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Canon EOS 7D und das Speicherplatzproblem (;maximale Dateigröße: 4 GB)




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Frage von Mardilo:


Habe so eben gesehn dass eine Videodatei maximal 4GB groß sein darf.
Dass sind ja nur wenige Minuten ?

Also ich müsste auf jeden fall auch mal länger, am Stück, filmen können.

Ist es möglich einfach während der Aufnahme die Datei direkt auf z.B. einem Laptop zu speichern ?




Antwort von srone:

eine einschränkung des fat 32 dateisystems, prinzipiell ist eine dslr nicht für lange filme konzipiert, soweit ich weiß hat die 7d aber einen hdmi ausgang, die frage wäre was kommt da wirklich raus, ein videobild pur oder mit menü-overlay, bleibt dann das problem das dein laptop wohl keinen hdmi eingang hat, bei einem desktop-pc könnte man so was zb via steckkarte nachrüsten zb decklink etc, ob es sowas fürn laptop gibt weiss ich nicht, falls ja wirds wahrscheinlich teuer, dslrs eignen sich halt hauptsächlich für den szenischen betrieb, wo man eben nur ein paar minuten am stück braucht.

lg

srone



Antwort von Mardilo:

Es ist ein HDMIHDMI im Glossar erklärt und USB 2.0 anschluss vorhanden. Sollte also gehn ?



Antwort von srone:

ich fürchte nein, mehr dazu hier:http://www.slashcam.de/artikel/Test/1--Canon-EOS-7D---die-derzeit-beste-Video-DSLR-CAM---.html

lg

srone



Antwort von masterseb:

also über usb kannst du ansich schon direkt auf einen laptop capturen mit der beiliegenden software. fotos auf alle fälle, für video hab ichs nicht getestet. wie schon gesagt wurde, die 4gb exisitieren aufgrund des fat32 dateisystems auf der karte. abgesehen davon ist noch eine sperre von 29min (;etwa das doppelte, also 10gb) eingebaut, damit das teil noch als fotoapperat durchgeht. also selbst wenn in zukunft das fat32 problem beseitigt werden könnte, gibts immer noch die interne grenze.

aber: die canon 7D ist halt kein camcorder. alles kann man damit nicht machen, für viele dinge ist sie sensationell, für manche nicht.



Antwort von Mardilo:

Keiner mehr da der helfen könnte ?



Antwort von tommyb:

Es wurde doch schon alles gesagt.

FAT32 => nicht lösbares Problem
(;außer Du schreibst eine Firmware die die Nutzung von NTFS oder HFS+ oder "was auch immer" in der Kamera erlaubt)

Lösung:
A) Umweg über HDMIHDMI im Glossar erklärt mit HDMI-Capturing-System
B) Umweg über die Software die Fotos definitiv und Videos eventuell übertragen kann



Antwort von Mardilo:

Mit USB 2.0 geht es nicht oder wie ?



Antwort von cutty:

Warum die Industrie noch immer an proprietären Dateisystemen festhält ist mir ein Rätsel. Ich hab einen USB-Stick mit ext3 formatiert und kann nun fein 32GB in einem Stück speichern. Warum macht man das nicht bei Kameras als Option?



Antwort von deti:

In diesem Fall geht es nicht um das Dateisystem, sondern um zwei andere Faktoren:

- Laut Bedienungsanleitung führt das Dauerfilmen zu einer Überhitzung der Kamera.
- Um diese Kamera weiterhin zum günstigen Zollsatz für Fotokameras einführen zu können, wurde die maximale Aufnahmezeit auch im SD-Modus begrenzt.

Eine längere Aufnahmezeit wäre, wie beim AVCHDAVCHD im Glossar erklärt üblich, durch die Verwendung von TS-Dateien und entsprechenden Playlisten im BD-Format, möglich gewesen. FAT ist nicht proprietär, sondern der kleinste gemeinsame Nenner - oder kann man etwa EXT3-Volumes unter Windows und MacOS ohne Weiteres verwenden? Habt ihr euch eigentlich mal angeschaut, wieviele Zeilen Code die EXT3-Implementierung im Vergleich zu FAT benötigt (;das ist in etwa das Dreifache)? Ihr solltet auch mal berücksichtigen, dass die eingebetteten Systeme der Kameras nicht über unendlich viel Speicherplatz und Rechenleistung verfügen! Obendrein gibt es meines Wissens keine EXT3-Implementierung abseits der GNU/GPL, welche die Hersteller zur Veröffentlichung von großen Teilen ihres Quellcodes zwingen würde.

Deti



Antwort von Powerframe:

Aloha..

Nee im USB Modus geht es mit der direkten Übertragung nicht.

Du kannst im Menu beim Fotografieren umschalten, ob deine Fotos auf dem PC / Flash Card oder je auch einzeln gespeichert werden.

Beim Filmen aber bleibt dir diese Option verweigert. Du kannst die Filme da nur auf den Stick speichern. Zudem hast du via USB natürlich noch die Möglichkeit die Schärfe vor dem Filmen einzustellen und all die Manuellen Einstellmöglichkeiten, welche du auf der Cam hast zu benützen. Praktisch, aber mühsam dauernd ein Kabel daran zu haben.

Gruss



Antwort von Jake the rake:

Mit HDMI-Out hast du 3 Probleme:

Verringerte Auflösung,
ein roter Punkt rechts oben,
interlaced footage...



Antwort von B.DeKid:

"deti" wrote:

...... führt das Dauerfilmen zu einer Überhitzung der Kamera......Ihr solltet auch mal berücksichtigen, dass die eingebetteten Systeme der Kameras nicht über unendlich viel Speicherplatz und Rechenleistung verfügen! .....
</span>

Danke Deti !!!

MfG
B.DeKid



Antwort von Jake the rake:

Die Datendurchsatz(rate)Datendurchsatz(rate) im Glossar erklärtratelässt es auf der 5dM² schon zu dass 1080i (;30fps) über HDMIHDMI im Glossar erklärt ausgegeben werden (;allerdings nicht mit der orig. Canon Firmware). Das sollte rein technisch also auch auf der 7D möglich sein...

Die Frage der Kühlung ist nat. eine andere...



Antwort von cutty:

@deti:

ich glaube das Argument, dass ext3 3x Datencode hat ist nicht relevant in
Hinblick auf die Einschränkungen von fat.
Was aber toll ist, ich habe Kdenlive auf einem Stick samt Live-Ubuntu.
Kann damit praktisch mit jedem halbwegs tauglichen x86-Rechner mit
Win-Installation (;oder anderem BS) , eine Schnittanwendung in knapp einer Minute hochfahren. Freilich, nicht für ganz große Projekte, aber immerhin. Sollte die Evolution von Kdenlive weitergehen, wirds schon professionell ;-)



Antwort von pailes:

"cutty" wrote:
Warum die Industrie noch immer an proprietären Dateisystemen festhält ist mir ein Rätsel. Ich hab einen USB-Stick mit ext3 formatiert und kann nun fein 32GB in einem Stück speichern. Warum macht man das nicht bei Kameras als Option?

Ob proprietär oder nicht spielt bei der Entscheidung wohl eine untergeordnete Rolle. In erster Linie wird die Industrie weitverbreitete Standards unterstützen und wenn der Standard noch leicht zu implementieren ist, dann ist das ein ganz dickes Plus. Zugegeben, FAT ist wirklich eine Krankheit, aber es ist halt ein de-facto Standard und es kann wohl auf allen relevanten Betriebssystemen out-of-the-box gelesen werden.

"cutty" wrote:
Sollte die Evolution von Kdenlive weitergehen, wirds schon professionell ;-)

Klaro, in ein paar Jahren sind sie damit vielleicht da wo andere heute sind. Sofern das Projekt nicht im Sand verläuft, sich die Entwickler verkrachen oder das Projekt 10x geforkt wird und kein Fork davon jemals akzeptable Stabilität erreicht :-P



Antwort von deti:

"pailes" wrote:
"cutty" wrote:
Sollte die Evolution von Kdenlive weitergehen, wirds schon professionell ;-)

Klaro, in ein paar Jahren sind sie damit vielleicht da wo andere heute sind. Sofern das Projekt nicht im Sand verläuft, sich die Entwickler verkrachen oder das Projekt 10x geforkt wird und kein Fork davon jemals akzeptable Stabilität erreicht :-P
Du sagst es - genau das ist auch meine Erfahrung mit der Opensource- bzw. Linuxwelt. Von mir ist u.a. das aktuelle USB-Subsystem im Linux-Kernel, das vor ca. 11 Jahren in den Kernel kam - ihr glaubt ja nicht, was das in der Anfangszeit für ein Theater war, bis endlich mal alle an einem Strang gezogen haben. Mittlerweile sind die meisten Leute aus dem Projekt wieder verschwunden. Genau so läuft das leider auch in vielen anderen Opensource-Projekten.

Deti



Antwort von RickyMartini:

FAT32 ist ansich kein Problem - solange ein Filesplitting (;jedes volle Gigabyte) stattfindet. Bei AVCHD-Camcorden ist das zumindest der Fall.



Antwort von Mardilo:

Glaube nicht dass dies der Fall bei der D7 ist.
Werde mir dass ding mal ausleihen und dann bischen rumprobieren.




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