| DVB-S Karte TT ff, auf DVD gebrannte Aufnahmen laufen nicht
Frage von Ralf Jahns:
Hallo,
ich habe eine TechnoTrend full featured DVB-S Karte, mit der ich Sendungen im PVA-Format aufnehme (;WatchTVPro). Diese lasse ich dann durch Project-X laufen (;demux), schneide die Werbung mit Mpeg2Schnitt heraus, authore eine DVD mit IfoEdit und brenne das ganze mit Nero auf DVD.
Obwohl keines der Programme irgendwas zu meckern hat (;insbesondere zeigt auch Project-X keine Fehler im aufgenommenen Datenstrom an), kann ich die Aufnahme in meinem DVD-Player nicht korrekt abspielen. Alle ca. 20 bis 30 Sekunden erfolgt eine grobe Klötzchenbildung wobei ein Teil der Klötzchen grün ist. Man hört dann einen kurzen schrillen piepsender Ton. Zwischen diesen Störungen, die nur wenige Sekunden dauern, ist das Bild völlig in Ordnung.
Mein DVD-Player ist ein etwas pingeliger Sony (;spiel auch keine SVCDs).
Woran kann das liegen?
Ich habe mal gelesen, daß man irgendwelche Bitraten patchen müßte. Allerdings trägt ProjectX (;soweit ich weiß) zumindest im ersten Frame die korrekte Bitrate ein. Mpeg2Schnitt übernimmt diese dann, auch wenn man den Beginn des Films wegschneidet (;Werbung).
Noch ein Hinweis: Mein PC spielt die DVDs ohne Probleme.
Wär' schön, wenn jemandem was einfallen würde (;bitte nicht nur in Richtung Bitrate denken, vielleicht ist es ja auch etwas ganz anderes).
Mit freundlichen Grüßen Ralf Jahns
Antwort von Frank Derlin:
Hallo.
"Ralf Jahns" schrieb... [snip] > Mein DVD-Player ist ein etwas pingeliger Sony (;spiel auch keine SVCDs). > > Woran kann das liegen?
Der war gut.
> Ich habe mal gelesen, daß man irgendwelche Bitraten patchen müßte. > Allerdings trägt ProjectX (;soweit ich weiß) zumindest im ersten Frame die > korrekte Bitrate ein. Mpeg2Schnitt übernimmt diese dann, auch wenn man > den Beginn des Films wegschneidet (;Werbung).
X und M2S patchen den ersten Header automatisch, sofern Du die Einstellungen beibehalten hast.
> Noch ein Hinweis: Mein PC spielt die DVDs ohne Probleme.
Warum denkst Du, das das relevant ist? Wenn Du einen Apfel eine Birnenform gibst, schmeckt er dennoch nach Apfel. So ist es auch mit dem Patchen. Alleine dadurch wird DVB nicht zu DVD.
> Wär' schön, wenn jemandem was einfallen würde (;bitte nicht nur in > Richtung Bitrate denken, vielleicht ist es ja auch etwas ganz anderes).
Als erstes würde ich mal zur Fehlersuche ein "DVD-konformes" Video erstellen und mit den von Dir genannten Tools dann authoren und brennen. Also den Film nehmen und komptett standardkonform neu encoden.
Gruß, Frank
Antwort von Olaf Schultze:
Frank Derlin schrieb: > Warum denkst Du, das das relevant ist? > Wenn Du einen Apfel eine Birnenform gibst, schmeckt er dennoch nach > Apfel. So ist es auch mit dem Patchen. Alleine dadurch wird DVB nicht > zu DVD. > > > Wär' schön, wenn jemandem was einfallen würde (;bitte nicht nur in > > Richtung Bitrate denken, vielleicht ist es ja auch etwas ganz anderes). > > Als erstes würde ich mal zur Fehlersuche ein "DVD-konformes" Video > erstellen und mit den von Dir genannten Tools dann authoren und > brennen. Also den Film nehmen und komptett standardkonform neu encoden.
Hi Frank!
Auch ich habe so ähnliche Probleme mit selber aufgezeichneten DVB-Mitschnitten. Auch mein Player hängt sich hin und wieder auf und bleibt einfach stehen, oder zeigt manchmal die beschriebenen Klötzchen. Ich nehme mit ProgDVB in MPEG2 auf (;nicht PVA) demuxe mit DSJahr oder ProjektX, schneide mit Mpeg2Schnitt und brenne entweder mit DVD Lab oder Nero. Auch ich hab schon vermutet das die Aussetzer an "fehlerhaften" DVB-Mitschnitten liegen. Wenn ich deinen Rat richtig interpretiere plädierst du dazu generell neu zu encoden um jeglichen eventuellen Fehlern zu begegnen? Wäre ja schade um die super Qualität (;und die Zeit) von DVB, unsere hier verfügbaren "Heimencoder" können doch die Qualität der professionellen Streams kaum mithalten ;-(;(;
DVDs, welche ich selber erstellt und encodet habe hängen nicht oder sehr selten bei Mistrohlingen auf meinem Player. DVB doch nicht so optimal?
mfG Olaf Schultze
Antwort von Frederick Page:
followup to Ralf Jahns :
>Sendungen im PVA-Format aufnehme (;WatchTVPro). Diese lasse ich dann >durch Project-X laufen (;demux), schneide die Werbung mit Mpeg2Schnitt >heraus
Wenn Du auf der zweiten Reiterkarte von ProjectX (;files) im rechten Fenster den zu schneidenden Film doppelklickst, landet der im linken Fenster. Rechtsklick auf Dateinamen im linken Fenster, "specials" und staunen: ProjectX kann gleich schneiden.
Wirft wieder ein bezeichnendes Licht auf die Heppware User.
>Mein DVD-Player ist ein etwas pingeliger Sony (;spiel auch keine SVCDs).
Also wählerisch.
>Woran kann das liegen?
z.B. daran, daß der DVB-Strom keine DVD-konformen Eigenschaften hat. Oder IFOEdit falsch bedient, schlechte Rohlinge, ungenügende Brennqualität, oder, oder ...
Du bist aber offenbar an keiner Lösung interessiert, sonst hättest Du ja mehr Info gegeben.
Frederick
-- Bling me flied lice. That's 'fried rice', you plick! (;Lethal Weapon 4)
Antwort von Frank Derlin:
Hallo.
"Olaf Schultze" schrieb... [snip] > Auch ich habe so ähnliche Probleme mit selber aufgezeichneten > DVB-Mitschnitten. Auch mein Player hängt sich hin und wieder auf und bleibt > einfach stehen, oder zeigt manchmal die beschriebenen Klötzchen.
Klingt nach Billigrohling, ungeeigneter Brenngeschwindigkeit.
> Ich nehme mit ProgDVB in MPEG2 auf (;nicht PVA) demuxe mit DSJahr oder > ProjektX, schneide mit Mpeg2Schnitt und brenne entweder mit DVD Lab oder > Nero.
DVDlab kenne ich nicht, und Nero benutze ich nur für CDs. ProgDVB, X, IfoEdit, neuerdings auch DVDAuthorGui, aber grundsätzlich immer ImgTool Classic und VOBs Instant. Es ist sicher unerheblich, welche Tools man bevorzugt.
> Auch ich hab schon vermutet das die Aussetzer an "fehlerhaften" > DVB-Mitschnitten liegen. Wenn ich deinen Rat richtig interpretiere
Auch mit Gänsefüschen kann man das so nicht sagen. Die Mitschnitte selber (;so die Software und der Sender keinen Mist macht) sind erstmal in Ordnung. Man muß nur wissen, das DVB normal nichts mit DVD zu tun hat. Es wird zwar MPEG2 verwendet, aber nicht in der selben Weise. Maximale Bitrate und Goplänge liegen bei DVB höher. Nur der Ton ist bis auf die Umverpackung gleichwertig und ohne große Verrenkungen benutzbar. Ein externer Player kann damit klar kommen, muß er aber nicht.
> plädierst du dazu generell neu zu encoden um jeglichen eventuellen Fehlern > zu begegnen?
Nein, nicht generell. Mache ich ja auch nicht. Nur in dem Fall hier geht es um einen pingeligen S*nie. Niemand weis, wie pingelig der ist. Also ist es wohl naheliegend ihm erstmal etwas vorzusetzen, was er eigentlich auch problemlos abspielen sollte.
> Wäre ja schade um die super Qualität (;und die Zeit) von DVB, unsere hier > verfügbaren "Heimencoder" können doch die Qualität der professionellen > Streams kaum mithalten ;-(;(;
Doch, das können sie, bzw. sie könnten mithalten! Woran es mangelt ist das saubere Ausgangsmaterial. Wenn das vorhanden ist, und bei DVB ist es das, dann können die Heim-Encoder problemlos mithalten. Gerade kürzlich StirbLangsam3 vom ZDF. Für meine Begriffe erstaunlich hohe Bitrate, der Film hatte deutlich über 4GB. Also QuEnc getestet. Und sieht immernoch brauchbar aus, bei nur 2.5GB. Nur braucht er mehr als doppelt so lange wie der MainActor hier. Das Problem was alle Encoder haben ist nur verrauschtes Ausgangs- material. Shit in - Shit out.
> DVDs, welche ich selber erstellt und encodet habe hängen nicht oder sehr > selten bei Mistrohlingen auf meinem Player. > DVB doch nicht so optimal?
Dann würde ich als nächstes nach den Sendern fragen. Mit den Privaten habe ich keine digitale Erfahrung. Wenn es sich aber so verhält wie hier bei mir analog VOX oder RTL2, Störungen insbesondere am Anfang eines Filmes, vorangestellt und dazwischen Werbung in 1a Qualität, dann drängt sich mir unweigerlich eine Absicht auf. Alles in allem sind das nur kleinere Hürden, die sich mit geeigneter Software lösen lassen. X, M2S (;hätte endlich v1 verdiehnt) oder auch Cuttermaran sind dazu geeignet, imho.
Aber was ist optimal? Wenn es danach geht ist DVB 'optimaler' als DVD. Es dreht sich doch alles nur darum, das die Sender Bitrate spaaren, dh. Geld spaaren, und *dadurch* ein Standalone nicht überfordert wird wenn man es so wie es ist einfach wegbrennt. Das kann ins Auge gehen, oder auch nicht. Sowas hängt nunmal von den Fähigkeiten des Players ab. Wenn der Player das nicht mag, ist deswegen DVB nicht optimal? Benutze anstelle des DVD-Players einen DVB-Player. Wo ist das Problem? :) Wenn Du am Markt keinen findest, baue Dir einen.
Gruß, Frank
Antwort von Frederick Page:
followup to Olaf Schultze :
>Auch ich habe so ähnliche Probleme mit selber aufgezeichneten >DVB-Mitschnitten.
Irgendwas mach ich wohl falsch, denn diese Dinge kenne ich hier nicht.
>Auch mein Player hängt sich hin und wieder auf und bleibt >einfach stehen, oder zeigt manchmal die beschriebenen Klötzchen.
Schonmal daran gedacht, daß die Brennqualität nicht optimal ist? Besonders bei DVD-Rohlingen (;und Brennern) gibt es heftige Qualitätsschwankungen.
>Auch ich hab schon vermutet das die Aussetzer an "fehlerhaften" >DVB-Mitschnitten liegen.
Solche Fehler sähe man aber schon beim Ansehen auf dem PC.
>Wenn ich deinen Rat richtig interpretiere plädierst du dazu generell >neu zu encoden um jeglichen eventuellen Fehlern zu begegnen?
Zu Testzwecken wäre das eine Möglichkeit. Zeigt auch der neu encodierte Film die Fehler, liegt es wohl doch an anderen Ursachen.
>Wäre ja schade um die super Qualität (;und die Zeit) von DVB
Naja "Super" Qualität ist/war DVB noch nie. Verglichen mit analogen Captures von der TV-Karte oder gar vom TV-Eingang der GraKa ist es natürlich besser.
>DVB doch nicht so optimal?
DVB ist okay für Heimzwecke, bzw. für den Rechner, um unaufwendig den VHS-VCR zu ersetzen. Die Offenbarung ist es aber nicht, vergleiche doch mal mit einer Kauf-DVD.
FFPX Frederick
-- Windows NT indeed has very low 'Total Cost of Ownership'. Trouble is, Microsoft *owns* Windows NT. You just licensed it.
Antwort von Frank-Christian Kruegel:
On 30 Apr 2004 05:26:16 GMT, Ralf Jahns wrote:
>ich habe eine TechnoTrend full featured DVB-S Karte, mit der ich >Sendungen im PVA-Format aufnehme (;WatchTVPro). Diese lasse ich dann >durch Project-X laufen (;demux), schneide die Werbung mit Mpeg2Schnitt >heraus, authore eine DVD mit IfoEdit und brenne das ganze mit Nero auf >DVD. > >Obwohl keines der Programme irgendwas zu meckern hat (;insbesondere zeigt >auch Project-X keine Fehler im aufgenommenen Datenstrom an), kann ich die >Aufnahme in meinem DVD-Player nicht korrekt abspielen. Alle ca. 20 bis 30 >Sekunden erfolgt eine grobe Klötzchenbildung wobei ein Teil der Klötzchen >grün ist. Man hört dann einen kurzen schrillen piepsender Ton. Zwischen >diesen Störungen, die nur wenige Sekunden dauern, ist das Bild völlig in >Ordnung.
Ich hatte am Anfang auch solche Phänomene. Mittlerweile hat sich bei mir folgender Workflow eingespielt, der hier korrekte MPGs erzeugt.
- Aufnehmen mit WatchTVPro als PVA - Schneiden mit PVACut oder dem im WatchTVPro eingebauetem Cutter - Umwandeln nach MPG mit PVAstrumento 2.0.30 (;exakt dieser Version, mit neueren Versionen hatte ich Probleme)
Mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Ing. Frank-Christian Krügel
Antwort von Frederick Page:
followup to "Frank Derlin" :
>Klingt nach Billigrohling, ungeeigneter Brenngeschwindigkeit.
Der Meinung bin ich auch. Leider muß man aber auch sagen, daß der DVB Datenstrom meist nicht DVD-konform ist. Wer einmal spaßeshalber mit PVAStrumento demuxed bzw. ein MPG erzeugt hat, wird über dutzende Meldungen stolpern, daß sinngemäß mal wieder ein GOP mehr als 15 Bilder hatte.
Und an diesen GOPs mit mehr als 15 Pics stören sich viele mimosenhafte Marken DVD-Player, weil die sklavisch auf dem DVD-Standard bestehen. Rein theoretisch können Ruckler/Aussetzer/Klötzchen auch von diesen non-standard GOPs herrühren. Wahrscheinlicher sind aber in der Tat schlechte Rohlinge.
Die oft als "Chinakracher" und "minderwertig" gescholtenen Billigteile hingegen spielen ungerührt. Ich hab z.B. nen Kiss DP-500, der absolut alles problemlos frißt (;inkl. DivX in allen möglichen Auflösungen und mit allen möglichen Sound-Formaten wie mp3, AC-3, mp2, etc.
>>Ich nehme mit ProgDVB in MPEG2 auf (;nicht PVA) demuxe mit DSJahr >>oder ProjektX, schneide mit Mpeg2Schnitt und brenne entweder mit DVD >>Lab oder Nero.
Ich nehme entweder mit dem uralten ProgDVB 2.07 in PVA auf, oder mit VDR (;Linux). ProjectX kann beide Formate und gleichzeitig schneiden und demuxen, die Elementary Streams werfe ich dann zwecks Authoring DVDlab vor.
>Es ist sicher unerheblich, welche Tools man bevorzugt.
Sofern sie keine bösen Bugs haben und man sie korrekt bedient ;-) Besonders Nero traue ich nicht über den Weg und all meine Rechner sind daher Nero-frei ;-)
>Die Mitschnitte selber (;so die Software und der Sender keinen Mist >macht) sind erstmal in Ordnung.
Sagen wir so: sie sind am Rechner störungsfrei abspielbar. Je nach Wetterlage können schon mal einzelne Pakete kaputt sein, dann gibt es kurze Störungen, aber zu 99,9% sind die Aufnahmen erstmal okay.
>Man muß nur wissen, das DVB normal nichts mit DVD zu tun hat.
Genau das ist die Crux an der Sache. Einige Provider senden z.B. 544x576 (;Premiere auf den Spartenkanälen) oder 480x576, etc. Andere (;z.B. ARD) senden angeblich mit Bitraten von 15 mBit.
>Maximale Bitrate und Goplänge liegen bei DVB höher.
Ja.
>Nur der Ton ist bis auf die Umverpackung gleichwertig und ohne >große Verrenkungen benutzbar.
Wobei ich auch hier nicht so sicher wäre, mir kam zwar bisher kein 44,1 Khz Ton unter, aber wundern würde es mich nicht.
>Ein externer Player kann damit klar kommen, muß er aber nicht.
Und genau hier muß man von den ach so hochwertigen Marken-Teilen abraten. Eben weil die trotz höherem Preis oberlehrerhaft auf den exakten Standards beharren.
Natürlich wäre es mir lieber, wenn DVB die DVD-Standards einhielte, aber auf der anderen Seite will ich natürlich nicht zeitaufwendig und mit Qualitäts-Verlusten neu encodieren.
>Nur in dem Fall hier geht es um einen pingeligen S*nie. Niemand weis, >wie pingelig der ist.
Mein voriger Panasonic Markenplayer hatte ebenfalls so dämliche Macken und muckte dauernd rum, wenn nicht alles perfekt dem DVD-Standard entsprach. Also hab ich mir den Kiss geholt ;-)
>Also ist es wohl naheliegend ihm erstmal etwas vorzusetzen, was er >eigentlich auch problemlos abspielen sollte.
Genau. Wenn er immer noch muckt, dann ist es mit hoher Sicherheit die Brennqualität der Rohlings.
>Also QuEnc getestet. Und sieht immernoch brauchbar aus, bei nur >2.5GB.
Wäre da nicht ein sogenannter M2V Requantisierer besser/schneller? ReJig wäre solch ein Teil, das schafft hier innerhalb von 15 Minuten eine 4 GB File (;P4-2400). (;Hab gerade keine URL parat, aber Tante Google sollte bei "download ReJig" einiges ausspucken).
>Das Problem was alle Encoder haben ist nur verrauschtes Ausgangs- >material. Shit in - Shit out.
Da muß ich den Canopus Procoder loben, der mit sowas erstaunlich gut klarkommt. Wobei die Vermutung naheliegt, daß er intern einen guten Entrauscher hat. Ansonsten gibt es noch VirtualDub oder AviSynth.
>Dann würde ich als nächstes nach den Sendern fragen.
Diese Info fehlte (;wie viele andere) ja auch. Offenbar wollte der Poster nur etwas mitteilen und keine Lösungen.
>Wenn es sich aber so verhält wie hier bei mir analog VOX oder RTL2, >Störungen insbesondere am Anfang eines Filmes, vorangestellt und >dazwischen Werbung in 1a Qualität, dann drängt sich mir unweigerlich >eine Absicht auf.
Besonders ältere Filme werden unentrauscht mit gnadenlos niedriger Bitrate übertragen, das macht dann keinen Spaß.
>Wenn es danach geht ist DVB 'optimaler' als DVD.
In der Theorie. Aber die Praxis sieht anders aus, wie Du auch schreibst:
>Es dreht sich doch alles nur darum, das die Sender Bitrate spaaren, >dh. Geld sparen
Und genau daher wird HDTV ein Flop, weil man damit wieder die Bandbreite der früheren analogen Transponder braucht. Sky England hat nach der digitalen Umstellung seine Bitrate schrittweise reduziert und die Zahl der Beschwerden beobachtet. Als eine bestimmte Grenze an Beschwerden überschritten wurde, haben sie wieder eine Stufe höher geschaltet und sich damit an die Toleranzgrenze des Zuschauers rangetastet.
>Wenn der Player das nicht mag, ist deswegen DVB nicht optimal?
Nein, aber viele Sender sparen Bandbreite auf Teufel komm raus. Und/oder verwenden nicht optimale MPEG-2 Encoder. Der norwegische Norgetel DVB-Provider sendet selbst auf den Pay-per-View Sendern (;Kiosk auf Satellit Thor) ganze 352x576 Auflösung und das nichtmals anamorph, sondern 4:3 (;mit dicken Balken) und verlangen noch ca. 5 Teuro pro Film. Da ist ein 2 Std. Film gerade mal 1,2 GB groß.
Premiere Direkt fragt 3 Teuro und sendet 704x576 in feinem 16:9, inkl. Mehrkanalton (;Deutsch, Englisch, Deutsch DD 5.1), wenn aber auch nur mit ca. 3 kBit Bitrate.
FFPX Frederick
-- A man is on trial for fucking a horse. Judge: "Was the horse male or female?" Man: "Female of course, do I look *queer* to you?"
Antwort von Wolfram Wahlich:
Am 02.05.2004, 21:49:44, schrieb "Frank-Christian Kruegel"
Hallo!
> Ich hatte am Anfang auch solche Phänomene. > Mittlerweile hat sich bei mir folgender > Workflow eingespielt, der hier korrekte MPGs erzeugt.
> - Aufnehmen mit WatchTVPro als PVA > - Schneiden mit PVACut oder dem im WatchTVPro eingebauetem > Cutter > - Umwandeln nach MPG mit PVAstrumento 2.0.30 (;exakt dieser > Version, mit neueren Versionen hatte ich Probleme)
Ergänzungstip am Rande:
Aus welchen Gründen auch immer fehlerhafte PVA- Streams kann man behelfsweise (;nur) manchmal reparieren, in dem man die PVA- Datei mit PVAstrumento in Mpeg und dann wieder in PVA zurück konvertiert.
Für den Fall das die mit PVAcut erstellten teile nicht in Mpeg2 konvertiert werden wollen. Warum das so ist habe ich dabei allerdings nicht hinterfragt.
> Mit freundlichen Grüßen
> Dipl.-Ing. Frank-Christian Krügel
Mit freundlichen Grüßen
wW
Antwort von Ralf Jahns:
Frederick Page schrieb:
> Wenn Du auf der zweiten Reiterkarte von ProjectX (;files) im rechten > Fenster den zu schneidenden Film doppelklickst, landet der im linken > Fenster. Rechtsklick auf Dateinamen im linken Fenster, "specials" und > staunen: ProjectX kann gleich schneiden.
Da könnte ich meine tool-Kette vielleicht noch ein wenig optimieren. Auf Mpeg2Schnitt bin ich durch die Anleitung in der c't 24/03 "DVDs aus dem All, DVB-Aufnahmen schneiden und brennen" gekommen. Ich finde es ganz angenehm, daß man direkt die nächsten passenden Frames für In-/Out- Schnitt anspringen kann und an die verschiedenen Geschwindigkeiten, die man mit Shift-, STRG- und ALT-Taste erreichen kann habe ich mich auch gerade gewöhnt. Außerdem sind mir Java-Anwendungen irgendwie unsympathisch, was ich aber nicht rationell begründen kann ;-) Ich werde mir die Schnittfunktion von Project-X aber mal anschauen wie weit die mit Mpeg2Schnitt konkurrieren kann.
> Wirft wieder ein bezeichnendes Licht auf die Heppware User.
... und solche Bemerkungen werfen ein bezeichnendes Licht auf Dich. Aber man sollte nicht zu sehr auf die Regulars schimpfen, sonst antworten sie einem womöglich nicht mehr. Außerdem sollte ich mich bei der Menge an postings die ich so von Dir lese langsam an Deine Art gewöhnt haben.
>> woran kann das liegen? > z.B. daran, daß der DVB-Strom keine DVD-konformen Eigenschaften hat. > Oder IFOEdit falsch bedient, schlechte Rohlinge, ungenügende > Brennqualität, oder, oder ...
IFOEdit: "Author new DVD" -> MPEG2-Video laden, Audio laden, "OK" klicken. Ist ja nicht so schwer. Rohlinge: Verbatim DataLife Plus made in Taiwan Brennqualität: 4-fache Geschwindigkeit mit LG4040
> Du bist aber offenbar an keiner Lösung interessiert, sonst hättest Du > ja mehr Info gegeben.
wooohl interessiert!
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Jahns
Antwort von Ralf Jahns:
Hallo,
Frank-Christian Kruegel schrieb:
> - Umwandeln nach MPG mit PVAstrumento 2.0.30 (;exakt dieser Version, > mit neueren Versionen hatte ich Probleme)
Ich habe PVAstrumento noch nicht benutzt, kann ich ja mal probieren. Allerdings habe ich schon häufiger gelesen (;dadurch wird es natürlich nicht automatisch wahr), daß ProjectX besser und zuverlässiger arbeitet!?
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Jahns
Antwort von Ralf Jahns:
Frederick Page schrieb:
> followup to "Frank Derlin" : > > Die oft als "Chinakracher" und "minderwertig" gescholtenen Billigteile > hingegen spielen ungerührt. Ich hab z.B. nen Kiss DP-500, der absolut > alles problemlos frißt (;inkl. DivX in allen möglichen Auflösungen und > mit allen möglichen Sound-Formaten wie mp3, AC-3, mp2, etc.
Der Kiss ist aber schon ein "besserer" Billigplayer und kostet wohl immer noch über 200 EUR. Ich habe mir überlegt einen Red Star zu kaufen (;50 EUR Klasse). Leider gibt es den nicht mehr.
> Besonders Nero traue ich nicht über den Weg und all meine Rechner sind > daher Nero-frei ;-)
WinOnCD ist imho auch nicht besser. Ich benutze die finale Version von Nero 5.5 und bin damit zufrieden (;die geschilderten Probleme werden wohl nicht an Nero liegen denn andere damit gebrannte DVDs, also keine DVB- Mitschnitte, laufen auch in meinem Standalone Player einwandfrei). Zu CDRecord konnte ich mich (;trotz Deiner Anleitung beim Brennmeister) (;noch) nicht durchringen.
>>Dann würde ich als nächstes nach den Sendern fragen.
Anlaß für das posting war der Film "Insider" auf SAT1, der Film "Shadrach"(;ARD) zeigt die gleichen Ausfallerscheinungen.
>Offenbar wollte der > Poster nur etwas mitteilen und keine Lösungen.
Nö
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Jahns
Antwort von Ralf Jahns:
Frank Derlin schrieb:
>> Noch ein Hinweis: Mein PC spielt die DVDs ohne Probleme. > > Warum denkst Du, das das relevant ist?
Das zeigte mir nur, daß die DVD nicht so kaputt ist, daß sie ein toleranter Player (;PC) nicht abspielen würde.
> Als erstes würde ich mal zur Fehlersuche ein "DVD-konformes" Video > erstellen und mit den von Dir genannten Tools dann authoren und > brennen. Also den Film nehmen und komptett standardkonform neu > encoden.
Hab' ich schon mal gemacht. Hochzeitsfilm meiner Schwester (;Quelle also DV- Kamera). Einmal mit TMPEGEnc und einmal mit Magix codiert. Daran rumgeschnitten habe ich nicht aber mit IfoEdit "geauthored" und mit Nero gebrannt. Läuft einwandfrei.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Jahns
Antwort von Ralf Jahns:
Frank Derlin schrieb:
> DVDlab kenne ich nicht, und Nero benutze ich nur für CDs. ProgDVB, > X, IfoEdit, neuerdings auch DVDAuthorGui, aber grundsätzlich immer > ImgTool Classic und VOBs Instant. Es ist sicher unerheblich, welche > Tools man bevorzugt.
Meine ersten Versuche habe ich mit "ImgTool Classic" Version 0.90 Build 8 und "DVD Decrypter" Version 3.1.7.0 als Brennprogramm gemacht.
Damit erstellte DVDs von DVB-Aufnahmen liefen reproduzierbar NICHT! Mein Sony hat gar nicht angefangen die zu spielen und der Medion eines Bekannten hat sich am Anfang auch ganz gewaltig verschluckt. Nachdem er sich erholt hatte hat er die DVD allerdings abgespielt.
Ergebnisse von ShrinkDVD konnte ich damit (;ImgTool Classic und DVD Decrypter) allerdings problemlos brennen.
DVDAuthorGui (;bzw. auch nur DVDAuthor) steht auf meiner "Ausprobieren!"- Liste ganz oben.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Jahns
Antwort von Olaf Schultze:
Frank Derlin schrieb: > > Hallo. > > "Olaf Schultze" schrieb... > [snip] > > Auch ich habe so ähnliche Probleme mit selber aufgezeichneten > > DVB-Mitschnitten. Auch mein Player hängt sich hin und wieder auf und bleibt > > einfach stehen, oder zeigt manchmal die beschriebenen Klötzchen. > > Klingt nach Billigrohling, ungeeigneter Brenngeschwindigkeit.
Hi Frank! Ich habe auch grundsätzlich meinen Player in Verdacht. Zum einen hab ich einen Affrey LD2060, der zickt eh mit gebrannten Rohlingen, zum anderen eine billige Kompaktanlage, wo nicht draufsteht, das sie CD/DVD-R/RW können muß. Meist geht es, aber eben nicht immer. Bei DVD-RW zickt sie noch schlimmer.
> > Auch ich hab schon vermutet das die Aussetzer an "fehlerhaften" > > DVB-Mitschnitten liegen. Wenn ich deinen Rat richtig interpretiere > > Auch mit Gänsefüschen kann man das so nicht sagen. Die Mitschnitte > selber (;so die Software und der Sender keinen Mist macht) sind > erstmal in Ordnung.
Bei Testläufen mittels PVAStrumento oder auch mit Womble Gop Fixer(;Demo) kommt immer wieder mal das "Mecker" mit den zu großen GOPs.
> > DVDs, welche ich selber erstellt und encodet habe hängen nicht oder sehr > > selten bei Mistrohlingen auf meinem Player. > > DVB doch nicht so optimal? > > Dann würde ich als nächstes nach den Sendern fragen. Mit den Privaten > habe ich keine digitale Erfahrung.
Wie oben schon geschrieben, sicher mein Player hier. Ich muß mir mal speziell für die Selbstgebrannten so einen Chinakracher zulegen. Auf dem PC oder im Player eines Kollegen laufen die Dinger ja meistens.
> nicht. Sowas hängt nunmal von den Fähigkeiten des Players ab. Wenn > der Player das nicht mag, ist deswegen DVB nicht optimal? Benutze > anstelle des DVD-Players einen DVB-Player. Wo ist das Problem? :) > Wenn Du am Markt keinen findest, baue Dir einen.
Ich besitze noch einen Festplattenreceiver ;-)) Man muß nicht alles haben, jedenfalls nicht auf einmal ;-) Gruß und Danke für die aufschlußreiche Antwort.
Olaf Schultze
Antwort von Olaf Schultze:
Frederick Page schrieb: > Schonmal daran gedacht, daß die Brennqualität nicht optimal ist? > Besonders bei DVD-Rohlingen (;und Brennern) gibt es heftige > Qualitätsschwankungen.
Ja, Frederick, auf jeden Fall. Mein (;Minus) Brenner TEAC DV W50E wurde schon getauscht gegen ein Neugerät. Seitdem hält sich der Ausschuß in Grenzen. Die Verbatim Rohlinge von Amazon.de laufen auch besser als welche hier vom Blödmarkt. (;Ja ich weiß was ein ATIP bei CD oder ADIP ist ;-)))
> >Auch ich hab schon vermutet das die Aussetzer an "fehlerhaften" > >DVB-Mitschnitten liegen. > > Solche Fehler sähe man aber schon beim Ansehen auf dem PC.
Eben nicht. Nur PVAStrumento meckert vereinzelt die großen GOPs an. Ich hab bald Geburtstag, da wird mal wieder ein neuer Player fällig.
Gruß Olaf Schultze
Antwort von Frederick Page:
followup to Ralf Jahns :
>>ProjectX kann gleich schneiden.
>Auf Mpeg2Schnitt bin ich durch die Anleitung in der c't 24/03 "DVDs >aus dem All, DVB-Aufnahmen schneiden und brennen" gekommen.
Wobei ich zugeben muß, daß Mpeg2Schnitt die Out-Points genauer setzen kann, bei den In-Points verhält es sich wie ProjectX. Dafür aber spart man einen kompletten Durchlauf der Datei und ist fernerhin schneller mit Demuxen fertig, weil ProjectX jetzt natürlich nur die Teile der Datei konvertiert, die auch im fertigen Film sein sollen.
[Vorteile von Mpeg2Schnitt]
Sehe ich genauso, mir persönlich ist es lieber, wenn ich einen kompletten Arbeitsschritt weniger habe.
>Außerdem sind mir Java-Anwendungen irgendwie unsympathisch, was ich >aber nicht rationell begründen kann ;-)
Ich bin auch kein großer Freund davon, besonders wo ProjectX Sourceware ist, sprich man muß es selbst kompilieren, was dann gleich den 37 MB fetten Download der Java-Softwaredeveloper Version nach sich zieht. Die "kleine" Runtime Umgebung reicht dann nicht.
Und ProjectX ist (;hier) die einzige Java-Anwendung, da ist das SDK schon ein ziemlicher Overhead. Dafür hat ProjectX erheblich weniger Fehler als PVAStrumento (;IMHO).
Für meine Zwecke sorgt ProjectX auch für bessere Synchronität als PVAStrumento, die meisten DVB-Streams sind nicht vernünftig synchron. Besonders fällt das bei O-Ton auf, wenn Sprache und Lippenbewegungen (;naturgemäß) auch wirklich zusammen passen.
>Ich werde mir die Schnittfunktion von Project-X aber mal anschauen >wie weit die mit Mpeg2Schnitt konkurrieren kann.
Wie gesagt: die Out-Points sind nicht ganz so fein einstellbar. Ansonsten wirst Du feststellen, daß Dein Arbeitsablauf deutlich optimiert wird (;wenn Du möchtest).
>> Wirft wieder ein bezeichnendes Licht auf die Heppware User.
>... und solche Bemerkungen werfen ein bezeichnendes Licht auf Dich.
Sorry, das war zugegeben ausfallend, ich habe einfach eine tiefe Antipathie gegen diesen speziellen Entwickler und seine Produkt Philosophie, bzw. seine Art der User-Bevormundung.
>>> woran kann das liegen?
>>z.B. daran (;...)
>IFOEdit: "Author new DVD" -> MPEG2-Video laden, Audio laden, "OK" >klicken. Ist ja nicht so schwer.
Was ich sagen will: ohne nähere Infos (;welcher Sender, welche Datei Eigenschaften, etc. etc.) kann es zig Ursachen haben. Die Fehlerbeschreibung ist so ähnlich wie "mein Drucker druckt nicht mehr", sowas kann halt zig Ursachen haben.
>Rohlinge: Verbatim DataLife Plus made in Taiwan >Brennqualität: 4-fache Geschwindigkeit mit LG4040
Das klingt okay, sollte nicht an schlechter Brennqualität liegen. Hast Du keine Chance, eine solche DVD mal beim Kumpel abzuspielen, evtl. bei jemanden mit "Billig" Player vom Aldi, Plus, Tankstelle, etc.?
Da die DVD (;wenn ich das richtig in Erinnerung habe) am PC einwandfrei spielt, könnte es durchaus am zickigen Markenplayer liegen.
FFPX Frederick
-- If Windows is the solution, can we please have the problem back?
Antwort von Frank Derlin:
"Olaf Schultze" schrieb... > Ich habe auch grundsätzlich meinen Player in Verdacht. Zum einen hab ich > einen Affrey LD2060, der zickt eh mit gebrannten Rohlingen, zum anderen
Zum Affrey gabs hier ettliche Postings. Ich meine, da ging es oft um Firmwarupdates und Laufwerkstausch. Das Ding habe ich irgendwie als 'Allesfresser' in Erinnerung. Es wundert mich ein wenig, das Du damit Probleme hast.
> Wie oben schon geschrieben, sicher mein Player hier. Ich muß mir mal > speziell für die Selbstgebrannten so einen Chinakracher zulegen. Auf dem PC
Uh, und ich dachte immer, der Affrey gehört zu dieser Kategorie.
> Ich besitze noch einen Festplattenreceiver ;-))
Mit Wechselrahmen? Wieviele Filme passen da denn da hinein, 3 oder 4? :)
> Man muß nicht alles haben, jedenfalls nicht auf einmal ;-)
Is ja schon gut, über die 'DC1000 unbedingt haben wollen' bin ich drüber weg, glaub ich. ;)
Gruß, Frank
Antwort von Frank Derlin:
"Ralf Jahns" schrieb... >>> Noch ein Hinweis: Mein PC spielt die DVDs ohne Probleme. >> >> Warum denkst Du, das das relevant ist? > > Das zeigte mir nur, daß die DVD nicht so kaputt ist, daß sie ein toleranter > Player (;PC) nicht abspielen würde.
Ok. Es zeigt nur, das beim Erstellen der DVD nichts großartig schiefgegangen ist. Also, der reine Vorgang an sich. Der Inhalt wurde aber vom Sender für DVB erstellt. Nicht für DVD. Und da der PC über die DVB-S die Aufnahme gemacht hat, würde es mich schwer wundern, wenn ein oder derselbe PC das nicht wieder abspielen könnte.
[neu encoden] > Hab' ich schon mal gemacht. Hochzeitsfilm meiner Schwester (;Quelle also DV- > Kamera). Einmal mit TMPEGEnc und einmal mit Magix codiert. Daran > rumgeschnitten habe ich nicht aber mit IfoEdit "geauthored" und mit Nero > gebrannt. Läuft einwandfrei.
Dann bleiben nicht mehr viele Optionen, imho. Neuencoden, teures Programm kaufen, das die interne Videostruktur ohne Neuencoden anpassen kann (;sinnvoll oder nicht weis ich nicht), oder etwas toleranteren Player benutzen.
Gruß, Frank
Antwort von Frank Derlin:
"Frederick Page" schrieb... [snip] > Wäre da nicht ein sogenannter M2V Requantisierer besser/schneller? > ReJig wäre solch ein Teil, das schafft hier innerhalb von 15 Minuten
Schneller auf jeden Fall. Aber besser würde ich nicht sagen. Meine wenigen Tests mit Shrink oder ReJig zeigen, das mehr beim kompletten Neuencoden herauszuholen geht. Die Schmerzgrenze bevor das Bild verblockt liegt bei diesen Tools deutlich höher.
> Da muß ich den Canopus Procoder loben, der mit sowas erstaunlich gut
Es ist mir zu umständlich an eine Demoversion zu kommen.
> Und/oder verwenden nicht optimale MPEG-2 Encoder. Der norwegische > Norgetel DVB-Provider sendet selbst auf den Pay-per-View Sendern > (;Kiosk auf Satellit Thor) ganze 352x576 Auflösung und das nichtmals > anamorph, sondern 4:3 (;mit dicken Balken) und verlangen noch ca. 5 > Teuro pro Film. Da ist ein 2 Std. Film gerade mal 1,2 GB groß.
Aua, das müssen ganz spezielle Filme sein, wenn da jemand Bedarf hat dafür 5 Euro auszugeben...
Gruß, Frank
Antwort von Frederick Page:
followup to Olaf Schultze :
>>>Auch ich hab schon vermutet das die Aussetzer an "fehlerhaften" >>>DVB-Mitschnitten liegen. >>Solche Fehler sähe man aber schon beim Ansehen auf dem PC.
>Eben nicht.
Wenn Fehler im DVB-Datenstrom wären, würde man die am PC sehen. Da aber nur der DVD-Player muckt, liegt es wohl an ihm. Besonders Marken Geräte sind da ziemlich mimosenhaft, wenn der Datenstrom nicht 100% DVD-standardkonform ist.
>Nur PVAStrumento meckert vereinzelt die großen GOPs an.
Der DVD-Standard sagt "maximal 15 Pics pro GOP". Und viele Marken-Player beharren stur darauf, obschon zig "Billigplayer" beweisen, daß dafür keinerlei technische Notwendigkeit besteht, der Player könnte es auch einfach abspielen.
Erinnert mich an einen penetranten Oberlehrer: "ich verstehe zwar, was Du mir sagen willst, aber solange Du kein 100% korrektes Deutsch sprichst, ignoriere ich Dich".
>Ich hab bald Geburtstag, da wird mal wieder ein neuer Player fällig.
Jau, sehe ich genauso. Daher auch die Empfehlung: nimm mal so ne DVD mit zu Bekannten, sicherlich findet sich einer mit "Billigplayer" und der wird es vermutlich 100% korrekt abspielen.
Ich kapier einfach nicht, warum die Marken ihre Geräte so dämlich-stur herstellen und freiwillig Marktanteile an die "Chinakracher" abgeben.
Besonders vom "hochwertigen" Gerät erwarte ich auch eine hochwertige Firmware, sprich eine, die etwas robuster ist und mehr kann, als der "Chinakracher". Leider beweist die Praxis, daß es genau umgekehrt ist: das Billigteil spielt mehr Formate problemloser.
Und muckt nicht bezüglich des Mediums rum, DVD-Minus geht, DVD-Plus nicht, aber DVD RW geht dann wieder im Plus-Format, aber vielleicht nicht im Minus-Format. DVD-RAM ist Glückssache, CD-Audio geht vielleicht mit bestimmten Rohlingen, aber nicht mit CD-RW, etc. etc. Philips z.B. wirbt extra damit, daß sie Audio auch von CD-RW abspielen können (;welch tolle "Neuerung").
Der "Chinakracher" spielt einfach das ab, was ich reinstecke, keine Schererei mit Medium, Format , etc. Sogar Daten-CDs bzw. Daten-DVDs, sofern Video-Dateien drauf sind. Da es ja offenbar geht und sogar noch billig sein kann, unterstelle ich den Marken bösartige Absicht und Bevormundung. Und kaufe deren Produkte daher nicht.
FFPX Frederick (;der Bevormundung haßt)
-- I can't be wrong, my modem's got error-correction.
Antwort von Olaf Schultze:
Frank Derlin schrieb: > > "Olaf Schultze" schrieb... > > Ich habe auch grundsätzlich meinen Player in Verdacht. Zum einen hab ich > > einen Affrey LD2060, der zickt eh mit gebrannten Rohlingen, zum anderen > > Zum Affrey gabs hier ettliche Postings. Ich meine, da ging es oft um > Firmwarupdates und Laufwerkstausch. Das Ding habe ich irgendwie als > 'Allesfresser' in Erinnerung. Es wundert mich ein wenig, das Du damit > Probleme hast.
Hi Frank! Bei meiner Aussage meinte ich meinen zweiten Player/Kompaktanlage, nicht den A. Der Affrey ist bei CDs jeglicher Art ein Allesfresser, spielt auch höhere Bitraten bei SVCD , reine MPEG Dateien auf Daten-CDs etc. Bei DVD-R ist das Ding leider eine Mimose, DVD-RW mag er so gut wie überhaupt nicht. Na ja, das Ding ist ja auch schon recht alt, gekauft,als die wenigsten schon selber DVDs gebrannt haben. Ich jedenfalls hatte dazumal noch keinen DVD-Brenner.
> > > Wie oben schon geschrieben, sicher mein Player hier. Ich muß mir mal > > speziell für die Selbstgebrannten so einen Chinakracher zulegen. Auf dem PC > > Uh, und ich dachte immer, der Affrey gehört zu dieser Kategorie.
Siehe oben, bei CDs ja!
> > > Ich besitze noch einen Festplattenreceiver ;-)) > > Mit Wechselrahmen? Wieviele Filme passen da denn da hinein, 3 oder 4? :) ^^ ^^ || || Kein Wechselrahmen. Sechs-neun ;-)
Wir schweifen ab, daher EOT für mich ;-) Danke für die Tips. mfG Olaf Schultze
Antwort von Birger Jesch:
"Olaf Schultze" schrieb... > Frank Derlin schrieb: > > > > "Olaf Schultze" schrieb... > > > Ich habe auch grundsätzlich meinen Player in Verdacht. Zum einen = hab ich > > > einen Affrey LD2060, der zickt eh mit gebrannten Rohlingen, zum = anderen > > [...] > > Hi Frank! > Der Affrey ist bei CDs jeglicher Art ein Allesfresser, spielt auch = höhere > Bitraten bei SVCD , reine MPEG Dateien auf Daten-CDs etc. Bei DVD-R ist = das > Ding leider eine Mimose, DVD-RW mag er so gut wie überhaupt nicht. = Na ja, > das Ding ist ja auch schon recht alt, gekauft,als die wenigsten schon > selber DVDs gebrannt haben. Ich jedenfalls hatte dazumal noch keinen > DVD-Brenner.
Dann versuch's mal mit DVD R. Unser Afreey auf Arbeit verweigert selbst = hoch- wertige -R (;Verbatim, Tayio Yuden) - zumindest wenn er laenger als 10 = min an ist, liest allerdings billige Aldis R (;konkrete Marke gerade = entfallen, irgendwas mit SK) ruckzuck und ohne Murren ein. > > > > > > > Uh, und ich dachte immer, der Affrey gehört zu dieser Kategorie. > > Siehe oben, bei CDs ja! > Kann ich so bestaetigen ;(;
Birger
> mfG Olaf Schultze >
Antwort von Thomas Beyer:
Frank Derlin schrieb...
> Auch mit Gänsefüschen kann man das so nicht sagen. Die Mitschnitte > selber (;so die Software und der Sender keinen Mist macht) sind > erstmal in Ordnung. Man muß nur wissen, das DVB normal nichts mit > DVD zu tun hat. Es wird zwar MPEG2 verwendet, aber nicht in der > selben Weise. Maximale Bitrate und Goplänge liegen bei DVB höher. > Nur der Ton ist bis auf die Umverpackung gleichwertig und ohne > große Verrenkungen benutzbar.
Falsch. Selbst der Ton muss, wenn man die DVD-Specs penibel einhalten will, nachbearbeitet werden. DVB-Audio im MPEG-1 Layer2 Format enthalten keine CRC-Checksummen, welche aber zwingend in den DVD-Specs für DVD- Audio gefordert werden.
Solltest Du AC3-Audio von DVB meinen, stimmt Deine Aussage jedoch (;eingeschränkt) ;-).
MfG, Thomas
Antwort von Frank Derlin:
"Thomas Beyer" schrieb... >> Nur der Ton ist bis auf die Umverpackung gleichwertig und ohne >> große Verrenkungen benutzbar. > > Falsch. Selbst der Ton muss, wenn man die DVD-Specs penibel einhalten > will, nachbearbeitet werden. DVB-Audio im MPEG-1 Layer2 Format enthalten > keine CRC-Checksummen, welche aber zwingend in den DVD-Specs für DVD- > Audio gefordert werden.
Die DVD-Specs sind mir zu teuer, könntest Du die entsprechenden Passagen hier vorlesen? ;) DVD ist doch ein Subset vom MPEG , CRC laut iso13813-3 in MPG auch nur optional. Wie kann es dann bei DVD zwingend notwendig sein? Ok, bbMPEG und dem aktuellen MainActor würde ich eigentlich schon glauben, wenn in den DVD-Templates CRC aktiviert wird. Das wären dann aber auch schon die einzigsten Hinweise, die ich habe, das das tatsächlich so sein muß.
> Solltest Du AC3-Audio von DVB meinen, stimmt Deine Aussage jedoch > (;eingeschränkt) ;-).
Ich habe eher das PVA-Fileformat im Sinn, also das, was da gesendet wird dem wohl am Nächsten kommt.
Gruß, Frank
Antwort von Thomas Beyer:
Frank Derlin schrieb... > "Thomas Beyer" schrieb... > >> Nur der Ton ist bis auf die Umverpackung gleichwertig und ohne > >> große Verrenkungen benutzbar. > > > > Falsch. Selbst der Ton muss, wenn man die DVD-Specs penibel einhalten > > will, nachbearbeitet werden. DVB-Audio im MPEG-1 Layer2 Format enthalten > > keine CRC-Checksummen, welche aber zwingend in den DVD-Specs für DVD- > > Audio gefordert werden. > > Die DVD-Specs sind mir zu teuer, könntest Du die entsprechenden > Passagen hier vorlesen? ;)
"Audio: MPEG-1 layer II 48000 stereo samples/sec; original and copyrighted with CRC validation"
... ist der relevante Part, den Du hiermit vorgelesen bekommst ;-).
> DVD ist doch ein Subset vom MPEG , CRC laut iso13813-3 in MPG auch > nur optional. Wie kann es dann bei DVD zwingend notwendig sein?
Weil viele Dekoderchips die CRCs zwingend zum erfolgreichen Resync nach Drops heranziehen.
> Ok, bbMPEG und dem aktuellen MainActor würde ich eigentlich schon > glauben, wenn in den DVD-Templates CRC aktiviert wird. Das wären > dann aber auch schon die einzigsten Hinweise, die ich habe, das > das tatsächlich so sein muß.
Bessere Authoringsoftwares warnen (;zu Recht), wenn man ein Asset mit MPEG-Audio ohne CRC importiert. > > Solltest Du AC3-Audio von DVB meinen, stimmt Deine Aussage jedoch > > (;eingeschränkt) ;-). > > Ich habe eher das PVA-Fileformat im Sinn, also das, was da gesendet > wird dem wohl am Nächsten kommt.
PVA ist kein originäres DVB-Streamformat. TS dagegen wohl (;der RAW gestreamte Transportstream spiegelt 1:1 das wider, was gesendet wird).
Gruss, Thomas
Antwort von Frank Derlin:
"Thomas Beyer" schrieb... [snip] > "Audio: MPEG-1 layer II 48000 stereo samples/sec; original and > copyrighted with CRC validation" > > ... ist der relevante Part, den Du hiermit vorgelesen bekommst ;-).
Danke. :) Bei der nächsten DVD werde ich das dem Player hier mal anbieten.
Gruß, Frank
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