DVB-T Receiver > abzunehmen, komprimiert das bereits komprimierte Signal nochmals, > Klötzchen werden nochmals "verklötzelt" daher möchte ich den > mpeg-stream von der Nova abgreifen. > > Laut Recherche kann man mit "mplayer - < /dev/dvb/adapter0/dvr0" > oder "xine stdin://mpeg2 < /dev/dvb/adapter0/dvr0" das Signal > ausgeben. Andere Quellen sagen, dass dort der ganze > Transponder(;also das ganze Bouquet) anliegt, den man aufteilen > müsse(;wie denn?). > > Hat das jemand am Laufen; funktioniert das gut? > > Wie bekomme ich den "einen" mpeg-Stream auf die Platte? mit "cat > /dev/dvb/adapter0/dvr0 > xxx.mpg"? > > Ist diese Vorgehensweise sinnvoll, oder sollte ich etwas anderes > versuchen? > > Vielen Dank für Antworten,
Antwort von Frank Albrecht II:
Matthias Eller wrote: > Frank Albrecht II schrieb:
>> Hm, nix gegen vdr, aber der Rechner soll(;muss) so bleiben, da >> er als Bestandteil eine Netzwerkes noch diverse andere Aufgaben >> hat.
> und wobei stört denn der VDR? Die anderen Services können doch > weiterlaufen. Nur weil da n VDR Läuft, muss der doch nich ins > Wohnzimmer. Die Nova hat doch eh keinen TV-Out
Ich bin/war schlecht informiert. Ich habe vdr immer als komplette Distribution angesehen. Ich werde mal die ganzen ct's raussuchen, war ja in letzter Zeit öfters besprochen.
Nochmals danke, auch für die anderen Antworten. Dann werde ich mich mal nach der Nova umsehen.
-- Gruß Frank Albrecht II Ein möglicher Weg von VHS zur DVD unter Linux mit BT878: http://www.frank-albrecht.net/video/vhs2dvd.shtml(;Linux)
Antwort von Matthias Eller:
Michael Zoet schrieb:
> ich benutze seit langem eine Low Budget DVB-T Karte unter Linux Debian. > Zum Fernsehen schauen benutze ich xine, da vdr nicht mit meiner > Karte läuft
klar läüft der auch auf ner Budget. Warum sollte er das auch nicht? Hast halt keinen TV-Out. Guggen kannste z.B. per Stream mitm Mplayer... Mach ich bei mir schon seit 3 Monaten so.
> xine kann dann > auch direkt den gerade eingestellten Kanal auf die Platte schreiben. > Allerdings nicht im MPEG Format! Und diese Dateien kann man dann nur mit > xine wieder anschauen. Wie man aus diesen Dateien MPEG streams macht habe > ich noch nicht herausgefunden, hatte noch keine Zeit in einer entsprechenden > Mailingliste nachzufragen...
warscheinlich isses direkt der Transportstream. Mplayer sollten den auch abspielen können. Wenns so ist dann hilft wohl unter linux ProjectX weiter.
> Ich denke allerdings das vdr eine bessere Lösung ist, die ich aber > leider nicht ausprobieren kann...
doch mach mal. Hast dann auch gleich ne komfortablere Aufnahmemöglichkeit mit Timern und so.
MfG Matthias Eller
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