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Blende - Shutter Grenzwerte und Optimaleinstellungen?




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Frage von Auf Achse:


Hallo!

Mich würde folgendes interessieren: Wo liegen bei Kameras wie die Canon XH A1 und HV40 die Grenzwerte (;in beiden Richtungen) und Optimalwerte für BlendeBlende im Glossar erklärt und Shutter?
Beispiel: Bei zu kleiner BlendeBlende im Glossar erklärt kommt es zur Kantenbeugung, bei zu grosser ist die Tiefenschärfe sehr klein (;ausser man wünscht das)
Bei zu langem ShutterShutter im Glossar erklärt ruckelt und wischt das Bild.... kommt es bei bei zu kurzem auch zu unerwünschten Effekten? Wo liegen für oben genannte Kameras die Grenz- und Optimalwerte.
Das ganze liegt natürlich noch im Zusammenhang mit Gain und ND Filter...hab ich noch was vergessen?
Wenn ich Aufnahmen bei sehr hellem Sonnenlicht mache ist es sicher nicht ausreichend nur die BlendeBlende im Glossar erklärt voll zuzumachen oder nur den ShutterShutter im Glossar erklärt hochzudrehen. Es geht mir dabei um den optimalen Einstellbereich dieser Faktoren, um daraus auszuwählen.

Danke und Grüsse,
Auf Achse




Antwort von tommyb:

Jedes Objektiv erreicht bei einer bestimmten BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt seine maximale Qualität. Dieser Wert variiert von Objektiv zu Objektiv, aber er ist immer vorhanden.

Wenn Du die maximle Schärfe deines Objektives rausfinden möchtest, dann solltest Du Dir einen Testchart ausdrucken mit einem Siemensstern und bei festem ShutterShutter im Glossar erklärt alle Blenden durchprobieren. Schau Dir dann das Bild später in einer 1:1 Pixeldarstellung an und vergleiche die Schärfe.



Die Verschlußzeit sollte immer 1/50, egal was kommt. Kürzere Verschlußzeiten (;1/250, 1/1000) lassen nur die Beweungen schärfer aussehen und sind höchstens dafür geeignet wenn man aus dem Video die einzelbilder rausholen will (;um sie meinetwegen zu drucken). Eine hohe Bewegungsschärfe ist auch von Vorteil, wenn später in der Post irgendwelche Framerate-Tricks benutzt werden sollen, z.B. Spezial-Slowmotions die anhand von Vector-Berechnungen entstehen.

Um die Bildhelligkeit zu beeinflussen ist der ShutterShutter im Glossar erklärt nicht unbedingt geeignet, eher ein Notbehelf.


Fazit:
Bei einem Camcorder würde ich immer in einem Bereich von f4 bis 8 arbeiten - das hängt jedoch stark von der Güte der Objektive ab. Eine weiter geöffnete BlendeBlende im Glossar erklärt (;z.B. f1.7) wird bei den günstigen Objektiven (;etwa HV40) eine schlechtere Qualität bringen als etwa f5.6. Ob man diesen Unterschied in einem Bewegtbild sieht, ist jedoch fraglich. Professionelle Objektive (;z.B. für 2/3-Zoll Kameras) lassen sich idR. ohne Probleme mit offener BlendeBlende im Glossar erklärt betreiben und auch eine fast geschlossene BlendeBlende im Glossar erklärt ist kein Problem.

Wenn ich also weniger Licht haben will bei maximaler (;erhoffter, aber evtl. nicht sichtbarer) Qualität, muss ich mit ND-Filtern arbeiten.


PS: Viel schlimmer ist übrigens Rauschen. Ehe ich das riskiere, drehe ich lieber mit offener Blende.



Antwort von Auf Achse:

Servus tommyb!

Danke für deine Infos, da ist schon sehr viel dabei was meine Fragen beantwortet! Ich würde noch gerne wissen warum man mit 1/50 VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt arbeiten soll ausser in den von dir angegebenen Fällen. Die 1/50 leuchtet mir in erster Linie vom 220v 50Hz Wechselstrom und den daraus resultierenden Halbbildern ein. Weitere Gründe? Und wie schauts bei sich schnell bewegten Objekten wie zB. Rallyeauto aus?

Danke und Grüsse,
Auf Achse



Antwort von tommyb:

Unsere Augen sind der Grund dafür.

Bei einem ShutterShutter im Glossar erklärt von 1/25 würde das Rallyeauto recht stark verschmieren und zudem auch noch etwas ruckeln. Die Bewegungsunschärfe findet unser Auge gut, das evtl. vorhandene Ruckeln durch die 25 Bilder evtl. nicht so.

Bei einem ShutterShutter im Glossar erklärt von 1/50 verschmiert das Rallyeauto immernoch (;nicht so stark wie vorher, aber das fällt kaum auf weil es schnell ist) und die Bewegung ist flüssig. Das findet das Auge gut.

Bei einem ShutterShutter im Glossar erklärt von 1/100 verschmiert das Auto nicht mehr so stark, wir können in den einzelnen Bildern fast schon Details erkennen und das Auto ruckelt leicht in seiner Bewegung. Das ist gerade noch zu verschmerzen.

D.h. im Endeffekt:
So wie unser Auge sieht, so sollte auch die Kamera arbeiten.

Die Ausnahme muss man nur machen, wenn man digitale (;Video) oder analoge Kameras (;Film) vergleicht. Bei Filmkameras ruckelt trotz 24 oder 25p nichts, denn die Bewegungsunschärfe kompensiert das. Ein Videobild mit 24 oder 25 Frames jedoch ruckelt schon (;die progressiv-Problematik zeigt sich besonders gut bei Schwenks). Um das zu kompensieren, nimmt man eben mit 50 Frames auf und hat den "Videolook" (;25 Frames sind ja "Kinolook").



Antwort von Auf Achse:

....danke für deine guten Erklärungen!

Grüsse,
Auf Achse



Antwort von Debonnaire:

"tommyb" wrote:
Bei Filmkameras ruckelt trotz 24 oder 25p nichts, denn die Bewegungsunschärfe kompensiert das.

Nicht ganz korrekt! Der Grund, wieso wir im Kino (;bei analoger Filmprojektion) kein Ruckeln wahrnehmen liegt im Projektor, nicht in den 24 fps: Der Projektor unterbricht mittels einer Sektorenblende jedes Bild nochmal mindestens ein Mal, so dass mindestens 48 Lichtblitze pro Sekunde auf die Leinwand fallen (;Und die sind schon verdammt nahe an den 50 (;Halb-)Bildern pro Sekunde, welche unsere Videokameras in der Regel aufnehmen! - Merkste was?!). Würde der Projektor den analogen Film auch nur mit den 24 fps projizieren, dann sähe es genau so ruckelig aus, wie wenn wir Video mit 25p aufnehmen/abspielen.

James Cameron hat postuliert, dass wir (;eben wegen unserem Auge) mit mindestens 36 fps filmen sollten und dass der Standard eben mindestens auf diesen Wert angehoben werden sollte. Besser noch wären mindestens 50-60 Vollbilder pro Sekunde! Dass dies nicht so ist, liegt in der Geschichte der Entstehung des Films begründet und wurde, wie so viele übernommene Normen, leider bisher nicht angepasst.

Dass man beim Video (;mit welcher FramerateFramerate im Glossar erklärt auch immer aufgenommen) nicht unter 1/50s Belichtungszeit gehen sollte um den (;vemeintlich unerwünschten) Motionblur damit zu vermindern liegt eben genau darin, dass unser Auge nicht mehr als so ca. 48 Bilder pro Sekunde unterscheiden kann. Wisch mal mit der Hand schnell von links nach rechts vor deinem Gesicht durch und halte dabei den Blick geradeaus gerichtet. Siehst du die Hand etwa scharf? Nein, sie ist verwischt! Und das ist dein natürlicher Seheindruck, welcher im Film eben auch so reproduziert sein sollte, damits "natürlich" wirkt!



Antwort von domain:

Ich meine, dass das nicht stimmt Debonnair.
Man muss nämlich zwischen allgemeinem Bildflimmern und Ruckeln unterscheiden. Nur das Bildflimmern wird bei Filmprojektoren durch das Einschlagen eines Flügels in das betreffende Bild vermindert, aber es ist eben ein und dasselbe Bild, das zweimal hintereinander mit einer kurzen Unterbrechung gezeigt wird, erst danach erfolgt in der Dunkelphase eines weiteren Flügels der Bildtransport selbst.
Um das Ruckeln im Kinofilm zu vermindern bedarf an ganz anderer Techniken schon bei der Aufnahme und/oder danach beim Finishing.



Antwort von Bruno Peter:

Ich schliesse mich eher der Meinung von Debonnaire an!



Antwort von Debonnaire:

"domain" wrote:
Nur das Bildflimmern wird bei Filmprojektoren durch das Einschlagen eines Flügels in das betreffende Bild vermindert, aber es ist eben ein und dasselbe Bild, das zweimal hintereinander mit einer kurzen Unterbrechung gezeigt wird, erst danach erfolgt in der Dunkelphase eines weiteren Flügels der Bildtransport selbst.

Da hast du grundsätzlich recht, ja!

"domain" wrote:
Um das Ruckeln im Kinofilm zu vermindern bedarf an ganz anderer Techniken schon bei der Aufnahme und/oder danach beim Finishing.

Und die wären?

Im Prinzip wird beim Kinofilm ja schlicht mit 24p aufgenommen. Wenn wir (;mit den annähernd gleichen) 25p unsere Videos aufnehmen, dann ruckelt ein Kameraschwenk oder ein bewegter Gegenstand im Bild merklich (;selbst bei einer motionblur-erzeugenden Belichtungszeit von 1/50s). Bei 50i ist das Ruckeln (;einigermassen) weg. Es kann also nicht bloss am Motionblur durch die 1/50s Belichtungszeit beim Kinofilm liegen, dass wir die Bewegungen als fliessend wahrnehmen, sondern eben auch in grossem Masse an der auf (;fiktive) 48 Bilder/s erhöhten Projektionstechnik. Wirklich einleuchtend, und da gebe ich dir recht, Domain, ist das allerdings nicht. Aber die Praxis bestätigt es halt nun mal!



Antwort von MacPro:

"Debonnaire" wrote:

Wirklich einleuchtend, und da gebe ich dir recht, Domain, ist das allerdings nicht. Aber die Praxis bestätigt es halt nun mal!


Tut sie nicht. Eine Kino(;film)projektion ruckelt genausostark wie die progressive 25p Aufnahme einer elektronischen Kamera.

Der Grund, warum das Ruckeln im Kino als weniger stark wahrgenommen wird, liegt ganz einfach darin, dass in einer Kinofilmproduktion die Profis genau über die Schwächen von 24p Bescheid wissen, und die Kamera- und Objektbewegungen im Film entsprechend hierauf anpassen. Für Kameraschwenks existieren z.B. Schwenktabellen, die die optimale Schwenkgeschwindigkeit bei gegebener BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt darlegen, um den Filmjudder (;das stroboskobartige Ruckeln durch die zeitliche Unterabtastung von 24p) so gering wie möglich zu halten.
Desweiteren kann, bedingt durch die geringe Tiefenschärfe von 16 und 35mm, bei einem Schwenk der Bildhintergrund unscharf gestellt werden, während mit den fokussierten Bildelementen (;Schauspieler, Auto etc) mitgeschwenkt wird, diese relativ zum Bildausschnittt also statisch bleiben.

Es liegt also nicht an dem Medium sondern der angewandten Technik und Erfahrung mit den physikalischen und psychovisuellen Ursachen dieses 24/25p bedingten Ruckelns, was zu dieser Fehlannahme führt, dass Film weniger ruckelt als Video.



Antwort von Auf Achse:

Grüss euch!

Die Infos zum Thema 24 / 25p, Kino usw find ich sehr interessant! Aber vielleicht gibt es auch noch andere Meinungen und Anregungen zu meinem ursprünglichen Thema?
Ich befasse mich seit einiger Zeit intensiv mit den manuellen Einstellmöglichkeiten meiner XH A1 und der HV40. Ich möchte dabei die gestalterischen Möglichkeiten beim Filmen besser ausschöpfen können und gleichzeitig Fehler vermeiden. Ich danke dafür allen für ihre bisherigen Beiträge zu meinen Themen!

Danke und Grüsse,
Auf Achse



Antwort von tommyb:

Ich schließe mich da domain an:
Meines Wissens nach soll die "mehrfachanzeige" von Bildern im Kino nur das Flimmern vermeiden (;ähnlich wie es unsere 100/200/600 Hz Fernseher machen).

Die Erklärung von Macpro halte ich schon für plausibler, wobei ich sie dennoch kaum glauben kann :D
(;weil ich noch nie einen Film gesehen habe der auf Film gedreht und irgendwo geruckelt hat - egal obs nun Hollywood oder Tagesschau von 1972 ist - da hat man sicher keine Schwenktabellen genutzt)



Antwort von Debonnaire:

"Auf Achse" wrote:
Die Infos zum Thema 24 / 25p, Kino usw find ich sehr interessant! Aber vielleicht gibt es auch noch andere Meinungen und Anregungen zu meinem ursprünglichen Thema?

Die hast du schon längst erhalten: 1/50s und nicht unbedingt die kleinste BlendeBlende im Glossar erklärt wählen. Mehr gibts hierzu nicht wirklich zu sagen.

Und wieso probierst dus nicht einfach mal mit deiner Cam aus? Dabei lernst du eh am meisten!

Der Rest dieses Threads wurde dann massiv interessanter, als es die Antwort auf deine Eröffnungsfrage war.



Antwort von domain:

Das ist keine Glaubens- und Abstimmungsfrage, wer mehr recht hat, sondern es ist zu 100% genau so wie MacPro und ich es beschrieben haben.
Înteressant ist aber in den Zusammenhang, dass das Auge das Ruckeln im i.e.S. erst ab einer gewissen Winkelgeschwindigkeit oder anders ausgedrückt, ab einer bestimmtem absoluten Verschiebung der Kanten eines Objektes auf der Netzhaut überhaupt als störend empfindet.
So ist es z.B. völlig normal, dass man das Strobo-Ruckeln auf dem kleinen Kameramonitor überhaupt nicht sieht, auf einem 17" Monitor schon etwas und auf einem 40"- Monitor schon sehr stark, vorausgesetzt alle Monitore befinden sich im gleichen Abstand zum Auge.
Dieses Phänomen kennen gute Kameraleute auswendig und handeln dementsprechend schon bei der Aufnahme durch Setzen geeigneter Gegenmaßnahmen.
Außerdem sieht man im Kino sehr wohl hin und wieder das typische 24-Fps-Filmruckeln, wenn man nur genau genug darauf achtet (;z.B. bei Lauftexten).
Es gibt aber offensichtlich auch in der PostPro noch weitere Möglichkeiten, z.B. die der Doppelbelichtung von zwei 48-er Bildern auf ein 24-er Bild.
Im Film Matchpoint von Woody Allen sieht man z.B. einen schnell fliegenden Tennisball in geringem Abstand doppelt auf einem einzigen Einzelbild, zwar mit etwas Bewegungsunschärfe, aber doch noch deutlich voneinander zu unterscheiden.



Antwort von Auf Achse:

Der Rest dieses Threads wurde dann massiv interessanter, als es die Antwort auf deine Eröffnungsfrage war.[/quote]


Servus!

.....nicht bös sein, aber ich möchte gern bei meinem Thema bleiben!

Auf Achse



Antwort von Debonnaire:

"Auf Achse" wrote:
.....nicht bös sein, aber ich möchte gern bei meinem Thema bleiben!

Und was genau brauchst du ZUSÄTZLICH?! Was von deiner Frage wurde dir noch nicht (;mehrfach) beantwortet? Reichts dir, wenn - sagen wir mal - drei weitere Mitglieder von hier dir "1/50s und mittlere Blende" bestätigen, damit du dein Problem als beantwortet erachtest, oder sollten es doch lieber vier bis fünf sein?



Antwort von Auf Achse:

Servus!

Ich brauch keine Mehrfachbestätigungen, es war eindeutig und klar und vielleicht gibt es auch noch weiterführende Anregungen dazu als du für möglich hältst.
Wenn das Ruckeln für sich so interessant ist dann eröffne bitte einen eigenen Thread ohne unfreundlich zu werden!

Auf Achse



Antwort von B.DeKid:

@ Auf Achse

Mein Tip -

Shutter

1/25 bei Landschafts StillLife in verbindung mit LowLight

1/50 normale Standard Einstellung für 90% aller Fälle

1/100 für alles was sich schnell bewegt in einer Totalen also sachen die an einem vorbei Huschen - in meinem Fall zB MTB Fahrer

Blende

Egal ob Foto oder Film bringt die mittlere BlendeBlende im Glossar erklärt immer das beste Ergebniss wenn man Tiefen Schärfe, Licht Zusatz, Abbildungsqualität, Schnelligkeit (;im Bezug auf Fotos und die dort verwendeten ShutterShutter im Glossar erklärt Einstellungen) eben alles auf eine Waage legt.

Also immer soviel Licht am Start haben das man bei 1/3 bis 1/2 Blend Werten liegt.

Blenden zwischen 3,5 - 8 sind Optimal - also seh ich so ;-)

Dabei muss aber das Objektiv am besten immer bei unter f2 anfangen um es dann bei zB f3,5 einzusetzen.

............................

In deinem Fall wuerd ich nun weil die XH A hat ja nen riesen Linsen Durchmesser , im gegensatz zur HV - hingehn und genau den Wert austesten den Du bei der HV zusteuern musst an "Blende" um auf gleichwertige Resultate zu kommen.

Damit du beides Material mischen kannst.

(;Ich schätz es müsste so ca 1Blende sein im gegensatz zur XH)

Mach kleine Einstellungen und dann Stillframes welche du mit der Pimpette in PS vergleichst / auswertest.

MfG
B.DeKid



Antwort von nicecam:

Bitte, bitte diesen Thread unbedingt weiter führen! Ich liebe diese Art von Threads wo man sich kabbelt. Man lernt so viel dabei! WIRKLICH!!

@ Auf Achse:
Deine Eingangsfrage wollte ich auch immer schon stellen. Und ich finde, dass wir beide in diesem Thread schon eine Menge gelernt haben. Natürlich sind wir beide - und viele, viele andere in diesem Forum (;die diese Frage so noch nicht zu stellen wagten) noch an weiterführenden - nicht unbedingt an "weiter führenden" - Ausführungen interessiert.

Also sollten wir die Koryphäen nicht leichtfertig an einen neu zu eröffnenden Thread verweisen.

Ich selber kann leider mangels Erfahrung, mangels besseren Wissens noch nichts Konstruktives zu diesem Thread beitragen.

Ich kann nur versuchen, ihm die (;zuletzt) unnötige Schärfe zu nehmen:

Ich möchte nämlich Debonnaire in seinem ersten Post in diesem Thread beipflichten.

Denn:
"Debonnaire" wrote:
...Wisch mal mit der Hand schnell von links nach rechts vor deinem Gesicht durch und halte dabei den Blick geradeaus gerichtet. Siehst du die Hand etwa scharf?...

Das habe ich gerade ausprobiert - aber "links nach rechts" mit "vor und zurück" "velwechsert"
Ich hab die Hand tatsächlich nicht scharf gesehen - das liegt aber auch wohl daran, dass ich grad vor meinem Glas "Roten" sitze %-)

Also, lass uns wieder vertragen.

Einen schönen Abend noch...



Antwort von tommyb:

"nicecam" wrote:
Ich hab die Hand tatsächlich nicht scharf gesehen - das liegt aber auch wohl daran, dass ich grad vor meinem Glas "Roten" sitze %-)

Dann müsstest Du aber die Hand doppelt sehen, also 3D ;)



Antwort von Valentino:

Zum Thema Kinoprojektor:
Die zweifache Projektion jedes Bild hat im Grunde auch was mit dem Bildstand des Filmprojektor zu tun. Würde jedes Bild nur einmal angezeigt werden würde das Bild aus mechanischen Gründen um einiges mehr "wackeln" als bei doppelter anzeige jedes Bild. Dieses Bildstand "wackeln" hat nichts mit dem eigentlichen Bildstand der Kamera oder gar der Kamerabewegung zu tun.
Nähere Info zum Thema Bildstand:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bildstand

Leider ist gerade bei neueren Filmkopien zu beobachten das der Bildstand immer schlechter wird.
Hierbei ist die Ursache meisten dem Kopierprozess zu schulden, da dieser mit immer höheren Geschwindigkeiten(;vier bis achfache der Abspielgeschwindigkeit) gefahren wird.

Ein gutes Beispiel ist zurzeit die analoge 35mm Kopie von Avatar, die wie festgenagelt aussieht und nur sehr schwer von einer digitalen 2k(;2D) Vorführung zu unterscheiden ist.
Dagegen haben Animation Filme wie "Planet 51" eine Bildstand der schon fast verboten gehört.

Zum Thema Bewegung und Menschliches Auge.
Der Mensch empfindet ein Video erst als real, wenn es eine Frequenz zwischen 75 und 100Hz aufweisen kann. Solche Bildraten sind z.B. bei Computerspielen üblich.



Antwort von nicecam:

Hallo holzbrettfahrer,

wo bleibst du??



Antwort von holzbrettfahrer:

da bin ich !!!!!

Liebe Community,
ich habe die letzen Wochen wieder sehr viel im Forum über ShutterShutter im Glossar erklärt BlendeBlende im Glossar erklärt ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt und 50i gelesen.

Vorweg: Wenn man sich mit der Thematik 50i 25p 25f auseinandersetzt (;hier 50i 25p) wird man immer unsicherer und jeder scheint eine andere Meinung über das Thema zu haben:

Nachdem ich stolzer Besitzer einer Canon XH A1 bin, konnte ich wenigstens das Problem 50i oder 50f lösen. Nachdem 50f nur aus Halbbildern ein Vollbild macht ist für mich die Entscheidung 50i zu nutzen wenigstens nicht so schwer gefallen.

Zu meiner eigentlichen Frage:
Ich drehe sehr viel mit Sportaufnahmen und bin mal im Schnee mal in schlecht belichterter Skateboardhalle usw. also volles Programm.

Nachdem ich auch schon einige Aufnahmen "verschissen" habe, weil ich den ShutterShutter im Glossar erklärt auf 1/500 und höher gedreht habe, und dadurch zwar mein Snowboardfahrer flüssig rüber kommt aber die Personen die rumsher stehen schon mehr oder weniger zum Beat nicken (;springen, ruckeln), bin ich vorerst zu dem Entschluss gekommen max. mit 1/100 zu filmen, da es dem menschlichen Auge am nächsten kommt. Egal was passiert immer ShutterShutter im Glossar erklärt 1/50 oder 1/100 max????

Die BlendeBlende im Glossar erklärt soll dann immer bei f4 bis f8 liegen habe ich das richtig verstanden ? und wenns trotzdem zu hell ist (;schnee) nutze ich den ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt oder soll ich f noch runterdrehen auf 2 oder so ?
Was ist besser ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt oder BlendeBlende im Glossar erklärt zu drehen ?

Wie verhalte ich mich am besten bei schlechtem Licht bzw. allgemein Low-Light ?? Lieber die BlendeBlende im Glossar erklärt auf 2 oder statt den Gain zu nutzen (;warscheinlich erst die BlendeBlende im Glossar erklärt auf f2 und dann wenns nicht reicht Gain hinzuschalten?

Alles vorrangig mit hektischen bewegten Bildern angenommen!!!

Würde mich auf ein paar Tipps freuen !!!

wollte eigentlich hier nicht schreiben da es hier schon wieder im Thread ausschweifend wird .. und ich wusste nicht ob man mir noch hilfT :I



Antwort von nicecam:

Willkommen,

würd mich gern noch weiter beteiligen, muss aber jetzt schlafen; ist ja auch erst noch ganz spät, ähh früh...

Hupps, der Rotwein wirkt...



Antwort von Bespi:

"Auf Achse" wrote:
Hallo!

Mich würde folgendes interessieren: Wo liegen bei Kameras wie die Canon XH A1 und HV40 die Grenzwerte (;in beiden Richtungen) und Optimalwerte für BlendeBlende im Glossar erklärt und Shutter?
Beispiel: Bei zu kleiner BlendeBlende im Glossar erklärt kommt es zur Kantenbeugung, bei zu grosser ist die Tiefenschärfe sehr klein (;ausser man wünscht das)
Bei zu langem ShutterShutter im Glossar erklärt ruckelt und wischt das Bild.... kommt es bei bei zu kurzem auch zu unerwünschten Effekten? Wo liegen für oben genannte Kameras die Grenz- und Optimalwerte.
Das ganze liegt natürlich noch im Zusammenhang mit Gain und ND Filter...hab ich noch was vergessen?
Wenn ich Aufnahmen bei sehr hellem Sonnenlicht mache ist es sicher nicht ausreichend nur die BlendeBlende im Glossar erklärt voll zuzumachen oder nur den ShutterShutter im Glossar erklärt hochzudrehen. Es geht mir dabei um den optimalen Einstellbereich dieser Faktoren, um daraus auszuwählen.

Danke und Grüsse,
Auf Achse


Bei der HV40 ist es doch wahrscheinlich gar nicht möglich, gleichzeitig BlendeBlende im Glossar erklärt und VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt manuell auszusteuern. Gain lässt sich auch nicht verändern. Von daher bist du da eh aufgeschmissen.

LG Bespi.



Antwort von nicecam:

ich nochmal - grad ernüchtert und kurz vorm Schlafengehen.

@ Bespi:
Widerspruch!

HV40 > HV20 (;meine Kamera neben XH-A1) > egale Lage!

was jetzt die gleichzeitige Manipulation von BlendeBlende im Glossar erklärt und VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt der HV-20 angeht, kann ich im Moment nichts sagen, aber zum Gain guckst du folgende Links:

http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=18941

http://forum.slashcam.de/viewtopic.php?p=213742

http://forum.slashcam.de/hv20-unklarheiten-kameralook-vs-qualitat-vt54490.html

http://www.slashcam.de/artikel/Tips/Canon-HV20-Bildparameter-professionell-kontrollieren.html



Antwort von tommyb:

Quote:
Egal was passiert immer ShutterShutter im Glossar erklärt 1/50 oder 1/100 max????

Egal was passiert. Was sonst passiert, hast Du ja bei deinem 1/500 Versuch gesehen. Drum immer 1/50, oder wenns sein muss 1/100. Nicht anderes (;wenns nicht anders geht).

Quote:
Die BlendeBlende im Glossar erklärt soll dann immer bei f4 bis f8 liegen habe ich das richtig verstanden ?

Korrekt.

Quote:
und wenns trotzdem zu hell ist (;schnee) nutze ich den ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt oder soll ich f noch runterdrehen auf 2 oder so ?

Blende schließen = BlendeBlende im Glossar erklärt hat höhere Zahl
Offene BlendeBlende im Glossar erklärt => f1.7
Geschlossene BlendeBlende im Glossar erklärt => f16

Quote:
Was ist besser ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt oder BlendeBlende im Glossar erklärt zu drehen ?

Da das Objektiv sehr schlecht werden kann ab einer bestimmten BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt (;tendenziell ab f8, siehe dazu die 1/3" Objektive an der JVC GY-HD1xx Kameras), sollte man eher auf ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt setzen. Nur wenn es nicht anders geht, wenn immernoch zu viel Licht reinkommt (;bei Schnee ist das normal), sollte man zusätzlich die Lichtmenge durch die BlendeBlende im Glossar erklärt regeln.

Quote:
Wie verhalte ich mich am besten bei schlechtem Licht bzw. allgemein Low-Light ??

Ich schreibe mal das ganze genauer auf:
Blende f1.7 = 75% möglicher Qualität
Blende f3.5 = 95% möglicher Qualität
Blende f4 = 100% möglicher Qualität
Blende f5.6 = 95% möglicher Qualität
Blende f8 = 70% möglicher Qualität

Und nun zum Vergleich:
Blende f1.7 = 75% möglicher Qualität
Blende f4 = 100% möglicher Qualität - 40% wegen gain von 6dB = 60% Qualität

Alles nur simple Angaben, keine gemessenen Richtwerte!

Jeder Gain killt jegliches Detail. Durch Abblenden versucht man aus dem Objektiv die letzten Qualitätsreserven rauszulocken. Gain jedoch tötet jedes Detail, denn es ist eine elektronische Verstärkung von kaum sichtbaren Details. Wenn Du also in einer Lowlight-Situation arbeitest, dann sollte die BlendeBlende im Glossar erklärt komplett geöffnet werden (;niedrigste Zahl). Erst wenn diese Reserve aufgebraucht ist, kann man mit dem Gain arbeiten.

In bestimmten Situationen kann man auch den ShutterShutter im Glossar erklärt auf 1/25 stellen, aber auch nur dann, wenn dies sich nicht negativ auf Bewegungen auswirkt (;kein Problem etwa bei Architekturstandbildern bei Nacht ohne Bewegung im Bild -> da kann man sogar mit 1/5 drehen).



Antwort von Auf Achse:

Servus!

Cool, das sind Aussagen mit denen man echt was anfangen kann, so hab ich mir das erhofft!
Mir war nicht bewusst dass der Gain die Schärfe so stark negativ beeinflusst, klingt aber logisch. Seit ich mich mit den manuellen Einstellungen beschäftige hab ich das noch nirgends gelesen, ausser dass AGC vermieden werden soll.
Das erklärt gleich meine nächste Frage zu Wolfgangs Presets. Ich wollte fragen ab wann man -3dB nicht mehr verwenden soll / kann.....hat sich somit erübrigt.....
Je mehr ich mich mit den manuellen Einstellungen beschäftige und die Zusammenhänge erfahre um so mehr Spass macht mir das! Es ist mir nicht ausreichend zu erfahren "das macht man SO und das nicht SO.." Wenn man weiss WARUM, dann ist alles viel klarer und man kann in verschiedenen Situationen schneller / besser reagieren!
Dass man an der BlendeBlende im Glossar erklärt dreht schon WÄHREND man ins Gebäude reingeht wird genauso in Fleisch und Blut übergehen als wie man irgendwann gelernt hat am Lenkrad zu drehen wenn die Kurve kommt.

Danke und Grüsse,
Auf Achse



Antwort von Fenek:

Quote:
Cool, das sind Aussagen mit denen man echt was anfangen kann, so hab ich mir das erhofft!

Volle Zustimmung !!



Antwort von Auf Achse:

"tommyb" wrote:

Ich schreibe mal das ganze genauer auf:
Blende f1.7 = 75% möglicher Qualität
Blende f3.5 = 95% möglicher Qualität
Blende f4 = 100% möglicher Qualität
Blende f5.6 = 95% möglicher Qualität
Blende f8 = 70% möglicher Qualität




Servus!

Das bedeutet einen Kompromiss in zB: einer Interviewsituation (;wo der Interviewpartner nicht statisch rumsteht..) --> Da brauch ich möglichst viel Tiefenschärfe, also f8 + Weitwinkel. Man opfert generelle Schärfe zugunsten der Tiefenschärfe damit einem der Interviewpartner nicht ständig aus der Schärfenebene rauszappelt. Richtig??

Grüsse,
Auf Achse



Antwort von tommyb:

Im Weitwinkel mit BlendeBlende im Glossar erklärt 8 ist natürlich alles ziemlich scharf (;und langweilig).

Eigentlich ist es besser den Hintergrund so unscharf wie möglich zu kriegen. Wenns da ein Zappelpeter vor einem steht, dann lohnt sich die f8 schon - ansonsten aber gerne offene BlendeBlende im Glossar erklärt für weicheren Hintergrund.



Antwort von Auf Achse:

"tommyb" wrote:
Im Weitwinkel mit BlendeBlende im Glossar erklärt 8 ist natürlich alles ziemlich scharf (;und langweilig).

Eigentlich ist es besser den Hintergrund so unscharf wie möglich zu kriegen. Wenns da ein Zappelpeter vor einem steht, dann lohnt sich die f8 schon - ansonsten aber gerne offene BlendeBlende im Glossar erklärt für weicheren Hintergrund.



Servus!

Ja ich weiss, ich steh auch auf weichen Hintergrund. Aber ich arbeite oft im Motorsportbereich und wenn man spontan jemanden interviewt und der einem am Auto gleich zeigen will wovon er grad redet ändern sich die Distanzen im Meterbereich....dann ist mir BlendeBlende im Glossar erklärt 8 lieber. Aber wer weiss, vielleicht werde ich mit steigender Erfahrung irgendwann auch mit grosser BlendeBlende im Glossar erklärt interviewen ;-) ...ich feu mich jedenfalls über jeden Erfahrungszuwachs und jede gelungene Arbeit!!

Grüsse,
Auf Achse



Antwort von Auf Achse:

Servus!

Ich war heute Nachmittag draussen und hab vieles vom hier besprochenen ausprobiert und das Ergebnis war sehr gut! Folgende Bedingungen: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, früher Nachmittag und Schnee....Landschaftsaufnahmen in den Weingärten. Mit 1/32 voll aktiviertem ND Filter bin ich meist mit 1/50 ausgekommen, Blendenwerte zwischen 6,7 und 9. Bei 1/100 war die BlendeBlende im Glossar erklärt zwischen 4 und 8. Ich denke dass bei so viel Licht + Schneereflexionen wohl noch ein zusätzlicher ND Filter nötig ist damit man auf 1/50 bei grösserer BlendeBlende im Glossar erklärt bleiben kann.
Ich hab dann eine Interviewszene mit weichem Hintergrund simuliert und da ist folgendes passiert. Ich habe aus ca. 1,5m mit geringem ZoomZoom im Glossar erklärt einen dunkelbraunen hölzernen Lichtmast (;=Interviewpartner) anvisiert. Sonne von rechts, Büsche und blauer Himmel im Hintergrund. Damit bei f2 der Hintergrund schön weich wird, musste ich die VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt auf 1/500 raufdrehen und da wurde der Hintergrund nicht nur weich, sondern das Blau vom Himmel wurde verwaschen weiss! Kommt das von der viel zu hohen VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt, der kleinen BlendeBlende im Glossar erklärt oder einer Kombination daraus? Um das zu überprüfen bräuchte ich den zusätzlichen ND Filter damit sich f2 auch mit 1/50 oder 1/100 ausgeht. Aber vielleicht weiss das ja schon wer?

Danke und Grüsse,
Auf Achse



Antwort von Spick:

mh und wie sieht es aus wenn ich mit meiner FX1 sportaufnahmen filmen will mit möglichst scharfen und ruckelfreien slow motions?

shutter trotzdem maximal auf 1/100 stellen?



Antwort von tommyb:

Wenn Du das Material nachträglich verlangsamst, willst Du ja Details erkennen. Da würde es Dir nichts bringen, wenn in der Slowmotion jede Armbewegung verwischt ist.

Hier könnte man ruhig auch mit kürzeren Shutter-Zeiten (;z.B. 1/250) arbeiten um Bewegungsdetails einzufrieren. Es kommt dann allerdings auf den persönlichen Geschmack an obs einem nicht zu sehr ruckelt. Vom Prinzip her wären aber 1/100 völlig in Ordnung.



Antwort von domain:

Eine scharfe und gleichzeitig ruckelfreie Zeitlupe gibt es nur bei echten Highspeedkameras mit mehreren 100 bis 1000 Bildern pro Sekunde.
Aber du kannst ja zwischendurch mal die 1/200 ausprobieren und dann selbst beurteilen, wie die im NLE errechnete Zeitlupe wirkt.




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