| Blende f!
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Frage von aight8:
Nun die XH A1 hat eine maximale Blendenöffnung von 1.6, die EX1 hat zum Beispiel 1.9, meine Canon 550D fängt ab 3.5 an.
Nun lässt das Objektiv der XH A1 auf Blende 3.5 genauso viel Licht wie die der Canon 550D bei 3.5 durch? Oder sind diese Blendenöffnungen nur ein etwa Richtwert damit man weiss in welcher Richtung sich bewegt, den realen Lichtdurchlass ist aber je nach Qualität unterschiedlich?
Weil was kann man den aus rein Blende "f" nun genau schliessen? Nichts genaues oder?
Antwort von HT:
Erstmal die Definition:
Blendenzahl= Brennweite/(;Durchmesser Eintrittspille) Also wenn du etwa ein Objektiv mit 20 mm Brennweite hast und die Eintrittspupille (;unkorrekt: die größe der Öffnung für das Licht) 5 mm beträgt hast du die Blendenzahl 4. Ist der Durchmesser der Eintrittspupille auch 20 mm, dann hättest du die Blendenzahl 1.
Nun lässt das Objektiv der XH A1 auf Blende 3.5 genauso viel Licht wie die der Canon 550D bei 3.5 durch? Ich bin mir nicht sicher ob die Formulierung ganz korrekt ist, aber ich denke du meinst das Richtige.
Allerdings: Die Lichtempfindlichkeit der beiden Canons ist unterschiedlich. Daher bei Blende 3,5 wird das Bild bei beiden unterschiedlich hell sein.
Gruß, HT
Antwort von aight8:
Ich habe dieses ältere Objektiv an meiner 550D - http://www.lenstip.com/454-Canon_EF_28-80_mm_f_3.5-5.6_USM-lens_specifications.html . Die stammt noch von der alten Kamera.
Eine neue moderne Linse von Canon in gleichem Blendebereich wäre also in Sache Lichtempfindlichkeit etwa gleich stark?
Ich habe nähmlich das Gefühl die aktuelle Linse auf 3.5 ist ziemlich exakt gleich Lichtstark wie die Canon XH A1 auf 1.6. Kann das sein?
Antwort von B.DeKid:
Das hängt auch nen bissel mit dem Chip zusammen. Desweiteren mit dem Frontdurchmesser der verwendeten Linse und wie oben ja schon gesagt wurde.
Aber das ist alles eigentlich egal weil deine verwendete Linse an der 550D ist scheisse , kauf dir da mal was gescheites. ;-) Den die von dir angesprochene Linse ist für Fotos ganz ok (; is das die USM ja müsste oder)
Fürs filmen is deren M Focus nen bissel bockig (;schwergängig/ ungenau)
**Ich hab die auch noch irgendwo im Schrank rum liegen**
MfG B.DeKid
Antwort von JoDon:
Weil was kann man den aus rein Blende "f" nun genau schliessen? Nichts genaues oder? Bei unterschiedlichen Systemen gar nichts, innerhalb eines Systems ist es ein Näherungs-Wert. Darum werden bei Film-Objektiven T-Stops angegeben, mit T-Stops weiß man wie viel Licht tatsächlich durch das Objektiv kommt.
Antwort von CameraRick:
Ich habe nähmlich das Gefühl die aktuelle Linse auf 3.5 ist ziemlich exakt gleich Lichtstark wie die Canon XH A1 auf 1.6. Kann das sein?
Wieviel ISO bei der DSLR und wie viel GAIN in der XH A1?
Antwort von tolean:
"Wieviel ISO bei der DSLR und wie viel GAIN in der XH A1?"
Und welcher Shutter?
Antwort von WoWu:
Was vergleicht Ihr denn da alles ? Wenn nach dem Objektiv gefragt ist, spielt der Weg dahinter überhaupt keine Rolle mehr .. denn die Abweichungen fangen schon bei unterschiedlichen Sensoren an.
Auch der Bezug auf das Objektiv ist eigentlich gar nicht korrekt. Blendenzahlen sind dimensionslose Kennzahlen die als Quotient aus der Brennweite und der wirksamen Öffnung (;der Eintrittspupille) des Objektivs berechnet werden. Ist an einem Objektiv mit einer Brennweite von 50 mm eine Blendenzahl 4 eingestellt, so ist in diesem Fall die wirksame Öffnung 12,5 mm. Es ist dann die Blende bzw. das Öffnungsverhältnis = f/4. Man sagt gewöhnlich "Blende 4" wenn man ein Öffnungsverhältnis von f/4 bzw. eine Blendenzahl 4 meint. Dies ist aber genau genommen nicht korrekt. Ist die kleinste mögliche Blendenzahl (;z.B. 1,4) an einem Objektiv eingestellt, so bedeutet dies, dass die Blende voll geöffnet ist. Das dann eingestellte Öffnungsverhältnis kennzeichnet die Lichtstärke des Objektivs. Von einer Blendenstufe zur nächsten verdoppelt bzw. halbiert sich die Licht-menge. Bei Verdoppelung der Blendenzahl (;z.B. von 8 auf 16) reduziert sich die Lichtmenge also auf ein Viertel. Bei der f-stop Angabe handelt es sich aber um die mathematische Berechnung aufgrund der mechanischen Objektivangaben und beziehen sich NUR auf das vorliegend Objektiv (;und auch nur annäherungsweise. Eine Objektiv mit 1 inch Länge und 1 Inch Durchmesser entspricht also einem f/1 Objektiv. Hierbei ist das verwendete Glas der Linsen noch nicht berücksichtigt worden. Jedes Glas führt aber zu Lichtverlust und speziell Linsengruppen, in denen diverse Glaslagen hintereinander angebracht sind. Verliert das Objektiv beispielsweise 1 Blende an Licht und würde in dem Fall die Blende f/1 gewählt, wär das Bild unterbelichtet. Daher wurde t-stop eingeführt, deren Wert sich immer auf die Lichtmenge bezieht, die am Objektivausgang anfällt, also den Lichtverlust in den Linsen berücksichtigt. Zeigt also ein Belichtungsmesser t/2.8, so wäre die korrekte Belichtung t/2.8. Der korrekte f-Wert hängt vom Objektiv ab. Daher sind f-Werte immer unge-nau und nur im Zusammenhang mit den Objektivparametern korrekt anzu-wenden. Und wenn man es genau wissen will, dann nimmt man die MTF da mit rein, weil die viel aufschlussreicher über die Objektivperformanz ist als mögliche Lichtdurchlässigkeit, weil das Integral des Lichtes ziemlich uninteressant ist, gegenüber der Kontrastleistung eines Objektivs.
Aber das Meiste davon Haber HT und DonJon schon gesagt .... und nun fangt bloss nicht mit dem ISO Quatsch oder mit Rain oder Shutter an das hat nämlich mit dem Objektiv absolut nichts mehr zu tun.
Antwort von CameraRick:
und nun fangt bloss nicht mit dem ISO Quatsch oder mit Rain oder Shutter an das hat nämlich mit dem Objektiv absolut nichts mehr zu tun. Erstmal Danke für die Ausführung. Natürlich haben Gain/ISO etc nichts mit dem Objektiv zu tun, aber vielleicht kann man so erörtern, wieso die DSLR nachher viel heller ist :) steht die auf ISO400 und der Camcorder auf Gain -3 (;sofern der das kann), wär das ja irgendwie erklärend :)
Mal so eine blöde Frage: kann man bei normalen Fotoobjektiven irgendwie mit Hausmitteln die T-Blende bestimmen oder nachschlagen?
Antwort von WoWu:
Man versucht immer, ISO Werte mit irgend einem Verstärkungspunkt auf der Kurve zu vergleichen, aber schon aufgrund der Definition des ISO Wertes geht das nicht. Darüber gibt es aber schon eine Diskussion hier, in der man einiges nachlesen kann.
Negative Verstärkungswerte gibt es in einer Kameras übrigens nicht denn das käme einer Deampfung im Verstärkungsweg gleich. dazu besteht aber kein Anlass, weil es im Sensor maximal "FullWell" gibt und alles darüber kann nur durch die Blende oder ein Filter "gedämpft" werden. Eine Dämpfung im Signalweg hätte auch keine Wirkung auf den Effekt.
kann man bei normalen Fotoobjektiven irgendwie mit Hausmitteln die T-Blende bestimmen oder nachschlagen? Mir ist keine Methode bekannt.
Antwort von Tuffy:
Sei doch nicht gleich so analytisch :) Die Werte müssen ja nicht einander entsprechen, Vergleichbarkeit ist ja kein Punkt. Nur wenn sie stark variieren wäre der Fall doch klar :)
Danke für die Info! Das ist nun unglaublich schwer. Dann liest man bei teureren Objektiven immer die T-Blende raus, und denkt sich: "huch, so Lichtstark ist es nun nicht", aber möglicherweise ist es Lichtstärker als das, was auf meinem Foto-Ding aufgedruckt ist. Schade, dass man das nicht vergleichen kann :(;
Antwort von WoWu:
@ Tuffy Nee, nicht analytisch, nur das, was im Filmsektor ausgezeichnet funktioniert hat, muss man nun nicht unbedingt auf E-Kameras übertragen, nur weil ein paar Filmleute, die von Elektronik keine Ahnung haben, sich auf den Kameras zuhause fühlen sollen. Zugegeben, die Funktionen einer E-Kamera sind erheblich komplexer als das, was zwischen Linse und der Entwicklung eines Film passiert ... aber das ist doch kein Grund, so einen Quatsch zu übernehmen. Das ist so, als würde ich beim Auto den Bremsweg statt in Metern, in seinen Verzögerungswerten als m/s2 angeben. (;Aber nur zur Ehrenrettung... Verstärkungswerte sind ebensowenig aussagekräftig, aber wenigstens ein Abbild dessen, was in der Kamera wirklich geschieht, im Gegensatz zu ISO)
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