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Bewertung von Newscastsendung aus der Bluebox




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Frage von Seppli:


Hallo Leute,

leider teilen sich derzeit die Meinungen über unsere Newscastsendungen die wir als Eventportalbetreiber unseren Usern und Partyleuten zur Verfügung stellen.

Wir haben 2 verschiedene Beispiele und würden uns freuen wenn ihr diese beiden gegenüberstellen würdet und analysiert und auch alle Fehler bzw. Kritikpunkte aufzeigt.

Folgende Punkte sollten unbedingt angesprochen werden:

- Kameraführung
- Schnittechnik
- Animation
- Sound
- Moderator an sich
- Gestik und Mimik des Moderators
- Verständlichkeit des Moderators
- Eindruck der Moderation, ob Bauernhaft oder fast peinlich für ein Szenemagazin

Eventsendung Nummer 1:
www.nl-m.net/partyszene/videos/13/

Eventsendung Nummer 2:
www.nl-m.net/partyszene/videos/21/




Antwort von PhotoFreak:

schauschau. ich mach mal den anfang ;)

technik:
bitte das bild croppen! der schwarze streifen am rand ist bei internetwiedergabe unnötig.
was is denn mit dem ton los? der hat auch nicht immer den gleichen pegel, da musste ich noch ordenlich nachregeln ;)

Kameraführung:
In den Berichten drinnen echt ein Graus! zB bei den ersten News, diese Misswahl oder was das war, hat der Kameramann schon 3 Flaschen Vodka intus?
Im ersten Newsteil: Bitte, rauf aufs Stativ. In der greenbox ohne Stativ ist Totsünde!

Schnittechnik:
Jo. Newsschnitt ist nicht wirklich das Schwierigste ;)

Animation
Die vom on-air-design, die sind fein! Nur irgendwie finde ich schade, dass ihr für die Moderatoren auch so einen blöden sich immer bewegenden Hintergrund habt. Das lenkt ab, da fehlt die Begrenzung, da fehlt das "studio-feeling"...

Sound
jo, wie gesagt, bitte gescheit pegeln

Moderator an sich
Die Dame war optisch besser, da schau ich mir so ein Magazin lieber an... denken allerdings die damen vielleicht anderesrum :P

Gestik und Mimik des Moderators
Bissi steif noch teilweise, aber in den Grundsätzen nicht schlecht. Dass die Dame sitzt war fein. Das bringt etwas stabiles in das ganze rein. Stark bewegter Moderator UND der schrecklich sich bewegende Hintergrund is auch kein Augenschmaus.

Verständlichkeit des Moderators
Ja, der Dialekt ist nicht so wirklich was feines, gefällt mir persönlich für solche Sachen nicht, ist allerdings eine subjektive Meinung.
Die reden beide viel zu schnell!!! Und Text, besonders solcher, den man hört, lebt von den Pausen. Nur machen die da leider keine Pausen. Da gehört dran gearbeitet... Die reden ja schneller, als man mitdenken kann. Auswendig gelernt?

Eindruck der Moderation, ob Bauernhaft oder fast peinlich für ein Szenemagazin
Jo, wie gesagt, mir gefällt der Dialekt nicht. Teilweise peinlich, allerdings nicht tiefpeinlich.

Sonstiges:
Das Intro ist vieeeel zu lange. Wielange dauert das? fast 44 Sekunden!!!! 10 reichen.

Ansonsten, sehr gute Ansätze, mit einigen Änderungen kann das recht fein sein!
Wie gesagt, das sind einige viele Punkte.
Vielleicht empfinden das andere nicht so, aber dafür gibt es andere Meinungen...



Antwort von Pianist:

Ich kann beide Beiträge nicht ruckfrei anschauen, also selbst nach Ende des Ladevorganges ruckelt es ganz doll. Bild und Ton sind außerdem nie synchron. Woran kann das liegen? Sonst habe ich nie solche Probleme.

Das mit der Sprechgeschwindigkeit und dem zu langen Vorspann muss ich allerdings auch bemängeln. Der Dialekt wird sich auf dieser Ebene kaum vermeiden lassen. Inhaltlich kann ich nichts sagen, ist nicht mein Thema.

Matthias



Antwort von tomHH:

Abend Seppli,
vorneweg, ich habs mir nicht ganz angesehen, daher nur was mir so auf den ersten Blick aufgefallen ist.

-Die Einstellungsgrößen im Bluescreen sind etwas arg komisch. Sie hat zu Beginn nen riesen HeadroomHeadroom im Glossar erklärt und er irgendwas zwischen ner amerikanischen und ner Totalen.
-Das Design finde ich im großen und ganzen richtig nett.
-Der Dialekt passt zur Region. Auf der anderen Seite präsentiert man sich online halt überregional, daher ist die Kritik der Nordländer absolut logisch.
-Die Beiträge hab ich nur angespielt. Der Faschingshokuspokus hat mir bild-/schnitttechnisch gar nicht gefallen.
Außerdem passte das Thema und die Tageszeit grundlegend nicht so ganz in ein Nightlife Magazin.
-Zu den Mods: zu schnell, sie zu ausdrucksarm (;man merkt sofort, dass es auswendig runtergesagt ist), er eigentlich ganz locker und auch von der Mimik angenehmer
-Zum Studio. Besonders sind mir die etwas "unkonventionellen" Einstellungsgrößen aufgefallen. Gerade heute habe ich mir "chic" auf arte im Netz angesehen, dass solltest du auch mal machen als Inspiration, dort finde ich die Umsetzung sehr gut gelungen.
-Grundsätzlich denke ich, dass man das ganze Magazin etwas straffen sollte, vor alllem etwas kürzere Mods. 8 Minuten sind schon viel verlangt vom jungen, aktiven und nachtwütigen Konsumenten.


So, dass war jetzt viel negatives und subjektiv noch dazu. Aber grundsätzlich hat mir auch einiges gefallen. Das Konzept, das Design und das Genre.

Ich wünsche euch noch viel Erfolg. Praxis macht den Meister. Also weitermachen.
Gruss Tom



Antwort von TomBom:

Ich nochmal, war nicht eingeloggt.
Zu meinem Vorredner: Auf den Sound habe ich nicht geachtet, da ich mir das ganze auf dem Wurscht-Laptop reingeschnetztelt habe, daher kann ich dazu nüscht sagen.
Noch ein Gruß vom Tom



Antwort von PowerMac:

Mir fällt etwas negativ auf, dass die Ladezeiten eurer Flashvideos deutlich zu lang sind. Nur durch meinen Willen, euch zu helfen, habe ich mir den Ladevorgang angetan. Allerdings hättet ihr mich sonst als potentiellen Zuschauer dadurch schon vergrault. Da würde ich einen besseren Encoder nehmen und nochmals abspecken. Die Bitrate muss sich an Youtube annähern.
Die sich ständig wiederholende Musik nervt. Einfach, da es immer die gleiche ist. Mehr Vielfalt und weniger penetrant im Hintergrund.
Mehr Obacht in der Bluebox. Die Beine verschwinden. Manchmal ist die Tonspur der Moderatorin nur rechts. Technisch ist die Moderatorin mittelmäßig von ihrer Spreche. Sie hat natürlich habituierte Dialekt-Färbungen in ihrer Aussprache, welche aufgrund des regionalen Bezugs nicht allzu stark ins Gewicht fallen. Zugleich wirkt sie recht souverän.
Etwas stört mich ihre Ansprechhaltung. Sie spricht mehr Aufsager, als dialogisch. Nach dem Motto "Ich will das hier gar nicht und schnell raus". Sie spricht wenig dialogisch und wirkt nicht so richtig freundlich. Sie redet nicht mit mir, sondern leiert unbetont und ohne gewollte Vermittlung viel zu schnell runter. Pausen! Betonungen! Sie wirkt nicht engagiert darin, mir zu erzählen, was sie erzählen will. Dazu passt, dass sie etwas steif wirkt. Etwas mehr Freundlichkeit und ein Moderationscoaching, in welchem eine dialogische und kongruente Ansprechhaltung trainiert werden, das könnte Wunder bewirken. Die Dialektfärbung ist da gar nicht so schlimm.
Journalistisch könnte man euer Magazin schon ordentlich kritisieren. Der Vorspann ist zu lange, ein rechtes Konzept erkenne ich bei den Beiträgen nicht. Etwa die Aufmachung bei dem neuen Printmagazin - technisch nett. Journalistisch schlecht. Das ist eigentlich kein Thema und eher irrelevant.
Ihr wirkt distanziert durch eure Bluebox, die wirkt viel zu steril. Ihr müsst vielleicht in ein echtes Studio mit Menschen. Ich halte es für bedenklich, wenn ihr ein lokales Szene-Magazin aus einem eiskalt-blauen Bluebox-Studio mit steif wirkenden und schnell plappernden Moderatoren machen wollt. Geht mehr raus! Holt euch Gäste ins Studio und baut dieses mehr um! Zuschauernähe braucht ihr. Noch wirkt ihr zu distanziert. Was wollt ihr mir vermitteln? Warum soll ich euch anschauen? Was bringt mir das?
Seid ihr mir als Zuschauer wirklich nah? Habt ihr echt ein Interesse an mir? Die Sendung wirkt eher von ihrem Aufbau konzeptionslos. Und wenn es ein Konzept gibt, dann stellt es offensiv heraus. Es wirkt alles wie eine Reihung von Beiträgen und Einspielern - aber ohne Struktur. Kündigt die Struktur am Anfang der Sendung an. Schmeißt die Hälfte des Contents raus und bringt nur relevante Beiträge/Inhalte. Feste Rubriken! Etwa eine Aussenreportage, ein Konzertbericht, einmal User-Fotos und meinetwegen noch Impressionen von einer Misswahl - aber dann mit einem Off-Sprecher (;nicht von der Moderatorin!). Das stellt ihr heraus und hangelt euch mit ein paar klar definierten Trennern von Block zu Block. Arbeitet in der Moderation mit Vorankündigungen, weist auf folgendes hin und leitet besser über. Vielleicht wäre eine lockere Doppelmoderation eine gute Idee. Schaut dazu mal dasding.tv. Und verwendet keine überlegten Rocktracks bei irgendwelchen Konzerten, über die ihr berichtet. Das passt nicht und ist journalistisch unverzeihlich. Ihr müsst mehr erklären, was das für Konzerte sind. Trennt daher lieber Anmoderation und Nif. Löst die Nif klassisch auf. Off-Text, eher nachrichtlich, erklärend (;die W-Fragen), erst dann Ausschnitte mit Musik. Gewöhnt euch in Beiträgen lieber eine feste Binnenstruktur an. Denn sonst erfährt man nichts, kriegt keine Infos, welche man behält und weiß auch gar nicht, warum man den Beitrag aus eurer Sendung gerade ansieht. Allgemein habt ihr noch riesige Möglichkeiten! Macht Bandportraits! Festivalberichte! Da gibt es Tausende guter Beispiele. Technisch ist vieles bei euch gut, etwa die Studiokamera, der Schnitt, die Ausleuchtungen, Titling, Compositing usw. Aber das macht noch keine gute, knackig konzipierte und kurzweilige Magazinsendung.

Ihr seid sicher auf einem guten Weg. Viele Bilder sehen schon professionell aus, viele sind aber verwackelt und man weiß gar nicht, was das jetzt soll. Man sieht irgendwelche wackeligen Konzert-Bilder mit Zooms und dazu läuft irgendein Indie-Song von CD. Das geht so nicht… Erklärt, warum, wo, was, wie und weshalb Contest? Wie war die Stimmung? O-Töne, Interviews mit Publikum, Musikern… Mehr erklären.
Ich hoffe, euch etwas zu helfen. Ich war selbst länger führend in so einer Magazin-Redaktion dabei und ich habe früher Regie geführt bei vielen Star-Interviews und Musikmagazinsendungen.




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update am 24.Mai 2012 - 14:40
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