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Frage von Simon:
hallo zusammen
Ich habe folgendes Problem:
Ich muss mit einer Cam (;Sony DSR-PDX 10P)einen möglichst grossen Bildausschnitt aus verschiedenen Entfernungen hinbekommen. Wie gross ist zB der grösste mögliche Bildausschnitt (;in Metern) bei 5 Metern Entfernung? Wie kann ich das berechnen?
Die Spezifikationen des Objektivs der Sony verstehe ich leider nicht: Objektiv 12fach Zoom mit variabler Geschwindigkeit f= 3,6 - 43,2 mm, F 1,6 - 2,8; Filterdurchmesser 37 mm Video (;4:3): f =49 -588 mm*/(;16:9): f =41 - 492 mm*, Standbild: f =41 - 492 mm (;entspricht 35 mm)
Kann mir jemand erklären was das alles bedeutet? Spielt da die Brennweite oder der Bildwinkel eine Rolle?
Mit lieben Grüssen Simon
simonbaumann -BEI- bluewin.ch
Antwort von Markus:
Hallo Simon,
um die Brennweite eines Camcorders anzugeben, wird diese oft auf Kleinbildfilme (;35 mm) bezogen. Der Brennweiten-Bereich Deiner Kamera beträgt also 49 bis 588 mm (;und im 16:9-Modus 41 bis 492 mm).
Der niedrige Wert bezeichnet dabei den Weitwinkelbereich, der hohe Wert den Telebereich. Der Faktor zwischen beiden Werten ist 12, daher 12fach-Zoom. Je kleiner die Brennweite ist, desto mehr Übersicht zeigt das Bild. Je größer die Brennweite ist, desto näher bist Du dran am Objekt. Wie Du den Werten entnehmen kannst, hast Du im 16:9-Modus mehr Weitwinkel als im 4:3-Modus.
Der Filterdurchmesser (;37 mm) gibt an, welchen Durchmesser das Filtergewinde Deines Camcorders hat. Wenn Du Filter oder Objektive aufschrauben möchtest, müssen diese ein Gewinde mit 37 mm Durchmesser haben.
Viele Grüße Markus
www.behrendt.tv markus -BEI- behrendt.tv
Antwort von Stefan:
Klar. Brennweite und Sensorabmessungen definieren die(;!) Bildwinkel. Über die Bildwinkel und den Abstand der Kamera vom Motiv kannst Du berechnen, welche Breite/Höhe/Diagonale(;!) von Deinem Motiv aufgenommen werden.
Aber Rechenformeln dafür kenne ich aus der Fotoecke, wo man im Unterschied zu Digitalcamcordern de "Sensorabmessungen" genau kennt... z.B. http://www.digicamfotos.de/index3.htm?http://forum.penum.de/showthread.php?id=11460
Fazit: Lieber einen ruhigen Nachmittag mit Kamera, Stativ und Metermaß im Hof verbringen und die Sache ist klar ;)
Viel Glück Der dicke Stefan
Antwort von Markus:
Hallo Simon,
den "größtmöglichen Bildausschnitt" kannst Du vielleicht auch berechnen, doch da wirst Du zwangsläufig eine Ungenauigkeit feststellen: Ein Fernseher stellt das Bild nämlich im Overscan-Modus dar, damit keine schwarzen Ränder um das Bild herum zu sehen sind. Dabei zeigt jedoch kein Fernseher exakt den gleichen Bildausschnitt und bei älteren TV-Geräten kann der sichtbare Bildbereich sogar immer kleiner werden.
Um Bildausschnitte und Entfernungen zu berechnen, schlage ich folgendes vor: Die Breite (;wie auch die Höhe und Diagonale) des Bildausschnitts verhält sich zur Entfernung proportional, so dass Du im Prinzip mit nur zwei Messungen alle weiteren Bildausschnitte und Entfernungen berechnen kannst. - Wie gesagt, Fernseher-abhängig.
Ein möglicher Ausweg ist die Benutzung eines Underscan-Monitors, allerdings erhältst Du damit keine in der Praxis verwertbaren Ergebnisse, da die Bildränder auf einem normalen TV-Gerät ja abgeschnitten werden.
Wenn Du einen möglichst großen Bildausschnitt aufzeichnen möchtest, hast Du zwei Möglichkeiten: Stelle Dich in größerer Entfernung zum Objekt auf oder schraube ein Weitwinkelobjektiv auf die Kameraoptik.
Viele Grüße Markus
www.behrendt.tv markus -BEI- behrendt.tv
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