| DCR-PC350 oder 3-chip-kamera?
Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen Zum Orginal-Thread / Zum Videoschnitt Allgemein-Forum
Frage von trimad:
Möchte über Weihnachten einen Kurzfilmdrehen und wäge nun gerade ab, mit welcher kamera ich das tun will.
hab bisher mit bei ähnlichen projekten mit ner canon xl1 gedreht, muss für die halt miete zahlen. ich würde aber die SONY DCR-PC350
(;http://www.sonystyle.com/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/en/-/USD/SY_DisplayProductInformation-Start?ProductSKU=DCRPC350&Dept=dcc_DICamcorders&CategoryName=dcc_DICamcorders&INT=sstyle-dcc_DICamcorders-feat_03-DCRPC350)
gratis geliehen kriegen. Von den Konfigurationsmöglichkeiten (;Schärfe, Blende usw.) ist auch die Sony ausreichend. ist halt ne 1 CCD!
Sieht man das den Bildern wirklich so dolle an? Zumal die Sony der Canon (;hat ja 3+ 330.000, oder?) ja v.a. in der Auflösung weit überlegen ist. ist die farbechtheit im vergleich so krass?
Wäre dankbar für entscheidungshilfe! (;einstellungsmöglichkeiten usw. sind wie gesagt vernachlässigbar, mir gehts ums BILD!)
Antwort von Markus:
Hallo,
die Pixelzahl des Bildwandlers ist hier eher zweitrangig, denn Du möchtest ja keine Digitalfotos machen, sondern einen Videofilm drehen. Die Auflösung eines normgerechten PAL-Signals beträgt immer 720 x 576 Bildpunkte. Die übrigen Pixel auf dem Chip dienen u.a. der Bildstabilisierung und im besten Fall wird daraus ein schärfer wirkendes Videobild herausgerechnet.
Der qualitative Unterschied zwischen 1-Chip- und 3-Chip-Camcordern ist durchaus zu sehen: Modelle mit 3CCD sind lichtstärker, rauschärmer und zeigen eine bessere Farbdifferenzierung. Ist die Beleuchtung gut, zeigt sich der Unterschied nur wenig. Bei schwächer werdendem Licht hingegen wird der Vorsprung des 3CCD immer deutlicher.
Ob die PC350 für Dein Vorhaben ausreicht, ist also von den Voraussetzungen und vom Einsatzzweck des Videofilms abhängig.
Viele Grüße Markus
PS: Die PC350 bietet nur einen unsymmetrischen Klinkeneingang. Wie sieht es mit dem Anschluss externer Mikrofone aus?
www.behrendt.tv markus -BEI- behrendt.tv
Antwort von trimad:
Vielen lieben Dank, du hast mir sehr weitergeholfen!
Antwort von Markus:
Hallo Trimad,
das ist korrekt, bei guten Lichtverhältnissen ist der Unterschied zwischen 1CCD und 3CCD relativ gering und hauptsächlich in der besseren Farbdifferenzierung des 3CCD zu sehen.
Der Mikrofonanschluss einer Consumer-Kamera ist meist ein unsymmentrischer Klinkeneingang. "Unsymmetrisch" bezeichnet dabei die Signalführung (;1x Signal, 1x Masse), welche gegenüber elektromagnetischen Einsteuungen relativ anfällig ist.
Ein Richtmikrofon anzuschließen ist kein Problem. Da gibt es verschiedene Modelle für den Einsatz am Camcorder. Schau mal in den Beiträgen der letzten zwei Wochen nach, da haben sich verschiedene Leser mit der Auswahl eines Mikrofons beschäftigt.
Viele Grüße Markus
www.behrendt.tv markus -BEI- behrendt.tv
Antwort von trimad:
Hallo markus! Verstehe, ziehe nun also doch einen 3-chip-camcorder in betracht. Sagst du, man sieht da unterschiede vermehrt nur bei schlechteren lichtverhältnissen, also bei guten lichtverhältnissen nicht so?
Zum Ton: Was sind denn unsymmetrische Klinkeneingänge? Müsste schon ein Richtmikrofon anschließen (;will den ton auf mini-dv, nicht dat aufzeichnen)
Antwort von Markus:
Hallo Trimad,
es stimmt, dass die Größe des Bildwandlers einen großen Einfluss auf die Bildqualität bei wenig Licht hat. Nicht umsonst sind professionelle Kameras mit relativ großen CCDs ausgestattet. Bei Consumerkameras kommt häufig hinzu, dass die tatsächlich für die Bilderzeugung genutzte Fläche nicht der Gesamtfläche des CCD entspricht. Megapixel-CCDs gehen z.B. einen Kompromiss ein zwischen Schwachlichtreserve (;da meist nur ein Bruchteil für das Videobild benötigt wird, ist die ausgelesene Fläche sehr klein) und einer hohen Digitalfoto-Auflösung (;Gesamtfläche des CCD).
Du siehst, ein "einfacher" Vergleich ist kaum möglich. Aber keine Panik: Dafür hast Du als Kunde das Rückgaberecht!
Viele Grüße Markus
www.behrendt.tv markus -BEI- behrendt.tv
Antwort von Kalle:
Hallo! Es war die Panasonic NV-GS 200, erst seit September 2004 auf dem Markt. Ich habe die Sony vorgezogen gegen die Panasonic umgetauscht.Es gab noch ein paar andere Gründe. Wenn das Steady... gegen Verwackeln eingeschaltet war, wurde ständig das Bild kurzzeitig unscharf. Bei Deaktivierung sind die Aufnahmen so verwackelt, dass man besoffen wird beim Anschauen. Das geht nur auf dem Stativ. Dann kam hinzu, dass der Einschaltmechanismus für ein Unterwassergehäuse sehr schwer beherrschbar ist. Der wichtigste Grund war Panasonic ist um Längen schlechter bei schlechtem Licht. Nun entscheide Dich. MfG Kalle
k.-h.baschlau -BEI- freenet.de
Antwort von trimad:
-BEI- kalle
d.h. also, dass du die dcr-pc350 der 3ccd-variante vorziehen würdest? Was für ein modell war deine panasonic?
Antwort von Kalle:
In der Praxis sieht manchmal doch alles anders aus. Ich wollte bessere Qualität erreichen und habe mir den neusten Panasonic 3-CCD Camcorder gekauft. Das Gegenteil musste ich leider feststellen, bei schlechtem Licht war der 3-CCD- Camcorder deutlich schlechter als meine gute alte Sony DCR PC2E, bei gutem Licht waren die Farben allerdings etwas kräftiger.Ich glaube, die Größe der Chips in Zoll spielt dabei eine große Rolle, diese Panasonic hat leider sehr kleine Chips. Da ich für Unterwasseraufnahmen einen kleinen Camcorder der auch bei schwachem Licht gut ist benötige, habe ich dann die DCR-PC 350 gekauft und die Panasonic zurückgegeben. Das ist für meine Zwecke der Kompromiss und ich bin damit sehr zufrieden. MfG Kalle
k.-h.baschlau -BEI- freenet.de
Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen Zum Orginal-Thread / Zum Videoschnitt Allgemein-Forum
| |
| |