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Beste Vintage Objektiv-Mounts für Canon EF?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Kamera Zubehör: Objektive, Gimbals, Stative, ...-Forum

Frage von Trixer:


Was sind die besten (oder bequemsten) Vintage Objektiv Mounts für Canon EF?
Will mir ein Set Altglas kaufen und diese mit einem EF-MFT Speedbooster an meiner BMPCC4K benutzen...

Ich weiss das M42 sehr gut funktioniert... Und ich weiss das Canon FD geht, aber nur mit kompliziertem Umbau... Was gibt es sonst noch?

Vielen Dank!



Antwort von cantsin:

FD geht nicht wirklich, zumindest nicht ohne Umbauten der Originalobjektive. Unproblematisch sind, neben M42: Nikon (auch Nikon G geht mit passendem Adapter), Olympus OM, Pentax PK, Leica R, Contax/Yashica C/Y.

Allerdings sind alle diese Adapter so dünn und ggfs. schwierig zu wechseln, dass man IMHO entweder

(a) jedes adaptierte Objektiv mit eigenem EF-Adapter versieht (was angesichts der niedrige Preise für chinesische Adapter machbar ist), oder

(b) einen Adapter für nur eines der o.g. System einschraubt und dann ausschließlich dieses Objektivsystem verwendet. (Dafür würde ich zu einem teureren Adapter z.B. von Novoflex greifen.)



Antwort von Trixer:

cantsin hat geschrieben:
FD geht nicht wirklich, zumindest nicht ohne Umbauten der Originalobjektive. Unproblematisch sind, neben M42: Nikon (auch Nikon G geht mit passendem Adapter), Olympus OM, Pentax PK, Leica R, Contax/Yashica C/Y.

Allerdings sind alle diese Adapter so dünn und ggfs. schwierig zu wechseln, dass man IMHO entweder

(a) jedes adaptierte Objektiv mit eigenem EF-Adapter versieht (was angesichts der niedrige Preise für chinesische Adapter machbar ist), oder

(b) einen Adapter für nur eines der o.g. System einschraubt und dann ausschließlich dieses Objektivsystem verwendet. (Dafür würde ich zu einem teureren Adapter z.B. von Novoflex greifen.)
Vielen Dank! Sehr hilfreich!
Was ist mit dem Exakta Mount?
Hab gesehen, dass viele Zeiss Objektive in der Exakta version einiges günstiger sind... Hab aber auch gelesen, dass Leute mit denen nicht auf Unendlich fokusieren konnten...








Antwort von Jost:

Trixer hat geschrieben:
Was sind die besten (oder bequemsten) Vintage Objektiv Mounts für Canon EF?
Will mir ein Set Altglas kaufen und diese mit einem EF-MFT Speedbooster an meiner BMPCC4K benutzen...

Ich weiss das M42 sehr gut funktioniert... Und ich weiss das Canon FD geht, aber nur mit kompliziertem Umbau... Was gibt es sonst noch?

Vielen Dank!
Was sich grundsätzlich an MFT adaptieren lässt, wird Dir über den Novoflex Adapter-Finder angezeigt:
https://www.novoflex.de/de/produkte/ada ... inder.html

Ich habe das dann so gemacht, wie es auch cantsin angeraten hat: Bei Objektiven mit Blenden-Ring billige China-Adapter drauf, die nie gewechselt werden. Das bleibt dann so.
Was keinen Blendenring hat, dessen BlendeBlende im Glossar erklärt also extern mechanisch bedient werden muss, dort habe ich mich für mechanisch Hochwertiges entschieden. Also Novoflex.

Wenn es allein um das Geld geht, Altglas ist billig, würde ich das nicht machen. Mir ist keine Datenbank bekannt, die einen Vergleich zwischen Altglas und aktuellem Glas möglich macht.

Ich würde mir stattdessen aktuelle Objektive mit vorzüglichem Preis-Leistungs-Verhältnis rauspicken und die dann gebraucht kaufen.
Referenz-Datenbank für Objektive und mit dem komfortabelsten Angebot zu vergleichen, ist DxOMark.
Die besten Daten, um erweitertes Zentrum und Randauflösung einschätzen zu können, liefert mW Traumflieger. Das schnelle Vergleichen ist dort allerdings nicht möglich. Das ist vergleichsweise mühsam.
Ein vorzügliches und günstiges Vollformat-Gebraucht-Objektiv ist zum Beispiel das Nikon 24/1,8.
https://www.dxomark.com/Lenses/Nikon/Ni ... D800E__814



Antwort von Trixer:

Jost hat geschrieben:
Trixer hat geschrieben:
Was sind die besten (oder bequemsten) Vintage Objektiv Mounts für Canon EF?
Will mir ein Set Altglas kaufen und diese mit einem EF-MFT Speedbooster an meiner BMPCC4K benutzen...

Ich weiss das M42 sehr gut funktioniert... Und ich weiss das Canon FD geht, aber nur mit kompliziertem Umbau... Was gibt es sonst noch?

Vielen Dank!
Wenn es allein um das Geld geht, Altglas ist billig, würde ich das nicht machen. Mir ist keine Datenbank bekannt, die einen Vergleich zwischen Altglas und aktuellem Glas möglich macht.
Danke für die ausführliche Antwort. Nein mir gehts nicht nur um den Preis. Falls dem so wäre, würde ich gar nichts mehr dazu kaufen, da ich schon ziemlich abgedeckt bin mit Sigma Art (18-35 und 50-100).
Hab nur in letzter Zeit einige BMPCC4K-filmer auf Youtube gesehen, deren Videos viel besser wurden, seit sie Altglas benutzen. Ich finde das gutes Altglas echten Kino-Objektiven (vor allem den älteren) oft viel näher kommt was Bokeh und softes Roll Off betrifft.



Antwort von Trixer:

Jost hat geschrieben:


Wenn es allein um das Geld geht, Altglas ist billig, würde ich das nicht machen. Mir ist keine Datenbank bekannt, die einen Vergleich zwischen Altglas und aktuellem Glas möglich macht.
Danke für die ausführliche Antwort. Nein mir gehts nicht nur um den Preis. Falls dem so wäre, würde ich gar nichts mehr dazu kaufen, da ich schon ziemlich abgedeckt bin mit Sigma Art (18-35 und 50-100).
Hab nur in letzter Zeit einige BMPCC4K-filmer auf Youtube gesehen, deren Videos viel besser wurden, seit sie Altglas benutzen. Ich finde das gutes Altglas echten Kino-Objektiven (vor allem den älteren) oft viel näher kommt was Bokeh und softes Roll Off betrifft.




Antwort von roki100:

Trixer hat geschrieben:
Hab nur in letzter Zeit einige BMPCC4K-filmer auf Youtube gesehen, deren Videos viel besser wurden, seit sie Altglas benutzen.
So ist es... das z.B.:

https://www.youtube.com/watch?v=wBBeeYRnxSc



Antwort von Darth Schneider:

Für solche Bilder braucht man aber, meiner Meinung nach kein Altglas, das geht auch mit Neuglas, einfach mit der richtigen Lichtstimmung.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Altglas wie die verwendete Linse im Video (Canon FD 24mm f2.8) haben schon eigenen Bildcharakter... Darüber gibt es im netz viel zu lesen.
Ich finde, man kann das nicht so einfach erklären... wenn man mehreren Linsen hat inkl. manche gute Canon FD, wird man mit der Zeit selbst erkennen...



Antwort von Jörg:

Für solche Bilder braucht man aber, meiner Meinung nach kein Altglas, das geht auch mit Neuglas,
einfach mit der richtigen Lichtstimmung.
das behauptet wohl auch kaum jemand.
Man kann mit nem Passat die Küstenstraße fahren, oder mit nem DB 5 Convertible...
Will sagen, die Verwendung von Altglas ist für viele eine Reminiszenz an die alten Zeiten,
eine Verbeugung vor der tlws unglaublichen Qualität der Gläser, die manchmal hervorstechenden
Eigenschaften der "Stimmung", ich kenne wenige, die Altglas verwenden um Geld zu sparen.
Das wäre tatsächlich sinnfrei, wenn man die Qualität der aktuellen chinesischen Werke betrachtet.

Man genieße die Wahl zu haben, sowohl bei Altglas, als auch bei Autos, Möbel, HiFi etc



Antwort von iasi:

Vintage Objektiv gibt"s doch eigentlich nur für die Vitriene, denn man kann sie aufgrund ihres Aussehens von modernen Objektiven unterscheiden.
Technisch gesehen, sind sie doch einfach im Vergleich zu guten modernen Linsen, einfach nur schlechter.
Wer Bildfehler möchte, der kann auch heute noch entsprechende Objektive kaufen.

So eine Scherbe zaubert bei f2 auch weiche Bilder: ;) :)
https://www.lenstip.com/438.4-Lens_revi ... ution.html



Antwort von roki100:

Also manche Canon K35 Linsen würde ich auf gar kein Fall in die Schublade, Vitrine oder Handschuhfach packen...

https://www.youtube.com/watch?v=bSYEevs_6qk
https://www.youtube.com/watch?v=NzrUrs7zkoI
https://www.youtube.com/watch?v=ojRY6Wjdl3U
...
...
https://www.youtube.com/watch?v=HZDG5xC_SZc

...und Canon FD auch nicht, sondern schön damit weiter filmen. :)








Antwort von Jost:

Für das Bokeh sind stark Form und Zahl der Lamellen verantwortlich. Das ist bei Neuglas bestens dokumentiert.
Bei Altglas fällt mir keine Auflistung zum Vergleich ein. Es wird mühsam werden, ein altes Bokeh-Monster zu finden. Zur Revision muss es dann ohnehin. Was 60 oder 70 Jahre alt ist, hat sich das verdient.

Hier gibt es eine M42 Datenbank
http://m42lens.com/m42-lens-database/30 ... m-f-2-8-22

Ich würde es mal hier versuchen:
http://www.ffs-service.de/index.php
Die sind spezialisiert auf alte Rollei- und Voigtländer-Objektive. Das ist der Anlaufpunkt der Szene.



Antwort von Trixer:

iasi hat geschrieben:
Vintage Objektiv gibt"s doch eigentlich nur für die Vitriene, denn man kann sie aufgrund ihres Aussehens von modernen Objektiven unterscheiden.
Technisch gesehen, sind sie doch einfach im Vergleich zu guten modernen Linsen, einfach nur schlechter.
Wer Bildfehler möchte, der kann auch heute noch entsprechende Objektive kaufen.

So eine Scherbe zaubert bei f2 auch weiche Bilder: ;) :)
https://www.lenstip.com/438.4-Lens_revi ... ution.html
Da muss ich vehement widersprechen!
Das charakteristische Bokeh und und auch die Art wie gewisse alte Linsen mit Licht und Mikro-Kontrasten umgehen, können keine der neuen Linsen reproduzieren. Und wer diesen Look will, kommt nicht darum herum Altglas zu verwenden (oder teure alte Cooke-Linsen).
Bezüglich dem Kommentar "Bildfehler" würde ich einfach mal entgegnen das es eigentlich keine Objektive gibt, welche die Welt so abbilden wie das menschliche Auge es sieht. Somit zeichnen eigentlich alle Objektive einen stilisierten Look. Und wir können glücklicherweise entscheiden welches Objektiv wir wählen um welchen Look zu erzeugen. Anamorphe Linsen produzieren eigentlich krasse "Bildfehler" aber wir lieben diese Objektive genau für diese "Makel".

Hier ist ein weiteres Beispiel (SMC Takumar 35mm f2) wo man auch mit einer modernen Linse einen ähnlichen Look erzielen hätte können. Aber das Altglas gibt dem Bild das gewisse "Etwas" was man nicht messen kann...:
https://www.youtube.com/watch?v=Saz3bjEeI3g&t=25s

Ich finde die Videos die Josh Kidd Films mit seinem Altglas filmt oft viel schöner als das Zeugs was er mit seinen Sigma Art hinkriegt.



Antwort von Jörg:

argumentiere bloss nicht gegen iasis Meinung.
Daran sind hier schon Generationen gescheitert.
Er ist die einzige reale Instanz, der weiß was alle benötigen, bzw warum sie es nicht benötigen sollten.
Vergiss es. Widersprich nicht. Lächle.
Keine Ahnung, warum sich Nutzer rechtfertigen sollen, wenn sie mit Sachen einfach arbeiten,
vor allem jemandem gegenüber, der, wenn das Handschuhfach von nicht brauchbaren Cams voll ist, seine Anhängerkupplung bemüht.

Mach du es anders als er, genieße die vorhande Fülle an Optionen, arbeite in deinem Metier,
er ist nur zum jammern über nicht existentes Werkzeug hier...



Antwort von cantsin:

Grob zusammengefasst/Faustegel:

- Fotoobjektive hatten zu Analog-Zeiten im Vergleich zu heutigen Highend-Objektiven einfachere optische Konstruktionen mit weniger Linsen und schwächeren Coatings, und deshalb mehr Bildfehler, weichere Bildanmutung und schwächerem Kontrast. Außerdem haben sie dank Metallkonstruktionen, gedämpfter Fokus- und Blendenringe und längerer Fokuswege i.d.R. eine erheblich bessere Haptik für vollmanuelle Bedienung. Wenn man zu russischen Objektiven greift, die i.d.R. auf Zeiss-Objektiven der Vorkriegszeit basieren, kriegt man noch allerlei interessante Effekte wie extreme Flares und Vignetten.

- Heutige Highend-Objektive wie z.B. die Sigma Art-Serie oder die Sony-Zeiss-Objektive sind komplexe, schwere Konstruktionen, in denen Bildfehler minimiert sind, die extrem hoch auflösen und durch ihre modernen Coatings satte Bildkontraste erzeugen. I.d.R. haben sie keine Blendenringe und Focus-by-wire mit kurzen Fokuswegen.

- Dann gibt's als neueres Zwischending die preiswerten chinesischen vollmanuellen Objektive von 7artisans, TTartisan, Kamlan, Meike, Pergear, Zonlai, Neewer, Zhongyi Mitakon & Co., die fast ausschließlich für Spiegellos-Mounts und i.d.R. für APS-C gebaut sind, die sehr angenehme Metall-Haptik alter Messsucher-Objektive haben und auch klassische, einfache Linsenkonstruktionen (Doppel-Gauss u.ä.) verwenden, aber mit modernerem Glas und modernen Coatings, und deshalb i.d.R. in der Mitte höher auflösen und stärkere Kontraste haben als Vintage-Linsen, und - wie russische Vintage-Objektive - wenig korrigiert sind, mit extremen Flares, field curvature, Vignetting etc.

Diesen Blog eines belgischen Fotografen kann ich übrigens empfehlen für praxisnahe Rezensionen der chinesischen Objektive, auch im Vergleich zu den Mainstream-Objektiven von Sigma, Sony & Co.: https://sonyalpha.blog/



Antwort von Jörg:

und deshalb mehr Bildfehler, weichere Bildanmutung und schwächerem Kontrast.
bin zwar anderer Meinung, aber solange diese Mängel in solchen clips resultieren...;-)
AbendHDR.png DSCF5589.MOV_snapshot_00.02_.jpg Löwenzahn_resize.jpg nehme ich diese eklatanten Bildfehler billigend in Kauf.

Sorry für die Motive, hab keine Katze.



Antwort von srone:

@jörg

du kannst doch nicht sowas zeigen, die gebrauchtpreise werden ins astronomische explodieren...;-)))

lg

srone



Antwort von Jörg:

war mir bewusst, nehme auch das billigend in Kauf, wenn damit mehr Leute angeregt werden,
den alten Kram nicht nieder zu machen, ihn gar in staubige Vitrinen stellen,
wie Uroma ihre Sammeltassen,
sondern sich damit auseinander setzen, die kolportierten Fehler in Vorteile ummünzen,
ihre Farbklatschereien in den NLE zu Bildern umsetzen, die auch mit 40jährigem Altglas noch durchaus ansehnlich wirken mögen.
Und ja, ich liebe Schachtelsätze...von Heinz Erhardt gelernt, wenn schon altmodisch, dann richtig.



Antwort von Trixer:

Noch ein Argument das gegen Iasis These spricht: Wenn neues Glas wirklich in allen Aspekten überlegen ist, warum greifen dann auch große Hollywood Produktion und Fernsehserien immer wieder mal auf Vintage-Kino-Objektive zurück?
Moderne Arri-Objektive wären denen technisch gesehen ja auch überlegen....
Sie greifen auf Altglas zurück weil dieses einen Look generiert, den man in der Post nicht replizieren kann!



Antwort von Jörg:

Noch ein Argument das gegen Iasis These spricht:
für seine Thesen gibts dutzende Antithesen, es wird aber keine Synthese entstehen.
Oneway brain only.








Antwort von roki100:

Trixer hat geschrieben:
Noch ein Argument das gegen Iasis These spricht: Wenn neues Glas wirklich in allen Aspekten überlegen ist, warum greifen dann auch große Hollywood Produktion und Fernsehserien immer wieder mal auf Vintage-Kino-Objektive zurück?
Moderne Arri-Objektive wären denen technisch gesehen ja auch überlegen....
Sie greifen auf Altglas zurück weil dieses einen Look generiert, den man in der Post nicht replizieren kann!
So siehts aus....Siehe oben Canon K35 Videos und dann das letzte Video Canon K35 vs Canon FD....kaum oder gar kein unterschied.



Antwort von Jost:

Trixer hat geschrieben:
Hier ist ein weiteres Beispiel (SMC Takumar 35mm f2) wo man auch mit einer modernen Linse einen ähnlichen Look erzielen hätte können. Aber das Altglas gibt dem Bild das gewisse "Etwas" was man nicht messen kann...:
Warum soll man denn das nicht messen können? Kurios hier ist: Das 2.0 ist laut Pentax-Forum ausgerechnet von Haus aus das unschärfste unter allen alten 35ern
https://www.pentaxforums.com/lensreview ... s-c20.html

Außerdem wird man mit dem bei Nacht nicht glücklich. Was nur fünf oder sechs Lamellen hat, gibt Lichter sichtbar zackig wieder.

Das ist nun aber gerade nicht der Grund, warum man Altglas wählt. Sondern weil die bis zu 19 Lamellen haben.



Antwort von Trixer:

roki100 hat geschrieben:
Trixer hat geschrieben:
Noch ein Argument das gegen Iasis These spricht: Wenn neues Glas wirklich in allen Aspekten überlegen ist, warum greifen dann auch große Hollywood Produktion und Fernsehserien immer wieder mal auf Vintage-Kino-Objektive zurück?
Moderne Arri-Objektive wären denen technisch gesehen ja auch überlegen....
Sie greifen auf Altglas zurück weil dieses einen Look generiert, den man in der Post nicht replizieren kann!
So siehts aus....Siehe oben Canon K35 Videos und dann das letzte Video Canon K35 vs Canon FD....kaum oder gar kein unterschied.
Danke, sehr interesant! Hab kürzlich einen vergleich gesehen zwischen Zeiss Superpeed Kino Objektiven und Contax Zeiss wo auch fast kein unterschied sichtbar war (halt das die Superpeed natürlich schneller sind). Kann den Vergleich auch schnell raussuchen, falls interesse besteht...



Antwort von Trixer:

Jost hat geschrieben:
Warum soll man denn das nicht messen können?
Wie Bilder auf uns wirken kann nicht wissenschaftlich gemessen werden weil Menschen keine Roboter sind. Oder warum glaubst du das gewisse Bilder von gewissen Malern eine Wirkung in uns entfalten können und andere (handwerklich gute) Künstler das nicht schaffen?



Antwort von Trixer:

Trixer hat geschrieben:
Jost hat geschrieben:
Warum soll man denn das nicht messen können?
Wie Bilder auf uns wirken kann nicht wissenschaftlich gemessen werden weil Menschen keine Roboter sind. Oder warum glaubst du das gewisse Bilder von gewissen Malern eine Wirkung in uns entfalten können und andere (handwerklich gute) Künstler das nicht schaffen?




Antwort von iasi:

Trixer hat geschrieben:
Noch ein Argument das gegen Iasis These spricht: Wenn neues Glas wirklich in allen Aspekten überlegen ist, warum greifen dann auch große Hollywood Produktion und Fernsehserien immer wieder mal auf Vintage-Kino-Objektive zurück?
Moderne Arri-Objektive wären denen technisch gesehen ja auch überlegen....
Sie greifen auf Altglas zurück weil dieses einen Look generiert, den man in der Post nicht replizieren kann!
Welche großen Hollywood Produktion und Fernsehserien sollen das denn sein?

Und die Zeiss Master Prime sind eben nicht nur teuer und groß, sondern gehören eben auch heute noch zu den besten Cine-Linsen.
Aber selbst Roger Deakins, der immer ganz begeistert war von den Master Primes, nutzt nun die neuen Signature-Primes.

Ich kenne jedenfalls keine große Hollywood Produktion, die altes Glas nutzt.

Ich hab übrigens auch ein Takumar 50/1.4. Für die Größe und das Alter liefert es abgeblendet ordentliche Bilder - aber abgesehen von Bildstörungen und mäßiger Auflösung bei offener BlendeBlende im Glossar erklärt kann ich keinen Look erkennen.

Ich hab auch noch ein altes 135/1.8, das wirklich einen ganz eigenen "Look" erzeugt - offen - in der Unschärfe. ;)



Antwort von iasi:

Trixer hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:


So siehts aus....Siehe oben Canon K35 Videos und dann das letzte Video Canon K35 vs Canon FD....kaum oder gar kein unterschied.
Danke, sehr interesant! Hab kürzlich einen vergleich gesehen zwischen Zeiss Superpeed Kino Objektiven und Contax Zeiss wo auch fast kein unterschied sichtbar war (halt das die Superpeed natürlich schneller sind). Kann den Vergleich auch schnell raussuchen, falls interesse besteht...
Objektive, die nicht unter die Scherben fallen, lassen sich abgeblendet zunächst mal kaum unterscheiden. Aber es sind eben doch erhebliche Qualitätsunterschiede zu erkennen, wenn man die Objektive mal fordert.
http://www.reduser.net/forum/showthread ... ot-Results



Antwort von iasi:

Jörg hat geschrieben:
Noch ein Argument das gegen Iasis These spricht:
für seine Thesen gibts dutzende Antithesen, es wird aber keine Synthese entstehen.
Oneway brain only.
Und wo sind deine Antithesen?
Nicht mal einige von den Dutzenden?
;)



Antwort von Jörg:

ich zitiere mich mal selbst
argumentiere bloss nicht gegen iasis Meinung.
Daran sind hier schon Generationen gescheitert.









Antwort von Sammy D:

iasi hat geschrieben:
...

Welche großen Hollywood Produktion und Fernsehserien sollen das denn sein?
...
In Handmaid’s Tale, The Crown, Messiah, Westworld z.B. wurden u.a. Vintage-Primes genutzt.

Super beliebt ist anscheinend auch die Hawk-V-Lite-Serie. Die sind zwar neu, erzeugen aber dieselben "Fehler" wie die alten.



Antwort von srone:

wenn man nicht in der lage ist, optiken, abseits ihrer technischen spezifikationen zu beurteilen, dann ist man auch kaum in der lage, eine spezifische bildwirkung zu beurteilen und das ist alles andere, als cinematisch gedacht...;-)

da helfen 4k-12k auch nicht weiter.

lg

srone



Antwort von Jost:

Trixer hat geschrieben:
Jost hat geschrieben:
Warum soll man denn das nicht messen können?
Wie Bilder auf uns wirken kann nicht wissenschaftlich gemessen werden weil Menschen keine Roboter sind. Oder warum glaubst du das gewisse Bilder von gewissen Malern eine Wirkung in uns entfalten können und andere (handwerklich gute) Künstler das nicht schaffen?
Optik ist nicht Kunst oder beliebig, sondern Wissenschaft.
"Beste Vintage Objektiv-Mounts für Canon EF?"
Ich verstehe überhaupt nicht Dein Problem. Der Novoflex-Adapterfinder gibt doch an, was passt.
Dein Problem ist, dass Du nicht weißt, welches Objektiv Du überhaupt adaptieren willst.
Wenn Du der Ansicht bist, die Altglas-Wirkung lasse sich nicht messen, dann ist alles subjektiv. Der Eine meint so, der Andere meint so.
Du wirst somit nie wissen, ob Du beim Kauf des Guten zuviel oder zuwenig getan hast.



Antwort von iasi:

srone hat geschrieben:
wenn man nicht in der lage ist, optiken, abseits ihrer technischen spezifikationen zu beurteilen, dann ist man auch kaum in der lage, eine spezifische bildwirkung zu beurteilen und das ist alles andere, als cinematisch gedacht...;-)

da helfen 4k-12k auch nicht weiter.

lg

srone
spezifische bildwirkung meint abbildungsfehler - nichts anderes.
Arri versucht Objektive zu bauen, die möglichst geringe Abbildungsfehler haben und - wie Roger Deakins immer wieder betont - ein Bild zu liefern, über das sich z.B. nicht etwas legt.

Und Abbildungsfehler haben zunächst mal gar nichts mit cinematisch zu tun.

Die Hawk-V-Lite-Serie erzielt ihre Wirkung auch nur bei dem Publikum, die eine Seherfahrung haben, die den alten Anamorph-Look beinhaltet. Da werden eben die Erinnerungen an alte Kinobesuchen wachgerufen.
cinematisch = nostalgisch?
Bei jungen Leuten wird dies schon gar nicht mehr so funktionieren.

Übrigens drehte Kubrick in 1.37 : 1 - wie auch Kurosawa zu Beginn.
Denen stand scheinbar nicht der Sinn nach cinematisch. ;)

Und wer in die Breite gehen will, muss heute auch nicht mehr das Bild zuerst quetschen und dann wieder strecken, um noch ausreichend Auflösung zu bekommen.
Selbst die Alexa65 ist nun von Haus aus breit genug.

Wenn ich nicht die Ana-Bildfehler gezielt möchte, macht z.B. bei der kommenden Kinefinity Edge gar keinen Sinn, statt
FF 8K Wide 8192x3456
eine von den Ana-Auflösungen zu nutzen:
S35 4:3 Ana 5120x3840
S35 6:5 Ana 5120x4096
S35 1:1 Ana 4096x4096

und für FF 8K Open Gate 8192x5456 muss man zuerst mal ein Ana finden, das die ø 43.3mm auch abdeckt.



Antwort von srone:

Jost hat geschrieben:
Optik ist nicht Kunst oder beliebig, sondern Wissenschaft.
"Beste Vintage Objektiv-Mounts für Canon EF?"
Ich verstehe überhaupt nicht Dein Problem.
dann bist du raus, jedes einzelne objektiv hat seinen charakter, selbst innerhalb einer (hersteller-) serie gibt es unterschiede im look, lerne das zu sehen und zu nutzen und du wirst erstaunt sein...;-)

lg

srone



Antwort von srone:

iasi hat geschrieben:
spezifische bildwirkung meint abbildungsfehler - nichts anderes.
dann sei doch clean und dreh mit dem neuesten iphone in 8k, mir wärs ein graus...;-)

lg

srone



Antwort von srone:

iasi hat geschrieben:
spezifische bildwirkung meint abbildungsfehler - nichts anderes.
dann sei doch clean und dreh mit dem neuesten iphone in 8k, mir wärs ein graus...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

https://youtu.be/XjPDVtCklJE?t=230



Antwort von Trixer:

Jost hat geschrieben:
Trixer hat geschrieben:


Wie Bilder auf uns wirken kann nicht wissenschaftlich gemessen werden weil Menschen keine Roboter sind. Oder warum glaubst du das gewisse Bilder von gewissen Malern eine Wirkung in uns entfalten können und andere (handwerklich gute) Künstler das nicht schaffen?
Optik ist nicht Kunst oder beliebig, sondern Wissenschaft.
"Beste Vintage Objektiv-Mounts für Canon EF?"
Ich verstehe überhaupt nicht Dein Problem. Der Novoflex-Adapterfinder gibt doch an, was passt.

Bitte entschuldige das ich neu bin auf dem Gebiet. Du bist vermutlich schon allwissend geboren worden :-D
Aber danke für den Tip mit dem Novoflex-Adapterfinder!








Antwort von Trixer:

Hätte nie gedacht, dass ich irgendwann in einem Forum mit anscheinend erfahrenen Kamermännern darüber diskutieren muss, ob Objektive einen Look generieren können oder ob das technische "Bildfehler" wären.
Wenn es beim Filmemachen nur darum ginge die Realität möglichst genau abzubilden ohne einen Look oder Mood zu erschaffen, dürfte man auch keine Filter benutzen vor der Linse, man dürfte auch nicht mit offener BlendeBlende im Glossar erklärt arbeiten (unser Auge sieht keine Bokehs und hat wenig Unschärfen in der Tiefe), man dürfte keinen Haze benutzen in Innenszenen, sollte niemals zusätzliche Lichter aufstellen oder Lichter abwedeln und man dürfte schon gar nicht mit Farben oder dramatischen Kontrasten spielen im Grading...

Ich für mich habe gemerkt, dass modernen Kameras wie der BMPCC4K Altglas sehr gut tut um dem Bild das klinisch-digitale etwas zu nehmen... Vermutlich nutze ich das Altglas irgendwie auch als Look (ähnlich wie andere Effekt-Filter vor das Glas schieben), sehe aber nicht ein was daran falsch sein soll. Am ende ist es wohl auch einfach eine Frage des Geschmacks!
Werde dazu nun nichts mehr sagen;-)



Antwort von Jörg:

Hätte nie gedacht, dass ich irgendwann in einem Forum mit anscheinend erfahrenen Kamermännern
denk immer dran, manch einer suggeriert nur ein erfahrener Kameramann sein zu können,
wenn er denn mal eine passende cam für seine Vorhaben hätte...



Antwort von Trixer:

Ich weiss ich wollte nichts mehr zum Thema sagen, bin aber grad auf ein interessantes Video gestoßen wo es um den Stil von Bradford Young geht. Und da habe mich erinnert das einige hier anzweifeln dass auch Hollywood mit Altglas arbeitet. Bradford Young dreht nur mit Altglas!
Anyway sehr interesantes Video (und allgemein sehr interessanter Youtube-Channel!):

https://www.youtube.com/watch?v=GLxlD8zScDQ



Antwort von iasi:

Man könnte natürlich auch sagen: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zudem wollte Young gezielt Bildfehler als gestalterisches Mittel einsetzen:

https://www.camtec.tv/news/bradford-you ... in-asc-mag



Antwort von Trixer:

iasi hat geschrieben:
Man könnte natürlich auch sagen: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zudem wollte Young gezielt Bildfehler als gestalterisches Mittel einsetzen:

https://www.camtec.tv/news/bradford-you ... in-asc-mag
Benoit Debie schiesst alles digitale auf Altglas und wenn er auf Film dreht nimmt er Neuglas (sehr viele Star-DOPs die ich bis jetzt genauer unter die Lupe genommen habe, benutzten auch schon Altglas)...
Bin auch schnell die Oscar Nominationen von 2020 und 2019 durchgegangen und auch da hat es einige drunter die Altglas benutzten (geschätzt ca 20% der Filme)...
Ja Altglas kreiert einen bestimmten Look. Ich würde das aber nicht Bildfehler nennen.
Sonst müsstest du auch sagen dass Filter wie tiffen black pro mist Bildfehler generieren würden. Das Wort Fehler würde ich mir für etwas vorbehalten was ungewollt ist.



Antwort von Jörg:

Es ist doch egal, ob Kritiker das nun Fehler nennen, Anhänger das als Stilmittel sehen, oder ob in
Castrop-Rauxel jemand Einrad fährt...
Anstatt zu feiern, dass Menschen Werkzeuge benutzen, um damit ihre Ausdrucksmöglichkeiten
zu erweitern, gibt es diese ewigen Miesmacher, die niemals d a s Werkzeug finden, das es i h n e n
ermöglicht, kreativ zu sein...

Wenn jemand etwas Sehenswertes abliefert, darf das gerne durch nen Flaschenboden gefilmt sein.



Antwort von iasi:

Trixer hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Man könnte natürlich auch sagen: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zudem wollte Young gezielt Bildfehler als gestalterisches Mittel einsetzen:

https://www.camtec.tv/news/bradford-you ... in-asc-mag
Benoit Debie schiesst alles digitale auf Altglas und wenn er auf Film dreht nimmt er Neuglas (sehr viele Star-DOPs die ich bis jetzt genauer unter die Lupe genommen habe, benutzten auch schon Altglas)...
Bin auch schnell die Oscar Nominationen von 2020 und 2019 durchgegangen und auch da hat es einige drunter die Altglas benutzten (geschätzt ca 20% der Filme)...
Ja Altglas kreiert einen bestimmten Look. Ich würde das aber nicht Bildfehler nennen.
Sonst müsstest du auch sagen dass Filter wie tiffen black pro mist Bildfehler generieren würden. Das Wort Fehler würde ich mir für etwas vorbehalten was ungewollt ist.
Flares sind aber nun einmal Bildfehler - auch wenn sie manchem gefallen und oft erwünscht sind.
Und reduzierte Schärfe ist doch auch wie ein Sehfehler, den man normalerweise mit einer Brille auszugleichen versucht.
Ein Objektiv, das unscharf abbildet, bekommt man nicht scharf, wenn man eben mal keinen dusigen Lokk haben möchte. Ein scharfes Objektiv hingegen liefert mit dem tiffen black pro mist das gewünschte Bild.
Young verpasst einem scharfen Objektiv eben gleich eine neue Frontlinse.

Man kann eben aus einem Stamm eine Latte machen, aber aus einer Latte wird kein Stamm.

Ich hab hier ein 135er, das mau ist - unscharf und und und - eine echte Scherbe. Es produziert aber ein Bokeh, das "ungewöhnlich" ist. Dieses Objektiv kann man wirklich nur einsetzen, wenn man genau diesen "ungewöhnlichen" Look haben möchte. Man muss sich aber fragen, ob es denn wirklich genau diesen speziellen Look dieser Scherbe braucht, oder ob man die gewünschte Wirkung nicht auch anders und mit einem ordentlichen Objektiv erzielen kann.



Antwort von Trixer:

d



Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
Flares sind aber nun einmal Bildfehler - auch wenn sie manchem gefallen und oft erwünscht sind.
Flares sind mehr erwünscht als unerwünscht. Es wird nicht mehr wie damals als Bildfehler betrachtet sondern als Anamorphic-Lensflare. In der Compositing/VFX Welt gibt es das sogar als Plugin/Effekte und ist sehr beliebt....








Antwort von Trixer:

Jörg hat geschrieben:
Es ist doch egal, ob Kritiker das nun Fehler nennen, Anhänger das als Stilmittel sehen, oder ob in
Castrop-Rauxel jemand Einrad fährt...
Anstatt zu feiern, dass Menschen Werkzeuge benutzen, um damit ihre Ausdrucksmöglichkeiten
zu erweitern, gibt es diese ewigen Miesmacher, die niemals d a s Werkzeug finden, das es i h n e n
ermöglicht, kreativ zu sein...

Wenn jemand etwas Sehenswertes abliefert, darf das gerne durch nen Flaschenboden gefilmt sein.
Könnte es nicht besser sagen, Danke!



Antwort von Trixer:

iasi hat geschrieben:
Trixer hat geschrieben:


Benoit Debie schiesst alles digitale auf Altglas und wenn er auf Film dreht nimmt er Neuglas (sehr viele Star-DOPs die ich bis jetzt genauer unter die Lupe genommen habe, benutzten auch schon Altglas)...
Bin auch schnell die Oscar Nominationen von 2020 und 2019 durchgegangen und auch da hat es einige drunter die Altglas benutzten (geschätzt ca 20% der Filme)...
Ja Altglas kreiert einen bestimmten Look. Ich würde das aber nicht Bildfehler nennen.
Sonst müsstest du auch sagen dass Filter wie tiffen black pro mist Bildfehler generieren würden. Das Wort Fehler würde ich mir für etwas vorbehalten was ungewollt ist.
Flares sind aber nun einmal Bildfehler - auch wenn sie manchem gefallen und oft erwünscht sind.
Und reduzierte Schärfe ist doch auch wie ein Sehfehler, den man normalerweise mit einer Brille auszugleichen versucht.
Meine soeben angekommenen SMC Takumars (24mm & 55mm) empfinde ich schärfer als mein Canon EF-S 17-55 an der BMPCC6k. Das Bild dieser beiden 100€ Objektive finde ich diesem 800€ Zoom-Objektiv überlegen... Klar kommen sie was schärfe angeht nicht an moderne Primes hin. Mir ist die schärfe der SMC Takumars aber mehr als genug....



Antwort von Jörg:

Mir ist die schärfe der SMC Takumars aber mehr als genug....
das ist doch die crux, da regen sich Foristi auf, das cams intern schärfen oder weichzeichnen, andererseits bemängeln sie unscharfes Altglas.
Und ja, ein besonders herber Kritiker hier hat ne 135 mm Scherbe... watn Pech,
warum kauft es solchen Kram?
Ich habe hier normal scharf zeichnende Altobjektive, die weder kontrastarm ( und wenn, wozu gibts
die modernen Hilfsmittel unserer NLE?), noch mit anderen augenscheilichen , jenseits mikroskopischer Analys im 400er crop, Mängel aufwarten.
Die FF Gläser passen wunderbar an meine APS C cams.

Meine Güte, ich kann doch verhindern, dass flares mein Bild stören, wenn ich sie nicht haben will.
konnte meine Großmutter mir schon vor 60 Jahren erklären, wie das funktioniert.
Und wenn ich partout flares im Bild will, hole ich mir die auch mit meinen superduper
1500.-€ Linsen ins Bild.
Ergebnis?
Schatz, wo ist die Gegenlichtblende nochmal?

Leben und leben lassen, wie einfach ist die Welt.



Antwort von cantsin:

Jörg hat geschrieben:
Mir ist die schärfe der SMC Takumars aber mehr als genug....
das ist doch die crux, da regen sich Foristi auf, das cams intern schärfen oder weichzeichnen, andererseits bemängeln sie unscharfes Altglas.
Ich hab' hier ein Super-Takumar 50mm/1.4 (M42, die legendäre Version mit 8 Elementen, die auch heute oft als Vintage-Filmobjektiv eingesetzt wird und deren Bildwiedergabe klassischen Cooke-Objektiven ähnelt) und ein Sony-Zeiss 55mm/1.8, das als eines der besten und hochauflösendsten heutigen Fotoobjektive gilt. Soll ich die beiden an einer 24MP/6K-Full Frame-Kamera mal gegeneinander antreten lassen?



Antwort von srone:

cantsin hat geschrieben:
Jörg hat geschrieben:


das ist doch die crux, da regen sich Foristi auf, das cams intern schärfen oder weichzeichnen, andererseits bemängeln sie unscharfes Altglas.
Ich hab' hier ein Super-Takumar 50mm/1.4 (M42, die legendäre Version mit 8 Elementen, die auch heute oft als Vintage-Filmobjektiv eingesetzt wird und deren Bildwiedergabe klassischen Cooke-Objektiven ähnelt) und ein Sony-Zeiss 55mm/1.8, das als eines der besten und hochauflösendsten heutigen Fotoobjektive gilt. Soll ich die beiden an einer 24MP/6K-Full Frame-Kamera mal gegeneinander antreten lassen?
gerne...:-)

lg

srone



Antwort von Trixer:

cantsin hat geschrieben:
Jörg hat geschrieben:


das ist doch die crux, da regen sich Foristi auf, das cams intern schärfen oder weichzeichnen, andererseits bemängeln sie unscharfes Altglas.
Ich hab' hier ein Super-Takumar 50mm/1.4 (M42, die legendäre Version mit 8 Elementen, die auch heute oft als Vintage-Filmobjektiv eingesetzt wird und deren Bildwiedergabe klassischen Cooke-Objektiven ähnelt) und ein Sony-Zeiss 55mm/1.8, das als eines der besten und hochauflösendsten heutigen Fotoobjektive gilt. Soll ich die beiden an einer 24MP/6K-Full Frame-Kamera mal gegeneinander antreten lassen?
Mich würds auf jeden Fall Wunder nehmen wie gut es abschneidet!



Antwort von Jörg:

Soll ich die beiden an einer 24MP/6K-Full Frame-Kamera mal gegeneinander antreten lassen?
wozu, oder auch,warum nicht?
Es ändert nichts an meiner Sicht, dass man wunderbar wählen kann, womit man sein Ziel erreicht,
wenn man sich in beiden Welten bewegt.
Es kann doch jedem egal sein, ob das für ihn Sinn macht oder nicht.
Ich habe drei Köfferchen mit Altglas, ein Dutzend aktuelle Fujinons, ich finde es super, die Wahl ( manchmal Qual) zu haben.
Ach ja, ein paar Probleme, die du mit dem Altglas an FF aufdecken könntest, sind bei APS C vermutlich gar nicht sichtbar?



Antwort von Trixer:

Hab gerade ein extrem interesantes Interview geschaut (das zum Thema passt) mit einem Spezialisten von Arri der über ihre Objektive redet.
Der meint, dass ihre Arri Signature Primes eigentlich keine scharfen Objektive sind (verglichen mit Highend-Fotoobjektiven) da die Film-Kundschaft zu scharfe Objektive eigentlich gar nicht mag. Zu scharfes Glas tut dem Aussehen der Schauspielern nämlich nicht wirklich schmeicheln....
https://www.youtube.com/watch?v=q1n2DR6H7mk



Antwort von Jörg:

Ich denke, dem Thema "Schärfe" wird in Foren ständig zu viel Wert beigemessen.
Mir ist die "Farbdarstellung" viel wichtiger, kein Wunder, hätte sonst keine Fujifarm.








Antwort von cantsin:

Jörg hat geschrieben:
Soll ich die beiden an einer 24MP/6K-Full Frame-Kamera mal gegeneinander antreten lassen?
wozu, oder auch,warum nicht?
Es ändert nichts an meiner Sicht, dass man wunderbar wählen kann, womit man sein Ziel erreicht,
wenn man sich in beiden Welten bewegt.
Es kann doch jedem egal sein, ob das für ihn Sinn macht oder nicht.
Ich habe drei Köfferchen mit Altglas, ein Dutzend aktuelle Fujinons, ich finde es super, die Wahl ( manchmal Qual) zu haben.
Ach ja, ein paar Probleme, die du mit dem Altglas an FF aufdecken könntest, sind bei APS C vermutlich gar nicht sichtbar?
Geht mir nicht um Probleme, sonst hätte ich das Takumar ja gar nicht. Sondern nur um einen Vergleich der Bildwirkung. APS-C-Crops kann ich natürlich auch machen.



Antwort von Jost:

Naja, Marco Kröger, der die Geschichte der Mitteldeutschen Optik-Industrie aufarbeitet, meint zum berühmtesten aller Altgläser, dem Meyer-Optik Dresden Trioplan 2,8/100mm

Dieses Objektiv hat ja in den letzten Jahren für so einige Aufregung gesorgt. Es erzeugt nämlich Bubbeln. Das haben Leute entdeckt, deren liebstes Spielzeug die Digitalkamera ist.
Anstatt auf mühselige Motivsuche zu gehen und sich über den richtigen Bildaufbau Gedanken zu machen, suchen sie lieber nach einer "Linse" (was für ein grauenhaftes Fachwort, das wir da von den Amerikanern übernommen haben), die nichtssagenden Motiven den richtigen Pepp gibt – die Bubbeln eben.
Damit photographieren sie dann die Blümchen auf ihrem Balkon. Und weil daraus ein Hype geworden ist, werden für dieses Objektiv wahrhafte Mondpreise gezahlt.

Aber genug der Polemik. Manche Könner erzeugen mit diesem Objektiv tatsächlich eindrucksvolle Bilder. Aber wie bei jedem Schaueffekt: Wird er zu exzessiv eingesetzt, dann nutzt er sich rasch ab.
Eine eigentümlich harmonische Wiedergabe von Motivdetails, die außerhalb des Schärfebereichs liegen, haben viele ältere Objektive gemein. Bei diesem Trioplan kommt aber noch ein weiterer Effekt hinzu, der sich eigentlich auf einen Abbildungsfehler zurückführen läßt.
"Falsches Licht" oder "Lichtfleck" nennt der Fachmann diese Erscheinung. Das heißt, bei einem bestimmten Lichteinfall kommen Spiegelbilder heller Motivteile, der Glasoberflächen, der Fassungsränder oder gar der ganzen Eintrittspupille zur Abbildung, die teilweise das gesamte Bild überlagern (in Form von "Kringeln").

Eigentlich ist der Objektivkonstrukteur bestrebt, diese Reflexe so gut wie möglich aus dem Bildfeld herauszuhalten. Bei solch einer einfachen Konstruktion, wie dem Trioplan, ist dies leider nicht vollständig machbar. Immerhin erzeugen die sechs Glas-Luft-Flächen des Triplets nicht weniger als fünfzehn Spiegelbilder.


Hier mal ein Foto von Ines Mondon mit dem Trioplan (sie ist Sigma-Referenz-Fotografin)

zum Bild


Stammt aus: https://zeissikonveb.de/index.html
Tolle Seite übrigens für Altglas-Fans.



Antwort von Trixer:

Jörg hat geschrieben:
Ich denke, dem Thema "Schärfe" wird in Foren ständig zu viel Wert beigemessen.
Mir ist die "Farbdarstellung" viel wichtiger, kein Wunder, hätte sonst keine Fujifarm.
Geht mir auch so. Ich würde sogar eine richtig gute HD Kamera mit guter Farbdarstellung einer schlechten 4K oder gar 8K Kamera vorziehen!
Was ist eine Fujifarm?



Antwort von Jörg:

Was ist eine Fujifarm?
Die Ansammlung meiner Fuji cams ;-))

Jost linked schon richtige Aussagen.
Fast alle längeren Meyers haben ähnliches Bokeh, bei bis zu 19 Lamellen kein Wunder.
Kann wunderbare Ergebnisse bescheren, auf tierisch auf die Nerven gehen.
Die wieder in den Fokus rückenden Spiegellinsen haben noch seltsamere Bokehauswüchse, Donuts genannt.
Wer hier Spitzlichter im Bildhintergrund hat....
DSCF3421.MOV_snapshot_00.05_.jpg
Kann man alles als Gestaltungsmittel sehen, oder weglassen, fordert unerfahrene Leute zu Dingen auf,
die im Selfiezeitalter kaum noch bekannt sein dürften; z.B. Bildkomposition.



Antwort von srone:

Jörg hat geschrieben:
fordert unerfahrene Leute zu Dingen auf,
die im Selfiezeitalter kaum noch bekannt sein dürften; z.B. Bildkomposition.
oh je auch das noch...;-)))

lg

srone



Antwort von Jost:

Jörg hat geschrieben:
Was ist eine Fujifarm?
Die Ansammlung meiner Fuji cams ;-))

Jost linked schon richtige Aussagen.
Fast alle längeren Meyers haben ähnliches Bokeh, bei bis zu 19 Lamellen kein Wunder.
Kann wunderbare Ergebnisse bescheren, auf tierisch auf die Nerven gehen.
Die wieder in den Fokus rückenden Spiegellinsen haben noch seltsamere Bokehauswüchse, Donuts genannt.
Wer hier Spitzlichter im Bildhintergrund hat....

DSCF3421.MOV_snapshot_00.05_.jpg


Kann man alles als Gestaltungsmittel sehen, oder weglassen, fordert unerfahrene Leute zu Dingen auf,
die im Selfiezeitalter kaum noch bekannt sein dürften; z.B. Bildkomposition.
Das Trioplan wird von Meyer seit Juni wieder gefertigt. Mit praktisch allen Anschlüssen. Hat 15 Lamellen.
https://www.meyer-optik-goerlitz.com/de ... 00-f2.8-ii
Ist aber offenbar nicht verfügbar.
975 Euro
Gibt hier einen langen Test:
https://sonyalpha.blog/2020/05/09/meyer ... m-f2-8-ii/

Wenn ich nur 20 Euro Rabatt bekommen würde, wäre es richtig interessant.
https://www.youtube.com/watch?v=KkW3-NrNCU0



Antwort von Jörg:

Denk dran, das sind die neuen Meyer Görlitz, lediglich entfernt in Verbindung zum Altglas...



Antwort von cantsin:

cantsin hat geschrieben:
Ich hab' hier ein Super-Takumar 50mm/1.4 (M42, die legendäre Version mit 8 Elementen, die auch heute oft als Vintage-Filmobjektiv eingesetzt wird und deren Bildwiedergabe klassischen Cooke-Objektiven ähnelt) und ein Sony-Zeiss 55mm/1.8, das als eines der besten und hochauflösendsten heutigen Fotoobjektive gilt. Soll ich die beiden an einer 24MP/6K-Full Frame-Kamera mal gegeneinander antreten lassen?
So, jetzt mal gemacht - hier 1844x1229 Pixel-Bildausschnitte der originale 24 MP-Aufnahmen (Sony A9)

f2-Super Takumar.jpg Asahi Pentax Super Takumar 50mm 1.4 (8-Element) bei f2 (Fokus auf mittlerem Boot)

f2-Sony Zeiss.jpg Sony Zeiss 55mm 1.8 bei f2

f8-Super Takumar.jpg Asahi Pentax Super Takumar 50mm 1.4 (8-Element) bei f8

f8-Sony Zeiss.jpg Sony Zeiss 55mm 1.8 bei f8



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
f2-Super Takumar.jpg
Asahi Pentax Super Takumar 50mm 1.4 (8-Element) bei f2 (Fokus auf mittlerem Boot)

Uff, das sieht schlecht aus.








Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
f2-Super Takumar.jpg
Asahi Pentax Super Takumar 50mm 1.4 (8-Element) bei f2 (Fokus auf mittlerem Boot)

Uff, das sieht schlecht aus.
Das ist völlig normal für Objektive aus der Zeit. Scharfe Abbildung bei Offenblende, bzw. Blenden wie f2, gibt's erst seit ein paar Jahren.



Antwort von roki100:

Ich habe das Problem auch mit Tokina (FD) bei 200mm (f4.5). Aber ich dachte immer es würde an nicht optimale Justierung liegen. Mit 35 bis ca.100mm ist alles in Ordnung. Mit Canon FD 35-105 (f3.5) bin ich aber zufriedener und benutze Tokina seitdem nicht mehr.



Antwort von srone:

roki100 hat geschrieben:
Ich habe das Problem auch mit Tokina (FD) bei 200mm (f4.5). Aber ich dachte immer es würde an nicht optimale Justierung liegen. Mit 35 bis ca.100mm ist alles in Ordnung. Mit Canon FD 35-105 (f3.5) bin ich aber zufriedener und benutze Tokina seitdem nicht mehr.
bei fd kannst du so ziemlich alle dritthersteller vergessen, kauf die originale und gut ist...:-)

lg

srone



Antwort von Jörg:

bei fd kannst du so ziemlich alle dritthersteller vergessen, kauf die originale und gut ist...:-)
kann ich (fast) voll unterschreiben.
ich habe genau ein Einziges mit FD mount, das etwas taugt, und zwar erstklassig.
Voigtländer 28mm f 2.8



Antwort von fth:

Jost hat geschrieben:
Jörg hat geschrieben:


Die Ansammlung meiner Fuji cams ;-))

Jost linked schon richtige Aussagen.
Fast alle längeren Meyers haben ähnliches Bokeh, bei bis zu 19 Lamellen kein Wunder.
Kann wunderbare Ergebnisse bescheren, auf tierisch auf die Nerven gehen.
Die wieder in den Fokus rückenden Spiegellinsen haben noch seltsamere Bokehauswüchse, Donuts genannt.
Wer hier Spitzlichter im Bildhintergrund hat....

DSCF3421.MOV_snapshot_00.05_.jpg


Kann man alles als Gestaltungsmittel sehen, oder weglassen, fordert unerfahrene Leute zu Dingen auf,
die im Selfiezeitalter kaum noch bekannt sein dürften; z.B. Bildkomposition.
Das Trioplan wird von Meyer seit Juni wieder gefertigt. Mit praktisch allen Anschlüssen. Hat 15 Lamellen.
https://www.meyer-optik-goerlitz.com/de ... 00-f2.8-ii
Ist aber offenbar nicht verfügbar.
975 Euro
Gibt hier einen langen Test:
https://sonyalpha.blog/2020/05/09/meyer ... m-f2-8-ii/

Wenn ich nur 20 Euro Rabatt bekommen würde, wäre es richtig interessant.
https://www.youtube.com/watch?v=KkW3-NrNCU0
Also für meine Augen sehen die mit dem Trioplan (egal, ob alt oder neu) aufgenommenen Ergebnisse maximal grausam aus. Ich finde diese unruhigen Kreise einfach nur mega-hässlich. Für mein Empfinden wird seit geraumer Zeit von Anbietern versucht, Markennamen aus der ehemals zweiten oder dritten Reihe zu pushen und sie zu Objektiven mit ebenso großen Namen wie Zeiss hochzureden und hochzuschreiben. Da sind mir die üblichen Verdächtigen unter den Altglasvertretern viel lieber, ob sie nun aus Japan kommen oder aus Oberkochen. Ich mag etwa die R-Summicrone 35mm und 50 mm, obwohl meine Erfahrung damit noch begrenzt ist. Selbst mein altes Minolta MC 2,8/24 mm gefällt mir gut, auch wenn Leica-Fotografen darüber immer die Nase gerümpft haben, da Leica seinerzeit den Minolta-Linsensatz in einer Leica-Fassung verbaut hatte. Was das reine Auflösungsvermögen betrifft, finde ich den Fortschritt erstaunlich, den ich selbst bei Offenblende beim modernen Nokton 1,4/58 mm sehe im Vergleich zum 50er Summicron, das eine Stufe lichtschwächer ist.
Beim Fotografieren mit DSLM hatte ich nie das Bedürfnis, mit adaptiertem Altglas rumzufrickeln, beim Videoeinsatz erscheint mir das viel interessanter zu sein. Erfreulich, dass prima Glas manchmal spottbillig ist. Als ich mich durch das Pentax-Forum gefräst habe, fand ich die Empfehlung "Revuenon 1,4/50 mm", das den Aufbau des Pentax 1,4/50 mm hat. Hab‘ dann für 80 Euro dieses Noname-Objektiv in Topzustand bei einem Händler gekauft und bin davon angetan. Bei diesem Preisniveau darf man auch mal ruhig GAS nachgeben. 😀



Antwort von Jörg:

Revuenon 1,4/50 mm
das ist genau solch Objektiv, bei dem die Leute die Nase rümpfen, dabei kommts aus guter Glaserei.
Bei meinem Porst ist es identisch.



Antwort von Jost:

Jörg hat geschrieben:
Revuenon 1,4/50 mm
das ist genau solch Objektiv, bei dem die Leute die Nase rümpfen, dabei kommts aus guter Glaserei.
Bei meinem Porst ist es identisch.
Porst und Revue (Quelle?) haben in der DDR fertigen lassen. Es heißt, dort sei selektiert worden. Das Beste ging nach Westdeutschland und die besseren in den Ostblock. Der Rest ging in den heimischen Markt.

Hatte mein "Altglas" heute mal durchgetestet. Das 180/2.8 ED und das 85/1.4. Beide hat Nikon in den späten 70er konstruiert. Sie zählen auch heute noch zum Schärfsten, was Nikon zu bieten hat. Sagt jedenfalls Ken Rockwell.
Das 85er ist vergleichsweise hart, das 180er hat ein weicheres Bokeh.
Überraschung: In Lightroom gibt es keine Profile.

Erstaunt war ich über das Novoflex 600/8: 2 Linsen, 15 Lamellen. Problem ist Anfangsblende 8 - keine Schärfehilfe in der D810.
Ich meine mich auch daran zu erinnern, dass an meiner F2 damals der Schnittbild-Indikator nicht zuverlässig funktionierte. Bei einem Sandbahnrennen hatte ich mal 8 Filme durchgejagt und nur eine handvoll scharfe Fotos gehabt.
Gibt es auch als 400/5.6 und 280/3.2.
Richtig unscharf ist nicht, aber sehr kontrastarm.
https://www.youtube.com/watch?time_cont ... e=emb_logo



Antwort von fth:

Jörg hat geschrieben:
Revuenon 1,4/50 mm
das ist genau solch Objektiv, bei dem die Leute die Nase rümpfen, dabei kommts aus guter Glaserei.
Bei meinem Porst ist es identisch.
Absolut. Man muss halt wissen, welche dieser Billigheimer wirklich gut waren - etwa, weil Auftragsfertiger die gleichen Objektive auf einem anderen Band für Pentax, Nikon & Co. produziert haben, aber ebenfalls für Handelsmarken wie Porst und Revue (Foto-Quelle) - und welche Objektive wirklich mittelmäßig bis lausig sind. Sehe ich mir die super Verarbeitung meines zierlichen Revuenons an, inclusive gravierter und farbig ausgelegter Zahlen und Skalen, bin ich mir sicher, dass mir der kleine Bastard noch lange Spaß machen wird. Verkaufen lohnt sich ja eh nicht und widerspricht auch etwas meiner Sammelleidenschaft für voll funktionales Optik-Spielzeug der Kategorie "Underdog". 😎



Antwort von Jörg:

Die Porst mit Fujicamount sind alle aus japanischer Fertigung, so mein 28 mm f 2.8 und andere.
https://filmphotography.eu/objektiv/por ... 8-x-m-gmc/

gute Zusammenfassung, zum Teil mit Angabe der Hersteller.
https://filmphotography.eu/objektive/porst/

wo die Herstellerangabe fehlt, geht man von deutscher Fertigung aus, tlws Meyer und Zeiss Jena.
Verkaufen lohnt sich ja eh nicht und widerspricht auch etwas meiner Sammelleidenschaft für voll funktionales Optik-Spielzeug der Kategorie "Underdog"
geht mir genauso, meine Frau fragt, ob das irgendwann mal aufhört.
Ich habe die Antwort verweigert...








Antwort von roki100:

Jörg hat geschrieben:
geht mir genauso, meine Frau fragt, ob das irgendwann mal aufhört.
Ich habe die Antwort verweigert...
.LOL :))) Gute Idee, einfach kaufen und wenn Frau Blabla und fragt... die Antwort einfach verweigern fertig aus die Maus. ;))) Boris und ich habe nun etwas gelernt

@Boris, nun wissen wir beide, dank Jörg, wie das mit Frau geht. Bestell alle Linsen die Du bestellen wolltest, Sirui Anamorphic , Olympus 12-200mm, Canon FD 35-105 wolltest Du auch... und die Antwort einfach verweigern.

@Jörg, was ist zu tun wenn die Frau mit fragen nicht aufhört...? Was hältst Du davon, gleichzeitig auch für Frau etwas zu kaufen und sie freut sich usw. und dann sagst Du "ich habe mir auch was gekauft" und holst die Linse raus... ist doch auch ein guter Tipp? :D



Antwort von Jörg:

Aufs Aussageverweigerungsrecht beziehen, weil man sich selbst nicht belasten muss.
und drauf hinweisen, dass man(n) bei ihren Käufen auch keine lästigen Fragen stellt.

Andererseits ist man(n) ja auch einsichtsvoll. meine Stativsammlung habe ich um fünf Stück reduziert, selbst das Berlebach ging weg.



Antwort von roki100:

Jörg hat geschrieben:
Andererseits ist man(n) ja auch einsichtsvoll. meine Stativsammlung habe ich um fünf Stück reduziert, selbst das Berlebach ging weg.
hahaha... :)))



Antwort von fth:

Ha, meine Lösung sieht anders aus: Ich verteile mehrfach vorhandenes Gerümpel einfach auf meinen Hauptwohnsitz (mit Frau) und meinen beruflichen Zweitwohnsitz (ohne Frau). Eng wird‘s erst, wenn ich Letzteren mal irgendwann beim Renteneintritt auflöse. Aber bis dahin ist mir dafür bestimmt eine Lösung eingefallen. Im Zweifelsfall stimme ich meine Frau gnädig, indem ich ihr völlig überraschend erkläre, dass ich die Schublade im großen Gefrierschrank räume, in der seit 20 Jahren diverse Kleinbildfilme und Rollfilme von mir völlig unbeachtet lagern. 😉



Antwort von Frank Glencairn:

just saying .... :D


zum Bild




Antwort von Jörg:

Wir hatten hier ja einige Bilder die mit Wahnsinnsbokeh auffielen.
Man braucht dazu keine 1000€ Quasineubauten.
ich packe gerade die Objektivkoffer, habe natürlich staubgewischt, und ein bisschen rumgespielt

Canon FD 50mm 1.4 mit Offenblende an der X-T4 mitNovoflex Vari-ND

FD1.4 flares_resize.jpg



Antwort von srone:

da soll einer sagen die alten fd"s wären flau, das bokeh und die vordergrundschärfe, was will man mehr...;-)

lg

srone



Antwort von Jörg:

warte ab, bis jemand auf 400% hochzieht ;-)))



Antwort von srone:

du meinst die aliens in den kreisen, die sehe ich schon bei 100% ;-)))

lg

srone








Antwort von Funless:

Jörg hat geschrieben:
Canon FD 50mm 1.4 mit Offenblende an der X-T4 mitNovoflex Vari-ND

Ja dieses Objektiv habe ich auch und gehört nach wie vor zu meinen Lieblingen.



Antwort von dosaris:

Jörg hat geschrieben:
Revuenon 1,4/50 mm
das ist genau solch Objektiv, bei dem die Leute die Nase rümpfen, dabei kommts aus guter Glaserei.
aus welcher?

da scheint es verschiedene zu geben.

Auf meinem Revuenon 1,4/50 steht zusätzlich
Tomioka Japan
drauf.
Also nix DDR


? ? ?



Antwort von Jörg:

da scheint es verschiedene zu geben.
wie schon oben geschrieben; es ist nicht immer ersichtlich, woher die Ketten wie Quelle, Neckermann,
oder Porst das Glas herhaben.
Bei einigen, die das Originalmount der damaligen Kameras haben, (hier Porst mit Fujicamount)
kann man sicher davon ausgehen, dass es sich um japanische, meist Originabrands handelt.
M42 der Nachkriegszeit relativ sicher DDR Erzeugnisse.
Die später als Pentacon verkauften Meyers haben oft nicht annähernd die Qualität gehabt,
wie die Originale, Auch hier wurde für den Außenhandelsverkauf selektiert, wie bei den
russischen Kopien der Carl Zeissklons., hier Zenith.
Bei den Zeniths steht die Qualität der Objektive z.B beim 58mm auf der Glasbeschriftung.
Je höher die Bezeichnung ( hier 7 als höchste Klasse) desto höher die gemessene Auflösung.
Entgegen einiger Berichte, wurden a l l e Zeniths aus einem Prozess hergestellt, danach wurde
die Qualität gemessen, die Objektive selektiert.




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Kamera Zubehör: Objektive, Gimbals, Stative, ...-Forum

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