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CHRISTLICHE KURZFILMER!!!




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
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Frage von Nick:


Hallo Leute!
Bin dabei ein netzwerk von christlichen Kurzfilmern aufzubauen. Das Projekt ist am laufen, und ich wollte einfach hier nochmal fragen ob es hier christliche Kurzfilmer unter 20 (;mindestens 12) gibt (;ein bisschen älter geht schon auch)! Wir möchten christliche Kurzfilme sammeln (;haben über 20 zusammen, leider alle von mir) und umsonst im internet anbieten für Gottesdienste und so, nur zum Versandkostenpreis!
Also wenn das hier ein christlicher Kurzfilmemacher/in liest: MELDEN!!!!!!!!
Ciao
Nick

nick.boese -BEI- gmx.de




Antwort von Peter D.:

Sehr coole Sache. Haben schon einen gemacht, was sehr gut kam. Könnt' mir auch vorstellen, mehr in die Richtung zu machen...

peter.d -BEI- w-w-j-d.de



Antwort von Bastian:

Christliche Kurzfilmer...

Irgendwie verkommt das Forum nicht nur, es wird auch lustiger.

Möchte jemand was zu Scientology, den Zeugen Jehovas oder anderen Sekten wie das Christentum, das Judentum oder den Islam filmen?

Wie wäre es mit einem kriegsverherrlichenden Film, mit Bruce Willis als Held, Mutter Theresa als SexyBeast und Hure und den Papst als Lebende Atombombe, bei dem am Ende (;nachdem Bruce Willis im Bullett-time den Kugeln ausgewichen ist) herauskommt, das doch nur eine Religion (;der Christentum) die richtige war und alle BÖSEN Minderheiten wie Atheisten, Homosexuelle, Behinderte und Geistesgestörte in wirklichkeit ausgeburten der Hölle sind! Naaaa? jemand dran interessiert?
Wie gewinnen sicherlich nicht nur den Markt der kommerziellen Filme für uns, (;angenommen Mutter Theresa zeigt viel Bein) sondern auch noch die Branche der Kunstfilme! (;mit genialen Dialogen geführt von Bruce Willis und Jesus) Da bin ich mir ganz sicher, das ich durch diesen Film nicht nur Gott sein Fussabtreter sein darf, sondern auch sein Persönlicher Assitent, der ihm den Hintern abwischt.
MANN - BIN - ICH - FROH !!

Wie Flanders schon sagte: Duddely Tschüssi!

PS: Ihr fallt bei Gott in ungnade, wenn ihr dieses Drehbuch klaut!

Ahl84001 -BEI- gmx.net



Antwort von BlackSunRising:

Tja, fragt sich nur was überhaupt ein christlicher Kurzfilm ist. Steht da einer und prügelt einem den inhalt des Films ein, so wie es bei ner christlichen Erziehung mit dem innhalt der Bibel passiert?? Oder sind das Filme über Hexen und Ketzerverbrennungen??? Hmm da fällt mir ein ich hätt noch was satanisches vom letzten Black Betal Konzert an zu bieten.

Spaß bei seite, also ich finde irgend welche Religionen haben hier hix zu suchen, geht ja eigentlich um techniche Fragen
"(;User Above)" wrote:

:
: Irgendwie verkommt das Forum nicht nur, es wird auch lustiger.
:
: Möchte jemand was zu Scientology, den Zeugen Jehovas oder anderen Sekten wie das
: Christentum, das Judentum oder den Islam filmen?







Antwort von Holger Reichert:

Nicht zu vergessen MS gegen Linux gegen Mac :-D

info -BEI- reichertcomputer.de



Antwort von Stefan:

Also Kinders, laßt doch bitte gut sein.

Wir haben hier genug Glaubenskriege:

MSP gegen AP gegen ...

oder

Canon gegen Sony gegen JVC gegen Panasonic

Noch einer muß nicht sein.

Ansonsten glaube ich, daß alle diese Götter, der der Katholen, der der Evangelen, der der Mohammedaner, Manitou nicht zu vergessen, der von Sony, MSP, Canon und alle, die es sonst noch gibt, entweder grundsätzlich ihre Daseinsberechtigung haben oder eben grundsätzlich nicht.

Haltet's wie der Alte Fritz: Soll ein Jeder nach seiner Fasson selig werden.

Aber bitte, haltet die Kriege hier raus, denn da sind alle Religionen gleich. Krieg will keine der Religionen, nur ihre Anhänger.

Gruß
Stefan




Antwort von Prediger:

"(;User Above)" wrote:

: Hilfe, was suchen Prediger hier in Forum?
: Tuxino

Christen sind auf Grund ihres Glaubens in ihrer Wahrnehmung eingeschränkt.
Daher bekämpft nicht die Christen sondern das Christentum!
Frei nach christlichen Aussagen wie "Bekämpft nicht die Sünder sondern die Sünde" oder
"Wir haben nichts gegen die Homosexuellen wir bekämpfen nur die Homosexualität!"

666




Antwort von Stefan:

Kehren wir doch bitte mal zum Ursprung zurück. Da möchte jemand christliche Kurzfilme drehen und sucht Unterstützung und Anregungen.

Nun, wie wär's, wenn wir die Kreuzigungsszene nochmals verfilmen würden. Da wir allerdings alle mehr oder weniger Laien sind, bräuchten wir natürlich einen Freiwilligen, der die Rolle des Körperdoubles übernimmt.

Ich stelle mir da jemand mit Gottvertrauen vor, der überzeugt genug ist, daß ihm die Nägel nicht wirklich etwas anhaben können. Dann ließe sich so eine Szene schon auch von Laien realisieren.

Im übrigen ist der einzige Unterschied zwischen Jesus und einem Playboy der Gesichtsausdruck beim Nageln. Aber das sollte ein guter Schauspieler ja hinbekommen.

In diesem Sinne




Antwort von Stefan:

Und habe ich nicht gesagt, keinen Krieg bitte.

Und schon haben wir die Mutter aller Schlachten.

Na ja, Gott sei Dank, welchem auch immer, daß wer schreibt zumindest in der Zeit nix Schlimmeres anstellt, obwohl manch Wort hier schon schlimm genug war, aber das wenigstens nur von einer kleinen Minderheit Video interssierter gelesen wird.

Toleranz ist, wenn der Kölner sagt: Man muß ooch jönne könne.

Gruß
Stefan






Antwort von FrankB.:

Der Begriff "Kirche" ist Auslegungssache. Jede Konfession hat da eine andere Auslegung des Begriffes. In dieser Diskussion, die hier läuft, wird mir einfach zu viel durcheinandergeschmissen. Dinge, die man klar trennen sollte. Den Begriff "Klerus" gibt es in der evangelischen Kirche beispielsweise nicht. Wir erkennen auch den Papst nicht an.
Das zu erklären würde hier zu weit führen. Professionalität heißt nicht automatisch ein besserer Mensch zu sein. Auch Profis können Schweine sein;). Ich hoffe ich bin keins. Aber Gott ist mein Richter. Aus seiner Gnade lebe ich (;Luther). Richtig auch, dass ein Christ nicht besser ist als ein Nichtchrist.

-BEI- Nick:
Dein Bemühen in Ehren, das Gespräch auf die Bibel zu lenken. Sie ist der Maßstab des Christen. Nur die Bibel wird erst lebendig im Leben der Christen. Da gibt es Missverständnisse, Fehldeutungen, Verständnisprobleme, Wertverschiebungen. Es gibt sogar Deutungen, die mehrere Auslegungen zulassen.

Ja, es gibt Menschen, die sich sehr intensiv mit sowas beschäftigen. Warum sollte man die nicht als Profis bezeichnen. Profi ist wie gesagt keine Werteinschätzung.

Ich habe es nun schon mehrfach betont: Es ist für mich keine Frage, dass ich bei einer Krankheit einen Profi aufsuche, einen Arzt meines Vertrauens. Dass ich, wenn ich einen guten Videofilm haben möchte, zu jemandem gehe, der das gelernt hat, dass ich, wenn ich ein Brötchen und eine Wurst essen möchte zum Bäcker und zum Fleischer gehe, weil die das eben am besten können. Wenn ich mich mit Religion beschäftigen will bzw. mit dem Christsein zu einem gehe, der sich damit auskennt und dem ich vertraue.
Klar kann ich an der Krankheit sterben, trotz des Arztes und der Videofilm des Profis kann der größte Murx werden. Das Brötchen und die Wurst können mir im Halse stecken bleiben und der Theologe kann Sch... erzählen. Die Wahrscheinlichkeit des guten Ausgangs ist aber jeweils größer, als wenn ich zu jemandem gehen würde, der sich mit seiner Materie nicht auskennt.
Was ich sagen will ist, dass die Theologie eine Wissenschaft ist. Man sollte sich in den Regeln der jeweiligen Wissenschaft schon ein wenig auskennen, zumindest bevor man beleidigend wird. Das schöne an der Religion und besonders am Christsein ist, dass es jeder praktizieren kann. Das heißt aber m.E. nicht, dass jede Erkenntnis, die man hat auch richtig ist. Sie ist zu überprüfen. Das geht aber nur, wenn auch der "Laie" sich intensiv mit der Materie beschäftigt und mit anderen möglichst versierten Leuten in Diskussion tritt.
Ich bezweifle aber, dass dies hier das richtige Forum dafür ist.

Frank




Antwort von FrankB.:

"(;User Above)" wrote:

: Danke für den Versuch einer Erklärung.
:
: Ich kann diese Erklärung aber nicht verstehen.
:
: Ich nehme eigentlich nur mit: Die Theologie gibt vor Probleme zu lösen welches sie
: eigentlich selbst hervorruft in dem sie einen Gott vorraussetzt und durch
: Missionierung das Problem noch vergrössert.


Das verstehe ich nun wiederum nicht ganz. Bin mir jedenfalls nicht sicher. Vielleicht liegts an der späten Stunde.
:
: Ob der Mensch das einzige Wesen ist welches über den eigenen Tod nachdenkt ist
: zumindest umstritten. Brauchen dann Elefanten auch Theologen?

Elefanten??? Etwa wegen der Elefantenfriedhöfe? :o) Davon habe ich mal was gehört.

Den nahenden Tod zu spüren (;das können viele Tiere), ist nicht gleichbedeutend damit, über ihn nachdenken, ihn reflektieren zu können.
:
: Bei mir im Lexikon steht unter Theologe: Theologe (;gr.) Gotteslehre unter
: Berücksichtigung der jeweiligen speziellen schriftlichen und mündlichen religiösen
: Überlieferungen.

...unter Berücksichtigung der jeweiligen speziellen schriftlichen (;=Bibel und Kirchengeschichte) und mündlichen (;bin mir nicht sicher was das sein soll, vielleicht Erfahrungsberichte - liegen aber auch oft schriftlich vor) religiösen Überlieferungen. Meine Aussage: Bibel und Kirchengeschichte sind Forschungsobjekte.
Ich füge hinzu: Gott ist das Wesen, das man dahinter zu erkennen verucht.
:
: Noch eine gute Nacht
: ob mit oder ohne Gott
: Kurt

wünsche ich Dir auch
Frank




Antwort von Kurt:

"(;User Above)" wrote:

: Das ist sehr schwer, ich wills aber versuchen: Der Wichtigste Aspekt dabei ist für
: mich, dass der Mensch, der Gott voraussetzt (;es muss nicht der christliche sein) in
: die Lage versetzt wird, seine Umwelt sozusagen mit den Augen Gottes zu betrachten.
: Dies löst ihn aus seinem biologischen Sein in eine geistliche Ebene. Der Mensch ist
: als einziges Wesen z.B. in der Lage, über seinen Tod nachzudenken. Die Theologie,
: oder vielleicht besser die Reflexion über Gott und die Botschaft beispielsweise der
: Bibel kann dem Menschen einen Sinn in allem, auch seiner Vergänglichkeit erkennen
: lassen.


Danke für den Versuch einer Erklärung.

Ich kann diese Erklärung aber nicht verstehen.

Ich nehme eigentlich nur mit: Die Theologie gibt vor Probleme zu lösen welches sie eigentlich selbst hervorruft in dem sie einen Gott vorraussetzt und durch Missionierung das Problem noch vergrössert.

Ob der Mensch das einzige Wesen ist welches über den eigenen Tod nachdenkt ist zumindest umstritten. Brauchen dann Elefanten auch Theologen?

Bei mir im Lexikon steht unter Theologe:
Theologe (;gr.) Gotteslehre unter Berücksichtigung der jeweiligen speziellen schriftlichen und mündlichen religiösen Überlieferungen.

Noch eine gute Nacht
ob mit oder ohne Gott
Kurt



K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von Peter:

Endlich mal eine theologische Argumentation der ich uneingeschränkt folgen kann!

Es beruhigt mich ungemein daß ich als körperlich und geistig gesunder Mesnch weder die Medizin noch den Glauben benötige. Gut, um die Medizin werde ich wahrscheinlich auf Dauer nicht herum kommen, um den Glauben hoffentlich schon! Ich glaube nichts und niemand, mir selbst am allerwenigsten!

Daß die Gesundheit nachläßt liegt (;leider) in der Natur der Dinge aber Glauben heißt nicht Wissen. Wenn ich mein Wissen verlieren würde, das wäre schrecklich! Ich glaube ABER nicht daß ein GLAUBE das ersetzen könnte! Vielleicht im letzen Stadium, wenn mich mit dem Wissen auch die Intelligenz verläßt und nur noch ein bißchen GEIST übrigbleibt....

Wie krank ist unsere Gesellschaft eigentlich bei soviel Medizin und soviel Glauben?

mit gesunden, ungläubigen Grüßen
vom Peter

Videofreunde
zum Bild
Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von Alf:

Dieses Forum sollte eigendlich NICHT dazu dienen, extremistische
Tendenzen zu verbreiten.
Neben diversen anderen Sektenähnlichen Vereinigeungen gehört
das Christentum dazu.

Werde morgen mal die Jüdische Geminde in der Nähe anhauen, ob die
nicht auch hier ein paar Aufrufe starten können ...

Ihr seid schon klasse!
Kreuzritter und Vatikanvertreter bei Fuß!

Alf





Antwort von Peter:

-BEI- Kurt und Nick:

Na gut, jemanden nur wegen seines Glaubens zu steinigen ist natürlich blöd! Es gibt wichtigere Gründe. Jemanden wegen eines schlechten Videos zu steinigen fände ich z.B. viel gottgefälliger!

Obwohl - im Grunde genommen würde der auch wegen seines Glaubens gesteinigt werden! Er glaubte ja einen guten Films gemacht zu haben...

Mit steinigenden Grüßen
vom Peter

Videofreunde
zum Bild
Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von Kurt:

"(;User Above)" wrote:

: Ich habe keinen Jüdischen glauben, sondern einen christlichen, der das neue Testament
: mit einschließt. Der Hauptinhalt im NT ist die Sündenvergebung, womit zwar die
: Gebote nicht aufgehoben sind, aber die Vergebung platz findet, was bedeutet das wir
: hier auf der Erde nicht von Gott bestraft werden.
: Also echt, wenigstens ein bisschen Bibelkenntnisse sollte man haben bevor man solche
: blöden Witze macht!


Habe ich, habe ich! Du könntest diesen christlichen Film ja einer mehrfachen Verwendung zuführen. Für Juden als Warnung. Für die besoffenen Jungnazi als Lehrfilm über den gottgefälligen Umgang mit Juden. Für die nichtjüdischen Christen als Beispiel wie sehr sie der gerechte Gott doch bevorzugt.
Weitere Ideen sind aber Honorarpflichtig
Kurt


K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von Nick:

Ich habe keinen Jüdischen glauben, sondern einen christlichen, der das neue Testament mit einschließt. Der Hauptinhalt im NT ist die Sündenvergebung, womit zwar die Gebote nicht aufgehoben sind, aber die Vergebung platz findet, was bedeutet das wir hier auf der Erde nicht von Gott bestraft werden.
Also echt, wenigstens ein bisschen Bibelkenntnisse sollte man haben bevor man solche blöden Witze macht!




Antwort von Kurt:

Hallo Nick!

Nur so als Anregung für deine christlichen Filme!

Wie währe es mit der Verfilmung einer zünftigen Steinigung.
Die sind in letzter Zeit stark verdrängt worden aber Dein Gott fordert sie für fast alles.
Genauere Begründung und möglicherweise den Ablauf einer solche Steinigung findest Du im AT. Du brauchst also keine möderneren und sicher auch weniger christliche Vorlagen verwenden.

Titelvorschlag: Im Eilschritt zurück zu göttlichen Strafgeboten.

Kurt


K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von Nick:

hehehehe...

Damit habe ich wohl das Glück den am meisten geposteten Forumeintrag geschaffen zu haben oder? Auch nicht schlecht... also ich kom mittlerweile nicht mehr mit und überlasse euch das diskutieren... meine Meinung kennt ihr ja!




Antwort von Kurt:

"(;User Above)" wrote:

: Richtet Euer Augenmerk lieber auf die Erschaffung eines guten Videos, möglichst eines
: das auch Wissen und Bildung (;keinen Glauben!) verbreitet. Damit erbringt Ihr der
: Evolution etwas viel Sinnvolleres als wenn Ihr diese hahnebüchenden, unsinnigen,
: unbeweisbaren Glaubensdiskussionen führt....


Hallo Peter!
Volle Zustimmung!
Ich werde daher über das WE 6 PC für Videobearbeitung vorbereiten und nach Möglichkeit etwas Herbststimmung auf Bandkonserve einfangen.
Ab Montag veranstallten wir dann ein Videoseminar.
In diesem Deinen Sinne
Kurt

K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von Peter:

Hallo, Gläubige und Ungläubige!

Ich fürchte die Diskussion beginnt, sich im Kreise zu drehen! Ebenso wenig wie man den Wissenden zum Glauben bringen kann, kann man den Glaubenden zum Wissen bringen. Der Eine kann den Glauben nicht nachvollziehen weil ihn seine Erfahrung, sein Wissen daran hindert, der Andere kann die Wirklichkeit nicht nachvollziehen weil ihn sein Glaube daran hindert. Diese Diskrepanz hat seit Urzeiten den Konsenz verhindert und ich fürchte, das wird auch in naher Zukunft nicht besser werden.

Man selbst verfängt sich ja schon in dieser Glaubensfalle wenn man glaubt das Leben könne einen Sinn haben (;Kind, Haus, Baum)! Was ist denn da der Unterschied zum Sinn den die Werbung verbreitet (;Haus, Auto, Boot)? Wenn überhaupt dann ist der Sinn des Lebens der gleiche wie bei einer Mikrobe: Durch Evolution die Art erhalten und verbessern, wobei ich verbessern im rein biologischen Sinne verstehe.

Was könnte denn ein Mensch, eine Gruppe oder eine Institution Bleibendes schaffen? Du stehst heute vor der Kathedrale oder der chinesischen Mauer und staunst Bauklötze! Wieso, das Ding das Du betrachtest ist doch nur ein bißchen geformter Dreck und höchstens ein paar hundert Jahre alt! Was glaubst Du, was in drei oder vier Milliarden Jahren noch davon bleibt?!

Wer versucht in kosmischen Zeitäumen zu denken, der weiß daß sich auch solche parasitären Entwicklungen wie Kirchen und Glaubensgemeinschaften durch Evolution fortentwickeln müssen, sich wieder in die Art eingliedern müssen oder zugrunde gehen. Gerade an der römischen Kirche ist diese Entwicklung recht schön zu erkennen. Das anfängliche, rein selbstsüchtige, brutal lebensverachtende Parasitentum mußte dem Wirt angepaßt werden weil dieser duch Information und Bildung Antikörper entwickelt hat. Diese Entwicklung wird weitergehen wenn man nicht schon morgen vor dem Aus stehen will. Also wird sich der Parasit immer mehr dem Wirt anpassen bis er Teil des Wirtskörpers wird und in ihm aufgeht. Dabei muß zwangsläufig auch das Stadium durchlaufen werden, in dem der Parasit dem Wirt nicht mehr nur Nachteile sondern auch Vorteile (;z. B. soziales Engagement) bringt.

Gut, diese Entwicklung hat sich lange gehalten, ohne Frage. Aber diese Krankheiten kommen und gehen auch in Schüben, wie es im Augenblick beim Islam zu beobachten ist. Keine Angst, die Antikörper (;Bildung, Aufklärung, Intelligenz und Wissen) haben sich längst formiert und werden auf die Dauer jeder Fehlentwicklung den Garaus machen. Auch die Entwicklung der Zivilisationen verläuft in sinusförmigen Schüben, ganz wie die Bakterienkulturen in den Petrischalen. Die Nazis und Bolschwiken zusammen haben die Menschheit im Endeffekt weniger Tote gekostet als jede einzelne der großen Religionen! Das waren kurze, heftige Krankheitsschübe die wir relativ schnell überwunden haben. Doch es soll sich niemand einer falschen Hoffnung hingeben - der nächste Parasit kommt bestimmt! Es wird immer wieder selbstsüchtige, machtlüsterne Idioten geben die, statt ihre internen Probleme anzugehen, Kriege anzetteln und Glauben verbreiten (;Achse des Bösen). Verfolgt einfach nur in die nationalen und internationalen Nachrichten.......

Also, Gläubige und Ungläubige, nehmt Euch nicht so wichtig! Laßt dem jeweils Anderen seinen Glauben oder Unglauben! Es ist, universal betrachtet dermaßen bedeutungslos und Ihr werdet so oder so nichts bewirken! Die Evolution wird"s auch ohne Euch richten!

Richtet Euer Augenmerk lieber auf die Erschaffung eines guten Videos, möglichst eines das auch Wissen und Bildung (;keinen Glauben!) verbreitet. Damit erbringt Ihr der Evolution etwas viel Sinnvolleres als wenn Ihr diese hahnebüchenden, unsinnigen, unbeweisbaren Glaubensdiskussionen führt....

Mit videotischen Grüßen
vom Peter


Videofreunde
zum Bild
Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von Kurt:

Hallo Ulrich !

Ich möchte gleich Deinen letzten Satz aufgreifen."Wer nicht Glaubt sucht immer noch eine Antwort.".

Wer sagt dann dass es keine Antwort ausserhalb des Glaubens gibt. Es gibt doch das Sprichwort von gezeugten Kind, gepflanzten Baum und gebauten Haus oder wie immer die Reihenfolge ist. Das kann doch auch der tragende Lebensinn eines Menschen sein. Eben etwas bleibendes zu hinterlassen und wenn es nur ein guter Nachruf ist . Wir sollten uns doch nicht so wichtig nehmen. Es sind doch schon im laufe der Zeit einige solcher Fixpunkte der von christlichen Religionen zäh verdeidigten Ansichten unter diversen nicht geringen Opfern zusammengebrochen.

Damit die Erde auch der Mittelpunkt der Welt bleibt wurden ja Menschen am Scheitterhaufen verbrannt.

Angesicht der weiten des Raumes werde wir Menschen auch nach und noch zu der Erkenntnis kommen das wir nicht einmal ein Staubkorn sind und werden uns nicht für ein zweifelhaftes ewiges Leben das reale Leben entgehen lassen und nicht mit Sinn füllen.

Warum wird den denn Menschen ein Gottesbild welches ihn bei Anwendung von nur etwas Logik ihn nicht geringe Zweifel stürzt. Er wird zur gespaltenen Persönlichkeit. Da die Realität der Welt und hier gelehrte "Glaubensgeheimnisse" welche eigenen Erfahrungen widersprechen zu einem ständigen inneren Kampf zwischen Glauben und Wissen führt.

Aber wir haben ja unsere Theologen welche im Fall der Fälle die Prioritäten in Richtung Glauben zurechtrücken. Bis zur nächsten Krise.

Mein immer gleiches Beispiel: Ich kann ein unsichtbares rosarotes Einhorn postulieren welchem ich die Eigenschaften von Gott zuspreche. Zur Ausschmückung finde ich sicher noch einige alte niedergeschriebene Legenden diverser Indianerstämme und das Heilige Buch ist auch schon da. Jetzt beweise mir Bitte die nichtexistent meiner Gottkreation.

Das Christentum ist auch auf alten Lagerfeuergeschichten der Beduinen aufgebaut und später dann mangels sichtbarem wird ein Sohn erfunden oder jemandem zugeschrieben. Ist historisch nicht nachzuweisen und die Legende Jesu taucht dann Jahrzehnte später in diversen sie widersprechenden Geschichten auf.

So keine historischen Spuren zu hinterlassen ist auch nur einem Gott möglich

Ich bin ja nicht dagegen wenn jemand seinen Gottbedürfnissen nachgeht. Aber er soll mir bitte nicht versuchen mir Unsinnige religiöse Vorschriften oder Verhaltensweisen aufzuzwingen.

Ihre Macht konnten sie ja nur durch "Dummhalten" des Volkes und Drohungen ungestört ausüben.

Das setzt sich fort in einem Index verbotener Bücher bis zum Versuch das Internet zu zensurieren. Es ist übrigens noch keine 50 Jahre her, dass es diesen Bücherindex offiziell nicht mehr gibt.

Ich habe mit der christlichen Kirche so meine persönlichen Erfahrungen und diese haben nicht nur mlch geprägt.

Soweit noch vor dem Bett

Wer möchte erforscht jetzt sein Gewissen und spricht jetzt sein Nachtgebet. Ich gebe mir das erste Bier heute. Ist auch ein möglicher Lebenssinn.

Kurt



K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von MDLLemuria:

-BEI- Kurt
"(;User Above)" wrote:

: Sollte ich etwas falsch verstanden habe


-BEI- Frank
: Die Theologie, oder vielleicht besser die Reflexion über Gott und die Botschaft
: beispielsweise der Bibel kann dem Menschen einen Sinn in allem, auch seiner
: Vergänglichkeit erkennen lassen.

Moin,
solltest Du was falsch verstanden haben, ich denke ja. Du wolltest ein Beispiel wo Glaube helfen kann, das hat Frank Dir gegeben. Scharen von Wissenschaftlern suchen nach dem Ursprung des Lebens und des Kosmos und sind dabei unter anderem auf dem Urknall gekommen.
Angenommen es wäre so, stellt sich trotzdem die Frage nach dem Anfang. Es soll sich ja um einen endlosen Loop handeln.
Da ist Antwort Gott doch um ein vieles einfacher mit dem Spruch: Glauben hat nichts mit Wissen zu tun. Wenn also die Gläubigen damit gut leben können ist Ihnen doch geholfen worden. Wer es nicht Glaubt sucht immer noch eine Antwort.

Grus
Ulrich





Antwort von Jens:

Hallo!

Überaus interessant und ich gebe zu, zumindest die Beiträge des letzten Drittels des Threads geradezu verschlungen zu haben. Frank's, Kurt's und auch Peter's beiträge gefallen mir besonders gut.

Auch ich bin Atheist, wenngleich ich Frank's Sichtweisen verstehen glaube zu können und an der "sozial-regulierenden" Funktion (;damit meine ich nicht soziales Engagement, sondern eher das, was, ich glaube daß Peter es war, mit "Kanalisationsfunktion" gemeint war) des Glaubens habe ich ebenfalls nicht den geringsten Zweifel. Die Institution Kirche jedoch, bis auf das soziale Engagement einiger ihrer Mitglieder, lehne ich ab. Argumente dafür wurden bereits vorgetragen und sind größtenteils unbestritten.

Der eigentlich interessante Knackpunkt an dieser Diskussion, zumindest aus meiner Sicht der Dinge, ist der, daß es sich mir nicht im geringsten offenbart, warum es zu Sichtweisen, wie Frank sie gut erklärt und nachvollziehbar dargestellt hat, eines GOTTESglaubens bedürfen soll. Nichts, aber auch gar nichts von dem, was ich an Grundaussagen des christlichen Glaubens als wertvoll empfinde, bedarf zu seiner eigenen Erkentnis eines Gottesbildes, welches zu aktzeptieren ich mir mühsam abringen müßte, weil es allem, was ich in meinem Leben bisher gelernt habe, widerspricht.
Wozu dann diesen Schritt gehen? Weil ich ein Schaf bin?

Beste grüße
Jens




Antwort von Kurt:

Hallo Frank!
"(;User Above)" wrote:

:
:Lieber Kurt, ich bat Dich ausdrücklich, keine weiteren Parallelen zu ziehen.


Habe ich auch nicht. Ich habe nur die allgemeine christliche Praxis bei passender und unpassender Gelegenheit immer die Schafe zu strapazieren karikatiert. Diese bestärkt natürlich die Auffassung es mit alten Lagerfeuergeschichten eines nomadierende Hirtenvolkes zu tun zu haben.
:
:Also, ich habe in den vielen Predigten, die ich bisher hören durfte (;oder musste :o))
:noch keine Beleidigung eines Atheisten gehört. Ich schließe aber nicht aus, dass es zu
:sowas kommt. Na ja, das mit der :Verantwortung fürs Wetter nehme ich Dir nicht so ganz ab.

Ich konnte es ja auch nicht fassen. Darum habe ich ja in der Einleitung einige geistige Ergüsse der "Häupling" zitiert.
Warum sollen ihre "Indianer" besser sein. Der Zustand der kathlischen Kirche bewegt sich hier in Österreich zwischen verunglückter Tragödie und gelungener Satiere.
:
:Aber warum solls in der Kirche nicht auch Knallköpfe geben.

Dann sollten diese Knallköpfe sich wenigstens nicht in die Medien drängen.
:
:Nicht, dass ich mich nicht gerne mit Dir unterhalten würde, aber ich fände es an dieser Stelle angebracht, unsere Diskussion :zu beenden. Ich denke mir, dass Du mir dies eine oder andere noch als Gegenargumente bringen kannst. Ich denke auch, dass Du :eine feste Überzeugung hast. Diese habe ich auch. Wir würden uns wohl noch zig mal hin und her unsere Argumente austauschen :und am Ende, wann dies auch immer sein mag, läuft sich so eine Diskussion erfahrungsgemäß tot. Ich habe auch schon mehrfach :geschrieben, dass ich kein gutes Gewissen im Blick auf das Forum habe, obwohl unsere Diskussion bei den anderen Teilnehmern :offensichtlich gar nicht so schlecht ankommt.

Einverstanden. Ich warte nur noch auf Deine Versprochene Antwort auf Peters Gesellschaftsanalyse.

Bis zur nächsten technischen Frage
Kurt


K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von Bobby:

Wenn die Listen der Antworten bei technischen Problemen so lang wären...




Antwort von FrankB.:

Hallo Kurt,
komme leider erst jetzt zum Antworten
Gleich zu Deinen Aussagen:
"(;User Above)" wrote:

:
: Ich stelle fest wir sind an dem Punkt der Diskussion an welchem dann immer die
: Begriffsinhalte neu- oder umdefiniert werden um einem Argumentationsnotstand
: auszuweichen.
: Seis drum.


Empfinde ich nicht so. Ich sehe mich nicht in einem Argumentationsnotstand. Mann redet halt ab und zu mal aneinander vorbei. Kann ja vorkommen. Ist ja nun geklärt und ich habe Dich verstanden.
:
: Das mit Deinen Kindern tut mir leid. Ich hoffe ihnen kann die Wissenschaft bald helfen.
: Den Hilfe ist immer besser als Trost.

Trost ist Hilfe. Trotzdem habe ich nichts gegen Hilfe der Medizin. Habe ich auch nirgends geschrieben.
:
: Aber gerade an Kindern zeigt sich Theozidee verschärft, da es ja schwerlich mit einem
: freien Willen und sonstigen eingeführten Zusatzannahmen aufgelöst werden kann.
: Erlaube mir, obwohl Du es selbst ihn als hinkend bezeichnet hast, auf deinen
: "Guter Hirte- Schafvergleich" zurückzukommen.
: Diese Vergleiche sind in christlichen Kreisen ja sehr beliebt. Hat eigentlich schon
: jemand weiter gedacht? Warum werden die Schafe so umsorgt? Doch aus reinem
: Eigennutz. Sie werden geschoren, geschlachtet gemolken und ihre Kinder, die
: Lämmchen, sind in Osterzeiten eine besondere Delikatesse! Dieser Teil wird aber beim
: Vergleich immer schamhaft vermieden.
: Biologen sagen uns: Schafe sind für das Leben in Freiheit perfekt ausgestattet und
: leben im Durchschnitt drei mal länger als gehütete Schafe!

Lieber Kurt, ich bat Dich ausdrücklich, keine weiteren Parallelen zu ziehen. Ein Gleichnis hat im Gegensatz zu einer Allegorie nur einen Vergleichspunkt. Fachausdruck in der Theologie ist das "Tertium comparationis". Das "verbindende Dritte" das eine Sach- und eine Bildebene verbindet. Ich erlebe es immer wieder, das Gleichnisse allegorisch gedeutet werden. Dies führt zu falschen Erkenntnissen. Der Christ ist kein Schaf, Gott schlachtet uns nicht, auch führt er nicht zu einem verkürzten Leben und mein Haar ist glatt und kann hoffentlich nicht zu einem Pullover werden.
:
: Es ist natürlich schwer zu erkennen was der jeweilige Gegenüber als Beschimpfung
: empfindet.
: Es gibt ja schon Glaubensauffassungen wo es Verboten ist den Namen Gottes
: auszusprechen, geschweige denn zu schreiben.

Beschimpfungen sind grobe Beleidigungen, die mit fairer Auseinandersetzung nichts zu tun haben, ja, dieser sogar aus dem Wege gehen, weil der betreffende eh keine Ahnung hat.

In unserer Diskussion spüre ich zunehmend ein gegenseitiges "Ernstnehmen". Ist doch schon mal was, oder? Lies aber mal diesen Thread, dann weißt Du, was ich meine.
:
: Kannst Du Dir vorstellen dass wir Atheisten auch ständig beschimpft werden. Lese Dir
: nur einmal Predigten und Ansprachen diverser Kirchenvertreter durch. Da ist der
: Mangel an Glaube und natürlich speziell der Atheismus am Untergang des Abendlandes
: oder zumindest seiner christlichen Kultur wenn nicht gar der ganzen Welt Schuld. Am
: Ausbruch von AIDS auch - frage den Bischof von Salzburg und meinen Namensvetter
: Krenn - Bischof in St.Pölten!
: Mir (;vielmehr allen Ungläubigen) ist letztes Jahr bei einer Grabrede vom Priester
: vorgeworfen worden an den Überschwemmungen schuld zu sein.
: Dafür war ich es dieses Jahr bei gleichem Anlaß für den Regenmangel verantwortlich. Es
: waren zwei verschiedene Priester und es war praktisch öffentlich. Was erzählen diese
: Priester ihren "Schäfchen" in geschlossener Gesellschaft, also beim
: Gottesdienst?

Also, ich habe in den vielen Predigten, die ich bisher hören durfte (;oder musste :o))
noch keine Beleidigung eines Atheisten gehört. Ich schließe aber nicht aus, dass es zu sowas kommt. Na ja, das mit der Verantwortung fürs Wetter nehme ich Dir nicht so ganz ab.
So einen Schwachsinn traue ich ehrlich gesagt keinem halbwegs theologisch gebildeten Menschen zu. Falls Du es aber wirklich so gesagt bekommen hast, kann ich Deinen Frust verstehen. Aber warum solls in der Kirche nicht auch Knallköpfe geben.
:
: Zum Wissen und Glauben: Es muss natürlich kein Widerspruch sein.Es kommt auf den
: Glaubensinhalt und auf das Wissen an. Wenn mein Wissen nicht mit meinen Gottesbild
: in Widerspruch steht ist es natürlich möglich. Nur kann ich das nicht auf jedes
: Glaubens/Gottesbild übertragen quasi verallgemeinern. Diese Aussage trifft immer nur
: für genau das eine Verhältnis von Wissenstand und Gottesbild zu. Drei Christen
: ergeben aber schon mindestens fünf Gottesbilder.

Na gut, drei Atheisten haben auch fünf Gründe, warum sie Atheisten sind. Ich kann zunächst nur mal für mich sprechen: Ich habe seit vielen Jahren keinen Konflikt zwischen meinem Wissen und meinem Glauben. Ich wiederhole nochmals: Glauben und Wissen sind auch theologisch gesehen keine Gegensätze. Das Wort Glauben hat in der Theologie nicht die Bedeutung von "für möglich halten", im Sinne von: Ich glaube nächste Woche wird es schöneres Wetter. Es hat die Bedeutung von "vertrauen" ähnlich einem Liebespaar, das sich ihre Liebe versichert und einer versichert der anderen: Ich glaube Dir (;=ich vertraue Dir). Im eigentlichen Sinne muss es richtig heißen: Ich glaube Gott, nicht: Ich glaube an Gott.
:
: Im überigen bin ich nur gegenüber dem christlichen Gottesbild Atheist.
: Gegenüber allen anderen Agnostiker.

Wie auch immer, es ist Dein gutes Recht und niemand macht es Dir streitig.

Nicht, dass ich mich nicht gerne mit Dir unterhalten würde, aber ich fände es an dieser Stelle angebracht, unsere Diskussion zu beenden. Ich denke mir, dass Du mir dies eine oder andere noch als Gegenargumente bringen kannst. Ich denke auch, dass Du eine feste Überzeugung hast. Diese habe ich auch. Wir würden uns wohl noch zig mal hin und her unsere Argumente austauschen und am Ende, wann dies auch immer sein mag, läuft sich so eine Diskussion erfahrungsgemäß tot. Ich habe auch schon mehrfach geschrieben, dass ich kein gutes Gewissen im Blick auf das Forum habe, obwohl unsere Diskussion bei den anderen Teilnehmern offensichtlich gar nicht so schlecht ankommt.

Es grüßt Frank




Antwort von Kurt:

Hallo Frank!

Ich stelle fest wir sind an dem Punkt der Diskussion an welchem dann immer die Begriffsinhalte neu- oder umdefiniert werden um einem Argumentationsnotstand auszuweichen.
Seis drum.

Das mit Deinen Kindern tut mir leid. Ich hoffe ihnen kann die Wissenschaft bald helfen. Den Hilfe ist immer besser als Trost.

Aber gerade an Kindern zeigt sich Theozidee verschärft, da es ja schwerlich mit einem freien Willen und sonstigen eingeführten Zusatzannahmen aufgelöst werden kann.

Erlaube mir, obwohl Du es selbst ihn als hinkend bezeichnet hast, auf deinen "Guter Hirte- Schafvergleich" zurückzukommen.

Diese Vergleiche sind in christlichen Kreisen ja sehr beliebt. Hat eigentlich schon jemand weiter gedacht? Warum werden die Schafe so umsorgt? Doch aus reinem Eigennutz. Sie werden geschoren, geschlachtet gemolken und ihre Kinder, die Lämmchen, sind in Osterzeiten eine besondere Delikatesse! Dieser Teil wird aber beim Vergleich immer schamhaft vermieden.
Biologen sagen uns: Schafe sind für das Leben in Freiheit perfekt ausgestattet und leben im Durchschnitt drei mal länger als gehütete Schafe!

Es ist natürlich schwer zu erkennen was der jeweilige Gegenüber als Beschimpfung empfindet.
Es gibt ja schon Glaubensauffassungen wo es Verboten ist den Namen Gottes auszusprechen, geschweige denn zu schreiben.

Kannst Du Dir vorstellen dass wir Atheisten auch ständig beschimpft werden. Lese Dir nur einmal Predigten und Ansprachen diverser Kirchenvertreter durch. Da ist der Mangel an Glaube und natürlich speziell der Atheismus am Untergang des Abendlandes oder zumindest seiner christlichen Kultur wenn nicht gar der ganzen Welt Schuld. Am Ausbruch von AIDS auch - frage den Bischof von Salzburg und meinen Namensvetter Krenn - Bischof in St.Pölten!

Mir (;vielmehr allen Ungläubigen) ist letztes Jahr bei einer Grabrede vom Priester vorgeworfen worden an den Überschwemmungen schuld zu sein.
Dafür war ich es dieses Jahr bei gleichem Anlaß für den Regenmangel verantwortlich. Es waren zwei verschiedene Priester und es war praktisch öffentlich. Was erzählen diese Priester ihren "Schäfchen" in geschlossener Gesellschaft, also beim Gottesdienst?

Zum Wissen und Glauben: Es muss natürlich kein Widerspruch sein.Es kommt auf den Glaubensinhalt und auf das Wissen an. Wenn mein Wissen nicht mit meinen Gottesbild in Widerspruch steht ist es natürlich möglich. Nur kann ich das nicht auf jedes Glaubens/Gottesbild übertragen quasi verallgemeinern. Diese Aussage trifft immer nur für genau das eine Verhältnis von Wissenstand und Gottesbild zu. Drei Christen ergeben aber schon mindestens fünf Gottesbilder.

Im überigen bin ich nur gegenüber dem christlichen Gottesbild Atheist.
Gegenüber allen anderen Agnostiker.

Ein schönes WE allseits
Kurt

K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von FrankB.:

Aha, Kurt, jetzt weiß ich wo der Haase läuft:

Du stelltest eine Suggestivfrage, die ein Problem voraussetzt. Ich habe Deinen Begriff "Problem" im Sinne von "Grundfrage" oder "ungelöste Aufgabe" verstanden, daher wusste ich lange nicht, was Du eigentlich von mir willst.

Siehst Du, schon wieder eine unterschiedliche Auslegungssache.

Falls Du "Problem" im Sinne von "Schaden" oder "Grundübel" o.ä. gebraucht hast, dann gehe ich davon aus, dass Du als Atheist, irgendwo ein solches Problem siehst, was ich momentan nicht nachvollziehen kann, obwohl Du schreibs, dass Du kein Problem für Dich siehst. Ich habe eben auch keins in diesem Sinne gesehen.

Also, konkreter werden heißt leider auch persönlicher zu werden:
Ich denke, ich als Christ habe nicht mehr oder weniger Probleme als meinetwegen ein Atheist. Ich habe nur für mich andere Lösungsmöglichkeiten und Sichtweisen entwickelt bzw. habe ich sie geschenkt bekommen.
Ich würde mich nicht als einen problembeladenen Menschen charakterisieren, im Gegenteil, obwohl ich vielleicht mehr Probleme habe, als manch einer von Euch (;eins davon ist, dass meine Kinder eine unheilbare Krankheit haben, deren Ausgang mir kein Arzt prognostizieren kann). Dennoch fühle ich mich in Gott geborgen. Klar, stelle ich mir oft die Frage nach dem Sinn der Krankheit meiner Kinder, nach dem Sinn von Krankheit, Schmerz und Tod an sich.
In der Bibel ist nirgends davon die Rede, dass jemand, der an Gott glaubt ohne Sorgen leben wird. Damit sind sorgen gemeint, die allgemein menschlich sind. Im Glauben an Gott verbirgt sich eine Hoffnung auf einen guten Ausgang aller "Probleme" (;wenn Du so willst). Es ist eine Hoffnung, die daraus resultiert, dass ein Christ davon ausgeht, dass Gott es letztendlich gut mit ihm meint.
Eine schöne kleine Geschichte, die freilich, wie alle Beispiele gewaltig hinkt: Ein Hirte, der eine Schafherde über dürres Land führt, sieht hinter einem breiten Fluss eine wunderbar grüne Wiese. Seine Schafe können sie nicht sehen, sie sehen nur den breiten bedrohlichen Fluss. Sie weigern sich und scheuen den Fluss zu überqueren. Darauf nimmt der Hirte ein junges Schaf seiner Mutter weg, legt es über seine Schultern und durchschreitet den Fluss. Die Liebe des Mutterschafes zu ihrem Jungen ist so groß, dass sich darauf die Mutter ins Wasser stürzt und dem Hirten und ihrem Jungen folgt. Alle anderen Schafe der Herde sehen das Vorbild des Mutterschafs und folgen ihr, sie verlieren ihre Angst als sie sehen, dass es möglich ist den Fluss zu überwinden.

M.E. ist diese kleine Geschichte (;ist nicht von mir) ein Versuch, das Leid zu erklären, obwohl man von einem guten Gott ausgeht. Bitte jetzt keine weiteren Parallelen ziehen beispielsweise zwischen Christ und Schaf ;o)
Gott lässt offensichtlich Leid zu. Doch Leid ist nicht das Letztendliche, das unser Leben bestimmt. Es hat m.E. den Sinn den Kontakt mit Gott herzustellen. Ich hatte weiter oben geschrieben, dass Christus gesagt hat. Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken.
Nur wer in irgendeiner Form leidet unter sich, seiner Umwelt, seinen Mitmenschen, einer Krankheit, einer Sorge oder was auch immer, nur der kann zum Glauben an den christlichen Gott kommen. Ich spreche vom Glauben, nicht von einer Religionszugehörigkeit. Der christliche Gott ist ein Gott des Lebens gegen den Tod.

Noch einmal: Wenn Ihr hier im Forum oder überall meint, dass Ihr Gott nicht braucht, ist das Eure Entscheidung. Niemals würde ich versuchen jemandem, der das nicht will, Gott einzureden. Ich würde auch niemals jemanden beleidigen, weil er nicht an Gott glaubt.
Ärgerlich werde ich nur, wenn Christen beschimpft werden und der, der dies tut hat von christlichen Inhalten null Ahnung hat.

Ich möchte mal darauf hinweisen, dass Beschimpfungen hier im Forum nur von einer Seite ausgehen, von denen, die sich hier als Christen geoutet haben hat soviel ich weiss niemand einen anderen beleidigt.
Soviel zum Thema Toleranz, die den Christen und der Kirche so oft abgesprochen wird.

Jeder bilde sich seine eigene Meinung darüber.

Im übrigen komme ich langsam, wie Peter, zum Schluss, dass sich die Diskussion beginnt im Kreise zu drehen.

Sorry, Peter, wenn ich nicht auf Dein Posting eingehe, ich schaffe es heute zeitlich nicht mehr, habe noch etwas Arbeit.
Nur soviel: Wissen und Glauben sind kein Widerspruch. Viele große, kluge Köpfe waren oder sind gläubige Menschen, bis heute. Sogar manchmal solche, die von der Kirche verfolgt wurden, wie hier im Thread zu Recht kritisiert. Bitte nicht gläubige Menschen (;Religion egal) als dumm bezeichnen. Ich nehme sowas immer so persönlich :o)

Gruß Frank






Antwort von Kurt:

Hallo Frank!
": Auf die Frage welches dringende Problem der Menschheit die Theologie gelöst hat, hast
"(;User Above)" wrote:

: Du mir ein Problem genannt und ausdrücklich dazugeschrieben: Von diesem Problem sind
: nur an Gott Gläubige befallen. Wobei es egal ist an welchen Gott. Bitte nachlesen. "


"Ich weiß jetzt ehrlich nicht, was Du meinst. Hilf mir mal auf die Sprünge. Bring mal das Zitat auf das Du anspielst und erkläre mir mal, wo das Problem ist."

Problem sehe ich für mich keines. Es betätigt ja nur meine Erfahrungen dass Religion krank macht.

Daher sollte nach dem Vorbild der Zigarettenpackungen auf der Bibel in Großdruck eine Warnung vor den krankmachenden Folgen der Konsumation stehen.

Ein Gekreuzigter ist offensichtlich zu wenig. Man sollte daher Bilder aus meinem angeregten Steinigungsvideo bemühen.

Aber hier der nachgefragte Dialog:

Meine Frage vom12.11.19:23

Aber Du kannst mir ja gerne erklären worin die großen und für die Menschheit wichtigsten Probleme durch Erkenntnisse der Theologie gelöst wurden.

Deine Antwort 12.11.22:33

Das ist sehr schwer, ich wills aber versuchen: Der Wichtigste Aspekt dabei ist für mich, dass der Mensch, der Gott voraussetzt (;es muss nicht der christliche sein) in die Lage versetzt wird, seine Umwelt sozusagen mit den Augen Gottes zu betrachten. Dies löst ihn aus seinem biologischen Sein in eine geistliche Ebene. Der Mensch ist als einziges Wesen z.B. in der Lage, über seinen Tod nachzudenken. Die Theologie, oder vielleicht besser die Reflexion über Gott und die Botschaft beispielsweise der Bibel kann dem Menschen einen Sinn in allem, auch seiner Vergänglichkeit erkennen lassen.
Dies ist eine Leistung der Theologie bzw. immer noch besser der Reflexion über Gott.

Noch einmal in Kurzform wegen der Klarheit.

Frage:Was für Menschheitsproblem hat die Theologie gelöst.

Antwort: Menschen die Gott voraussetzen haben ein für mich unverständliches Problem.
Menschen die keinen Gott voraussetzten haben dieses Problem nicht.
Die Theologie löst dieses Problem welches sie allerdings ohne die Theologie (;Als Lehre von Gott oder/und nur der Erkenntnisse der Theologen über Gott aus der Bibel) überhaupt nicht hätten.
Das ganze ist/war ein "für die Menschheit wichtigstes Probleme welches durch Erkenntnisse der Theologie gelöst wurden. "-denn so lautete ja die Frage.

Sollte ich etwas falsch verstanden habe kannst Du ja nachbessern.
Wer sich aber die Mühe gemacht hat nachzulesen sollte eigentlich zur selben Zusammenfassung kommen. Ich bin zwar nur versiert in juridischen Texten und die theologischen Texte sind für mich wie Kaugummi aber Deine sind doch eindeutig und klar.

Noch einen schönen Abend
Kurt



K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von FrankB.:

"(;User Above)" wrote:

: Auf die Frage welches dringende Problem der Menschheit die Theologie gelöst hat, hast
: Du mir ein Problem genannt und ausdrücklich dazugeschrieben: Von diesem Problem sind
: nur an Gott Gläubige befallen. Wobei es egal ist an welchen Gott. Bitte nachlesen.


Ich weiß jetzt ehrlich nicht, was Du meinst. Hilf mir mal auf die Sprünge. Bring mal das Zitat auf das Du anspielst und erkläre mir mal, wo das Problem ist.

-BEI- Nick

Das geht bestimmt noch bis 100. Bis uns die Admin rausschmeißt.

-BEI- all

Ich habe langsam kein gutes Gewissen mehr, natürlich nur im Blick auf das Forum und dessen Themen und Bestimmung. Sollten wir diesen Thread beenden? Wenn ihr das wollt, steige ich aus der Diskussion aus, obwohl mir noch so vieles auf den Nägeln brennt.

Frank




Antwort von Kurt:

-BEI- Hallo Frank!
"(;User Above)" wrote:

:
: Wieso? Hast Du keine Probleme?


Jede Menge. Aber das von Dir angeführte Problem nicht.
Auf die Frage welches dringende Problem der Menschheit die Theologie gelöst hat, hast Du mir ein Problem genannt und ausdrücklich dazugeschrieben: Von diesem Problem sind nur an Gott Gläubige befallen. Wobei es egal ist an welchen Gott. Bitte nachlesen.
:
: Ich weiß nich, was in Kaprun nach dem Unglück abgelaufen ist. Aus meinem alltäglichen
: Leben weiß ich aber, das Seelsorge ein wichtiges Element des kirchlichen Dienstes
: ist.
: Psychologie war auch Teil meiner Ausbildung. Allerdings nicht zu vergleichen mit einem
: Psychologiestudium.

Sie haben dort versucht ihren Gott zu verteidigen. Von etlichen Angehörigen wurde das im Angesicht des Ünglücks nicht als Trost sondern als reine Werbung und Verteidigung des Gottes verstanden. Also das berümte ungelöste aber stehts vorhandene Problem der Theodizee.
:
: Wieder wie bereits oben geschrieben - wieso? Probleme hat jeder, ob er nun an Gott
: glaubt, oder nicht. Ich gebe Dir aber Recht, dass es in der Tat Probleme geben kann,
: die aus dem Glauben an Gott entspringen. Der Glaube geht an die Substanz.

Es war immer die Rede von eben diesem durch den Glauben verursachten Problem. Eine Weiterung auf alle Probleme ist nur eine Ablenkung vom Grundproblem.
:
: Toll, wenn Leute, die nicht glauben - wie auch immer das aussehen soll, keine Probleme
: haben. Dann brauchen sie den Glauben auch nicht. Christus sagt: Die Gesunden
: brauchen keinen Arzt, aber die Kranken. Wer also zum Glauben kommt, muss sich v o r
: h e r irgendwie krank vorkommen und den Glauben als einzigen Ausweg erkennen. Sonst
: wirds nichts mit dem Glauben.

Weiter oben war noch der Glaube an Gott das Problem, das ja nach Deiner Aussage es nur Gottgläubige haben und von der Theologie gelöst wurde.
Jetzt hört sich das an wie der Glaube ist die Medizin.
:
: Davon abgesehen, dass der Glaube meist nicht Ursache, sondern Folge von Problemen ist,
: bekämpft die moderne Medizin in den seltensten Fällen dir Ursache der Krankheiten,
: vielmehr die Symptome. Die Ursachen liegen tiefer. Sie werden von der modernen
: Schulmedizin weitgehend ignoriert. Dies erkennen immer mehr Leute. www.homic.de

Aber alles zurück: Der Glaube ist die Folge von Problemem. Aber die Theologie kann bestimmte durch den Glauben hervorgerufene Probleme lösen. Durch den Glauben welcher dann aber Probleme schafft Welche aber ...
Ein klassisches Kreisproblem. Zirkels..
Den Seitenhieb auf die Medizin schenken wir uns denn diese behauptet nicht alle Probleme lösen zu können und ist nur Ablenkung.

Gruß Kurt


K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von FrankB.:

"(;User Above)" wrote:

: Na dann zur Eklärung wie ich das verstehen: Ich entnehme obigem: Menschen (;aber nur
: jene welche Gott voraussetzen!) haben irgenwelche Probleme welche die Theologie
: lösen kann.


Wieso? Hast Du keine Probleme?
:
: Ob es jetzt tatsächlich eine Hilfe ist ist fraglich. Beim Seilbahnunglück in Kaprun
: haben die Angehörigen der Opfer und auch die zum Unglücksort geeilten Theologen nur
: Hilfe bei den Psychologen gefunden.

Ich weiß nich, was in Kaprun nach dem Unglück abgelaufen ist. Aus meinem alltäglichen Leben weiß ich aber, das Seelsorge ein wichtiges Element des kirchlichen Dienstes ist.
Psychologie war auch Teil meiner Ausbildung. Allerdings nicht zu vergleichen mit einem Psychologiestudium.
:
: Warum wird erst einen Gott postuliert wenn man damit beim Menschen Probleme erzeugt und
: dann vorgibt sie zu lösen?

Wieder wie bereits oben geschrieben - wieso? Probleme hat jeder, ob er nun an Gott glaubt, oder nicht. Ich gebe Dir aber Recht, dass es in der Tat Probleme geben kann, die aus dem Glauben an Gott entspringen. Der Glaube geht an die Substanz.
:
: Da Leute welche nicht an Gott glauben diese Probleme nicht haben ist es doch einfacher
: dies Probleme erst überhaupt nicht entstehen zu lassen.

Toll, wenn Leute, die nicht glauben - wie auch immer das aussehen soll, keine Probleme haben. Dann brauchen sie den Glauben auch nicht. Christus sagt: Die Gesunden brauchen keinen Arzt, aber die Kranken. Wer also zum Glauben kommt, muss sich v o r h e r irgendwie krank vorkommen und den Glauben als einzigen Ausweg erkennen. Sonst wirds nichts mit dem Glauben.
:
: Die Medizin würde in so einem Fall die Ursache (;in unserem Falle den Glauben an Gott)
: bekämpfen und erst im Notfall dann die Auswirkungen.

Davon abgesehen, dass der Glaube meist nicht Ursache, sondern Folge von Problemen ist, bekämpft die moderne Medizin in den seltensten Fällen dir Ursache der Krankheiten, vielmehr die Symptome. Die Ursachen liegen tiefer. Sie werden von der modernen Schulmedizin weitgehend ignoriert. Dies erkennen immer mehr Leute. www.homic.de

Gruß Frank




Antwort von Kurt:

Na dann zur Eklärung wie ich das verstehen:
"(;User Above)" wrote:

:
: Das ist sehr schwer, ich wills aber versuchen: Der Wichtigste Aspekt dabei ist für
: mich, dass der Mensch, der Gott voraussetzt (;es muss nicht der christliche sein) in
: die Lage versetzt wird, seine Umwelt sozusagen mit den Augen Gottes zu betrachten.


Ich entnehme obigem: Menschen (;aber nur jene welche Gott voraussetzen!) haben irgenwelche Probleme welche die Theologie lösen kann.
:
: Dies löst ihn aus seinem biologischen Sein in eine geistliche Ebene.

Ist das Problem jetzt die Lösung aus seinem biologischen Sein oder besteht das Problem jetzt auf geistiger Ebene.
:
: Die Theologie,
: oder vielleicht besser die Reflexion über Gott und die Botschaft beispielsweise der
: Bibel kann dem Menschen einen Sinn in allem, auch seiner Vergänglichkeit erkennen
: lassen.

Ob es jetzt tatsächlich eine Hilfe ist ist fraglich. Beim Seilbahnunglück in Kaprun haben die Angehörigen der Opfer und auch die zum Unglücksort geeilten Theologen nur Hilfe bei den Psychologen gefunden.

Warum wird erst einen Gott postuliert wenn man damit beim Menschen Probleme erzeugt und dann vorgibt sie zu lösen?

Da Leute welche nicht an Gott glauben diese Probleme nicht haben ist es doch einfacher dies Probleme erst überhaupt nicht entstehen zu lassen.
:
: Dies ist eine Leistung der Theologie bzw. immer noch besser der Reflexion über Gott.

Die Medizin würde in so einem Fall die Ursache (;in unserem Falle den Glauben an Gott) bekämpfen und erst im Notfall dann die Auswirkungen.

Jetzt endgültig eine gute Nacht
Kurt



K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von FrankB.:

"(;User Above)" wrote:

: Es gibt keine Regeln der jeweiligen Wissenschaft. Es gibt nur Regeln der Wissenschaft.

Wegen mir!
:
: Diese sind aber bei Theologie ebensowenig eingehalten wie bei der Astrologie.
: Es ist zum Beispiel der Forschungsgegenstand der Theologie, nämlich Gott, eine reine
: unbewiesene Behauptung.

Forschungsgegenstand ist die Bibel und die Kirchengeschichte. Die sind ziemlich real.
Man kann dabei gewisse Regeln entwickeln und systematisch forschen.
:
: Aber Du kannst mir ja gerne erklären worin die großen und für die Menschheit
: wichtigsten Probleme durch Erkenntnisse der Theologie gelöst wurden.

Das ist sehr schwer, ich wills aber versuchen: Der Wichtigste Aspekt dabei ist für mich, dass der Mensch, der Gott voraussetzt (;es muss nicht der christliche sein) in die Lage versetzt wird, seine Umwelt sozusagen mit den Augen Gottes zu betrachten. Dies löst ihn aus seinem biologischen Sein in eine geistliche Ebene. Der Mensch ist als einziges Wesen z.B. in der Lage, über seinen Tod nachzudenken. Die Theologie, oder vielleicht besser die Reflexion über Gott und die Botschaft beispielsweise der Bibel kann dem Menschen einen Sinn in allem, auch seiner Vergänglichkeit erkennen lassen.
Dies ist eine Leistung der Theologie bzw. immer noch besser der Reflexion über Gott.
Gut mit der Ablehnung eines Gottes müssen zwangsweise andere Wissenschaften wie beispielsweise die Philosophie (;ups, wie siehts denn hier mit der Beweisbarkeit aus?) einspringen.
:
: Mit atheistischen Grüßen
: Kurt

freundliche Grüße zurück Frank




Antwort von Kurt:

"Was ich sagen will ist, dass die Theologie eine Wissenschaft ist."

" Man sollte sich in den Regeln der jeweiligen Wissenschaft schon ein wenig auskennen, zumindest bevor man beleidigend wird."
++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Es gibt keine Regeln der jeweiligen Wissenschaft. Es gibt nur Regeln der Wissenschaft. Diese sind aber bei Theologie ebensowenig eingehalten wie bei der Astrologie.
Es ist zum Beispiel der Forschungsgegenstand der Theologie, nämlich Gott, eine reine unbewiesene Behauptung.
Das rosarote unsichtbare Einhorn ist auch eine solche.
Die Astrologen konnen wenigstens Sterne nachweisen.
Aber Du kannst mir ja gerne erklären worin die großen und für die Menschheit wichtigsten Probleme durch Erkenntnisse der Theologie gelöst wurden.

Mit atheistischen Grüßen
Kurt


K_Krenn -BEI- hotmail.com



Antwort von FrankB.:

"(;User Above)" wrote:

: Was mich stört ist diese Obrigkeitshörigkeit, das Entschuldigen und Leugnen des
: Machtmißbrauchs und der Verbrechen einiger weniger im Namen des Christentums. Mit
: diesem hegemonistischen Christentum kann ich mich nicht identifizieren. Dafür würde
: ich mich schämen!


Damit habe ich keinerlei Probleme! Ich nehme an, dass Du diese Aussagen auch nicht auf irgendeine Äußerung von mir beziehst, denn ich wollte die von Dir m.E. vollkommen zu recht kritisierten allgemein menschlichen Charakterzüge auch bei Kirchens niemals schön reden. Ich wollte eben nur mal einen etwas differenzierten Blick auf diesen Themenkreis
erzeugen. Na ja, es ist vielleicht doch mal ganz interessant, wenn in diesem Forum auch mal über andere Dinge als Hardware, Software, Video und Kotze gesprochen (;ähm geschrieben) werden kann.
Dank an alle fairen Diskussionsteilnehmer!

Frank




Antwort von Peter:

-BEI- Frank:

....aus denen ich aber nicht in jedem Fall die Ablehnung des Christseins erlese....

Das war und ist auch nicht meine Absicht! Ich distanziere mich nicht von der Idee des Christseins. Ich benutze vielleicht andere Vokabeln dafür wie Moral, Würde, Menschlichkeit, Aufrichtigkeit, Gewaltlosigkeit. Ich glaube auch nicht daß unsere Wertvorstellungen so weit auseinander liegen.

Was mich stört ist diese Obrigkeitshörigkeit, das Entschuldigen und Leugnen des Machtmißbrauchs und der Verbrechen einiger weniger im Namen des Christentums. Mit diesem hegemonistischen Christentum kann ich mich nicht identifizieren. Dafür würde ich mich schämen! Deshalb möchte ich mich auch, obwohl ich kein Atheist bin, ungern als Christen bezeichnen.

Ich würde mich eher als Moralisten (;im positiven Sinn), Pazifisten oder eben als Mensch sehen. Für mich ist der Mensch - JEDER MENSCH - das höchste Wesen!

Viele Grüße
vom Peter



Videofreunde
zum Bild
Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von FrankB.:

"(;User Above)" wrote:

: Wie kann eine Kirche allen Ernstes solche Thesen verbreiten
: http://www.heise.de/newsticker/data/wst-28.02.02-005/

Das liegt daran, dass sich die katholische Kirche in einem Wächteramt versteht. Dazu möchte ich nicht viel sagen, da ich bereits weiter oben geschrieben habe, dass ich das katholische Kirchenbild und das Papsttum ablehne - ich bin evangelisch, ganz bewußt.

http://www.humanist.de/religion/pfaffe.html
An vielen Stellen faszinierende Aussagen, aus denen ich aber nicht in jedem Fall die Ablehnung des Christseins erlese. Es ist m.E. vielmehr eine Kritik am Machtmissbrauch. Dazu habe ich auch schon mal weiter oben geschrieben. Ehrlicher Weise muss ich gestehen, noch nicht alles durchgelesen zu haben. Werde ich nachholen.
Die einleitenden Worte von Erik Möller (;?) sind allerdings gehobener Schwachsinn. Das meiste kann ein Theologiestudent im ersten Semester widerlegen.





Antwort von Peter:

Zitat:
**********************************************************************************
Die Kirche hat einige sehr tolle sachen gemacht und auch viel scheiße. Wo ist das denn nicht so? ist bei jeder Partei, bei jedem Unternehmen, ......
**********************************************************************************

Nichts anderes habe ich oben gechrieben. Ich habe den Sinn den Religionen nicht bezweifelt, bin allerdings auch nicht gewillt, ihre Entgleisungen zu beschönigen. Ich habe auch nichts dagegen wenn Menschen ihrer Religiösität frönen. Ich habe allerdings etwas gegen militante Frömmler, die Dir vorne den Klingelbeutel hinhalten und dabei unter Deinem Hintern schon den Scheiterhaufen aufschichten um Dir den Allerwertesten anzukokeln falls Du nicht genug bezahlst!

Wie kann eine Kirche allen Ernstes solche Thesen verbreiten http://www.heise.de/newsticker/data/wst-28.02.02-005/ und in einem "Ethik-Papier" die Freiheit des Internet einschränken wollen? Die Kirche hat sich keinen Deut gewandelt, will immer noch das Volk dumm halten! Sie weiß genau, daß sie durch solche unkontrollierbaren Medien plötzlich vor aller Welt mit heruntergelassenen Hosen dasteht und in arge Erklärungsnöte kommt, denn einem Mal ist nicht nur die Bibel sondern auch der Pfaffenspiegel http://www.humanist.de/religion/pfaffe.html für jeden verfügbar!

Nein, ich habe nichts gegen den christlichen Kurzfilm, ebenso wenig wie gegen den islamischen, den jüdischen oder den pornografischen! Soll jeder seinen Film machen, ihn verbreiten und damit seine Ziele verfolgen. Das will schließlich jeder denn auch ich habe Beweggründe für meine Filme! Ich bin kein Atheist und halte durchaus etwas von Moral, Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit! Wenn mir aber jemand mit seiner Frömmelei und seinem selbstgerechten Dünkel auf den Keks geht, meine Freiheit einschränken und mich missionieren will, dann weise ich ihm die Grenzen und halte ihm auch mal den (;Pfaffen)Spiegel vor!

Mit christlichen Grüßen
vom Peter



Videofreunde
zum Bild
Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von Nick:

Puhhh... ohje (;habe mal gehört ohje kommt von Oh jesus, stimmt das?)!
habe mir eigentlich vorgenommen, diesen Forumbeitrag nicht mehr zu besuchen, aber dann war ich doch zu neugierig. Habe mir auch eigentlich vorgenommen nix mehr zu schreiben... aber naja.

Also, ich denke wir sollte jetzt mal Gott nicht nach den menschen bewerten, die an ihn glauben, sondern nach dem was er sagt, und wenn die Bibel sein Wort ist, sagt er einige echt tolle sachen (;zB das die Erde rund ist u.ä.)! Und wenn jeder so leben würde wie Gott es in der Bibel sagt... dann wär die Welt um einiges besser, und ich behaute sie währe perfekt.
Solange hier niemand von den christen verlangt das sie hochwertigere menschen sind (;sind sie nicht!) ergibt es kein sinn, Gott nach ihnen zu messen! Die Kirche hat einige sehr tolle sachen gemacht und auch viel scheiße. Wo ist das denn nicht so? ist bei jeder Partei, bei jedem Unternehmen, bei jeder Wohltätigkeitsversammlung, kurz überall wo menschen aufeinandertreffen so!

Wenn wir über das Thema diskutieren dann nicht über den umweg kirche - denn diese wird von menschlichen fehlschlägen genauso heimgesucht wie alles andere, das lesen wir auch in der Bibel - sondern direkt über die Bibel bitte.

Machts gut!
Nick

nick.boese -BEI- gmx.de



Antwort von Tuxino:

"(;User Above)" wrote:

: Ich kann es halt nur nicht leiden, wenn irgendwelche Leute blöd
: rumlabern und man merkt, dass sie von Religion und Christentum so viel Ahnung haben
: wie ein Kamel von Sternkunde.Das sind für mich Dummschwätzer; und um mal einen
: Vergleich zu unserem Videohobby zu ziehen:Es ist so, als würde ich als Amateur mit
: einem Videoprofi über ein Thema rumstreiten und wenn ich nicht mehr weiter weiß,
: diesen beginne zu beleidigen. Da platzt mir halt die Hutschnur. Leute, ein
: Theologiestudium dauert länger als ein Medizinstudium. Es sind keine Deppen, die an
: Gott glauben. Auch in unserer Gesellschaft gibt es viele kluge und engagierte
: Christen ohne die unsere Gesellschaft mit großer
: Wahrscheinlichkeit vollends den Bach runter gehen würde.


Nachdem ich etwas reserviert war über das unpassende Thema in diesem Forum, bin ich inzwischen doch begeistert von der Diskussion (;Es gibt auch jenseits der Bits und Bytes noch eine Gesellschaft). Ich kann zwar die Argumente beider Seiten verstehen, mir ist nur etwas undifferenziert, wenn Religion, Gläubige, Institutionen (;Amtskirche) gleichgesetzt werden. Jeder mag so glücklich werden, wie er will, solange er nicht versucht mich dazu zu zwingen ;-)
GOTT sei dank gehöre ich einer Religion an, in der keine "Profis" (;sprich: Klerus) gibt, denn leider eignet sich die Religion wegen seinem Absolutheitsanspruch ausgezeichnet, als Grund für jeden Machtanspruch und jeden Krieg misbraucht zu werden. Trotz immer wieder aufkommende zweifel glaube ich, dass Menschen doch nun soweit fortgeschritten sind, dass sie keine Vorbeter und Interpretoren für ihren Glauben an Gott oder irgendwelche Propheten brauchen.
Die Länge eines Theologiestudiums hat leider nicht so manchen fatalen Missinterpretation verhindert, wie die Geschichte es leider zeigt.
Gruß, Tuxino




Antwort von FrankB.:

Hallo Peter,

es ist doch Dein gutes Recht zu glauben und zu denken, was Du willst. Wenn Du diese
Konsequenzen für Dich aus der Kirchengeschichte ziehst, kann und will ich auch nichts daran ändern.Ich kann es halt nur nicht leiden, wenn irgendwelche Leute blöd rumlabern und man merkt, dass sie von Religion und Christentum so viel Ahnung haben wie ein Kamel von Sternkunde.Das sind für mich Dummschwätzer; und um mal einen Vergleich zu unserem Videohobby zu ziehen:Es ist so, als würde ich als Amateur mit einem Videoprofi über ein Thema rumstreiten und wenn ich nicht mehr weiter weiß, diesen beginne zu beleidigen. Da platzt mir halt die Hutschnur. Leute, ein Theologiestudium dauert länger als ein Medizinstudium. Es sind keine Deppen, die an Gott glauben. Auch in unserer Gesellschaft gibt es viele kluge und engagierte Christen ohne die unsere Gesellschaft mit großer
Wahrscheinlichkeit vollends den Bach runter gehen würde.
Noch eine kleine Bemerkung zum sozialen Engagement, das sich Kirche angeblich so fürstlich vergüten lässt. Das kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Viele soziale Einrichtungen sind nur entstanden, weil engagierte Christen unter großen Entsagungen und Verzicht, sich dafür aufgeopfert haben. Ich erinnere an Albert Schweizer, der vielleicht noch hinter Kübelböck und Bohlen (;weiß ich jetzt nicht so genau) in unserer Bestenliste auftaucht. Mutter Theresa, Kolping, die ganzen Begründer der modernen Diakonie im vorletzten Jahrhundert von denen wohl kaum einer jemals was gehört hat, die wohl auch nicht unter den wichtigsten 1000 unserer Gesellschaft auftauchen würden.
Dort wo Kirche heute in unserem Land soziale Einrichtungen betreibt, tut sie das in Vertretung für den Staat. Der Staat tritt sozusagen seine eigenste Aufgabe, sich um die
Schwachen zu kümmern, an Einrichtungen anderer Träger ab. Daher bekommen diese Träger auch die Gelder, die ihnen zustehen, die der Staat sowieso aufbringen müsste. Ansonsten
finanzieren sich unsere Kirchen über die sogenannte Kirchensteuer, über die viel geschimpft wird. Man sollte aber bedenken, dass dieser Betrag ziemlich human angesetzt ist, da er noch aus Zeiten herrührt, da unsere Kirche eine sogenannte Volkskirche war. Damals war fast jeder in einer Kirche. Das ist heute nicht mehr so, wie man ganz deutlich beim Lesen dieses Threads bemerkt. Andere Kirchen, z.B. in Amerika, haben andere Finanzierungen gefunden. Dort zahlen die Mitglieder den sogenannten Zehnten, der schon in der Bibel auftaucht. D.h. der zehnte Teil des Einkommens geht an meine Kirche, mit der ich mich identifizierte. Rechne das mal beispielsweise auf 2000 Dollar Monatseinkommen und vergleiche es mit unserer Kirchensteuer. Wieviel gibst Du eigentlich für Dein Videohobby aus? Nein, brauchst jetzt nicht darauf antworten. Hier im Forum kann ich mich an keinen Thread erinnern, in dem gesagt wird: Die Videoindustrie lässt sich unser Hobby fürstlich vergüten. Würde man spaßeshalber mal vergleichen, wieviel Geld in Deutschland nur mal so für die Unterhaltungsindustrie ausgegeben wird und das mit den Umsätzen der Kirchen vergleichen, relativiert sich deine Aussage, denke ich.

Na ja, das solls gewesen sein. Ich habe eigentlich keine Lust mehr, dieses Forum weiter für diese Diskussion zu nutzen.

Es grüßt Frank




Antwort von Peter:

-BEI- Frank:

Jede Gemeinschaft, Gesellschaft, oder Vereinigung ist nicht besser und nicht schlechter als die Summe ihrer Mitglieder. Es ist verständlich wenn sich die Kirche im Glanze ihrer positiven Beispiele sonnen will und versucht, diese zu verklären. Das macht jedes Unternehmen und die Religionsgemeinschaften waren schon immer führend in der Werbung, der Corporate Identity und der Shareholder Value.

Es ist auch unbestritten daß vielen Menschen ein wenig Führung, Zuspruch und Lenkung nicht unbedingt abträglich ist und daß Religionen, egal welcher Art, solche kanalisierenden Aufgaben übernehmen können. Hört aber bitte auf mit dem Geschleime und Geschwafel vom Guten im Menschen, von der sozialen Komponente und der Selbstlosigkeit! Die Religionen bieten eine Dienstleistung und lassen sich diese fürstlich bezahlen! Schon immer haben Ausschweifungen, Korruption, Erpressung, Krieg, Abartigkeit und Dekadenz ihren Weg begleitet, wie bei allen Mächtigen. Ich will das weder verteufeln noch verklären. Es ist einfach so und läßt sich mit tausenden von Beispielen zu jeder Zeit und an jedem Ort belegen. Der große Vorteil, das Geschick der Kirche war (;wahrscheinlich wird deshalb das Mittelalter von ihnen so verklärt) daß sie der erste "Global Player" war, die erste Firma die die Infrastruktur und die Informationsbasis für eine weltweite Koordination besaß. Nun, das hat sie weidlich ausgenutzt, einen fast unvorstellbaren Besitz zusammengerafft und sich redlich bemüht, das Volk dumm zu halten.

Natürlich gibt es immer wieder einzelne kleine Träumer die nur Gutes wollen und sich aufopfernd und selbstlos für ihren Verein zerreißen. Davon lebt die Religion ja! Das ist ja der unerschöpfliche Pool aus dem sie ihre Sympathieträger, Martyrer und Heiligen generiert!

Ich bin gern bereit, der Religion (;egal welcher) eine Existenzberechtigung für einen bestimmten Personenkreis zuzugestehen. Sie geben unstreitbar vielen Gesellschaften einen moralischen Anker und eine gewisse Kontinuität. Das tun sie aber vor allen Dingen zunächst mal im eigenen Interesse, um ihre eigene Macht und ihren eigenen Einfluß zu vergrößern und zu festigen!

Zu diesen dummen Sprüchen á la Kübelböck und Bohlen kann ich nur sagen: Seht Euch die Reihe der Päpste (;auch die des Mittelalters) an. Da gibt es genügend eitle Deppen, schlimme Idioten und korrupte Verbrecher in der Reihe der Repräsentanten der katholischen Kirche! Wer einerseits die Homosexualität verdammt, andereseits den Zölibat verlangt, wer gegen den Krieg predigt und selbst immer noch riesige Aktienpakete der Kriegsindustrie besitzt, wer die Armut idealisiert und selbst mit Abstand die reichste Institution der Welt ist, der kehre bitte erste einmal vor der eigenen Tür!

So, das mußte auch mal raus!

Viele Grüße
vom Peter

Videofreunde
zum Bild
Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von MDLLemuria:

"(;User Above)" wrote:

: Was hat denn das ach so "freie" entchristlichte, entreligionisierte Leben so
: alles an Fortschritt gebracht? Schaut euch die Elite unserer Gesesllschaft an.
: Bohlen, Kübelböck... unter den Topp 100 unserer Besten;). Übrigens bezweifle ich
: sehr, dass unsere Gesellschaft religionslos ist. Jeder baut sich vielmehr heute
: seine eigene Religion ob es nun der Konsum, die Musik, der Sex oder Satanismus ist,
: egal, hauptsache nicht christlich. Ganz toll auch der Fortschritt, der im letzten
: Jahrhundert und besonders in den letzten Jahren in unserer doch endlich
: entchristlichten Gesellschaft entstanden ist und der mich täglich überrascht in ganz
: wunderbaren Talkshows und Fernsehevents.
: Gruß Frank


Moin,
100% Zustimmung!
Grus
Ulrich





Antwort von FrankB.:

"(;User Above)" wrote:

: Frank, kannst mir ja mal eine Mail schreiben mit Adresse und so, dann kann ich dir mal
: was schicken. Machst du auch selber Kurzfilme?


Hallo Nick,

also ich filme ab und zu mal Konzerte für diverse Kirchgemeinden. Für eine christliche Jugendgruppe, die ich leite habe ich mal einen Werbetrailer gedreht, der auf Morpheffekten beruht. Das Video wurde in einer Vorstellungsstunde an einem Jugendtag gezeigt. Für einen Jugendgottesdienst habe ich mal einen kleinen Film gemacht zum Thema Zeit. Der Film sollte zum Thema: Meine Zeit steht in Gottes Händen hinführen. Ab und zu setze ich das Medium Video auch in Kindergruppen ein. Die Kinder malen Bilder z.B. zu einer biblischen Geschichte. Diese Bilder werden dann bei mir zu Hause in den Rechner gescannt und mit Kommentar, den die Kinder selbst sprechen und einer passenden Musik unterlegt und fertig ist das eigene Kindervideo. Kommt ziemlich gut an bei den Kindern.
Das Aufwendigste, was ich bisher gemacht habe, ist ein Video mit einem kleinen Team von Jungendlichen zum Thema Arbeit. Verschiedene Interwiewpartner schildern darin ihre Sicht zu dem Thema. Auch christliche Perspektiven kommen dabei zur Geltung.
Na ja, das wars so ungefähr, was ich so in der Verbindung Kirche und Video zusammengebracht habe.

Gestatte mir aber bitte nochmal ein paar Bemerkungen zu Deiner Kritik meiner Aussage, dass wir inzwischen das Mittelalter überwunden haben.
Ich denke, dass das Mittelalter eine Hochzeit in der Menschheitsgeschichte darstellt. Besonders im ausgehenden Mittelalter im Übergang zur Renaissance haben die Menschen einen großen geistigen Schritt getan. Kunst und Kultur erlebten eine Blütezeit. Auch die Kirche erlebte große Veränderungen, die Reformation. Wenn hier im Forum irgendwelche "Fachleute" das Mittelalter reduzieren auf Hexenverbrennungen, Kreuzzüge und Verfolgung von Minderheiten, kann ich nur den Kopf schütteln. Wenn denen ein Arzt sagen würde, dass sie ein Magenleiden haben, würden sie noch mit dem streiten und behaupten, dass es die Kniescheibe ist. Nur um was dagegen zu sagen. Keine Ahnung von den Hintergründen. Nur mal kurz ein paar Argumente: Kirche hat seit Anbeginn ein soziales Engagement gezeigt. Immer im Laufe der Kirchengeschichte war Kirche sozial tätig. Wenn wir heute Krankenhäuser haben, ein soziales Netz aufgebaut haben für Alte, Behinderte und gesellschaftlich Ausgegrenzte, dann ist das alles in der Kirche entstanden. Wenn hier im Forum irgend so ein Schreiberling behauptet, dass Kirche Behinderte verunglimpft, muss der wohl mit Blindheit geschlagen oder ein Ignorant sein. Stellenweise war gab es auch im Laufe unserer deutschen Geschichte nur die Kirche, die sich für Schwerstbehinderte eingesetzt und engagiert hat. Beispielsweise in der DDR Zeit, wo der Staat alle angeblich "bildungsunfähigen" Menschen in kirchliche Heime abgeschoben hat. Weil sie eben nicht mehr propagandistisch verändert werden konnten. Ich erinnere an die Bilder aus staatlichen Behindertenheimen im Ostblock noch vor ein paar Jahren.
Einen Blick auf die Hexenverfolgung. Die meisten wissen nicht, dass der größte Teil der Hexenverfolgungen nicht von der Kirche, sondern von der weltlichen Obrigkeit ausgegangen sind - und mal kritisch bemerkt, das ist bis heute so. Es gibt ein Buch von Friedrich Spee von Langenfeld namens "Der Hexenhammer" in dem sich der Beichtvater vieler zum Tode verurteilter Frauen seiner Zeit für die Abschaffung der Hexenverfolgung einsetzt. Das Buch war wohl letzlich auch der Hauptgrund für das Ende der Hexenverfolgungen.
Aber es lässt sich nicht wegreden, es gab sehr viele Verbrechen im Laufe der Kirchengeschichte, doch man sollte bedenken, dass Kirche die längste Zeit in seiner Geschichte auch ein Machtinstrument war. Sobald ein Mensch Macht bekommt wird er nicht mehr sauber herauskommen. Das Sprichwort sagt: Gib einem Ferkel Macht und es wird zum Schwein. Heute haben wir bei uns eine weitgehende Trennung von Staat und Kirche, was der Kirche, glaube ich gut tut und eine positive Veränderung gegenüber des Mittelalters ist. Die Versuchungen mit der Macht zu spielen ist heute in der Kirche deutlich geringer. Wenn ich heute Kirche ablehnen würde, weil sie im Laufe ihrer Geschichte schlimme Verbrechen verübt hat, muss ich konsequenter Weise auch alle anderen Strömungen ablehnen, die dies im Laufe ihrer Geschichte getan haben. Nationalismus, Kommunismus, fast alle Religionen incl. Buddhismus, Hinduismus, Judentum und Islam. Ich muss mich letzlich selber ablehnen, da mir Aggressionen auch nicht fremd sind. Ich muss alle Gesellschaften ablehnen, da immer irgendwo Macht ausgeübt wird und damit verbunden verbrecherisch gehandelt wird.
Ihr lieben Evolutionsanhänger! Wenn ihr behauptet, dass sich etwas vom Niederen zum Höheren entwickelt, dann gesteht es auch der Menschheit, dem Christentum oder wem auch immer zu.

Was hat denn das ach so "freie" entchristlichte, entreligionisierte Leben so alles an Fortschritt gebracht? Schaut euch die Elite unserer Gesesllschaft an. Bohlen, Kübelböck... unter den Topp 100 unserer Besten;). Übrigens bezweifle ich sehr, dass unsere Gesellschaft religionslos ist. Jeder baut sich vielmehr heute seine eigene Religion ob es nun der Konsum, die Musik, der Sex oder Satanismus ist, egal, hauptsache nicht christlich. Ganz toll auch der Fortschritt, der im letzten Jahrhundert und besonders in den letzten Jahren in unserer doch endlich entchristlichten Gesellschaft entstanden ist und der mich täglich überrascht in ganz wunderbaren Talkshows und Fernsehevents.

Liebe Videofreunde, verzeiht mir bitte diesen Exkurs. Ich habe mir ein paar mal vorgenommen nichts mehr zu schwachsinnigen Äußerungen außerhalb unseres Videohobbys zu schreiben, weil es erfahrungsgemäß nichts bringt, sondern nur noch mehr Schwachsinn gebiert. Aber hier konnte ich mal wieder nicht anders.

Also weiterhin viel Spaß hier im Forum zu Themen, wie "Extrem Kotzen" und mit so manchem
freundlichen und gar lustigen Forumsteilnehmer.

Gruß Frank




Antwort von Nick:

Frank, kannst mir ja mal eine Mail schreiben mit Adresse und so, dann kann ich dir mal was schicken. Machst du auch selber Kurzfilme?

nick.boese -BEI- gmx.de



Antwort von Tuxino:

"(;User Above)" wrote:

: Was vor 2000 Jahren richtig war, war
: auch vor 1000 Jahren richtig und auch heute noch! Und die behauptung, das dmalas das
: ganze christentum falsch war halte ich für falsch.


hmm, ich weiss nicht, ob Pisa-Studie auch Geschichte einschloss :(;
und dass ich lieber paar Unschuldige verbrennen sollte als die Menschen zu tolerieren, ich glaube da ist was grundlich schief gelaufen.

Tuxino




Antwort von Ich:

Oh Gott, nun ist mir aber schlecht!

Eigentlich wollte ich gerade mal in einem meiner Lieblings-Foren stöbern und dann dieser Thread!

Ich weis genau, ich sollte es nicht tun - ABER ICH TU ES TROTZDEM :-)

Hat sich mal jemand überlegt, wie unsere Welt aussehen würde, wenn es keine Religion gäbe? Richtig -- es wäre der friedlichste Ort, den man sich überhaupt vorstellen kann. Denn hinter so gut wie jedem Krieg, den es auf dieser Welt gab (;und leider immer noch gibt) steckt irgend ein religiöser Hintergrund.

Das was mich am meisten dabei ankotzt (;wo wir ja wieder beim Thema sind) ist, dass es wirklich Leute gibt, die nicht begreifen wollen, dass alles, was sich ein Mensch ausgedacht hat, ins Reich der Fiktion gehört --> also jede Religion dieser Erde.

Und mal Ehrlich: wer von Euch kann behaupten, dass irgend ein Gott zu ihm gesprochen hat (;Drogenrausch gilt natürlich nicht).
Warum nicht? Will er heute nicht mehr, oder gab es vielleicht auch vor 2000 Jahren geistig verwirrte, denen es einfach gelungen ist, ihre Mitmenschen von ihren geistigen Auswürfen zu Überzeugen.

Und bitte - Nick, verschohne mich ja mit der typisch Antwort, die ein jeder Christ gibt, wenn er nicht weiter weiß :"Gott spricht durch die Bibel zu uns..". ICH HÖR NÄMLICH NICHTS! Du schon? Dann ab zum Neurologen!





Antwort von Peter:

-BEI- Nick:

Find" ich gut, wenn man statt der Predigt mal einen Kurzfilm zeigt! Ist ja auch in diesen Zeiten nicht mehr so einfach, gutes Personal für die Kanzel zu bekommen!

Vielleicht könnte man das Ganze im Zuge der Rationalisierung auf DVDs brennen und die Kanzeln mit Jukeboxen ausstatten. Für 5 bis 10€ pro Viertelstunde könnte man dann jeden Sonntag seine Lieblingspredigt genießen. Mit einem markigen Prediger in der Hauptrolle der alles Böse platt macht, vertont mit einer sonoren Stimme und einem frohlockenden Chor in 5.1 Dolby-Surround wäre da schon was zu bewegen! Gegen einen kleinen zusätzlichen Obulus könnte man sogar einen Verleihservice einrichten. Oder als GAN (;Gemeinde Area Network) verschlüsselt mit TiaraVision. Man könnte einen Decoder für 15€ monatlich im Bundle mit drei heiligen und vier seligmachenden Kanälen im Schnupperangebot auf den Markt werfen!

Ja, ja, wenn der Prophet nicht zum Berg kommt......

Mit nicht ganz ernsthaften Grüßen
vom Peter

Videofreunde
zum Bild
Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von Peter:

Ihr Schelme!

Ursprünglich hätte ich diesen Thread ja fast für ernst genommen! Aber jetzt, nach diesem letzten Posting - und einem Blick auf den Kalender.....

Helau und Alaaf
wünscht Euch der Peter


Videofreunde
zum Bild
Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von -:

Das sich die Evolutionstheorie teilweise widerlegen lässt, ist bekannt.

Beispiel Naturgesetze:

Naturgesetzte lassen sich nicht verbiegen!
Ein Naturgesetz lautet: "Aus Materie kann keine Information entstehen".
Diese Aussage ist 100% richtig und wurde noch NIE widerlegt.

Warum sollte also aus einem kleinen dummen Atom so etwas komplexes wie das menschliche Gehirn entstehen können? -> Kann nicht.

Es gibt auch eine anschauliche "Kindergeschichte":

Eine Ameisenkolonie hat sich 20 Jahre lang ein Nest gebaut. 1m hoch und 1m Durchmesser.
Dann kam ein Mensch und hat es in 10 Sekunden "abgebaut".

Übertragen auf die Evolutionstheorie:
Die Erde entstand nicht in mehreren Millionen Jahren, sondern wurde von Gott erschaffen.

Zum Thema Übersetzung/Interpretation:

Warum glaubst Du, muss jeder Theologe/Philosoph, Griechisch und Hebräisch lernen?
Richtig, damit er das Wort richtig verstehen kann und die damaligen Verhältnisse kennt.
"(;User Above)" wrote:

:
: So eine Annahme kann nur von jemanden kommen, der nicht an die Evolutionstherorie
: glaubt. Verständlich! Aber ohne stetige Veränderung und ANPASSUNG gäbe es kein
: Vorwärtskommen, keine Entwicklung.
:
: Nichts ist so beständig wie der Wandel!
:
: (;... auch die Bibel nicht! Wieviele unterschiedliche Übersetzungen und Interpretationen
: gibt es? ;-)
:
: Das ist ein wahres und weises Wort. Ohne die Möglichkeit, eine Lösung in der goldenen
: Mitte zu finden oder eine Sache unwiderlegbar als wahr zu beweisen, ist jegliche
: Diskussion, egal zu welchem Thema völlig sinnlos.






Antwort von - Udo -:

"(;User Above)" wrote:

: Ich vertraue dem gesellschaftsdenken nicht, weil es sich ständig ändert. das
: die Bibel nach 2000 (;zumteil 3600) Jahren die gleiche sachen sagt finde ich sehr
: viel glaubwürdiger.


So eine Annahme kann nur von jemanden kommen, der nicht an die Evolutionstherorie glaubt. Verständlich! Aber ohne stetige Veränderung und ANPASSUNG gäbe es kein Vorwärtskommen, keine Entwicklung.

Nichts ist so beständig wie der Wandel!

(;... auch die Bibel nicht! Wieviele unterschiedliche Übersetzungen und Interpretationen gibt es? ;-)
:
: Lassen wir diese Diskussionen, die shcon so
: lang geführt werden, wenn es einen gemeinsamen nenner gäbe, hätte man den shcon
: gefunden, aber den gibt es nicht.

Das ist ein wahres und weises Wort. Ohne die Möglichkeit, eine Lösung in der goldenen Mitte zu finden oder eine Sache unwiderlegbar als wahr zu beweisen, ist jegliche Diskussion, egal zu welchem Thema völlig sinnlos.




Antwort von Nick:

Hallo!
Nein da habt ihr mich falsch verstanden. ich habe nichts gegen Schwule.
Aber die Frage ist was ich als richtig anerkenne. ich halte die Bibel als ganzes für Gottes Wort und nicht nur ausschnitte. Und die Bibel sagt an einigen Stellen sehr deutlich, dass Homosexualität nicht von Gott gewolt ist. ich vertraue auf die Bibel mehr auf eine Modewelle. Ich halte die Bibel für Gottes Wort, und folge daraus ist, dass ich Homosexualität als nicht von Gott anerkenne. Selbst wenns mir anders rum lieber währe.
Die Bibel sagt das sehr deutlich, und ich verstehe das die meisten das für Schwachsinn halten, und das kann ich gut verstehen, aber ich ahbe die erfahrung gemacht das die Bibel recht hat, und ich vertraue auch in dem Bereich "blind" darauf.
Wenn Homosexuell angeboren ist, kann da niemand was für, aber das glaube ich nicht. Ich habe zwei Leute in meinem Freundeskreis die 10 jahre schwull waren und, einer von den hat eine (;heterosexuelle)Familie gegründet, und hat drei Kinder, einer anderer hat sich vor kurzen mit eienr Frau verlobt.

Wenn man die Bibel nicht für Gottes Wort hält, kann ich die denkweise verstehen, wenn man jedoch Die Bibel als von Gott inspirierd anerkennt, sollte man auch den passagen glauben schenken, die nicht in die "postmoderne" passen, und dem zeitgeist wiedersprechen.
ich denke Gott weiß mehr als Menschen. Er weiß mehr als ich und ich muss nicht alles verstehen. Habe die Erfahrung gemacht, dass es kein Sinn ergibt mit menschen die nicht christen sind darüber zu diskutieren, weil sie eine ganz andere grundlage haben. Ich habe die Bibel als Maßstab, und die meisten nichtchristen haben das momentane zeitdenken als Maßstab. Aber das Momentane zeitdeneken ändert sich ständig. Wie kommen wir dazu zu sagen, dass wir bessere, schlauere und fortschrittlichere menschen sind als zB im Mittelalter? Wir setzen vorraus das das wir grade glauben das richtige ist, aber das denken ändert sich ständig. Noch vor 100 Jahren hätten mich alle angemacht wenn ich gesagt hätte das ich homosexualität für richtig halte. Wer weiß was in hundert Jahren "für richtig" gehalten wird. Ich vertraue dem gesellschaftsdenken nicht, weil es sich ständig ändert. das die Bibel nach 2000 (;zumteil 3600) Jahren die gleiche sachen sagt finde ich sehr viel glaubwürdiger. Den letzendlich muss man sich fargen ob sich die Wahrheit verändert. ich glaube nicht. vermutlich versteht mich kaum wer, weil ich mich nicht ausdrücken kann, und man hält mich für ein intollerantes Arschloch. ich weiß das ich mir hier keine Freunde gemacht habe. Aber ich glaube die Aufgabe von Gott ist es nicht mit dem denken der Menschen mitzuziehen, und sein Wort imemr dem Trend gemäß zu Aktualisieren.
das ich nichts gegen Schwule habe ist jawohl klar, und warum das so ist wurde ja auch schon gesagt.

Möchte mich entschuldigen das ich das Thema angesprochen habe, passt vielelciht echt nicht hierher, es geht um Kurzfilme. Lassen wir diese Diskussionen, die shcon so lang geführt werden, wenn es einen gemeinsamen nenner gäbe, hätte man den shcon gefunden, aber den gibt es nicht. Entweder man glaubt der Bibel oder nicht.

Machts gut!
Nick

nick.boese -BEI- gmx.de



Antwort von Stefan:

"(;User Above)" wrote:

: Das zu hohe Toleranz gut ist, ist glaube ich eine
: Modeerscheinung, die Bibel ist nicht tolerant gegenüber Sünde, und was sünde ist,
: sagt sie auch sehr deutlich. Homosexualität gehört nach der Bibel auch dazu.


Ich habe weiter oben selbst dazu ausgerufen, das hier nicht in einen Krieg ausbrechen zu lassen. Das möchte ich auch nicht tun. Bisher habe ich das auch sehr neutral zu mir genommen. Aber bei dieser Äußerung ist irgendwo Schluß!

Du hast alles Recht, Deine Filme christlichen Inhaltes in einem Videoforum anzupreisen, das tun die Skater z. B. auch. Du hast auch absolut Recht, wenn Du sagst, daß, wenn es wen nicht interessiert, er es lassen soll, anstatt sich über Dich lustig zu machen.

Aber mit Deiner obigen Äußerung hast Du ins Klo gegriffen!

Ich bin weder Freund noch Feind irgendeiner Religion oder ähnlichen Vereinigung. Aber wenn Du an Deinen Gott glaubst und daran, daß er diese Welt erschaffen hat, so wie sie ist, dann bitte in ihrer Gesamtheit. Ihr argumentiert z. B. bei Leid, das Menschen wiederfährt, daß es "Prüfungen" Gottes seien, also in seinem Bewußtsein stattfinden. Also dürften Dinge wie Homosexualität ebenfalls in seinem Bewußtsein stattfinden. Was bildet Ihr Euch überhaupt ein, so etwas als "Sünde" zu interprtieren. Ist wohl doch nicht so weit her mit Deiner christlichen Toleranz.

Auch wenn es abgedroschen klingt, gestern Hexen, heute Schwule, morgen ?

Ob ich nun schwul bin oder nicht, sondern einfach nur toleranter Humanist, dem es gegen den Strich geht, wenn Menschen (;= Geschöpfe Gottes, um bei Deiner Terminologie zu bleiben) von anderen Menschen wegen Andersartigkeit verurteilt werden) kannst Du dir selber überlegen.

So. Und nun preise weiter Deine Filme an, aber greife bitte nie wieder irgendwelche Menschen an, die nach Deiner Auffasssung oder nach der Auffassung Deines Glaubens, der weltweit Gott sei Dank nicht der Einzige ist, in irgendeiner Form zu verurteilen sind, nur weil sie anders sind als Du. Dazu gehören unter anderem Schwule (;bin ich's oder bin ich's immer noch nicht?), Harry Potter Fans (;sind übrigens nicht unbedingt gleich "Satanisten"), Ausländer, Frauen (;nicht alle sind Hexen!), usw. usw.

Bei so was könnte ich kotzen, um mal wieder die Verbindung zu einem anderen Thread zu kriegen.

Gruß
Stefan, Extremtolerant






Antwort von Nick:

Also... so "fehl am Platz" kann der Eintrag nicht sein, den er hat ja scheinbar für "Unterhaltung" gesorgt. Diskussionen sind auch entstanden, und ich denke technisch muss die Frage nicht sein oder? Dachte es muss mit Video zu tun haben.

Und zu den ganzen leuten die sich wahnsinnig provokant vorkommen wenn sie nur 666, Black metall oder "Saten liebt dich" rumkreishcen finde ich peinlich. Diese Mansonschiene ist nicht nur in sich selbst wiedersprüchlich (;wenn es Satan gibt, gibt es auch Gott), sondern zeigt auch noch das da jemand mit einer "anderen meinung" nicht klarkommt und was gegensetzen muss... und da sagt man die Christen sind intollerant.

Was ich merke ist das christliche Kurzfilme nicht nur unter christen gefragt sind, sondern vor allem bei nichtchristen. Medium Film wird in christlichen Bereichen zuwenig genutz ist aber perfekt. Ein drei Minutenfilm lockert doch so eine predigt auf!
So schelcht können die Filme nicht sein, denn einige Filme haben schon ein paar preise abgeräumt (;auch wenn ich als 17 Jähriger gegen 30 Jährige antrette).

Und zum komentar "wir leben ja nicht mehr im Mittelalter", dass ausgerechnet von einem Diakon kommt halte ich auch nicht viel. Der glaube an Jesus verändert sich doch nicht, und die Bibel erst recht nicht. Was vor 2000 Jahren richtig war, war auch vor 1000 Jahren richtig und auch heute noch! Und die behauptung, das dmalas das ganze christentum falsch war halte ich für falsch. Die christen haben fatale Fehler gemacht mit Hexenverbrennung, Kreuzzüge und sowas, aber das ist heute nicht anders. heute ist es die zu hohe toleranz. Das zu hohe Toleranz gut ist, ist glaube ich eine Modeerscheinung, die Bibel ist nicht tolerant gegenüber Sünde, und was sünde ist, sagt sie auch sehr deutlich. Homosexualität gehört nach der Bibel auch dazu. Die Bibel ist kein buch was sich bei Menshcen einschleimt, und nur darauf aus ist möglkichst viele Anhänger zu kriegen. Das ist das faszinierende. Das die Meinungen bei der Bibel so auseinandergehen ist glaube ich eine folge von offener Wahrheit. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie die nächsten Forumbeiträge ausfallen, also lassen wir das doch.

Ich wollte hier nicht eine grundsatzdiskussion anfangen sondern ausschließlich dieses projekt bekannt geben. Wer intresse hat soll mir eine E-Mail schreiben, und wer nicht lässt es eben bleiben.
Finds aber imemr wieder intressant. Hätte jemand gesagt "Ich mache ein projekt bei dem ich Filme über das Thema Blumen suche" hätte wohl kein schwein was dazu gesagt.

Also machts gut!

nick.boese -BEI- gmx.de



Antwort von Peter:

Nun macht mir nicht alles schlecht!

Immerhin reden wir von der einzigen Firma, die seit über 2000 Jahren nicht pleite gegangen ist. Wer den Markt kennt, der weiß über wieviel Leichen man gehen muß um das zu erreichen. Natürlich ist das alles Schnee von gestern und heute sind alle nur noch gut - heut können sie sich"s leisten!

Vielleicht könnten Intel oder Microsoft mal eine ähnliche marktbeherrschende Stellung erreichen. Die dazu nötigen religiösen Eiferer und Sektierer gibt"s ja schon....

Viele salbungsvolle Grüße
vom Peter

Videofreunde
zum Bild
Peter -BEI- Dreisky.de



Antwort von FrankB.:

"(;User Above)" wrote:

: Diese Kobinaton von "Christlichen Filmemachern" und "Extrem Kotzen"
: ist köstlich aber leider nicht von mir.


Ja gut, Prediger, es sind schon zwei extreme Sachen, die sich da gegenüberstehen. Die Kombi war auch bewußt so gewählt. Sie verdeutlicht m.E. eine Schräglage, die sich durch unsere ganze Gesellschaft zieht. Wertvolles wird wertlos und wertloses wertvoll gemacht.
Ich gratuliere Dir, dass Du nun mit 56 Jahren den Durchblick hast, der Dir wohl irgendwie gefehlt hat. Sorry für den kleinen Seitenhieb, ich hatte mich ja erst vorhin dafür ausgesprochen zum Thema zurück zu kehren. Dies will ich hiermit reumütig tun und zukünftig nicht mehr persönlich werden. Asche auf mein Haupt und gute Nacht!

Frank




Antwort von Prediger:

Hallo Filmer!
"(;User Above)" wrote:

:
: Ich will an dieser Stelle auch nicht predigen, da dies meiner Meinung nach nicht in
: dieses Forum gehört. Dennoch sollte man doch auch den Aufruf nach "christlichen
: Filmemachern" zulassen. Solange es hier Threads wie "Extrem Kotzen"
: gibt, sehe ich wirklich nichts Verwerfliches darin, auch mal die Religion zu
: berühren.


Diese Kobinaton von "Christlichen Filmemachern" und "Extrem Kotzen" ist köstlich aber leider nicht von mir.
:
: schon fast 40, also nicht mehr in dem Alter Eurer Zielgruppe, oder?

Wiso? Ich bin 56 und habe auch an die 40 Jahre gebraucht um das Christentum zu durchschauen. Es erfahren immer mehr: Es gibt erst ein erfülltes Leben ohne Gauben!

Auch freundliche Grüsse
Kurt




Antwort von FrankB.:

Hallo Leute,
ich will mich an dieser Stelle kurz outen. Ich bin von Beruf Diakon (;evangelisch), arbeite also in der Kirche. Ich habe in meinem Beruf mit vielen netten und interessanten Leuten zu tun. Ich verschließe mich im Gespräch auch nicht Leuten, die angeblich von "Kirche" abgelehnt werden. Homos, Satanisten, Sektierer, wie auch immer. Wer hier die Meinung vertritt, dass "Kirche" irgendwelche Leute verurteilt, der irrt. Wir, zumindest in der evangelischen Kirche haben das Mittelalter hinter uns gelassen.
Ich will an dieser Stelle auch nicht predigen, da dies meiner Meinung nach nicht in dieses Forum gehört. Dennoch sollte man doch auch den Aufruf nach "christlichen Filmemachern" zulassen. Solange es hier Threads wie "Extrem Kotzen" gibt, sehe ich wirklich nichts Verwerfliches darin, auch mal die Religion zu berühren. Ich bitte also die Leute, die mit Religion nichts am Stiefel haben, nicht beleidigend zu werden und die, denen ihre Religion heilig ist, niemanden ihren Glauben überzupredigen (;zumindest nicht hier im Forum). Ist wirklich nur eine Bitte. Versteht mich bitte nicht als Oberlehrer.
Übrigens wäre ich sehr an christlich motivierten Filmen interessiert. Ich bin allerdings
schon fast 40, also nicht mehr in dem Alter Eurer Zielgruppe, oder?

freundliche Grüße Frank




Antwort von Bastian:

-BEI- Stefan:

Was du sagst ist richtig - immer - deswegen: kein Streit hier du hast recht! (;Und Premiere ist besser als Media Studio ;-p)

Ansonstenkann ich nur sagen das JA - euer Gott hat mich lieb - aber Realität ist es noch lange nicht. Fantasy Sci-Fi trifft es eher.

Aber wenn ihr gross seid, merkt ihr das auch...

Und zu dem "Schrott" den ich geschrieben habe:
Das WIRD ein Kunstfilm - gegen die Kirche. (;den anti-religions-teil lasse ich aus, das ist den Kritikern dann doch zu viel)

Viel Spass noch

Ahl84001 -BEI- gmx.net



Antwort von Tuxino:

"(;User Above)" wrote:

: Du klingst ja, als hätte man dich angeschossen. In einem christlichen Kurzfilm hättest
: du eine Begegnung mit Jesus Christus. Entweder als Retter oder als Richter. Aber
: nicht zum Hinternabwischen. Aber auch für dich gibt"s Hoffnung. Und die liegt darin,
: daß Gott dich trotzdem liebt. Er liebt nicht deinen Schrott, den du schreibst,
: sondern dich als Mensch. Er kennt dich. Das einzige, was deine Meinung ändern
: könnte, wäre eine Begegnung mit Ihm. Weil er ist die Wahrheit. Christliche Kurzfilme
: räumen mit den solch" falschen Vorstellungen wie du sie hast, auf. Gott ist kein
: Kasper oder ein Waschlappen oder eine Religion, sondern Realität. "Ich
: bin", sagt er. Und sein Reich ist ewig. Und er lädt uns Menschen dazu ein.
: The decision is on you!
: andreas


Hilfe, was suchen Prediger hier in Forum?
Tuxino




Antwort von andreas:

"(;User Above)" wrote:

: Christliche Kurzfilmer...
:
: Irgendwie verkommt das Forum nicht nur, es wird auch lustiger.
:
: Möchte jemand was zu Scientology, den Zeugen Jehovas oder anderen Sekten wie das
: Christentum, das Judentum oder den Islam filmen?
:
: Wie wäre es mit einem kriegsverherrlichenden Film, mit Bruce Willis als Held, Mutter
: Theresa als SexyBeast und Hure und den Papst als Lebende Atombombe, bei dem am Ende
: (;nachdem Bruce Willis im Bullett-time den Kugeln ausgewichen ist) herauskommt, das
: doch nur eine Religion (;der Christentum) die richtige war und alle BÖSEN
: Minderheiten wie Atheisten, Homosexuelle, Behinderte und Geistesgestörte in
: wirklichkeit ausgeburten der Hölle sind! Naaaa? jemand dran interessiert?
: Wie gewinnen sicherlich nicht nur den Markt der kommerziellen Filme für uns,
: (;angenommen Mutter Theresa zeigt viel Bein) sondern auch noch die Branche der
: Kunstfilme! (;mit genialen Dialogen geführt von Bruce Willis und Jesus) Da bin ich
: mir ganz sicher, das ich durch diesen Film nicht nur Gott sein Fussabtreter sein
: darf, sondern auch sein Persönlicher Assitent, der ihm den Hintern abwischt.
: MANN - BIN - ICH - FROH !!
:
: Wie Flanders schon sagte: Duddely Tschüssi!
:
: PS: Ihr fallt bei Gott in ungnade, wenn ihr dieses Drehbuch klaut!


Du klingst ja, als hätte man dich angeschossen. In einem christlichen Kurzfilm hättest du eine Begegnung mit Jesus Christus. Entweder als Retter oder als Richter. Aber nicht zum Hinternabwischen. Aber auch für dich gibt"s Hoffnung. Und die liegt darin, daß Gott dich trotzdem liebt. Er liebt nicht deinen Schrott, den du schreibst, sondern dich als Mensch. Er kennt dich. Das einzige, was deine Meinung ändern könnte, wäre eine Begegnung mit Ihm. Weil er ist die Wahrheit. Christliche Kurzfilme räumen mit den solch" falschen Vorstellungen wie du sie hast, auf. Gott ist kein Kasper oder ein Waschlappen oder eine Religion, sondern Realität. "Ich bin", sagt er. Und sein Reich ist ewig. Und er lädt uns Menschen dazu ein.
The decision is on you!
andreas

a.herden -BEI- gmx.de




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update am 24.Mai 2012 - 14:40
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